RICHARD TESCHNER (Karlsbad 1879 - 1948 Wien)
Konvolut aus zwei Zeichnungen
Sitzende, 1924
Bleistift/Papier, 33,9 x 26,8 cm
monogrammiert RT, datiert 24/4/24
Skizzen
Bleistift und Buntstift/Papier, 28,97 x 22,8 cm
beschriftet Schluss Triumphator
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 200 - 400
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 200
RICHARD TESCHNER (Carlsbad 1879 - 1948 Vienna)
Bundle of two sketches
Sitting woman, 1924
pencil/paper, 33,9 x 26,8 cm
monogrammed RT, dated 24/4/24
Sketches
pencil and colored pencil/paper, 28,97 x 22,8 cm
inscribed Schluss Triumphator
Künstler des Wiener Jugendstil. Stammt aus Karlsbad in Böhmen. Studierte an der Kunstakademie in Prag und der Kunstgewerbeschule in Wien. Kunsthandwerker, Puppenspieler, Mitglied der Wiener Werkstätte. Im Umfeld von Gustav Klimt, verbrachte Sommerurlaube am Attersee. Inspiriert vom javanischen Puppentheater, von Märchen und Sagen, schuf er Ölbilder und Grafik auch Stabpuppen und Bühnendekorationen mit phantastischen Motiven und Figurenbilder wie die Ruderer. In Böhmen geboren und aufgewachsen studierte Richard Teschner zunächst an der Kunstakademie Prag und später an der Wiener Kunstgewerbeschule. Nach seiner Übersiedlung nach Wien schloss er sich der Wiener Werkstätte an. Ab 1910 gehörte er wie Gustav Klimt zu einer Gruppe von Künstlern und Kreativen, die regelmäßig als Gäste des k. u. k. Hoftischlermeisters Friedrich Paulick ihre Sommerfrische in dessen Villa am Attersee verbrachten. Dort lernte er die Tochter des Gastgebers, Emma Paulick, kennen, die er 1911 ehelichte. Diese vorteilhafte Heirat verschaffte ihm finanzielle Unabhängigkeit. Inspiriert vom javanischen Stabpuppentheater wendet er sich in der Folgezeit neben der Malerei und Grafik auch dem Puppenspiel zu und gestaltet eigene Stabpuppen und Guckkastenbühnen. Seine Malerei und Grafik ist unter anderem von Elementen aus der asiatischen Kultur sowie von Märchen und Sagen geprägt.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Artist of the Viennese Art Nouveau. Comes from Karlsbad (Karlovy Vary) in Bohemia. Studied at the Academy of Arts in Prague and the School of Arts and Crafts in Vienna. Artisan, puppeteer, member of the Wiener Werkstätte. In the environment of Gustav Klimt, spent summer vacations at Lake Attersee. Inspired by Javanese puppet theater, fairy tales and legends, he created oil paintings and graphics also stick puppets and stage decorations with fantastical motifs and figure paintings such as the rowers. Born and raised in Bohemia, Richard Teschner first studied at the Art Academy in Prague and later at the Vienna School of Applied Arts. After moving to Vienna, he joined the Wiener Werkstätte. From 1910 on, like Gustav Klimt, he belonged to a group of artists and creatives who were regular guests of the k. u. k. (“imperial and royal”, referring to the Habsburgs dual monarchy Austria-Hungary) court carpenter Friedrich Paulick. The group spent their summer holidays in Paulicks villa at lake Attersee. There Teschner met the host's daughter, Emma Paulick, whom he married in 1911. This advantageous marriage gave him financial independence. Inspired by the Javanese stick puppet theater, he subsequently turned to painting and graphics as well as puppetry and designed his own stick puppets and proscenium stages. His paintings and graphics are influenced, among other things, by elements from Asian culture as well as fairy tales and legends.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 11
KARL MEDIZ (Wien 1868 - 1945 Dresden)
Konvolut aus zwei Akten
Stehender Akt
Kohle/Papier, 50 x 32,5 cm
Signaturstempel K. Mediz
Sitzender weiblicher Akt
Kohle/Papier, 50 x 32 cm
Signaturstempel K. Mediz
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 200 - 400
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 200
KARL MEDIZ (Vienna 1868 - 1945 Dresden)
Bundle of two nudes
Standing nude model
charcoal/paper, 50 x 32,5 cm
signature stamped K. Mediz
Seated female nude
charcoal/paper, 50 x 32 cm
signature stamp K. Mediz
Studierte an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Christian Griepenkerl, an der Akademie in München und an der Privatakademie Julian in Paris. Er hielt sich in der Künstlerkolonie Dachau auf, war verheiratet mit Emilie Mediz-Pelikan. Mitglied im Hagenbund, schuf Landschaftsbilder und Porträts. Dem Jugendstil zuzuordnen, symbolistische Elemente erinnern an Ferdinand Hodler und Giovanni Segantini. Viele Reisen nach Ungarn und Italien, ab 1894 in Dresden.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Studied at the Academy of Fine Arts in Vienna with Christian Griepenkerl, at the Academy in Munich and at the Private Academy Julian in Paris. He stayed in the artists colony Dachau, as married to Emilie Mediz-Pelikan. Member of the Hagenbund, created landscapes and portraits. Attributed to Art Nouveau, symbolistic elements remind of Ferdinand Hodler and Giovanni Segantini. Many trips to Hungary and Italy, from 1894 in Dresden.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 17
EMILIE MEDIZ-PELIKAN (Vöcklabruck 1861 - 1908 Dresden)
Männerportrait
Bleistift/Papier, 25 x 21 cm
signiert Pelikan, datiert 6. Januar 95 Krems
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 300 - 500
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 300
EMILIE MEDIZ-PELIKAN (Voecklabruck 1861 - 1908 Dresden)
Portrait of a man
pencil/paper, 25 x 21 cm
signed Pelikan, dated 6. Januar 95 Krems
Österreichische Landschaftsmalerin. Hielt sich in der Künstlerkolonie Dachau und der Künstlerkolonie Knokke auf, stellte in der Wiener Secession und im Hagenbund aus. War verheiratet mit Karl Mediz. Stilistisch einzuordnen zwischen Jugendstil, Symbolismus, Stimmungsimpressionismus und Impressionismus. Schuf Zeichnungen und Druckgrafik mit Landschaften wie die Birken von Gustav Klimt. Gehört zu den bedeutenden österreichischen Künstlerinnen wie Tina Blau, Olga Wisinger-Florian und Marie Egner. Im Gesamtœuvre der in Vöcklabruck gebürtigen Künstlerin Emilie Mediz-Pelikan, nehmen Landschaften eine zentrale Stellung ein. Sie wurde mit 21 die letzte Privatschülerin des bereits hochbetagten Landschaftsmalers Albert Zimmermann. Mediz-Pelikan studierte an der Wiener Akademie und folgte ihrem Lehrer Albert Zimmermann nach Salzburg und München. 1891 heiratete sie den Maler und Grafiker Karl Mediz, mit dem sie zuerst in Wien und ab 1894 in Dresden lebte. Sie stand in Kontakt zur Dachauer Künstlerkolonie und unternahm Studienreisen nach Paris, Belgien, Ungarn und Italien. Erst um 1900 gelang ihr mit ihren Landschaftsbildern der künstlerische Durchbruch. Da der Nachlass der 1908 in Dresden frühzeitig verstorbenen Künstlerin bis in die 1980er Jahre in der ehemaligen DDR gelagert war, kam es erst relativ spät zur Neuentdeckung und Wiederbewertung der Künstlerin, sowohl in der österreichischen Kunstgeschichte als auch am Kunstmarkt. 1986 kam es zu ersten großen Ausstellungen im Oberösterreichischen Landesmuseum und in der Hochschule für angewandte Kunst in Wien. Wie viele impressionistische Malerinnen setzte sich Emilie Mediz-Pelikan von Beginn ihrer künstlerischen Tätigkeit an intensiv mit der Natur und deren Veränderlichkeit auseinander. Oft sind ihre Werke in eine entrückte Atmosphäre eingetaucht. Das von ihr – und von ihrem Mann – oft verwendete Motiv der Birken findet sich später auch in Darstellungen bei Klimt, Baar oder Junk wieder. In einem Brief an ihren Mann aus dem Jahr 1893 beschreibt sie ihre Reise ins böhmische Chotěboř sowie die Schönheit der Bäume in dieser Gegend. Beim Durchblättern der Korrespondenz zwischen dem Ehepaar wird die zentrale Bedeutung der Natur sofort spürbar. Ausführlich sind die Beschreibungen der Landschaft und ihrer Vegetation, die Mediz-Pelikan auch detailreich in Skizzen festhält. Eindrucksvolle Arbeiten entstanden aber auch bei Reisen ans Adriatische Meer, an Küstenorten wie Duino oder Dubrovnik (Lacroma).
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Austrian landscape painter. Stayed in the artists colony Dachau and the artists colony Knokke, exhibited in the Vienna Secession and the Hagenbund. Was married to Karl Mediz. Classified stylistically between Art Nouveau, Symbolism, Mood Impressionism and Impressionism. Created drawings and pastels with landscapes such as the birches by Gustav Klimt. Among important female Austrian artists such as Tina Blau, Olga Wisinger-Florian and Marie Egner. Landscapes occupy a central position in the oeuvre of the artist Emilie Mediz-Pelikan, who was born in Vöcklabruck. At 21 she became the last private student of the hoary landscape painter Albert Zimmermann. Mediz-Pelikan studied at the Vienna Academy and followed her teacher Albert Zimmermann to Salzburg and Munich. In 1891 she married the painter and graphic artist Karl Mediz, with whom she first lived in Vienna and from 1894 on in Dresden. She was in contact with the Dachau artists' colony and undertook study trips to Paris, Belgium, Hungary and Italy. It was not until around 1900 that she achieved her artistic breakthrough with her landscape paintings. Since the estate of the artist, who died prematurely in Dresden in 1908, was stored in the former GDR until the 1980s, the artist was only rediscovered and re-evaluated relatively late, both in Austrian art history and on the art market. In 1986 the first major exhibitions took place in the Upper Austrian State Museum and in the University of Applied Arts in Vienna. Like many Impressionist painters, Emilie Mediz-Pelikans subject was about nature and its changeability right from the start of her artistic activity. Her works are often immersed in an enraptured atmosphere. The motif of the birch trees, which she and her husband often used, is later also found in depictions by Klimt, Baar and Junk. In a letter to her husband from 1893, she describes her journey to Bohemian Chotěboř and the beauty of the trees in the area. Reading through the correspondence between the couple, the central importance of nature is immediately felt. The descriptions of the landscape and its vegetation are detailed, which Mediz-Pelikan also records in detailed sketches. Impressive works were also created on trips to the Adriatic Sea, to coastal towns such as Duino or Dubrovnik (Lacroma).
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 21
EMILIE MEDIZ-PELIKAN (Vöcklabruck 1861 - 1908 Dresden)
Konvolut aus zwei Interieur Szenen
Mutter mit Kind
Bleistift und Buntstift/Papier, 33 x 21 cm
datiert 2. Juli 94 u. 13. Juli 94
Erker
Bleistift und Buntstift/Papier, 24,7 x 11,.4 cm
monogrammiert E.P, datiert 15.06.94
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 400 - 800
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 400
EMILIE MEDIZ-PELIKAN (Voecklabruck 1861 - 1908 Dresden)
Bundle of two interieur scenes
Mother with Child
pencil and colored pencil/paper, 33 x 21 cm
dated 2. Juli 94 u. 13. Juli 94
Bay
pencil and colored pencil/paper, 24,7 x 11,.4 cm
monogrammed E.P, dated 15.06.94
Österreichische Landschaftsmalerin. Hielt sich in der Künstlerkolonie Dachau und der Künstlerkolonie Knokke auf, stellte in der Wiener Secession und im Hagenbund aus. War verheiratet mit Karl Mediz. Stilistisch einzuordnen zwischen Jugendstil, Symbolismus, Stimmungsimpressionismus und Impressionismus. Schuf Zeichnungen und Druckgrafik mit Landschaften wie die Birken von Gustav Klimt. Gehört zu den bedeutenden österreichischen Künstlerinnen wie Tina Blau, Olga Wisinger-Florian und Marie Egner. Im Gesamtœuvre der in Vöcklabruck gebürtigen Künstlerin Emilie Mediz-Pelikan, nehmen Landschaften eine zentrale Stellung ein. Sie wurde mit 21 die letzte Privatschülerin des bereits hochbetagten Landschaftsmalers Albert Zimmermann. Mediz-Pelikan studierte an der Wiener Akademie und folgte ihrem Lehrer Albert Zimmermann nach Salzburg und München. 1891 heiratete sie den Maler und Grafiker Karl Mediz, mit dem sie zuerst in Wien und ab 1894 in Dresden lebte. Sie stand in Kontakt zur Dachauer Künstlerkolonie und unternahm Studienreisen nach Paris, Belgien, Ungarn und Italien. Erst um 1900 gelang ihr mit ihren Landschaftsbildern der künstlerische Durchbruch. Da der Nachlass der 1908 in Dresden frühzeitig verstorbenen Künstlerin bis in die 1980er Jahre in der ehemaligen DDR gelagert war, kam es erst relativ spät zur Neuentdeckung und Wiederbewertung der Künstlerin, sowohl in der österreichischen Kunstgeschichte als auch am Kunstmarkt. 1986 kam es zu ersten großen Ausstellungen im Oberösterreichischen Landesmuseum und in der Hochschule für angewandte Kunst in Wien. Wie viele impressionistische Malerinnen setzte sich Emilie Mediz-Pelikan von Beginn ihrer künstlerischen Tätigkeit an intensiv mit der Natur und deren Veränderlichkeit auseinander. Oft sind ihre Werke in eine entrückte Atmosphäre eingetaucht. Das von ihr – und von ihrem Mann – oft verwendete Motiv der Birken findet sich später auch in Darstellungen bei Klimt, Baar oder Junk wieder. In einem Brief an ihren Mann aus dem Jahr 1893 beschreibt sie ihre Reise ins böhmische Chotěboř sowie die Schönheit der Bäume in dieser Gegend. Beim Durchblättern der Korrespondenz zwischen dem Ehepaar wird die zentrale Bedeutung der Natur sofort spürbar. Ausführlich sind die Beschreibungen der Landschaft und ihrer Vegetation, die Mediz-Pelikan auch detailreich in Skizzen festhält. Eindrucksvolle Arbeiten entstanden aber auch bei Reisen ans Adriatische Meer, an Küstenorten wie Duino oder Dubrovnik (Lacroma).
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Austrian landscape painter. Stayed in the artists colony Dachau and the artists colony Knokke, exhibited in the Vienna Secession and the Hagenbund. Was married to Karl Mediz. Classified stylistically between Art Nouveau, Symbolism, Mood Impressionism and Impressionism. Created drawings and pastels with landscapes such as the birches by Gustav Klimt. Among important female Austrian artists such as Tina Blau, Olga Wisinger-Florian and Marie Egner. Landscapes occupy a central position in the oeuvre of the artist Emilie Mediz-Pelikan, who was born in Vöcklabruck. At 21 she became the last private student of the hoary landscape painter Albert Zimmermann. Mediz-Pelikan studied at the Vienna Academy and followed her teacher Albert Zimmermann to Salzburg and Munich. In 1891 she married the painter and graphic artist Karl Mediz, with whom she first lived in Vienna and from 1894 on in Dresden. She was in contact with the Dachau artists' colony and undertook study trips to Paris, Belgium, Hungary and Italy. It was not until around 1900 that she achieved her artistic breakthrough with her landscape paintings. Since the estate of the artist, who died prematurely in Dresden in 1908, was stored in the former GDR until the 1980s, the artist was only rediscovered and re-evaluated relatively late, both in Austrian art history and on the art market. In 1986 the first major exhibitions took place in the Upper Austrian State Museum and in the University of Applied Arts in Vienna. Like many Impressionist painters, Emilie Mediz-Pelikans subject was about nature and its changeability right from the start of her artistic activity. Her works are often immersed in an enraptured atmosphere. The motif of the birch trees, which she and her husband often used, is later also found in depictions by Klimt, Baar and Junk. In a letter to her husband from 1893, she describes her journey to Bohemian Chotěboř and the beauty of the trees in the area. Reading through the correspondence between the couple, the central importance of nature is immediately felt. The descriptions of the landscape and its vegetation are detailed, which Mediz-Pelikan also records in detailed sketches. Impressive works were also created on trips to the Adriatic Sea, to coastal towns such as Duino or Dubrovnik (Lacroma).
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 24
EMILIE MEDIZ-PELIKAN (Vöcklabruck 1861 - 1908 Dresden)
Brunnen
Buntstift/Papier, 28 x 26,5 cm
monogrammiert E. P.
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 800 - 1600
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 800
EMILIE MEDIZ-PELIKAN (Voecklabruck 1861 - 1908 Dresden)
Fountain
colored pencil/paper, 28 x 26,5 cm
monogrammed E. P.
Österreichische Landschaftsmalerin. Hielt sich in der Künstlerkolonie Dachau und der Künstlerkolonie Knokke auf, stellte in der Wiener Secession und im Hagenbund aus. War verheiratet mit Karl Mediz. Stilistisch einzuordnen zwischen Jugendstil, Symbolismus, Stimmungsimpressionismus und Impressionismus. Schuf Zeichnungen und Druckgrafik mit Landschaften wie die Birken von Gustav Klimt. Gehört zu den bedeutenden österreichischen Künstlerinnen wie Tina Blau, Olga Wisinger-Florian und Marie Egner. Im Gesamtœuvre der in Vöcklabruck gebürtigen Künstlerin Emilie Mediz-Pelikan, nehmen Landschaften eine zentrale Stellung ein. Sie wurde mit 21 die letzte Privatschülerin des bereits hochbetagten Landschaftsmalers Albert Zimmermann. Mediz-Pelikan studierte an der Wiener Akademie und folgte ihrem Lehrer Albert Zimmermann nach Salzburg und München. 1891 heiratete sie den Maler und Grafiker Karl Mediz, mit dem sie zuerst in Wien und ab 1894 in Dresden lebte. Sie stand in Kontakt zur Dachauer Künstlerkolonie und unternahm Studienreisen nach Paris, Belgien, Ungarn und Italien. Erst um 1900 gelang ihr mit ihren Landschaftsbildern der künstlerische Durchbruch. Da der Nachlass der 1908 in Dresden frühzeitig verstorbenen Künstlerin bis in die 1980er Jahre in der ehemaligen DDR gelagert war, kam es erst relativ spät zur Neuentdeckung und Wiederbewertung der Künstlerin, sowohl in der österreichischen Kunstgeschichte als auch am Kunstmarkt. 1986 kam es zu ersten großen Ausstellungen im Oberösterreichischen Landesmuseum und in der Hochschule für angewandte Kunst in Wien. Wie viele impressionistische Malerinnen setzte sich Emilie Mediz-Pelikan von Beginn ihrer künstlerischen Tätigkeit an intensiv mit der Natur und deren Veränderlichkeit auseinander. Oft sind ihre Werke in eine entrückte Atmosphäre eingetaucht. Das von ihr – und von ihrem Mann – oft verwendete Motiv der Birken findet sich später auch in Darstellungen bei Klimt, Baar oder Junk wieder. In einem Brief an ihren Mann aus dem Jahr 1893 beschreibt sie ihre Reise ins böhmische Chotěboř sowie die Schönheit der Bäume in dieser Gegend. Beim Durchblättern der Korrespondenz zwischen dem Ehepaar wird die zentrale Bedeutung der Natur sofort spürbar. Ausführlich sind die Beschreibungen der Landschaft und ihrer Vegetation, die Mediz-Pelikan auch detailreich in Skizzen festhält. Eindrucksvolle Arbeiten entstanden aber auch bei Reisen ans Adriatische Meer, an Küstenorten wie Duino oder Dubrovnik (Lacroma).
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Austrian landscape painter. Stayed in the artists colony Dachau and the artists colony Knokke, exhibited in the Vienna Secession and the Hagenbund. Was married to Karl Mediz. Classified stylistically between Art Nouveau, Symbolism, Mood Impressionism and Impressionism. Created drawings and pastels with landscapes such as the birches by Gustav Klimt. Among important female Austrian artists such as Tina Blau, Olga Wisinger-Florian and Marie Egner. Landscapes occupy a central position in the oeuvre of the artist Emilie Mediz-Pelikan, who was born in Vöcklabruck. At 21 she became the last private student of the hoary landscape painter Albert Zimmermann. Mediz-Pelikan studied at the Vienna Academy and followed her teacher Albert Zimmermann to Salzburg and Munich. In 1891 she married the painter and graphic artist Karl Mediz, with whom she first lived in Vienna and from 1894 on in Dresden. She was in contact with the Dachau artists' colony and undertook study trips to Paris, Belgium, Hungary and Italy. It was not until around 1900 that she achieved her artistic breakthrough with her landscape paintings. Since the estate of the artist, who died prematurely in Dresden in 1908, was stored in the former GDR until the 1980s, the artist was only rediscovered and re-evaluated relatively late, both in Austrian art history and on the art market. In 1986 the first major exhibitions took place in the Upper Austrian State Museum and in the University of Applied Arts in Vienna. Like many Impressionist painters, Emilie Mediz-Pelikans subject was about nature and its changeability right from the start of her artistic activity. Her works are often immersed in an enraptured atmosphere. The motif of the birch trees, which she and her husband often used, is later also found in depictions by Klimt, Baar and Junk. In a letter to her husband from 1893, she describes her journey to Bohemian Chotěboř and the beauty of the trees in the area. Reading through the correspondence between the couple, the central importance of nature is immediately felt. The descriptions of the landscape and its vegetation are detailed, which Mediz-Pelikan also records in detailed sketches. Impressive works were also created on trips to the Adriatic Sea, to coastal towns such as Duino or Dubrovnik (Lacroma).
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 25
EMILIE MEDIZ-PELIKAN (Vöcklabruck 1861 - 1908 Dresden)
Karstküste bei Duino, 1905
Bleistift und Pastell/Papier, 17 x 24,5 cm
datiert, beschriftet und monogrammiert 25. Juni 1905 Duino, E. P.
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 800 - 1600
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 800
EMILIE MEDIZ-PELIKAN (Voecklabruck 1861 - 1908 Dresden)
Coast at Duino, 1905
pencil and pastel/paper, 17 x 24,5 cm
dated, inscribed and monogrammed 25. Juni 1905 Duino, E. P.
Österreichische Landschaftsmalerin. Hielt sich in der Künstlerkolonie Dachau und der Künstlerkolonie Knokke auf, stellte in der Wiener Secession und im Hagenbund aus. War verheiratet mit Karl Mediz. Stilistisch einzuordnen zwischen Jugendstil, Symbolismus, Stimmungsimpressionismus und Impressionismus. Schuf Zeichnungen und Druckgrafik mit Landschaften wie die Birken von Gustav Klimt. Gehört zu den bedeutenden österreichischen Künstlerinnen wie Tina Blau, Olga Wisinger-Florian und Marie Egner. Im Gesamtœuvre der in Vöcklabruck gebürtigen Künstlerin Emilie Mediz-Pelikan, nehmen Landschaften eine zentrale Stellung ein. Sie wurde mit 21 die letzte Privatschülerin des bereits hochbetagten Landschaftsmalers Albert Zimmermann. Mediz-Pelikan studierte an der Wiener Akademie und folgte ihrem Lehrer Albert Zimmermann nach Salzburg und München. 1891 heiratete sie den Maler und Grafiker Karl Mediz, mit dem sie zuerst in Wien und ab 1894 in Dresden lebte. Sie stand in Kontakt zur Dachauer Künstlerkolonie und unternahm Studienreisen nach Paris, Belgien, Ungarn und Italien. Erst um 1900 gelang ihr mit ihren Landschaftsbildern der künstlerische Durchbruch. Da der Nachlass der 1908 in Dresden frühzeitig verstorbenen Künstlerin bis in die 1980er Jahre in der ehemaligen DDR gelagert war, kam es erst relativ spät zur Neuentdeckung und Wiederbewertung der Künstlerin, sowohl in der österreichischen Kunstgeschichte als auch am Kunstmarkt. 1986 kam es zu ersten großen Ausstellungen im Oberösterreichischen Landesmuseum und in der Hochschule für angewandte Kunst in Wien. Wie viele impressionistische Malerinnen setzte sich Emilie Mediz-Pelikan von Beginn ihrer künstlerischen Tätigkeit an intensiv mit der Natur und deren Veränderlichkeit auseinander. Oft sind ihre Werke in eine entrückte Atmosphäre eingetaucht. Das von ihr – und von ihrem Mann – oft verwendete Motiv der Birken findet sich später auch in Darstellungen bei Klimt, Baar oder Junk wieder. In einem Brief an ihren Mann aus dem Jahr 1893 beschreibt sie ihre Reise ins böhmische Chotěboř sowie die Schönheit der Bäume in dieser Gegend. Beim Durchblättern der Korrespondenz zwischen dem Ehepaar wird die zentrale Bedeutung der Natur sofort spürbar. Ausführlich sind die Beschreibungen der Landschaft und ihrer Vegetation, die Mediz-Pelikan auch detailreich in Skizzen festhält. Eindrucksvolle Arbeiten entstanden aber auch bei Reisen ans Adriatische Meer, an Küstenorten wie Duino oder Dubrovnik (Lacroma).
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Austrian landscape painter. Stayed in the artists colony Dachau and the artists colony Knokke, exhibited in the Vienna Secession and the Hagenbund. Was married to Karl Mediz. Classified stylistically between Art Nouveau, Symbolism, Mood Impressionism and Impressionism. Created drawings and pastels with landscapes such as the birches by Gustav Klimt. Among important female Austrian artists such as Tina Blau, Olga Wisinger-Florian and Marie Egner. Landscapes occupy a central position in the oeuvre of the artist Emilie Mediz-Pelikan, who was born in Vöcklabruck. At 21 she became the last private student of the hoary landscape painter Albert Zimmermann. Mediz-Pelikan studied at the Vienna Academy and followed her teacher Albert Zimmermann to Salzburg and Munich. In 1891 she married the painter and graphic artist Karl Mediz, with whom she first lived in Vienna and from 1894 on in Dresden. She was in contact with the Dachau artists' colony and undertook study trips to Paris, Belgium, Hungary and Italy. It was not until around 1900 that she achieved her artistic breakthrough with her landscape paintings. Since the estate of the artist, who died prematurely in Dresden in 1908, was stored in the former GDR until the 1980s, the artist was only rediscovered and re-evaluated relatively late, both in Austrian art history and on the art market. In 1986 the first major exhibitions took place in the Upper Austrian State Museum and in the University of Applied Arts in Vienna. Like many Impressionist painters, Emilie Mediz-Pelikans subject was about nature and its changeability right from the start of her artistic activity. Her works are often immersed in an enraptured atmosphere. The motif of the birch trees, which she and her husband often used, is later also found in depictions by Klimt, Baar and Junk. In a letter to her husband from 1893, she describes her journey to Bohemian Chotěboř and the beauty of the trees in the area. Reading through the correspondence between the couple, the central importance of nature is immediately felt. The descriptions of the landscape and its vegetation are detailed, which Mediz-Pelikan also records in detailed sketches. Impressive works were also created on trips to the Adriatic Sea, to coastal towns such as Duino or Dubrovnik (Lacroma).
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 26
EDUARD SCHLEICH DER ÄLTERE (Vilsbiburg 1812 - 1874 München)
Frühlings
Öl/Leinwand, 37,2 x 57,4 cm
signiert Ed Schleich, beschriftet München
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE € 2000 - 3000
STARTPREIS / STARTING PRICE € 2000
EDUARD SCHLEICH THE ELDER (Vilsbiburg 1812- 1874 Munich)
Spring
oil/canvas, 37,2 x 57,4 cm
signed Ed Schleich, inscribed Muenchen
Der Maler Eduard Schleich wurde 1812 geboren und zog 1823 nach München um Maler zu werden. Nachdem er von der Akademie abgewiesen wurde, bildete er sich autodidaktisch fort, wobei ihm ihm Christian Etzdorf, Christian Morgenstern und Carl Rottmann Vorbilder waren. Außerdem orientierte er sich stark an der niederländischen Malerei. Er unternahm viele Inspirationsreisen in Deutschland und nach Italien, Frankreich und den Niederlanden. Mit Carl Ebert, Dietrich Langko und Carl Spitzweg unternahm er 1851 eine Reise nach Paris. In seinen frühen Werken wird vor allem die Bayerische Landschaft dargestellt, in späteren Werken legt er einen größeren Fokus auf Licht und Farbe. Er gilt als einer der bedeutendsten Einflüsse auf die Entwicklung der Münchner Landschaftsmalerei. Eduard Schleich war Professor der Kunstakademie München und Mitglied der Kunstakademie Stockholm und der Akademie der bildenden Künste Wien, außerdem gilt er als einer der Vorreiter der Dachauer Künstlerkolonie, wohin es ihn ab den frühen 1840er Jahren immer wieder zog.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
The painter Eduard Schleich was born in 1812 and moved to Munich in 1823 to become a painter. After he was rejected from the academy, he continued his education self-taught, using Christian Etzdorf, Christian Morgenstern and Carl Rottmann as his role models. He also took a strong interest in Dutch painting. He undertook many inspirational trips to Germany and to Italy, France and the Netherlands. In 1851 he took a trip to Paris with Carl Ebert, Dietrich Langko and Carl Spitzweg. His early works primarily depict the Bavarian landscape; in later works he places a greater focus on light and color. He is considered one of the most important influences on the development of Munich landscape painting. Eduard Schleich was a professor at the Munich Art Academy and a member of the Stockholm Art Academy and the Vienna Academy of Fine Arts. He is also considered one of the pioneers of the Dachau artists' colony, where he was drawn again and again from the early 1840s.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 36
MAX SUPPANTSCHITSCH (Wien 1865 - 1953 Krems)
An der Pegnitz
Öl/Karton, 15 x 14,2 cm
monogrammiert M.S.
verso Etikett "Das Heiligengeist Bürgerspittel in Nürnberg." Dem Frl. Susi Schendl 24.XII.1937. M. Suppantschitsch
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 200 - 400
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 200
MAX SUPPANTSCHITSCH (Vienna 1865 - 1953 Krems )
At the river Pegnitz
oil/cardboard, 15 x 14,2 cm
monogrammed M.S.
verso label "Das Heiligengeist Buergerspittel in Nuernberg." Dem Frl. Susi Schendl 24.XII.1937. M. Suppantschitsch
Der österreichische Maler Maximilian Suppantschitsch studierte bei Eduard Peithner von Lichtenfels an der Wiener Akademie der bildenden Künste und verbrachte Studienaufenthalte in Österreich-Ungarn und Italien. 1897 wurde er Mitglied des Wiener Künstlerbundes. 1900 war er Gründungsmitglied des Hagenbundes. Er war auch Mitglied des Wachauer Künstlerbundes. 1900 nahm er an der Pariser Weltausstellung teil und erhielt dabei eine „mention honorable“. Nach dem Ersten Weltkrieg zog er sich aus dem Wiener Kunstbetrieb zurück. Die meiste Zeit verbrachte er nun in Dürnstein, wo er ab 1944 seinen festen Wohnsitz hatte. Suppantschitsch schuf etliche Gemälde, Skizzen und Detailstudien architektonischer und volkskundlicher Motive aus der Wachau. Ehrungen: Kleine goldene Staatsmedaille (1908), Königswarter-Preis (1900), Drasche-Preis (1915).
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
The Austrian painter Maximilian Suppantschitsch studied with Eduard Peithner von Lichtenfels at the Vienna Academy of Fine Arts and spent study visits in Austria-Hungary and Italy. In 1897, he became a member of Wiener Künstlerbund (Vienna Artists' Association). In 1900, he was a founding member of the Hagenbund. He was also a member of the Wachauer Künstlerbund (Wachau Artists' Association). In 1900, he took part in the Paris World Exhibition and received a "mention honorable". After the First World War, he withdrew from the Viennese art scene. He spent most of his time in Dürnstein, where he had his permanent residence from 1944. Suppantschitsch created a number of paintings, sketches and detailed studies of architectural and folkloric motifs from the Wachau. Honours: Kleine goldene Staatsmedaille (Small Golden State Medal) (1908), Königswarter Prize (1900), Drasche Prize (1915).
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 39
FRIEDRICH KÖNIG (Wien 1857 - 1941 Wien)
Herbstwald, um 1890
Öl/Leinwand, 32,3 x 26,5 cm
verso Etikett Friedrich König, Werk-Nr.: 24
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE € 800 - 1200
STARTPREIS / STARTING PRICE € 800
FRIEDRICH KÖNIG (Vienna 1857 - 1941 Vienna)
Autumn forrest, around 1890
oil/canvas, 32,3 x 26,5 cm
verso label Friedrich König, Werk-Nr.: 24
Friedrich König war ein österreichischer Künstler und Illustrator. Nach zweijährigem Besuch der Wiener Kunstgewerbeschule war er 1878 bis 1883 an der Wiener Akademie der bildenden Künste Schüler bei Christian Griepenkerl; anschließend ging er ins Ausland. Nach seiner Rückkehr nach Wien arbeitete er dort als Illustrator für das 24-bändige Monumentalwerk "Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild" (Verlag der k. k. Hof- und Staatsdruckerei,1885 - 1902). Sein Schwerpunkt war der dekorative Sektor. Landschaften und Monumentalbilder in Öl gibt es von ihm nur wenige. König war zunächst Mitglied der Haagengesellschaft und 1897 Gründungsmitglied der Secession; 1939 wurde er Mitglied des Künstlerhauses. 1943 wurde ihm dort eine Gedächtnisausstellung ausgerichtet.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Friedrich König was an Austrian artist and illustrator. After attending the Vienna School of Applied Arts for two years, he was a student of Christian Griepenkerl at the Vienna Academy of Fine Arts from 1878 to 1883; then he went abroad. After his return to Vienna, he worked there as an illustrator for the 24-volume monumental work "Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild" (The Austro-Hungarian Monarchy in Words and Images, Verlag der k. k. Hof- und Staatsdruckerei, 1885 - 1902). His focus was the decorative sector. There are only a few of his landscapes and monumental paintings in oil. König was initially a member of the Haagengesellschaft and in 1897 a founding member of the Secession; In 1939 he became a member of the Künstlerhaus. In 1943, the latter hosted an exhibition in his memory.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 43
LEOPOLD BLAUENSTEINER (Wien 1880 - 1947 Wien)
Konvolut aus zwei Werken
Schloss
Tusche und Aquarell/Papier, 40 x 56,7 cm
verso Nachlassstempel Blauensteiner
Männerporträt
Pastell/Papier, 38,9 x 25,7 cm
verso Nachlassstempel Blauensteiner
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 250 - 500
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 250
LEOPOLD BLAUENSTEINER (Vienna 1880 - 1947 Vienna)
Bundle of two works
Castle
indian ink and watercolor/paper, 40 x 56,7 cm
verso, estate stamp Blauensteiner
Portrait of a man
pastel/paper, 38,9 x 25,7 cm
verso, estate stamp Blauensteiner
Leopold Blauensteiner war ein österreichischer Künstler. Er schuf als Maler und Grafiker Landschaften und Porträts in eigenwilliger, oft in pointilistischer Malweise, als Grafiker vor allem Holzschnitte. Nach dem Besuch des Stiftgymnasiums in Melk, gemeinsam mit Rudolf Junk und Richard Kurt Donin, studierte Blauensteiner 1898 - 1902 an der Wiener Akademie der bildenden Künste bei Christian Griepenkerl. Er brach da Studium jedoch vorzeitig ab und war bis 1903 Privatschüler bei Alfred Roller. 1903 trat er mit Holzschnitten für Ver Sacrum erstmals öffentlich hervor. 1904 und 1905 beteiligte er sich an Ausstellungen in der Wiener Secession, 1908 und 1909 an der „Kunstschau“. Blauensteiner war Mitglied der Künstlervereinigung „Die Hand“ und des „Vereines bildender Künstler Klosterneuburgs“ sowie 1911 - 1920 des Hagenbundes, unterbrochen durch die Kriegsdienstleistung von 1914 - 1916. Er rüstete als Oberleutnant ab. Ab 1920 war er Mitglied des Wiener Künstlerhauses (1937/1938 Präsident). Studienreisen führten ihn durch Deutschland, Italien und Dalmatien. 1938 - 1945 wirkte Blauensteiner als Leiter der Reichskulturkammer der bildenden Künste für Wien, teils ehrenamtlich; allerdings setzte er sich in dieser Zeit für den Erhalt von Werken gefährdeter Künstler ein (z. B. Carry Hauser, Oskar Kokoschka oder Egon Schiele). Blauensteiner stellte in verschiedenen deutschen Städten und in Prag aus. Seine Werke befinden sich u. a. im Belvedere, in der Albertina, im Wien Museum und im Niederösterreichischen Landesmuseum. Ehrungen, Preise (Auswahl): 1927 Österreichischer Staatspreis; 1932 Professor h. c.; 1932 Staatspreismedaille.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Leopold Blauensteiner was an Austrian artist. As a painter and graphic artist, he created landscapes and portraits in an idiosyncratic, often pointillist style of painting; as a graphic artist, he primarily created woodcuts. After attending the collegiate high school in Melk, together with Rudolf Junk and Richard Kurt Donin, Blauensteiner studied at the Vienna Academy of Fine Arts under Christian Griepenkerl from 1898 to 1902. However, he broke off his studies prematurely and was a private student with Alfred Roller until 1903. In 1903 he made his first public appearance with woodcuts for Ver Sacrum. In 1904 and 1905 he took part in exhibitions at the Vienna Secession, and in 1908 and 1909 in the “Kunstschau”. Blauensteiner was a member of the artists' association “Die Hand” and the “Association of Visual Artists Klosterneuburg” as well as the Hagenbund from 1911 to 1920, interrupted by military service from 1914 to 1916. He disarmed as a first lieutenant. From 1920 he was a member of the Vienna Künstlerhaus (president in 1937/1938). Study trips took him through Germany, Italy and Dalmatia. 1938 - 1945 Blauensteiner worked as head of the Reich Chamber of Fine Arts for Vienna, partly on a voluntary basis; However, during this time he campaigned for the preservation of works by endangered artists (e.g. Carry Hauser, Oskar Kokoschka and Egon Schiele). Blauensteiner exhibited in various German cities and in Prague. His works are included in the Belvedere, in the Albertina, in the Vienna Museum and in the Lower Austrian State Museum. Honors, prizes (selection): 1927 Austrian State Prize; 1932 Professor H. c.; 1932 State Prize Medal.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 44
LEOPOLD BLAUENSTEINER (Wien 1880 - 1947 Wien)
Konvolut aus fünf Werken
Bildnisstudie VII
Bleistift/Papier, 32,8 x 33,7 cm
signiert Blauensteiner, verso beschriftet Bildnisstudie VII
Über der Stadt
Holzschnitt/Papier, 14,9 x 14,9 cm
Landschaftsstudie
Bleistift/Papier, 21,6 x 29 cm
signiert Blauensteiner, verso beschriftet Landschaftsstudie
Landhaus
Holzschnitt/Papier, 19,9 x 22,8 cm
monogrammiert LB, verso Nachlassstempel
Mein Studienstädtchen
Holzschnitt/Papier, 25,6 x 22,8 cm
verso Nachlassstempel
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 300 - 500
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 300
LEOPOLD BLAUENSTEINER (Vienna 1880 - 1947 Vienna)
Bundle of five works
Portrait study VII
pencil/paper, 32,8 x 33,7 cm
signed Blauensteiner, verso labelled Bildnisstudie VII
Above the city
woodcut/paper, 14,9 x 14,9 cm
Landscape study
pencil/paper, 21,6 x 29 cm
signed Blauensteiner, verso labelled Landschaftsstudie
Rural villa
woodcut/paper, 19,9 x 22,8 cm
monogrammed LB, verso estate stamp
My college city
woodcut/paper, 25,6 x 22,8 cm
verso estate stamp
Leopold Blauensteiner war ein österreichischer Künstler. Er schuf als Maler und Grafiker Landschaften und Porträts in eigenwilliger, oft in pointilistischer Malweise, als Grafiker vor allem Holzschnitte. Nach dem Besuch des Stiftgymnasiums in Melk, gemeinsam mit Rudolf Junk und Richard Kurt Donin, studierte Blauensteiner 1898 - 1902 an der Wiener Akademie der bildenden Künste bei Christian Griepenkerl. Er brach da Studium jedoch vorzeitig ab und war bis 1903 Privatschüler bei Alfred Roller. 1903 trat er mit Holzschnitten für Ver Sacrum erstmals öffentlich hervor. 1904 und 1905 beteiligte er sich an Ausstellungen in der Wiener Secession, 1908 und 1909 an der „Kunstschau“. Blauensteiner war Mitglied der Künstlervereinigung „Die Hand“ und des „Vereines bildender Künstler Klosterneuburgs“ sowie 1911 - 1920 des Hagenbundes, unterbrochen durch die Kriegsdienstleistung von 1914 - 1916. Er rüstete als Oberleutnant ab. Ab 1920 war er Mitglied des Wiener Künstlerhauses (1937/1938 Präsident). Studienreisen führten ihn durch Deutschland, Italien und Dalmatien. 1938 - 1945 wirkte Blauensteiner als Leiter der Reichskulturkammer der bildenden Künste für Wien, teils ehrenamtlich; allerdings setzte er sich in dieser Zeit für den Erhalt von Werken gefährdeter Künstler ein (z. B. Carry Hauser, Oskar Kokoschka oder Egon Schiele). Blauensteiner stellte in verschiedenen deutschen Städten und in Prag aus. Seine Werke befinden sich u. a. im Belvedere, in der Albertina, im Wien Museum und im Niederösterreichischen Landesmuseum. Ehrungen, Preise (Auswahl): 1927 Österreichischer Staatspreis; 1932 Professor h. c.; 1932 Staatspreismedaille.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Leopold Blauensteiner was an Austrian artist. As a painter and graphic artist, he created landscapes and portraits in an idiosyncratic, often pointillist style of painting; as a graphic artist, he primarily created woodcuts. After attending the collegiate high school in Melk, together with Rudolf Junk and Richard Kurt Donin, Blauensteiner studied at the Vienna Academy of Fine Arts under Christian Griepenkerl from 1898 to 1902. However, he broke off his studies prematurely and was a private student with Alfred Roller until 1903. In 1903 he made his first public appearance with woodcuts for Ver Sacrum. In 1904 and 1905 he took part in exhibitions at the Vienna Secession, and in 1908 and 1909 in the “Kunstschau”. Blauensteiner was a member of the artists' association “Die Hand” and the “Association of Visual Artists Klosterneuburg” as well as the Hagenbund from 1911 to 1920, interrupted by military service from 1914 to 1916. He disarmed as a first lieutenant. From 1920 he was a member of the Vienna Künstlerhaus (president in 1937/1938). Study trips took him through Germany, Italy and Dalmatia. 1938 - 1945 Blauensteiner worked as head of the Reich Chamber of Fine Arts for Vienna, partly on a voluntary basis; However, during this time he campaigned for the preservation of works by endangered artists (e.g. Carry Hauser, Oskar Kokoschka and Egon Schiele). Blauensteiner exhibited in various German cities and in Prague. His works are included in the Belvedere, in the Albertina, in the Vienna Museum and in the Lower Austrian State Museum. Honors, prizes (selection): 1927 Austrian State Prize; 1932 Professor H. c.; 1932 State Prize Medal.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 53
ALFRED EAST (Kettering 1849 - 1913 London)
Spaziergang
Radierung/Papier, 30,5 x 37,8 cm
signiert Alfred East, monogrammiert im Druck AE
beschriftet "The avenue"
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 60 - 100
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 60
ALFRED EAST (Kettering 1849 - 1913 London)
Promenade
etching/paper, 30,5 x 37,8 cm
signed Alfred East, monogrammed in the plate AE
inscribed "The avenue"
Sir Alfred East war ein britischer Künstler. Er studierte an der Glasgow School of Art. Anschließend ging er nach Frankreich, um sich bei Tony Robert-Fleury und William Adolphe Bouguereau an der renommierten École des Beaux-Arts weiterzubilden. Seine romantischen Landschaften zeigen einen Einfluss der Schule von Barbizon. Im Jahre 1906 wurde Alfred East zum Präsidenten der Royal Academy of Arts gewählt. Am 7. Juli 1910 wurde East von König Eduard VII. zum Knight Bachelor geschlagen. Unser Bild zeigt einen Spaziergang auf einer ländlichen Allee unter einem dramatischen Himmel.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Sir Alfred East was a British artist. He studied at the Glasgow School of Art. He then went to France to further his education with Tony Robert-Fleury and William Adolphe Bouguereau at the renowned École des Beaux-Arts. His romantic landscapes show an influence of the Barbizon school. In 1906 Alfred East was elected President of the Royal Academy of Arts. On July 7, 1910, East was created a Knight Bachelor by King Edward VII. Our picture shows a walk on a rural avenue under a dramatic skye.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 57
SIGMUND WALTER HAMPEL (Wien 1867 - 1949 Nußdorf am Attersee)
Tanzende Ruth, 1915
Mischtechnik/Papier, 37 x 24,5 cm
signiert S. Walter Hampel, datiert 1915
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE € 1600 - 2600
STARTPREIS / STARTING PRICE € 1600
SIGMUND WALTER HAMPEL (Vienna 1867 - 1949 Nußdorf am Attersee)
Ruth dancing, 1915
mixed media/paper, 37 x 24,5 cm
signed S. Walter Hampel, dated 1915
Sigmund Walter wirkte als Maler, Grafiker und Schmuckkünstler. Als Maler fiel er meist mit penibel und delikat gemalten Genreszenen, Interieurs und Porträts auf, mit klaren Tendenzen zum Symbolismus und Jugendstil, teils auch zum Pointillismus. Walter war der Sohn eines Schriften- und Glasmalers, Vergolders und Restaurators, der auch Erfinder des Abziehbildes war. 1884 inskribierte Walter an der Staatsgewerbeschule in Wien,1885 bis 1888 studierte er, ohne Abschluss, an der Wiener Akademie der bildenden Künste bei A. Eisenmenger, H. von Angeli und S. L'Allemand. Hernach bildete er sich durch das Studium der alten Meister selbst weiter. 1900 war Walter erstmals im Hagenbund vertreten,1902 bis 1911 war er Mitglied des Hagenbundes, 1914 trat er dem Wiener Künstlerhaus bei. 1901 und 1909 wurde Walter im Glaspalast München ausgestellt, 1904 an der Weltausstellung in St. Louis, 1908 in Rio de Janeiro, 1909 und 1911 im Rahmen von Aquarellausstellungen in Dresden, 1911 an der Internationale Kunstausstellung Rom, 1913 und 1914 in Berlin, 1919 ihm Rahmen einer Kollektive im Wiener Künstlerhaus. Walter unterhielt Kontakte zu G. Klimt (ihre Wiener Ateliers befanden sich in unmittelbarer Nähe zueinander, und sie hatten gemeinsame Sommeraufenthalte am Attersee), K. Moser, J. Hoffmann und A. Roller. Bis 1942 felebte Walter in Wien, dann überseidelte er nach Nussdorf am Aersee. Werke: Belvedere, Albertina, Wien Museum, Neue Pinakotherk München, Galleria d’Arte Venedig, Oberösterreichisches Landesmuseum Linz. Ehrungen, Preise (Auswahl): 1904 Grand Prix in St. Louis (Weltausstellung); 1906 Grosse Goldmedaille in Rio de Janeiro; 1918 Salo Kohn-Preis; 1920 Ehrendiplom Internationale Kunstausstellung Rio de Janeiro; 1937 Österreichischer Staatspreis; 1947 Goldener Lorbeer des Wiener Künstlerhauses.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Sigmund Walter worked as a painter, graphic artist and jewelry artist. As a painter, he usually attracted attention with meticulously and delicately painted genre scenes, interiors and portraits, with clear tendencies towards symbolism and art nouveau, and sometimes also towards pointillism. Walter was the son of a lettering and glass painter, gilder and restorer, who was also the inventor of the decal. In 1884 Walter enrolled at the Staatsgewerbeschule in Vienna, and from 1885 to 1888 he studied, without graduating, at the Vienna Academy of Fine Arts under A. Eisenmenger, H. von Angeli and S. L'Allemand. He then continued his education by studying the old masters. In 1900 Walter was represented in the Hagenbund for the first time, from 1902 to 1911 he was a member of the Hagenbund, and in 1914 he joined the Vienna Künstlerhaus. In 1901 and 1909 Walter was exhibited at the Munich Glaspalast (Glass Palace), in 1904 at the World Exhibition in St. Louis, in 1908 in Rio de Janeiro, in 1909 and 1911 as part of watercolor exhibitions in Dresden, in 1911 at the International Art Exhibition in Rome, in 1913 and 1914 in Berlin, and in 1919 As part of a collective in the Vienna Künstlerhaus. Walter maintained contacts with G. Klimt (their Viennese studios were in close proximity to one another and they spent summers together at Lake Attersee), K. Moser, J. Hoffmann and A. Roller. Walter lived in Vienna until 1942, then he moved to Nussdorf am Aersee. Works: Belvedere, Albertina, Vienna Museum, Neue Pinakotherk Munich, Galleria d’Arte Venice, Upper Austrian State Museum Linz. Honors, prizes (selection): 1904 Grand Prix in St. Louis (World Exhibition); 1906 Grand Gold Medal in Rio de Janeiro; 1918 Salo Kohn Prize; 1920 Honorary Diploma International Art Exhibition Rio de Janeiro; 1937 Austrian State Prize; 1947 Golden Laurel from the Vienna Künstlerhaus.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 58
FRANZ VON BAYROS (Zagreb 1866 - 1924 Wien)
Konvolut aus 6 Erotika Drucken
Ringwerfen
Aquatinta/Papier, 22,5 x 21,5 cm
signiert F. Bayros
Die Malerin
Aquatinta/Papier, 18 x 17 cm
beschriftet "Oh! DU-U-U!!" -Die Malerin-
Glühwürmchen
Aquatinta/Papier, 18 x 17 cm
betitelt "Glühwürmchen"
Die fünf Sinne
Aquatinta/Papier, 18,5 x 17 cm
beschriftet Die fünf Sinne. "Das Gesicht"
Kristie
Aquatinta/Papier, 23 x 21,5 cm
Das Schwert
Aquatinta/Papier, 22,4 x 21,5 cm
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE € 600 - 1000
STARTPREIS / STARTING PRICE € 600
FRANZ VON BAYROS (Zagreb 1866 - 1924 Vienna)
Bundle of 6 erotica prints
Ring tossing
aquatint/paper, 22,5 x 21,5 cm
signed F. Bayros
The painter
aquatint/paper, 18 x 17 cm
inscribed "Oh! DU-U-U!!" -Die Malerin-
Firefly
aquatint/paper, 18 x 17 cm
titled "Gluehwuermchen"
The five senses
aquatint/paper, 18,5 x 17 cm
inscribed Die fünf Sinne. "Das Gesicht" (the five senses. "The face")
Kristie
aquatint/paper, 23 x 21,5 cm
The Sword
aquatint/paper, 22,4 x 21,5 cm
Franz von Bayros, auch bekannt als Marquis de Bayros, war ein österreichischer Grafiker, Illustrator und Maler des Fin de siècle. Er veröffentlichte seine Werke auch unter dem Pseudonym Choisy Le Conin. Bayros ist vor allem als Zeichner und Illustrator von erotischen Motiven angesiedelt in der Zeit des Rokokos bekannt. Er entstammte einer Adelsfamilie, die mit Karl VI. Spanien verließ und sich in Österreich ansiedelte. Bayros studierte an der Akademie der bildenden Künste bei Christian Griepenkerl und August Eisenmenger und hielt sich regelmäßig in München auf. Ab 1890 arbeitete er mit dem Porträtisten Eugen Felix und dem Landschaftsmaler Gottfried Seelos zusammen. Er verkehrte in gehobenen Kreisen und gehörte zum Freundeskreis von Johann Strauß, dessen Stieftochter Alice er 1896 heiratete. 1897 endete die Ehe bereits und Bayros übersiedelte nach München. Er studierte an der Spezialschule von Adolf Hölzel in Dachau und in Heinrich Knirrs Schule in München. Er fand Anschluss an die Künstlerkreise und war Mitglied der Gesellschaft „Vornehme Beobachter“, zu der auch Thilo von Seebach, Karl Georg Maassen und Hanns Floerke gehörten. 1904 hatte er in München seine erste große Ausstellung und übernahm in Folge eine Vielzahl an Aufträgen für Buchillustrationen und Exlibris. Er schuf Studien zu Louis XV., studierte die Zeit des Rokokos und etablierte sich als Zeichner erotischer Motive. Als die Zensur eingriff, musste er 1911 München verlassen. In Wien fiel ihm der Anschluss an den Kunstmarkt schwer, auch wenn er im Kreis von Rudolf Hans Bartsch, Anton Wildgans und Hugo Markus Ganz verkehrte. Seine Pläne nach Italien zu gehen wurden vom Ausbruch des Ersten Weltkrieges unterbrochen. Anlässlich des 600. Todestages von Dante schuf er eine Sammlung von 60 Aquarellen zur Göttliche Komödie, die ihm endlich auch in Wien Erfolg bescherten.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Franz von Bayros, also known as Marquis de Bayros, was an Austrian graphic artist, illustrator and painter of the fin de siècle. He also published his works under the pseudonym Choisy Le Conin. Bayros is best known as a draftsman and illustrator of erotic motifs set in the Rococo period. He came from a noble family that left Spain and settled in Austria. Bayros studied at the Academy of Fine Arts with Christian Griepenkerl and August Eisenmenger and stayed regularly in Munich. From 1890 he worked with the portraitist Eugen Felix and the landscape painter Gottfried Seelos. He moved in high circles and belonged to the circle of friends of Johann Strauss, whose stepdaughter Alice he married in 1896. The marriage ended in 1897 and Bayros moved to Munich. He studied at Adolf Hölzel's special school in Dachau and at Heinrich Knirr's school in Munich. He became involved in artistic circles and was a member of the “Vornehme Beobachter” society, which also included Thilo von Seebach, Karl Georg Maassen and Hanns Floerke. In 1904 he had his first major exhibition in Munich and subsequently took on a large number of commissions for book illustrations and bookplates. He created studies on Louis XV, studied the Rococo period and established himself as a draftsman of erotic motifs. When censorship intervened, he had to leave Munich in 1911. In Vienna he found it difficult to connect to the art market, even though he was in the circle of Rudolf Hans Bartsch, Anton Wildgans and Hugo Markus Ganz. His plans to go to Italy were interrupted by the outbreak of the First World War. On the occasion of the 600th anniversary of Dante's death, he created a collection of 60 watercolors based on the Divine Comedy, which finally brought him success in Vienna.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 59
HEINRICH KRAUSE* (Rodaun 1885 - 1983 Wien)
Tarquinius und Lucretia
Öl/Holz, 29 x 23,5 cm
signiert Krause
verso Etikett Krause Heinrich, geb. 1885 Rodaun, Tarquinius u. Lucretia
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE € 500 - 1000
STARTPREIS / STARTING PRICE € 500
HEINRICH KRAUSE* (Rodaun 1885 - 1983 Vienna)
Tarquinius and Lucretia
oil/wood, 29 x 23,5 cm
signed Krause
verso label Krause Heinrich, geb. 1885 Rodaun, Tarquinius u. Lucretia
Heinrich Krause war ein österreichischer Maler der Zwischenkriegszeit. Er studierte an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Julius Victor Berger und Christian Griepenkerl. Ab 1903 auch bei Kasimir Pochwalski und bei Albin Egger-Lienz, von dem er nachhaltig beeinflusst wurde. Ein Stipendium nach seinem Studienabschluss ermöglichte ihm, ein Jahr in Italien zu verbringen. Ab 1914 nahm er an Ausstellungen der Wiener Secession teil und blieb bis 1937 deren Mitglied. Danach schloss er sich dem Wiener Künstlerhaus an. Zahlreiche Ausstellungen in Österreich und den Nachbarländern verschafften ihm ehrenhafte Auszeichnungen, u. a. den Preis der Stadt Wien 1940 oder die große goldene Ehrenmedaille des Künstlerhauses im Jahre 1963. 1983 verstarb Heinrich Krause 98-jährig fast taub und erblindet in Wien. Porträts nehmen im Schaffen von Krause einen hohen Stellenwert ein. Auch in den Landschaftsbildern zeigt sich neben Einflüssen des französischen Impressionismus auch eine starke Prägung durch Paul Cezanne.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Heinrich Krause was an Austrian painter from the interwar period. He studied at the Academy of Fine Arts in Vienna with Julius Victor Berger and Christian Griepenkerl. From 1903 also with Kasimir Pochwalski and with Albin Egger-Lienz, who had a lasting influence on him. A scholarship after completing his studies enabled him to spend a year in Italy. From 1914 he took part in exhibitions of the Vienna Secession and remained a member until 1937. He then joined the Vienna Künstlerhaus. Numerous exhibitions in Austria and neighboring countries earned him honorable awards, including: the Prize of the City of Vienna in 1940 or the large gold medal of honor from the Künstlerhaus in 1963. In 1983, Heinrich Krause died in Vienna at the age of 98, almost deaf and blind. Portraits play an important role in Krause's work. The landscape paintings also show influences from French Impressionism as well as a strong influence from Paul Cezanne.
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Los: 63
FERDINAND BLECHA* (Czelakowitz 1906 - 1982 Prag)
Am Weiher
Öl/Hartfaserplatte, 40,5 x 55 cm
signiert Blecha
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 250 - 500
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 250
FERDINAND BLECHA* (Celakovice 1906 - 1982 Prague)
At the pond
oil/fiber board, 40,5 x 55 cm
signed Blecha
Ferdinand Blecha war Absolvent des Konservatoriums in Prag im Fach Kontrabass. Neben seiner musikalischen Ausbildung widmete er sich auch der Bildhauerei und Malerei. - Teilnehmer an zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland. Hinsichtlich seiner Malerei ließ er sich vor allem von Polabí und Pojizerí inspirieren. Eine Reihe seiner Werke wurden von den Tschechoslowakischen Staatsbädern für das Toušeň-Heilbad erworben.
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Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Ferdinand Blecha was a graduate of the Prague Conservatory in double bass. In addition to his musical training, he also devoted himself to sculpture and painting. - Participant in numerous exhibitions at home and abroad. Regarding his painting, he was primarily inspired by Polabí and Pojizerí. A number of his works were acquired by the Czechoslovak State Baths for the Toušeň spa.
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The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 64
KARL (ZECHO) CZECH* (Wien 1896 - 1965 Wien)
Dammweg Fischermend
Aquarell/Papier, 41,8 x 61,4 cm
signiert Zecho, verso Nachlassstempel Karl Zecho
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 200 - 400
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 200
KARL (ZECHO) CZECH* (Vienna 1896 - 1965 Vienna)
Causeway Fischermend
watercolor/paper, 41,8 x 61,4 cm
signed Zecho, verso estate stamp Karl Zecho
Karl Czech, auch bekannt unter dem Namen Karl Zecho, wirkte in erster Linie als Landschaftsmaler. Er studierte an der Akademie der bildenden Künste, Wien, bei Josef Jungwirth, Karl Sterrer und Rudolf Bacher.
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Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Karl Czech, also known as Karl Zecho, worked primarily as a landscape painter. He studied at the Academy of Fine Arts, Vienna, with Josef Jungwirth, Karl Sterrer and Rudolf Bacher.
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Los: 66
WILHELM HEJDA (Wien 1868 - 1942 Wien)
Konvolut aus Porträt und Medaille
Selbstporträt
Bleistift/Papier, 26 x 16,1 cm
signiert W. Hejda, verso zwei karikaturhafte Selbstporträt-Skizzen und eine Kinderzeichnung von einem Kaufladen, Etikett Eigent. Juliane Köhler
Medaille Franz Josef I.
Bronze, 8 x 5,5 cm
Medaille zum 60 jährigen Regierungsjubiläum von Franz Josef I, 1908
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 300 - 500
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 300
WILHELM HEJDA (Vienna 1868 - 1942 Vienna)
Bundle of portrait and medal
Self-portrait
pencil/paper, 26 x 16,1 cm
signed W. Hejda, verso two caricature-like self-portait sketches and a child's drawing of a grocery shop, label Eigent. Juliane Koehler (owned by Julian Koehler)
Medal Franz Josef I.
bronze, 8 x 5,5 cm
medal of the 60 year anniversary of government of Franz Josef I, 1908
Der Bildhauer, Kunstgewerbler, Medailleur und Maler Wilhelm Hejda war in allen künstlerischen Bereichen meist sehr einfallsreich bis witzig. Anfangs von Klassizismus beeinflusst, ging er im Laufe der Zeit zum Jugendstil über. 1887 bis 1891 studierte er Bildhauerei an der Wiener Akademie bei Kaspar Ritter vron Zumbusch und Edmund Hellmer und 1891/1892 in Paris als Malschüler (Gast) an der Académie Julian bei Jules-Joseph Lefebvre. 1892 bis1894 war Hejda in Budapest tätig, danach Rückehrte er nach Wien zurück. Vorerst war Hejda Mitglied des Wiener Künstlerhauses, 1900 bis 1912 war er Gründungsmitglied des Hagenbundes. Bereits vor 1900 gehörte er zum Kreis der „Ringstraßenplastiker“. Zahlreiche seiner Werke wurden im öffentlichen Raum aufgestellte: 1902 Figur „Vulkan“ an der Gartenfassade der Wiener Hofburg; 1910 Relief an der Wiener Urania; 1912 Soldatenköpfe und Doppeladler am ehemaligen Kriegsministerium an der Wiener Ringstraße; 1911/1912 Figurenschmuck am Technischen Museum in Wien; zwei Steinfiguren über dem Portal der ehemaligen Länderbank in Wien 1, Am Hof (heute Hotel); Atlanten im Kassensaal der ehemaligen Creditanstalt-Bankverein in Wien 1, Schottengasse; Figurenschmuck am Zentralbad in Marienbad (Tschechien); Figuren am Kurhaus in Meran, (Südtirol). Figurenschmuck am „Meinl-Haus“, Wien 1, Fleischmarkt 7. Weiters leistete er Mitarbeit an den Kaiserjubiläen sowohl 1898 und 1908 (hier mit Josef Urban und Heinrich Lefler) sowie 1906 an der künstlerischen Ausstattung des Wienflussportals (Architekten Friedrich Ohmann und Josef Hackhofer). 1902 schuf Hejda das Rundbogenrelief (Pallas Athene) um den Halleneingang für das von Urban umgebaute Ausstellungshaus des Hagenbundes. In den Ausstellungen des Hagenbundes trat Hejda vor allem mit Kleinplastik, Medaillen und Pastellen hervor. Er zeigte seine Werke unter anderem in Berlin, München, Paris und Venedig. Nach 1918 stellte er kaum mehr aus und war stattdessen war vor allem für private Auftraggeber tätig. 1922 beteiligte sich Hejda an dem Architektur-Wettbewerb für das „New Building fort the Chicago Tribune“. Seine Werke sind unter anderm im Wien Museum, und im Museum für angewandte Kunst Wien. Preise, Ehrungen (Auswahl): 1899 Karl Ludwig-Medaille; 1900 Dobner-Preis; 1905 1. Preis zur Förderung der Medaillenkunst und Kleinplastik; 1922 Ehrenmedaille Chicago; 1923 Salo-Kohn-Förderungspreis.
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Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
The sculptor, craftsman, medalist and painter Wilhelm Hejda was often very imaginative and even funny in all artistic areas. Initially influenced by classicism, over time he moved on to Art Nouveau. From 1887 to 1891, he studied sculpture at the Vienna Academy with Kaspar Ritter vron Zumbusch and Edmund Hellmer and in 1891/1892 in Paris as a painting student (guest) at the Académie Julian with Jules-Joseph Lefebvre. From 1892 to 1894, Hejda worked in Budapest, after which he returned to Vienna. Hejda was initially a member of the Vienna Künstlerhaus, and from 1900 to 1912 he was a founding member of the Hagenbund. Even before 1900 he belonged to the circle of “Ringstrasse sculptors”. Numerous of his works were installed in public spaces: 1902 figure “Volcano” on the garden facade of the Vienna Hofburg; 1910 relief on the Vienna Urania; 1912 Soldiers' heads and double-headed eagles at the former War Ministry on Vienna's Ringstrasse; 1911/1912 figural decoration at the Technical Museum in Vienna; two stone figures above the portal of the former Landesbank in Vienna 1, Am Hof (today a hotel); Atlases in the teller room of the former Creditanstalt-Bankverein in Vienna 1, Schottengasse; figure decoration at the central bath in Marienbad (Czech Republic); figures at the Kurhaus in Meran, (South Tyrol), figure decoration at the “Meinl-Haus”, Vienna 1, Fleischmarkt 7. He also worked on the imperial anniversaries in both 1898 and 1908 (here with Josef Urban and Heinrich Lefler) and in 1906 on the artistic furnishings of the Vienna River Portal (architects Friedrich Ohmann and Josef Hackhofer). In 1902, Hejda created the arched relief (Pallas Athene) around the hall entrance to the Hagenbund exhibition hall, which was converted by Urban. In the Hagenbund exhibitions, Hejda stood out primarily with small sculptures, medals and pastels. He showed his works in Berlin, Munich, Paris and Venice, among others. After 1918 he hardly exhibited any more and instead worked primarily for private clients. In 1922 Hejda took part in the architectural competition for the “New Building for the Chicago Tribune”. Some of his works are included in the Vienna Museum and the Museum of Applied Arts, Vienna. Prizes, honours (selection): 1899 Karl Ludwig Medal; 1900 Dobner Prize; 1905 1st prize for the promotion of medal art and small sculpture; 1922 Medal of Honor Chicago; 1923 Salo-Kohn Promotion Prize.
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Los: 68
KARL KASBERGER* (Wien 1891 - 1969 Wels)
See im Salzkammergut, 1930
Öl/Karton, 48,5 x 67,3 cm
signiert Kasberger, datiert 1930
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE € 1000 - 1600
STARTPREIS / STARTING PRICE € 1000
KARL KASBERGER* (Vienna 1891 - 1969 Wels)
Lake at Salzkammergut, 1930
oil/cardboard, 48,5 x 67,3 cm
signed Kasberger, dated 1930
Der österreichische Bühnenbildner und Maler Karl Kasberger erhielt seine Ausbildung an der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt und an der Kunstgewerbeschule bei Professor Strnad. Sein Studienschwerpunkt „Bühne und Film“ entsprach auch seiner weiteren beruflichen Tätigkeit - nachdem Kasberger nach Wels übersiedelt war, arbeitete er als städtischer Bühnenbildner und war ab 1942 auch im Theaterbeirat der Stadt Wels. Daneben unterhielt der Künstler auch ein eigenes Atelier. Kasberger schuf neben seinen Theaterarbeiten nicht nur Ölbilder, sondern führte auch öffentliche Aufträge für Fresken aus. Zudem ist um 1919 eine Postkartenserie mit Motiven von Wels von ihm erschienen. Der Künstler starb 1969 in Wels.
Bitte beachten:
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Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
The Austrian stage designer and painter Karl Kasberger received his training at the Graphic Teaching and Research Institute and at the School of Applied Arts with Professor Strnad. The focus of his studies on stage and film also corresponded to his further professional activity - after Kasberger had moved to Wels, he worked as a municipal stage designer and was also on the theater advisory board of the city of Wels from 1942 on. In addition, the artist also maintained his own studio. In addition to his theater work, Kasberger not only created oil paintings, but also carried out public commissions for frescoes. In addition, he published a series of postcards with motifs from Wels around 1919. The artist died in Wels in 1969.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 69
KARL KASBERGER* (Wien 1891 - 1969 Wels)
Kirche in Tirol, 1937
Öl/Leinwand, 69,7 x 69,8 cm
signiert Kasberger, datiert 1937
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 1000 - 1600
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 1000
KARL KASBERGER* (Vienna 1891 - 1969 Wels)
Church in Tyrolia, 1937
oil/canvas, 69,7 x 69,8 cm
signed Kasberger, dated 1937
Der österreichische Bühnenbildner und Maler Karl Kasberger erhielt seine Ausbildung an der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt und an der Kunstgewerbeschule bei Professor Strnad. Sein Studienschwerpunkt „Bühne und Film“ entsprach auch seiner weiteren beruflichen Tätigkeit - nachdem Kasberger nach Wels übersiedelt war, arbeitete er als städtischer Bühnenbildner und war ab 1942 auch im Theaterbeirat der Stadt Wels. Daneben unterhielt der Künstler auch ein eigenes Atelier. Kasberger schuf neben seinen Theaterarbeiten nicht nur Ölbilder, sondern führte auch öffentliche Aufträge für Fresken aus. Zudem ist um 1919 eine Postkartenserie mit Motiven von Wels von ihm erschienen. Der Künstler starb 1969 in Wels.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
The Austrian stage designer and painter Karl Kasberger received his training at the Graphic Teaching and Research Institute and at the School of Applied Arts with Professor Strnad. The focus of his studies on stage and film also corresponded to his further professional activity - after Kasberger had moved to Wels, he worked as a municipal stage designer and was also on the theater advisory board of the city of Wels from 1942 on. In addition, the artist also maintained his own studio. In addition to his theater work, Kasberger not only created oil paintings, but also carried out public commissions for frescoes. In addition, he published a series of postcards with motifs from Wels around 1919. The artist died in Wels in 1969.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 74
KARL HAUK* (Klosterneuburg 1898 - 1974 Wien)
Drei Nymphen
Öl/Platte, 47,8 x 35 cm
verso Öl/Platte mythologische Szene
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 1200 - 2400
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 1200
KARL HAUK* (Klosterneuburg 1898 - 1974 Vienna)
Three nymphs
oil/board, 47,8 x 35 cm
verso oil/plate mythological scene
Österreichischer Künstler des 20. Jahrhunderts, v.a. der Zwischenkriegszeit. Hauptvertreter der Neuen Sachlichkeit, des Expressionismus und sozialkritischen Realismus. Wuchs in Linz in Oberösterreich auf, studierte an der Akademie der bildenden Künste bei Alois Delug, Karl Sterrer und Josef Jungwirth. Mitglied des Hagenbundes und der Künstlervereinigung Maerz. Schuf neben Ölgemälden, Zeichnungen und Aquarellen viele Arbeiten für den öffentlichen Raum, sog. Kunst am Bau Projekte. 1928 Fresken für die Arbeiterkammer in Linz, 1936 Fresken für den Hauptbahnhof in Linz und Glasfenster für die Pfarrkirche in Sandleiten in Wien. Befreundet mit Clemens Holzmeister. Wichtiger Repräsentant der christlichen Kunst, neben Kirchenfenstern und Mosaiken auch zahlreiche religiöse Gemälde und Aquarelle. Schuf Figurenbilder, Mosaike, Fresken und Landschaften mit Motiven aus dem Salzkammergut rund um den Attersee. Hauk studierte 1918 bis 1923 an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Jungwirth, Sterrer und Delug und stellte 1920 erstmals im Rahmen einer Gemeinschaftsausstellung der Vereinigung von Künstlern und Kunstfreunden des „Rings“ in Linz aus. Hauk pendelte ab 1923 zwischen Linz und Wien und arbeitete als freischaffender Künstler. Er stellte wiederholt in der Wiener Secession, im Hagenbund sowie im Rahmen der Künstlervereinigung Maerz, deren Mitglied er war, aus. Von 1927 bis 1938 war Hauk Mitglied des Hagenbundes und konnte später trotz des NS-Regimes unbehelligt arbeiten und ausstellen. Zwischen 1943 und 1945 wurde er zum Wehrdienst eingezogen. 1947 übernahm er das Direktorat der Kunstschule in Linz und leitete dort bis 1951 eine Meisterklasse für Malerei. Er stellte in den 1950er und -60er Jahren regelmäßig in Wien und Linz aus. Das Oberösterreichische Landesmuseum veranstaltete 1959 die Kollektivausstellung „Hauk-Dimmel-Hofmann“ mit über 40 Werken Hauks. Nach dem Krieg war er hauptsachlich als Gestalter von Fresken, Mosaiken und Wandgemälden tätig, die sich an über 50 öffentlichen Bauwerken, vorwiegend in Linz und Wien, befinden.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Austrian artist of the 20th century, especially of the interwar period. Main representative of the New Objectivity, Expressionism and Social Critical Realism. Grew up in Linz in Upper Austria, studied at the Academy of Fine Arts with Alois Delug, Karl Sterrer and Josef Jungwirth. Member of the Hagenbund and the Maerz artists' association. Besides oil paintings, drawings and watercolors, created many works for public spaces, so-called Kunst am Bau projects. In 1928 frescoes for the Chamber of Labor in Linz, 1936 frescoes for the main train station in Linz and glass windows for the parish church in Sandleiten in Vienna. Friend of Clemens Holzmeister. Important representative of Christian art, in addition to church windows and mosaics, numerous religious paintings and watercolors. Created figure paintings, mosaics, frescoes and landscapes with motifs from the Salzkammergut around the Attersee. Hauk studied from 1918 to 1923 at the Academy of Fine Arts in Vienna under Jungwirth, Sterrer and Delug and exhibited in 1920 for the first time as part of a joint exhibition of the association of artists and art lovers of the "Ring" in Linz. From 1923 on Hauk commuted between Linz and Vienna and worked as a freelance artist. He repeatedly exhibited at the Vienna Secession, the Hagenbund and the Maerz Artists' Association, of which he was a member. From 1927 to 1938 Hauk was a member of the Hagenbund and was later able to work and exhibit in spite of the Nazi regime. Between 1943 and 1945 he was drafted into military service. In 1947 he took over the directorship of the art school in Linz and led a master class for painting until 1951. He exhibited regularly in Vienna and Linz in the 1950s and 1960s. In 1959, the Upper Austrian State Museum organized the collective exhibition "Hauk-Dimmel-Hofmann" with over 40 of Hauk's works. After the war he was mainly active as a designer of frescoes, mosaics and murals that can be found on over 50 public buildings, mainly in Linz and Vienna.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 80
FRANZ BARWIG DER ÄLTERE (Schönau bei Neutitschein 1868 - 1931 Wien)
Konvolut aus zwei Werken
Pietá
Hubolit, 36 x 23 x 11 cm
monogrammiert F.B.
Corpus Christi
Gips, 40 x 90 x 19 cm
Arme sind abnehmbar
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 300 - 600
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 300
FRANZ BARWIG THE ELDER (Senov 1868 - 1931 Vienna)
Bundle of two works
Pieta
hubolit, 36 x 23 x 11 cm
monogrammed F.B.
Corpus Christi
plaster, 40 x 90 x 19 cm
Arms are detachable
Franz Barwig der Ältere, Vater von Franz Barwig dem Jüngeren, war einer der wichtigsten österreichischen Bildhauer zur Zeit des Jugendstils. Barwig besuchte 1888–1897 die Kunstgewerbeschule in Wien bei Hermann Klotz. Ab 1890 war er freischaffend tätig. 1904 unterrichtete er an der Fachschule für Holzverarbeitung in Villach, 1908 arbeitete er im Lehrmittelbüro des Österreichischen Museums für Kunst und Industrie in Wien und wirkte bei der Gestaltung des Jubiläumsfestzuges zum 60-jährigen Regierungsjubiläum von Kaiser Franz Joseph mit. Er setzte sich mit der Kunst der Wiener Secession auseinander und blieb im Wesentlichen dem secessionistischen Stil treu. 1909 bis 1921 war Barwig Professor für Bildhauerei an der Wiener Kunstgewerbeschule. Hernach lebte er als freier Künstler in Wien und arbeitete u. a. für die Keramos Wien. Von 1925 bis 1927 hielt er sich in den USA auf, wo er im Auftrag des Architekten Josef Maria Urban die plastische Ausgestaltung der heute Donald Trump gehörenden Villenanlage Mar-a-Lago in Palm Beach, Florida, durchführte. Seit 1906 war er Mitglied des Hagenbundes und seit 1925 der Wiener Secession. Nach seiner Rückkehr aus Amerika konnte sich Barwig nicht mehr in die heimische Kunstszene eingliedern und starb 1931 durch Suizid. Er wurde auf dem Neustifter Friedhof bestattet. Zu den Schülern Franz Barwigs zählten u. a. der Bildschnitzer Jakob Löw, die Bildhauer Otto Zirnbauer und Max Domenig.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Franz Barwig the Elder, father of Franz Barwig the Younger, was one of the most important Austrian sculptors during the Art Nouveau period. Barwig attended the School of Applied Arts in Vienna from 1888-1897 under Hermann Klotz. From 1890 he was a freelance artist. In 1904 he taught at the technical school for woodworking in Villach, and in 1908 he worked in the teaching materials office of the Austrian Museum of Art and Industry in Vienna and helped design the jubilee procession for the 60th anniversary of the reign of Emperor Franz Joseph. He became involved with the art of the Vienna Secession and remained essentially faithful to the Secessionist style. From 1909 to 1921 Barwig was professor of sculpture at the Vienna School of Applied Arts. After that he lived as a freelance artist in Vienna and worked, among others, for Keramos Vienna. From 1925 to 1927 he stayed in the USA, where he was commissioned by the architect Josef Maria Urban to carry out the sculptural design of the Mar-a-Lago villa complex in Palm Beach, Florida, now owned by Donald Trump. He had been a member of the Hagenbund since 1906 and of the Vienna Secession since 1925. After his return from America, Barwig could no longer integrate himself into the domestic art scene and died by suicide in 1931. He was buried in the Neustift cemetery. Franz Barwig's students included the carver Jakob Löw, the sculptors Otto Zirnbauer and Max Domenig.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 81
FRANZ BARWIG DER JÜNGERE* (Wien 1903 - 1985 Wien)
Konvolut aus zwei Arbeiten
Madonna mit Jesus
Ton, 46 x 23,5 x 3 cm
signiert F. Barwig
Gekreuzigter Jesus
Holz, 38 x 11 x 14 cm
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 200 - 400
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 200
FRANZ BARWIG THE YOUNGER* (Vienna 1903 - 1985 Vienna)
Bundle of two works
Madonna with Jesus
clay, 46 x 23,5 x 3 cm
signed F. Barwig
Jesus on the cross
wood, 38 x 11 x 14 cm
Franz Barwig der Jüngere erhielt von seinem Vater Franz Barwig dem Älteren die bildhauerische Grundausbildung und studierte ab 1926 an der Akademie der bildenden Künste bei Josef Müllner. Ab 1932 war Franz Barwig der Jüngere als freischaffender Bildhauer tätig; in Wien schuf er unter anderem Werke für den Stephansdom sowie für die Pfarrkirchen von Ottakring, Pötzleinsdorf und Sievering, weiters Brunnenplastiken, Skulpturen und Hauszeichen.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Franz Barwig the Younger received basic sculptural training from his father Franz Barwig the Elder and studied from 1926 at the Academy of Fine Arts with Josef Müllner. From 1932, Franz Barwig the Younger worked as a freelance sculptor; In Vienna he created, among other things, works for St. Stephen's Cathedral and for the parish churches of Ottakring, Pötzleinsdorf and Sievering, as well as fountain sculptures, other sculptures, and house signs.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 83
COBI REISER* (München 1902 - 1992 München)
Reeder im Gespräch, 1926
Tusche und Aquarell/Papier, 39,5 x 28,8 cm
signiert Reiser, datiert 26
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 400 - 800
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 400
COBI REISER* (Munich 1902 - 1992 Munich)
Ship owners in conversation, 1926
indian ink and watercolor/paper, 39,5 x 28,8 cm
signed Reiser, dated 26
Jakob Benjamin „Cobi“ Reiser besuchte die Fachschule für Buchdruck und Chemigraphie. Danach studierte er für ein Semester Fresko-Malerei an der Akademie der Bildenden Künste München bei Martin von Feuerstein. Seinen Abschluss machte er an der Staatlichen Kunstgewerbeschule München. Zahlreiche Werke Reisers finden sich an öffentlichen Gebäuden im oberbayerischen Schongau. Ein Gedenkstein aus seiner Hand für das Forstamt Schongau im Sachsenrieder Forst, der auf die Hubertus-Legende Bezug nimmt, steht an der Kreuzung der Straße Sachsenried-Osterzell und dem Aschtaler Weg. In München sind viele Arbeiten Reisers in städtischen Schulen, Kindergärten und Ämtern erhalten.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Jakob Benjamin “Cobi” Reiser attended the Fachschule für Buchdruck und Chemigraphie (technical school for printing and chemigraphy). He then studied fresco painting for a semester at the Academy of Fine Arts in Munich with Martin von Feuerstein. He graduated from the Munich State School of Applied Arts. Many of Reiser's works can be found on public buildings in Schongau, Upper Bavaria. A memorial stone from his hand for the Schongau Forestry Office in the Sachsenried Forest, which refers to the Hubertus legend, stands at the intersection of the Sachsenried-Osterzell road and the Aschtaler Weg. In Munich, many of Reiser's works are preserved in municipal schools, kindergartens and offices of public administration.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 84
COBI REISER* (München 1902 - 1992 München)
Bauchladenverkäufer im Bahnhof
Aquarell und Bleistift/Papier, 38,5 x 28 cm
signiert Reiser
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 400 - 800
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 400
COBI REISER* (Munich 1902 - 1992 Munich)
Hawker at the train station
watercolor and pencil/paper, 38,5 x 28 cm
signed Reiser
Jakob Benjamin „Cobi“ Reiser besuchte die Fachschule für Buchdruck und Chemigraphie. Danach studierte er für ein Semester Fresko-Malerei an der Akademie der Bildenden Künste München bei Martin von Feuerstein. Seinen Abschluss machte er an der Staatlichen Kunstgewerbeschule München. Zahlreiche Werke Reisers finden sich an öffentlichen Gebäuden im oberbayerischen Schongau. Ein Gedenkstein aus seiner Hand für das Forstamt Schongau im Sachsenrieder Forst, der auf die Hubertus-Legende Bezug nimmt, steht an der Kreuzung der Straße Sachsenried-Osterzell und dem Aschtaler Weg. In München sind viele Arbeiten Reisers in städtischen Schulen, Kindergärten und Ämtern erhalten.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Jakob Benjamin “Cobi” Reiser attended the Fachschule für Buchdruck und Chemigraphie (technical school for printing and chemigraphy). He then studied fresco painting for a semester at the Academy of Fine Arts in Munich with Martin von Feuerstein. He graduated from the Munich State School of Applied Arts. Many of Reiser's works can be found on public buildings in Schongau, Upper Bavaria. A memorial stone from his hand for the Schongau Forestry Office in the Sachsenried Forest, which refers to the Hubertus legend, stands at the intersection of the Sachsenried-Osterzell road and the Aschtaler Weg. In Munich, many of Reiser's works are preserved in municipal schools, kindergartens and offices of public administration.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 85
ANTON HANAK (Brünn 1875 - 1934 Wien)
Konvolut aus zwei Studien für ein Denkmal
Studie für ein Denkmal 1
Bleistift/Papier, 31,5 x 22,8 cm
verso weitere Studie, Nachlassstempel Gusel
Studie für ein Denkmal 2
Bleistift/Papier, 31,5 x 23 cm
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 400 - 800
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 400
ANTON HANAK (Brno 1875 - 1934 Vienna)
Bundle of two studies for a monument
Study for a monument 1
pencil/paper, 31,5 x 22,8 cm
verso, further study, estate stamp Gusel
Study for a monument 2
pencil/paper, 31,5 x 23 cm
Anton Hanak studierte bei Edmund Hellmer an der Wiener Akademie und war Mitglied der Wiener Secession und der Wiener Werkstätte sowie Gründungsmitglied des Österreichischen Werkbunds. Hanak war Lehrer an der Wiener Kunstgewerbeschule und ab 1932 Professor an der Wiener Akademie. Bei ihm lernten unter anderem Fritz Wotruba, Oskar Icha und Rudolf Reinhart. Mit der Grazer Künstlerin Rita Passini stand er zwischen 1913 und 1916 in Briefkontakt. Er schuf den skulpturalen Schmuck für mehrere Bauten Josef Hoffmanns (unter anderem Villa Skywa-Primavesi, Landhaus Primavesi, Landhaus Ast) sowie in den 1920er Jahren für Wohnbauten der Gemeinde Wien. Von ihm stammen zahlreiche Porträtbüsten und Denkmäler, unter anderem das 1925 errichtete Kriegerdenkmal Schmerzensmutter auf dem Wiener Zentralfriedhof und die Büste Victor Adlers für das Republikdenkmal. Seine Werke haben visionär-symbolhaften Charakter mit gewisser Nähe zum Expressionismus, beispielsweise "Der letzte Mensch" von 1917 oder "Der brennende Mensch" von 1922.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Anton Hanak studied under Edmund Hellmer at the Vienna Academy and was a member of the Vienna Secession and the Wiener Werkstätte as well as a founding member of the Österreichischer Werkbund. Hanak was a teacher at the Vienna School of Applied Arts and, from 1932, a professor at the Vienna Academy. Among others, Fritz Wotruba, Oskar Icha and Rudolf Reinhart studied with him. He was in correspondence with the Graz artist Rita Passini between 1913 and 1916. He created the sculptural decoration for several of Josef Hoffmann's buildings (including Villa Skywa-Primavesi, Landhaus Primavesi, Landhaus Ast) and, in the 1920s, for residential buildings owned by the municipality of Vienna. He created numerous portrait busts and monuments, including the Schmerzensmutter war memorial at Vienna's Central Cemetery, erected in 1925, and the bust of Victor Adler for the Republic Monument. His works have a visionary-symbolic character with some proximity to Expressionism, for example "The Last Man" from 1917 or "The Burning Man" from 1922. "The Burning Man" is considered an icon of modern sculpture in Austria.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 86
ANTON HANAK (Brünn 1875 - 1934 Wien)
Wendepunkt, 1923
Tusche/Papier, 23 x 22 cm
signiert Anton Hanak, datiert 1923
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 1200 - 2400
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 1200
ANTON HANAK (Brno 1875 - 1934 Vienna)
Turning point, 1923
indian ink/paper, 23 x 22 cm
signed Anton Hanak, dated 1923
Anton Hanak studierte bei Edmund Hellmer an der Wiener Akademie und war Mitglied der Wiener Secession und der Wiener Werkstätte sowie Gründungsmitglied des Österreichischen Werkbunds. Hanak war Lehrer an der Wiener Kunstgewerbeschule und ab 1932 Professor an der Wiener Akademie. Bei ihm lernten unter anderem Fritz Wotruba, Oskar Icha und Rudolf Reinhart. Mit der Grazer Künstlerin Rita Passini stand er zwischen 1913 und 1916 in Briefkontakt. Er schuf den skulpturalen Schmuck für mehrere Bauten Josef Hoffmanns (unter anderem Villa Skywa-Primavesi, Landhaus Primavesi, Landhaus Ast) sowie in den 1920er Jahren für Wohnbauten der Gemeinde Wien. Von ihm stammen zahlreiche Porträtbüsten und Denkmäler, unter anderem das 1925 errichtete Kriegerdenkmal Schmerzensmutter auf dem Wiener Zentralfriedhof und die Büste Victor Adlers für das Republikdenkmal. Seine Werke haben visionär-symbolhaften Charakter mit gewisser Nähe zum Expressionismus, beispielsweise "Der letzte Mensch" von 1917 oder "Der brennende Mensch" von 1922.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Anton Hanak studied under Edmund Hellmer at the Vienna Academy and was a member of the Vienna Secession and the Wiener Werkstätte as well as a founding member of the Österreichischer Werkbund. Hanak was a teacher at the Vienna School of Applied Arts and, from 1932, a professor at the Vienna Academy. Among others, Fritz Wotruba, Oskar Icha and Rudolf Reinhart studied with him. He was in correspondence with the Graz artist Rita Passini between 1913 and 1916. He created the sculptural decoration for several of Josef Hoffmann's buildings (including Villa Skywa-Primavesi, Landhaus Primavesi, Landhaus Ast) and, in the 1920s, for residential buildings owned by the municipality of Vienna. He created numerous portrait busts and monuments, including the Schmerzensmutter war memorial at Vienna's Central Cemetery, erected in 1925, and the bust of Victor Adler for the Republic Monument. His works have a visionary-symbolic character with some proximity to Expressionism, for example "The Last Man" from 1917 or "The Burning Man" from 1922. "The Burning Man" is considered an icon of modern sculpture in Austria.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 87
ANTON HANAK (Brünn 1875 - 1934 Wien)
Figurenstudie
Aquarell und Bleistift/Papier, 36,5 x 30,2 cm
signiert A. Hanak
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 600 - 1200
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 600
ANTON HANAK (Brno 1875 - 1934 Vienna)
Study of three figures
watercolor and pencil/paper, 36,5 x 30,2 cm
signed A. Hanak
Anton Hanak studierte bei Edmund Hellmer an der Wiener Akademie und war Mitglied der Wiener Secession und der Wiener Werkstätte sowie Gründungsmitglied des Österreichischen Werkbunds. Hanak war Lehrer an der Wiener Kunstgewerbeschule und ab 1932 Professor an der Wiener Akademie. Bei ihm lernten unter anderem Fritz Wotruba, Oskar Icha und Rudolf Reinhart. Mit der Grazer Künstlerin Rita Passini stand er zwischen 1913 und 1916 in Briefkontakt. Er schuf den skulpturalen Schmuck für mehrere Bauten Josef Hoffmanns (unter anderem Villa Skywa-Primavesi, Landhaus Primavesi, Landhaus Ast) sowie in den 1920er Jahren für Wohnbauten der Gemeinde Wien. Von ihm stammen zahlreiche Porträtbüsten und Denkmäler, unter anderem das 1925 errichtete Kriegerdenkmal Schmerzensmutter auf dem Wiener Zentralfriedhof und die Büste Victor Adlers für das Republikdenkmal. Seine Werke haben visionär-symbolhaften Charakter mit gewisser Nähe zum Expressionismus, beispielsweise "Der letzte Mensch" von 1917 oder "Der brennende Mensch" von 1922.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Anton Hanak studied under Edmund Hellmer at the Vienna Academy and was a member of the Vienna Secession and the Wiener Werkstätte as well as a founding member of the Österreichischer Werkbund. Hanak was a teacher at the Vienna School of Applied Arts and, from 1932, a professor at the Vienna Academy. Among others, Fritz Wotruba, Oskar Icha and Rudolf Reinhart studied with him. He was in correspondence with the Graz artist Rita Passini between 1913 and 1916. He created the sculptural decoration for several of Josef Hoffmann's buildings (including Villa Skywa-Primavesi, Landhaus Primavesi, Landhaus Ast) and, in the 1920s, for residential buildings owned by the municipality of Vienna. He created numerous portrait busts and monuments, including the Schmerzensmutter war memorial at Vienna's Central Cemetery, erected in 1925, and the bust of Victor Adler for the Republic Monument. His works have a visionary-symbolic character with some proximity to Expressionism, for example "The Last Man" from 1917 or "The Burning Man" from 1922. "The Burning Man" is considered an icon of modern sculpture in Austria.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 88
FRANZ BARWIG DER JÜNGERE* (Wien 1903 - 1985 Wien)
Mutter des Künstlers
Gips, 42 x 27 x 28 cm
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 400 - 800
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 400
FRANZ BARWIG THE YOUNGER* (Vienna 1903 - 1985 Vienna)
Mother of the artist
plaster, 42 x 27 x 28 cm
Der Bildhauer und Pädagoge Walter Barwig war der ältere Sohn des Bildhauers Franz Barwig d. Ä. Sein Bruder, Franz Barwig d. J., kam 1903 zur Welt und wurde ebenfalls Bildhauer. Walter Barwig studierte an der Akademie der bildenden Künste in Wien und begleitete anschließend seinen Vater auf dessen Arbeitsaufenthalt in Florida 1925 - 1927. Dort, genauer in Palm Beach, schufen die Barwigs im Auftrag von Joseph Urban für die Innenausstattung des Anwesens Mar-a-Lago Tierplastiken, eine Brunnenanlagen und Reliefs. Das 118-Zimmer-Luxusanwesen im spanischen Stil wurde 1924 bis 1927 für Marjorie Merriweather Post, Eigentümerin des Lebensmittel-Konzerns General Foods, als Sommersitz gebaut. 1985 wurde Mar-a-Lago von dem New Yorker Immobilienmagnaten und späteren US-Präsidenten Donald Trump erworben. Walter Barwig lebte in Oberösterreich, wo er als Lehrer wirkte und bildhauerisch tätig blieb. Die dargestellte Frau ist Rosa Barwig (1872 - 1963), Mutter des Künstlers und Gattin von Franz Barwig d. Ä.
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Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
The sculptor and educator Walter Barwig was the older son of the sculptor Franz Barwig the Elder. Ä. His brother, Franz Barwig d. J., was born in 1903 and also became a sculptor. Walter Barwig studied at the Academy of Fine Arts in Vienna and then accompanied his father on his working stay in Florida from 1925 to 1927. There, more precisely in Palm Beach, the Barwigs were commissioned by Joseph Urban to create various animal sculptures, a fountain, and several reliefs for the interior of the Mar-a-Lago estate . The 118-room Spanish-style luxury property was built between 1924 and 1927 as a summer home for Marjorie Merriweather Post, owner of the General Foods food company. In 1985, Mar-a-Lago was acquired by New York real estate tycoon and later US President Donald Trump. Walter Barwig lived in Upper Austria, where he worked as a teacher and remained active as a sculptor. The depicted woman is Rosa Barwig (1872 - 1963), mother of the artist and wife of Franz Barwig the Elder.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 90
RUDOLF KONOPA (Wien 1864 - 1936 Scheibbs)
Paris
Öl/Karton, 23,5 x 18 cm
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE € 500 - 1000
STARTPREIS / STARTING PRICE € 500
RUDOLF KONOPA (Vienna 1864 - 1936 Scheibbs)
Paris
oil/cardboard, 23,5 x 18 cm
Rudolf Konopa war ein österreichischer Künstler. Er schuf Genreszenen, Landschaften, Stillleben, Porträts und Interieurs, geprägt vom Impressionismus, sowohl in Öl als auch in Aquarell. Konopa kam zunächst vierzehnjährig zu einem Industriemaler in die Lehre und studierte ab 1881 Malerei an der Wiener Akademie bei Rudolf Karl Huber und Joseph Matthias von Trenkwald, dessen Gastschüler er bis 1882 war. Studienreisen führten Konopa nach Frankreich, Italien und England. In Paris stand er mit Eugen Jettel, in Fiesole mit Arnold Böcklin in Verbindung. 1890 bis 1900 war Konopa Mitglied des Wiener Künstlerhauses, 1900 bis 1907 Gründungsmitglied des Hagenbundes; danach kehrte er zum Wiener Künstlerhaus zurück. 1893 beteiligte er sich an der Weltausstellung in Chicago, 1900 an der Weltausstellung in Paris, 1904 an der Weltausstellung in St. Louis. 1923 Konopa an einer Kollektive im Wiener Künstlerhaus, das ihm 1938 eine Gedächtnisausstellung ausrichtete. Im Ersten Weltkrieg wurde Konopa in Russland und Italien als Kriegsmaler des k.u.k. Kriegspressequartiers (KPQ) eingesetzt. Seine Werke befinden sich u. a. im Belvedere, in der Albertina, im Heeresgeschichtlichen Museum Wien, im Museum der Stadt Wien/Wien Museum und im Musée d’Orsay in Paris. Ehrungen, Preise (Auswahl): 1894 Kenyon-Reisestipendium; 1893 Grosse Goldmedaille Weltausstellung Chicago; 1899 Kleine goldene Staatsmedaille; 1900 Mention honorable, Paris; 1923 Karl-Ludwig-Förderungspreis.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Rudolf Konopa was an Austrian artist. He created genre scenes, landscapes, still lifes, portraits and interiors, influenced by impressionism, both in oil and watercolor. Konopa was initially apprenticed to an industrial painter at the age of fourteen and, from 1881, studied painting at the Vienna Academy with Rudolf Karl Huber and Joseph Matthias von Trenkwald, whose guest student he was until 1882. Study trips took Konopa to France, Italy and England. In Paris, he was in contact with Eugen Jettel and in Fiesole with Arnold Böcklin. From 1890 to 1900, Konopa was a member of the Vienna Künstlerhaus, from 1900 to 1907 he was a founding member of the Hagenbund; He then returned to the Vienna Künstlerhaus. In 1893 he took part in the World's Fair in Chicago, in 1900 in the World's Fair in Paris, and in 1904 in the World's Fair in St. Louis. In 1923 Konopa took part in a collective in the Vienna Künstlerhaus, which organized a memorial exhibition for him in 1938. During the First World War, Konopa was known in Russia and Italy as a war painter for the k.u.k. Kriegspressequartier (KPQ, Imperial and Royal War Press Office). His works are included in the Belvedere,the Albertina, Heeresgeschichtliches Museum in Vienna, Museum der Stadt Wien/Wien Museum and in the Musée d’Orsay in Paris. Honours, prizes (selection): 1894 Kenyon Travel Scholarship; 1893 Large Gold Medal at the Chicago World's Fair; 1899 Small Gold State Medal; 1900 Mention honorable, Paris; 1923 Karl Ludwig Promotion Prize.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 98
SILVIA KOLLER* (Nürnberg 1898 - 1963 Oberwaltersdorf bei Baden)
Konvolut aus fünf Aquarellen
Mann mit Kopftuch, 1958
Aquarell/Papier, 60 x 43,9 cm
monogrammiert S.K., datiert 1.VIII.58
Akt, 1958
Aquarell/Papier, 60,1 x 43,9 cm
monogrammiert S.K., datiert 4.VIII.1958
Stehender Akt, 1958
Aquarell/Papier, 61,3 x 43,1 cm
monogrammiert S.K., datiert 4.VIII.1958
Frauenportrait, 1958
Aquarell/Papier, 60,1 x 43,9 cm
monogrammiert S.K., datiert 7.VIII.1958
Stehender männlicher Akt
Aquarell/Papier, 60,3 x 44 cm
monogrammiert S.K., datiert 6.VIII.1958
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 150 - 300
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 150
SILVIA KOLLER* (Nuernberg 1898 - 1963 Oberwaltersdorf near Baden)
Bundle of 5 watercolor works
Man with head scarf, 1958
watercolor/paper, 60 x 43,9 cm
monogrammed S.K., dated 1.VIII.58
Nude, 1958
watercolor/paper, 60,1 x 43,9 cm
monogrammed S.K., dated 4.VIII.1958
Standing nude, 1958
watercolor/paper, 61,3 x 43,1 cm
monogrammed S.K., dated 4.VIII.1958
Female portrait, 1958
watercolor/paper, 60,1 x 43,9 cm
monogrammed S.K., dated 7.VIII.1958
Standing male nude, 1958
watercolor/paper, 60,3 x 44 cm
monogrammed S.K., dated 6.VIII.1958
Die österreichische Künstlerin Silvia Koller, Tochter der Künstlerin Broncia Koller-Pinell und des Industriellen Hugo Koller, wuchs auf dem Familiensitz in Oberwaltersdorf bei Baden auf, der ein beliebter Künstlertreffpunkt war. Bereits ab 1910 besuchte sie die berühmten Zeichenkurse von Franz Čižek. Von 1914 bis 1918 studierte Koller an der Kunstgewerbeschule in Wien bei Adolf Böhm, Rudolf von Larisch und Koloman Moser. 1921 zog Koller nach Berlin und setzte ihr Studium bei Carl Hofer fort. 1924 ging sie nach Genf zu Alexandre Blanchet und von dort weiter nach Paris. 1937 kehrte Koller in ihr Elternhaus in Oberwaltersdorf zurück, um den kranken Vater zu pflegen, und zog sich in Folge aus dem Kunstbetrieb zurück. Erst 1953 nahm sie an Kursen der Salzburger Sommerschule teil, die von Oskar Kokoschka geleitet wurden. Kollers bevorzugte Bildthemen waren Landschaften, Veduten, Porträts, Stillleben und Tierdarstellungen.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
The Austrian artist Silvia Koller, daughter of the artist Broncia Koller-Pinell and the industrialist Hugo Koller, grew up on the family estate in Oberwaltersdorf near Baden, which was a popular meeting place for artists. As early as 1910, she attended Franz Čižek's famous drawing courses. From 1914 to 1918, Koller studied at the School of Applied Arts in Vienna with Adolf Böhm, Rudolf von Larisch and Koloman Moser. In 1921 Koller moved to Berlin and continued her studies with Carl Hofer. In 1924, she went to Geneva to see Alexandre Blanchet and from there to Paris. In 1937, Koller returned to her parents' home in Oberwaltersdorf to care for her sick father and subsequently withdrew from the art world. It was not until 1953 that she took part in courses at the Salzburg Summer School, which were led by Oskar Kokoschka. Koller's preferred subjects were landscapes, vedute, portraits, still lifes and animal depictions.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 99
BRONCIA KOLLER-PINELL (Sanok 1863 - 1934 Wien)
Konvolut aus drei Werken
Entwurf für Kreuzabnahme
Bleistift/Papier, 50,5 x 76 cm
dem Alter entsprechend vergilbt, Einrisse und Stockflecken vorhanden
Mutter und Kind
Buntstift/Papier, 90 x 63 cm
dem Alter entsprechend vergilbt, Einrisse vorhanden
Porträtentwurf
Bleistift/Papier, 90 x 62,5 cm
dem Alter entsprechend vergilbt, Einrisse vorhanden
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 300 - 500
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 300
BRONCIA KOLLER-PINELL (Sanok 1863 - 1934 Vienna)
Bundle of three works
Sketch of Christ's deposition
pencil/paper, 50,5 x 76 cm
yellowed according to age, tears and fox marks present.
Mother and child
colored pencil/paper, 90 x 63 cm
yellowed according to age, tears present
Sketch for a portrait
pencil/paper, 90 x 62,5 cm
yellowed according to age, tears present
Die österreichische Künstlerin Broncia Koller-Pinell und Mutter der Künstlerin Silvia Koller wurde als Bronislawa Pineles im galizischen Karpatenvorland geboren. Im Alter von sieben Jahren übersiedelte sie mit ihren Eltern nach Wien. Ab 1881 nahm sie Unterricht beim Bildhauer Josef Raab, danach bei Alois Delug. 1888 stellte sie ihre Werke erstmals bei der Internationalen Kunstausstellung in Wien aus. Im selben Jahr ging die Künstlerin für zwei Jahre nach München. Nach ihrer Rückkehr richtete sie sich in der Piaristengasse ein Atelier ein und heiratete den Arzt und Physiker Hugo Koller. Ein 1904 angekauftes Landhaus in Oberwaltersdorf ließ das Ehepaar von Josef Hoffmann umbauen. Es wurde in der Folgezeit zu einem beliebten Treffpunkt für Künstler und Intellektuelle, wie Zülow, Mahler, Broch oder Schiele. 1908 wurde Koller Mitglied der „Kunstschau-Gruppe“ und nahm an deren Ausstellungen teil. Der rege Austausch mit Künstlerpersönlichkeiten, wie Schiele oder Gütersloh, sowie mehrere Reisen innerhalb Europas ab 1914 ermöglichten ihr ein intensives Studium der künstlerischen Strömungen der Zeit. Obwohl ihr Werk oftmals Zielscheibe heftiger Kritik war, gilt sie heute als eine der bedeutendsten österreichischen Künstlerinnen.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
The Austrian artist Broncia Koller-Pinell and mother of artist Silvia Koller was born Bronislawa Pineles in Subcarpathian Galicia. At the age of seven, she moved to Vienna with her parents. From 1881, she took lessons from the sculptor Josef Raab, then from Alois Delug. In 1888, she exhibited her works for the first time at the International Art Exhibition in Vienna. In the same year, the artist went to Munich for two years. After her return, she set up a studio on Piaristengasse and married the doctor and physicist Hugo Koller. The couple had Josef Hoffmann renovate a country house they had purchased in Oberwaltersdorf in 1904. It subsequently became a popular meeting place for artists and intellectuals such as Zülow, Mahler, Broch and Schiele. In 1908, Koller became a member of the “Kunstschau-Gruppe” and took part in their exhibitions. The lively exchange with artistic personalities such as Schiele and Gütersloh, as well as several trips within Europe from 1914 onwards, enabled her to intensively study the artistic trends of the time. Although her work has often been the target of severe criticism, she is now considered one of the most important Austrian artists.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 106
KARL HAUK* (Klosterneuburg 1898 - 1974 Wien)
Sehnsucht, 1924
Mischtechnik/Papier, 38 x 23,5 cm
monogrammiert HK, datiert 24
abgebildet in Karl Hauk, Wien 2008, S. 60 und in Karl Hauk, Wien 2016, S. 47
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 900 - 1800
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 900
KARL HAUK* (Klosterneuburg 1898 - 1974 Vienna)
Desire, 1924
mixed media/paper 38 x 23,5 cm
monogrammed HK, dated 24
depicted in Karl Hauk, Vienna 2008, p. 60 and in Karl Hauk, Vienna 2016, p. 47
Österreichischer Künstler des 20. Jahrhunderts, v.a. der Zwischenkriegszeit. Hauptvertreter der Neuen Sachlichkeit, des Expressionismus und sozialkritischen Realismus. Wuchs in Linz in Oberösterreich auf, studierte an der Akademie der bildenden Künste bei Alois Delug, Karl Sterrer und Josef Jungwirth. Mitglied des Hagenbundes und der Künstlervereinigung Maerz. Schuf neben Ölgemälden, Zeichnungen und Aquarellen viele Arbeiten für den öffentlichen Raum, sog. Kunst am Bau Projekte. 1928 Fresken für die Arbeiterkammer in Linz, 1936 Fresken für den Hauptbahnhof in Linz und Glasfenster für die Pfarrkirche in Sandleiten in Wien. Befreundet mit Clemens Holzmeister. Wichtiger Repräsentant der christlichen Kunst, neben Kirchenfenstern und Mosaiken auch zahlreiche religiöse Gemälde und Aquarelle. Schuf Figurenbilder, Mosaike, Fresken und Landschaften mit Motiven aus dem Salzkammergut rund um den Attersee. Hauk studierte 1918 bis 1923 an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Jungwirth, Sterrer und Delug und stellte 1920 erstmals im Rahmen einer Gemeinschaftsausstellung der Vereinigung von Künstlern und Kunstfreunden des „Rings“ in Linz aus. Hauk pendelte ab 1923 zwischen Linz und Wien und arbeitete als freischaffender Künstler. Er stellte wiederholt in der Wiener Secession, im Hagenbund sowie im Rahmen der Künstlervereinigung Maerz, deren Mitglied er war, aus. Von 1927 bis 1938 war Hauk Mitglied des Hagenbundes und konnte später trotz des NS-Regimes unbehelligt arbeiten und ausstellen. Zwischen 1943 und 1945 wurde er zum Wehrdienst eingezogen. 1947 übernahm er das Direktorat der Kunstschule in Linz und leitete dort bis 1951 eine Meisterklasse für Malerei. Er stellte in den 1950er und -60er Jahren regelmäßig in Wien und Linz aus. Das Oberösterreichische Landesmuseum veranstaltete 1959 die Kollektivausstellung „Hauk-Dimmel-Hofmann“ mit über 40 Werken Hauks. Nach dem Krieg war er hauptsachlich als Gestalter von Fresken, Mosaiken und Wandgemälden tätig, die sich an über 50 öffentlichen Bauwerken, vorwiegend in Linz und Wien, befinden.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Austrian artist of the 20th century, especially of the interwar period. Main representative of the New Objectivity, Expressionism and Social Critical Realism. Grew up in Linz in Upper Austria, studied at the Academy of Fine Arts with Alois Delug, Karl Sterrer and Josef Jungwirth. Member of the Hagenbund and the Maerz artists' association. Besides oil paintings, drawings and watercolors, created many works for public spaces, so-called Kunst am Bau projects. In 1928 frescoes for the Chamber of Labor in Linz, 1936 frescoes for the main train station in Linz and glass windows for the parish church in Sandleiten in Vienna. Friend of Clemens Holzmeister. Important representative of Christian art, in addition to church windows and mosaics, numerous religious paintings and watercolors. Created figure paintings, mosaics, frescoes and landscapes with motifs from the Salzkammergut around the Attersee. Hauk studied from 1918 to 1923 at the Academy of Fine Arts in Vienna under Jungwirth, Sterrer and Delug and exhibited in 1920 for the first time as part of a joint exhibition of the association of artists and art lovers of the "Ring" in Linz. From 1923 on Hauk commuted between Linz and Vienna and worked as a freelance artist. He repeatedly exhibited at the Vienna Secession, the Hagenbund and the Maerz Artists' Association, of which he was a member. From 1927 to 1938 Hauk was a member of the Hagenbund and was later able to work and exhibit in spite of the Nazi regime. Between 1943 and 1945 he was drafted into military service. In 1947 he took over the directorship of the art school in Linz and led a master class for painting until 1951. He exhibited regularly in Vienna and Linz in the 1950s and 1960s. In 1959, the Upper Austrian State Museum organized the collective exhibition "Hauk-Dimmel-Hofmann" with over 40 of Hauk's works. After the war he was mainly active as a designer of frescoes, mosaics and murals that can be found on over 50 public buildings, mainly in Linz and Vienna.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 110
BRONCIA KOLLER-PINELL (Sanok 1863 - 1934 Wien)
Robben
Holzschnitt/Papier, 18,6 x 29 cm
beschriftet IV/VI "Robbus", Nachlassstempel Broncia Koller
posthumer Abzug, nach 1976
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE € 300 - 500
STARTPREIS / STARTING PRICE € 300
BRONCIA KOLLER-PINELL (Sanok 1863 - 1934 Vienna)
Seals
woodcut/paper, 18,6 x 29 cm
inscribed IV/VI "Robbus", estate stamp Broncia Koller
posthumous print, after 1976
Die österreichische Künstlerin Broncia Koller-Pinell und Mutter der Künstlerin Silvia Koller wurde als Bronislawa Pineles im galizischen Karpatenvorland geboren. Im Alter von sieben Jahren übersiedelte sie mit ihren Eltern nach Wien. Ab 1881 nahm sie Unterricht beim Bildhauer Josef Raab, danach bei Alois Delug. 1888 stellte sie ihre Werke erstmals bei der Internationalen Kunstausstellung in Wien aus. Im selben Jahr ging die Künstlerin für zwei Jahre nach München. Nach ihrer Rückkehr richtete sie sich in der Piaristengasse ein Atelier ein und heiratete den Arzt und Physiker Hugo Koller. Ein 1904 angekauftes Landhaus in Oberwaltersdorf ließ das Ehepaar von Josef Hoffmann umbauen. Es wurde in der Folgezeit zu einem beliebten Treffpunkt für Künstler und Intellektuelle, wie Zülow, Mahler, Broch oder Schiele. 1908 wurde Koller Mitglied der „Kunstschau-Gruppe“ und nahm an deren Ausstellungen teil. Der rege Austausch mit Künstlerpersönlichkeiten, wie Schiele oder Gütersloh, sowie mehrere Reisen innerhalb Europas ab 1914 ermöglichten ihr ein intensives Studium der künstlerischen Strömungen der Zeit. Obwohl ihr Werk oftmals Zielscheibe heftiger Kritik war, gilt sie heute als eine der bedeutendsten österreichischen Künstlerinnen.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
The Austrian artist Broncia Koller-Pinell and mother of artist Silvia Koller was born Bronislawa Pineles in Subcarpathian Galicia. At the age of seven, she moved to Vienna with her parents. From 1881, she took lessons from the sculptor Josef Raab, then from Alois Delug. In 1888, she exhibited her works for the first time at the International Art Exhibition in Vienna. In the same year, the artist went to Munich for two years. After her return, she set up a studio on Piaristengasse and married the doctor and physicist Hugo Koller. The couple had Josef Hoffmann renovate a country house they had purchased in Oberwaltersdorf in 1904. It subsequently became a popular meeting place for artists and intellectuals such as Zülow, Mahler, Broch and Schiele. In 1908, Koller became a member of the “Kunstschau-Gruppe” and took part in their exhibitions. The lively exchange with artistic personalities such as Schiele and Gütersloh, as well as several trips within Europe from 1914 onwards, enabled her to intensively study the artistic trends of the time. Although her work has often been the target of severe criticism, she is now considered one of the most important Austrian artists.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 112
ANDREAS HARSCH* (Reichenau 1884 - 1972 Wien)
Vorfrühling in Döbling
Öl/Karton, 44,7 x 63,5 cm cm
signiert A Harsch, verso betitelt und signiert Vorfrühling in Döbling, A. Harsch; außerdem verso Herrenporträt und Ausstellungsetikett Künstlerhaus 3787
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 600 - 1200
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 600
ANDREAS HARSCH* (Reichenau 1884 - 1972 Vienna)
Early spring in Doebling
oil/cardboard, 44,7 x 63,5 cm cm
signed A Harsch, verso titled and signed Vorfruehling in Doebling, A. Harsch; also verso portrait of a gentleman and label 3787
Schon früh wurde Andreas Harsch seine Liebe zur Malerei bewusst, als er mit zwölf Jahren die Arbeiten der Patentante seines Bruders, einer Schülerin der Kunstgewerbeschule, betrachtete. Er besuchte die Holzbearbeitungsschule in Wallern mit dem Hauptfach Holzschnitzerei und schloss nach vier Jahren als Jahrgangsbester ab. Da Harsch in ärmlichen Verhältnissen aufwuchs, musste er sein Studium an der Münchner Kunstakademie und später an der Akademie der Bildenden Künste in Wien selbst finanzieren. Im Jahr 1914 wurde er als Kadett einberufen. Während der Kriegsjahre wurde er zweimal verwundet und verlor seine Eltern. Nach dem Krieg schloss Harsch sein Studium ab und eröffnete im November 1919 sein eigenes Maleratelier im 19. Wiener Gemeindebezirk. In der Nachkriegszeit schuf er Porträts, Figurenkompositionen, Landschaften, Stillleben, Strichzeichnungen, Farbholzschnitte und Skulpturen sowie ornamentale Verzierungen für Grabsteine. Diese Vielseitigkeit ließ ihn erfolgreich werden. 1919 stellte Harsch in der Künstlerausstellung aus und erregte mit seinem lebensgroßen Werk „Frühling“ Aufmerksamkeit. Danach war er in der Secession mit einigen Werken vertreten. 1935 erhielt er nach zahlreichen Auszeichnungen und Stipendien den Ehrenpreis der Stadt Wien. Als etablierter Künstler in Wien war Harsch, neben seiner Malerei, auch an öffentlichen Denkmalsprojekten tätig.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Andreas Harsch became aware of his love of painting early on when, at the age of twelve, he saw the work of his brother's godmother, who was a student at the Kunstgewerbeschule. He attended the woodworking school in Wallern, majoring in wood carving, and graduated after four years at the top of his class. Since Harsch grew up in poor circumstances, he had to finance his studies at the Munich art academy and later at the academy of fine arts in Vienna himself. In 1914, he was called up as a cadet. During the war years he was wounded twice and lost his parents. After the war, Harsch completed his studies and in November 1919 opened his own painting studio in the 19th district of Vienna. In the post-war period he created portraits, figure compositions, landscapes, still lifes, line drawings, color woodcuts and sculptures as well as ornamental decorations for tombstones. This versatility made him successful. In 1919, Harsch exhibited in the Künstlerausstellung and attracted attention with his life-size work "Frühling" (Spring). After that, he was represented in the Secession with a few works. In 1935, after numerous awards and scholarships, he received the Ehrenpreis der Stadt Wien (Honorary Prize of the City of Vienna). As an established artist in Vienna, Harsch was also active in public monument projects in addition to his painting.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 114
ERWIN LANG* (Wien 1886 - 1962 Wien)
Gruß
Lithografie/Papier, 46,9 x 33 cm
signiert Erwin Lang
Blatt aus Mappe mit 12 Lithografien und Gedicht von Richard Billinger Erzengels Morgenruf
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 100 - 200
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 100
ERWIN LANG* (Vienna 1886 - 1962 Vienna)
Greeting
lithography/paper, 46,9 x 33 cm
signed Erwin Lang
litograph from a portfolio with 12 lithographs and poems by Richard Billinger Archangels Morgenruf
Erwin Lang war ein österreichischer Maler, Grafiker, Illustrator, Bühnenbildner, Plakatgestalter und Schmuckentwerfer. Als Maler schuf er überwiegend Menschendarstellungen, anfangs nahe dem Impressionimus; insgesamt überwiegen die grafischen Tätigkeiten. 1903 bis 1907 studierte Lang an der Wiener Kunstgewerbeschule bei Erich Mallina, Willibald Schulmeister, Alfred Roller, Rudolf von Larisch, Rosalia Rothansl, Leopoldine Guttmann, Carl Otto Czeschka und Bertold Löffler. Bereits 1906 zeichnete er für die Ausstattung des Theaters in der Josefstadt verantwortlich; konkret für die Inszenierung von „Hanneles Himmelfahrt“. In der Folge ergaben sich in Wien und Berlin weitere Aufträge, Bühnenbilder zu gestalten, u. a. 1913/1914 für Max Reinhardt. Lang war mit Oskar Kokoschka und Franz von Zülow befreundet, später auch mit Richard Billinger. 1908 stellte er grafische Arbeiten in der „Kunstschau“ aus; 1911 war er erstmals im Hagenbund in einer Sonderausstellung vertreten, gemeinsam mit Kokoschka, Schiele, Kolig und Faistauer. 1910 heiratete Lang die Tänzerin Grete Wiesenthal, für die er Plakate und Inszenierungen schuf; sie war anfangs auch sein Lieblingsmodell. 1913 übernahm er gemeinsam mit Felix Albreacht Harta die Organisation der Internationalen Schwarz-Weiss-Ausstellung (Plakat und Katalogumschlag jeweils Erwing Lang). Ab 1914 leistete Lang Kriegsdienst.Kriegsdienstleistung . Aus russischer Kriegsgefangenschaft kam er erst 1920, nach einer abenteuerlichen Flucht über China zurück. In der Folge ließen seine Arbeiten zunächst Einflüsse chinesischer Formgebung erkennen. Lang schuf zahlreiche druckgrafische Arbeiten, auch in Zyklen, z. B. „Am Morgen“ und „Grete Wiesenthal und ihre Schule“ (jeweils Lithografien), oder „Deutsche Dome“ und „Michael Kohlhaas“ (Holzschnitte). Weiters wirkte Lang auch als Schmuckentwerfer für seinen Halbbruder, dem Wiener Juwelier Erich Köchert, sowie als Bühnenbildner für das Burgtheater. 1924 bis 1938 war Lang Mitglied des Hagenbundes, ab 1946 der Wiener Secession. Ferner war er Mitglied der Künstlergilde Salzkammergut und von 1946 bis 1954 auch derenPräsident. Für die 52. Hagenbund-Ausstellung (V-VI/1926) entwarf Lang das Plakat; gemeinsam mit Robert Haas gestaltete er das Plakat für die Gedächtnis-Ausstellung Lovis Corinth ( XI-XII/1926 im Hagenbund). 1934 nahm Lang an der Biennale in Venedig teil. Ab der zweiten Hälfte der 1920er-Jahre lebte er teilweise in Oberösterreich, unter Beibehaltung des Wiener Ateliers. Seine Werke sind u. a. im Belvedere, in der Albertina, im Wien Museum und im Österreichischen Theatermuseum Wien. Ehrungen, Preise (Auswahl): 1922 Silberne Staatsmedaille; 1933 Ehrenpreis der Stadt Wien; 1934 Preis der Julius-Reich-Stiftung; 1934 Österreichischer Staatspreis; 1935 Verleihung des Professortitels.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Erwin Lang was an Austrian painter, graphic artist, illustrator, set designer, poster designer, and jewelry designer. As a painter, he mainly created depictions of people, initially close to Impressionism; Overall, graphic activities predominate. From 1903 to 1907, Lang studied at the Vienna School of Applied Arts under Erich Mallina, Willibald Schulmeister, Alfred Roller, Rudolf von Larisch, Rosalia Rothansl, Leopoldine Guttmann, Carl Otto Czeschka and Bertold Löffler. As early as 1906 he was responsible for furnishing the theater in Josefstadt; specifically for the production of “Hannele’s Ascension”. As a result, further commissions to design stage sets arose in Vienna and Berlin, among others. 1913/1914 for Max Reinhardt. Lang was friends with Oskar Kokoschka and Franz von Zülow, and later also with Richard Billinger. In 1908 he exhibited graphic works in the “Kunstschau”; In 1911, he was represented for the first time in a special exhibition at the Hagenbund, together with Kokoschka, Schiele, Kolig and Faistauer. In 1910, Lang married the dancer Grete Wiesenthal, for whom he created posters and productions; She was also his favorite model at the beginning. In 1913, together with Felix Albreach Harta, he took over the organization of the International Black and White Exhibition (poster and catalog cover each by Erwing Lang). From 1914, Lang did military service.War service. He only returned from Russian captivity in 1920, after an adventurous escape via China. As a result, his works initially revealed influences from Chinese design. Lang created numerous graphic works, also in cycles, e.g. “Am Morgen” and “Grete Wiesenthal and her school” (both lithographs), or “Deutsche Dome” and “Michael Kohlhaas” (woodcuts). Lang also worked as a jewelry designer for his half-brother, the Viennese jeweler Erich Töpfert, and as a set designer for the Burgtheater. From 1924 to 1938, Lang was a member of the Hagenbund and from 1946 of the Vienna Secession. He was also a member of the Salzkammergut Artists' Guild and its president from 1946 to 1954. Lang designed the poster for the 52nd Hagenbund exhibition (V-VI/1926); Together with Robert Haas, he designed the poster for the memorial exhibition Lovis Corinth (XI-XII/1926 in the Hagenbund). In 1934 Lang took part in the Venice Biennale. From the second half of the 1920s he lived partly in Upper Austria, maintaining the Vienna studio. His works include: in the Belvedere, in the Albertina, in the Vienna Museum and in the Austrian Theater Museum Vienna. Honours, prizes (selection): 1922 Silver State Medal; 1933 Honorary Award from the City of Vienna; 1934 Prize from the Julius Reich Foundation; 1934 Austrian State Prize; 1935 awarded the title of professor.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 115
ERWIN LANG* (Wien 1886 - 1962 Wien)
Die Windsbraut
Lithografie/Papier, 46,9 x 33 cm
Blatt aus Mappe mit 12 Lithografien und Gedicht von Richard Billinger Erzengels Morgenruf
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 100 - 200
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 100
ERWIN LANG* (Vienna 1886 - 1962 Vienna)
Wind Bride
lithography/paper, 46,9 x 33 cm
litograph from a portfolio with 12 lithographs and poems by Richard Billinger Archangels Morgenruf
Erwin Lang war ein österreichischer Maler, Grafiker, Illustrator, Bühnenbildner, Plakatgestalter und Schmuckentwerfer. Als Maler schuf er überwiegend Menschendarstellungen, anfangs nahe dem Impressionimus; insgesamt überwiegen die grafischen Tätigkeiten. 1903 bis 1907 studierte Lang an der Wiener Kunstgewerbeschule bei Erich Mallina, Willibald Schulmeister, Alfred Roller, Rudolf von Larisch, Rosalia Rothansl, Leopoldine Guttmann, Carl Otto Czeschka und Bertold Löffler. Bereits 1906 zeichnete er für die Ausstattung des Theaters in der Josefstadt verantwortlich; konkret für die Inszenierung von „Hanneles Himmelfahrt“. In der Folge ergaben sich in Wien und Berlin weitere Aufträge, Bühnenbilder zu gestalten, u. a. 1913/1914 für Max Reinhardt. Lang war mit Oskar Kokoschka und Franz von Zülow befreundet, später auch mit Richard Billinger. 1908 stellte er grafische Arbeiten in der „Kunstschau“ aus; 1911 war er erstmals im Hagenbund in einer Sonderausstellung vertreten, gemeinsam mit Kokoschka, Schiele, Kolig und Faistauer. 1910 heiratete Lang die Tänzerin Grete Wiesenthal, für die er Plakate und Inszenierungen schuf; sie war anfangs auch sein Lieblingsmodell. 1913 übernahm er gemeinsam mit Felix Albreacht Harta die Organisation der Internationalen Schwarz-Weiss-Ausstellung (Plakat und Katalogumschlag jeweils Erwing Lang). Ab 1914 leistete Lang Kriegsdienst.Kriegsdienstleistung . Aus russischer Kriegsgefangenschaft kam er erst 1920, nach einer abenteuerlichen Flucht über China zurück. In der Folge ließen seine Arbeiten zunächst Einflüsse chinesischer Formgebung erkennen. Lang schuf zahlreiche druckgrafische Arbeiten, auch in Zyklen, z. B. „Am Morgen“ und „Grete Wiesenthal und ihre Schule“ (jeweils Lithografien), oder „Deutsche Dome“ und „Michael Kohlhaas“ (Holzschnitte). Weiters wirkte Lang auch als Schmuckentwerfer für seinen Halbbruder, dem Wiener Juwelier Erich Köchert, sowie als Bühnenbildner für das Burgtheater. 1924 bis 1938 war Lang Mitglied des Hagenbundes, ab 1946 der Wiener Secession. Ferner war er Mitglied der Künstlergilde Salzkammergut und von 1946 bis 1954 auch derenPräsident. Für die 52. Hagenbund-Ausstellung (V-VI/1926) entwarf Lang das Plakat; gemeinsam mit Robert Haas gestaltete er das Plakat für die Gedächtnis-Ausstellung Lovis Corinth ( XI-XII/1926 im Hagenbund). 1934 nahm Lang an der Biennale in Venedig teil. Ab der zweiten Hälfte der 1920er-Jahre lebte er teilweise in Oberösterreich, unter Beibehaltung des Wiener Ateliers. Seine Werke sind u. a. im Belvedere, in der Albertina, im Wien Museum und im Österreichischen Theatermuseum Wien. Ehrungen, Preise (Auswahl): 1922 Silberne Staatsmedaille; 1933 Ehrenpreis der Stadt Wien; 1934 Preis der Julius-Reich-Stiftung; 1934 Österreichischer Staatspreis; 1935 Verleihung des Professortitels.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Erwin Lang was an Austrian painter, graphic artist, illustrator, set designer, poster designer, and jewelry designer. As a painter, he mainly created depictions of people, initially close to Impressionism; Overall, graphic activities predominate. From 1903 to 1907, Lang studied at the Vienna School of Applied Arts under Erich Mallina, Willibald Schulmeister, Alfred Roller, Rudolf von Larisch, Rosalia Rothansl, Leopoldine Guttmann, Carl Otto Czeschka and Bertold Löffler. As early as 1906 he was responsible for furnishing the theater in Josefstadt; specifically for the production of “Hannele’s Ascension”. As a result, further commissions to design stage sets arose in Vienna and Berlin, among others. 1913/1914 for Max Reinhardt. Lang was friends with Oskar Kokoschka and Franz von Zülow, and later also with Richard Billinger. In 1908 he exhibited graphic works in the “Kunstschau”; In 1911, he was represented for the first time in a special exhibition at the Hagenbund, together with Kokoschka, Schiele, Kolig and Faistauer. In 1910, Lang married the dancer Grete Wiesenthal, for whom he created posters and productions; She was also his favorite model at the beginning. In 1913, together with Felix Albreach Harta, he took over the organization of the International Black and White Exhibition (poster and catalog cover each by Erwing Lang). From 1914, Lang did military service.War service. He only returned from Russian captivity in 1920, after an adventurous escape via China. As a result, his works initially revealed influences from Chinese design. Lang created numerous graphic works, also in cycles, e.g. “Am Morgen” and “Grete Wiesenthal and her school” (both lithographs), or “Deutsche Dome” and “Michael Kohlhaas” (woodcuts). Lang also worked as a jewelry designer for his half-brother, the Viennese jeweler Erich Töpfert, and as a set designer for the Burgtheater. From 1924 to 1938, Lang was a member of the Hagenbund and from 1946 of the Vienna Secession. He was also a member of the Salzkammergut Artists' Guild and its president from 1946 to 1954. Lang designed the poster for the 52nd Hagenbund exhibition (V-VI/1926); Together with Robert Haas, he designed the poster for the memorial exhibition Lovis Corinth (XI-XII/1926 in the Hagenbund). In 1934 Lang took part in the Venice Biennale. From the second half of the 1920s he lived partly in Upper Austria, maintaining the Vienna studio. His works include: in the Belvedere, in the Albertina, in the Vienna Museum and in the Austrian Theater Museum Vienna. Honours, prizes (selection): 1922 Silver State Medal; 1933 Honorary Award from the City of Vienna; 1934 Prize from the Julius Reich Foundation; 1934 Austrian State Prize; 1935 awarded the title of professor.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 116
ERWIN LANG* (Wien 1886 - 1962 Wien)
Reigen
Lithografie/Papier, 46,9 x 33 cm
Blatt aus Mappe mit 12 Lithografien und Gedicht von Richard Billinger Erzengels Morgenruf
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 100 - 200
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 100
ERWIN LANG* (Vienna 1886 - 1962 Vienna)
Dance
lithography/paper, 46,9 x 33 cm
litograph from a portfolio with 12 lithographs and poems by Richard Billinger Archangels Morgenruf
Erwin Lang war ein österreichischer Maler, Grafiker, Illustrator, Bühnenbildner, Plakatgestalter und Schmuckentwerfer. Als Maler schuf er überwiegend Menschendarstellungen, anfangs nahe dem Impressionimus; insgesamt überwiegen die grafischen Tätigkeiten. 1903 bis 1907 studierte Lang an der Wiener Kunstgewerbeschule bei Erich Mallina, Willibald Schulmeister, Alfred Roller, Rudolf von Larisch, Rosalia Rothansl, Leopoldine Guttmann, Carl Otto Czeschka und Bertold Löffler. Bereits 1906 zeichnete er für die Ausstattung des Theaters in der Josefstadt verantwortlich; konkret für die Inszenierung von „Hanneles Himmelfahrt“. In der Folge ergaben sich in Wien und Berlin weitere Aufträge, Bühnenbilder zu gestalten, u. a. 1913/1914 für Max Reinhardt. Lang war mit Oskar Kokoschka und Franz von Zülow befreundet, später auch mit Richard Billinger. 1908 stellte er grafische Arbeiten in der „Kunstschau“ aus; 1911 war er erstmals im Hagenbund in einer Sonderausstellung vertreten, gemeinsam mit Kokoschka, Schiele, Kolig und Faistauer. 1910 heiratete Lang die Tänzerin Grete Wiesenthal, für die er Plakate und Inszenierungen schuf; sie war anfangs auch sein Lieblingsmodell. 1913 übernahm er gemeinsam mit Felix Albreacht Harta die Organisation der Internationalen Schwarz-Weiss-Ausstellung (Plakat und Katalogumschlag jeweils Erwing Lang). Ab 1914 leistete Lang Kriegsdienst.Kriegsdienstleistung . Aus russischer Kriegsgefangenschaft kam er erst 1920, nach einer abenteuerlichen Flucht über China zurück. In der Folge ließen seine Arbeiten zunächst Einflüsse chinesischer Formgebung erkennen. Lang schuf zahlreiche druckgrafische Arbeiten, auch in Zyklen, z. B. „Am Morgen“ und „Grete Wiesenthal und ihre Schule“ (jeweils Lithografien), oder „Deutsche Dome“ und „Michael Kohlhaas“ (Holzschnitte). Weiters wirkte Lang auch als Schmuckentwerfer für seinen Halbbruder, dem Wiener Juwelier Erich Köchert, sowie als Bühnenbildner für das Burgtheater. 1924 bis 1938 war Lang Mitglied des Hagenbundes, ab 1946 der Wiener Secession. Ferner war er Mitglied der Künstlergilde Salzkammergut und von 1946 bis 1954 auch derenPräsident. Für die 52. Hagenbund-Ausstellung (V-VI/1926) entwarf Lang das Plakat; gemeinsam mit Robert Haas gestaltete er das Plakat für die Gedächtnis-Ausstellung Lovis Corinth ( XI-XII/1926 im Hagenbund). 1934 nahm Lang an der Biennale in Venedig teil. Ab der zweiten Hälfte der 1920er-Jahre lebte er teilweise in Oberösterreich, unter Beibehaltung des Wiener Ateliers. Seine Werke sind u. a. im Belvedere, in der Albertina, im Wien Museum und im Österreichischen Theatermuseum Wien. Ehrungen, Preise (Auswahl): 1922 Silberne Staatsmedaille; 1933 Ehrenpreis der Stadt Wien; 1934 Preis der Julius-Reich-Stiftung; 1934 Österreichischer Staatspreis; 1935 Verleihung des Professortitels.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Erwin Lang was an Austrian painter, graphic artist, illustrator, set designer, poster designer, and jewelry designer. As a painter, he mainly created depictions of people, initially close to Impressionism; Overall, graphic activities predominate. From 1903 to 1907, Lang studied at the Vienna School of Applied Arts under Erich Mallina, Willibald Schulmeister, Alfred Roller, Rudolf von Larisch, Rosalia Rothansl, Leopoldine Guttmann, Carl Otto Czeschka and Bertold Löffler. As early as 1906 he was responsible for furnishing the theater in Josefstadt; specifically for the production of “Hannele’s Ascension”. As a result, further commissions to design stage sets arose in Vienna and Berlin, among others. 1913/1914 for Max Reinhardt. Lang was friends with Oskar Kokoschka and Franz von Zülow, and later also with Richard Billinger. In 1908 he exhibited graphic works in the “Kunstschau”; In 1911, he was represented for the first time in a special exhibition at the Hagenbund, together with Kokoschka, Schiele, Kolig and Faistauer. In 1910, Lang married the dancer Grete Wiesenthal, for whom he created posters and productions; She was also his favorite model at the beginning. In 1913, together with Felix Albreach Harta, he took over the organization of the International Black and White Exhibition (poster and catalog cover each by Erwing Lang). From 1914, Lang did military service.War service. He only returned from Russian captivity in 1920, after an adventurous escape via China. As a result, his works initially revealed influences from Chinese design. Lang created numerous graphic works, also in cycles, e.g. “Am Morgen” and “Grete Wiesenthal and her school” (both lithographs), or “Deutsche Dome” and “Michael Kohlhaas” (woodcuts). Lang also worked as a jewelry designer for his half-brother, the Viennese jeweler Erich Töpfert, and as a set designer for the Burgtheater. From 1924 to 1938, Lang was a member of the Hagenbund and from 1946 of the Vienna Secession. He was also a member of the Salzkammergut Artists' Guild and its president from 1946 to 1954. Lang designed the poster for the 52nd Hagenbund exhibition (V-VI/1926); Together with Robert Haas, he designed the poster for the memorial exhibition Lovis Corinth (XI-XII/1926 in the Hagenbund). In 1934 Lang took part in the Venice Biennale. From the second half of the 1920s he lived partly in Upper Austria, maintaining the Vienna studio. His works include: in the Belvedere, in the Albertina, in the Vienna Museum and in the Austrian Theater Museum Vienna. Honours, prizes (selection): 1922 Silver State Medal; 1933 Honorary Award from the City of Vienna; 1934 Prize from the Julius Reich Foundation; 1934 Austrian State Prize; 1935 awarded the title of professor.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 118
FRANZISKA ZACH (Losenstein 1900 - 1930 Paris)
Spielendes Kind
Holzschnitt/Papier, 16,4 x 16 cm
Nachlassstempel Zach
Provenienz: Familie der Künstlerin, Sammlung Chrastek
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 150 - 250
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 150
FRANZISKA ZACH (Losenstein 1900 - 1930 Paris)
Playing boy
woodcut/paper, 16,4 x 16 cm
estate stamp Zach
provenance: family of the artist, collection Chrastek
Franziska Zach besuchte die Fachschule für Textilindustrie in Wien und erhielt danach von 1917 - 24 ihre Ausbildung an der Kunstgewerbeschule bei Oskar Strnad, Alfred Böhm, Alfred Roller, Erich Mallina, Wilhelm Müller-Hofmann, Adele Stark sowie 1923/24 bei Josef Hoffmann in der Werkstätte für Emailmalerei. Sie erwirbt einen eigenen Brennofen und stellt Gefäße aus Email, später vor allem Emailbilder her. 1926 erhält sie den Auftrag, eine kleine Andachtskapelle in der Nähe von Heiligenblut mit Fresken auszumalen. Die Künstlerinnengemeinschaft "Wiener Frauenkunst" nimmt sie als Mitglied auf. An den Ausstellungen der "Wiener Frauenkunst", die teilweise in den Räumen des Hagenbundes stattfinden, nimmt sie regelmäßig teil. 1929 stellt sie als Gast im Hagenbund aus. Für ihre in Paris geschaffenen Werke erhält sie im Sommer 1930 den Preis der Stadt Wien. Der Hagenbund nimmt sie als Mitglied auf, als sie bereits als große Hoffnung unter den jungen Künstlerinnen und Künstlern gilt. 1927 hält sie sich in Südfrankreich auf, und 1928 fährt sie auf Einladung von Freunden nach England, wo sie eine Mäzenin findet. Dies ermöglicht ihr Aufenthalte in Irland und ein Atelier in Paris, das sie ab1930 unterhält. Kurz vor ihrer ersten Einzelausstellung in Frankreich verstirbt sie an einem Magenleiden. Nach ihrem Tode geriet Zach zunächst in Vergessenheit, um erst in der großen Hagenbundausstellung der Österreichischen Galerie wiederentdeckt zu werden. Heute sind leider nur noch einige Email- und noch weniger Ölbilder erhalten, die von der hohen Qualität der begabten Künstlerin zeugen. Literatur: Sabine Plakolm-Forsthuber: Künstlerinnen in Österreich 1897 - 1938, Wien 1994; Ausstellungskatalog, Blickwechsel und Einblick. Sonderausstellung des Historischen Museums der Stadt Wien, Wien 1999; Ausstellungskatalog, Die verlorene Moderne. Der Künstlerbund Hagen 1900-1938, Ausstellung der Österreichischen Galerie im Schloß Halbturn, Wien, 1993; Ausstellungskatalog, Enthüllt. Ein Jahrhundert Akte Österreichischer Künstlerinnen; Frauenbad Baden und Galerie im Stadthaus Klagenfurt, 1998
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Franziska Zach attended the College for the Textile Industry/Fachschule für Textilindustrie in Vienna. After that, she received her artistic education at the School of Applied Art/Kunstgewerbeschulefrom 1917 to 1924 from Oskar Strnad, Alfred Böhm, Alfred Roller, Erich Mallina, Wilhelm Müller-Hofmann, and Adele Stark and in 1923/24 from Josef Hoffmann at the workshop for enamel painting. She acquired her own furnace and produced enamel vessels and later mostly enamel pictures. In 1926, she was commissioned to decorate a little chapel near Heiligenblut with frescoes. The women artists' association "Wiener Frauenkunst" accepted her as a member. She regularly participated in the exhibitions of "Wiener Frauenkunst", some of which were held in the space of the Hagenbund. In 1929, she exhibited at the Hagenbund on a guest ticket. For her works created in Paris she received the Prize of the City of Vienna/Preis der Stadt Wien in the summer of 1930. The Hagenbund co-opted her as a member while she was already considered a great new hope among young artists. In 1927, she stayed in southern France, and in 1928 she travelled to England, invited by friends. There, she made the acquaintance of a lady who became her patron. This enabled her to spend some time in Ireland and, starting in 1930, to afford a studio in Paris. Immediately before her first one-person show in Fance, she died of a gastric disease. The art world largely forgot about her, until she was duely rediscovered in connection with the great Hagenbund exhibition of the Austrian Gallery/to the high quality of the artist's work, are known to exist. Literature: Sabine Plakolm-Forsthuber: Künstlerinnen in Österreich 1897 - 1938, Vienna 1994; exhibition catalogue, Blickwechsel und Einblick. Sonderausstellung des Historischen Museums der Stadt Wien, Vienna 1999; exhibition catalogue, Die verlorene Moderne. Der Künstlerbund Hagen 1900-1938, Ausstellung der Österreichischen Galerie im Schloß Halbturn, Vienna 1993; exhibition catalogue, Enthüllt. Ein Jahrhundert Akte Österreichischer Künstlerinnen; Frauenbad Baden und Galerie im Stadthaus Klagenfurt, Klagenfurt 1998
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 121
FRIEDRICH FEIGL* (Prag 1885 - 1965 London)
Konvolut aus zwei Werken
Tänzerinnen
Lithografie/Papier, 30,6 x 42,1 cm
signiert im Druck Feigl, verso Nachlassstempel Carry Hauser
Provenienz: Nachlass Carry Hauser
Schlangenbeschwörer
Lithografie/Papier, 42,2 x 30,2 cm
signiert im Druck Feigl, verso Nachlassstempel Carry Hauser
Provenienz: Nachlass Carry Hauser
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 400 - 800
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 400
FRIEDRICH FEIGL* (Prague 1885 - 1965 London)
Bundle of two works
Dancers
lithography/paper, 30,6 x 42,1 cm
signed in print Feigl, verso estate stamp Carry Hauser
provenance: estate Carry Hauser
Snake charmer
lithography/paper, 42,2 x 30,2 cm
signed in print Feigl, verso estate stamp Carry Hauser
provenance: estate Carry Hauser
Friedrich Feigl wurde in einer deutschsprachigen jüdischen Familie geboren. Sein Bruder Ernst (1887–1957) wurde später ein Dichter und sein jüngster Bruder Hugo Feigl (1889–1961) Galerist. Ihr gebildeter Vater zog die Kinder kulturell interessiert auf. Friedrich Feigl besuchte das Altstädter Gymnasium in Prag (Mitschüler war Franz Kafka, dessen einziges zu Lebzeiten gezeichnete Porträt von Feigl stammt). Ab 1904 besuchte er die Prager Kunstakademie und wurde dort von den Professoren Vlaho Bukovac und Bohumír Roubalík ausgebildet. Im Frühjahr 1905 wurde er wegen „kunstrevolutionärer Umtriebe“ von dort verwiesen. Danach studierte er in Antwerpen und Paris. Anschließend kehrte Friedrich Feigl nach Prag zurück, wo er sich mit anderen jungen Künstlern im Café Union zusammenfand. 1910 heiratete Friedrich Feigl. Anschließend zog er mit seiner Frau kurzzeitig nach Berlin, wo er an der Ausstellung der Neuen Sezession 1911 und 1912 teilnahm. Seine erste Einzelausstellung fand 1912 in der Galerie von J. B. Neumann statt. Danach fokussierte er sich nun vor allem auf graphische Kunst, illustrierte Bücher von Dostojewski und Balzac sowie eine Anthologie jüdischer Schriftsteller. 1918 war Friedrich Feigl Mitbegründer der Gruppe „Freie Bewegung“ in Wien. 1921 komplettierte er eine Sammlung von Lithografien für das „Prager Ghetto-Album“. In den Folgejahren war er künstlerisch sehr produktiv und nahm an einigen Ausstellungen teil. Er fertigte Aquatinta- und Kaltnadelradierungen zu biblischen Themen. 1928 war er Gründungsmitglied der Prager Secession. Im Februar 1930 nahm er teil an der einzigartigen Ausstellung jüdischer Künstler des 19. und 20. Jahrhunderts, die im Fénix-Palast am Wenceslas-Platz stattfand und von seinem Bruder Hugo organisiert wurde. Im Dezember 1932 reiste Friedrich Feigl nach Palästina, um an Illustrationen für eine Anthologie Prager jüdischer Geschichten zu arbeiten. Die Heiligen Stätten beeindruckten ihn tief und beeinflussten seinen Malstil. Nach Prag kehrte er 1933 zurück mit einer Serie von Malereien, Aquarellen und Studien. Seine letzte Ausstellung fand 1937 in der Prager Galerie seines Bruders Hugo statt, wo er 34 Gemälde mit Motiven von Palästina und Prag präsentierte. 1937 wurden in der Nazi-Aktion „Entartete Kunst“ in Berlin neunzehn Werke von ihm beschlagnahmt und anschließend zerstört. Bei der Invasion deutscher Truppen 1939 in Prag befand sich Feigl noch in Prag. Beim Versuch, zusammen mit seiner Frau zu emigrieren, wurde er durch die Deutschen an der Grenze verhaftet und in ein Lager in Westfalen verschleppt. Nur durch Intervention des Artist’s Refugee Committee und des britischen Konsulats in Köln konnten die Eheleute im April 1939 nach England ausreisen und sich in London ansiedeln. Von Anfang an war Feigl involviert in das Künstlerleben der in London lebenden Exilanten aus der Tschechoslowakei. Er malte weiter, insbesondere englische Landschaften und mythologische Motive, aber auch seine von ihm favorisierten biblischen Motive sowie Szenen von Straßencafés. Er nahm regelmäßig teil an Gruppenausstellungen in der Londoner Ben Uri-Kunstgalerie, die seine Arbeiten anlässlich seines 75. und 80. Geburtstages in den Jahren 1959 und 1964 präsentierte. (Quelle Wikipedia)
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Friedrich Feigl was born into a German-speaking Jewish family. His brother Ernst (1887–1957) later became a poet and his youngest brother Hugo Feigl (1889–1961) became a gallery owner. Her educated father raised the children with an interest in culture. Friedrich Feigl attended the Old Town High School in Prague (a classmate was Franz Kafka, whose only portrait drawn during his lifetime was by Feigl). From 1904 he attended the Prague Art Academy and was trained there by professors Vlaho Bukovac and Bohumír Roubalík. In the spring of 1905 he was expelled from there because of “art revolutionary activities”. He then studied in Antwerp and Paris. Friedrich Feigl then returned to Prague, where he met with other young artists in the Café Union. Friedrich Feigl married in 1910. He then moved briefly to Berlin with his wife, where he took part in the New Secession exhibition in 1911 and 1912. His first solo exhibition took place in 1912 in J. B. Neumann's gallery. He then focused primarily on graphic art, illustrated books by Dostoyevsky and Balzac and an anthology of Jewish writers. In 1918, Friedrich Feigl was a co-founder of the “Free Movement” group in Vienna. In 1921 he completed a collection of lithographs for the “Prague Ghetto Album”. In the following years he was very productive artistically and took part in several exhibitions. He made aquatint and drypoint etchings on biblical themes. In 1928 he was a founding member of the Prague Secession. In February 1930 he took part in the unique exhibition of Jewish artists of the 19th and 20th centuries, held at the Fénix Palace in Wenceslas Square and organized by his brother Hugo. In December 1932, Friedrich Feigl traveled to Palestine to work on illustrations for an anthology of Prague Jewish stories. The holy places impressed him deeply and influenced his painting style. He returned to Prague in 1933 with a series of paintings, watercolors and studies. His last exhibition took place in 1937 in his brother Hugo's Prague gallery, where he presented 34 paintings with motifs from Palestine and Prague. In 1937, during the Nazi “Degenerate Art” campaign in Berlin, nineteen of his works were confiscated and then destroyed. When German troops invaded Prague in 1939, Feigl was still in Prague. While trying to emigrate with his wife, he was arrested by the Germans at the border and deported to a camp in Westphalia. Only through the intervention of the Artist's Refugee Committee and the British Consulate in Cologne were the couple able to leave for England in April 1939 and settle in London. From the beginning, Feigl was involved in the artistic life of the exiles from Czechoslovakia living in London. He continued to paint, especially English landscapes and mythological motifs, but also his favorite biblical motifs and scenes from street cafes. He regularly took part in group exhibitions at London's Ben Uri Art Gallery, which presented his work on the occasion of his 75th and 80th birthdays in 1959 and 1964. (Source Wikipedia)
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 122
ERWIN STOLZ* (Gießhübl-Sauerbrunn 1896 - 1987 Wien)
Leda und Frauen
Tusche und Gouache/Papier, 13 x 9,5 cm
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 400 - 800
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 400
ERWIN STOLZ* (Kyselka 1896 - 1987 Vienna)
Leda and women
indian ink and gouache/paper, 13 x 9,5 cm
Erwin Stolz erhielt eine Ausbildung zum Agraringenieur, doch in seiner Freizeit beschäftigte er sich intensiv mit der Malerei. Während des Ersten Weltkrieges diente er als Offizier und kam als Kriegsgefangener nach Italien. Nach Kriegsende widmete er sich ganz der Malerei. Anfangs als Schildermaler, Industriegraphiker und Zeitungszusteller tätig, besuchte er zahlreiche Kurse, um sich künstlerisch weiterzubilden. Er hatte Kontakte zu Gustav Karl Beck, Erich Mallina, George Kenner, Alexander Rothaug und den Künstlern des Hagenbunds. Stolz war auch mit dem Komponisten Josef Matthias Hauer befreundet, einem Musiker und Musiktheoretiker aus dem Umfeld von Arnold Schönberg, der unter den Nazis als entartet galt. Im Schaffen von Stolz finden sich Einflüsse von Jugendstil (Gustav Klimt, Carl Moll, Koloman Moser, Otto Wagner, Joseph Maria Olbrich, Josef Hoffmann, Art Déco (Wiener Werkstätte), Neuer Sachlichkeit (Carry Hauser, Franz Lerch, Sergius Pauser, Franz August Sedlacek, Ferdinand Bruckner, Robert Musil, Franz Nabl, Robert Michel, Robert Neumann, Joseph Roth), Symbolismus (Léon-François Comerre, Eugen Bracht, Arnold Böcklin, Edward Burne-Jones, Pierre Puvis de Chavannes, Mikalojus Konstantinas Čiurlionis, Lovis Corinth, Henry Cros, Tivadar Kosztka Csontváry, Jean Dampt, Jean Delville, Maurice Denis, Francisco Durrio de Madrón, James Ensor, Johann Heinrich Füssli, Akseli Gallen-Kallela, Paul Gauguin, Isobel Lilian Gloag, Henry de Groux, Vilhelm Hammershøi, Per Hasselberg, Dora Hitz, Ferdinand Hodler, Ludwig von Hofmann, Wjatscheslaw Iwanowitsch Iwanow, Rudolf Jettmar, Fernand Khnopff, Max Klinger, Georges Lacombe, Franz von Lenbach, Sigmund Lipinsky, Frances MacDonald McNair, Josef Madlener, Jacek Malczewski, George Minne, Gustave Moreau, Edvard Munch, Michail Wassiljewitsch Nesterow, Max Nonnenbruch, Odilon Redon, Auguste Rodin, Félicien Rops, Sascha Schneider, Giovanni Segantini, Leon Spilliaert, Franz von Stuck, Per Adolf Svedlund, Jan Toorop, Adolfo Wildt, Jens Ferdinand Willumsen, Michail Alexandrowitsch Wrubel) und Surrealismus (André Breton, Louis Aragon, Philippe Soupault, René Magritte, Salvador Dalí, Joan Miró, Frida Kahlo). Stolz war ebenso der Anthroposphie zugeneigt wie seine Zeitgenossin und Künstlerkollegin Gertraud Reinberger-Brausewetter.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Erwin Stolz was trained as an agricultural engineer, but in his spare time he was intensively engaged in painting. During the First World War he served as an officer and came to Italy as a prisoner of war. After the end of the war he devoted himself entirely to painting. Initially working as a sign painter, industrial graphic artist and newspaper delivery man, he attended numerous courses to further his artistic education. He had contacts with Gustav Karl Beck, Erich Mallina, George Kenner, Alexander Rothaug and the artists of the Hagenbund. Stolz was also friends with the composer Josef Matthias Hauer, a musician and music theorist from the circle of Arnold Schönberg, who was considered degenerate under the Nazis. Stolz's oeuvre is influenced by Jugendstil (Gustav Klimt, Carl Moll, Koloman Moser, Otto Wagner, Joseph Maria Olbrich, Josef Hoffmann, Art Deco (Wiener Werkstätte), New Objectivity (Carry Hauser, Franz Lerch, Sergius Pauser, Franz August Sedlacek, Ferdinand Bruckner, Robert Musil, Franz Nabl, Robert Michel, Robert Neumann, Joseph Roth), Symbolism (Léon-François Comerre, Eugen Bracht, Arnold Böcklin, Edward Burne-Jones, Pierre Puvis de Chavannes, Mikalojus Konstantinas Čiurlionis, Lovis Corinth, Henry Cros, Tivadar Kosztka Csontváry, Jean Dampt, Jean Delville, Maurice Denis, Francisco Durrio de Madrón, James Ensor, Johann Heinrich Füssli, Akseli Gallen-Kallela, Paul Gauguin, Isobel Lilian Gloag, Henry de Groux, Vilhelm Hammershøi, Per Hasselberg, Dora Hitz, Ferdinand Hodler, Ludwig von Hofmann, Vyacheslav Ivanovich Ivanov, Rudolf Jettmar, Fernand Khnopff, Max Klinger, Georges Lacombe, Franz von Lenbach, Sigmund Lipinsky, Frances MacDonald McNair, Josef Madlener, Jacek Malczewski, George Minne, Gustave Moreau, Edvard Munch, Mikhail Vasilyevich Nesterov, Max Nonnenbruch, Odilon Redon, Auguste Rodin, Félicien Rops, Sascha Schneider, Giovanni Segantini, Leon Spilliaert, Franz von Stuck, Per Adolf Svedlund, Jan Toorop, Adolfo Wildt, Jens Ferdinand Willumsen, Mikhail Alexandrovich Wrubel) and Surrealism (André Breton, Louis Aragon, Philippe Soupault, René Magritte, Salvador Dalí, Joan Miró, Frida Kahlo). Stolz was just as inclined towards anthroposophy as his contemporary and fellow artist Gertraud Reinberger-Brausewetter.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 123
ERWIN STOLZ* (Gießhübl-Sauerbrunn 1896 - 1987 Wien)
Amor mit Schwänen
Tusche und Gouache/Papier, 14,5 x 12 cm
Nachlassstempel Erwin Stolz
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 400 - 800
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 400
ERWIN STOLZ* (Kyselka 1896 - 1987 Vienna)
Amor with swans
indian ink and gouache/paper, 14,5 x 12 cm
estate stamp Erwin Stolz
Erwin Stolz erhielt eine Ausbildung zum Agraringenieur, doch in seiner Freizeit beschäftigte er sich intensiv mit der Malerei. Während des Ersten Weltkrieges diente er als Offizier und kam als Kriegsgefangener nach Italien. Nach Kriegsende widmete er sich ganz der Malerei. Anfangs als Schildermaler, Industriegraphiker und Zeitungszusteller tätig, besuchte er zahlreiche Kurse, um sich künstlerisch weiterzubilden. Er hatte Kontakte zu Gustav Karl Beck, Erich Mallina, George Kenner, Alexander Rothaug und den Künstlern des Hagenbunds. Stolz war auch mit dem Komponisten Josef Matthias Hauer befreundet, einem Musiker und Musiktheoretiker aus dem Umfeld von Arnold Schönberg, der unter den Nazis als entartet galt. Im Schaffen von Stolz finden sich Einflüsse von Jugendstil (Gustav Klimt, Carl Moll, Koloman Moser, Otto Wagner, Joseph Maria Olbrich, Josef Hoffmann, Art Déco (Wiener Werkstätte), Neuer Sachlichkeit (Carry Hauser, Franz Lerch, Sergius Pauser, Franz August Sedlacek, Ferdinand Bruckner, Robert Musil, Franz Nabl, Robert Michel, Robert Neumann, Joseph Roth), Symbolismus (Léon-François Comerre, Eugen Bracht, Arnold Böcklin, Edward Burne-Jones, Pierre Puvis de Chavannes, Mikalojus Konstantinas Čiurlionis, Lovis Corinth, Henry Cros, Tivadar Kosztka Csontváry, Jean Dampt, Jean Delville, Maurice Denis, Francisco Durrio de Madrón, James Ensor, Johann Heinrich Füssli, Akseli Gallen-Kallela, Paul Gauguin, Isobel Lilian Gloag, Henry de Groux, Vilhelm Hammershøi, Per Hasselberg, Dora Hitz, Ferdinand Hodler, Ludwig von Hofmann, Wjatscheslaw Iwanowitsch Iwanow, Rudolf Jettmar, Fernand Khnopff, Max Klinger, Georges Lacombe, Franz von Lenbach, Sigmund Lipinsky, Frances MacDonald McNair, Josef Madlener, Jacek Malczewski, George Minne, Gustave Moreau, Edvard Munch, Michail Wassiljewitsch Nesterow, Max Nonnenbruch, Odilon Redon, Auguste Rodin, Félicien Rops, Sascha Schneider, Giovanni Segantini, Leon Spilliaert, Franz von Stuck, Per Adolf Svedlund, Jan Toorop, Adolfo Wildt, Jens Ferdinand Willumsen, Michail Alexandrowitsch Wrubel) und Surrealismus (André Breton, Louis Aragon, Philippe Soupault, René Magritte, Salvador Dalí, Joan Miró, Frida Kahlo). Stolz war ebenso der Anthroposphie zugeneigt wie seine Zeitgenossin und Künstlerkollegin Gertraud Reinberger-Brausewetter.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Erwin Stolz was trained as an agricultural engineer, but in his spare time he was intensively engaged in painting. During the First World War he served as an officer and came to Italy as a prisoner of war. After the end of the war he devoted himself entirely to painting. Initially working as a sign painter, industrial graphic artist and newspaper delivery man, he attended numerous courses to further his artistic education. He had contacts with Gustav Karl Beck, Erich Mallina, George Kenner, Alexander Rothaug and the artists of the Hagenbund. Stolz was also friends with the composer Josef Matthias Hauer, a musician and music theorist from the circle of Arnold Schönberg, who was considered degenerate under the Nazis. Stolz's oeuvre is influenced by Jugendstil (Gustav Klimt, Carl Moll, Koloman Moser, Otto Wagner, Joseph Maria Olbrich, Josef Hoffmann, Art Deco (Wiener Werkstätte), New Objectivity (Carry Hauser, Franz Lerch, Sergius Pauser, Franz August Sedlacek, Ferdinand Bruckner, Robert Musil, Franz Nabl, Robert Michel, Robert Neumann, Joseph Roth), Symbolism (Léon-François Comerre, Eugen Bracht, Arnold Böcklin, Edward Burne-Jones, Pierre Puvis de Chavannes, Mikalojus Konstantinas Čiurlionis, Lovis Corinth, Henry Cros, Tivadar Kosztka Csontváry, Jean Dampt, Jean Delville, Maurice Denis, Francisco Durrio de Madrón, James Ensor, Johann Heinrich Füssli, Akseli Gallen-Kallela, Paul Gauguin, Isobel Lilian Gloag, Henry de Groux, Vilhelm Hammershøi, Per Hasselberg, Dora Hitz, Ferdinand Hodler, Ludwig von Hofmann, Vyacheslav Ivanovich Ivanov, Rudolf Jettmar, Fernand Khnopff, Max Klinger, Georges Lacombe, Franz von Lenbach, Sigmund Lipinsky, Frances MacDonald McNair, Josef Madlener, Jacek Malczewski, George Minne, Gustave Moreau, Edvard Munch, Mikhail Vasilyevich Nesterov, Max Nonnenbruch, Odilon Redon, Auguste Rodin, Félicien Rops, Sascha Schneider, Giovanni Segantini, Leon Spilliaert, Franz von Stuck, Per Adolf Svedlund, Jan Toorop, Adolfo Wildt, Jens Ferdinand Willumsen, Mikhail Alexandrovich Wrubel) and Surrealism (André Breton, Louis Aragon, Philippe Soupault, René Magritte, Salvador Dalí, Joan Miró, Frida Kahlo). Stolz was just as inclined towards anthroposophy as his contemporary and fellow artist Gertraud Reinberger-Brausewetter.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 124
ERWIN STOLZ* (Gießhübl-Sauerbrunn 1896 - 1987 Wien)
Amor auf der Lauer
Tusche und Gouache/Papier, 14 x 10,5 cm
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 400 - 800
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 400
ERWIN STOLZ* (Kyselka 1896 - 1987 Vienna)
Amor on the hunt
indian ink and gouache/paper, 14 x 10,5 cm
Erwin Stolz erhielt eine Ausbildung zum Agraringenieur, doch in seiner Freizeit beschäftigte er sich intensiv mit der Malerei. Während des Ersten Weltkrieges diente er als Offizier und kam als Kriegsgefangener nach Italien. Nach Kriegsende widmete er sich ganz der Malerei. Anfangs als Schildermaler, Industriegraphiker und Zeitungszusteller tätig, besuchte er zahlreiche Kurse, um sich künstlerisch weiterzubilden. Er hatte Kontakte zu Gustav Karl Beck, Erich Mallina, George Kenner, Alexander Rothaug und den Künstlern des Hagenbunds. Stolz war auch mit dem Komponisten Josef Matthias Hauer befreundet, einem Musiker und Musiktheoretiker aus dem Umfeld von Arnold Schönberg, der unter den Nazis als entartet galt. Im Schaffen von Stolz finden sich Einflüsse von Jugendstil (Gustav Klimt, Carl Moll, Koloman Moser, Otto Wagner, Joseph Maria Olbrich, Josef Hoffmann, Art Déco (Wiener Werkstätte), Neuer Sachlichkeit (Carry Hauser, Franz Lerch, Sergius Pauser, Franz August Sedlacek, Ferdinand Bruckner, Robert Musil, Franz Nabl, Robert Michel, Robert Neumann, Joseph Roth), Symbolismus (Léon-François Comerre, Eugen Bracht, Arnold Böcklin, Edward Burne-Jones, Pierre Puvis de Chavannes, Mikalojus Konstantinas Čiurlionis, Lovis Corinth, Henry Cros, Tivadar Kosztka Csontváry, Jean Dampt, Jean Delville, Maurice Denis, Francisco Durrio de Madrón, James Ensor, Johann Heinrich Füssli, Akseli Gallen-Kallela, Paul Gauguin, Isobel Lilian Gloag, Henry de Groux, Vilhelm Hammershøi, Per Hasselberg, Dora Hitz, Ferdinand Hodler, Ludwig von Hofmann, Wjatscheslaw Iwanowitsch Iwanow, Rudolf Jettmar, Fernand Khnopff, Max Klinger, Georges Lacombe, Franz von Lenbach, Sigmund Lipinsky, Frances MacDonald McNair, Josef Madlener, Jacek Malczewski, George Minne, Gustave Moreau, Edvard Munch, Michail Wassiljewitsch Nesterow, Max Nonnenbruch, Odilon Redon, Auguste Rodin, Félicien Rops, Sascha Schneider, Giovanni Segantini, Leon Spilliaert, Franz von Stuck, Per Adolf Svedlund, Jan Toorop, Adolfo Wildt, Jens Ferdinand Willumsen, Michail Alexandrowitsch Wrubel) und Surrealismus (André Breton, Louis Aragon, Philippe Soupault, René Magritte, Salvador Dalí, Joan Miró, Frida Kahlo). Stolz war ebenso der Anthroposphie zugeneigt wie seine Zeitgenossin und Künstlerkollegin Gertraud Reinberger-Brausewetter.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Erwin Stolz was trained as an agricultural engineer, but in his spare time he was intensively engaged in painting. During the First World War he served as an officer and came to Italy as a prisoner of war. After the end of the war he devoted himself entirely to painting. Initially working as a sign painter, industrial graphic artist and newspaper delivery man, he attended numerous courses to further his artistic education. He had contacts with Gustav Karl Beck, Erich Mallina, George Kenner, Alexander Rothaug and the artists of the Hagenbund. Stolz was also friends with the composer Josef Matthias Hauer, a musician and music theorist from the circle of Arnold Schönberg, who was considered degenerate under the Nazis. Stolz's oeuvre is influenced by Jugendstil (Gustav Klimt, Carl Moll, Koloman Moser, Otto Wagner, Joseph Maria Olbrich, Josef Hoffmann, Art Deco (Wiener Werkstätte), New Objectivity (Carry Hauser, Franz Lerch, Sergius Pauser, Franz August Sedlacek, Ferdinand Bruckner, Robert Musil, Franz Nabl, Robert Michel, Robert Neumann, Joseph Roth), Symbolism (Léon-François Comerre, Eugen Bracht, Arnold Böcklin, Edward Burne-Jones, Pierre Puvis de Chavannes, Mikalojus Konstantinas Čiurlionis, Lovis Corinth, Henry Cros, Tivadar Kosztka Csontváry, Jean Dampt, Jean Delville, Maurice Denis, Francisco Durrio de Madrón, James Ensor, Johann Heinrich Füssli, Akseli Gallen-Kallela, Paul Gauguin, Isobel Lilian Gloag, Henry de Groux, Vilhelm Hammershøi, Per Hasselberg, Dora Hitz, Ferdinand Hodler, Ludwig von Hofmann, Vyacheslav Ivanovich Ivanov, Rudolf Jettmar, Fernand Khnopff, Max Klinger, Georges Lacombe, Franz von Lenbach, Sigmund Lipinsky, Frances MacDonald McNair, Josef Madlener, Jacek Malczewski, George Minne, Gustave Moreau, Edvard Munch, Mikhail Vasilyevich Nesterov, Max Nonnenbruch, Odilon Redon, Auguste Rodin, Félicien Rops, Sascha Schneider, Giovanni Segantini, Leon Spilliaert, Franz von Stuck, Per Adolf Svedlund, Jan Toorop, Adolfo Wildt, Jens Ferdinand Willumsen, Mikhail Alexandrovich Wrubel) and Surrealism (André Breton, Louis Aragon, Philippe Soupault, René Magritte, Salvador Dalí, Joan Miró, Frida Kahlo). Stolz was just as inclined towards anthroposophy as his contemporary and fellow artist Gertraud Reinberger-Brausewetter.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 125
ERWIN STOLZ* (Gießhübl-Sauerbrunn 1896 - 1987 Wien)
Waldweg
Gouache/Papier, 47,8 x 36,4 cm
signiert E. Stolz, verso Nachlassetikett Erwin Stolz
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 800 - 1600
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 800
ERWIN STOLZ* (Kyselka 1896 - 1987 Vienna)
Path in the woods
gouache/paper, 47,8 x 36,4 cm
signed E. Stolz, verso label estate of Erwin Stolz
Erwin Stolz erhielt eine Ausbildung zum Agraringenieur, doch in seiner Freizeit beschäftigte er sich intensiv mit der Malerei. Während des Ersten Weltkrieges diente er als Offizier und kam als Kriegsgefangener nach Italien. Nach Kriegsende widmete er sich ganz der Malerei. Anfangs als Schildermaler, Industriegraphiker und Zeitungszusteller tätig, besuchte er zahlreiche Kurse, um sich künstlerisch weiterzubilden. Er hatte Kontakte zu Gustav Karl Beck, Erich Mallina, George Kenner, Alexander Rothaug und den Künstlern des Hagenbunds. Stolz war auch mit dem Komponisten Josef Matthias Hauer befreundet, einem Musiker und Musiktheoretiker aus dem Umfeld von Arnold Schönberg, der unter den Nazis als entartet galt. Im Schaffen von Stolz finden sich Einflüsse von Jugendstil (Gustav Klimt, Carl Moll, Koloman Moser, Otto Wagner, Joseph Maria Olbrich, Josef Hoffmann, Art Déco (Wiener Werkstätte), Neuer Sachlichkeit (Carry Hauser, Franz Lerch, Sergius Pauser, Franz August Sedlacek, Ferdinand Bruckner, Robert Musil, Franz Nabl, Robert Michel, Robert Neumann, Joseph Roth), Symbolismus (Léon-François Comerre, Eugen Bracht, Arnold Böcklin, Edward Burne-Jones, Pierre Puvis de Chavannes, Mikalojus Konstantinas Čiurlionis, Lovis Corinth, Henry Cros, Tivadar Kosztka Csontváry, Jean Dampt, Jean Delville, Maurice Denis, Francisco Durrio de Madrón, James Ensor, Johann Heinrich Füssli, Akseli Gallen-Kallela, Paul Gauguin, Isobel Lilian Gloag, Henry de Groux, Vilhelm Hammershøi, Per Hasselberg, Dora Hitz, Ferdinand Hodler, Ludwig von Hofmann, Wjatscheslaw Iwanowitsch Iwanow, Rudolf Jettmar, Fernand Khnopff, Max Klinger, Georges Lacombe, Franz von Lenbach, Sigmund Lipinsky, Frances MacDonald McNair, Josef Madlener, Jacek Malczewski, George Minne, Gustave Moreau, Edvard Munch, Michail Wassiljewitsch Nesterow, Max Nonnenbruch, Odilon Redon, Auguste Rodin, Félicien Rops, Sascha Schneider, Giovanni Segantini, Leon Spilliaert, Franz von Stuck, Per Adolf Svedlund, Jan Toorop, Adolfo Wildt, Jens Ferdinand Willumsen, Michail Alexandrowitsch Wrubel) und Surrealismus (André Breton, Louis Aragon, Philippe Soupault, René Magritte, Salvador Dalí, Joan Miró, Frida Kahlo). Stolz war ebenso der Anthroposphie zugeneigt wie seine Zeitgenossin und Künstlerkollegin Gertraud Reinberger-Brausewetter.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Erwin Stolz was trained as an agricultural engineer, but in his spare time he was intensively engaged in painting. During the First World War he served as an officer and came to Italy as a prisoner of war. After the end of the war he devoted himself entirely to painting. Initially working as a sign painter, industrial graphic artist and newspaper delivery man, he attended numerous courses to further his artistic education. He had contacts with Gustav Karl Beck, Erich Mallina, George Kenner, Alexander Rothaug and the artists of the Hagenbund. Stolz was also friends with the composer Josef Matthias Hauer, a musician and music theorist from the circle of Arnold Schönberg, who was considered degenerate under the Nazis. Stolz's oeuvre is influenced by Jugendstil (Gustav Klimt, Carl Moll, Koloman Moser, Otto Wagner, Joseph Maria Olbrich, Josef Hoffmann, Art Deco (Wiener Werkstätte), New Objectivity (Carry Hauser, Franz Lerch, Sergius Pauser, Franz August Sedlacek, Ferdinand Bruckner, Robert Musil, Franz Nabl, Robert Michel, Robert Neumann, Joseph Roth), Symbolism (Léon-François Comerre, Eugen Bracht, Arnold Böcklin, Edward Burne-Jones, Pierre Puvis de Chavannes, Mikalojus Konstantinas Čiurlionis, Lovis Corinth, Henry Cros, Tivadar Kosztka Csontváry, Jean Dampt, Jean Delville, Maurice Denis, Francisco Durrio de Madrón, James Ensor, Johann Heinrich Füssli, Akseli Gallen-Kallela, Paul Gauguin, Isobel Lilian Gloag, Henry de Groux, Vilhelm Hammershøi, Per Hasselberg, Dora Hitz, Ferdinand Hodler, Ludwig von Hofmann, Vyacheslav Ivanovich Ivanov, Rudolf Jettmar, Fernand Khnopff, Max Klinger, Georges Lacombe, Franz von Lenbach, Sigmund Lipinsky, Frances MacDonald McNair, Josef Madlener, Jacek Malczewski, George Minne, Gustave Moreau, Edvard Munch, Mikhail Vasilyevich Nesterov, Max Nonnenbruch, Odilon Redon, Auguste Rodin, Félicien Rops, Sascha Schneider, Giovanni Segantini, Leon Spilliaert, Franz von Stuck, Per Adolf Svedlund, Jan Toorop, Adolfo Wildt, Jens Ferdinand Willumsen, Mikhail Alexandrovich Wrubel) and Surrealism (André Breton, Louis Aragon, Philippe Soupault, René Magritte, Salvador Dalí, Joan Miró, Frida Kahlo). Stolz was just as inclined towards anthroposophy as his contemporary and fellow artist Gertraud Reinberger-Brausewetter.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 127
ERWIN STOLZ* (Gießhübl-Sauerbrunn 1896 - 1987 Wien)
Fischpredigt
Gouache/Karton, 52,5 x 59 cm
monogrammiert EST
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 1600 - 3000
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 1600
ERWIN STOLZ* (Kyselka 1896 - 1987 Vienna)
Fish sermon
gouache/cardboard, 52,5 x 59 cm
monogrammed EST
Erwin Stolz erhielt eine Ausbildung zum Agraringenieur, doch in seiner Freizeit beschäftigte er sich intensiv mit der Malerei. Während des Ersten Weltkrieges diente er als Offizier und kam als Kriegsgefangener nach Italien. Nach Kriegsende widmete er sich ganz der Malerei. Anfangs als Schildermaler, Industriegraphiker und Zeitungszusteller tätig, besuchte er zahlreiche Kurse, um sich künstlerisch weiterzubilden. Er hatte Kontakte zu Gustav Karl Beck, Erich Mallina, George Kenner, Alexander Rothaug und den Künstlern des Hagenbunds. Stolz war auch mit dem Komponisten Josef Matthias Hauer befreundet, einem Musiker und Musiktheoretiker aus dem Umfeld von Arnold Schönberg, der unter den Nazis als entartet galt. Im Schaffen von Stolz finden sich Einflüsse von Jugendstil (Gustav Klimt, Carl Moll, Koloman Moser, Otto Wagner, Joseph Maria Olbrich, Josef Hoffmann, Art Déco (Wiener Werkstätte), Neuer Sachlichkeit (Carry Hauser, Franz Lerch, Sergius Pauser, Franz August Sedlacek, Ferdinand Bruckner, Robert Musil, Franz Nabl, Robert Michel, Robert Neumann, Joseph Roth), Symbolismus (Léon-François Comerre, Eugen Bracht, Arnold Böcklin, Edward Burne-Jones, Pierre Puvis de Chavannes, Mikalojus Konstantinas Čiurlionis, Lovis Corinth, Henry Cros, Tivadar Kosztka Csontváry, Jean Dampt, Jean Delville, Maurice Denis, Francisco Durrio de Madrón, James Ensor, Johann Heinrich Füssli, Akseli Gallen-Kallela, Paul Gauguin, Isobel Lilian Gloag, Henry de Groux, Vilhelm Hammershøi, Per Hasselberg, Dora Hitz, Ferdinand Hodler, Ludwig von Hofmann, Wjatscheslaw Iwanowitsch Iwanow, Rudolf Jettmar, Fernand Khnopff, Max Klinger, Georges Lacombe, Franz von Lenbach, Sigmund Lipinsky, Frances MacDonald McNair, Josef Madlener, Jacek Malczewski, George Minne, Gustave Moreau, Edvard Munch, Michail Wassiljewitsch Nesterow, Max Nonnenbruch, Odilon Redon, Auguste Rodin, Félicien Rops, Sascha Schneider, Giovanni Segantini, Leon Spilliaert, Franz von Stuck, Per Adolf Svedlund, Jan Toorop, Adolfo Wildt, Jens Ferdinand Willumsen, Michail Alexandrowitsch Wrubel) und Surrealismus (André Breton, Louis Aragon, Philippe Soupault, René Magritte, Salvador Dalí, Joan Miró, Frida Kahlo). Stolz war ebenso der Anthroposphie zugeneigt wie seine Zeitgenossin und Künstlerkollegin Gertraud Reinberger-Brausewetter.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Erwin Stolz was trained as an agricultural engineer, but in his spare time he was intensively engaged in painting. During the First World War he served as an officer and came to Italy as a prisoner of war. After the end of the war he devoted himself entirely to painting. Initially working as a sign painter, industrial graphic artist and newspaper delivery man, he attended numerous courses to further his artistic education. He had contacts with Gustav Karl Beck, Erich Mallina, George Kenner, Alexander Rothaug and the artists of the Hagenbund. Stolz was also friends with the composer Josef Matthias Hauer, a musician and music theorist from the circle of Arnold Schönberg, who was considered degenerate under the Nazis. Stolz's oeuvre is influenced by Jugendstil (Gustav Klimt, Carl Moll, Koloman Moser, Otto Wagner, Joseph Maria Olbrich, Josef Hoffmann, Art Deco (Wiener Werkstätte), New Objectivity (Carry Hauser, Franz Lerch, Sergius Pauser, Franz August Sedlacek, Ferdinand Bruckner, Robert Musil, Franz Nabl, Robert Michel, Robert Neumann, Joseph Roth), Symbolism (Léon-François Comerre, Eugen Bracht, Arnold Böcklin, Edward Burne-Jones, Pierre Puvis de Chavannes, Mikalojus Konstantinas Čiurlionis, Lovis Corinth, Henry Cros, Tivadar Kosztka Csontváry, Jean Dampt, Jean Delville, Maurice Denis, Francisco Durrio de Madrón, James Ensor, Johann Heinrich Füssli, Akseli Gallen-Kallela, Paul Gauguin, Isobel Lilian Gloag, Henry de Groux, Vilhelm Hammershøi, Per Hasselberg, Dora Hitz, Ferdinand Hodler, Ludwig von Hofmann, Vyacheslav Ivanovich Ivanov, Rudolf Jettmar, Fernand Khnopff, Max Klinger, Georges Lacombe, Franz von Lenbach, Sigmund Lipinsky, Frances MacDonald McNair, Josef Madlener, Jacek Malczewski, George Minne, Gustave Moreau, Edvard Munch, Mikhail Vasilyevich Nesterov, Max Nonnenbruch, Odilon Redon, Auguste Rodin, Félicien Rops, Sascha Schneider, Giovanni Segantini, Leon Spilliaert, Franz von Stuck, Per Adolf Svedlund, Jan Toorop, Adolfo Wildt, Jens Ferdinand Willumsen, Mikhail Alexandrovich Wrubel) and Surrealism (André Breton, Louis Aragon, Philippe Soupault, René Magritte, Salvador Dalí, Joan Miró, Frida Kahlo). Stolz was just as inclined towards anthroposophy as his contemporary and fellow artist Gertraud Reinberger-Brausewetter.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 128
ERWIN STOLZ* (Gießhübl-Sauerbrunn 1896 - 1987 Wien)
Berggreis
Druck und Bleistift/Papier, 32,3 x 21 cm
monogrammiert EST, betitelt Berggreis
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 800 - 1600
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 800
ERWIN STOLZ* (Kyselka 1896 - 1987 Vienna)
Mountain hermit
print and pencil/paper, 32,3 x 21 cm
monogrammed EST, titled Berggreis
Erwin Stolz erhielt eine Ausbildung zum Agraringenieur, doch in seiner Freizeit beschäftigte er sich intensiv mit der Malerei. Während des Ersten Weltkrieges diente er als Offizier und kam als Kriegsgefangener nach Italien. Nach Kriegsende widmete er sich ganz der Malerei. Anfangs als Schildermaler, Industriegraphiker und Zeitungszusteller tätig, besuchte er zahlreiche Kurse, um sich künstlerisch weiterzubilden. Er hatte Kontakte zu Gustav Karl Beck, Erich Mallina, George Kenner, Alexander Rothaug und den Künstlern des Hagenbunds. Stolz war auch mit dem Komponisten Josef Matthias Hauer befreundet, einem Musiker und Musiktheoretiker aus dem Umfeld von Arnold Schönberg, der unter den Nazis als entartet galt. Im Schaffen von Stolz finden sich Einflüsse von Jugendstil (Gustav Klimt, Carl Moll, Koloman Moser, Otto Wagner, Joseph Maria Olbrich, Josef Hoffmann, Art Déco (Wiener Werkstätte), Neuer Sachlichkeit (Carry Hauser, Franz Lerch, Sergius Pauser, Franz August Sedlacek, Ferdinand Bruckner, Robert Musil, Franz Nabl, Robert Michel, Robert Neumann, Joseph Roth), Symbolismus (Léon-François Comerre, Eugen Bracht, Arnold Böcklin, Edward Burne-Jones, Pierre Puvis de Chavannes, Mikalojus Konstantinas Čiurlionis, Lovis Corinth, Henry Cros, Tivadar Kosztka Csontváry, Jean Dampt, Jean Delville, Maurice Denis, Francisco Durrio de Madrón, James Ensor, Johann Heinrich Füssli, Akseli Gallen-Kallela, Paul Gauguin, Isobel Lilian Gloag, Henry de Groux, Vilhelm Hammershøi, Per Hasselberg, Dora Hitz, Ferdinand Hodler, Ludwig von Hofmann, Wjatscheslaw Iwanowitsch Iwanow, Rudolf Jettmar, Fernand Khnopff, Max Klinger, Georges Lacombe, Franz von Lenbach, Sigmund Lipinsky, Frances MacDonald McNair, Josef Madlener, Jacek Malczewski, George Minne, Gustave Moreau, Edvard Munch, Michail Wassiljewitsch Nesterow, Max Nonnenbruch, Odilon Redon, Auguste Rodin, Félicien Rops, Sascha Schneider, Giovanni Segantini, Leon Spilliaert, Franz von Stuck, Per Adolf Svedlund, Jan Toorop, Adolfo Wildt, Jens Ferdinand Willumsen, Michail Alexandrowitsch Wrubel) und Surrealismus (André Breton, Louis Aragon, Philippe Soupault, René Magritte, Salvador Dalí, Joan Miró, Frida Kahlo). Stolz war ebenso der Anthroposphie zugeneigt wie seine Zeitgenossin und Künstlerkollegin Gertraud Reinberger-Brausewetter.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Erwin Stolz was trained as an agricultural engineer, but in his spare time he was intensively engaged in painting. During the First World War he served as an officer and came to Italy as a prisoner of war. After the end of the war he devoted himself entirely to painting. Initially working as a sign painter, industrial graphic artist and newspaper delivery man, he attended numerous courses to further his artistic education. He had contacts with Gustav Karl Beck, Erich Mallina, George Kenner, Alexander Rothaug and the artists of the Hagenbund. Stolz was also friends with the composer Josef Matthias Hauer, a musician and music theorist from the circle of Arnold Schönberg, who was considered degenerate under the Nazis. Stolz's oeuvre is influenced by Jugendstil (Gustav Klimt, Carl Moll, Koloman Moser, Otto Wagner, Joseph Maria Olbrich, Josef Hoffmann, Art Deco (Wiener Werkstätte), New Objectivity (Carry Hauser, Franz Lerch, Sergius Pauser, Franz August Sedlacek, Ferdinand Bruckner, Robert Musil, Franz Nabl, Robert Michel, Robert Neumann, Joseph Roth), Symbolism (Léon-François Comerre, Eugen Bracht, Arnold Böcklin, Edward Burne-Jones, Pierre Puvis de Chavannes, Mikalojus Konstantinas Čiurlionis, Lovis Corinth, Henry Cros, Tivadar Kosztka Csontváry, Jean Dampt, Jean Delville, Maurice Denis, Francisco Durrio de Madrón, James Ensor, Johann Heinrich Füssli, Akseli Gallen-Kallela, Paul Gauguin, Isobel Lilian Gloag, Henry de Groux, Vilhelm Hammershøi, Per Hasselberg, Dora Hitz, Ferdinand Hodler, Ludwig von Hofmann, Vyacheslav Ivanovich Ivanov, Rudolf Jettmar, Fernand Khnopff, Max Klinger, Georges Lacombe, Franz von Lenbach, Sigmund Lipinsky, Frances MacDonald McNair, Josef Madlener, Jacek Malczewski, George Minne, Gustave Moreau, Edvard Munch, Mikhail Vasilyevich Nesterov, Max Nonnenbruch, Odilon Redon, Auguste Rodin, Félicien Rops, Sascha Schneider, Giovanni Segantini, Leon Spilliaert, Franz von Stuck, Per Adolf Svedlund, Jan Toorop, Adolfo Wildt, Jens Ferdinand Willumsen, Mikhail Alexandrovich Wrubel) and Surrealism (André Breton, Louis Aragon, Philippe Soupault, René Magritte, Salvador Dalí, Joan Miró, Frida Kahlo). Stolz was just as inclined towards anthroposophy as his contemporary and fellow artist Gertraud Reinberger-Brausewetter.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 129
RUDOLF KÖHL* (Wien 1896 - 1966 Wien)
Goethe
Holzstich/Papier, 26,5 x 28,5 cm
monogrammiert RK, datiert 1926
im Druck signiert Köhl, beschriftet orig Holzstich, Handdruck, nach dem Gedicht Goethes: "bei Betrachtung von Schillers Schädel"
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 100 - 200
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 100
RUDOLF KOEHL* (Vienna 1896 - 1966 Vienna)
Goethe
wood engravin/paper, 26,5 x 28,5 cm
monogrammed RK, dated 1926
signed in plate Köhl, inscribed orig. Holzstich, Handdruck, nach dem Gedicht Goethes: "bei der Betrachtung von Schillers Schaedel"
Der österreichische Grafiker, Exlibriszeichner und Maler Rudolf Köhl besuchte nach dem Ersten Weltkrieg die Graphische Lehr- und Versuchsanstalt sowie Kurse an der Wiener Kunstgewerbeschule. 1926 stellte er Kollektionen seiner graphischen Arbeiten auf der Internationalen Ausstellung „Moderne Künstlerische Schrift“ aus. Köhls Nachlass verwahrt die Österreichische Nationalbibliothek. Abgebildet ist der alte Freiherr Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), der sinnend den Schädel seines Dichterkollegen und Freundes Friedrich Schiller (1859 - 1805) betrachtet. Das zugrunde liegende Gedicht "Bei Betrachtung von Schillers Schädel" verfasste Goethe 1826. Es handelt sich hierbei um die kolorierte Fassung des Holzschnitts.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
After the First World War, the Austrian graphic artist, bookplate illustrator and painter Rudolf Köhl attended the graphic arts training and research institute and courses at the Vienna School of Applied Arts. In 1926 he exhibited collections of his graphic works at the International Exhibition “Modern Artistic Writing”. Köhl's estate is kept by the Austrian National Library. The picture shows the old Freiherr Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), who thoughtfully looks at the skull of his poet colleague and friend Friedrich Schiller (1859 - 1805). Goethe wrote the poem "Bei Betrachtung von Schillers Schädel" (Comtemplating Schiller's Skull) which the picture is based on in 1826. This is the coloured version of the woodcut.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 134
JOSEF HOFFMANN* (Pirnitz 1870 - 1956 Wien)
Entwürf für eine grüne Vase
Bleistift und Aquarell/Papier, 29,9 x 21,5 cm
monogrammiert JH, verso Atelierstempel Josef Hoffmann
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE € 600 - 1200
STARTPREIS / STARTING PRICE € 600
JOSEF HOFFMANN* (Pirnitz 1870 - 1956 Vienna)
Design for a green vase
pencil and watercolor/paper, 29,9 x 21,5 cm
monogrammed JH, verso studio stamp of Josef Hoffmann
Josef Hoffmann, Schüler von Otto Wagner, war als Architekt und Gestalter eine der zentralen Figuren der Wiener Moderne. 1903 gründete er mit Koloman Moser und dem Industrielle Fritz Waerndorfer die Wiener Werkstätte (WW), nach dem Vorbild der britischen Arts and Crafts Movement und unter dem Eindruck des Wiener Jugendstils. Hoffmann, befreundet u. a. mit Gustav Klimt und Anton Hanak, blieb bis zum Konkurs 1932 einer der wichtigsten Gestalter der WW. Die Wiener Werkstätte, bezeichnet auch als Wiener Werkstatt, Vienna Workshop, Wiener Werkstaetten oder Wiener Werkstätten, hatte die Zielsetzung, die gesamten Lebensbereiche des Menschen gestalterisch zu vereinen, im Sinne eines Gesamtkunstwerks. Zu den Kunden zählten hauptsächlich Künstler und die aufstrebende jüdische Ober- und Mittelschicht. Die Bekanntschaft Josef Hoffmanns mit Berta Zuckerkandl führte zum ersten großen Auftrag: dem Sanatorium Purkersdorf, von Viktor Zuckerkandl, Bertas Schwager, westlich von Wien geplant. Unter den Mitarbeitern der WW war auch rund ein Dutzend Frauen, die entscheidend für den Stilwandel vom Jugendstil zum Art Déco der 20er-Jahre waren, z. B. Vally Wieselthier, Gudrun Baudisch, Reni Schaschl, Hilda Jesser und Susi Singer. Die NS-Zeit überstand Josef Hoffmann trotz Anfeindungen des NS-Architekturideologen Paul Schmitthenner unbeschadet. Von der Reichskammer der bildenden Künste wurde er beauftragt, als künstlerischer Leiter den Wiener Kunsthandwerksverein (eine NS-Nachfolgeorganisation des Österreichischen Werkbundes) weiterzuentwickeln. Zu diesem Zweck wurde 1941 eine „künstlerische Versuchsanstalt“ gegründet, in der junge Kunsthandwerker sich unter Hoffmanns Anleitung weiterbilden konnten. Nach dem Krieg, 1948, gründete Hoffmann die Österreichischen Werkstätten als Nachfolgerin von Wiener Werkstätte und Werkbund (ÖWB), dem er bis 1920 angehört hatte. Hoffmanns Grabstein wurde von Fritz Wotruba gestaltet. Bei der vorliegenden Komposition dürfte es sich um einen Entwurf für einen Stoff der eine Tapete handeln. Neben Andy Warhol wäre Hoffmann somit einer der wenigen großen Künstler des 20. Jahrhunderts, die Tapeten gestaltet haben.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Josef Hoffmann, a student of Otto Wagner, was one of the central figures of Viennese Modernism as an architect and designer. In 1903, together with Koloman Moser and the industrialist Fritz Waerndorfer, he founded the Wiener Werkstätte (WW), modeled on the British Arts and Crafts Movement and under the influence of Viennese Art Nouveau. Hoffmann, a friend of Gustav Klimt and Anton Hanak, among others, remained one of the WW's most important designers until its bankruptcy in 1932. The Wiener Werkstätte, also referred to as Wiener Werkstatt, Vienna Workshop, Wiener Werkstaetten or Wiener Werkstätten, aimed to unite the entire spheres of human life in design, in the sense of a Gesamtkunstwerk. Its customers were mainly artists and the upwardly mobile Jewish upper and middle classes. Josef Hoffmann's acquaintance with Berta Zuckerkandl led to the first major commission: the Purkersdorf Sanatorium, planned by Viktor Zuckerkandl, Berta's brother-in-law, west of Vienna. Among the WW staff were about a dozen women who were crucial to the change in style from Art Nouveau to Art Déco in the 1920s, e.g. Vally Wieselthier, Gudrun Baudisch, Reni Schaschl, Hilda Jesser and Susi Singer. Josef Hoffmann survived the Nazi period unscathed despite hostility from the Nazi architectural ideologist Paul Schmitthenner. He was commissioned by the Reich Chamber of Fine Arts to further develop the Vienna Arts and Crafts Association (a Nazi successor organization to the Austrian Werkbund) as its artistic director. To this end, an "artistic experimental institute" was founded in 1941, where young artisans could further their education under Hoffmann's guidance. After the war, in 1948, Hoffmann founded the Österreichische Werkstätten as the successor to the Wiener Werkstätte und Werkbund (ÖWB), of which he had been a member until 1920. Hoffmann's gravestone was designed by Fritz Wotruba. The present composition is probably a design for a fabric for a wallpaper. Along with Andy Warhol, Hoffmann would thus be one of the few great artists of the 20th century to have designed wallpapers.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 137
JOSEF HOFFMANN* (Pirnitz 1870 - 1956 Wien)
Pokalentwurf
Bleistift/Papier, 16,8 x 9,7 cm
monogrammiert JH
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 200 - 400
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 200
JOSEF HOFFMANN* (Pirnitz 1870 - 1956 Vienna)
Design for a goblet
pencil/paper, 16,8 x 9,7 cm
monogrammed JH
Josef Hoffmann, Schüler von Otto Wagner, war als Architekt und Gestalter eine der zentralen Figuren der Wiener Moderne. 1903 gründete er mit Koloman Moser und dem Industrielle Fritz Waerndorfer die Wiener Werkstätte (WW), nach dem Vorbild der britischen Arts and Crafts Movement und unter dem Eindruck des Wiener Jugendstils. Hoffmann, befreundet u. a. mit Gustav Klimt und Anton Hanak, blieb bis zum Konkurs 1932 einer der wichtigsten Gestalter der WW. Die Wiener Werkstätte, bezeichnet auch als Wiener Werkstatt, Vienna Workshop, Wiener Werkstaetten oder Wiener Werkstätten, hatte die Zielsetzung, die gesamten Lebensbereiche des Menschen gestalterisch zu vereinen, im Sinne eines Gesamtkunstwerks. Zu den Kunden zählten hauptsächlich Künstler und die aufstrebende jüdische Ober- und Mittelschicht. Die Bekanntschaft Josef Hoffmanns mit Berta Zuckerkandl führte zum ersten großen Auftrag: dem Sanatorium Purkersdorf, von Viktor Zuckerkandl, Bertas Schwager, westlich von Wien geplant. Unter den Mitarbeitern der WW war auch rund ein Dutzend Frauen, die entscheidend für den Stilwandel vom Jugendstil zum Art Déco der 20er-Jahre waren, z. B. Vally Wieselthier, Gudrun Baudisch, Reni Schaschl, Hilda Jesser und Susi Singer. Die NS-Zeit überstand Josef Hoffmann trotz Anfeindungen des NS-Architekturideologen Paul Schmitthenner unbeschadet. Von der Reichskammer der bildenden Künste wurde er beauftragt, als künstlerischer Leiter den Wiener Kunsthandwerksverein (eine NS-Nachfolgeorganisation des Österreichischen Werkbundes) weiterzuentwickeln. Zu diesem Zweck wurde 1941 eine „künstlerische Versuchsanstalt“ gegründet, in der junge Kunsthandwerker sich unter Hoffmanns Anleitung weiterbilden konnten. Nach dem Krieg, 1948, gründete Hoffmann die Österreichischen Werkstätten als Nachfolgerin von Wiener Werkstätte und Werkbund (ÖWB), dem er bis 1920 angehört hatte. Hoffmanns Grabstein wurde von Fritz Wotruba gestaltet. Bei der vorliegenden Komposition dürfte es sich um einen Entwurf für einen Stoff der eine Tapete handeln. Neben Andy Warhol wäre Hoffmann somit einer der wenigen großen Künstler des 20. Jahrhunderts, die Tapeten gestaltet haben.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Josef Hoffmann, a student of Otto Wagner, was one of the central figures of Viennese Modernism as an architect and designer. In 1903, together with Koloman Moser and the industrialist Fritz Waerndorfer, he founded the Wiener Werkstätte (WW), modeled on the British Arts and Crafts Movement and under the influence of Viennese Art Nouveau. Hoffmann, a friend of Gustav Klimt and Anton Hanak, among others, remained one of the WW's most important designers until its bankruptcy in 1932. The Wiener Werkstätte, also referred to as Wiener Werkstatt, Vienna Workshop, Wiener Werkstaetten or Wiener Werkstätten, aimed to unite the entire spheres of human life in design, in the sense of a Gesamtkunstwerk. Its customers were mainly artists and the upwardly mobile Jewish upper and middle classes. Josef Hoffmann's acquaintance with Berta Zuckerkandl led to the first major commission: the Purkersdorf Sanatorium, planned by Viktor Zuckerkandl, Berta's brother-in-law, west of Vienna. Among the WW staff were about a dozen women who were crucial to the change in style from Art Nouveau to Art Déco in the 1920s, e.g. Vally Wieselthier, Gudrun Baudisch, Reni Schaschl, Hilda Jesser and Susi Singer. Josef Hoffmann survived the Nazi period unscathed despite hostility from the Nazi architectural ideologist Paul Schmitthenner. He was commissioned by the Reich Chamber of Fine Arts to further develop the Vienna Arts and Crafts Association (a Nazi successor organization to the Austrian Werkbund) as its artistic director. To this end, an "artistic experimental institute" was founded in 1941, where young artisans could further their education under Hoffmann's guidance. After the war, in 1948, Hoffmann founded the Österreichische Werkstätten as the successor to the Wiener Werkstätte und Werkbund (ÖWB), of which he had been a member until 1920. Hoffmann's gravestone was designed by Fritz Wotruba. The present composition is probably a design for a fabric for a wallpaper. Along with Andy Warhol, Hoffmann would thus be one of the few great artists of the 20th century to have designed wallpapers.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 138
JOSEF HOFFMANN* (Pirnitz 1870 - 1956 Wien)
Sammlung verschiedener Entwürfe
Collage/Papier, 42,7 x 60 cm
auf Karton montiert, beschriftet Neue Form 654321
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 500 - 1000
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 500
JOSEF HOFFMANN* (Pirnitz 1870 - 1956 Vienna)
Collection of various designs
collage/paper, 42,7 x 60 cm
mounted on cardboard, inscribed Neue Form 654321
Josef Hoffmann, Schüler von Otto Wagner, war als Architekt und Gestalter eine der zentralen Figuren der Wiener Moderne. 1903 gründete er mit Koloman Moser und dem Industrielle Fritz Waerndorfer die Wiener Werkstätte (WW), nach dem Vorbild der britischen Arts and Crafts Movement und unter dem Eindruck des Wiener Jugendstils. Hoffmann, befreundet u. a. mit Gustav Klimt und Anton Hanak, blieb bis zum Konkurs 1932 einer der wichtigsten Gestalter der WW. Die Wiener Werkstätte, bezeichnet auch als Wiener Werkstatt, Vienna Workshop, Wiener Werkstaetten oder Wiener Werkstätten, hatte die Zielsetzung, die gesamten Lebensbereiche des Menschen gestalterisch zu vereinen, im Sinne eines Gesamtkunstwerks. Zu den Kunden zählten hauptsächlich Künstler und die aufstrebende jüdische Ober- und Mittelschicht. Die Bekanntschaft Josef Hoffmanns mit Berta Zuckerkandl führte zum ersten großen Auftrag: dem Sanatorium Purkersdorf, von Viktor Zuckerkandl, Bertas Schwager, westlich von Wien geplant. Unter den Mitarbeitern der WW war auch rund ein Dutzend Frauen, die entscheidend für den Stilwandel vom Jugendstil zum Art Déco der 20er-Jahre waren, z. B. Vally Wieselthier, Gudrun Baudisch, Reni Schaschl, Hilda Jesser und Susi Singer. Die NS-Zeit überstand Josef Hoffmann trotz Anfeindungen des NS-Architekturideologen Paul Schmitthenner unbeschadet. Von der Reichskammer der bildenden Künste wurde er beauftragt, als künstlerischer Leiter den Wiener Kunsthandwerksverein (eine NS-Nachfolgeorganisation des Österreichischen Werkbundes) weiterzuentwickeln. Zu diesem Zweck wurde 1941 eine „künstlerische Versuchsanstalt“ gegründet, in der junge Kunsthandwerker sich unter Hoffmanns Anleitung weiterbilden konnten. Nach dem Krieg, 1948, gründete Hoffmann die Österreichischen Werkstätten als Nachfolgerin von Wiener Werkstätte und Werkbund (ÖWB), dem er bis 1920 angehört hatte. Hoffmanns Grabstein wurde von Fritz Wotruba gestaltet. Bei der vorliegenden Komposition dürfte es sich um einen Entwurf für einen Stoff der eine Tapete handeln. Neben Andy Warhol wäre Hoffmann somit einer der wenigen großen Künstler des 20. Jahrhunderts, die Tapeten gestaltet haben.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Josef Hoffmann, a student of Otto Wagner, was one of the central figures of Viennese Modernism as an architect and designer. In 1903, together with Koloman Moser and the industrialist Fritz Waerndorfer, he founded the Wiener Werkstätte (WW), modeled on the British Arts and Crafts Movement and under the influence of Viennese Art Nouveau. Hoffmann, a friend of Gustav Klimt and Anton Hanak, among others, remained one of the WW's most important designers until its bankruptcy in 1932. The Wiener Werkstätte, also referred to as Wiener Werkstatt, Vienna Workshop, Wiener Werkstaetten or Wiener Werkstätten, aimed to unite the entire spheres of human life in design, in the sense of a Gesamtkunstwerk. Its customers were mainly artists and the upwardly mobile Jewish upper and middle classes. Josef Hoffmann's acquaintance with Berta Zuckerkandl led to the first major commission: the Purkersdorf Sanatorium, planned by Viktor Zuckerkandl, Berta's brother-in-law, west of Vienna. Among the WW staff were about a dozen women who were crucial to the change in style from Art Nouveau to Art Déco in the 1920s, e.g. Vally Wieselthier, Gudrun Baudisch, Reni Schaschl, Hilda Jesser and Susi Singer. Josef Hoffmann survived the Nazi period unscathed despite hostility from the Nazi architectural ideologist Paul Schmitthenner. He was commissioned by the Reich Chamber of Fine Arts to further develop the Vienna Arts and Crafts Association (a Nazi successor organization to the Austrian Werkbund) as its artistic director. To this end, an "artistic experimental institute" was founded in 1941, where young artisans could further their education under Hoffmann's guidance. After the war, in 1948, Hoffmann founded the Österreichische Werkstätten as the successor to the Wiener Werkstätte und Werkbund (ÖWB), of which he had been a member until 1920. Hoffmann's gravestone was designed by Fritz Wotruba. The present composition is probably a design for a fabric for a wallpaper. Along with Andy Warhol, Hoffmann would thus be one of the few great artists of the 20th century to have designed wallpapers.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 144
JOSEF HOFFMANN* (Pirnitz 1870 - 1956 Wien)
Entwurf einer Teekanne
Bleistift/Papier, 29,5 x 20 cm
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 300 - 600
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 300
JOSEF HOFFMANN* (Pirnitz 1870 - 1956 Vienna)
Sketch of a teapot
pencil/paper, 29,5 x 20 cm
Josef Hoffmann, Schüler von Otto Wagner, war als Architekt und Gestalter eine der zentralen Figuren der Wiener Moderne. 1903 gründete er mit Koloman Moser und dem Industrielle Fritz Waerndorfer die Wiener Werkstätte (WW), nach dem Vorbild der britischen Arts and Crafts Movement und unter dem Eindruck des Wiener Jugendstils. Hoffmann, befreundet u. a. mit Gustav Klimt und Anton Hanak, blieb bis zum Konkurs 1932 einer der wichtigsten Gestalter der WW. Die Wiener Werkstätte, bezeichnet auch als Wiener Werkstatt, Vienna Workshop, Wiener Werkstaetten oder Wiener Werkstätten, hatte die Zielsetzung, die gesamten Lebensbereiche des Menschen gestalterisch zu vereinen, im Sinne eines Gesamtkunstwerks. Zu den Kunden zählten hauptsächlich Künstler und die aufstrebende jüdische Ober- und Mittelschicht. Die Bekanntschaft Josef Hoffmanns mit Berta Zuckerkandl führte zum ersten großen Auftrag: dem Sanatorium Purkersdorf, von Viktor Zuckerkandl, Bertas Schwager, westlich von Wien geplant. Unter den Mitarbeitern der WW war auch rund ein Dutzend Frauen, die entscheidend für den Stilwandel vom Jugendstil zum Art Déco der 20er-Jahre waren, z. B. Vally Wieselthier, Gudrun Baudisch, Reni Schaschl, Hilda Jesser und Susi Singer. Die NS-Zeit überstand Josef Hoffmann trotz Anfeindungen des NS-Architekturideologen Paul Schmitthenner unbeschadet. Von der Reichskammer der bildenden Künste wurde er beauftragt, als künstlerischer Leiter den Wiener Kunsthandwerksverein (eine NS-Nachfolgeorganisation des Österreichischen Werkbundes) weiterzuentwickeln. Zu diesem Zweck wurde 1941 eine „künstlerische Versuchsanstalt“ gegründet, in der junge Kunsthandwerker sich unter Hoffmanns Anleitung weiterbilden konnten. Nach dem Krieg, 1948, gründete Hoffmann die Österreichischen Werkstätten als Nachfolgerin von Wiener Werkstätte und Werkbund (ÖWB), dem er bis 1920 angehört hatte. Hoffmanns Grabstein wurde von Fritz Wotruba gestaltet. Bei der vorliegenden Komposition dürfte es sich um einen Entwurf für einen Stoff der eine Tapete handeln. Neben Andy Warhol wäre Hoffmann somit einer der wenigen großen Künstler des 20. Jahrhunderts, die Tapeten gestaltet haben.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Josef Hoffmann, a student of Otto Wagner, was one of the central figures of Viennese Modernism as an architect and designer. In 1903, together with Koloman Moser and the industrialist Fritz Waerndorfer, he founded the Wiener Werkstätte (WW), modeled on the British Arts and Crafts Movement and under the influence of Viennese Art Nouveau. Hoffmann, a friend of Gustav Klimt and Anton Hanak, among others, remained one of the WW's most important designers until its bankruptcy in 1932. The Wiener Werkstätte, also referred to as Wiener Werkstatt, Vienna Workshop, Wiener Werkstaetten or Wiener Werkstätten, aimed to unite the entire spheres of human life in design, in the sense of a Gesamtkunstwerk. Its customers were mainly artists and the upwardly mobile Jewish upper and middle classes. Josef Hoffmann's acquaintance with Berta Zuckerkandl led to the first major commission: the Purkersdorf Sanatorium, planned by Viktor Zuckerkandl, Berta's brother-in-law, west of Vienna. Among the WW staff were about a dozen women who were crucial to the change in style from Art Nouveau to Art Déco in the 1920s, e.g. Vally Wieselthier, Gudrun Baudisch, Reni Schaschl, Hilda Jesser and Susi Singer. Josef Hoffmann survived the Nazi period unscathed despite hostility from the Nazi architectural ideologist Paul Schmitthenner. He was commissioned by the Reich Chamber of Fine Arts to further develop the Vienna Arts and Crafts Association (a Nazi successor organization to the Austrian Werkbund) as its artistic director. To this end, an "artistic experimental institute" was founded in 1941, where young artisans could further their education under Hoffmann's guidance. After the war, in 1948, Hoffmann founded the Österreichische Werkstätten as the successor to the Wiener Werkstätte und Werkbund (ÖWB), of which he had been a member until 1920. Hoffmann's gravestone was designed by Fritz Wotruba. The present composition is probably a design for a fabric for a wallpaper. Along with Andy Warhol, Hoffmann would thus be one of the few great artists of the 20th century to have designed wallpapers.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 147
JOSEF HOFFMANN* (Pirnitz 1870 - 1956 Wien)
Entwurf für einen Flacon II
Bleistift und Buntstift/Papier, 31,7 x 21,2 cm
monogrammiert JH
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 400 - 800
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 400
JOSEF HOFFMANN* (Pirnitz 1870 - 1956 Vienna)
Design for a flacon II
pencil and colored pencil/paper, 31,7 x 21,2 cm
monogrammed JH
Josef Hoffmann, Schüler von Otto Wagner, war als Architekt und Gestalter eine der zentralen Figuren der Wiener Moderne. 1903 gründete er mit Koloman Moser und dem Industrielle Fritz Waerndorfer die Wiener Werkstätte (WW), nach dem Vorbild der britischen Arts and Crafts Movement und unter dem Eindruck des Wiener Jugendstils. Hoffmann, befreundet u. a. mit Gustav Klimt und Anton Hanak, blieb bis zum Konkurs 1932 einer der wichtigsten Gestalter der WW. Die Wiener Werkstätte, bezeichnet auch als Wiener Werkstatt, Vienna Workshop, Wiener Werkstaetten oder Wiener Werkstätten, hatte die Zielsetzung, die gesamten Lebensbereiche des Menschen gestalterisch zu vereinen, im Sinne eines Gesamtkunstwerks. Zu den Kunden zählten hauptsächlich Künstler und die aufstrebende jüdische Ober- und Mittelschicht. Die Bekanntschaft Josef Hoffmanns mit Berta Zuckerkandl führte zum ersten großen Auftrag: dem Sanatorium Purkersdorf, von Viktor Zuckerkandl, Bertas Schwager, westlich von Wien geplant. Unter den Mitarbeitern der WW war auch rund ein Dutzend Frauen, die entscheidend für den Stilwandel vom Jugendstil zum Art Déco der 20er-Jahre waren, z. B. Vally Wieselthier, Gudrun Baudisch, Reni Schaschl, Hilda Jesser und Susi Singer. Die NS-Zeit überstand Josef Hoffmann trotz Anfeindungen des NS-Architekturideologen Paul Schmitthenner unbeschadet. Von der Reichskammer der bildenden Künste wurde er beauftragt, als künstlerischer Leiter den Wiener Kunsthandwerksverein (eine NS-Nachfolgeorganisation des Österreichischen Werkbundes) weiterzuentwickeln. Zu diesem Zweck wurde 1941 eine „künstlerische Versuchsanstalt“ gegründet, in der junge Kunsthandwerker sich unter Hoffmanns Anleitung weiterbilden konnten. Nach dem Krieg, 1948, gründete Hoffmann die Österreichischen Werkstätten als Nachfolgerin von Wiener Werkstätte und Werkbund (ÖWB), dem er bis 1920 angehört hatte. Hoffmanns Grabstein wurde von Fritz Wotruba gestaltet. Bei der vorliegenden Komposition dürfte es sich um einen Entwurf für einen Stoff der eine Tapete handeln. Neben Andy Warhol wäre Hoffmann somit einer der wenigen großen Künstler des 20. Jahrhunderts, die Tapeten gestaltet haben.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Josef Hoffmann, a student of Otto Wagner, was one of the central figures of Viennese Modernism as an architect and designer. In 1903, together with Koloman Moser and the industrialist Fritz Waerndorfer, he founded the Wiener Werkstätte (WW), modeled on the British Arts and Crafts Movement and under the influence of Viennese Art Nouveau. Hoffmann, a friend of Gustav Klimt and Anton Hanak, among others, remained one of the WW's most important designers until its bankruptcy in 1932. The Wiener Werkstätte, also referred to as Wiener Werkstatt, Vienna Workshop, Wiener Werkstaetten or Wiener Werkstätten, aimed to unite the entire spheres of human life in design, in the sense of a Gesamtkunstwerk. Its customers were mainly artists and the upwardly mobile Jewish upper and middle classes. Josef Hoffmann's acquaintance with Berta Zuckerkandl led to the first major commission: the Purkersdorf Sanatorium, planned by Viktor Zuckerkandl, Berta's brother-in-law, west of Vienna. Among the WW staff were about a dozen women who were crucial to the change in style from Art Nouveau to Art Déco in the 1920s, e.g. Vally Wieselthier, Gudrun Baudisch, Reni Schaschl, Hilda Jesser and Susi Singer. Josef Hoffmann survived the Nazi period unscathed despite hostility from the Nazi architectural ideologist Paul Schmitthenner. He was commissioned by the Reich Chamber of Fine Arts to further develop the Vienna Arts and Crafts Association (a Nazi successor organization to the Austrian Werkbund) as its artistic director. To this end, an "artistic experimental institute" was founded in 1941, where young artisans could further their education under Hoffmann's guidance. After the war, in 1948, Hoffmann founded the Österreichische Werkstätten as the successor to the Wiener Werkstätte und Werkbund (ÖWB), of which he had been a member until 1920. Hoffmann's gravestone was designed by Fritz Wotruba. The present composition is probably a design for a fabric for a wallpaper. Along with Andy Warhol, Hoffmann would thus be one of the few great artists of the 20th century to have designed wallpapers.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 148
JOSEF HOFFMANN* (Pirnitz 1870 - 1956 Wien)
Entwurf für einen Flacon III
Bleistift/Papier, 28,8 x 21,1 cm
monogrammiert JH
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 300 - 600
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 300
JOSEF HOFFMANN* (Pirnitz 1870 - 1956 Vienna)
Design for a flacon III
pencil/paper, 28,8 x 21,1 cm
monogrammed JH
Josef Hoffmann, Schüler von Otto Wagner, war als Architekt und Gestalter eine der zentralen Figuren der Wiener Moderne. 1903 gründete er mit Koloman Moser und dem Industrielle Fritz Waerndorfer die Wiener Werkstätte (WW), nach dem Vorbild der britischen Arts and Crafts Movement und unter dem Eindruck des Wiener Jugendstils. Hoffmann, befreundet u. a. mit Gustav Klimt und Anton Hanak, blieb bis zum Konkurs 1932 einer der wichtigsten Gestalter der WW. Die Wiener Werkstätte, bezeichnet auch als Wiener Werkstatt, Vienna Workshop, Wiener Werkstaetten oder Wiener Werkstätten, hatte die Zielsetzung, die gesamten Lebensbereiche des Menschen gestalterisch zu vereinen, im Sinne eines Gesamtkunstwerks. Zu den Kunden zählten hauptsächlich Künstler und die aufstrebende jüdische Ober- und Mittelschicht. Die Bekanntschaft Josef Hoffmanns mit Berta Zuckerkandl führte zum ersten großen Auftrag: dem Sanatorium Purkersdorf, von Viktor Zuckerkandl, Bertas Schwager, westlich von Wien geplant. Unter den Mitarbeitern der WW war auch rund ein Dutzend Frauen, die entscheidend für den Stilwandel vom Jugendstil zum Art Déco der 20er-Jahre waren, z. B. Vally Wieselthier, Gudrun Baudisch, Reni Schaschl, Hilda Jesser und Susi Singer. Die NS-Zeit überstand Josef Hoffmann trotz Anfeindungen des NS-Architekturideologen Paul Schmitthenner unbeschadet. Von der Reichskammer der bildenden Künste wurde er beauftragt, als künstlerischer Leiter den Wiener Kunsthandwerksverein (eine NS-Nachfolgeorganisation des Österreichischen Werkbundes) weiterzuentwickeln. Zu diesem Zweck wurde 1941 eine „künstlerische Versuchsanstalt“ gegründet, in der junge Kunsthandwerker sich unter Hoffmanns Anleitung weiterbilden konnten. Nach dem Krieg, 1948, gründete Hoffmann die Österreichischen Werkstätten als Nachfolgerin von Wiener Werkstätte und Werkbund (ÖWB), dem er bis 1920 angehört hatte. Hoffmanns Grabstein wurde von Fritz Wotruba gestaltet. Bei der vorliegenden Komposition dürfte es sich um einen Entwurf für einen Stoff der eine Tapete handeln. Neben Andy Warhol wäre Hoffmann somit einer der wenigen großen Künstler des 20. Jahrhunderts, die Tapeten gestaltet haben.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Josef Hoffmann, a student of Otto Wagner, was one of the central figures of Viennese Modernism as an architect and designer. In 1903, together with Koloman Moser and the industrialist Fritz Waerndorfer, he founded the Wiener Werkstätte (WW), modeled on the British Arts and Crafts Movement and under the influence of Viennese Art Nouveau. Hoffmann, a friend of Gustav Klimt and Anton Hanak, among others, remained one of the WW's most important designers until its bankruptcy in 1932. The Wiener Werkstätte, also referred to as Wiener Werkstatt, Vienna Workshop, Wiener Werkstaetten or Wiener Werkstätten, aimed to unite the entire spheres of human life in design, in the sense of a Gesamtkunstwerk. Its customers were mainly artists and the upwardly mobile Jewish upper and middle classes. Josef Hoffmann's acquaintance with Berta Zuckerkandl led to the first major commission: the Purkersdorf Sanatorium, planned by Viktor Zuckerkandl, Berta's brother-in-law, west of Vienna. Among the WW staff were about a dozen women who were crucial to the change in style from Art Nouveau to Art Déco in the 1920s, e.g. Vally Wieselthier, Gudrun Baudisch, Reni Schaschl, Hilda Jesser and Susi Singer. Josef Hoffmann survived the Nazi period unscathed despite hostility from the Nazi architectural ideologist Paul Schmitthenner. He was commissioned by the Reich Chamber of Fine Arts to further develop the Vienna Arts and Crafts Association (a Nazi successor organization to the Austrian Werkbund) as its artistic director. To this end, an "artistic experimental institute" was founded in 1941, where young artisans could further their education under Hoffmann's guidance. After the war, in 1948, Hoffmann founded the Österreichische Werkstätten as the successor to the Wiener Werkstätte und Werkbund (ÖWB), of which he had been a member until 1920. Hoffmann's gravestone was designed by Fritz Wotruba. The present composition is probably a design for a fabric for a wallpaper. Along with Andy Warhol, Hoffmann would thus be one of the few great artists of the 20th century to have designed wallpapers.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 149
JOSEF HOFFMANN* (Pirnitz 1870 - 1956 Wien)
Entwurf für einen Flacon I
Bleistift/Papier, 29,7 x 21,1 cm
monogrammiert JH
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 300 - 600
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 300
JOSEF HOFFMANN* (Pirnitz 1870 - 1956 Vienna)
Design for a flacon I
pencil/paper, 29,7 x 21,1 cm
monogrammed JH
Josef Hoffmann, Schüler von Otto Wagner, war als Architekt und Gestalter eine der zentralen Figuren der Wiener Moderne. 1903 gründete er mit Koloman Moser und dem Industrielle Fritz Waerndorfer die Wiener Werkstätte (WW), nach dem Vorbild der britischen Arts and Crafts Movement und unter dem Eindruck des Wiener Jugendstils. Hoffmann, befreundet u. a. mit Gustav Klimt und Anton Hanak, blieb bis zum Konkurs 1932 einer der wichtigsten Gestalter der WW. Die Wiener Werkstätte, bezeichnet auch als Wiener Werkstatt, Vienna Workshop, Wiener Werkstaetten oder Wiener Werkstätten, hatte die Zielsetzung, die gesamten Lebensbereiche des Menschen gestalterisch zu vereinen, im Sinne eines Gesamtkunstwerks. Zu den Kunden zählten hauptsächlich Künstler und die aufstrebende jüdische Ober- und Mittelschicht. Die Bekanntschaft Josef Hoffmanns mit Berta Zuckerkandl führte zum ersten großen Auftrag: dem Sanatorium Purkersdorf, von Viktor Zuckerkandl, Bertas Schwager, westlich von Wien geplant. Unter den Mitarbeitern der WW war auch rund ein Dutzend Frauen, die entscheidend für den Stilwandel vom Jugendstil zum Art Déco der 20er-Jahre waren, z. B. Vally Wieselthier, Gudrun Baudisch, Reni Schaschl, Hilda Jesser und Susi Singer. Die NS-Zeit überstand Josef Hoffmann trotz Anfeindungen des NS-Architekturideologen Paul Schmitthenner unbeschadet. Von der Reichskammer der bildenden Künste wurde er beauftragt, als künstlerischer Leiter den Wiener Kunsthandwerksverein (eine NS-Nachfolgeorganisation des Österreichischen Werkbundes) weiterzuentwickeln. Zu diesem Zweck wurde 1941 eine „künstlerische Versuchsanstalt“ gegründet, in der junge Kunsthandwerker sich unter Hoffmanns Anleitung weiterbilden konnten. Nach dem Krieg, 1948, gründete Hoffmann die Österreichischen Werkstätten als Nachfolgerin von Wiener Werkstätte und Werkbund (ÖWB), dem er bis 1920 angehört hatte. Hoffmanns Grabstein wurde von Fritz Wotruba gestaltet. Bei der vorliegenden Komposition dürfte es sich um einen Entwurf für einen Stoff der eine Tapete handeln. Neben Andy Warhol wäre Hoffmann somit einer der wenigen großen Künstler des 20. Jahrhunderts, die Tapeten gestaltet haben.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Josef Hoffmann, a student of Otto Wagner, was one of the central figures of Viennese Modernism as an architect and designer. In 1903, together with Koloman Moser and the industrialist Fritz Waerndorfer, he founded the Wiener Werkstätte (WW), modeled on the British Arts and Crafts Movement and under the influence of Viennese Art Nouveau. Hoffmann, a friend of Gustav Klimt and Anton Hanak, among others, remained one of the WW's most important designers until its bankruptcy in 1932. The Wiener Werkstätte, also referred to as Wiener Werkstatt, Vienna Workshop, Wiener Werkstaetten or Wiener Werkstätten, aimed to unite the entire spheres of human life in design, in the sense of a Gesamtkunstwerk. Its customers were mainly artists and the upwardly mobile Jewish upper and middle classes. Josef Hoffmann's acquaintance with Berta Zuckerkandl led to the first major commission: the Purkersdorf Sanatorium, planned by Viktor Zuckerkandl, Berta's brother-in-law, west of Vienna. Among the WW staff were about a dozen women who were crucial to the change in style from Art Nouveau to Art Déco in the 1920s, e.g. Vally Wieselthier, Gudrun Baudisch, Reni Schaschl, Hilda Jesser and Susi Singer. Josef Hoffmann survived the Nazi period unscathed despite hostility from the Nazi architectural ideologist Paul Schmitthenner. He was commissioned by the Reich Chamber of Fine Arts to further develop the Vienna Arts and Crafts Association (a Nazi successor organization to the Austrian Werkbund) as its artistic director. To this end, an "artistic experimental institute" was founded in 1941, where young artisans could further their education under Hoffmann's guidance. After the war, in 1948, Hoffmann founded the Österreichische Werkstätten as the successor to the Wiener Werkstätte und Werkbund (ÖWB), of which he had been a member until 1920. Hoffmann's gravestone was designed by Fritz Wotruba. The present composition is probably a design for a fabric for a wallpaper. Along with Andy Warhol, Hoffmann would thus be one of the few great artists of the 20th century to have designed wallpapers.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 150
JOSEF HOFFMANN* (Pirnitz 1870 - 1956 Wien)
Entwurf einer Flasche
Bleistift/Papier, 29,7 x 21,1 cm
monogrammiert JH
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 200 - 400
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 200
JOSEF HOFFMANN* (Pirnitz 1870 - 1956 Vienna)
Design of a bottle
pencil/paper, 29,7 x 21,1 cm
monogrammed JH
Josef Hoffmann, Schüler von Otto Wagner, war als Architekt und Gestalter eine der zentralen Figuren der Wiener Moderne. 1903 gründete er mit Koloman Moser und dem Industrielle Fritz Waerndorfer die Wiener Werkstätte (WW), nach dem Vorbild der britischen Arts and Crafts Movement und unter dem Eindruck des Wiener Jugendstils. Hoffmann, befreundet u. a. mit Gustav Klimt und Anton Hanak, blieb bis zum Konkurs 1932 einer der wichtigsten Gestalter der WW. Die Wiener Werkstätte, bezeichnet auch als Wiener Werkstatt, Vienna Workshop, Wiener Werkstaetten oder Wiener Werkstätten, hatte die Zielsetzung, die gesamten Lebensbereiche des Menschen gestalterisch zu vereinen, im Sinne eines Gesamtkunstwerks. Zu den Kunden zählten hauptsächlich Künstler und die aufstrebende jüdische Ober- und Mittelschicht. Die Bekanntschaft Josef Hoffmanns mit Berta Zuckerkandl führte zum ersten großen Auftrag: dem Sanatorium Purkersdorf, von Viktor Zuckerkandl, Bertas Schwager, westlich von Wien geplant. Unter den Mitarbeitern der WW war auch rund ein Dutzend Frauen, die entscheidend für den Stilwandel vom Jugendstil zum Art Déco der 20er-Jahre waren, z. B. Vally Wieselthier, Gudrun Baudisch, Reni Schaschl, Hilda Jesser und Susi Singer. Die NS-Zeit überstand Josef Hoffmann trotz Anfeindungen des NS-Architekturideologen Paul Schmitthenner unbeschadet. Von der Reichskammer der bildenden Künste wurde er beauftragt, als künstlerischer Leiter den Wiener Kunsthandwerksverein (eine NS-Nachfolgeorganisation des Österreichischen Werkbundes) weiterzuentwickeln. Zu diesem Zweck wurde 1941 eine „künstlerische Versuchsanstalt“ gegründet, in der junge Kunsthandwerker sich unter Hoffmanns Anleitung weiterbilden konnten. Nach dem Krieg, 1948, gründete Hoffmann die Österreichischen Werkstätten als Nachfolgerin von Wiener Werkstätte und Werkbund (ÖWB), dem er bis 1920 angehört hatte. Hoffmanns Grabstein wurde von Fritz Wotruba gestaltet. Bei der vorliegenden Komposition dürfte es sich um einen Entwurf für einen Stoff der eine Tapete handeln. Neben Andy Warhol wäre Hoffmann somit einer der wenigen großen Künstler des 20. Jahrhunderts, die Tapeten gestaltet haben.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Josef Hoffmann, a student of Otto Wagner, was one of the central figures of Viennese Modernism as an architect and designer. In 1903, together with Koloman Moser and the industrialist Fritz Waerndorfer, he founded the Wiener Werkstätte (WW), modeled on the British Arts and Crafts Movement and under the influence of Viennese Art Nouveau. Hoffmann, a friend of Gustav Klimt and Anton Hanak, among others, remained one of the WW's most important designers until its bankruptcy in 1932. The Wiener Werkstätte, also referred to as Wiener Werkstatt, Vienna Workshop, Wiener Werkstaetten or Wiener Werkstätten, aimed to unite the entire spheres of human life in design, in the sense of a Gesamtkunstwerk. Its customers were mainly artists and the upwardly mobile Jewish upper and middle classes. Josef Hoffmann's acquaintance with Berta Zuckerkandl led to the first major commission: the Purkersdorf Sanatorium, planned by Viktor Zuckerkandl, Berta's brother-in-law, west of Vienna. Among the WW staff were about a dozen women who were crucial to the change in style from Art Nouveau to Art Déco in the 1920s, e.g. Vally Wieselthier, Gudrun Baudisch, Reni Schaschl, Hilda Jesser and Susi Singer. Josef Hoffmann survived the Nazi period unscathed despite hostility from the Nazi architectural ideologist Paul Schmitthenner. He was commissioned by the Reich Chamber of Fine Arts to further develop the Vienna Arts and Crafts Association (a Nazi successor organization to the Austrian Werkbund) as its artistic director. To this end, an "artistic experimental institute" was founded in 1941, where young artisans could further their education under Hoffmann's guidance. After the war, in 1948, Hoffmann founded the Österreichische Werkstätten as the successor to the Wiener Werkstätte und Werkbund (ÖWB), of which he had been a member until 1920. Hoffmann's gravestone was designed by Fritz Wotruba. The present composition is probably a design for a fabric for a wallpaper. Along with Andy Warhol, Hoffmann would thus be one of the few great artists of the 20th century to have designed wallpapers.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 151
JOSEF HOFFMANN* (Pirnitz 1870 - 1956 Wien)
Flaschenentwurf
Bleistift/Papier, 29,8 x 21,6 cm
monogrammiert JH
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 300 - 600
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 300
JOSEF HOFFMANN* (Pirnitz 1870 - 1956 Vienna)
Bottle design
pencil/paper, 29,8 x 21,6 cm
monogrammed JH
Josef Hoffmann, Schüler von Otto Wagner, war als Architekt und Gestalter eine der zentralen Figuren der Wiener Moderne. 1903 gründete er mit Koloman Moser und dem Industrielle Fritz Waerndorfer die Wiener Werkstätte (WW), nach dem Vorbild der britischen Arts and Crafts Movement und unter dem Eindruck des Wiener Jugendstils. Hoffmann, befreundet u. a. mit Gustav Klimt und Anton Hanak, blieb bis zum Konkurs 1932 einer der wichtigsten Gestalter der WW. Die Wiener Werkstätte, bezeichnet auch als Wiener Werkstatt, Vienna Workshop, Wiener Werkstaetten oder Wiener Werkstätten, hatte die Zielsetzung, die gesamten Lebensbereiche des Menschen gestalterisch zu vereinen, im Sinne eines Gesamtkunstwerks. Zu den Kunden zählten hauptsächlich Künstler und die aufstrebende jüdische Ober- und Mittelschicht. Die Bekanntschaft Josef Hoffmanns mit Berta Zuckerkandl führte zum ersten großen Auftrag: dem Sanatorium Purkersdorf, von Viktor Zuckerkandl, Bertas Schwager, westlich von Wien geplant. Unter den Mitarbeitern der WW war auch rund ein Dutzend Frauen, die entscheidend für den Stilwandel vom Jugendstil zum Art Déco der 20er-Jahre waren, z. B. Vally Wieselthier, Gudrun Baudisch, Reni Schaschl, Hilda Jesser und Susi Singer. Die NS-Zeit überstand Josef Hoffmann trotz Anfeindungen des NS-Architekturideologen Paul Schmitthenner unbeschadet. Von der Reichskammer der bildenden Künste wurde er beauftragt, als künstlerischer Leiter den Wiener Kunsthandwerksverein (eine NS-Nachfolgeorganisation des Österreichischen Werkbundes) weiterzuentwickeln. Zu diesem Zweck wurde 1941 eine „künstlerische Versuchsanstalt“ gegründet, in der junge Kunsthandwerker sich unter Hoffmanns Anleitung weiterbilden konnten. Nach dem Krieg, 1948, gründete Hoffmann die Österreichischen Werkstätten als Nachfolgerin von Wiener Werkstätte und Werkbund (ÖWB), dem er bis 1920 angehört hatte. Hoffmanns Grabstein wurde von Fritz Wotruba gestaltet. Bei der vorliegenden Komposition dürfte es sich um einen Entwurf für einen Stoff der eine Tapete handeln. Neben Andy Warhol wäre Hoffmann somit einer der wenigen großen Künstler des 20. Jahrhunderts, die Tapeten gestaltet haben.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Josef Hoffmann, a student of Otto Wagner, was one of the central figures of Viennese Modernism as an architect and designer. In 1903, together with Koloman Moser and the industrialist Fritz Waerndorfer, he founded the Wiener Werkstätte (WW), modeled on the British Arts and Crafts Movement and under the influence of Viennese Art Nouveau. Hoffmann, a friend of Gustav Klimt and Anton Hanak, among others, remained one of the WW's most important designers until its bankruptcy in 1932. The Wiener Werkstätte, also referred to as Wiener Werkstatt, Vienna Workshop, Wiener Werkstaetten or Wiener Werkstätten, aimed to unite the entire spheres of human life in design, in the sense of a Gesamtkunstwerk. Its customers were mainly artists and the upwardly mobile Jewish upper and middle classes. Josef Hoffmann's acquaintance with Berta Zuckerkandl led to the first major commission: the Purkersdorf Sanatorium, planned by Viktor Zuckerkandl, Berta's brother-in-law, west of Vienna. Among the WW staff were about a dozen women who were crucial to the change in style from Art Nouveau to Art Déco in the 1920s, e.g. Vally Wieselthier, Gudrun Baudisch, Reni Schaschl, Hilda Jesser and Susi Singer. Josef Hoffmann survived the Nazi period unscathed despite hostility from the Nazi architectural ideologist Paul Schmitthenner. He was commissioned by the Reich Chamber of Fine Arts to further develop the Vienna Arts and Crafts Association (a Nazi successor organization to the Austrian Werkbund) as its artistic director. To this end, an "artistic experimental institute" was founded in 1941, where young artisans could further their education under Hoffmann's guidance. After the war, in 1948, Hoffmann founded the Österreichische Werkstätten as the successor to the Wiener Werkstätte und Werkbund (ÖWB), of which he had been a member until 1920. Hoffmann's gravestone was designed by Fritz Wotruba. The present composition is probably a design for a fabric for a wallpaper. Along with Andy Warhol, Hoffmann would thus be one of the few great artists of the 20th century to have designed wallpapers.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 152
JOSEF HOFFMANN* (Pirnitz 1870 - 1956 Wien)
Kerzenständer
Bleistift/Papier, 30,9 x 20,9 cm
monogrammiert JH, Atelierstempel Josef Hoffmann
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 400 - 800
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 400
JOSEF HOFFMANN* (Pirnitz 1870 - 1956 Vienna)
Design for a candle holder
pencil/paper, 30,9 x 20,9 cm
monogrammed JH, studio stamp of Josef Hoffmann
Josef Hoffmann, Schüler von Otto Wagner, war als Architekt und Gestalter eine der zentralen Figuren der Wiener Moderne. 1903 gründete er mit Koloman Moser und dem Industrielle Fritz Waerndorfer die Wiener Werkstätte (WW), nach dem Vorbild der britischen Arts and Crafts Movement und unter dem Eindruck des Wiener Jugendstils. Hoffmann, befreundet u. a. mit Gustav Klimt und Anton Hanak, blieb bis zum Konkurs 1932 einer der wichtigsten Gestalter der WW. Die Wiener Werkstätte, bezeichnet auch als Wiener Werkstatt, Vienna Workshop, Wiener Werkstaetten oder Wiener Werkstätten, hatte die Zielsetzung, die gesamten Lebensbereiche des Menschen gestalterisch zu vereinen, im Sinne eines Gesamtkunstwerks. Zu den Kunden zählten hauptsächlich Künstler und die aufstrebende jüdische Ober- und Mittelschicht. Die Bekanntschaft Josef Hoffmanns mit Berta Zuckerkandl führte zum ersten großen Auftrag: dem Sanatorium Purkersdorf, von Viktor Zuckerkandl, Bertas Schwager, westlich von Wien geplant. Unter den Mitarbeitern der WW war auch rund ein Dutzend Frauen, die entscheidend für den Stilwandel vom Jugendstil zum Art Déco der 20er-Jahre waren, z. B. Vally Wieselthier, Gudrun Baudisch, Reni Schaschl, Hilda Jesser und Susi Singer. Die NS-Zeit überstand Josef Hoffmann trotz Anfeindungen des NS-Architekturideologen Paul Schmitthenner unbeschadet. Von der Reichskammer der bildenden Künste wurde er beauftragt, als künstlerischer Leiter den Wiener Kunsthandwerksverein (eine NS-Nachfolgeorganisation des Österreichischen Werkbundes) weiterzuentwickeln. Zu diesem Zweck wurde 1941 eine „künstlerische Versuchsanstalt“ gegründet, in der junge Kunsthandwerker sich unter Hoffmanns Anleitung weiterbilden konnten. Nach dem Krieg, 1948, gründete Hoffmann die Österreichischen Werkstätten als Nachfolgerin von Wiener Werkstätte und Werkbund (ÖWB), dem er bis 1920 angehört hatte. Hoffmanns Grabstein wurde von Fritz Wotruba gestaltet. Bei der vorliegenden Komposition dürfte es sich um einen Entwurf für einen Stoff der eine Tapete handeln. Neben Andy Warhol wäre Hoffmann somit einer der wenigen großen Künstler des 20. Jahrhunderts, die Tapeten gestaltet haben.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Josef Hoffmann, a student of Otto Wagner, was one of the central figures of Viennese Modernism as an architect and designer. In 1903, together with Koloman Moser and the industrialist Fritz Waerndorfer, he founded the Wiener Werkstätte (WW), modeled on the British Arts and Crafts Movement and under the influence of Viennese Art Nouveau. Hoffmann, a friend of Gustav Klimt and Anton Hanak, among others, remained one of the WW's most important designers until its bankruptcy in 1932. The Wiener Werkstätte, also referred to as Wiener Werkstatt, Vienna Workshop, Wiener Werkstaetten or Wiener Werkstätten, aimed to unite the entire spheres of human life in design, in the sense of a Gesamtkunstwerk. Its customers were mainly artists and the upwardly mobile Jewish upper and middle classes. Josef Hoffmann's acquaintance with Berta Zuckerkandl led to the first major commission: the Purkersdorf Sanatorium, planned by Viktor Zuckerkandl, Berta's brother-in-law, west of Vienna. Among the WW staff were about a dozen women who were crucial to the change in style from Art Nouveau to Art Déco in the 1920s, e.g. Vally Wieselthier, Gudrun Baudisch, Reni Schaschl, Hilda Jesser and Susi Singer. Josef Hoffmann survived the Nazi period unscathed despite hostility from the Nazi architectural ideologist Paul Schmitthenner. He was commissioned by the Reich Chamber of Fine Arts to further develop the Vienna Arts and Crafts Association (a Nazi successor organization to the Austrian Werkbund) as its artistic director. To this end, an "artistic experimental institute" was founded in 1941, where young artisans could further their education under Hoffmann's guidance. After the war, in 1948, Hoffmann founded the Österreichische Werkstätten as the successor to the Wiener Werkstätte und Werkbund (ÖWB), of which he had been a member until 1920. Hoffmann's gravestone was designed by Fritz Wotruba. The present composition is probably a design for a fabric for a wallpaper. Along with Andy Warhol, Hoffmann would thus be one of the few great artists of the 20th century to have designed wallpapers.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 153
KÜNSTLER UNBEKANNT, UMKREIS WIENER WERKSTÄTTE
Tintenzeug mit Elefant
Keramik, glasiert, 9,5 x 24,2 x 18,1 cm
Majolika, weiß, rosa und blau glasiert, graues Craquelé
beschriftet MW, 564, Germany
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE € 150 - 300
STARTPREIS / STARTING PRICE € 150
UNKNOWN ARTIST, CIRCLE OF WIENER WERKSTAETTE
Elephant-shaped writing set
enameled ceramic, 9,5 x 24,2 x 18,1 cm
Majolica, glazed white, pink, blue, with grey craquele
engraved MW, 564, Germany
Das Tintenfass in Form eines Elefanten erinnert in Entwurf und Ausführung an die von Josef Hoffmann begründete Wiener Werkstätte. Herkunftsland ist allerdings Deutschland.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
The design and execution of the inkwell in the shape of an elephant is reminiscent of the Wiener Werkstätte founded by Josef Hoffmann. However, the country of origin is Germany.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 154
MAX OPPENHEIMER (Wien 1885 - 1954 New York)
Die Seeschlacht, 1916
Holzstich/Papier, 11,4 x 16,4 cm
signiert MOPP, nummeriert 5/100
abgebildet im Wkvz. Pabst, München 1993, Abb. H2
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 400 - 800
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 400
MAX OPPENHEIMER (Vienna 1885 - 1954 New York)
The naval battle, 1916
wood engraving/paper, 11,4 x 16,4 cm
signed MOPP, numbered 5/100
depicted in catalogue raisonée Pabst, Munich 1993, H2
Österreichischer Künstler des 20. Jahrhunderts. Bedeutender Vertreter der österreichischen Avantgarde. 1900 bis 1903 Studium an der Akademie der bildenden Künste in Wien, 1903 bis 1906 an der Prager Kunstakademie. 1906 Mitglied der Prager Gruppe OSMA (Die Acht), darunter Vertreter der tschechischen Avantgarde wie u.a. Otakar Kubín, Emil Filla, Bohumil Kubišta und Emil Artur Longen. 1908 und 1909 Teilnahme an der Kunstschau in Wien. Frühe Einflüsse von Vincent van Gogh, zählte zum Wiener Expressionismus um Egon Schiele, Oskar Kokoschka und Albert Paris Gütersloh. 1911 bis 1915 in Berlin, Auseinandersetzung mit dem Kubismus und Mitarbeit an der Zeitschrift Die Aktion. 1915 bis 1925 in der Schweiz Beginn seiner Auseinandersetzung mit dem Thema Musik. Ende der 1920er Jahre in Berlin und ab 1931 wieder in Wien. 1932 Emigration über die Schweiz in die USA. 1937 wurden seine Werke von den Nazis als entartete Kunst eingestuft. Schuf v.a. Porträts, religiöse Darstellungen und Szenen aus dem Alltagsleben. Zahlreiche expressionistische Werke mit Einflüssen aus Kubismus und Futurismus zum Thema Musik, eindrucksvolle Darstellungen von Komponisten, Dirigenten, Musikern und berühmten Orchestern wie dem, von den Brüdern Arnold Rosé und Eduard Rosé 1882 gegründeten, Streichquartett. Von den Musikern Paul Fischer, Arnold Rosé, Anton Ruzitska und Anton Walter sind nur die Hände zu sehen, die angespannten Finger, die Bögen und Instrumente verdichten sich zu einem intensiven Spiel.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Austrian artist of the 20th century. Important representative of the Austrian avant-garde. 1900 to 1903 studied at the Academy of Fine Arts in Vienna, 1903 to 1906 at the Prague Academy of Arts. 1906 Member of the Prague group OSMA (The Eight), including representatives of the Czech avant-garde such as Otakar Kubín, Emil Filla, Bohumil Kubišta and Emil Artur Longen, among others. In 1908 and 1909 participated in the Vienna Art Show. Early influences of Vincent van Gogh, counted among the Viennese Expressionists around Egon Schiele, Oskar Kokoschka and Albert Paris Gütersloh. 1911 to 1915 in Berlin, involvement with Cubism and collaboration on the journal Die Aktion. 1915 to 1925 in Switzerland, beginning his exploration of music. End of the 1920s in Berlin and from 1931 again in Vienna. 1932 emigration via Switzerland to the USA. In 1937 his works were classified by the Nazis as degenerate art. Created mainly portraits, religious depictions and scenes from everyday life. Numerous expressionist works with influences from Cubism and Futurism on the theme of music, impressive depictions of composers, conductors, musicians and famous orchestras such as the string quartet founded by the brothers Arnold Rosé and Eduard Rosé in 1882. Only the hands of the musicians Paul Fischer, Arnold Rosé, Anton Ruzitska and Anton Walter are visible, the tense fingers, the bows and instruments condense into intense playing.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 159
HENRIK MAJOR (Großsalonta1895 - 1948 Provincetown, MA)
Männerportät, 1914
Öl/Jute, 37,8 x 30,5 cm
signiert Major Henrik, datiert 1914
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 500 - 800
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 500
HENRIK MAJOR (Salonta 1895 - 1948 Provincetown, MA)
Male portrait, 1914
oil/jute, 37,8 x 30,5 cm
signed Henrik Major, dated 1914
Henrik Major, mit dem Nachnamen Marktbreiter geboren und unter dem Künstlernamen Sicu bekannt, war ein ungarisch-amerikanischer Grafiker und Maler und insbesondere Karikaturist. Er war der jüngere Bruder des Filmregisseurs Dezső Major. Er kam in Nagyszalonta/Großsalonta/Salonta, (damals Ungarn, heute Rumänien) in einer jüdischen Familie als Sohn des Schuhmachers Jónás Markbreiter und Terézia Pollák zur Welt. Schon als Kind zeichnete er sich durch seine Zeichnungen und seinen Humor aus. Er studierte Malerei und war Schüler von Károly Ferenczy an der Akademie der Bildenden Künste in Budapest. Seine ersten Karikaturen veröffentlichte er im Alter von 19 Jahren auf der Titelseite von "Fidibusz". Seine Zeichnungen lösten in Ungarn einen völlig neuen Trend aus. Er zeichnete seine Zeichnungen entweder mit „Major“ oder „Sicu“. Auch Pilangó, Pikkólo, Krix-krax, Fules Ogoly, Bolond Istók, Eszkize und die führende Humorzeitung Jankó Borsszem veröffentlichten seine Zeichnungen. Dort wurde er zum Geburtshelfer für das 1912 gegründete "Színházi Élet" (Theaterleben) unter Sándor Incze und dessen fest angestellter Zeichner. 1913 wurde in der Tevan-Bibliothek in Békéscsaba seine Banücher „Komédiások“ und "Panoptikum" veröffentlicht. 1915 hatte er eine Einzelausstellung im Ernst-Museum. Als Schnellzeichner trat er regelmäßig in Kabaretts auf. Kurz nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs wurde er zun Kriegsdienst eingezogen. 1915 wurde er verletzt und in das Új- Szent-ános-Krankenhaus in Budapest gebracht. Während seiner Genesung durfte er auf der Station malen und zeichnen. Er zeichnete für das 1917 veröffentlichte Comicbuch Szamár und später für die linke Zeitung Aprilis (1918–1919). N1919, nach dem Fall der Räterepublik, emigrierte Major 1919 nach Paris und verdiente seinen Lebensunterhalt mit Porträts. 1921 wurde er als Zeichner für den Telegraph in die Niederlande eingeladen. Aus dem Ausland veröffentlichte er regelmäßig in in ungarischen Zeitungen: Az Újság, a Pesti Mozi, Színházi Futár, a Színházi Élet, Röpke Lapok, Magyar Kabaré, Új Revü, Ma, Mozi, a Képes Újság, a Divat, a Heti Újság, a Társaság, a Rendkívüli Újság, Új Világ, Kis Újság. Seine Zeichnungen erschienen in den Kolumnen von Lantos Magazin, Új Idők, Tábortűz, Magyar Zsidó Almanach (Ungarisch-jüdischer Almanach) und Képes Vasárnap. Später veröffentlichte er seine Zeichnungen in London in der Zeitung The Graphic; 1925 wirkte er erneut in Amsterdam. 1926 ging er nach Amerika, wo er als politischer Karikaturist in Hollywood arbeitete. Ab 1926 veröffentlichte er häufig in Vanity Fair. Im selben Jahr wurde er von Präsident Calvin Coolidge empfangen fertigte im Hof des Weißen Hauses eine Karikatur des Präsidenten an. 1927 porträtierte er in New York u. a. Charlie Chaplin. Major organisierte eine Ausstellung und veröffentlichte ein Album seiner Karikaturskulpturen von prominenten Amerikanern. 1948, kurz vor seinem Tod, begrüßte er die Leser von Pesti Izé aus Amerika, seine ehemaligen Kollegen, und schickte mehrere Zeichnungen für die Zeitung. Über seinen unerwarteten Tod berichteten die führenden amerikanischen Zeitungen. Major Henriks rasantes Arbeitstempo und seine ungeheure Produktivität führen dazu, dass die Zahl seiner Zeichnungen in die Tausende geht. Bis heute fehlt ein Werksverzeichnis.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Henrik Major, born with the surname Marktbreiter and known under the stage name Sicu, was a Hungarian-American graphic artist and painter and, in particular, a caricaturist. He was the younger brother of the film director Dezső Major. He was born in Nagyszalonta/Großsalonta/Salonta, (then Hungary, now Romania) into a Jewish family as the son of the shoemaker Jónás Markbreiter and Terézia Pollák. Even as a child, he was distinguished by his drawings and humor. He studied painting and was a student of Károly Ferenczy at the Academy of Fine Arts in Budapest. He published his first cartoons at the age of 19 on the front page of "Fidibusz". His drawings triggered a completely new trend in Hungary. He drew his drawings using either “Major” or “Sicu”. Pilangó, Pikkólo, Krix-krax, Fules Ogoly, Bolond Istók, Eszkize and the leading humor newspaper Jankó Borsszem also published his drawings. There he became the midwife for the "Színházi Élet" (Theater Life), founded in 1912, under Sándor Incze and his employed draftsman. In 1913 his books “Komédiások” and “Panoptikum” were published in the Tevan Library in Békéscsaba. In 1915, he had a solo exhibition at the Ernst Museum. As a speed artist, he appeared regularly in cabarets. Shortly after the outbreak of the First World War he was drafted into military service. In 1915. he was injured and taken to the Új-Szent-ános Hospital in Budapest. During his recovery he was allowed to paint and draw on the ward. He drew for the comic book Szamár, published in 1917, and later for the left-wing newspaper Aprilis (1918–1919). In 1919, after the fall of the Soviet Republic, Major emigrated to Paris in 1919 and earned his living with portraits. In 1921. he was invited to the Netherlands as a cartoonist for the Telegraph. From abroad he regularly published in Hungarian newspapers: Az Újság, a Pesti Mozi, Színházi Futár, a Színházi Élet, Röpke Lapok, Magyar Kabaré, Új Revü, Ma, Mozi, a Képes Újság, a Divat, a Heti Újság, a Társaság, a Rendkívüli Újság, Új Világ, Kis Újság. His drawings have appeared in the columns of Lantos Magazin, Új Idők, Tábortűz, Magyar Zsidó Almanach (Hungarian-Jewish Almanac) and Képes Vasárnap. He later published his drawings in London in the newspaper The Graphic; In 1925 he worked again in Amsterdam. In 1926 he went to America, where he worked as a political cartoonist in Hollywood. From 1926 he published frequently in Vanity Fair. That same year, he was received by President Calvin Coolidge and made a caricature of the president in the courtyard of the White House. In 1927, he portrayed Charlie Chaplin in New York. Major organized an exhibition and released an album of his caricature sculptures of prominent Americans. In 1948, shortly before his death, he greeted the readers of Pesti Izé from America, his former colleagues, and sent several drawings for the newspaper. His unexpected death was reported by leading American newspapers. Major Henrik's rapid work pace and tremendous productivity mean that the number of his drawings runs into the thousands. To this day, there is no catalogue raisonné.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 165
LÁSZLÓ BENCZE* (Stuhlweißenburg 1907 - 1992 Budapest)
Dorf in Siebenbürgen
Öl/Leinwand, 55,5 x 65 cm
signiert Bencze M.
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 600 - 1200
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 600
LASZLO BENCZE* (Szekesfehervar 1907 - 1992 Budapest)
Village in Transylvania
oil/canvas, 55,5 x 65 cm
signed Bencze M.
Margit Bencze war eine ungarische Künstlerin. Sie studierte an der Privatschule von Bertalan Karlovszky und bei Simon Hollósy in München. Mit ihren Landschaften nahm sie regelmäßig an den Ausstellungen des Nationalsalons teil. Das multiethnische, mehrheitlich aber rumänische, Siebenbürgen hatte im Zusammenhang mit dem österreichisch-ungarischen Ausgleich von 1867 seinen Status als eigenständiges österreichisches Kronland eingebüßt und wurde Teil Ungarns. Benczes Darstellung des Dorfes in Siebenbürgen dürfte im Kontext des ungarischen Nationalismus und der radikalen Magyarisierungspolitik jener Jahre zu sehen sein. Heute ist Siebenbürgen Teil Rumäniens.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Margit Bencze was a Hungarian artist. She studied at Bertalan Karlovszky's private school and with Simon Hollósy in Munich. She regularly took part in the exhibitions of the National Salon with her landscapes. In connection with the Austro-Hungarian compromise of 1867, the multi-ethnic, but predominantly Romanian, Transylvania lost its status as an independent Austrian crown land and became part of Hungary. Bencze's depiction of the village in Transylvania should be seen in the context of Hungarian nationalism and the radical Magyarization policy of those years. Today, Transylvania is part of Romania.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 166
ADÉL K. MARTOSLA (Lebensdaten unbekannt)
Frauenporträt, 1936
Öl/Leinwand/Karton, 46,8 x 37 cm
signiert M. Martosla Adél, datiert 1936
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 200 - 300
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 200
ADEL K. MARTOSLA (biographical data unknown)
Female portrait, 1936
oil/canvas/cardboard, 46,8 x 37 cm
signed M. Martosla Adel, dated 1936
Adél K. Martosla war eine unungarische Künstlerin, die zin der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts aktiv war.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Adél K. Martosla was a Hungarian artist active in the first half of the 20th century.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 168
ÉVA PATAY* (Goldmorawitz 1900 - 1984 Raab)
Flussufer, 1928
Öl/Leinwand, 51,5 x 74 cm
signiert Patay Évá, datiert 1928
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 300 - 500
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 300
EVA PATAY* (Zlate Moravce 1900 - 1984 Gyoer)
Riverbank, 1928
oil/canvas, 51,5 x 74 cm
signed Patay Eva, dated 1928
Éva Patay studierte an der Akademie der Bildenden Künste in Budapest bei Gyula Rudnay. Später erlangte sie ein Zertifikat als Zeichenlehrerin. Patay wirkte zunächst in Komorn, unterrichtete danach Isaszeg und war anschließend, von 1948 bis 1955 Kunstlehrerin in Raab. Ab 1948 stellte sie als Künstlerin aus; nach ihrer Pensionierung im Jahr 1955 beschäftigte sie sich intensiv mit der Malerei. Patay war Mitglied der Magyar Képzőművészek Szabad Szervezete (Freie Organisation Ungarischer KünstlerInnen) und nahm an deren Ausstellungen im National-Salon teil. Ihre Kunst wurde im Rahmen einer Einzelausstellung im Fényes-Adolf-Saal des Műcsarnok präsentiert. Weiters nahm sie an zahlreichen Gruppenausstellungen in der Hauptstadt und in anderen Städten teil. 1977 schenkte sie der Stadt Raab 130 ihrer Werke. Palays Arbeiten werden u. a. im Xántus János Museum in Raab, im Blaskovich Museum in Tapiószele und im Christlichen Museum in Esztergom aufbewahrt.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Éva Patay studied at the Academy of Fine Arts in Budapest under Gyula Rudnay. She later obtained a certificate as a drawing teacher. Patay initially worked in Komorn, then taught in Isaszeg and was then an art teacher in Raab from 1948 to 1955. In 1948, she exhibited as an artist; After her retirement in 1955, she concentrated intensively on painting. Patay was a member of the Magyar Képzőművészek Szabad Szervezete (Free Organization of Hungarian Artists) and took part in their exhibitions at the National Salon. Her art was presented as part of a solo exhibition in the Fényes Adolf Hall of Műcsarnok. She also took part in numerous group exhibitions in the capital and other cities. In 197,7 she donated 130 of her works to the city of Raab. Palay's works are, among other things, stored in the Xántus János Museum in Raab, in the Blaskovich Museum in Tapiószele and in the Christian Museum in Esztergom.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 169
KÜNSTLER UNBEKANNT
Winterbach
Öl/Jute, 57,5 x 43 cm
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 400 - 600
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 400
UNKNOWN ARTIST
Stream in winter
oil/jute, 57,5 x 43 cm
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 171
PAL MIHALTZ* (Magyarvalkó 1899 - 1988 Budapest)
Dorfende, 1936
Öl/Leinwand, 51 x 70,5 cm
signiert Mihaltz Pal, datiert 1936
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 400 - 800
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 400
PAL MIHALTZ* (Magyarvalko 1899 - 1988 Budapest)
Village end, 1936
oil/canvas, 51 x 70,5 cm
signed Mihaltz Pal, dated 1936
Pal Mihaltz war ein ungarischer Maler. Er studierte von 1918 bis 1922 studierte an der Budapester Akademie der bildenden Künste bei Viktor Tardos Krenner und Imre Révész, dann von 1922 bis 1927 als Meisterschüler von János Vaszary. Neben seiner Tätitgkeit als freischaffender Maler wirkte er als Zeichenlehrer; zwischen 1928 und 1946 war er Dozent an der Abteilung für Freihandzeichnen der Fachhochschule in Budapest. 1929 unternahm Mihaltz eine Studienreise nach Italien. Er war Mitglied von KUT, UME und der Szinyei Society. Ab 1930 verbrachte er seine Sommer in Szentendre, unweit der Hauptstadt.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Pal Mihaltz was a Hungarian painter. He studied from 1918 to 1922 at the Budapest Academy of Fine Arts with Viktor Tardos Krenner and Imre Révész, then, from 1922 to 1927, as a master student of János Vaszary. In addition to his work as a freelance painter, he worked as a drawing teacher; Between 1928 and 1946, he was a lecturer in the freehand drawing department at the Budapest University of Applied Sciences. In 1929 Mihaltz went on a study trip to Italy. He was a member of KUT, UME and the Szinyei Society. From 1930 onwards he spent his summers in Szentendre, not far from the capital.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 172
KLARA SCHOSSBERGER (Budapest 1893 - unbekannt)
Bewölkte Landschaft
Öl/Leinwand, 40,5 x 50,5 cm
signiert Schossberger K.
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 350 - 500
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 350
KLARA SCHOSSBERGER (Budapest 1893 - unknown)
Cloudy landscape
oil/canvas, 40,5 x 50,5 cm
signed Schossberger K.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 173
KÜNSTLER UNBEKANNT
Winterdorf
Öl/Karton, 59,5 x 48 cm
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 800 - 1600
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 800
UNKNOWN ARTIST
Village in winter
oil/cardboard, 59,5 x 48 cm
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 174
FERENC ERDÉLY* (Budapest 1904 - 1959 Kalifornien)
Auf hoher See, 1927
Öl/Sperrholzplatte, 62,5 x 47 cm
signiert Erdély, datiert 1927
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 1000 - 2000
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 1000
FERENC ERDELY* (Budapest 1904 - 1959 California)
At the high seas, 1927
oil/ply wood board, 62,5 x 47 cm
signed Erdely, dated 1927
Der ungarisch-amerikanische Maler Francis De Erdely wurde als Ferenc Erdély in Budapest geboren. Er wurde in Europa und den Vereinigten Staaten für seine kraftvollen Figurengemälde und Zeichnungen sowie für seine pädagogischen Fähigkeiten bekannt. Er war Absolvent der Königlichen Kunstakademie in Budapest. Ferner studierte er an der Akademie San Fernando in Madrid, der Sorbonne in Paris und im Louvre. Sein mehrjähriges Studium in Spanien finanzierte er sich als Faustkämpfer. Bekanntheit erlangte er zunächst in Ungarn, wo er 1925 in Budapest den Szinyei-Merse-Großen Preis gewann, und erlangte dann in Spanien, Holland, Belgien, (Bronzemedaille an der Triennale in Gent, 1929), Frankreich, der Tschechoslowakei und Australien große Bekanntheit. Seine Arbeiten wurden von der spanischen Königinmutter, Maria Christina, dem verstorbenen Prinzen Hendrik von Holland und in späteren Jahren von amerikanischen Museen und Sammlern in Auftrag gegeben oder gekauft. Er erhielt großes Lob von Kritikern und gewann ab 1940 insgesamt 27 Preise in Amerika, neun davon im Jahr 1949. De Erdelys technische Fähigkeiten, Pinselführung und Komposition basierten auf dem europäischen Klassizismus. Die Politik beeinflusste zunehmend seine Arbeit, als der Faschismus in Europa Fuß zu fassen begann. Als sich de Erdelys Karriere entwickelte, konzentrierte er sich weniger auf die Historienmalerei und die Themen der klassischen Antike. Themen rund um Krieg, Leid und menschliche Stärke wurden präsent. De Erdely wanderte 1939 in die Vereinigten Staaten aus. Er lebte zunächst in New York und Chicago und erhielt Aufträge für Porträts wohlhabender Gönner. Er malte auch Bilder im Stil des amerikanischen Realismus. Nach seinem Umzug nach Los Angeles entwickelte sich sein reifes Werk, und er etablierte sich als amerikanischer Künstler. Er ist vor allem für seine figurenbasierten Gemälde bekannt, die in den 1940er und 1950er Jahren in Los Angeles entstanden und Einwanderer, Arbeiter, Tänzer und soziale Außenseiter zeigen. Es wurde argumentiert, dass dieser Zeitraum seiner Arbeit direkt mit de Erdelys eigener Erfahrung als Einwanderer in einem neuen Land zusammenhing. De Erdely war von 1944 bis 1946 Dekan der Pasadena Art Institute School. 1948 wurde er Dozent am Jepson Art Institute in Los Angeles. Von 1945 bis zu seinem Tod am 28. November 1959 war er Professor für Malerei an der University of Southern California. Seine Werke befinden sich in den ständigen Sammlungen der Museen von Madrid, Barcelona, Amsterdam, Den Haag, Brüssel, Antwerpen, Gent, Mons, Bratislava, Algier, Jeu de Paume, Detroit Institute of Arts, M. H. De Young Memorial Museum of San Francisco, Los Angeles County Museum, Pasadena Art Institute, Denver Art Museum und die National Gallery of Victoria in Melbourne, Australien.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
The Hungarian-American painter Francis de Erdely was born in Budapest as Erdély Ferenc. Es became renowned in Europe and the United States for his powerful figure paintings and drawings as well as for his teaching abilities. He was a graduate of the Royal Academy of Art of Budapest. He also studied at the Academy San Fernando in Madrid, the Sorbonne in Paris, and in the Louvre. His pugilistic experience financed his studies for several years in Spain. He first achieved prominence in Hungary where, in Budapest, he won the Szinyei-Merse Grand Prize in 1925, then became well-known in Spain, Holland, Belgium, (Triennial Bronze Medal at Ghent, 1929) France, Czechoslovakia and Australia. His work had been commissioned or bought by the Spanisch Queen Maria Christina, the late Prince Hendrik of Holland and, later, by American museums and collectors. He had received resounding praise from critics, and won a total of 27 prizes in America since 1940-nine of these in 1949. de Erdely's technical abilities, brushwork, and composition were based in European classicism. Politics began to inform his work when Fascism began to gain ground in Europe. As de Erdely's career developed, he became less focused on history painting and the themes of classical Antiquity. Subjects surrounding war, suffering, and human strength became present. De Erdely immigrated to the United States in 1939. Living in New York and Chicago initially, he was hired to paint portrait of wealthy patrons. He also painted images of the American Scene. It was after his move to Los Angeles, when his mature work developed and he established himself as an American artist. He is best known for his figure-based paintings done in Los Angeles during the 1940s and 1950s of immigrants, laborers, dancers, and social outsiders. It has been argued that this period of his work relates directly to De Erdely's own experience as an immigrant in a new country. De Erdely was dean of the Pasadena Art Institute School from 1944 to 1946. In 1948, he became faculty of the Jepson Art Institute in Los Angeles. He was professor of painting at the University of Southern California from 1945 until his death on November 28, 1959. His work is in the permanent collections of the museums of Madrid, Barcelona, Amsterdam, The Hague, Brussels, Antwerp, Ghent, Mons, Bratislava, Algiers, Jeu de Paume, Detroit Institute of Arts, M. H. De Young Memorial Museum of San Francisco, Los Angeles County Museum, Pasadena Art Institute, Denver Art Museum, and the National Gallery of Victoria in Melbourne, Australia.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 176
OLGA BAUMHORN* (Budapest 1896 - 1968 Budapest)
Kinderporträt
Öl/Karton, 48,5 x 35,4 cm
signiert Baumhorn O.
verso beschriftet Baumhorn Olga 1896
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 500 - 800
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 500
OLGA BAUMHORN* (Budapest 1896 - 1968 Budapest)
Portrait of a child
oil/cardboard, 48,5 x 35,4 cm
signed Baumhorn O.
verso inscribed Baumhorn Olga 1896
Olga Baumhorn war eine ungarische Malerin. Sie absolvierte ein Studium an der Hochschule für Bildende Künste in Budapest. Ihre Lehrer waren Lajos Ébner Deák und Béla Erdőssy. 1925 organisierte sie eine Gruppenausstellung im National-Salon (Nemzeti Szalon).
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Olga Baumhorn was a Hungarian painter. She completed her studies at the University of Fine Arts in Budapest. Her teachers were Lajos Ébner Deák and Béla Erdőssy. In 1925, she organised a group exhibition at the National Salon (Nemzeti Szalon).
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 181
ARTÚR PODOLINI-VOLKMANN (Pudlein 1891 - 1943 Pretoria)
Der Regenbogen, 1924
Öl/Karton, 48 x 61 cm
signiert A. Podolini V., datiert 1924
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 500 - 1000
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 500
ARTUR PODOLINI-VOLKMANN (Podolinec 1891 - 1943 Pretoria)
The Rainbow, 1924
oil/cardboard, 48 x 61 cm
signed A. Podolini V., dated 1924
Artúr Podolini-Volkmann studierte bei Károly Ferenczy in Nagybány und unternahm Studienreisen nach Italien und Deutschland. Ab 1911 stellte er im Nationalsalon und inm Művészházban aus. In den 1920er Jahren leitete er eine freie Schule mit reformpädagogischer Ausrichtung. 1920 organisierte er eine Gemeinschaftsausstellung 1920 im Nationalsalon und 1923 eine weitere im Helikon. Anfang der 1930er Jahre gübersiedelte Podolini-Volkmann nach New York; von dort übersiedelte er weiter nach Pretoria in Südafrika, wo er auch eine Privatschule innehatte. Zu seinen Schülern gehörten Victor Vasarely, Zoltán Borbereki-Kovács, István Dési Huber, László Káldor, Sándor Trauner und Dezső Korniss.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Artúr Podolini-Volkmann studied with Károly Ferenczy in Nagybány and went on study trips to Italy and Germany. From 1911, he exhibited at the National Salon and the Művészházban. In the 1920s, he ran a free school with a reform educational focus. In 1920, he organized a group exhibition at the Nationalsalon in 1920 and another at the Helikon in 1923. At the beginning of the 1930s, Podolini-Volkmann moved to New York; From there he moved to Pretoria in South Africa, where he also ran a private school. His students included Victor Vasarely, Zoltán Borbereki-Kovács, István Dési Huber, László Káldor, Sándor Trauner and Dezső Korniss.
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The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 182
MARIA HACKER* (Kecskemét 1886 - 1967 Budapest)
Arbeiter, um 1930
Öl/Leinwand, 41,2 x 53 cm
signiert Turan M.
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 400 - 600
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 400
MARIA HACKER* (Kecskemet 1886 - 1967 Budapest)
Workers, around 1930
oil/canvas, 41,2 x 53 cm
signed Turan M.
Mária Turán Hacker war eine Malerin und Pianistin. Ihr Sohn László Turán wurde ebenfalls Pianist. Mária Turán Hacker schloss das Mädchengymnasium in Budapest ab und erwarb anschließend ein Zertifikat als Zeichenlehrerin an der Akademie der Schönen Künste. Gleichzeitig war sie Schülerin von Kálmán Chovan an der Musikakademie und erhielt ein Lehrdiplom mit Auszeichnung. Anschließend studierte sie Malerei in München, Paris und Nagybánya. Nach ihrer Rückkehr in die Heimat debütierte sie im Műcsarnok (Budapester Kunsthalle) mit dem Bild Házépítez a Rózsadom. Später organisierte sie eine Gemeinschaftsausstellung im Nationalsalon, stellte aber auch bei den Ausstellungen des Műcsarnok aus. In Genua stellte sie mit der Künstlergruppe UME aus. Besonders erfolgreich war die Ausstellung von Nikola Taneff im Nationalsalon mit dem Gemäldezyklus „Feuer und Wolga“. 1912 gab Hacker ihr erstes Solokonzert im Großen Saal des Royal. Ihre Interpretation von Schumann war ein großer Erfolg. Später gab sie mehrere Solo- und Ensemble-Konzerte in Wien und wirkte bei mehreren Konzerten mit.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Mária Turán Hacker was a painter and a pianist. Her son László Turán also became a pianist. Mária Turán Hacker graduated from the girls' high school in Budapest and then earned a certificate as a drawing teacher at the Academy of Fine Arts. At the same time she was a student of Kálmán Chovan at the Music Academy and received a teaching diploma with distinction. She then studied painting in Munich, Paris and Nagybánya. After returning home, she made her debut at the Műcsarnok (Budapest Art Hall) with the painting Házépítez a Rózsadom. She later organized a group exhibition at the National Salon, but also exhibited at the Műcsarnok exhibitions. In Genoa she exhibited with the artist group UME. Nikola Taneff's exhibition at the National Salon with the painting cycle “Fire and Volga” was particularly successful. In 1912, Hacker gave her first solo concert in the Great Hall of the Royal. Her interpretation of Schumann was a great success. She later gave several solo and ensemble concerts in Vienna and took part in several concerts.
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Los: 183
MARÍA BARTA* (Budapest 1897 - 1969 Budapest)
Tanz, 1932
Öl/Karton, 50,3 x 59,5 cm
signiert Barta María, datiert 1932
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 3600 - 5000
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 3600
MARÍA BARTA* (Budapest 1897 - 1969 Budapest)
Dance, 1932
oil/cardboard, 50,3 x 59,5 cm
signed Barta María, dated 1932
María Barta war eine ungarische Künstlerin und Mitglied der ungarischen Avantgarde des frühen 20. Jahrhunderts. Ihre Arbeit zeigt den Einfluss von Henri Matisse und anderen Künstlern und Bewegungen, den sie durch ihre Reisen durch Europa in den 1920er Jahren erlangte. Sie ist außerdem eine ungarische Pionierin der „Zeichnen mit der Schere“-Collage, ähnlich den Arbeiten, die Matisse im letzten Jahrzehnt seines Lebens schuf.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
María Barta was a Hungarian artist and a member of the Hungarian avant-garde of the early 20th century. Her work shows the influence of Henri Matisse and other artists and movements gained through her travels in Europe in the 1920's. She is also one of the Hungarian pioneers of "drawing with scissors" collage similar to the works created by Matisse in the last decade of his life.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 184
BÉLA KÁDÁR* (Budapest 1877 - 1956 Budapest)
Mutter mit Kind
Gouache/Papier, 83,5 x 59,3 cm
signiert Kádár Bela
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE € 8000 - 15000
STARTPREIS / STARTING PRICE € 8000
BELA KADAR* (Budapest 1877 - 1956 Budapest)
Mother and child
gouache/paper, 83,5 x 59,3 cm
signed Kadar Bela
Der Maler und Zeichner Béla Kádár gehört zu den wichtigsten ungarischen bildenden Künstlern des 20. Jahrhunderts. Ab 1902 studierte er an der Budapester „Akademie der schönen Künste“. 1906 hatte er eine viel beachtete Ausstellung in der ungarischen Nationalgalerie. Anlässlich einer Ausstellung im Neuen Künstlerhaus in Budapest 1913 war zu lesen: „Bela Kádár komponiert gleichfalls dekorativ wirkende Gemälde in einem Mischstil, den er von den Griechen und den Meistern der Frührenaissance zu einem angesehenen Barock ableitete“. 1918 verließ Kádár seine Heimat, um in Deutschland und Frankreich zu leben. 1919 hatte er eine Ausstellung mit Hugo Scheiber in Wien, mit dem er 1920 nach Berlin ging. 1923 hatte seine erste Einzelausstellung in Herwarth Waldens Galerie „Der Sturm“, die nächste mit Schreiber und eine weitere mit Lothar Schreyer. Seine Bilder wurden in Waldens Kunstzeitschrift „Der Sturm“ veröffentlicht. In Berlin wandelte er seinen Zeichenstil vom markanten Ausdruck hin zu einem romantischen, inspiriert durch die deutschen Expressionisten und besonders den Blauen Reiter (Wassily Kandinsky, Franc Marc). Kádár nahm auch Elemente anderer zeitgenössische Stilrichtungen auf: Kubismus, Futurismus, Neo-Primitivismus, Konstruktivismus (Kasimir Malewitsch, Piet Mondrian, Willi Baumeister, Gottfried Honegger) und Metaphysische Malerei Pittura metafisica – Giorgio de Chirico, Carlo Carrà, Giorgio Morandi). In den Zwanziger- und Dreißigerjahren Jahre stellte er in Budapest, Berlin, Philadelphia und durch Vermittlung von Katherine Dreier im New Yorker Brooklyn Museum aus. In Kádárs eigenständigem Werk vereint sich das bäuerliche Leben der Heimat mit seinen vielfältigen folkloristischen Details poetisch mit chassidischer Gläubigkeit – im Szenischen, in den Farbklängen und in der Linienführung.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
The painter and draftsman Bela Kadar is one of the most important Hungarian visual artists of thw 20th century. He studied at the Budapest Academy of Fine Arts from 1902. in 1906, he had a highly regarded exhibition at the Hungarian National Gallery. In an exhibition at the New Artists' House in Budapest in 1913, it was noted: "Bela Kadar also composes decoratively effective paintings in a mixed style, which he derived from the Greeks and the masters of the early Renaissance to create a respected Baroque style". in 1918, Kadar left his homeland to live in Germany and France. In 1919, he had an exhibition with Hugo Schreiber in Vienna, and in 1920, they both moved to Berlin. In 1923, he had his first soslo exhibition at Herwarth Walden's gallery "Der Sturm", followed by exhibitions with Schreiber and Lothar Schreyer. His paintings were published in Walden's art magazine"Der Sturm". in Berlin, he tranformed his drawing style from distinctive expression to a romantic one, inspired by German Expressionists and particularley the Blue Rider group. (Wassily Kandinsky, Franz Marc) Kadar also incorporated elements from other contemporary art movements: Cubism, Futurism, Neo-Primitivism, Constructivism (Kazimir Malevich, Piet Mondrian, Willi Baumeister, Gottfried Honegger), and Metaphysical painting (Pittura metafisica-Giorgio de Chirico, Carlo Carra, Giorgio Morandi). In the 1920s and 1930s, he exhibited in Budapest, Berlin, Philadelphia, and through the mediation of Katherine Dreier, in the Brooklyn Museum in New York. In Kadar's independent work, rural life form his homeland is poetically interwined with its diverse folklore details and Chassidic faith-in the scenic elements, color harmonies, and line work.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 185
BÉLA KÁDÁR* (Budapest 1877 - 1956 Budapest)
Reiter und Pferd
Öl/Papier, 20,5 x 28 cm
signiert Kadar Bela
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE € 1000 - 2000
STARTPREIS / STARTING PRICE € 1000
BELA KADAR (Budapest 1877 - 1956 Budapest)
Rider and horse
oil/paper, 20,5 x 28 cm
signed Kadar Bela
Der Maler und Zeichner Béla Kádár gehört zu den wichtigsten ungarischen bildenden Künstlern des 20. Jahrhunderts. Ab 1902 studierte er an der Budapester „Akademie der schönen Künste“. 1906 hatte er eine viel beachtete Ausstellung in der ungarischen Nationalgalerie. Anlässlich einer Ausstellung im Neuen Künstlerhaus in Budapest 1913 war zu lesen: „Bela Kádár komponiert gleichfalls dekorativ wirkende Gemälde in einem Mischstil, den er von den Griechen und den Meistern der Frührenaissance zu einem angesehenen Barock ableitete“. 1918 verließ Kádár seine Heimat, um in Deutschland und Frankreich zu leben. 1919 hatte er eine Ausstellung mit Hugo Scheiber in Wien, mit dem er 1920 nach Berlin ging. 1923 hatte seine erste Einzelausstellung in Herwarth Waldens Galerie „Der Sturm“, die nächste mit Schreiber und eine weitere mit Lothar Schreyer. Seine Bilder wurden in Waldens Kunstzeitschrift „Der Sturm“ veröffentlicht. In Berlin wandelte er seinen Zeichenstil vom markanten Ausdruck hin zu einem romantischen, inspiriert durch die deutschen Expressionisten und besonders den Blauen Reiter (Wassily Kandinsky, Franc Marc). Kádár nahm auch Elemente anderer zeitgenössische Stilrichtungen auf: Kubismus, Futurismus, Neo-Primitivismus, Konstruktivismus (Kasimir Malewitsch, Piet Mondrian, Willi Baumeister, Gottfried Honegger) und Metaphysische Malerei Pittura metafisica – Giorgio de Chirico, Carlo Carrà, Giorgio Morandi). In den Zwanziger- und Dreißigerjahren Jahre stellte er in Budapest, Berlin, Philadelphia und durch Vermittlung von Katherine Dreier im New Yorker Brooklyn Museum aus. In Kádárs eigenständigem Werk vereint sich das bäuerliche Leben der Heimat mit seinen vielfältigen folkloristischen Details poetisch mit chassidischer Gläubigkeit – im Szenischen, in den Farbklängen und in der Linienführung.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
The painter and draftsman Bela Kadar is one of the most important Hungarian visual artists of thw 20th century. He studied at the Budapest Academy of Fine Arts from 1902. in 1906, he had a highly regarded exhibition at the Hungarian National Gallery. In an exhibition at the New Artists' House in Budapest in 1913, it was noted: "Bela Kadar also composes decoratively effective paintings in a mixed style, which he derived from the Greeks and the masters of the early Renaissance to create a respected Baroque style". in 1918, Kadar left his homeland to live in Germany and France. In 1919, he had an exhibition with Hugo Schreiber in Vienna, and in 1920, they both moved to Berlin. In 1923, he had his first soslo exhibition at Herwarth Walden's gallery "Der Sturm", followed by exhibitions with Schreiber and Lothar Schreyer. His paintings were published in Walden's art magazine"Der Sturm". in Berlin, he tranformed his drawing style from distinctive expression to a romantic one, inspired by German Expressionists and particularley the Blue Rider group. (Wassily Kandinsky, Franz Marc) Kadar also incorporated elements from other contemporary art movements: Cubism, Futurism, Neo-Primitivism, Constructivism (Kazimir Malevich, Piet Mondrian, Willi Baumeister, Gottfried Honegger), and Metaphysical painting (Pittura metafisica-Giorgio de Chirico, Carlo Carra, Giorgio Morandi). In the 1920s and 1930s, he exhibited in Budapest, Berlin, Philadelphia, and through the mediation of Katherine Dreier, in the Brooklyn Museum in New York. In Kadar's independent work, rural life form his homeland is poetically interwined with its diverse folklore details and Chassidic faith-in the scenic elements, color harmonies, and line work.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 186
LÁSZLÓ MEITNER* (Budapest 1900 - 1968 Rio de Janeiro)
Der Schoßhund, 1928
Tusche und Bleistift/Papier, 40 x 28,5 cm
signiert Laszlo Meitner
abgebildet in der Zeitschrift "Jugend", 20.10.1928, Jg. 33, Heft 43, Seite 686
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 100 - 200
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 100
LASZLO MEITNER* (Budapest 1900 - 1968 Rio de Janeiro)
The pet dog, 1928
indian ink and pencil/paper, 40 x 28,5 cm
signed Laszlo Meitner
depicted in the periodical "Jugend, 10/20/1928, year 33, no. 43, p. 686
Laszlo Meitner war ein international tätiger Maler, Designer, Illustrator und Bühnenbildner ungarischer Herkunft. Meitner studierte 1919 an der Akademie der bildenden Künste in Berlin, wo er als Illustrator für die Zeitschriften "Simplissimus", "Jugend" und "Querschnitt" arbeitete. Nach der Machtübernahme emigrierte er 1933 nach London, wo er als „sketch artist“ bei der London Film Company arbeitete. 1937 ging Meitner nach Paris; dort befasste er sich mit Cartoons. 1939 lebte er im Haus des Malerpaares Arpad Szenes und Vieira da Silva in Lissabon. Von dort übersiedelte er nach Rio de Janeiro; 1941 erwarb er die brasilianische Staatsbürgerschaft. 1947 hatte Meitner eine Einzelausstellung im Instituto dos Arquitetos do Brasil (IAB); im folgenden Jahr reiste er in die Vereinigten Staaten, wo er zwei Jahre lang blieb. Als Illustrator arbeitete er für die Zeitschriften Sombra und Rio Artes. Ab 1952 widmete sich Meitner ausschließlich der Malerei. Die vorliegende Arbeit stammt aus den frühen, Berliner Jahren des Künstlers. Sie wurde abgebildet in der Zeitschrift "Jugend", 20.10.1928, Jg. 33, Heft 43, Seite 686.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Laszlo Meitner was an internationally active painter, designer, illustrator and set designer of Hungarian origin. Meitner studied at the Academy of Fine Arts in Berlin in 1919, where he worked as an illustrator for the magazines "Simplissimus", "Jugend" and "Querschnitt". After coming to power, he emigrated to London in 1933, where he worked as a sketch artist at the London Film Company. In 1937 Meitner went to Paris; there he worked on cartoons. In 1939 he lived in the house of the painter couple Arpadszenes and Vieira da Silva in Lisbon. From there he moved to Rio de Janeiro; In 1941 he acquired Brazilian citizenship. In 1947, Meitner had a solo exhibition at the Instituto dos Arquitetos do Brasil (IAB); the following year he traveled to the United States, where he remained for two years. As an illustrator he worked for the magazines Sombra and Rio Artes. From 1952 onwards, Meitner devoted himself exclusively to painting. The present work comes from the artist's early years in Berlin. She was pictured in the magazine "Jugend", October 20, 1928, volume 33, issue 43, page 686.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 191
TIBOR GERGELY* (Budapest 1900 - 1978 New York)
Pferde, 1930
Tusche und Kohle/Papier, 28,2 x 38,2 cm
signiert Gergely, datiert 30
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 150 - 300
NACHVERKAUFSPREIS inklusive aller Abgaben € 210,18
TIBOR GERGELY* (Budapest 1900 - 1978 New York)
Horses, 1930
indian ink and chalk/paper, 28,2 x 38,2 cm
signed Gergely, dated 30
Los: 193
RUDOLF RICHLY* (Ödenburg 1886 - 1975 Wien)
Stilleben mit Obst
Öl/Leinwand, 31 x 47 cm
signiert Richly
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE € 500 - 1000
STARTPREIS / STARTING PRICE € 500
RUDOLF RICHLY* (Oedenburg 1886 - 1975 Vienna)
Still life with fruit
oil/canvas, 31 x 47 cm
signed Richly
Der Maler Rudolph Richly wurde 1886 in Ödenburg geboren. Bis auf ein Jahr Studium an der Akademie in Budapest war er Autodidakt. 1921 zog er nach Wien. 1928 wurde er Mitglied der Wiener Brücke, 1947 war er Präsident der Gemeinschaft bildender Künstler, 1948 war er Gründungsmitglied des neuen Hagenbundes, 1952 Mitglied der Wiener Secession und 1969 Mitglied der Künstlergruppe Burgenland. Er orientierte sich in seiner Malerei stark an der Malerei französischer Künstler wie Henri Matisse, Pierre Bonnard und Marc Chagall. Seine Werke wurden in vielen internationalen Ausstellungen präsentiert und 1972 widmete ihm die Burgenländische Landesgalerie Eisenstadt eine Personalausstellung.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
The painter Rudolph Richly was born in Ödenburg in 1886. Except for a year of studying at the academy in Budapest, he was self-taught. In 1921 he moved to Vienna. In 1928 he became a member of the Wiener Brücke, in 1947 he was president of the Community of Visual Artists, in 1948 he was a founding member of the new Hagenbund, in 1952 a member of the Vienna Secession and in 1969 a member of the Burgenland artists' group. His painting was strongly based on the paintings of French artists such as Henri Matisse, Pierre Bonnard and Marc Chagall.
His works have been presented in many international exhibitions and in 1972 the Burgenland State Gallery in Eisenstadt dedicated a personal exhibition to him.
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The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 196
WILLY EISENSCHITZ* (Wien 1889 - 1974 Paris)
Dorf in der Provence
Pastell/Papier, 37 x 47,7 cm
signiert W Eisenschitz
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE € 800 - 1600
STARTPREIS / STARTING PRICE € 800
WILLY EISENSCHITZ* (Vienna 1889 - 1974 Paris)
Village in la Provence
pastel/paper, 37 x 47,7 cm
signed W Eisenschitz
Österreichisch-französischer Maler des 20. Jahrhunderts. Stammte aus einer jüdischen Familie und begann 1911 an der Akademie in Wien Malerei zu studieren. Ging 1912 nach Paris an die Academie de la Grande Chaumière. Bekanntschaft mit der Malerin Claire Bertrand, Heirat vor Beginn des Ersten Weltkrieges. Während des Krieges interniert und gegen Kriegsende wieder entlassen. 1921 erster Aufenthalt in Südfrankreich, Wandlung seines künstlerischen Schaffens unter dem Eindruck des südlichen Lichts. Litt immer wieder unter gesundheitlichen Problemen, Aufenthalte im Luftkurort Dieulefît. Umzug nach La Valette- du-Var in der Nähe von Toulon. Mitglied der Societé Nationale des Beaux Arts, stellte im Salon d’Automnes in Paris aus, auch in der Galerie Durand-Ruel und im Museum in Toulon. Pflegte in Paris Kontakte zu Josef Floch, Viktor Tischler, Georg Merkel und Walter Bondy. Während des Zweiten Weltkrieges Rückzug nach Dieulefît, signierte seine Werke mit dem Pseudonym Villiers. Ab 1951 auch Reisen nach Ibiza, lebte abwechselnd in Paris und in der Provence. Nach dem Tod seiner Frau 1969 Rückkehr nach Paris. Schuf v. a. Ölbilder und Aquarelle mit Landschaften und Stadtansichten, geprägt von der Natur und dem Licht Südfrankreichs.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Austro-French painter of the 20th century. Came from a Jewish family and began studying painting at the Academy in Vienna in 1911. Went to Paris in 1912 to the Academie de la Grande Chaumière. Acquaintance with the painter Claire Bertrand, marriage before the start of the First World War. Interned during the war and released towards the end of the war. First stay in southern France in 1921, transformation of his artistic work under the impression of the southern light. He repeatedly suffered from health problems and stayed in the climatic health resort of Dieulefît. Move to La Valette-du-Var near Toulon. Member of the Societé Nationale des Beaux Arts, exhibited at the Salon d’Automnes in Paris, also at the Galerie Durand-Ruel and the Museum in Toulon. In Paris he maintained contacts with Josef Floch, Viktor Tischler, Georg Merkel and Walter Bondy. During the Second World War he retreated to Dieulefît, signed his works with the pseudonym Villiers. From 1951 he also traveled to Ibiza and lived alternately in Paris and Provence. After the death of his wife in 1969, he returned to Paris. Created primarily oil paintings and watercolors with landscapes and city views, influenced by the nature and light of southern France.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 198
WILLY EISENSCHITZ* (Wien 1889 - 1974 Paris)
Bauern in der Provence
Öl/Leinwand, 54 x 72 cm
signiert W. Eisenschitz
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE € 5000 - 8000
STARTPREIS / STARTING PRICE € 5000
WILLY EISENSCHITZ* (Vienna 1889 - 1974 Paris)
Peasants in Provence
oil/canvas, 54 x 72 cm
signed W. Eisenschitz
Österreichisch-französischer Maler des 20. Jahrhunderts. Stammte aus einer jüdischen Familie und begann 1911 an der Akademie in Wien Malerei zu studieren. Ging 1912 nach Paris an die Academie de la Grande Chaumière. Bekanntschaft mit der Malerin Claire Bertrand, Heirat vor Beginn des Ersten Weltkrieges. Während des Krieges interniert und gegen Kriegsende wieder entlassen. 1921 erster Aufenthalt in Südfrankreich, Wandlung seines künstlerischen Schaffens unter dem Eindruck des südlichen Lichts. Litt immer wieder unter gesundheitlichen Problemen, Aufenthalte im Luftkurort Dieulefît. Umzug nach La Valette- du-Var in der Nähe von Toulon. Mitglied der Societé Nationale des Beaux Arts, stellte im Salon d’Automnes in Paris aus, auch in der Galerie Durand-Ruel und im Museum in Toulon. Pflegte in Paris Kontakte zu Josef Floch, Viktor Tischler, Georg Merkel und Walter Bondy. Während des Zweiten Weltkrieges Rückzug nach Dieulefît, signierte seine Werke mit dem Pseudonym Villiers. Ab 1951 auch Reisen nach Ibiza, lebte abwechselnd in Paris und in der Provence. Nach dem Tod seiner Frau 1969 Rückkehr nach Paris. Schuf v. a. Ölbilder und Aquarelle mit Landschaften und Stadtansichten, geprägt von der Natur und dem Licht Südfrankreichs.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Austro-French painter of the 20th century. Came from a Jewish family and began studying painting at the Academy in Vienna in 1911. Went to Paris in 1912 to the Academie de la Grande Chaumière. Acquaintance with the painter Claire Bertrand, marriage before the start of the First World War. Interned during the war and released towards the end of the war. First stay in southern France in 1921, transformation of his artistic work under the impression of the southern light. He repeatedly suffered from health problems and stayed in the climatic health resort of Dieulefît. Move to La Valette-du-Var near Toulon. Member of the Societé Nationale des Beaux Arts, exhibited at the Salon d’Automnes in Paris, also at the Galerie Durand-Ruel and the Museum in Toulon. In Paris he maintained contacts with Josef Floch, Viktor Tischler, Georg Merkel and Walter Bondy. During the Second World War he retreated to Dieulefît, signed his works with the pseudonym Villiers. From 1951 he also traveled to Ibiza and lived alternately in Paris and Provence. After the death of his wife in 1969, he returned to Paris. Created primarily oil paintings and watercolors with landscapes and city views, influenced by the nature and light of southern France.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 200
CLAIRE BERTRAND-EISENSCHITZ* (Sèvres 1890 - 1969 Cachan)
Blumen
Öl/Leinwand, 41 x 33 cm
monogrammiert CB
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 400 - 800
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 400
CLAIRE BERTRAND-EISENSCHITZ* (Sevres 1890 - 1969 Cachan)
Flowers
oil/canvas, 41 x 33 cm
monogrammed CB
Die französische expressionistische Malerin Claire Bertrand-Eisenschitz war die Frau des österreichisch-französischen Malers Willy Eisenschitz, Mutter der Malerin Eveline Marc (Évelyn Marc, Evely Marc) und des Fotografen David Eisenschitz und Großmutter der Malerin und Bildhauerin Délie Duparc (Estelle Delvolvé). Ihr Vater war der Geologe Marcel Bertrand, ihre Mutter die Pianistin and Mathilde Mascart. Claire Bertrand war die Enkelin des Mathematikers Joseph Bertrand. Bertrand studierte in Paris an der Académie Julien und an der Académie de la Grande Chaumière, in der Klasse von René Ménard und Lucien Simon. Dort lernte sie Willy Eisenschitz kennen, den sie 1913 heiratete. Eisenschitz wurde für die Dauer des Ersten Weltkrieges interniert. Sie folgte ihm freiwillig ins Internierungslager. Dort kamen David und Evelyne zur Welt. 1921 und 1922 stellte sie in der Société nationale des Beaux-arts aus und 1922 bis 1938 im Salon d’automne. Weitere Ausstellungen: Salon des artistes indépendants, (1922 à 1930), Salon d'automne, de 1922 à 1938, Billiet (1927 und 1937), Salon des Tuileries (1928 bis 1943), Les vingt-deux, groupe féminin (Édith Auerbach, Claire Bertrand, Chériane, Rolande Dechorain, Adrienne Jouclard; Galerie Bonaparte, Paris, 1937), Une famille de peintres (Galerie Allard, mit Willy Eisenschitz und Evelyn Marc).
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
The French Expressionist painter Claire Bertrand-Eisenschitz was the wife of the Austro-French painter Willy Eisenschitz, mother of the painter Eveline Marc (Évelyn Marc, Evely Marc) and photographer David Eisenschitz, and grandmother of the painter and sculptor Délie Duparc (Estelle Delvolvé). Her father was the geologist Marcel Bertrand, her mother the pianist and Mathilde Mascart. Claire Bertrand was the granddaughter of the mathematician Joseph Bertrand. Bertrand studied in Paris at the Académie Julien and at the Académie de la Grande Chaumière, in the class of René Ménard and Lucien Simon. There she met Willy Eisenschitz, whom she married in 1913. Eisenschitz was interned for the duration of World War I. She voluntarily followed him to the detention center. David and Evelyne were born there. In 1921 and 1922 she exhibited at the Société nationale des beaux-arts and from 1922 to 1938 at the Salon d'automne. Other exhibitions: Salon des artistes indépendants, (1922 to 1930), Salon d'automne, de 1922 to 1938, Billiet (1927 and 1937), Salon des Tuileries (1928 to 1943), Les vingt-deux, groupe féminin (Édith Auerbach , Claire Bertrand, Chériane, Rolande Dechorain, Adrienne Jouclard; Galerie Bonaparte, Paris, 1937), Une famille de peintres (Galerie Allard, with Willy Eisenschitz and Evelyn Marc).
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 201
CLAIRE BERTRAND-EISENSCHITZ* (Sèvres 1890 - 1969 Cachan)
Straße
Öl/Leinwand, 23,7 x 46,5 cm
signiert C. Bertrand Eisenschitz
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 600 - 1200
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 600
CLAIRE BERTRAND-EISENSCHITZ* (Sevres 1890 - 1969 Cachan)
Road
oil/canvas, 23,7 x 46,5 cm
signed C. Bertrand Eisenschitz
Die französische expressionistische Malerin Claire Bertrand-Eisenschitz war die Frau des österreichisch-französischen Malers Willy Eisenschitz, Mutter der Malerin Eveline Marc (Évelyn Marc, Evely Marc) und des Fotografen David Eisenschitz und Großmutter der Malerin und Bildhauerin Délie Duparc (Estelle Delvolvé). Ihr Vater war der Geologe Marcel Bertrand, ihre Mutter die Pianistin and Mathilde Mascart. Claire Bertrand war die Enkelin des Mathematikers Joseph Bertrand. Bertrand studierte in Paris an der Académie Julien und an der Académie de la Grande Chaumière, in der Klasse von René Ménard und Lucien Simon. Dort lernte sie Willy Eisenschitz kennen, den sie 1913 heiratete. Eisenschitz wurde für die Dauer des Ersten Weltkrieges interniert. Sie folgte ihm freiwillig ins Internierungslager. Dort kamen David und Evelyne zur Welt. 1921 und 1922 stellte sie in der Société nationale des Beaux-arts aus und 1922 bis 1938 im Salon d’automne. Weitere Ausstellungen: Salon des artistes indépendants, (1922 à 1930), Salon d'automne, de 1922 à 1938, Billiet (1927 und 1937), Salon des Tuileries (1928 bis 1943), Les vingt-deux, groupe féminin (Édith Auerbach, Claire Bertrand, Chériane, Rolande Dechorain, Adrienne Jouclard; Galerie Bonaparte, Paris, 1937), Une famille de peintres (Galerie Allard, mit Willy Eisenschitz und Evelyn Marc).
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
The French Expressionist painter Claire Bertrand-Eisenschitz was the wife of the Austro-French painter Willy Eisenschitz, mother of the painter Eveline Marc (Évelyn Marc, Evely Marc) and photographer David Eisenschitz, and grandmother of the painter and sculptor Délie Duparc (Estelle Delvolvé). Her father was the geologist Marcel Bertrand, her mother the pianist and Mathilde Mascart. Claire Bertrand was the granddaughter of the mathematician Joseph Bertrand. Bertrand studied in Paris at the Académie Julien and at the Académie de la Grande Chaumière, in the class of René Ménard and Lucien Simon. There she met Willy Eisenschitz, whom she married in 1913. Eisenschitz was interned for the duration of World War I. She voluntarily followed him to the detention center. David and Evelyne were born there. In 1921 and 1922 she exhibited at the Société nationale des beaux-arts and from 1922 to 1938 at the Salon d'automne. Other exhibitions: Salon des artistes indépendants, (1922 to 1930), Salon d'automne, de 1922 to 1938, Billiet (1927 and 1937), Salon des Tuileries (1928 to 1943), Les vingt-deux, groupe féminin (Édith Auerbach , Claire Bertrand, Chériane, Rolande Dechorain, Adrienne Jouclard; Galerie Bonaparte, Paris, 1937), Une famille de peintres (Galerie Allard, with Willy Eisenschitz and Evelyn Marc).
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 203
EVELYN MARC* (Angers 1915 - 1992 Paris)
Pflanzen, 1968
Öl/Holz, 42 x 20,5 cm
signiert E. Marc, datiert 68
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 400 - 800
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 400
EVELYN MARC* (Angers 1915 - 1992 Paris)
Plants, 1968
oil/wood, 42 x 20,5 cm
signed E. Marc, dated 68
Die französische Malerin Evelyn Marc (Évelyn Marc, Eveline Marc, Evelyne Marc) war die Tochter des Malerehepaars Willy Eisenschitz und Claire Bertrand-Eisenschitz und die Mutter der Malerinn und Bildhauerinnen Délie Duparc (Estelle Delvolvé). Der Fotograf David Eisenschitz war ihr Bruder, und mütterlicherseits war sie mit den Mathematikern Marcel Alexandre Bertrand und Joseph Bertrand verwandt. Die Jahre 1935/36 verbrachte Marc zum Kunststudium in den USA. Dort begeisterte sie sich für die Landschaftsmalerei. Danach ließ sie sich in Paris nieder und bildete sich an diversen Privatakademien weiter. Beeinflusst von Wassily Kandinsky wechselte Marc zur abstrakten Kunst. Ihre ersten Ausstellungen bestritt sie zusammen mit ihren Eltern, doch 1949 bot ihr der Salon des réalités nouvelles die Möglichkeit einer ersten Solo-Ausstellung. 1953 konnte sie diesen Erfolg noch übertreffen. Bei der Vorbereitung ihrer ersten Einzelausstellung machte Marc 1948 die Bekanntschaft des Journalisten und Philosophen Michael Koch (1913–2005). Das Paar heiratete im folgenden Jahr. 1951 nahm sie gemeinsam mit Jean Christian Neuberth, Henri Goetz (Harry Bernard Goetz) und Christine Bourmeester an einer Hommage zum 80. Geburtstag von František Kupa teil.1954 gehörte Marc zu den Mitbegründern des Salon Comparaisons.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
The French painter Evelyn Marc (Évelyn Marc, Eveline Marc, Evelyne Marc) was the daughter of the painter couple Willy Eisenschitz and Claire Bertrand-Eisenschitz and the mother of the painter and sculptor Délie Duparc (Estelle Delvolvé). The photographer David Eisenschitz was her brother, and on her mother's side she was related to the mathematicians Marcel Alexandre Bertrand and Joseph Bertrand. Marc spent the years 1935/36 studying art in the USA. There she became enthusiastic about landscape painting. She then settled in Paris and continued her education at various private academies. Influenced by Wassily Kandinsky, Marc switched to abstract art. She did her first exhibitions with her parents, but in 1949 the Salon des réalités nouvelles offered her the opportunity for her first solo exhibition. In 1953 she was able to surpass this success. In 1948, while preparing her first solo exhibition, Marc met the journalist and philosopher Michael Koch (1913–2005). The couple married the following year. In 1951 she took part in a tribute to František Kupa's 80th birthday together with Jean Christian Neuberth, Henri Goetz (Harry Bernard Goetz) and Christine Bourmeester. In 1954 Marc was one of the co-founders of the Salon Comparaisons.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 205
TRUDE WAEHNER* (Wien 1900 - 1979 Wien)
Vesc
Aquarell/Papier, 39,2 x 61 cm
verso beschriftet Vesc I
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 600 - 1200
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 600
TRUDE WAEHNER* (Vienna 1900 - 1979 Vienna)
Vesc
watercolor/paper, 39,2 x 61 cm
verso inscribed Vesc I
Österreichische Malerin des 20. Jahrhunderts. Studierte zwei Jahre an der Akademie für Musik, danach an der Wiener Kunstgewerbeschule bei Oskar Strnad und Josef Frank. Ab 1928 auf Empfehlung von Walter Gropius und Vermittlung von Josef Frank am Bauhaus in Dessau in der Klasse von Paul Klee. Besuchte Kurse von Wassily Kandinsky. Ging 1932 nach Berlin, Kontakt zu Bruno Cassirer und Kontakt zu Bert Brecht, Otto Dix, Klaus und Erika Mann. 1933 ging sie wieder nach Wien und floh nach dem Anschluss 1938 über Schweiz, Frankreich, England in die USA. Ihr Atelier in der Buchfeldgasse in Wien wurde von Heimito von Doderer übernommen, Albert Paris Gütersloh lebte dort als Untermieter. Stets kritisch gegenüber Antisemitismus und Faschismus, ihr zweiter Ehemann war jüdischer Herkunft. In der USA gab sie Kunstunterricht am Sarah Lawrence College in New York und am Moravian Seminary and College for Women in Pennsylvania. Nach dem Krieg lebte sie in Wien, Südfrankreich (Dieulefit) und Venedig. 1937 Personale in der Galerie Würthle, Mitglied im Österreichischen Werkbund. Begann in Venedig vermehrt Holzschnitte zu machen, viele Bildnisse und Porträts von Musikern, Cellisten, Komponisten und Dirigenten.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Austrian painter of the 20th century. Studied at the Academy of Music for two years, then at the Vienna School of Art at Oskar Strnad and Josef Frank. From 1928 at the recommendation of Walter Gropius and mediation by Josef Frank at the Bauhaus in Dessau in the class of Paul Klee. Visited courses from Wassily Kandinsky. Went to Berlin in 1932, contact with Bruno Cassirer and contact with Bert Brecht, Otto Dix, Klaus and Erika Mann. In 1933 she went back to Vienna and fled to Switzerland, France, England to the USA after the connection in 1938. Her studio in Buchfeldgasse in Vienna was taken over by Heimito von Doderer, Albert Paris Gütersloh lived there as a sub-tenant. Always critical of Anti-Semitism and fascism, her second husband was Jewish origin. In the United States, she gave art lessons at Sarah Lawrence College in New York and at the Moravian Seminary and College for Women in Pennsylvania. After the war she lived in Vienna, South of France (Dieulefit) and Venice. 1937 Personnel in the Würthle gallery, member of the Austrian Werkbund. Began to make woodcuts more in Venice, many portraits and portraits of musicians, cellists, composers and conductors.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 208
TRUDE WAEHNER* (Wien 1900 - 1979 Wien)
Hafen
Gouache/Papier, 48,2 x 68,5 cm
signiert T. Schmidl-Wähner
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 600 - 800
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 600
TRUDE WAEHNER* (Vienna 1900 - 1979 Vienna)
Harbour
gouache/paper, 48,2 x 68,5 cm
signed T. Schmidl-Waehner
Österreichische Malerin des 20. Jahrhunderts. Studierte zwei Jahre an der Akademie für Musik, danach an der Wiener Kunstgewerbeschule bei Oskar Strnad und Josef Frank. Ab 1928 auf Empfehlung von Walter Gropius und Vermittlung von Josef Frank am Bauhaus in Dessau in der Klasse von Paul Klee. Besuchte Kurse von Wassily Kandinsky. Ging 1932 nach Berlin, Kontakt zu Bruno Cassirer und Kontakt zu Bert Brecht, Otto Dix, Klaus und Erika Mann. 1933 ging sie wieder nach Wien und floh nach dem Anschluss 1938 über Schweiz, Frankreich, England in die USA. Ihr Atelier in der Buchfeldgasse in Wien wurde von Heimito von Doderer übernommen, Albert Paris Gütersloh lebte dort als Untermieter. Stets kritisch gegenüber Antisemitismus und Faschismus, ihr zweiter Ehemann war jüdischer Herkunft. In der USA gab sie Kunstunterricht am Sarah Lawrence College in New York und am Moravian Seminary and College for Women in Pennsylvania. Nach dem Krieg lebte sie in Wien, Südfrankreich (Dieulefit) und Venedig. 1937 Personale in der Galerie Würthle, Mitglied im Österreichischen Werkbund. Begann in Venedig vermehrt Holzschnitte zu machen, viele Bildnisse und Porträts von Musikern, Cellisten, Komponisten und Dirigenten.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Austrian painter of the 20th century. Studied at the Academy of Music for two years, then at the Vienna School of Art at Oskar Strnad and Josef Frank. From 1928 at the recommendation of Walter Gropius and mediation by Josef Frank at the Bauhaus in Dessau in the class of Paul Klee. Visited courses from Wassily Kandinsky. Went to Berlin in 1932, contact with Bruno Cassirer and contact with Bert Brecht, Otto Dix, Klaus and Erika Mann. In 1933 she went back to Vienna and fled to Switzerland, France, England to the USA after the connection in 1938. Her studio in Buchfeldgasse in Vienna was taken over by Heimito von Doderer, Albert Paris Gütersloh lived there as a sub-tenant. Always critical of Anti-Semitism and fascism, her second husband was Jewish origin. In the United States, she gave art lessons at Sarah Lawrence College in New York and at the Moravian Seminary and College for Women in Pennsylvania. After the war she lived in Vienna, South of France (Dieulefit) and Venice. 1937 Personnel in the Würthle gallery, member of the Austrian Werkbund. Began to make woodcuts more in Venice, many portraits and portraits of musicians, cellists, composers and conductors.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 213
MARIANNE FIEGLHUBER-GUTSCHER* (Wien 1886 - 1978 Graz)
Frühlingsstimmung
Gouache/Papier, 59 x 43,5 cm
monogrammiert F. G.
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 200 - 400
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 200
MARIANNE FIEGLHUBER-GUTSCHER* (Vienna 1886 - 1978 Graz)
Spring mood
gouache/paper, 59 x 43,5 cm
monogrammed F. G.
Österreichische Malerin des 20. Jahrhunderts. Vertreterin der vergessenen Generation von Frauenkünstlerinnen und des expressiven Realismus. Ab 1904 Ausbildung an der Kunstschule für Frauen und Mädchen in Wien bei Maximilian Kurzweil und Ludwig Michalek. Mitglied im Radierklub der Wiener Künstlerinnen, Teilnahme an zahlreichen Ausstellungen. Später privater Malunterricht bei Robin Christian Andersen und Egge Sturm-Skrla. Andersen und Sturm-Skrla hielten engen Kontakt zu Anton Faistauer, Andersen war Mitglied der Neukunstgruppe um Egon Schiele und Sturm-Skrla war im Hagenbund. Sie stellte im Künstlerhaus, Wiener Secession und im Neuen Hagenbund aus. Stilistische Entwicklung vom Jugendstil zum Farbexpressionismus. Schuf Landschaften und Stillleben, auch Figurenbilder und weibliche Akte.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Austrian painter of the 20th century. Representative of the forgotten generation of women artists and expressive realism. From 1904 training at the Art School for Women and Girls in Vienna with Maximilian Kurzweil and Ludwig Michalek. Member of the etching club of Viennese women artists, participation in numerous exhibitions. Later private painting lessons with Robin Christian Andersen and Egge Sturm-Skrla. Andersen and Sturm-Skrla kept close contact with Anton Faistauer, Andersen was a member of the Neukunstgruppe around Egon Schiele and Sturm-Skrla was in the Hagenbund. She exhibited at the Künstlerhaus, Vienna Secession and the New Hagenbund. Stylistic development from Art Nouveau to Color Expressionism. Created landscapes and still lifes, also figure paintings and female nudes.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 214
MARIANNE FIEGLHUBER-GUTSCHER* (Wien 1886 - 1978 Graz)
Spielende Kinder
Aquarell und Bleistift/Papier, 49,7 x 64,6 cm
abgebildet in Fieglhuber-Gutscher, 2022, S. 213, Nr. 331
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 200 - 400
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 200
MARIANNE FIEGLHUBER-GUTSCHER* (Vienna 1886 - 1978 Graz)
Playing children
watercolor and pencil/paper, 49,7 x 64,6 cm
depicted in Fieglhuber-Gutscher, 2022, p. 213, No. 331
Österreichische Malerin des 20. Jahrhunderts. Vertreterin der vergessenen Generation von Frauenkünstlerinnen und des expressiven Realismus. Ab 1904 Ausbildung an der Kunstschule für Frauen und Mädchen in Wien bei Maximilian Kurzweil und Ludwig Michalek. Mitglied im Radierklub der Wiener Künstlerinnen, Teilnahme an zahlreichen Ausstellungen. Später privater Malunterricht bei Robin Christian Andersen und Egge Sturm-Skrla. Andersen und Sturm-Skrla hielten engen Kontakt zu Anton Faistauer, Andersen war Mitglied der Neukunstgruppe um Egon Schiele und Sturm-Skrla war im Hagenbund. Sie stellte im Künstlerhaus, Wiener Secession und im Neuen Hagenbund aus. Stilistische Entwicklung vom Jugendstil zum Farbexpressionismus. Schuf Landschaften und Stillleben, auch Figurenbilder und weibliche Akte.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Austrian painter of the 20th century. Representative of the forgotten generation of women artists and expressive realism. From 1904 training at the Art School for Women and Girls in Vienna with Maximilian Kurzweil and Ludwig Michalek. Member of the etching club of Viennese women artists, participation in numerous exhibitions. Later private painting lessons with Robin Christian Andersen and Egge Sturm-Skrla. Andersen and Sturm-Skrla kept close contact with Anton Faistauer, Andersen was a member of the Neukunstgruppe around Egon Schiele and Sturm-Skrla was in the Hagenbund. She exhibited at the Künstlerhaus, Vienna Secession and the New Hagenbund. Stylistic development from Art Nouveau to Color Expressionism. Created landscapes and still lifes, also figure paintings and female nudes.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 220
RUDOLF RAIMUND BALLABENE* (Zurndorf 1890 - 1968 Wien)
Mann mit Hut
Öl/Leinwand, 69,5 x 59,8 cm
monogrammiert RRB
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE € 1000 - 2000
STARTPREIS / STARTING PRICE € 1000
RUDOLF RAIMUND BALLABENE* (Zurndorf 1890 - 1968 Vienna)
Man in a hat
oil/canvas, 69,5 x 59,8 cm
monogrammed RRB
Der österreichische Maler, Bildhauer und Keramiker Rudolf Raimund Ballebene wandte sich nach einem Studium der Philosophie und der Philologie und fünf Jahren als Schauspieler im Ensemble des Königlich Deutschen Landestheaters in Prag nach dem Ersten Weltkrieg dem Journalismus und der Malerei zu, insbesondere der Landschaftsmalerei. Während des Nationalsozialismus wurden seine Werke der 20er und 30er Jahre beschlagnahmt und gelten heute als fast vollständig verschollen. Ab 1943 erhielt Ballabene Berufsverbot. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde er in Wien ansässig, wo er als Künstler schnell bekannt wurde. Ab Mitte der 60er Jahre sind seine Werke abstrakter. Ballabene war mit Dr. Ernst Kovacs befreundet, Staatsanwalt und in den Sechzigerjahren Chefankläger in den NS-Strafprozessen Rajakowitsch, Novak und Verbelen. Dr. Kovacs ist der Vater der Schauspielerin Mijou Kovacs.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
After studying philosophy and philology and spending five years as an actor in the ensemble of the Royal German State Theater in Prague, the Austrian painter, sculptor and ceramist Rudolf Raimund Ballebene turned to journalism and painting, especially landscape painting, after the First World War. During National Socialism, his works from the 1920s and 1930s were confiscated and are now considered almost completely lost. From 1943 Ballabene was banned from working. After the Second World War he settled in Vienna, where he quickly became known as an artist. From the mid-1960s onwards his works became more abstract. Ballabene was with Dr. Ernst Kovacs was a friend, public prosecutor and, in the 1960s, chief prosecutor in the Nazi criminal trials of Rajakowitsch, Novak and Verbelen. Dr. Kovacs is the father of actress Mijou Kovacs.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 224
LUDWIG HEINRICH JUNGNICKEL* (Wunsiedel 1881 - 1965 Wien)
Konvolut aus drei Werken mit Hirschen
Hirsche
Bleistift/Papier, 16,1 x 12,4 cm
Hirsche auf der Flucht
Lithografie/Papier, 14,6 x 14,1 cm
Hirschkühe
Holzschnitt/Papier, 30 x 37,2 cm
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 300 - 600
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 300
LUDWIG HEINRICH JUNGNICKEL* (Wunsiedel 1881 - 1965 Vienna)
Bundle of three works with deer
Deer
pencil/paper, 16,1 x 12,4 cm
Fleeing deer
lithography/paper, 14,6 x 14,1 cm
Does
woodcut/paper, 30 x 37,2 cm
Jungnickel war der Sohn eines Tischlers. 1885 übersiedelte die Familie nach München, wo er die Kunstgewerbeschule besuchte. Der Archäologe Orazio Maruchi ermöglichte es ihm, in den Sammlungen des Vatikans Kopien von den dortigen Bildern anzufertigen. Deren Qualität war so gut, dass man ihm eine Ausbildung zum Kirchenmaler vorschlug. Zu diesem Zweck wurde Ludwig Heinrich Jungnickel Zögling im Kloster Tanzenberg bei Klagenfurt. 1899 zog er nach Wien und schrieb sich an der Wiener Akademie in der Allgemeinen Malerschule bei Christian Griepenkerl ein. Um 1900 war er für den Kölner Schokoladeproduzenten Ludwig Stollwerck mit Entwürfen für Stollwerck-Sammelbilder tätig. Nach der Rückkehr von einer Ungarnreise inskribierte er sich 1902 bei Alfred Roller an der Kunstgewerbeschule des k. k. Museums für Kunst und Industrie. 1905 ging Jungnickel nach München an die Akademie der bildenden Künste zu Professor Marr und kehrte 1906 an die Wiener Akademie der bildenden Künste (William Unger) zurück. Der Durchbruch gelang ihm durch die Veröffentlichung von Bildern in Schablonenspritztechnik, die er nach der Kunstzeitschrift The Studio erfunden hatte. 1906 stellte er an der Wiener Secession aus, wurde aber nie Mitglied. Mitarbeiter der Wiener Werkstätte. Sein wohl bedeutendstes Werk für die WW waren Entwürfe eines Tierfrieses für ein Kinderzimmer im Palais Stoclet, Brüssel. In der Kunstschau Wien 1908 stellte Jungnickel erste Farbholzschnitte aus, denen 1909 eine Serie von Farbholzschnitten von Tieren aus dem Tiergarten Schönbrunn folgte. Bei der Internationalen Kunstausstellung 1911 in Rom erhielt er den Grafikerpreis, in Amsterdam die goldene Medaille. In Leipzig wurde ihm 1914 die Staatsmedaille der Internationalen Ausstellung für Buchgewerbe und Grafik Bugra verliehen und 1915 in San Francisco die Silber- und Bronzemedaille der Internationalen Ausstellung. 1911 erhielt Ludwig Heinrich Jungnickel die Professur an der Fachklasse für Graphische Kunst in Frankfurt. Im gleichen Jahr präsentierte er Farbholzschnitte mit Ansichten von Frankfurt. 1912 kehrte er nach Wien zurück und beschäftigte sich mit Tapetenentwürfen, Exlibris und Tierholzschnitten. Studienreisen führten Jungnickel 1912 nach Bosnien und in die Herzegowina und 1914 nach Ungarn. Während des Weltkriegs wechselte Jungnickel von den grafischen Arbeiten verstärkt zu Zeichnungen mit Kohle, Kreide und Bleistift. Ende 1915 leistete er ein halbes Jahr lang Militärdienst für Deutschland in der Etappe. 1917 fertigte er eine Mappe mit sechs Farbholzschnitten Tiere der Fabel, die später um 24 Farblithografien zur Illustration der Äsopschen Tierfabeln des klassischen Altertums erweitert wurden und 1919 beim Verlag Schroll in gebundener Form erschienen. 1918 erhielt Ludwig Heinrich Jungnickel die österreichische Staatsbürgerschaft. Das Italienische Skizzenbuch mit 40 Lithografien erschien 1921 und 1922 im Haybach-Verlag Wien L. H. Jungnickel – Studien aus der Spanischen Hofreitschule. In den 1920er Jahren unternahm er zahlreiche Reisen, die ihn nach Deutschland, Holland, Italien und Jugoslawien führten. In Italien und Jugoslawien entstanden vor allem Bilder von Küstenlandschaften. Offenbar war Jungnickel auch Schüler am Bauhaus in Weimar; die 1919 veröffentlichte Jahresmappe der Gesellschaft für vervielfältigende Kunst in Wien „Studierende des Bauhauses“ enthält seine Lithografie Reitschule. Ab 1924 war Ludwig Heinrich Jungnickel Mitglied des Wiener Künstlerhauses, wo er sich an Ausstellungen beteiligte. 1930 erhielt er den Österreichischen Staatspreis für bildende Kunst und die Goldene Ehrenmedaille der Genossenschaft der bildenden Künstler Wien, 1937 den Großen Österreichische Staatspreis für bildende Kunst; 1937 Teilnahme an der Großen Deutschen Kunstausstellung 1937 in München mit der Zeichnung Dalmatinischer Esel. Da der Präsident des Wiener Künstlerhauses seinen Ariernachweis nicht an die Behörden weitergab und man ihn vermutlich wegen Kontakten zu Juden denunziert hatte, emigrierte Jungnickel nach Opatija. Unterdessen wurde seine Wohnung von der Gestapo geräumt und 1945 sein Atelier bei einem Luftangriff zerstört. Jungnickel wurde in Abwesenheit wegen „staatsfeindlicher Betätigung“ verurteilt.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Jungnickel was the son of a carpenter. In 1885, the family moved to Munich, where he attended the School of Applied Arts. The archaeologist Orazio Maruchi made it possible for him to make copies in the Vatican collections. Their quality was so good that it was suggested that he train as a church painter. For this purpose, Ludwig Heinrich Jungnickel became a pupil at the Tanzenberg monastery near Klagenfurt. In 1899, he moved to Vienna and enrolled at the Vienna Academy in the general painting school under Christian Griepenkerl. Around 1900, he worked for the Cologne chocolate manufacturer Ludwig Stollwerck with designs for Stollwerck collector pictures. After returning from a trip to Hungary, in 1902, he enrolled with Alfred Roller at the arts and crafts school of the k. k. Museum of Art and Industry. In 1905 Jungnickel went to Munich to study at the Academy of Fine Arts with Professor Marr and returned in 1906 to the Vienna Academy of Fine Arts (William Unger). His breakthrough came with the publication of stencil spraying images he invented after the art magazine The Studio. In 1906, he exhibited at the Vienna Secession, but never became a member. Employee of the Wiener Werkstätte. Probably his most important work for the WW were designs for an animal frieze for a children's room in the Palais Stoclet, Brussels. Jungnickel exhibited his first color woodcuts at the Kunstschau Wien in 1908, which was followed in 1909 by a series of color woodcuts of animals from Schönbrunn Zoo. At the International Art Exhibition in Rome in 1911, he received the graphic artist prize and in Amsterdam the gold medal. He was awarded the State Medal of the International Exhibition for the Book Trade and Graphics Bugra n Leipzig, 1914, and in 1915, he won the silver and bronze medals of the International Exhibition in San Francisco. In 1911, Jungnickel became a professor in the specialist class for graphic arts in Frankfurt. In the same year, he presented colour woodcuts with views of Frankfurt. In 1912, he returned to Vienna and worked on wallpaper designs, bookplates and animal woodcuts. Study trips led Jungnickel to Bosnia and Herzegovina in 1912 and to Hungary in 1914. During the World War, Jungnickel increasingly switched from graphic work to drawings with charcoal, chalk and pencil. At the end of 1915 he served in the German army for six months. In 1917, he made a folder with six colour woodcuts of animals from the fable, which were later expanded to include 24 colour lithographs to illustrate Aesop's animal fables from antiquity and were published in 1919 by Verlag Schroll in bound form. In 1918, Jungnickel received Austrian citizenship. The Italian sketchbook with 40 lithographs was published in 1921 and 1922 by Haybach-Verlag Vienna, L. H. Jungnickel - Studies from the Spanish Riding School. In the 1920s, he undertook numerous journeys that took him to Germany, Holland, Italy and Yugoslavia. In Italy and Yugoslavia, mainly pictures of coastal landscapes emerged. Apparently Jungnickel was also a student at the Bauhaus in Weimar; the annual folder published in 1919 by the Society for Reproducing Art in Vienna "Students of the Bauhaus" contains his lithograph “Reitschule” (Riding School). From 1924, Jungnickel was a member of the Wiener Künstlerhaus, where he took part in exhibitions. In 1930, he received the Austrian State Prize for Fine Arts and the Golden Medal of Honor from the Vienna Artists' Cooperative, in 1937 the Grand Austrian State Prize for Fine Arts; participation in the Great German Art Exhibition 1937 in Munich with the drawing of a Dalmatian donkey. Since the president of the Vienna Künstlerhaus did not pass on his Aryan certificate to the authorities and he was probably denounced for having contacts with Jews, Jungnickel emigrated to Opatija. Meanwhile his apartment was searched by the Gestapo and in 1945 his studio was destroyed in an air raid. Jungnickel was sentenced in absentia for "anti-state activities".
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 226
LUDWIG HEINRICH JUNGNICKEL* (Wunsiedel 1881 - 1965 Wien)
Aus der Reitschule
Lithografie/Papier, 29,6 x 36,7 cm
im Druck signiert L. H. Jungnickel; abgebildet im Kat. Chrastek, Widder 2019, S. 105, Nr. 277
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 60 - 100
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 60
LUDWIG HEINRICH JUNGNICKEL* (Wunsiedel 1881 - 1965 Vienna)
From the riding school
lithography/paper, 29,6 x 36,7 cm
signed in the print L. H. Jungnickel; depicted in the catalogue Chrastek, Widder 2019, p. 105, No. 277
Jungnickel war der Sohn eines Tischlers. 1885 übersiedelte die Familie nach München, wo er die Kunstgewerbeschule besuchte. Der Archäologe Orazio Maruchi ermöglichte es ihm, in den Sammlungen des Vatikans Kopien von den dortigen Bildern anzufertigen. Deren Qualität war so gut, dass man ihm eine Ausbildung zum Kirchenmaler vorschlug. Zu diesem Zweck wurde Ludwig Heinrich Jungnickel Zögling im Kloster Tanzenberg bei Klagenfurt. 1899 zog er nach Wien und schrieb sich an der Wiener Akademie in der Allgemeinen Malerschule bei Christian Griepenkerl ein. Um 1900 war er für den Kölner Schokoladeproduzenten Ludwig Stollwerck mit Entwürfen für Stollwerck-Sammelbilder tätig. Nach der Rückkehr von einer Ungarnreise inskribierte er sich 1902 bei Alfred Roller an der Kunstgewerbeschule des k. k. Museums für Kunst und Industrie. 1905 ging Jungnickel nach München an die Akademie der bildenden Künste zu Professor Marr und kehrte 1906 an die Wiener Akademie der bildenden Künste (William Unger) zurück. Der Durchbruch gelang ihm durch die Veröffentlichung von Bildern in Schablonenspritztechnik, die er nach der Kunstzeitschrift The Studio erfunden hatte. 1906 stellte er an der Wiener Secession aus, wurde aber nie Mitglied. Mitarbeiter der Wiener Werkstätte. Sein wohl bedeutendstes Werk für die WW waren Entwürfe eines Tierfrieses für ein Kinderzimmer im Palais Stoclet, Brüssel. In der Kunstschau Wien 1908 stellte Jungnickel erste Farbholzschnitte aus, denen 1909 eine Serie von Farbholzschnitten von Tieren aus dem Tiergarten Schönbrunn folgte. Bei der Internationalen Kunstausstellung 1911 in Rom erhielt er den Grafikerpreis, in Amsterdam die goldene Medaille. In Leipzig wurde ihm 1914 die Staatsmedaille der Internationalen Ausstellung für Buchgewerbe und Grafik Bugra verliehen und 1915 in San Francisco die Silber- und Bronzemedaille der Internationalen Ausstellung. 1911 erhielt Ludwig Heinrich Jungnickel die Professur an der Fachklasse für Graphische Kunst in Frankfurt. Im gleichen Jahr präsentierte er Farbholzschnitte mit Ansichten von Frankfurt. 1912 kehrte er nach Wien zurück und beschäftigte sich mit Tapetenentwürfen, Exlibris und Tierholzschnitten. Studienreisen führten Jungnickel 1912 nach Bosnien und in die Herzegowina und 1914 nach Ungarn. Während des Weltkriegs wechselte Jungnickel von den grafischen Arbeiten verstärkt zu Zeichnungen mit Kohle, Kreide und Bleistift. Ende 1915 leistete er ein halbes Jahr lang Militärdienst für Deutschland in der Etappe. 1917 fertigte er eine Mappe mit sechs Farbholzschnitten Tiere der Fabel, die später um 24 Farblithografien zur Illustration der Äsopschen Tierfabeln des klassischen Altertums erweitert wurden und 1919 beim Verlag Schroll in gebundener Form erschienen. 1918 erhielt Ludwig Heinrich Jungnickel die österreichische Staatsbürgerschaft. Das Italienische Skizzenbuch mit 40 Lithografien erschien 1921 und 1922 im Haybach-Verlag Wien L. H. Jungnickel – Studien aus der Spanischen Hofreitschule. In den 1920er Jahren unternahm er zahlreiche Reisen, die ihn nach Deutschland, Holland, Italien und Jugoslawien führten. In Italien und Jugoslawien entstanden vor allem Bilder von Küstenlandschaften. Offenbar war Jungnickel auch Schüler am Bauhaus in Weimar; die 1919 veröffentlichte Jahresmappe der Gesellschaft für vervielfältigende Kunst in Wien „Studierende des Bauhauses“ enthält seine Lithografie Reitschule. Ab 1924 war Ludwig Heinrich Jungnickel Mitglied des Wiener Künstlerhauses, wo er sich an Ausstellungen beteiligte. 1930 erhielt er den Österreichischen Staatspreis für bildende Kunst und die Goldene Ehrenmedaille der Genossenschaft der bildenden Künstler Wien, 1937 den Großen Österreichische Staatspreis für bildende Kunst; 1937 Teilnahme an der Großen Deutschen Kunstausstellung 1937 in München mit der Zeichnung Dalmatinischer Esel. Da der Präsident des Wiener Künstlerhauses seinen Ariernachweis nicht an die Behörden weitergab und man ihn vermutlich wegen Kontakten zu Juden denunziert hatte, emigrierte Jungnickel nach Opatija. Unterdessen wurde seine Wohnung von der Gestapo geräumt und 1945 sein Atelier bei einem Luftangriff zerstört. Jungnickel wurde in Abwesenheit wegen „staatsfeindlicher Betätigung“ verurteilt.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Jungnickel was the son of a carpenter. In 1885, the family moved to Munich, where he attended the School of Applied Arts. The archaeologist Orazio Maruchi made it possible for him to make copies in the Vatican collections. Their quality was so good that it was suggested that he train as a church painter. For this purpose, Ludwig Heinrich Jungnickel became a pupil at the Tanzenberg monastery near Klagenfurt. In 1899, he moved to Vienna and enrolled at the Vienna Academy in the general painting school under Christian Griepenkerl. Around 1900, he worked for the Cologne chocolate manufacturer Ludwig Stollwerck with designs for Stollwerck collector pictures. After returning from a trip to Hungary, in 1902, he enrolled with Alfred Roller at the arts and crafts school of the k. k. Museum of Art and Industry. In 1905 Jungnickel went to Munich to study at the Academy of Fine Arts with Professor Marr and returned in 1906 to the Vienna Academy of Fine Arts (William Unger). His breakthrough came with the publication of stencil spraying images he invented after the art magazine The Studio. In 1906, he exhibited at the Vienna Secession, but never became a member. Employee of the Wiener Werkstätte. Probably his most important work for the WW were designs for an animal frieze for a children's room in the Palais Stoclet, Brussels. Jungnickel exhibited his first color woodcuts at the Kunstschau Wien in 1908, which was followed in 1909 by a series of color woodcuts of animals from Schönbrunn Zoo. At the International Art Exhibition in Rome in 1911, he received the graphic artist prize and in Amsterdam the gold medal. He was awarded the State Medal of the International Exhibition for the Book Trade and Graphics Bugra n Leipzig, 1914, and in 1915, he won the silver and bronze medals of the International Exhibition in San Francisco. In 1911, Jungnickel became a professor in the specialist class for graphic arts in Frankfurt. In the same year, he presented colour woodcuts with views of Frankfurt. In 1912, he returned to Vienna and worked on wallpaper designs, bookplates and animal woodcuts. Study trips led Jungnickel to Bosnia and Herzegovina in 1912 and to Hungary in 1914. During the World War, Jungnickel increasingly switched from graphic work to drawings with charcoal, chalk and pencil. At the end of 1915 he served in the German army for six months. In 1917, he made a folder with six colour woodcuts of animals from the fable, which were later expanded to include 24 colour lithographs to illustrate Aesop's animal fables from antiquity and were published in 1919 by Verlag Schroll in bound form. In 1918, Jungnickel received Austrian citizenship. The Italian sketchbook with 40 lithographs was published in 1921 and 1922 by Haybach-Verlag Vienna, L. H. Jungnickel - Studies from the Spanish Riding School. In the 1920s, he undertook numerous journeys that took him to Germany, Holland, Italy and Yugoslavia. In Italy and Yugoslavia, mainly pictures of coastal landscapes emerged. Apparently Jungnickel was also a student at the Bauhaus in Weimar; the annual folder published in 1919 by the Society for Reproducing Art in Vienna "Students of the Bauhaus" contains his lithograph “Reitschule” (Riding School). From 1924, Jungnickel was a member of the Wiener Künstlerhaus, where he took part in exhibitions. In 1930, he received the Austrian State Prize for Fine Arts and the Golden Medal of Honor from the Vienna Artists' Cooperative, in 1937 the Grand Austrian State Prize for Fine Arts; participation in the Great German Art Exhibition 1937 in Munich with the drawing of a Dalmatian donkey. Since the president of the Vienna Künstlerhaus did not pass on his Aryan certificate to the authorities and he was probably denounced for having contacts with Jews, Jungnickel emigrated to Opatija. Meanwhile his apartment was searched by the Gestapo and in 1945 his studio was destroyed in an air raid. Jungnickel was sentenced in absentia for "anti-state activities".
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 229
MARGARETE JOHANNA FEIGL-ZELLNER* (Gmunden 1900 - 1994 unbekannt)
Konvolut aus zwei Drucken
Botnerin
Holzschnitt/Papier, 37,2 x 28,8 cm
signiert Grete Feigl-Zellner, beschriftet Botnerin
Schweinhirte
Holzschnitt/Papier, 47 x 38 cm
signiert M Feigl
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 150 - 300
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 150
MARGARETE JOHANNA FEIGL-ZELLNER* (Gmunden 1900 - 1994 unknown)
Bundle of two prints
Messenger
woodcut/paper, 37,2 x 28,8 cm
signed Grete Feigl-Zellner, inscribed Botnerin
Swineherd
woodcut/paper, 47 x 38 cm
signed M Feigl
Johanna Margarete Feigl-Zellner war eine österreichische Malerin und Illustratorin. 1922 – 1928 studierte sie als eine der ersten Frauen an der Akademie der bildenden Künste in Wien, bei Alois Delug. Damals war sie bereits Mitarbeiterin der 1905 bis 1941 in Wien erscheinenden humoristischen Wochenschrift „Die Muskete“. Parallel dazu, 1920 – 1928, studierte sie an der Universität Wien Philosophie, Kunstgeschichte, Urgeschichte und Mathematik. Margarete Zellner-Feigl wurde 1927 Mittelschullehrerin und war die Ehefrau des Dichters und Journalisten Hans Feigl.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Johanna Margarete Feigl-Zellner was an Austrian painter and illustrator. From 1922 to 1928, she was one of the first women to study at the Academy of Fine Arts in Vienna, with Alois Delug. At that time she was already an employee of the humorous weekly magazine “Die Muskete”, which was published in Vienna from 1905 to 1941. At the same time, from 1920 to 1928, she studied philosophy, art history, prehistory and mathematics at the University of Vienna. Margarete Zellner-Feigl became a middle school teacher in 1927 and was the wife of the poet and journalist Hans Feigl.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 230
FRITZ SILBERBAUER* (Leibnitz 1883 - 1974 Graz)
Konvolut aus zwei Werken
Flucht der Tiere
Radierung/Papier, 14,5 x 15,5 cm
signiert Prof. F. Silberbauer
Im Wald
Radierung/Papier, 24 x 18 cm
signiert Fritz Silberbauer
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 100 - 200
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 100
FRITZ SILBERBAUER* (Leibnitz 1883 - 1974 Graz)
Bundle of two works
Escape of the animals
etching/paper, 14,5 x 15,5 cm
signed Prof. F. Silberbauer
In the forest
etching/paper, 24 x 18 cm
signed Fritz Silberbauer
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 231
JOSEF GASSLER* (Austerlitz 1893 - 1978 Wien)
Zirkuselefant, um 1925
Öl/Leinwand, 55 x 50,5 cm
signiert Gassler
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 300 - 600
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 300
JOSEF GASSLER* (Austerlitz 1893 - 1978 Vienna)
Circus elephant, around 1925
oil/canvas, 55 x 50,5 cm
signed Gassler
Josef Gassler wurde 1893 in Austerlitz in Mähren geboren. Er studierte in Breslau und an der Akademie der Bildenden Künste in Wien bei Rudolf Bacher, Hans Tichy und Alois Delug. Sein früher Erfolg an der Akademie wurde durch den Ausbruch des Ersten Weltkrieges jäh unterbrochen. Unter dem Eindruck des Krieges wandte sich Gassler vermehrt melancholischen Darstellungen zu und entwickelte sich in Richtung Neue Sachlichkeit. Zwischen 1925 und 1927 lebte Gassler in Paris und unternahm Reisen nach Italien, Südfrankreich, Prag, Wien und Karlsbad. Ab 1947 lebte er in Karlsbad und schuf für Moser und tschechische Werkstätten Entwürfe für Porzellan, Glas, Wandbilder und Bühnenbilder. Von 1928 bis 1939 war er Mitglied der Wiener Secession und danach des Künstlerhauses. Nach dem Zweiten Weltkrieg zog Gassler dauerhaft nach Wien. Seine bevorzugten Sujets waren Stillleben, Porträts und Landschaftsbilder. Er schuf zahlreiche Fresken in Böhmen und Mähren und entwarf Bühnenbilder für das Theater in Karlsbad.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Josef Gassler was born in 1893 in Austerlitz in Moravia (today Czech Republic). He studied in Breslau and at the Academy of Fine Arts in Vienna in the class of Rudolf Bacher, Hans Tichy and Alois Delug. His early success at the Academy was abruptly interrupted by the outbreak of the First World War. Under the impression of the war Gassler dedicated his works more intensive melancholic subjects. From 1925 until 1927 he lived in Paris and travelled to Italy, South of France, Prague, Vienna and Carlsbad. From 1927 he lived in Carlsbad and designed porcelain and glass for Moser and other Czechoslovak manufactures and worked on murals and theatrical scenery. From 1928 until 1939 he was a member of the Wiener Secession (Viennese Secession) and then also a member of the Künstlerhaus. After the Second World War Gassler moved to Vienna, where he stayed for the rest of his life. His preferred subjects were still lifes, portraits and landscapes. He did a lot of frescoes in Bohemia and Moravia and did sceneries for the theater in Carlsbad. Josef Gassler died in 1978 in Vienna.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 233
CARRY HAUSER* (Wien 1895 - 1985 Rekawinkel)
Konvolut aus drei Zeichnungen mit Tieren
Ziege und Mann
Kugelschreiber und Filzstift/Papier, 29,8 x 21 cm
Fische und Figuren
Bleistift/Papier, 29,8 x 21 cm
verso Bleistiftskizze
Zwei Fische
Bleistift/Papier, 15 x 21 cm
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 200 - 400
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 200
CARRY HAUSER* (Vienna 1895 - 1985 Rekawinkel)
Bundle of three sketches with animals
Goat and man
ball pen and felt pen/paper, 29,8 x 21 cm
Fish and figures
pencil/paper, 29,8 x 21 cm
verso pencil sketch
Two fish
pencil/paper, 15 x 21 cm
Österreichischer Künstler des 20. Jahrhunderts, v.a. der Zwischenkriegszeit. Hauptvertreter der Neuen Sachlichkeit, des Expressionismus und sozialkritischen Realismus. Wuchs in Linz in Oberösterreich auf, studierte an der Akademie der bildenden Künste bei Alois Delug, Karl Sterrer und Josef Jungwirth. Mitglied des Hagenbundes und der Künstlervereinigung Maerz. Schuf neben Ölgemälden, Zeichnungen und Aquarellen viele Arbeiten für den öffentlichen Raum, sog. Kunst am Bau Projekte. 1928 Fresken für die Arbeiterkammer in Linz, 1936 Fresken für den Hauptbahnhof in Linz und Glasfenster für die Pfarrkirche in Sandleiten in Wien. Befreundet mit Clemens Holzmeister. Wichtiger Repräsentant der christlichen Kunst, neben Kirchenfenstern und Mosaiken auch zahlreiche religiöse Gemälde und Aquarelle. Schuf Figurenbilder, Mosaike, Fresken und Landschaften mit Motiven aus dem Salzkammergut rund um den Attersee. Hauk studierte 1918 bis 1923 an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Jungwirth, Sterrer und Delug und stellte 1920 erstmals im Rahmen einer Gemeinschaftsausstellung der Vereinigung von Künstlern und Kunstfreunden des „Rings“ in Linz aus. Hauk pendelte ab 1923 zwischen Linz und Wien und arbeitete als freischaffender Künstler. Er stellte wiederholt in der Wiener Secession, im Hagenbund sowie im Rahmen der Künstlervereinigung Maerz, deren Mitglied er war, aus. Von 1927 bis 1938 war Hauk Mitglied des Hagenbundes und konnte später trotz des NS-Regimes unbehelligt arbeiten und ausstellen. Zwischen 1943 und 1945 wurde er zum Wehrdienst eingezogen. 1947 übernahm er das Direktorat der Kunstschule in Linz und leitete dort bis 1951 eine Meisterklasse für Malerei. Er stellte in den 1950er und -60er Jahren regelmäßig in Wien und Linz aus. Das Oberösterreichische Landesmuseum veranstaltete 1959 die Kollektivausstellung „Hauk-Dimmel-Hofmann“ mit über 40 Werken Hauks. Nach dem Krieg war er hauptsachlich als Gestalter von Fresken, Mosaiken und Wandgemälden tätig, die sich an über 50 öffentlichen Bauwerken, vorwiegend in Linz und Wien, befinden.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Austrian painter, stage designer, poet, writer of the 20th century. Studied at the School of Applied Arts in Vienna under Alfred Roller, Oskar Strnad, Anton von Kenner and Adolf Michae Boehm. In 1914 he volunteered for the First World War and returned as a pacifist. Befriended Franz Theodor Csokor and encouraged by Arthur Roessler. Member of the artist group Freie Bewegung and from 1925 to 1938 member of the Hagenbund. Lived temporarily in Passau, together with Georg Philipp Wörlen, Reinhard Hilker, Fritz Fuhrken and Franz Bronstert in the artist group Der Fels. From 1922 married to the classical philologist Gertrude Herzog-Hauser. During the Second World War in exile in Switzerland, wife and son fled to the Netherlands. From 1947 again involved in cultural reconstruction in Vienna. Secretary General and Vice President of the P.E.N. Club, Honorary President of the New Hagenbund. Stylistic development from classical, academic training through early Expressionism to New Objectivity. Themes of love, death, eros, narrative representations, religious themes, and images of Africa. Frequent self-portraits and examination of his own biography. Family pictures in the familiar and intimate togetherness of father, mother and child.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 234
CARRY HAUSER* (Wien 1895 - 1985 Rekawinkel)
Stör
Tusche/Transparentpapier, 30 x 21 cm
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 200 - 400
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 200
CARRY HAUSER* (Vienna 1895 - 1985 Rekawinkel)
Sturgeon
indian ink/transparent paper, 30 x 21 cm
Österreichischer Künstler des 20. Jahrhunderts, v.a. der Zwischenkriegszeit. Hauptvertreter der Neuen Sachlichkeit, des Expressionismus und sozialkritischen Realismus. Wuchs in Linz in Oberösterreich auf, studierte an der Akademie der bildenden Künste bei Alois Delug, Karl Sterrer und Josef Jungwirth. Mitglied des Hagenbundes und der Künstlervereinigung Maerz. Schuf neben Ölgemälden, Zeichnungen und Aquarellen viele Arbeiten für den öffentlichen Raum, sog. Kunst am Bau Projekte. 1928 Fresken für die Arbeiterkammer in Linz, 1936 Fresken für den Hauptbahnhof in Linz und Glasfenster für die Pfarrkirche in Sandleiten in Wien. Befreundet mit Clemens Holzmeister. Wichtiger Repräsentant der christlichen Kunst, neben Kirchenfenstern und Mosaiken auch zahlreiche religiöse Gemälde und Aquarelle. Schuf Figurenbilder, Mosaike, Fresken und Landschaften mit Motiven aus dem Salzkammergut rund um den Attersee. Hauk studierte 1918 bis 1923 an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Jungwirth, Sterrer und Delug und stellte 1920 erstmals im Rahmen einer Gemeinschaftsausstellung der Vereinigung von Künstlern und Kunstfreunden des „Rings“ in Linz aus. Hauk pendelte ab 1923 zwischen Linz und Wien und arbeitete als freischaffender Künstler. Er stellte wiederholt in der Wiener Secession, im Hagenbund sowie im Rahmen der Künstlervereinigung Maerz, deren Mitglied er war, aus. Von 1927 bis 1938 war Hauk Mitglied des Hagenbundes und konnte später trotz des NS-Regimes unbehelligt arbeiten und ausstellen. Zwischen 1943 und 1945 wurde er zum Wehrdienst eingezogen. 1947 übernahm er das Direktorat der Kunstschule in Linz und leitete dort bis 1951 eine Meisterklasse für Malerei. Er stellte in den 1950er und -60er Jahren regelmäßig in Wien und Linz aus. Das Oberösterreichische Landesmuseum veranstaltete 1959 die Kollektivausstellung „Hauk-Dimmel-Hofmann“ mit über 40 Werken Hauks. Nach dem Krieg war er hauptsachlich als Gestalter von Fresken, Mosaiken und Wandgemälden tätig, die sich an über 50 öffentlichen Bauwerken, vorwiegend in Linz und Wien, befinden.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Austrian painter, stage designer, poet, writer of the 20th century. Studied at the School of Applied Arts in Vienna under Alfred Roller, Oskar Strnad, Anton von Kenner and Adolf Michae Boehm. In 1914 he volunteered for the First World War and returned as a pacifist. Befriended Franz Theodor Csokor and encouraged by Arthur Roessler. Member of the artist group Freie Bewegung and from 1925 to 1938 member of the Hagenbund. Lived temporarily in Passau, together with Georg Philipp Wörlen, Reinhard Hilker, Fritz Fuhrken and Franz Bronstert in the artist group Der Fels. From 1922 married to the classical philologist Gertrude Herzog-Hauser. During the Second World War in exile in Switzerland, wife and son fled to the Netherlands. From 1947 again involved in cultural reconstruction in Vienna. Secretary General and Vice President of the P.E.N. Club, Honorary President of the New Hagenbund. Stylistic development from classical, academic training through early Expressionism to New Objectivity. Themes of love, death, eros, narrative representations, religious themes, and images of Africa. Frequent self-portraits and examination of his own biography. Family pictures in the familiar and intimate togetherness of father, mother and child.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 235
CARRY HAUSER* (Wien 1895 - 1985 Rekawinkel)
Mappe mit 4 Collagen, 1938/39
Collage/Papier, 24,4 x 34,5 cm
beschriftet 1938/39 Arbeitsverbot! Entwürfe für Druckerei in Döbling
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 150 - 300
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 150
CARRY HAUSER* (Vienna 1895 - 1985 Rekawinkel)
Portfolio with four collages, 1938/39
collage/paper, 24,4 x 34,5 cm
inscribed 1938/39 Arbeitsverbot! Entwürfe für Druckerei in Doebling (1938/39, Ban on emplyment! Designs for printing company in Doebling)
Österreichischer Künstler des 20. Jahrhunderts, v.a. der Zwischenkriegszeit. Hauptvertreter der Neuen Sachlichkeit, des Expressionismus und sozialkritischen Realismus. Wuchs in Linz in Oberösterreich auf, studierte an der Akademie der bildenden Künste bei Alois Delug, Karl Sterrer und Josef Jungwirth. Mitglied des Hagenbundes und der Künstlervereinigung Maerz. Schuf neben Ölgemälden, Zeichnungen und Aquarellen viele Arbeiten für den öffentlichen Raum, sog. Kunst am Bau Projekte. 1928 Fresken für die Arbeiterkammer in Linz, 1936 Fresken für den Hauptbahnhof in Linz und Glasfenster für die Pfarrkirche in Sandleiten in Wien. Befreundet mit Clemens Holzmeister. Wichtiger Repräsentant der christlichen Kunst, neben Kirchenfenstern und Mosaiken auch zahlreiche religiöse Gemälde und Aquarelle. Schuf Figurenbilder, Mosaike, Fresken und Landschaften mit Motiven aus dem Salzkammergut rund um den Attersee. Hauk studierte 1918 bis 1923 an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Jungwirth, Sterrer und Delug und stellte 1920 erstmals im Rahmen einer Gemeinschaftsausstellung der Vereinigung von Künstlern und Kunstfreunden des „Rings“ in Linz aus. Hauk pendelte ab 1923 zwischen Linz und Wien und arbeitete als freischaffender Künstler. Er stellte wiederholt in der Wiener Secession, im Hagenbund sowie im Rahmen der Künstlervereinigung Maerz, deren Mitglied er war, aus. Von 1927 bis 1938 war Hauk Mitglied des Hagenbundes und konnte später trotz des NS-Regimes unbehelligt arbeiten und ausstellen. Zwischen 1943 und 1945 wurde er zum Wehrdienst eingezogen. 1947 übernahm er das Direktorat der Kunstschule in Linz und leitete dort bis 1951 eine Meisterklasse für Malerei. Er stellte in den 1950er und -60er Jahren regelmäßig in Wien und Linz aus. Das Oberösterreichische Landesmuseum veranstaltete 1959 die Kollektivausstellung „Hauk-Dimmel-Hofmann“ mit über 40 Werken Hauks. Nach dem Krieg war er hauptsachlich als Gestalter von Fresken, Mosaiken und Wandgemälden tätig, die sich an über 50 öffentlichen Bauwerken, vorwiegend in Linz und Wien, befinden.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Austrian painter, stage designer, poet, writer of the 20th century. Studied at the School of Applied Arts in Vienna under Alfred Roller, Oskar Strnad, Anton von Kenner and Adolf Michae Boehm. In 1914 he volunteered for the First World War and returned as a pacifist. Befriended Franz Theodor Csokor and encouraged by Arthur Roessler. Member of the artist group Freie Bewegung and from 1925 to 1938 member of the Hagenbund. Lived temporarily in Passau, together with Georg Philipp Wörlen, Reinhard Hilker, Fritz Fuhrken and Franz Bronstert in the artist group Der Fels. From 1922 married to the classical philologist Gertrude Herzog-Hauser. During the Second World War in exile in Switzerland, wife and son fled to the Netherlands. From 1947 again involved in cultural reconstruction in Vienna. Secretary General and Vice President of the P.E.N. Club, Honorary President of the New Hagenbund. Stylistic development from classical, academic training through early Expressionism to New Objectivity. Themes of love, death, eros, narrative representations, religious themes, and images of Africa. Frequent self-portraits and examination of his own biography. Family pictures in the familiar and intimate togetherness of father, mother and child.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 236
CARRY HAUSER* (Wien 1895 - 1985 Rekawinkel)
Skizze für der Blinde und Knabe
Bleistift/Papier, 34 x 24,5 cm
beschriftet Skizze: "Blinder und Kabe", verso Nachlassstempel Carry Hauser
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 200 - 400
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 200
CARRY HAUSER* (Vienna 1895 - 1985 Rekawinkel)
Sketch for blind man and boy
pencil/paper, 34 x 24,5 cm
inscribed Skizze: "Blinder und Knabe", verso estate stamp Carry Hauser
Österreichischer Künstler des 20. Jahrhunderts, v.a. der Zwischenkriegszeit. Hauptvertreter der Neuen Sachlichkeit, des Expressionismus und sozialkritischen Realismus. Wuchs in Linz in Oberösterreich auf, studierte an der Akademie der bildenden Künste bei Alois Delug, Karl Sterrer und Josef Jungwirth. Mitglied des Hagenbundes und der Künstlervereinigung Maerz. Schuf neben Ölgemälden, Zeichnungen und Aquarellen viele Arbeiten für den öffentlichen Raum, sog. Kunst am Bau Projekte. 1928 Fresken für die Arbeiterkammer in Linz, 1936 Fresken für den Hauptbahnhof in Linz und Glasfenster für die Pfarrkirche in Sandleiten in Wien. Befreundet mit Clemens Holzmeister. Wichtiger Repräsentant der christlichen Kunst, neben Kirchenfenstern und Mosaiken auch zahlreiche religiöse Gemälde und Aquarelle. Schuf Figurenbilder, Mosaike, Fresken und Landschaften mit Motiven aus dem Salzkammergut rund um den Attersee. Hauk studierte 1918 bis 1923 an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Jungwirth, Sterrer und Delug und stellte 1920 erstmals im Rahmen einer Gemeinschaftsausstellung der Vereinigung von Künstlern und Kunstfreunden des „Rings“ in Linz aus. Hauk pendelte ab 1923 zwischen Linz und Wien und arbeitete als freischaffender Künstler. Er stellte wiederholt in der Wiener Secession, im Hagenbund sowie im Rahmen der Künstlervereinigung Maerz, deren Mitglied er war, aus. Von 1927 bis 1938 war Hauk Mitglied des Hagenbundes und konnte später trotz des NS-Regimes unbehelligt arbeiten und ausstellen. Zwischen 1943 und 1945 wurde er zum Wehrdienst eingezogen. 1947 übernahm er das Direktorat der Kunstschule in Linz und leitete dort bis 1951 eine Meisterklasse für Malerei. Er stellte in den 1950er und -60er Jahren regelmäßig in Wien und Linz aus. Das Oberösterreichische Landesmuseum veranstaltete 1959 die Kollektivausstellung „Hauk-Dimmel-Hofmann“ mit über 40 Werken Hauks. Nach dem Krieg war er hauptsachlich als Gestalter von Fresken, Mosaiken und Wandgemälden tätig, die sich an über 50 öffentlichen Bauwerken, vorwiegend in Linz und Wien, befinden.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Austrian painter, stage designer, poet, writer of the 20th century. Studied at the School of Applied Arts in Vienna under Alfred Roller, Oskar Strnad, Anton von Kenner and Adolf Michae Boehm. In 1914 he volunteered for the First World War and returned as a pacifist. Befriended Franz Theodor Csokor and encouraged by Arthur Roessler. Member of the artist group Freie Bewegung and from 1925 to 1938 member of the Hagenbund. Lived temporarily in Passau, together with Georg Philipp Wörlen, Reinhard Hilker, Fritz Fuhrken and Franz Bronstert in the artist group Der Fels. From 1922 married to the classical philologist Gertrude Herzog-Hauser. During the Second World War in exile in Switzerland, wife and son fled to the Netherlands. From 1947 again involved in cultural reconstruction in Vienna. Secretary General and Vice President of the P.E.N. Club, Honorary President of the New Hagenbund. Stylistic development from classical, academic training through early Expressionism to New Objectivity. Themes of love, death, eros, narrative representations, religious themes, and images of Africa. Frequent self-portraits and examination of his own biography. Family pictures in the familiar and intimate togetherness of father, mother and child.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 238
CARRY HAUSER* (Wien 1895 - 1985 Rekawinkel)
Maler und Katze, 1938
Kohle/Papier, 50 x 35 cm
monogrammiert CH, datiert 38
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 600 - 1200
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 600
CARRY HAUSER* (Vienna 1895 - 1985 Rekawinkel)
Painter and cat, 1938
charcoal/paper, 50 x 35 cm
monogrammed CH, dated 38
Österreichischer Künstler des 20. Jahrhunderts, v.a. der Zwischenkriegszeit. Hauptvertreter der Neuen Sachlichkeit, des Expressionismus und sozialkritischen Realismus. Wuchs in Linz in Oberösterreich auf, studierte an der Akademie der bildenden Künste bei Alois Delug, Karl Sterrer und Josef Jungwirth. Mitglied des Hagenbundes und der Künstlervereinigung Maerz. Schuf neben Ölgemälden, Zeichnungen und Aquarellen viele Arbeiten für den öffentlichen Raum, sog. Kunst am Bau Projekte. 1928 Fresken für die Arbeiterkammer in Linz, 1936 Fresken für den Hauptbahnhof in Linz und Glasfenster für die Pfarrkirche in Sandleiten in Wien. Befreundet mit Clemens Holzmeister. Wichtiger Repräsentant der christlichen Kunst, neben Kirchenfenstern und Mosaiken auch zahlreiche religiöse Gemälde und Aquarelle. Schuf Figurenbilder, Mosaike, Fresken und Landschaften mit Motiven aus dem Salzkammergut rund um den Attersee. Hauk studierte 1918 bis 1923 an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Jungwirth, Sterrer und Delug und stellte 1920 erstmals im Rahmen einer Gemeinschaftsausstellung der Vereinigung von Künstlern und Kunstfreunden des „Rings“ in Linz aus. Hauk pendelte ab 1923 zwischen Linz und Wien und arbeitete als freischaffender Künstler. Er stellte wiederholt in der Wiener Secession, im Hagenbund sowie im Rahmen der Künstlervereinigung Maerz, deren Mitglied er war, aus. Von 1927 bis 1938 war Hauk Mitglied des Hagenbundes und konnte später trotz des NS-Regimes unbehelligt arbeiten und ausstellen. Zwischen 1943 und 1945 wurde er zum Wehrdienst eingezogen. 1947 übernahm er das Direktorat der Kunstschule in Linz und leitete dort bis 1951 eine Meisterklasse für Malerei. Er stellte in den 1950er und -60er Jahren regelmäßig in Wien und Linz aus. Das Oberösterreichische Landesmuseum veranstaltete 1959 die Kollektivausstellung „Hauk-Dimmel-Hofmann“ mit über 40 Werken Hauks. Nach dem Krieg war er hauptsachlich als Gestalter von Fresken, Mosaiken und Wandgemälden tätig, die sich an über 50 öffentlichen Bauwerken, vorwiegend in Linz und Wien, befinden.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Austrian painter, stage designer, poet, writer of the 20th century. Studied at the School of Applied Arts in Vienna under Alfred Roller, Oskar Strnad, Anton von Kenner and Adolf Michae Boehm. In 1914 he volunteered for the First World War and returned as a pacifist. Befriended Franz Theodor Csokor and encouraged by Arthur Roessler. Member of the artist group Freie Bewegung and from 1925 to 1938 member of the Hagenbund. Lived temporarily in Passau, together with Georg Philipp Wörlen, Reinhard Hilker, Fritz Fuhrken and Franz Bronstert in the artist group Der Fels. From 1922 married to the classical philologist Gertrude Herzog-Hauser. During the Second World War in exile in Switzerland, wife and son fled to the Netherlands. From 1947 again involved in cultural reconstruction in Vienna. Secretary General and Vice President of the P.E.N. Club, Honorary President of the New Hagenbund. Stylistic development from classical, academic training through early Expressionism to New Objectivity. Themes of love, death, eros, narrative representations, religious themes, and images of Africa. Frequent self-portraits and examination of his own biography. Family pictures in the familiar and intimate togetherness of father, mother and child.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 240
CARRY HAUSER* (Wien 1895 - 1985 Rekawinkel)
Am Krankenbett
Bleistift/Papier, 28,5 x 33 cm
Nachlassstempel Carry Hauser
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 200 - 400
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 200
CARRY HAUSER* (Vienna 1895 - 1985 Rekawinkel)
At the hospital bed
pencil/paper, 28,5 x 33 cm
estate stamp Carry Hauser
Österreichischer Maler, Bühnenbildner, Dichter, Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Studierte an der Kunstgewerbeschule in Wien bei Alfred Roller, Oskar Strnad, Anton von Kenner und Adolf Michae Boehm. Zog 1914 als Freiwilliger in den Erten Weltkrieg, kehrte als Pazifist zurück. Befreundet mit Franz Theodor Csokor und gefördert von Arthur Roessler. Mitglied in der Künstlergruppe Freie Bewegung und 1925 bis 1938 Mitglied im Hagenbund. Lebte zeitweise in Passau, gemeinsam mit Georg Philipp Wörlen, Reinhard Hilker, Fritz Fuhrken und Franz Bronstert in der Künstlergruppe Der Fels. Ab 1922 verheiratet mit der Altphilologin Gertrude Herzog-Hauser. Während des Zweiten Weltkrieges im Exil in der Schweiz, Frau und Sohn flohen in die Niederlande. Ab 1947 wieder in Wien am kulturellen Wiederaufbau beteiligt. Generalsekretär und Vizepräsident des P.E.N. Clubs, Ehrenpräsident des Neuen Hagenbundes. Stilistische Entwicklung von der klassischen, akademischen Ausbildung über den frühen Expressionismus hin zur Neuen Sachlichkeit. Themen wie Liebe, Tod, Eros, narrative Darstellungen, religiöse Themen und Afrikabilder. Häufig auch Selbstporträts und Auseinandersetzung mit der eigenen Biografie. Familienbilder im vertrauten und innigen Zueinander von Vater, Mutter und Kind.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Austrian painter, stage designer, poet, writer of the 20th century. Studied at the School of Applied Arts in Vienna under Alfred Roller, Oskar Strnad, Anton von Kenner and Adolf Michae Boehm. In 1914 he volunteered for the First World War and returned as a pacifist. Befriended Franz Theodor Csokor and encouraged by Arthur Roessler. Member of the artist group Freie Bewegung and from 1925 to 1938 member of the Hagenbund. Lived temporarily in Passau, together with Georg Philipp Wörlen, Reinhard Hilker, Fritz Fuhrken and Franz Bronstert in the artist group Der Fels. From 1922 married to the classical philologist Gertrude Herzog-Hauser. During the Second World War in exile in Switzerland, wife and son fled to the Netherlands. From 1947 again involved in cultural reconstruction in Vienna. Secretary General and Vice President of the P.E.N. Club, Honorary President of the New Hagenbund. Stylistic development from classical, academic training through early Expressionism to New Objectivity. Themes of love, death, eros, narrative representations, religious themes, and images of Africa. Frequent self-portraits and examination of his own biography. Family pictures in the familiar and intimate togetherness of father, mother and child.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 241
CARRY HAUSER* (Wien 1895 - 1985 Rekawinkel)
Brüder I
Bleistift/Papier, 21 x 14,5 cm
monogrammiert CH
abgebildet in Carry Hauser 2018, S. 118, Nr. 351
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 250 - 500
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 250
CARRY HAUSER* (Vienna 1895 - 1985 Rekawinkel)
Brothers I
pencil/paper, 21 x 14,5 cm
monogrammed CH
depicted in Carry Hauser 2018, p. 118, no. 351
Österreichischer Maler, Bühnenbildner, Dichter, Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Studierte an der Kunstgewerbeschule in Wien bei Alfred Roller, Oskar Strnad, Anton von Kenner und Adolf Michae Boehm. Zog 1914 als Freiwilliger in den Erten Weltkrieg, kehrte als Pazifist zurück. Befreundet mit Franz Theodor Csokor und gefördert von Arthur Roessler. Mitglied in der Künstlergruppe Freie Bewegung und 1925 bis 1938 Mitglied im Hagenbund. Lebte zeitweise in Passau, gemeinsam mit Georg Philipp Wörlen, Reinhard Hilker, Fritz Fuhrken und Franz Bronstert in der Künstlergruppe Der Fels. Ab 1922 verheiratet mit der Altphilologin Gertrude Herzog-Hauser. Während des Zweiten Weltkrieges im Exil in der Schweiz, Frau und Sohn flohen in die Niederlande. Ab 1947 wieder in Wien am kulturellen Wiederaufbau beteiligt. Generalsekretär und Vizepräsident des P.E.N. Clubs, Ehrenpräsident des Neuen Hagenbundes. Stilistische Entwicklung von der klassischen, akademischen Ausbildung über den frühen Expressionismus hin zur Neuen Sachlichkeit. Themen wie Liebe, Tod, Eros, narrative Darstellungen, religiöse Themen und Afrikabilder. Häufig auch Selbstporträts und Auseinandersetzung mit der eigenen Biografie. Familienbilder im vertrauten und innigen Zueinander von Vater, Mutter und Kind.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Austrian painter, stage designer, poet, writer of the 20th century. Studied at the School of Applied Arts in Vienna under Alfred Roller, Oskar Strnad, Anton von Kenner and Adolf Michae Boehm. In 1914 he volunteered for the First World War and returned as a pacifist. Befriended Franz Theodor Csokor and encouraged by Arthur Roessler. Member of the artist group Freie Bewegung and from 1925 to 1938 member of the Hagenbund. Lived temporarily in Passau, together with Georg Philipp Wörlen, Reinhard Hilker, Fritz Fuhrken and Franz Bronstert in the artist group Der Fels. From 1922 married to the classical philologist Gertrude Herzog-Hauser. During the Second World War in exile in Switzerland, wife and son fled to the Netherlands. From 1947 again involved in cultural reconstruction in Vienna. Secretary General and Vice President of the P.E.N. Club, Honorary President of the New Hagenbund. Stylistic development from classical, academic training through early Expressionism to New Objectivity. Themes of love, death, eros, narrative representations, religious themes, and images of Africa. Frequent self-portraits and examination of his own biography. Family pictures in the familiar and intimate togetherness of father, mother and child.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 244
CARRY HAUSER* (Wien 1895 - 1985 Rekawinkel)
Dominikaner Mönch
Kohle/Papier, 50,5 x 30 cm
signiert Carry Hauser, monogrammiert CH
beschriftet Dominikaner, verso Stempel Carry Hauser
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 250 - 500
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 250
CARRY HAUSER* (Vienna 1895 - 1985 Rekawinkel)
Dominican monk
charcoal/paper, 50,5 x 30 cm
signed Carry Hauser, monogrammed CH
inscribed Dominikaner, verso stamp Carry Hauser
Österreichischer Maler, Bühnenbildner, Dichter, Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Studierte an der Kunstgewerbeschule in Wien bei Alfred Roller, Oskar Strnad, Anton von Kenner und Adolf Michae Boehm. Zog 1914 als Freiwilliger in den Erten Weltkrieg, kehrte als Pazifist zurück. Befreundet mit Franz Theodor Csokor und gefördert von Arthur Roessler. Mitglied in der Künstlergruppe Freie Bewegung und 1925 bis 1938 Mitglied im Hagenbund. Lebte zeitweise in Passau, gemeinsam mit Georg Philipp Wörlen, Reinhard Hilker, Fritz Fuhrken und Franz Bronstert in der Künstlergruppe Der Fels. Ab 1922 verheiratet mit der Altphilologin Gertrude Herzog-Hauser. Während des Zweiten Weltkrieges im Exil in der Schweiz, Frau und Sohn flohen in die Niederlande. Ab 1947 wieder in Wien am kulturellen Wiederaufbau beteiligt. Generalsekretär und Vizepräsident des P.E.N. Clubs, Ehrenpräsident des Neuen Hagenbundes. Stilistische Entwicklung von der klassischen, akademischen Ausbildung über den frühen Expressionismus hin zur Neuen Sachlichkeit. Themen wie Liebe, Tod, Eros, narrative Darstellungen, religiöse Themen und Afrikabilder. Häufig auch Selbstporträts und Auseinandersetzung mit der eigenen Biografie. Familienbilder im vertrauten und innigen Zueinander von Vater, Mutter und Kind.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Austrian painter, stage designer, poet, writer of the 20th century. Studied at the School of Applied Arts in Vienna under Alfred Roller, Oskar Strnad, Anton von Kenner and Adolf Michae Boehm. In 1914 he volunteered for the First World War and returned as a pacifist. Befriended Franz Theodor Csokor and encouraged by Arthur Roessler. Member of the artist group Freie Bewegung and from 1925 to 1938 member of the Hagenbund. Lived temporarily in Passau, together with Georg Philipp Wörlen, Reinhard Hilker, Fritz Fuhrken and Franz Bronstert in the artist group Der Fels. From 1922 married to the classical philologist Gertrude Herzog-Hauser. During the Second World War in exile in Switzerland, wife and son fled to the Netherlands. From 1947 again involved in cultural reconstruction in Vienna. Secretary General and Vice President of the P.E.N. Club, Honorary President of the New Hagenbund. Stylistic development from classical, academic training through early Expressionism to New Objectivity. Themes of love, death, eros, narrative representations, religious themes, and images of Africa. Frequent self-portraits and examination of his own biography. Family pictures in the familiar and intimate togetherness of father, mother and child.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 245
CARRY HAUSER* (Wien 1895 - 1985 Rekawinkel)
Mann mit Katze
Bleistift/Papier, 44 x 28,3 cm
Knicke im Blatt sichtbar
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 300 - 600
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 300
CARRY HAUSER* (Vienna 1895 - 1985 Rekawinkel)
Man with a cat
pencil/paper, 44 x 28,3 cm
crease in the paper visible
Österreichischer Maler, Bühnenbildner, Dichter, Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Studierte an der Kunstgewerbeschule in Wien bei Alfred Roller, Oskar Strnad, Anton von Kenner und Adolf Michae Boehm. Zog 1914 als Freiwilliger in den Erten Weltkrieg, kehrte als Pazifist zurück. Befreundet mit Franz Theodor Csokor und gefördert von Arthur Roessler. Mitglied in der Künstlergruppe Freie Bewegung und 1925 bis 1938 Mitglied im Hagenbund. Lebte zeitweise in Passau, gemeinsam mit Georg Philipp Wörlen, Reinhard Hilker, Fritz Fuhrken und Franz Bronstert in der Künstlergruppe Der Fels. Ab 1922 verheiratet mit der Altphilologin Gertrude Herzog-Hauser. Während des Zweiten Weltkrieges im Exil in der Schweiz, Frau und Sohn flohen in die Niederlande. Ab 1947 wieder in Wien am kulturellen Wiederaufbau beteiligt. Generalsekretär und Vizepräsident des P.E.N. Clubs, Ehrenpräsident des Neuen Hagenbundes. Stilistische Entwicklung von der klassischen, akademischen Ausbildung über den frühen Expressionismus hin zur Neuen Sachlichkeit. Themen wie Liebe, Tod, Eros, narrative Darstellungen, religiöse Themen und Afrikabilder. Häufig auch Selbstporträts und Auseinandersetzung mit der eigenen Biografie. Familienbilder im vertrauten und innigen Zueinander von Vater, Mutter und Kind.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Austrian painter, stage designer, poet, writer of the 20th century. Studied at the School of Applied Arts in Vienna under Alfred Roller, Oskar Strnad, Anton von Kenner and Adolf Michae Boehm. In 1914 he volunteered for the First World War and returned as a pacifist. Befriended Franz Theodor Csokor and encouraged by Arthur Roessler. Member of the artist group Freie Bewegung and from 1925 to 1938 member of the Hagenbund. Lived temporarily in Passau, together with Georg Philipp Wörlen, Reinhard Hilker, Fritz Fuhrken and Franz Bronstert in the artist group Der Fels. From 1922 married to the classical philologist Gertrude Herzog-Hauser. During the Second World War in exile in Switzerland, wife and son fled to the Netherlands. From 1947 again involved in cultural reconstruction in Vienna. Secretary General and Vice President of the P.E.N. Club, Honorary President of the New Hagenbund. Stylistic development from classical, academic training through early Expressionism to New Objectivity. Themes of love, death, eros, narrative representations, religious themes, and images of Africa. Frequent self-portraits and examination of his own biography. Family pictures in the familiar and intimate togetherness of father, mother and child.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 246
CARRY HAUSER* (Wien 1895 - 1985 Rekawinkel)
Konvolut drei Madonnenskizzen
Madonna mit Jesusknaben
Bleistift und Buntstift/Transparentpapier, 32 x 23 cm
Bodenseemadonna
Bleistift/Transparentpapier, 34 x 25 cm
auf Paper montiert, beschriftet Skizze zum Aquarell: Madonna mit Sonnenblumen
Madonna mit Vögelchen
Bleistift/Transparentpapier, 29,8 x 21 cm
monogrammiert CH
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 500 - 800
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 500
CARRY HAUSER* (Vienna 1895 - 1985 Rekawinkel)
Bundle of three Madonna sketches
Madonna with Jesus child
pencil and colored pencil/transparent paper, 32 x 23 cm
Lake Constance Madonna
pencil/transparent paper, 34 x 25 cm
mounted on paper, inscribed Skizze zum Aquarell: Madonna mit Sonnenblumen
Madonna with little bird
pencil/transparent paper, 29,8 x 21 cm
monogrammed CH
Österreichischer Maler, Bühnenbildner, Dichter, Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Studierte an der Kunstgewerbeschule in Wien bei Alfred Roller, Oskar Strnad, Anton von Kenner und Adolf Michae Boehm. Zog 1914 als Freiwilliger in den Erten Weltkrieg, kehrte als Pazifist zurück. Befreundet mit Franz Theodor Csokor und gefördert von Arthur Roessler. Mitglied in der Künstlergruppe Freie Bewegung und 1925 bis 1938 Mitglied im Hagenbund. Lebte zeitweise in Passau, gemeinsam mit Georg Philipp Wörlen, Reinhard Hilker, Fritz Fuhrken und Franz Bronstert in der Künstlergruppe Der Fels. Ab 1922 verheiratet mit der Altphilologin Gertrude Herzog-Hauser. Während des Zweiten Weltkrieges im Exil in der Schweiz, Frau und Sohn flohen in die Niederlande. Ab 1947 wieder in Wien am kulturellen Wiederaufbau beteiligt. Generalsekretär und Vizepräsident des P.E.N. Clubs, Ehrenpräsident des Neuen Hagenbundes. Stilistische Entwicklung von der klassischen, akademischen Ausbildung über den frühen Expressionismus hin zur Neuen Sachlichkeit. Themen wie Liebe, Tod, Eros, narrative Darstellungen, religiöse Themen und Afrikabilder. Häufig auch Selbstporträts und Auseinandersetzung mit der eigenen Biografie. Familienbilder im vertrauten und innigen Zueinander von Vater, Mutter und Kind.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Austrian painter, stage designer, poet, writer of the 20th century. Studied at the School of Applied Arts in Vienna under Alfred Roller, Oskar Strnad, Anton von Kenner and Adolf Michae Boehm. In 1914 he volunteered for the First World War and returned as a pacifist. Befriended Franz Theodor Csokor and encouraged by Arthur Roessler. Member of the artist group Freie Bewegung and from 1925 to 1938 member of the Hagenbund. Lived temporarily in Passau, together with Georg Philipp Wörlen, Reinhard Hilker, Fritz Fuhrken and Franz Bronstert in the artist group Der Fels. From 1922 married to the classical philologist Gertrude Herzog-Hauser. During the Second World War in exile in Switzerland, wife and son fled to the Netherlands. From 1947 again involved in cultural reconstruction in Vienna. Secretary General and Vice President of the P.E.N. Club, Honorary President of the New Hagenbund. Stylistic development from classical, academic training through early Expressionism to New Objectivity. Themes of love, death, eros, narrative representations, religious themes, and images of Africa. Frequent self-portraits and examination of his own biography. Family pictures in the familiar and intimate togetherness of father, mother and child.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 249
CARRY HAUSER* (Wien 1895 - 1985 Rekawinkel)
Schmunzelnde Traurige, 1966
Kohle/Papier, 50 x 32,5 cm
signiert Carry Hauser, monogrammiert CH, datiert 1966
beschriftet "Schmunzelnde Traurige"
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 200 - 400
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 200
CARRY HAUSER* (Vienna 1895 - 1985 Rekawinkel)
The sad smiling one, 1966
charcoal/paper, 50 x 32,5 cm
signed Carry Hauser, monogrammed CH, dated 1966
inscribed "Schmunzelnde Traurige"
Österreichischer Maler, Bühnenbildner, Dichter, Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Studierte an der Kunstgewerbeschule in Wien bei Alfred Roller, Oskar Strnad, Anton von Kenner und Adolf Michae Boehm. Zog 1914 als Freiwilliger in den Erten Weltkrieg, kehrte als Pazifist zurück. Befreundet mit Franz Theodor Csokor und gefördert von Arthur Roessler. Mitglied in der Künstlergruppe Freie Bewegung und 1925 bis 1938 Mitglied im Hagenbund. Lebte zeitweise in Passau, gemeinsam mit Georg Philipp Wörlen, Reinhard Hilker, Fritz Fuhrken und Franz Bronstert in der Künstlergruppe Der Fels. Ab 1922 verheiratet mit der Altphilologin Gertrude Herzog-Hauser. Während des Zweiten Weltkrieges im Exil in der Schweiz, Frau und Sohn flohen in die Niederlande. Ab 1947 wieder in Wien am kulturellen Wiederaufbau beteiligt. Generalsekretär und Vizepräsident des P.E.N. Clubs, Ehrenpräsident des Neuen Hagenbundes. Stilistische Entwicklung von der klassischen, akademischen Ausbildung über den frühen Expressionismus hin zur Neuen Sachlichkeit. Themen wie Liebe, Tod, Eros, narrative Darstellungen, religiöse Themen und Afrikabilder. Häufig auch Selbstporträts und Auseinandersetzung mit der eigenen Biografie. Familienbilder im vertrauten und innigen Zueinander von Vater, Mutter und Kind.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Austrian painter, stage designer, poet, writer of the 20th century. Studied at the School of Applied Arts in Vienna under Alfred Roller, Oskar Strnad, Anton von Kenner and Adolf Michae Boehm. In 1914 he volunteered for the First World War and returned as a pacifist. Befriended Franz Theodor Csokor and encouraged by Arthur Roessler. Member of the artist group Freie Bewegung and from 1925 to 1938 member of the Hagenbund. Lived temporarily in Passau, together with Georg Philipp Wörlen, Reinhard Hilker, Fritz Fuhrken and Franz Bronstert in the artist group Der Fels. From 1922 married to the classical philologist Gertrude Herzog-Hauser. During the Second World War in exile in Switzerland, wife and son fled to the Netherlands. From 1947 again involved in cultural reconstruction in Vienna. Secretary General and Vice President of the P.E.N. Club, Honorary President of the New Hagenbund. Stylistic development from classical, academic training through early Expressionism to New Objectivity. Themes of love, death, eros, narrative representations, religious themes, and images of Africa. Frequent self-portraits and examination of his own biography. Family pictures in the familiar and intimate togetherness of father, mother and child.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 250
CARRY HAUSER* (Wien 1895 - 1985 Rekawinkel)
Menschenmenge
Kugelschreiber/Papier, 30 x 32,5 cm
verso Nachlasstempel Carry Hauser
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 200 - 400
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 200
CARRY HAUSER* (Vienna 1895 - 1985 Rekawinkel)
Crowd
ball pen/paper, 30 x 32,5 cm
verso estate stamp Carry Hauser
Österreichischer Maler, Bühnenbildner, Dichter, Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Studierte an der Kunstgewerbeschule in Wien bei Alfred Roller, Oskar Strnad, Anton von Kenner und Adolf Michae Boehm. Zog 1914 als Freiwilliger in den Erten Weltkrieg, kehrte als Pazifist zurück. Befreundet mit Franz Theodor Csokor und gefördert von Arthur Roessler. Mitglied in der Künstlergruppe Freie Bewegung und 1925 bis 1938 Mitglied im Hagenbund. Lebte zeitweise in Passau, gemeinsam mit Georg Philipp Wörlen, Reinhard Hilker, Fritz Fuhrken und Franz Bronstert in der Künstlergruppe Der Fels. Ab 1922 verheiratet mit der Altphilologin Gertrude Herzog-Hauser. Während des Zweiten Weltkrieges im Exil in der Schweiz, Frau und Sohn flohen in die Niederlande. Ab 1947 wieder in Wien am kulturellen Wiederaufbau beteiligt. Generalsekretär und Vizepräsident des P.E.N. Clubs, Ehrenpräsident des Neuen Hagenbundes. Stilistische Entwicklung von der klassischen, akademischen Ausbildung über den frühen Expressionismus hin zur Neuen Sachlichkeit. Themen wie Liebe, Tod, Eros, narrative Darstellungen, religiöse Themen und Afrikabilder. Häufig auch Selbstporträts und Auseinandersetzung mit der eigenen Biografie. Familienbilder im vertrauten und innigen Zueinander von Vater, Mutter und Kind.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Austrian painter, stage designer, poet, writer of the 20th century. Studied at the School of Applied Arts in Vienna under Alfred Roller, Oskar Strnad, Anton von Kenner and Adolf Michae Boehm. In 1914 he volunteered for the First World War and returned as a pacifist. Befriended Franz Theodor Csokor and encouraged by Arthur Roessler. Member of the artist group Freie Bewegung and from 1925 to 1938 member of the Hagenbund. Lived temporarily in Passau, together with Georg Philipp Wörlen, Reinhard Hilker, Fritz Fuhrken and Franz Bronstert in the artist group Der Fels. From 1922 married to the classical philologist Gertrude Herzog-Hauser. During the Second World War in exile in Switzerland, wife and son fled to the Netherlands. From 1947 again involved in cultural reconstruction in Vienna. Secretary General and Vice President of the P.E.N. Club, Honorary President of the New Hagenbund. Stylistic development from classical, academic training through early Expressionism to New Objectivity. Themes of love, death, eros, narrative representations, religious themes, and images of Africa. Frequent self-portraits and examination of his own biography. Family pictures in the familiar and intimate togetherness of father, mother and child.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 251
CARRY HAUSER* (Wien 1895 - 1985 Rekawinkel)
La Guyana, 1965
Ölkreide und Tusche/Papier, 50 x 33 cm
datiert 1965, beschriftet "La Guyana vom Kabinenfenster durch Krane"
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 300 - 500
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 300
CARRY HAUSER* (Vienna 1895 - 1985 Rekawinkel)
La guyana, 1965
oil pastel and indian ink/paper, 50 x 33 cm
dated 1965, inscribed "La Guyana vom Kabinenfenster durch Krane"
Österreichischer Maler, Bühnenbildner, Dichter, Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Studierte an der Kunstgewerbeschule in Wien bei Alfred Roller, Oskar Strnad, Anton von Kenner und Adolf Michae Boehm. Zog 1914 als Freiwilliger in den Erten Weltkrieg, kehrte als Pazifist zurück. Befreundet mit Franz Theodor Csokor und gefördert von Arthur Roessler. Mitglied in der Künstlergruppe Freie Bewegung und 1925 bis 1938 Mitglied im Hagenbund. Lebte zeitweise in Passau, gemeinsam mit Georg Philipp Wörlen, Reinhard Hilker, Fritz Fuhrken und Franz Bronstert in der Künstlergruppe Der Fels. Ab 1922 verheiratet mit der Altphilologin Gertrude Herzog-Hauser. Während des Zweiten Weltkrieges im Exil in der Schweiz, Frau und Sohn flohen in die Niederlande. Ab 1947 wieder in Wien am kulturellen Wiederaufbau beteiligt. Generalsekretär und Vizepräsident des P.E.N. Clubs, Ehrenpräsident des Neuen Hagenbundes. Stilistische Entwicklung von der klassischen, akademischen Ausbildung über den frühen Expressionismus hin zur Neuen Sachlichkeit. Themen wie Liebe, Tod, Eros, narrative Darstellungen, religiöse Themen und Afrikabilder. Häufig auch Selbstporträts und Auseinandersetzung mit der eigenen Biografie. Familienbilder im vertrauten und innigen Zueinander von Vater, Mutter und Kind.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Austrian painter, stage designer, poet, writer of the 20th century. Studied at the School of Applied Arts in Vienna under Alfred Roller, Oskar Strnad, Anton von Kenner and Adolf Michae Boehm. In 1914 he volunteered for the First World War and returned as a pacifist. Befriended Franz Theodor Csokor and encouraged by Arthur Roessler. Member of the artist group Freie Bewegung and from 1925 to 1938 member of the Hagenbund. Lived temporarily in Passau, together with Georg Philipp Wörlen, Reinhard Hilker, Fritz Fuhrken and Franz Bronstert in the artist group Der Fels. From 1922 married to the classical philologist Gertrude Herzog-Hauser. During the Second World War in exile in Switzerland, wife and son fled to the Netherlands. From 1947 again involved in cultural reconstruction in Vienna. Secretary General and Vice President of the P.E.N. Club, Honorary President of the New Hagenbund. Stylistic development from classical, academic training through early Expressionism to New Objectivity. Themes of love, death, eros, narrative representations, religious themes, and images of Africa. Frequent self-portraits and examination of his own biography. Family pictures in the familiar and intimate togetherness of father, mother and child.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 255
FRANZ BRONSTERT* (Dorsten 1895 - 1967 Freudenberg)
Passau, 1921
Tusche/Papier, 32,5 x 45,5 cm
signiert Fr. Bronstert, datiert 21
bezeichnet Haus in Passau
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 100 - 200
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 100
FRANZ BRONSTERT* (Dorsten 1895 - 1967 Freudenberg)
Passau, 1921
indian ink/paper, 32,5 x 45,5 cm
signed Fr. Bronstert, dated 21
titled Haus in Passau
Franz Bronstert wurde als Sohn des Zeichen- und Musiklehrers Bernhard Bronstert und seiner Frau Luise (geborene Breil) in Dorsten geboren. Vor dem Ersten Weltkrieg besuchte Bronstert die Maschinenbauschule in Hagen. Im Kriegsgefangenenlager Ripon, Yorkshire, erste künstlerische Betätigung und Zusammentreffen mit Fritz Fuhrken und Georg Philipp Wörlen. Die Kontakte führten 1921 zur Gründung der Künstlergruppe „Der Fels“, zu der auch Reinhard Hilker und Carry Hauser (Hagenbund) stießen. Nach dem Krieg ließ sich Bronstert in Hagen nieder und knüpfte Kontakte mit dem Kreis um Karl Ernst Osthaus, insbesondere Christian Rohls. Auch entstand eine enge Freundschaft mit Alfred Kubin. Rege Ausstellungstätigkeit mit dem „Fels“ von 1921 bis 1927 von Kiel bis Wien. In dieser Zeit Publikation von acht Mappen mit Originaldrucken der Felskünstler. Beteiligung an Ausstellungen des „Jungen Reinlands“ und an der Gruppenausstellung des Hagenrings im Museum Osnabrück 1929. Bronstert entwickelte sich vom radikalen Expressionismus der frühen zwanziger Jahre über eine realistische Phase zum „geläuterten Impressionismus“. Seine Motive findet er meist in der Natur. Bronstert malte in Öl, zeichnete und beherrschte andere Techniken, arbeitete aber v.a. in Aquarell. Bronstert heiratete mittlerweile Maria Regina Hedwig Schlickum, eine Verwandte des Landschaftsmalers Carl Schlickum und des Dichters Ferdinand Freiligrath. Bronstert machte in seinem erlernten Beruf Karriere, was ihn finanziell unabhängig sein ließ. Er war Inhaber mehrerer nationaler und internationaler Patente und technisches Vorstandsmitglied des VARTA-Konzerns. Bronstert war von 1940 bis 1943 mit 12 Bildern auf den Großen Deutschen Kunstausstellungen in München vertreten. Werke u. a. in: Sammlung Schneider, Museum Baden, Solingen; Karl-Ernst-Osthaus-Museum Hagen, Museum Schloss Moyland, Von-der-Heydt-Museum, Wuppertal; Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München; Kunstsammlung der Stadt Soest, Städtische Galerie Lüdenscheid, Stadtmuseum Iserlohn.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Franz Bronstert was born in Dorsten, the son of the drawing and music teacher Bernhard Bronstert and his wife Luise (née Breil). Before the First World War, Bronstert attended mechanical engineering school in Hagen. In the prisoner of war camp Ripon, Yorkshire, first artistic activity and meeting with Fritz Fuhrken and Georg Philipp Wörlen. The contacts led in 1921 to the founding of the artists' group "Der Fels", which Reinhard Hilker and Carry Hauser (Hagenbund) also joined. After the war, Bronstert settled in Hagen and established contacts with the circle around Karl Ernst Osthaus, especially Christian Rohls. A close friendship with Alfred Kubin also developed. Active exhibition activity with the "Fels" from 1921 to 1927 from Kiel to Vienna. During this time publication of eight folders with original prints by the rock artists. Participation in exhibitions of the "Junges Reinland" and in the Hagenring group exhibition in the Osnabrück Museum in 1929. Bronstert developed from the radical Expressionism of the early 1920s via a realistic phase to "purified Impressionism". He usually finds his motifs in nature. Bronstert painted in oil, drew and mastered other techniques, but mainly worked in watercolour. Bronstert meanwhile married Maria Regina Hedwig Schlickum, a relative of the landscape painter Carl Schlickum and the poet Ferdinand Freiligrath. Bronstert made a career in his learned profession, which allowed him to be financially independent. He was the owner of several national and international patents and a technical board member of the VARTA group. From 1940 to 1943, Bronstert was represented with twelve paintings at the Great German Art Exhibitions in Munich. Works in: Schneider Collection; Museum Baden, Solingen; Karl Ernst Osthaus Museum Hagen, Museum Schloss Moyland, Von der Heydt Museum, Wuppertal; Bavarian State Painting Collections, Munich; Art collection of the city of Soest, City Gallery Lüdenscheid, City Museum Iserlohn.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 256
FRANZ BRONSTERT* (Dorsten 1895 - 1967 Freudenberg)
Blume am Fenster, 1923
Linolschnitt/Papier, 12 x 18 cm
signiert fr Bronstert, datiert 1923
nummeriert 12/14 und gewidmet für Carry herzlichst Bro Okt. 1923
stockfleckig am Rand
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 100 - 200
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 100
FRANZ BRONSTERT* (Dorsten 1895 - 1967 Freudenberg)
Flower by the window, 1923
linocut/paper, 12 x 18 cm
signed fr Bronstert, dated 1923
numbered 12/14 and dedicated fuer Carry herzlichst Bro Okt. 1923
foxing on the edges
Franz Bronstert wurde als Sohn des Zeichen- und Musiklehrers Bernhard Bronstert und seiner Frau Luise (geborene Breil) in Dorsten geboren. Vor dem Ersten Weltkrieg besuchte Bronstert die Maschinenbauschule in Hagen. Im Kriegsgefangenenlager Ripon, Yorkshire, erste künstlerische Betätigung und Zusammentreffen mit Fritz Fuhrken und Georg Philipp Wörlen. Die Kontakte führten 1921 zur Gründung der Künstlergruppe „Der Fels“, zu der auch Reinhard Hilker und Carry Hauser (Hagenbund) stießen. Nach dem Krieg ließ sich Bronstert in Hagen nieder und knüpfte Kontakte mit dem Kreis um Karl Ernst Osthaus, insbesondere Christian Rohls. Auch entstand eine enge Freundschaft mit Alfred Kubin. Rege Ausstellungstätigkeit mit dem „Fels“ von 1921 bis 1927 von Kiel bis Wien. In dieser Zeit Publikation von acht Mappen mit Originaldrucken der Felskünstler. Beteiligung an Ausstellungen des „Jungen Reinlands“ und an der Gruppenausstellung des Hagenrings im Museum Osnabrück 1929. Bronstert entwickelte sich vom radikalen Expressionismus der frühen zwanziger Jahre über eine realistische Phase zum „geläuterten Impressionismus“. Seine Motive findet er meist in der Natur. Bronstert malte in Öl, zeichnete und beherrschte andere Techniken, arbeitete aber v.a. in Aquarell. Bronstert heiratete mittlerweile Maria Regina Hedwig Schlickum, eine Verwandte des Landschaftsmalers Carl Schlickum und des Dichters Ferdinand Freiligrath. Bronstert machte in seinem erlernten Beruf Karriere, was ihn finanziell unabhängig sein ließ. Er war Inhaber mehrerer nationaler und internationaler Patente und technisches Vorstandsmitglied des VARTA-Konzerns. Bronstert war von 1940 bis 1943 mit 12 Bildern auf den Großen Deutschen Kunstausstellungen in München vertreten. Werke u. a. in: Sammlung Schneider, Museum Baden, Solingen; Karl-Ernst-Osthaus-Museum Hagen, Museum Schloss Moyland, Von-der-Heydt-Museum, Wuppertal; Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München; Kunstsammlung der Stadt Soest, Städtische Galerie Lüdenscheid, Stadtmuseum Iserlohn.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Franz Bronstert was born in Dorsten, the son of the drawing and music teacher Bernhard Bronstert and his wife Luise (née Breil). Before the First World War, Bronstert attended mechanical engineering school in Hagen. In the prisoner of war camp Ripon, Yorkshire, first artistic activity and meeting with Fritz Fuhrken and Georg Philipp Wörlen. The contacts led in 1921 to the founding of the artists' group "Der Fels", which Reinhard Hilker and Carry Hauser (Hagenbund) also joined. After the war, Bronstert settled in Hagen and established contacts with the circle around Karl Ernst Osthaus, especially Christian Rohls. A close friendship with Alfred Kubin also developed. Active exhibition activity with the "Fels" from 1921 to 1927 from Kiel to Vienna. During this time publication of eight folders with original prints by the rock artists. Participation in exhibitions of the "Junges Reinland" and in the Hagenring group exhibition in the Osnabrück Museum in 1929. Bronstert developed from the radical Expressionism of the early 1920s via a realistic phase to "purified Impressionism". He usually finds his motifs in nature. Bronstert painted in oil, drew and mastered other techniques, but mainly worked in watercolour. Bronstert meanwhile married Maria Regina Hedwig Schlickum, a relative of the landscape painter Carl Schlickum and the poet Ferdinand Freiligrath. Bronstert made a career in his learned profession, which allowed him to be financially independent. He was the owner of several national and international patents and a technical board member of the VARTA group. From 1940 to 1943, Bronstert was represented with twelve paintings at the Great German Art Exhibitions in Munich. Works in: Schneider Collection; Museum Baden, Solingen; Karl Ernst Osthaus Museum Hagen, Museum Schloss Moyland, Von der Heydt Museum, Wuppertal; Bavarian State Painting Collections, Munich; Art collection of the city of Soest, City Gallery Lüdenscheid, City Museum Iserlohn.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 260
GEORG PHILIPP WÖRLEN (Dillingen an der Donau 1886 - 1954 Passau)
Weiblicher Akt, 1924
Kohle/Papier, 36,7 x 28 cm
signiert G.Ph.Wörlen, datiert 1924
abgebildet im Kat. Hagenbund, Widder 2019, S. 78, Nr. 206
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 400 - 600
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 400
GEORG PHILIPP WOERLEN (Dillingen at Danube 1886 - 1954 Passau)
Female nude, 1924
charcoal/paper, 36,7 x 28 cm
signed G. Ph. Woerlen, dated 1924
depicted in the catalogue Hagenbund, Widder 2019, p. 78, no. 206
Deutscher Maler und Grafiker des 20. Jahrhunderts. Besuchte die Kunstgewerbeschule in Nürnberg, arbeitete als Restaurator im Atelier Altheimer in Regensburg. 1920 Rückkehr nach Passau, als Kunsterzieher am Gymnasium tätig. Mitglied der Künstlergruppe der Fels, wie auch Fritz Fuhrken, Franz Bronstert, Reinhard Hilker und Carry Hauser. 1923/24 auch Mitglied der Gruppe der 6 und ab 1947 Mitglied der Donauwaldgruppe, wie auch Hermann Erbe-Vogel, August Philipp Henneberger, Reinhold Koeppel, Walter Mauder, Wilhelm Niedermayer und Heinz Theuerjahr. 1927 bis 1938 auch Mitglied des Hagenbundes. Frühe Einflüsse des Impressionismus, Anfang der 1920er Jahre Entwicklung in Richtung Expressionismus und Kubismus. In den 1930er Jahren Arbeiten im Stil der Neuen Sachlichkeit, danach entstanden wieder expressionistische Werke. Schuf Landschaften, Porträts und Aktdarstellungen und im Spätwerk auch abstrakte Arbeiten.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
German painter and graphic artist of the 20th century. Attended the School of Arts and Crafts in Nuremberg, worked as a restorer in the Altheimer studio in Regensburg. 1920 Returned to Passau, worked as an art teacher at the Gymnasium. Member of the artist group der Fels, as well as Fritz Fuhrken, Franz Bronstert, Reinhard Hilker and Carry Hauser. 1923/24 also member of the group of 6 and from 1947 member of the Donauwaldgruppe, as also Hermann Erbe-Vogel, August Philipp Henneberger, Reinhold Koeppel, Walter Mauder, Wilhelm Niedermayer and Heinz Theuerjahr. 1927 to 1938 also a member of the Hagenbund. Early influences of Impressionism, early 1920s development toward Expressionism and Cubism. In the 1930s works in the style of New Objectivity, then again created Expressionist works. Created landscapes, portraits and nudes and in the late work also abstract works.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 261
FRITZ FUHRKEN (Nadorst bei Oldenburg 1894 - 1943 Hesdin)
Es waren zwei Königskinder, 1924
Lithografie/Papier, 42,9 x 30,8 cm
signiert Fritz Fuhrken, datiert 1924, betitelt Es waren zwei Königskinder, gewidmet An Carry + Frau Hauser
Stockfleckig
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 100 - 200
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 100
FRITZ FUHRKEN (Nadorst, Oldenburg 1894 - 1943 Hesdin)
There were two royal children, 1924
lithograph/paper, 42,9 x 30,8 cm
signed Fritz Fuhrken, dated 1924, entitled Es waren zwei Koenigskinder, dedicated An Carry + Frau Hauser
foxing and stains
Fritz Fuhrken besuchte ab 1909 das Bremer Lehrerseminar. Fuhrken, der sich bereits mit 17 Jahren (1911) für die Jugendbewegung und den Wandervogel interessierte, gründete 1911 die Stickgraser Wandervogelgruppe „St.W.V. von 1911“ und illustrierte das Fahrtenbuch mit Federzeichnungen. Erste druckgraphische Arbeiten im Jugendstil zwischen 1913 und 1915. Der Kriegsfreiwillige Fuhrken im November 1915 in den Osten abkommandiert. Bis Dezember 1917 stand er als Infanterist an der russischen Front in Galizien und Wolhynien. Den Krieg begleitet er in Tagebuchaufzeichnungen und Skizzen. Fuhrken wurde Regimentszeichner. Er malte aber auch gemeinsam mit einem Meisterschüler von Arthur Kampf. Im Dezember 1917 wurde Fuhrken an die Westfront verlegt. An der Somme geriet er im August 1918 in englische Kriegsgefangenschaft. Er verbachte 15 Monate im Gefangenenlager Colsterdale/Masham, einem privilegierten Lager für Offiziere in Yorkshire. Fuhrken schuf dort Aquarelle, Federzeichnungen und Holzschnitte (Colsterdaler Expressionismus, Nähe zum Blauen Reiter). Angeregt wurde er durch ebenfalls im Lager anwesende namhafte Künstler (Otto Nebel) und mit Kunst des Deutschen Expressionismus. Nebel war stark beeinflusst von Franz Marc und dem Blauen Reiter. Austausch Fuhrkens mit Georg Philipp Wörlen. Weitere Anregungen durch den Kunstpädagogen Erich Parnitzke und den Bocholter Architekten Karl Tangerding (1891–1936), aus dem Umfeld der Rheinischen Expressionisten. Rainer Stamm kategorisiert Fuhrkens farbabstrakte Aquarelle als „dynamischen Kubofuturismus“. In den 20er Jahren Abschwächung der Palette und Beruhigung der Sujets gemäß der zweiten Expressionisten-Generation und Annäherung an die Neue Sachlichkeit. Andere bedeutende Autoren, die über Fuhrken schrieben, sind Bernd Küster, früherer Direktor des Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte in Oldenburg, oder Barbara Alms Leiterin der Städtischen Galerie Delmenhorst Haus Coburg. Frühe Papierarbeiten Fuhrkens fanden über den Wuppertaler Sammler Albert Rudolf Ibach (Klavierfabrik Rud. Ibach Sohn) Eingang in die Sammlung Etta und Otto Stangl in München. Oktober Rückkehr nach Delmenhorst-Stickgras. 1920 erstes Lehramt an der Volksschule Kleine Allee in Bremen. Fuhrken wurde Mitglied des Bremer Künstlerbundes, des Nordwestdeutschen Künstlerbundes sowie der Künstlergruppe Neuwerker um Willy Menz (1890–1969). Nachmittags studierte er an der Staatlichen Kunstgewerbeschule Bremen in der Grafikklasse von Willy Menz. Erste gemeinsame Ausstellungen der „Drei“ (Franz Bronstert, Fuhrken, Wörlen) in der Heimat Bronsterts. In einer Anzeige der Kunstzeitschrift Hellweg erschien im September 1921 nur noch der Name „Der Fels“. 1922 wurden zwei weitere Mitglieder aufgenommen: Reinhard Hilker (1899–1961), der später Schüler bei Lyonel Feininger im Bauhaus wurde, und Carry Hauser (1895–1985), bis 1922 in Hals bei Passau. Rege Ausstellungstätigkeit in Deutschland und Österreich. Im Eigenverlag durch G. Ph. Wörlen in Passau erschienen 7 Folgen von Fels-Mappen mit jeweils einer grafischen Arbeit der Gruppe. Eine 8. Folge erschien 1924 durch Fritz Fuhrken im W. Krieg Verlag Leipzig. Die Mitglieder des „Fels“ bekamen durch Wörlen Kontakt zu Alfred Kubin in Wernstein am Inn.1922 heirateten Fritz Fuhrken und Ada Bors (1902–1979). Die Hochzeitsreise führte zu Georg Phillip Wörlen nach Passau. Es entwickelte sich eine lebenslange Freundschaft zu Otto Modersohn und zu Fritz Stuckenberg (1881–1944). Mit einer Ausbildungsempfehlung des Direktors der Kunsthalle Bremen, Emil Waldmann, kam Fritz Fuhrken als Student an die Kunstakademie Kassel (1925 bis 1927). Seine Lehrer waren Michel, Düllberg, Kay Heinrich Nebel (1888–1953) und Curt Witte (1882–1959), bei dem Fuhrken Meisterschüler wurde. Nach dem akademischen Zeichenlehrerexamen folgte ein Lehramt in Bremen. Mit seinen Schülern trug er eine beachtliche Sammlung von Bodenfunden in Bremen zusammen, die den Direktor des Bremer Focke-Museums, Ernst Grohne, 1940 zu einer Jahresschrift veranlasste. Neue Begeisterung für Vincent van Gogh und Paul Cézanne. Fuhrkens künstlerischer Weg führte über die Neue Sachlichkeit zu einer versachlichten Bildwelt. In seinen Landschaften entwickelte sich ein expressiver Pinselduktus mit fast autonomer Wirkung der Farben. Seine Motive fand er in Norddeutschland und in Alltagsdingen sowie auf Reisen durch Deutschland, Frankreich und Norwegen. Malaufenthalt 1936 in der ehemaligen Künstlerkolonie Dötlingen und im Sommer 1939 in Kloster auf Hiddensee.1939 wurde Fuhrken einberufen. Erneut kam er nach Russland, dann nach Frankreich. Es entstanden dokumentarische Skizzen und Zeichnungen der Landschaft oder Zeichnungen zu Kriegszerstörungen. Als Angehöriger der 6. Armee erlebte Fuhrken im Januar 1943 die Vernichtung seiner Kompanie in Stalingrad.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Fritz Fuhrken attended the Bremen teacher training college from 1909. Fuhrken, who was already interested in the youth movement and the Wandervogel at the age of 17 (1911), founded the Stickgraser Wandervogel group “St.W.V. von 1911" and illustrated the logbook with pen and ink drawings. First Art Nouveau prints 1913 - 1915. Fuhrken, a volunteer, was assigned to go east in November 1915. Until December 1917, he was an infantryman on the Russian front in Galicia and Volhynia. He documented the war in diary entries and sketches. Fuhrken became regimental draughtsman. But he also painted together with a master student of Arthur Kampf. In December 1917, Fuhrken was transferred to the western front. In August 1918, on the Somme, he was taken prisoner by the British. He spent 15 months at Colsterdale/Masham prison camp, a privileged prison camp for officers in Yorkshire. It was there that Fuhrken created watercolours, pen drawings and woodcuts (Colsterdaler Expressionism, proximity to the Blue Rider). He was inspired by well-known artists (Otto Nebel) who were also present in the camp and by German Expressionist art. Nebel was heavily influenced by Franz Marc and Der Blaue Reiter. Further influences by the art teacher Erich Parnitzke and the Bocholt architect Karl Tangerding (1891-1936), from the circle of Rhenish Expressionists. Rainer Stamm categorizes Fuhrken's colour-abstract watercolours as "dynamic Cubo-Futurism". In the 1920s, the palette and the subjects calmed down in accordance with the second generation of Expressionists and the approach to New Objectivity. Other important authors who wrote about Fuhrken are Bernd Küster, former director of the State Museum for Art and Cultural History in Oldenburg, or Barbara Alms, director of the Municipal Gallery Delmenhorst Haus Coburg. Fuhrken's early works on paper found their way into the Etta and Otto Stangl collection in Munich via the Wuppertal collector Albert Rudolf Ibach (piano factory Rud. Ibach Sohn). In October, return to Delmenhorst-Stickgrass. In 1920, first teaching post at the Kleine Allee elementary school, Bremen. Fuhrken became a member of the Bremen Artists' Association, the Northwest German Artists' Association and the Neuwerker artists' group around Willy Menz (1890-1969). In the afternoons, he studied at Staatliche Kunstgewerbeschule Bremen in Willy Menz's graphics class. First joint exhibitions of the "Drei" (three; Franz Bronstert, Fuhrken, Wörlen) in Bronstert's homeland. In an advertisement in the Hellweg art magazine in September 1921, only the name "Der Fels" appeared. Two more members were accepted in 1922: Reinhard Hilker (1899-1961), who later became a student of Lyonel Feininger at the Bauhaus, and Carry Hauser (1895-1985), until 1922 in Hals near Passau. Active exhibition activity in Germany and Austria. Self-published by G. Ph. Wörlen in Passau, 7 series of rock portfolios each with a graphic work by the group were published. An 8th episode was published in 1924 by Fritz Fuhrken in W. Krieg Verlag Leipzig. Through Wörlen, the members of the “Fels” came into contact with Alfred Kubin in Wernstein am Inn. Fritz Fuhrken and Ada Bors (1902–1979) married in 1922. The honeymoon led to Georg Phillip Wörlen in Passau. A lifelong friendship developed with Otto Modersohn and Fritz Stuckenberg (1881–1944). With a training recommendation from the director of the Kunsthalle Bremen, Emil Waldmann, Fritz Fuhrken came to the Kassel Art Academy as a student (1925 to 1927). His teachers were Michel, Düllberg, Kay Heinrich Nebel (1888-1953) and Curt Witte (1882-1959), with whom Fuhrken became a master student. After the academic drawing teacher exam, he acquired a teaching post in Bremen. With his students, he brought together an impressive collection of archaeological finds in Bremen, which prompted the director of the Bremen Focke Museum, Ernst Grohne, to publish a publication in 1940. New enthusiasm for Vincent van Gogh and Paul Cézanne. Fuhrken's artistic path led via the New Objectivity to an objective pictorial world. In his landscapes, an expressive brush style developed with an almost autonomous effect of the colours. He found his motifs in northern Germany and in everyday things as well as on journeys through Germany, France and Norway. In 1936, he spent painting in the former artists' colony in Dötlingen and in the summer of 1939 in Kloster, on Hiddensee. In 1939, Fuhrken was drafted. Again, he came to Russia, then to France. He created documentary sketches and drawings of the landscape or drawings of war damage. As a member of the 6th Army, Fuhrken witnessed the destruction of his company in Stalingrad in January 1943.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 262
FRITZ FUHRKEN (Nadorst bei Oldenburg 1894 - 1943 Hesdin)
Mädchen im Walde
Lithografie/Papier, 42,8 x 30,6 cm
signiert Fritz Fuhrken, betitelt Mädchen im Walde, gewidmet An Carry + Frau Hauser, bezeichnet Probedruck
Stockfleckig
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 100 - 200
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 100
FRITZ FUHRKEN (Nadorst, Oldenburg 1894 - 1943 Hesdin)
Girl in the forest
lithograph/paper, 42,8 x 30,6 cm
signed Fritz Fuhrken, entitled Maedchen im Walde, dedicated An Carry + Frau Hauser, inscribed Probedruck
foxing and stains
Fritz Fuhrken besuchte ab 1909 das Bremer Lehrerseminar. Fuhrken, der sich bereits mit 17 Jahren (1911) für die Jugendbewegung und den Wandervogel interessierte, gründete 1911 die Stickgraser Wandervogelgruppe „St.W.V. von 1911“ und illustrierte das Fahrtenbuch mit Federzeichnungen. Erste druckgraphische Arbeiten im Jugendstil zwischen 1913 und 1915. Der Kriegsfreiwillige Fuhrken im November 1915 in den Osten abkommandiert. Bis Dezember 1917 stand er als Infanterist an der russischen Front in Galizien und Wolhynien. Den Krieg begleitet er in Tagebuchaufzeichnungen und Skizzen. Fuhrken wurde Regimentszeichner. Er malte aber auch gemeinsam mit einem Meisterschüler von Arthur Kampf. Im Dezember 1917 wurde Fuhrken an die Westfront verlegt. An der Somme geriet er im August 1918 in englische Kriegsgefangenschaft. Er verbachte 15 Monate im Gefangenenlager Colsterdale/Masham, einem privilegierten Lager für Offiziere in Yorkshire. Fuhrken schuf dort Aquarelle, Federzeichnungen und Holzschnitte (Colsterdaler Expressionismus, Nähe zum Blauen Reiter). Angeregt wurde er durch ebenfalls im Lager anwesende namhafte Künstler (Otto Nebel) und mit Kunst des Deutschen Expressionismus. Nebel war stark beeinflusst von Franz Marc und dem Blauen Reiter. Austausch Fuhrkens mit Georg Philipp Wörlen. Weitere Anregungen durch den Kunstpädagogen Erich Parnitzke und den Bocholter Architekten Karl Tangerding (1891–1936), aus dem Umfeld der Rheinischen Expressionisten. Rainer Stamm kategorisiert Fuhrkens farbabstrakte Aquarelle als „dynamischen Kubofuturismus“. In den 20er Jahren Abschwächung der Palette und Beruhigung der Sujets gemäß der zweiten Expressionisten-Generation und Annäherung an die Neue Sachlichkeit. Andere bedeutende Autoren, die über Fuhrken schrieben, sind Bernd Küster, früherer Direktor des Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte in Oldenburg, oder Barbara Alms Leiterin der Städtischen Galerie Delmenhorst Haus Coburg. Frühe Papierarbeiten Fuhrkens fanden über den Wuppertaler Sammler Albert Rudolf Ibach (Klavierfabrik Rud. Ibach Sohn) Eingang in die Sammlung Etta und Otto Stangl in München. Oktober Rückkehr nach Delmenhorst-Stickgras. 1920 erstes Lehramt an der Volksschule Kleine Allee in Bremen. Fuhrken wurde Mitglied des Bremer Künstlerbundes, des Nordwestdeutschen Künstlerbundes sowie der Künstlergruppe Neuwerker um Willy Menz (1890–1969). Nachmittags studierte er an der Staatlichen Kunstgewerbeschule Bremen in der Grafikklasse von Willy Menz. Erste gemeinsame Ausstellungen der „Drei“ (Franz Bronstert, Fuhrken, Wörlen) in der Heimat Bronsterts. In einer Anzeige der Kunstzeitschrift Hellweg erschien im September 1921 nur noch der Name „Der Fels“. 1922 wurden zwei weitere Mitglieder aufgenommen: Reinhard Hilker (1899–1961), der später Schüler bei Lyonel Feininger im Bauhaus wurde, und Carry Hauser (1895–1985), bis 1922 in Hals bei Passau. Rege Ausstellungstätigkeit in Deutschland und Österreich. Im Eigenverlag durch G. Ph. Wörlen in Passau erschienen 7 Folgen von Fels-Mappen mit jeweils einer grafischen Arbeit der Gruppe. Eine 8. Folge erschien 1924 durch Fritz Fuhrken im W. Krieg Verlag Leipzig. Die Mitglieder des „Fels“ bekamen durch Wörlen Kontakt zu Alfred Kubin in Wernstein am Inn.1922 heirateten Fritz Fuhrken und Ada Bors (1902–1979). Die Hochzeitsreise führte zu Georg Phillip Wörlen nach Passau. Es entwickelte sich eine lebenslange Freundschaft zu Otto Modersohn und zu Fritz Stuckenberg (1881–1944). Mit einer Ausbildungsempfehlung des Direktors der Kunsthalle Bremen, Emil Waldmann, kam Fritz Fuhrken als Student an die Kunstakademie Kassel (1925 bis 1927). Seine Lehrer waren Michel, Düllberg, Kay Heinrich Nebel (1888–1953) und Curt Witte (1882–1959), bei dem Fuhrken Meisterschüler wurde. Nach dem akademischen Zeichenlehrerexamen folgte ein Lehramt in Bremen. Mit seinen Schülern trug er eine beachtliche Sammlung von Bodenfunden in Bremen zusammen, die den Direktor des Bremer Focke-Museums, Ernst Grohne, 1940 zu einer Jahresschrift veranlasste. Neue Begeisterung für Vincent van Gogh und Paul Cézanne. Fuhrkens künstlerischer Weg führte über die Neue Sachlichkeit zu einer versachlichten Bildwelt. In seinen Landschaften entwickelte sich ein expressiver Pinselduktus mit fast autonomer Wirkung der Farben. Seine Motive fand er in Norddeutschland und in Alltagsdingen sowie auf Reisen durch Deutschland, Frankreich und Norwegen. Malaufenthalt 1936 in der ehemaligen Künstlerkolonie Dötlingen und im Sommer 1939 in Kloster auf Hiddensee.1939 wurde Fuhrken einberufen. Erneut kam er nach Russland, dann nach Frankreich. Es entstanden dokumentarische Skizzen und Zeichnungen der Landschaft oder Zeichnungen zu Kriegszerstörungen. Als Angehöriger der 6. Armee erlebte Fuhrken im Januar 1943 die Vernichtung seiner Kompanie in Stalingrad.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Fritz Fuhrken attended the Bremen teacher training college from 1909. Fuhrken, who was already interested in the youth movement and the Wandervogel at the age of 17 (1911), founded the Stickgraser Wandervogel group “St.W.V. von 1911" and illustrated the logbook with pen and ink drawings. First Art Nouveau prints 1913 - 1915. Fuhrken, a volunteer, was assigned to go east in November 1915. Until December 1917, he was an infantryman on the Russian front in Galicia and Volhynia. He documented the war in diary entries and sketches. Fuhrken became regimental draughtsman. But he also painted together with a master student of Arthur Kampf. In December 1917, Fuhrken was transferred to the western front. In August 1918, on the Somme, he was taken prisoner by the British. He spent 15 months at Colsterdale/Masham prison camp, a privileged prison camp for officers in Yorkshire. It was there that Fuhrken created watercolours, pen drawings and woodcuts (Colsterdaler Expressionism, proximity to the Blue Rider). He was inspired by well-known artists (Otto Nebel) who were also present in the camp and by German Expressionist art. Nebel was heavily influenced by Franz Marc and Der Blaue Reiter. Further influences by the art teacher Erich Parnitzke and the Bocholt architect Karl Tangerding (1891-1936), from the circle of Rhenish Expressionists. Rainer Stamm categorizes Fuhrken's colour-abstract watercolours as "dynamic Cubo-Futurism". In the 1920s, the palette and the subjects calmed down in accordance with the second generation of Expressionists and the approach to New Objectivity. Other important authors who wrote about Fuhrken are Bernd Küster, former director of the State Museum for Art and Cultural History in Oldenburg, or Barbara Alms, director of the Municipal Gallery Delmenhorst Haus Coburg. Fuhrken's early works on paper found their way into the Etta and Otto Stangl collection in Munich via the Wuppertal collector Albert Rudolf Ibach (piano factory Rud. Ibach Sohn). In October, return to Delmenhorst-Stickgrass. In 1920, first teaching post at the Kleine Allee elementary school, Bremen. Fuhrken became a member of the Bremen Artists' Association, the Northwest German Artists' Association and the Neuwerker artists' group around Willy Menz (1890-1969). In the afternoons, he studied at Staatliche Kunstgewerbeschule Bremen in Willy Menz's graphics class. First joint exhibitions of the "Drei" (three; Franz Bronstert, Fuhrken, Wörlen) in Bronstert's homeland. In an advertisement in the Hellweg art magazine in September 1921, only the name "Der Fels" appeared. Two more members were accepted in 1922: Reinhard Hilker (1899-1961), who later became a student of Lyonel Feininger at the Bauhaus, and Carry Hauser (1895-1985), until 1922 in Hals near Passau. Active exhibition activity in Germany and Austria. Self-published by G. Ph. Wörlen in Passau, 7 series of rock portfolios each with a graphic work by the group were published. An 8th episode was published in 1924 by Fritz Fuhrken in W. Krieg Verlag Leipzig. Through Wörlen, the members of the “Fels” came into contact with Alfred Kubin in Wernstein am Inn. Fritz Fuhrken and Ada Bors (1902–1979) married in 1922. The honeymoon led to Georg Phillip Wörlen in Passau. A lifelong friendship developed with Otto Modersohn and Fritz Stuckenberg (1881–1944). With a training recommendation from the director of the Kunsthalle Bremen, Emil Waldmann, Fritz Fuhrken came to the Kassel Art Academy as a student (1925 to 1927). His teachers were Michel, Düllberg, Kay Heinrich Nebel (1888-1953) and Curt Witte (1882-1959), with whom Fuhrken became a master student. After the academic drawing teacher exam, he acquired a teaching post in Bremen. With his students, he brought together an impressive collection of archaeological finds in Bremen, which prompted the director of the Bremen Focke Museum, Ernst Grohne, to publish a publication in 1940. New enthusiasm for Vincent van Gogh and Paul Cézanne. Fuhrken's artistic path led via the New Objectivity to an objective pictorial world. In his landscapes, an expressive brush style developed with an almost autonomous effect of the colours. He found his motifs in northern Germany and in everyday things as well as on journeys through Germany, France and Norway. In 1936, he spent painting in the former artists' colony in Dötlingen and in the summer of 1939 in Kloster, on Hiddensee. In 1939, Fuhrken was drafted. Again, he came to Russia, then to France. He created documentary sketches and drawings of the landscape or drawings of war damage. As a member of the 6th Army, Fuhrken witnessed the destruction of his company in Stalingrad in January 1943.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 263
FRITZ FUHRKEN (Nadorst bei Oldenburg 1894 - 1943 Hesdin)
Märchenszene, 1923
Lithografie/Papier, 43 x 30,8 cm
signiert Fritz Fuhrken, datiert 1923/24, bezeichnet Rauhenstein und gewidmet An Carry + Frau Hauser, nummeriert 14/17
Stockfleckig
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 100 - 200
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 100
FRITZ FUHRKEN (Nadorst, Oldenburg 1894 - 1943 Hesdin)
Fairytale scene, 1923
lithograph/paper, 43 x 30,8 cm
signed Fritz Fuhrken, dated 1923/24, entitled Rauhenstein and dedicated to Carry + Frau Hauser, nummeriert 14/17
foxing and stains
Fritz Fuhrken besuchte ab 1909 das Bremer Lehrerseminar. Fuhrken, der sich bereits mit 17 Jahren (1911) für die Jugendbewegung und den Wandervogel interessierte, gründete 1911 die Stickgraser Wandervogelgruppe „St.W.V. von 1911“ und illustrierte das Fahrtenbuch mit Federzeichnungen. Erste druckgraphische Arbeiten im Jugendstil zwischen 1913 und 1915. Der Kriegsfreiwillige Fuhrken im November 1915 in den Osten abkommandiert. Bis Dezember 1917 stand er als Infanterist an der russischen Front in Galizien und Wolhynien. Den Krieg begleitet er in Tagebuchaufzeichnungen und Skizzen. Fuhrken wurde Regimentszeichner. Er malte aber auch gemeinsam mit einem Meisterschüler von Arthur Kampf. Im Dezember 1917 wurde Fuhrken an die Westfront verlegt. An der Somme geriet er im August 1918 in englische Kriegsgefangenschaft. Er verbachte 15 Monate im Gefangenenlager Colsterdale/Masham, einem privilegierten Lager für Offiziere in Yorkshire. Fuhrken schuf dort Aquarelle, Federzeichnungen und Holzschnitte (Colsterdaler Expressionismus, Nähe zum Blauen Reiter). Angeregt wurde er durch ebenfalls im Lager anwesende namhafte Künstler (Otto Nebel) und mit Kunst des Deutschen Expressionismus. Nebel war stark beeinflusst von Franz Marc und dem Blauen Reiter. Austausch Fuhrkens mit Georg Philipp Wörlen. Weitere Anregungen durch den Kunstpädagogen Erich Parnitzke und den Bocholter Architekten Karl Tangerding (1891–1936), aus dem Umfeld der Rheinischen Expressionisten. Rainer Stamm kategorisiert Fuhrkens farbabstrakte Aquarelle als „dynamischen Kubofuturismus“. In den 20er Jahren Abschwächung der Palette und Beruhigung der Sujets gemäß der zweiten Expressionisten-Generation und Annäherung an die Neue Sachlichkeit. Andere bedeutende Autoren, die über Fuhrken schrieben, sind Bernd Küster, früherer Direktor des Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte in Oldenburg, oder Barbara Alms Leiterin der Städtischen Galerie Delmenhorst Haus Coburg. Frühe Papierarbeiten Fuhrkens fanden über den Wuppertaler Sammler Albert Rudolf Ibach (Klavierfabrik Rud. Ibach Sohn) Eingang in die Sammlung Etta und Otto Stangl in München. Oktober Rückkehr nach Delmenhorst-Stickgras. 1920 erstes Lehramt an der Volksschule Kleine Allee in Bremen. Fuhrken wurde Mitglied des Bremer Künstlerbundes, des Nordwestdeutschen Künstlerbundes sowie der Künstlergruppe Neuwerker um Willy Menz (1890–1969). Nachmittags studierte er an der Staatlichen Kunstgewerbeschule Bremen in der Grafikklasse von Willy Menz. Erste gemeinsame Ausstellungen der „Drei“ (Franz Bronstert, Fuhrken, Wörlen) in der Heimat Bronsterts. In einer Anzeige der Kunstzeitschrift Hellweg erschien im September 1921 nur noch der Name „Der Fels“. 1922 wurden zwei weitere Mitglieder aufgenommen: Reinhard Hilker (1899–1961), der später Schüler bei Lyonel Feininger im Bauhaus wurde, und Carry Hauser (1895–1985), bis 1922 in Hals bei Passau. Rege Ausstellungstätigkeit in Deutschland und Österreich. Im Eigenverlag durch G. Ph. Wörlen in Passau erschienen 7 Folgen von Fels-Mappen mit jeweils einer grafischen Arbeit der Gruppe. Eine 8. Folge erschien 1924 durch Fritz Fuhrken im W. Krieg Verlag Leipzig. Die Mitglieder des „Fels“ bekamen durch Wörlen Kontakt zu Alfred Kubin in Wernstein am Inn.1922 heirateten Fritz Fuhrken und Ada Bors (1902–1979). Die Hochzeitsreise führte zu Georg Phillip Wörlen nach Passau. Es entwickelte sich eine lebenslange Freundschaft zu Otto Modersohn und zu Fritz Stuckenberg (1881–1944). Mit einer Ausbildungsempfehlung des Direktors der Kunsthalle Bremen, Emil Waldmann, kam Fritz Fuhrken als Student an die Kunstakademie Kassel (1925 bis 1927). Seine Lehrer waren Michel, Düllberg, Kay Heinrich Nebel (1888–1953) und Curt Witte (1882–1959), bei dem Fuhrken Meisterschüler wurde. Nach dem akademischen Zeichenlehrerexamen folgte ein Lehramt in Bremen. Mit seinen Schülern trug er eine beachtliche Sammlung von Bodenfunden in Bremen zusammen, die den Direktor des Bremer Focke-Museums, Ernst Grohne, 1940 zu einer Jahresschrift veranlasste. Neue Begeisterung für Vincent van Gogh und Paul Cézanne. Fuhrkens künstlerischer Weg führte über die Neue Sachlichkeit zu einer versachlichten Bildwelt. In seinen Landschaften entwickelte sich ein expressiver Pinselduktus mit fast autonomer Wirkung der Farben. Seine Motive fand er in Norddeutschland und in Alltagsdingen sowie auf Reisen durch Deutschland, Frankreich und Norwegen. Malaufenthalt 1936 in der ehemaligen Künstlerkolonie Dötlingen und im Sommer 1939 in Kloster auf Hiddensee.1939 wurde Fuhrken einberufen. Erneut kam er nach Russland, dann nach Frankreich. Es entstanden dokumentarische Skizzen und Zeichnungen der Landschaft oder Zeichnungen zu Kriegszerstörungen. Als Angehöriger der 6. Armee erlebte Fuhrken im Januar 1943 die Vernichtung seiner Kompanie in Stalingrad.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Fritz Fuhrken attended the Bremen teacher training college from 1909. Fuhrken, who was already interested in the youth movement and the Wandervogel at the age of 17 (1911), founded the Stickgraser Wandervogel group “St.W.V. von 1911" and illustrated the logbook with pen and ink drawings. First Art Nouveau prints 1913 - 1915. Fuhrken, a volunteer, was assigned to go east in November 1915. Until December 1917, he was an infantryman on the Russian front in Galicia and Volhynia. He documented the war in diary entries and sketches. Fuhrken became regimental draughtsman. But he also painted together with a master student of Arthur Kampf. In December 1917, Fuhrken was transferred to the western front. In August 1918, on the Somme, he was taken prisoner by the British. He spent 15 months at Colsterdale/Masham prison camp, a privileged prison camp for officers in Yorkshire. It was there that Fuhrken created watercolours, pen drawings and woodcuts (Colsterdaler Expressionism, proximity to the Blue Rider). He was inspired by well-known artists (Otto Nebel) who were also present in the camp and by German Expressionist art. Nebel was heavily influenced by Franz Marc and Der Blaue Reiter. Further influences by the art teacher Erich Parnitzke and the Bocholt architect Karl Tangerding (1891-1936), from the circle of Rhenish Expressionists. Rainer Stamm categorizes Fuhrken's colour-abstract watercolours as "dynamic Cubo-Futurism". In the 1920s, the palette and the subjects calmed down in accordance with the second generation of Expressionists and the approach to New Objectivity. Other important authors who wrote about Fuhrken are Bernd Küster, former director of the State Museum for Art and Cultural History in Oldenburg, or Barbara Alms, director of the Municipal Gallery Delmenhorst Haus Coburg. Fuhrken's early works on paper found their way into the Etta and Otto Stangl collection in Munich via the Wuppertal collector Albert Rudolf Ibach (piano factory Rud. Ibach Sohn). In October, return to Delmenhorst-Stickgrass. In 1920, first teaching post at the Kleine Allee elementary school, Bremen. Fuhrken became a member of the Bremen Artists' Association, the Northwest German Artists' Association and the Neuwerker artists' group around Willy Menz (1890-1969). In the afternoons, he studied at Staatliche Kunstgewerbeschule Bremen in Willy Menz's graphics class. First joint exhibitions of the "Drei" (three; Franz Bronstert, Fuhrken, Wörlen) in Bronstert's homeland. In an advertisement in the Hellweg art magazine in September 1921, only the name "Der Fels" appeared. Two more members were accepted in 1922: Reinhard Hilker (1899-1961), who later became a student of Lyonel Feininger at the Bauhaus, and Carry Hauser (1895-1985), until 1922 in Hals near Passau. Active exhibition activity in Germany and Austria. Self-published by G. Ph. Wörlen in Passau, 7 series of rock portfolios each with a graphic work by the group were published. An 8th episode was published in 1924 by Fritz Fuhrken in W. Krieg Verlag Leipzig. Through Wörlen, the members of the “Fels” came into contact with Alfred Kubin in Wernstein am Inn. Fritz Fuhrken and Ada Bors (1902–1979) married in 1922. The honeymoon led to Georg Phillip Wörlen in Passau. A lifelong friendship developed with Otto Modersohn and Fritz Stuckenberg (1881–1944). With a training recommendation from the director of the Kunsthalle Bremen, Emil Waldmann, Fritz Fuhrken came to the Kassel Art Academy as a student (1925 to 1927). His teachers were Michel, Düllberg, Kay Heinrich Nebel (1888-1953) and Curt Witte (1882-1959), with whom Fuhrken became a master student. After the academic drawing teacher exam, he acquired a teaching post in Bremen. With his students, he brought together an impressive collection of archaeological finds in Bremen, which prompted the director of the Bremen Focke Museum, Ernst Grohne, to publish a publication in 1940. New enthusiasm for Vincent van Gogh and Paul Cézanne. Fuhrken's artistic path led via the New Objectivity to an objective pictorial world. In his landscapes, an expressive brush style developed with an almost autonomous effect of the colours. He found his motifs in northern Germany and in everyday things as well as on journeys through Germany, France and Norway. In 1936, he spent painting in the former artists' colony in Dötlingen and in the summer of 1939 in Kloster, on Hiddensee. In 1939, Fuhrken was drafted. Again, he came to Russia, then to France. He created documentary sketches and drawings of the landscape or drawings of war damage. As a member of the 6th Army, Fuhrken witnessed the destruction of his company in Stalingrad in January 1943.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 264
FRITZ FUHRKEN (Nadorst bei Oldenburg 1894 - 1943 Hesdin)
Rotkäppchen, um 1923
Lithografie/Papier, 30,5 x 43 cm
signiert Fritz Fuhrken, datiert 1922/24, bezeichnet Rotkäppchen II, gewidmet An Carry + Frau Hauser
Stockfleckig
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 100 - 200
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 100
FRITZ FUHRKEN (Nadorst, Oldenburg 1894 - 1943 Hesdin)
Little Red Riding Hood, around 1923
lithograph/paper, 30,5 x 43 cm
signed Fritz Fuhrken, dated 1922/24, entitled Rotkäppchen II, dedicated An Carry + Frau Hauser
foxing and stains
Fritz Fuhrken besuchte ab 1909 das Bremer Lehrerseminar. Fuhrken, der sich bereits mit 17 Jahren (1911) für die Jugendbewegung und den Wandervogel interessierte, gründete 1911 die Stickgraser Wandervogelgruppe „St.W.V. von 1911“ und illustrierte das Fahrtenbuch mit Federzeichnungen. Erste druckgraphische Arbeiten im Jugendstil zwischen 1913 und 1915. Der Kriegsfreiwillige Fuhrken im November 1915 in den Osten abkommandiert. Bis Dezember 1917 stand er als Infanterist an der russischen Front in Galizien und Wolhynien. Den Krieg begleitet er in Tagebuchaufzeichnungen und Skizzen. Fuhrken wurde Regimentszeichner. Er malte aber auch gemeinsam mit einem Meisterschüler von Arthur Kampf. Im Dezember 1917 wurde Fuhrken an die Westfront verlegt. An der Somme geriet er im August 1918 in englische Kriegsgefangenschaft. Er verbachte 15 Monate im Gefangenenlager Colsterdale/Masham, einem privilegierten Lager für Offiziere in Yorkshire. Fuhrken schuf dort Aquarelle, Federzeichnungen und Holzschnitte (Colsterdaler Expressionismus, Nähe zum Blauen Reiter). Angeregt wurde er durch ebenfalls im Lager anwesende namhafte Künstler (Otto Nebel) und mit Kunst des Deutschen Expressionismus. Nebel war stark beeinflusst von Franz Marc und dem Blauen Reiter. Austausch Fuhrkens mit Georg Philipp Wörlen. Weitere Anregungen durch den Kunstpädagogen Erich Parnitzke und den Bocholter Architekten Karl Tangerding (1891–1936), aus dem Umfeld der Rheinischen Expressionisten. Rainer Stamm kategorisiert Fuhrkens farbabstrakte Aquarelle als „dynamischen Kubofuturismus“. In den 20er Jahren Abschwächung der Palette und Beruhigung der Sujets gemäß der zweiten Expressionisten-Generation und Annäherung an die Neue Sachlichkeit. Andere bedeutende Autoren, die über Fuhrken schrieben, sind Bernd Küster, früherer Direktor des Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte in Oldenburg, oder Barbara Alms Leiterin der Städtischen Galerie Delmenhorst Haus Coburg. Frühe Papierarbeiten Fuhrkens fanden über den Wuppertaler Sammler Albert Rudolf Ibach (Klavierfabrik Rud. Ibach Sohn) Eingang in die Sammlung Etta und Otto Stangl in München. Oktober Rückkehr nach Delmenhorst-Stickgras. 1920 erstes Lehramt an der Volksschule Kleine Allee in Bremen. Fuhrken wurde Mitglied des Bremer Künstlerbundes, des Nordwestdeutschen Künstlerbundes sowie der Künstlergruppe Neuwerker um Willy Menz (1890–1969). Nachmittags studierte er an der Staatlichen Kunstgewerbeschule Bremen in der Grafikklasse von Willy Menz. Erste gemeinsame Ausstellungen der „Drei“ (Franz Bronstert, Fuhrken, Wörlen) in der Heimat Bronsterts. In einer Anzeige der Kunstzeitschrift Hellweg erschien im September 1921 nur noch der Name „Der Fels“. 1922 wurden zwei weitere Mitglieder aufgenommen: Reinhard Hilker (1899–1961), der später Schüler bei Lyonel Feininger im Bauhaus wurde, und Carry Hauser (1895–1985), bis 1922 in Hals bei Passau. Rege Ausstellungstätigkeit in Deutschland und Österreich. Im Eigenverlag durch G. Ph. Wörlen in Passau erschienen 7 Folgen von Fels-Mappen mit jeweils einer grafischen Arbeit der Gruppe. Eine 8. Folge erschien 1924 durch Fritz Fuhrken im W. Krieg Verlag Leipzig. Die Mitglieder des „Fels“ bekamen durch Wörlen Kontakt zu Alfred Kubin in Wernstein am Inn.1922 heirateten Fritz Fuhrken und Ada Bors (1902–1979). Die Hochzeitsreise führte zu Georg Phillip Wörlen nach Passau. Es entwickelte sich eine lebenslange Freundschaft zu Otto Modersohn und zu Fritz Stuckenberg (1881–1944). Mit einer Ausbildungsempfehlung des Direktors der Kunsthalle Bremen, Emil Waldmann, kam Fritz Fuhrken als Student an die Kunstakademie Kassel (1925 bis 1927). Seine Lehrer waren Michel, Düllberg, Kay Heinrich Nebel (1888–1953) und Curt Witte (1882–1959), bei dem Fuhrken Meisterschüler wurde. Nach dem akademischen Zeichenlehrerexamen folgte ein Lehramt in Bremen. Mit seinen Schülern trug er eine beachtliche Sammlung von Bodenfunden in Bremen zusammen, die den Direktor des Bremer Focke-Museums, Ernst Grohne, 1940 zu einer Jahresschrift veranlasste. Neue Begeisterung für Vincent van Gogh und Paul Cézanne. Fuhrkens künstlerischer Weg führte über die Neue Sachlichkeit zu einer versachlichten Bildwelt. In seinen Landschaften entwickelte sich ein expressiver Pinselduktus mit fast autonomer Wirkung der Farben. Seine Motive fand er in Norddeutschland und in Alltagsdingen sowie auf Reisen durch Deutschland, Frankreich und Norwegen. Malaufenthalt 1936 in der ehemaligen Künstlerkolonie Dötlingen und im Sommer 1939 in Kloster auf Hiddensee.1939 wurde Fuhrken einberufen. Erneut kam er nach Russland, dann nach Frankreich. Es entstanden dokumentarische Skizzen und Zeichnungen der Landschaft oder Zeichnungen zu Kriegszerstörungen. Als Angehöriger der 6. Armee erlebte Fuhrken im Januar 1943 die Vernichtung seiner Kompanie in Stalingrad.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Fritz Fuhrken attended the Bremen teacher training college from 1909. Fuhrken, who was already interested in the youth movement and the Wandervogel at the age of 17 (1911), founded the Stickgraser Wandervogel group “St.W.V. von 1911" and illustrated the logbook with pen and ink drawings. First Art Nouveau prints 1913 - 1915. Fuhrken, a volunteer, was assigned to go east in November 1915. Until December 1917, he was an infantryman on the Russian front in Galicia and Volhynia. He documented the war in diary entries and sketches. Fuhrken became regimental draughtsman. But he also painted together with a master student of Arthur Kampf. In December 1917, Fuhrken was transferred to the western front. In August 1918, on the Somme, he was taken prisoner by the British. He spent 15 months at Colsterdale/Masham prison camp, a privileged prison camp for officers in Yorkshire. It was there that Fuhrken created watercolours, pen drawings and woodcuts (Colsterdaler Expressionism, proximity to the Blue Rider). He was inspired by well-known artists (Otto Nebel) who were also present in the camp and by German Expressionist art. Nebel was heavily influenced by Franz Marc and Der Blaue Reiter. Further influences by the art teacher Erich Parnitzke and the Bocholt architect Karl Tangerding (1891-1936), from the circle of Rhenish Expressionists. Rainer Stamm categorizes Fuhrken's colour-abstract watercolours as "dynamic Cubo-Futurism". In the 1920s, the palette and the subjects calmed down in accordance with the second generation of Expressionists and the approach to New Objectivity. Other important authors who wrote about Fuhrken are Bernd Küster, former director of the State Museum for Art and Cultural History in Oldenburg, or Barbara Alms, director of the Municipal Gallery Delmenhorst Haus Coburg. Fuhrken's early works on paper found their way into the Etta and Otto Stangl collection in Munich via the Wuppertal collector Albert Rudolf Ibach (piano factory Rud. Ibach Sohn). In October, return to Delmenhorst-Stickgrass. In 1920, first teaching post at the Kleine Allee elementary school, Bremen. Fuhrken became a member of the Bremen Artists' Association, the Northwest German Artists' Association and the Neuwerker artists' group around Willy Menz (1890-1969). In the afternoons, he studied at Staatliche Kunstgewerbeschule Bremen in Willy Menz's graphics class. First joint exhibitions of the "Drei" (three; Franz Bronstert, Fuhrken, Wörlen) in Bronstert's homeland. In an advertisement in the Hellweg art magazine in September 1921, only the name "Der Fels" appeared. Two more members were accepted in 1922: Reinhard Hilker (1899-1961), who later became a student of Lyonel Feininger at the Bauhaus, and Carry Hauser (1895-1985), until 1922 in Hals near Passau. Active exhibition activity in Germany and Austria. Self-published by G. Ph. Wörlen in Passau, 7 series of rock portfolios each with a graphic work by the group were published. An 8th episode was published in 1924 by Fritz Fuhrken in W. Krieg Verlag Leipzig. Through Wörlen, the members of the “Fels” came into contact with Alfred Kubin in Wernstein am Inn. Fritz Fuhrken and Ada Bors (1902–1979) married in 1922. The honeymoon led to Georg Phillip Wörlen in Passau. A lifelong friendship developed with Otto Modersohn and Fritz Stuckenberg (1881–1944). With a training recommendation from the director of the Kunsthalle Bremen, Emil Waldmann, Fritz Fuhrken came to the Kassel Art Academy as a student (1925 to 1927). His teachers were Michel, Düllberg, Kay Heinrich Nebel (1888-1953) and Curt Witte (1882-1959), with whom Fuhrken became a master student. After the academic drawing teacher exam, he acquired a teaching post in Bremen. With his students, he brought together an impressive collection of archaeological finds in Bremen, which prompted the director of the Bremen Focke Museum, Ernst Grohne, to publish a publication in 1940. New enthusiasm for Vincent van Gogh and Paul Cézanne. Fuhrken's artistic path led via the New Objectivity to an objective pictorial world. In his landscapes, an expressive brush style developed with an almost autonomous effect of the colours. He found his motifs in northern Germany and in everyday things as well as on journeys through Germany, France and Norway. In 1936, he spent painting in the former artists' colony in Dötlingen and in the summer of 1939 in Kloster, on Hiddensee. In 1939, Fuhrken was drafted. Again, he came to Russia, then to France. He created documentary sketches and drawings of the landscape or drawings of war damage. As a member of the 6th Army, Fuhrken witnessed the destruction of his company in Stalingrad in January 1943.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 266
REINHARD HILKER* (Hagen 1899 - 1961 Hagen)
Konvolut aus zwei Werken
Trinker
Lithografie/Papier, 31 x 21,6 cm
General
Aquarell/Papier, 27 x 11,5 cm
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 200 - 400
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 200
REINHARD HILKER* (Hagen 1899 - 1961 Hagen)
Bundle of two works
Drinking
lithography/paper, 31 x 21,6 cm
General
watercolor/paper, 27 x 11,5 cm
Der seit seiner Kindheit gehörlose deutsche Maler und Grafiker Reinhard Hilker ist v. a. für seine Heimatbilder bekannt. 1914–18 besuchte er die Städtische Gewerbliche Fortbildungsschule in Hagen. Zu seinen Lehrern gehörte Max Austermann. Hilker lernte in dieser Zeit auch den Hagener Maler Christian Rohlfs kennen, mit dem ihn eine lebenslange Freundschaft verband. 1919–20 studierte Hilker am staatlichen Kunst-, Architektur- und Designschule Bauhaus in Weimar in der Klasse von Lyonel Feininger und in einem Grundkurs von Johannes Itten. Er begann seine künstlerische Laufbahn als Postkartenmaler und Karikaturist. 1920 hatte Hilker eine erste Einzelausstellung im Folkwang-Museum in Hagen. 1921–1927 war Hilker im „Hagenring“ und, mit Franz Bronstert, Carry Hauser, Georg Philipp Wörlen und Fritz Fuhrken, Mitglied des Künstlerzusammenschusses „Der Fels“. Regional Raum wurde er vor allem seine „Heimatblätter“ bekannt, Linol- und Holzschnitte mit alten Ansichten aus Hagen Stadtteilen. 1927 wurde er Mitglied des Deutschen Künstlerbundes. 1937 wurden in der Aktion „Entartete Kunst“ mehrere frühe Arbeiten Hilkers, die dem Nazi-Kunstkanon widersprachen, aus öffentlichen Sammlungen beschlagnahmt und vernichtet. 1950/1951 bekam er anlässlich seines 50. Geburtstages eine Ausstellung im Karl-Ernst-Osthaus-Museum in Hagen, und im Jahr darauf wurden seine Linolschnitte im Hagener Heimatmuseum gezeigt. 1953 heiratete Hilker in zweiter Ehe die gehörlose Glasschleifkünstlerin Irmgard Bohn. 1958 stellte er im Märkischen Museum in Witten aus. 1959 wurde ihm in Wiesbaden die Goldene Medaille für Graphik verliehen, 1960 folgte die letzte Einzelausstellung vor seinem Tod im Gustav-Lübcke-Museum in Hamm. Seine Werke waren auf Ausstellungen in Wiesbaden, Düsseldorf, Dresden, Berlin und Hagen zu sehen. Das Karl-Ernst-Osthaus-Museum in Hagen besitzt eine Vielzahl von Bildern von Hilker.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
The German painter and graphic artist Reinhard Hilker, who was deaf since childhood, is primarily known for his homeland images. 1914–18, he attended the Gewerbliche Fortbildungsschule (commercial training school) in Hagen. Max Austermann was one of his teachers. During this time, Hilker also met the Hagen painter Christian Rohlfs, with whom he became a lifelong friend. 1919–20 Hilker studied at the Bauhaus state art, architecture and design school in Weimar in the class of Lyonel Feininger and in a basic course taught by Johannes Itten. He began his artistic career as a postcard painter and caricaturist. In 1920 Hilker had his first solo exhibition at the Folkwang Museum in Hagen. From 1921 to 1927, Hilker was in the “Hagenring” and, with Franz Bronstert, Carry Hauser, Georg Philipp Wörlen and Fritz Fuhrken, a member of the artist group “Der Fels”. In the regional area he became known above all for his “hometown sheets”, linocuts and woodcuts with old views from Hagen districts. In 1927 he became a member of the German Artists' Association. In 1937, in the “Degenerate Art” campaign, several of Hilker's early works that contradicted the Nazi art canon were confiscated from public collections and destroyed. In 1950/1951 he had an exhibition at the Karl Ernst Osthaus Museum in Hagen on the occasion of his 50th birthday, and the following year his linocuts were shown at the Hagen Local History Museum. In 1953, Hilker married the deaf glass cutting artist Irmgard Bohn for the second time. In 1958 he exhibited in the Märkisches Museum in Witten. In 1959 he was awarded the Gold Medal for Graphics in Wiesbaden, and his last solo exhibition before his death followed in 1960 at the Gustav Lübcke Museum in Hamm. His works could be seen at exhibitions in Wiesbaden, Düsseldorf, Dresden, Berlin and Hagen. The Karl Ernst Osthaus Museum in Hagen has a large number of pictures by Hilker.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 267
REINHARD HILKER* (Hagen 1899 - 1961 Hagen)
Mädchen
Lithografie/Papier, 35 x 23,3 cm
signiert Hilker, beschriftet Probedruck aus der Mappe "Einblattdrucke"
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 100 - 200
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 100
REINHARD HILKER* (Hagen 1899 - 1961 Hagen)
Girls
lithography/paper, 35 x 23,3 cm
signed Hilker, inscribed Probedruck aus der Mappe "Einblattdrucke" (inscribed test print from the portfolio "one-sheet-prints")
Der seit seiner Kindheit gehörlose deutsche Maler und Grafiker Reinhard Hilker ist v. a. für seine Heimatbilder bekannt. 1914–18 besuchte er die Städtische Gewerbliche Fortbildungsschule in Hagen. Zu seinen Lehrern gehörte Max Austermann. Hilker lernte in dieser Zeit auch den Hagener Maler Christian Rohlfs kennen, mit dem ihn eine lebenslange Freundschaft verband. 1919–20 studierte Hilker am staatlichen Kunst-, Architektur- und Designschule Bauhaus in Weimar in der Klasse von Lyonel Feininger und in einem Grundkurs von Johannes Itten. Er begann seine künstlerische Laufbahn als Postkartenmaler und Karikaturist. 1920 hatte Hilker eine erste Einzelausstellung im Folkwang-Museum in Hagen. 1921–1927 war Hilker im „Hagenring“ und, mit Franz Bronstert, Carry Hauser, Georg Philipp Wörlen und Fritz Fuhrken, Mitglied des Künstlerzusammenschusses „Der Fels“. Regional Raum wurde er vor allem seine „Heimatblätter“ bekannt, Linol- und Holzschnitte mit alten Ansichten aus Hagen Stadtteilen. 1927 wurde er Mitglied des Deutschen Künstlerbundes. 1937 wurden in der Aktion „Entartete Kunst“ mehrere frühe Arbeiten Hilkers, die dem Nazi-Kunstkanon widersprachen, aus öffentlichen Sammlungen beschlagnahmt und vernichtet. 1950/1951 bekam er anlässlich seines 50. Geburtstages eine Ausstellung im Karl-Ernst-Osthaus-Museum in Hagen, und im Jahr darauf wurden seine Linolschnitte im Hagener Heimatmuseum gezeigt. 1953 heiratete Hilker in zweiter Ehe die gehörlose Glasschleifkünstlerin Irmgard Bohn. 1958 stellte er im Märkischen Museum in Witten aus. 1959 wurde ihm in Wiesbaden die Goldene Medaille für Graphik verliehen, 1960 folgte die letzte Einzelausstellung vor seinem Tod im Gustav-Lübcke-Museum in Hamm. Seine Werke waren auf Ausstellungen in Wiesbaden, Düsseldorf, Dresden, Berlin und Hagen zu sehen. Das Karl-Ernst-Osthaus-Museum in Hagen besitzt eine Vielzahl von Bildern von Hilker.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
The German painter and graphic artist Reinhard Hilker, who was deaf since childhood, is primarily known for his homeland images. 1914–18, he attended the Gewerbliche Fortbildungsschule (commercial training school) in Hagen. Max Austermann was one of his teachers. During this time, Hilker also met the Hagen painter Christian Rohlfs, with whom he became a lifelong friend. 1919–20 Hilker studied at the Bauhaus state art, architecture and design school in Weimar in the class of Lyonel Feininger and in a basic course taught by Johannes Itten. He began his artistic career as a postcard painter and caricaturist. In 1920 Hilker had his first solo exhibition at the Folkwang Museum in Hagen. From 1921 to 1927, Hilker was in the “Hagenring” and, with Franz Bronstert, Carry Hauser, Georg Philipp Wörlen and Fritz Fuhrken, a member of the artist group “Der Fels”. In the regional area he became known above all for his “hometown sheets”, linocuts and woodcuts with old views from Hagen districts. In 1927 he became a member of the German Artists' Association. In 1937, in the “Degenerate Art” campaign, several of Hilker's early works that contradicted the Nazi art canon were confiscated from public collections and destroyed. In 1950/1951 he had an exhibition at the Karl Ernst Osthaus Museum in Hagen on the occasion of his 50th birthday, and the following year his linocuts were shown at the Hagen Local History Museum. In 1953, Hilker married the deaf glass cutting artist Irmgard Bohn for the second time. In 1958 he exhibited in the Märkisches Museum in Witten. In 1959 he was awarded the Gold Medal for Graphics in Wiesbaden, and his last solo exhibition before his death followed in 1960 at the Gustav Lübcke Museum in Hamm. His works could be seen at exhibitions in Wiesbaden, Düsseldorf, Dresden, Berlin and Hagen. The Karl Ernst Osthaus Museum in Hagen has a large number of pictures by Hilker.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 269
KÜNSTLER UNBEKANNT
Tischstilleben
Öl/Leinwand, 73 x 94 cm
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 1600 - 3000
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 1600
ARTIST UNKNOWN
Table still life
oil/canvas, 73 x 94 cm
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 273
PAUL KUHFUSS* (Berlin 1883 - 1960 Berlin)
Kirche in italienischem Dorf
Kohle/Papier, 37,8 x 47,4 cm
verso Venedig Skizze
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 350 - 600
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 350
PAUL KUHFUSS* (Berlin 1883 - 1960 Berlin)
Church in Italian village
charcoal/paper, 37,8 x 47,4 cm
verso sketch of Venice
Der deutsche Maler und Zeichner Paul Kuhfuss erhielt zunächst eine Ausbildung als Zeichenlehrer an der Königlichen Kunstschule Berlinbei Philipp Franck. Danach absolvierte er ein Studium an der Königlichen akademischen Hochschule für bildende Künste Berlin-Charlottenburg in der Klasse für Landschaftsmalerei. 1911 trat er der „Vereinigung bildender Künstler“ bei, 1915 wurde er Mitglied des Deutschen Künstlerbundes des Künstlerbundes „Berliner Norden“ und 1950 Mitglied im „Verein Berliner Künstler“. Kuhfuss war Illustrator für mehrere Zeitschriften. Nachdem er durch ein Mitglied des Künstlerbundes „Berliner Norden“ wegen „expressionistischen Einschlages“ und „Widerstandes gegen die nationalsozialistische Kulturpropaganda“ sowie der Verteidigung jüdischer Berufskollegen denunziert worden war, waren ihm Kunstausstellungen in Berlin nicht mehr möglich. Nach dem Krieg blieb Kuhfuss im Ostteil der Stadt. 1945 wurde er 1960 Dozent an der Volkshochschule Berlin-Pankow. Zudem leitete er die Klasse „Akt, Bühnenbild- und Kostümgestaltung“ an der Textil- und Bekleidungsfachschule Berlin in der Warschauer Straße. Von 1912 bis 1960 nahm Kuhfuss an 173 Ausstellungen teil, insbesondere den Großen Berliner Kunstausstellungen (seit 1913), Ausstellungen der Künstlergruppen Freie Secession unter der Leitung von Max Liebermann und Berliner Secession unter der Leitung von Lovis, Preußische Akademie der Künste zu Berlin, Ausstellungen des Deutschen Künstlerbundes, der „Porza“, des Verbandes Bildender Künstler der DDR, des Vereins Berliner Künstler. Kuhfuss war Preisträger der Großen Berliner Kunstausstellung 1960.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
The German painter and draftsman Paul Kuhfuss initially trained as a drawing teacher at the Royal Art School in Berlin with Philipp Franck. He then completed studies at the Royal Academic University of Fine Arts Berlin-Charlottenburg in the landscape painting class. In 1911 he joined the “Association of Visual Artists”, in 1915 he became a member of the German Artists’ Association of the “Berlin North” artist association and in 1950 a member of the “Association of Berlin Artists”. Kuhfuss was an illustrator for several magazines. After he was denounced by a member of the artists' association “Berliner Norden” for “expressionist tendencies” and “resistance to National Socialist cultural propaganda” as well as for defending Jewish professional colleagues, he was no longer able to hold art exhibitions in Berlin. After the war, Kuhfuss stayed in the eastern part of the city. In 1945 he became a lecturer at the Berlin-Pankow Adult Education Center in 1960. He also led the “Act, Set and Costume Design” class at the Berlin Textile and Clothing School on Warschauer Straße. From 1912 to 1960, Kuhfuss took part in 173 exhibitions, in particular the Great Berlin Art Exhibitions (since 1913), exhibitions of the artist groups Freie Secession under the direction of Max Liebermann and Berlin Secession under the direction of Lovis, Prussian Academy of Arts in Berlin, exhibitions of the German Artists' Association, the "Porza", the Association of Visual Artists of the GDR, the Association of Berlin Artists. Kuhfuss was a prize winner at the Great Berlin Art Exhibition in 1960.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 274
PAUL KUHFUSS* (Berlin 1883 - 1960 Berlin)
Strada Ponale am Gardasee
Kohle/Papier, 36,5 x 47,5 cm
beschriftet Strada Ponale, verso Venedig Skizze
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 350 - 600
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 350
PAUL KUHFUSS* (Berlin 1883 - 1960 Berlin)
Ponale Street, Lago di Garda
charcoal/paper, 36,5 x 47,5 cm
inscribed Strada Ponale, verso sketch of Venice
Der deutsche Maler und Zeichner Paul Kuhfuss erhielt zunächst eine Ausbildung als Zeichenlehrer an der Königlichen Kunstschule Berlinbei Philipp Franck. Danach absolvierte er ein Studium an der Königlichen akademischen Hochschule für bildende Künste Berlin-Charlottenburg in der Klasse für Landschaftsmalerei. 1911 trat er der „Vereinigung bildender Künstler“ bei, 1915 wurde er Mitglied des Deutschen Künstlerbundes des Künstlerbundes „Berliner Norden“ und 1950 Mitglied im „Verein Berliner Künstler“. Kuhfuss war Illustrator für mehrere Zeitschriften. Nachdem er durch ein Mitglied des Künstlerbundes „Berliner Norden“ wegen „expressionistischen Einschlages“ und „Widerstandes gegen die nationalsozialistische Kulturpropaganda“ sowie der Verteidigung jüdischer Berufskollegen denunziert worden war, waren ihm Kunstausstellungen in Berlin nicht mehr möglich. Nach dem Krieg blieb Kuhfuss im Ostteil der Stadt. 1945 wurde er 1960 Dozent an der Volkshochschule Berlin-Pankow. Zudem leitete er die Klasse „Akt, Bühnenbild- und Kostümgestaltung“ an der Textil- und Bekleidungsfachschule Berlin in der Warschauer Straße. Von 1912 bis 1960 nahm Kuhfuss an 173 Ausstellungen teil, insbesondere den Großen Berliner Kunstausstellungen (seit 1913), Ausstellungen der Künstlergruppen Freie Secession unter der Leitung von Max Liebermann und Berliner Secession unter der Leitung von Lovis, Preußische Akademie der Künste zu Berlin, Ausstellungen des Deutschen Künstlerbundes, der „Porza“, des Verbandes Bildender Künstler der DDR, des Vereins Berliner Künstler. Kuhfuss war Preisträger der Großen Berliner Kunstausstellung 1960.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
The German painter and draftsman Paul Kuhfuss initially trained as a drawing teacher at the Royal Art School in Berlin with Philipp Franck. He then completed studies at the Royal Academic University of Fine Arts Berlin-Charlottenburg in the landscape painting class. In 1911 he joined the “Association of Visual Artists”, in 1915 he became a member of the German Artists’ Association of the “Berlin North” artist association and in 1950 a member of the “Association of Berlin Artists”. Kuhfuss was an illustrator for several magazines. After he was denounced by a member of the artists' association “Berliner Norden” for “expressionist tendencies” and “resistance to National Socialist cultural propaganda” as well as for defending Jewish professional colleagues, he was no longer able to hold art exhibitions in Berlin. After the war, Kuhfuss stayed in the eastern part of the city. In 1945 he became a lecturer at the Berlin-Pankow Adult Education Center in 1960. He also led the “Act, Set and Costume Design” class at the Berlin Textile and Clothing School on Warschauer Straße. From 1912 to 1960, Kuhfuss took part in 173 exhibitions, in particular the Great Berlin Art Exhibitions (since 1913), exhibitions of the artist groups Freie Secession under the direction of Max Liebermann and Berlin Secession under the direction of Lovis, Prussian Academy of Arts in Berlin, exhibitions of the German Artists' Association, the "Porza", the Association of Visual Artists of the GDR, the Association of Berlin Artists. Kuhfuss was a prize winner at the Great Berlin Art Exhibition in 1960.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 275
PAUL KUHFUSS* (Berlin 1883 - 1960 Berlin)
Landschaft am Gardasee
Kohle/Papier, 37,5 x 47,5 cm
verso Venedig Skizze
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 350 - 600
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 350
PAUL KUHFUSS* (Berlin 1883 - 1960 Berlin)
Landscape at Lago di Garda
charcoal/paper, 37,5 x 47,5 cm
verso sketch of Venice
Der deutsche Maler und Zeichner Paul Kuhfuss erhielt zunächst eine Ausbildung als Zeichenlehrer an der Königlichen Kunstschule Berlinbei Philipp Franck. Danach absolvierte er ein Studium an der Königlichen akademischen Hochschule für bildende Künste Berlin-Charlottenburg in der Klasse für Landschaftsmalerei. 1911 trat er der „Vereinigung bildender Künstler“ bei, 1915 wurde er Mitglied des Deutschen Künstlerbundes des Künstlerbundes „Berliner Norden“ und 1950 Mitglied im „Verein Berliner Künstler“. Kuhfuss war Illustrator für mehrere Zeitschriften. Nachdem er durch ein Mitglied des Künstlerbundes „Berliner Norden“ wegen „expressionistischen Einschlages“ und „Widerstandes gegen die nationalsozialistische Kulturpropaganda“ sowie der Verteidigung jüdischer Berufskollegen denunziert worden war, waren ihm Kunstausstellungen in Berlin nicht mehr möglich. Nach dem Krieg blieb Kuhfuss im Ostteil der Stadt. 1945 wurde er 1960 Dozent an der Volkshochschule Berlin-Pankow. Zudem leitete er die Klasse „Akt, Bühnenbild- und Kostümgestaltung“ an der Textil- und Bekleidungsfachschule Berlin in der Warschauer Straße. Von 1912 bis 1960 nahm Kuhfuss an 173 Ausstellungen teil, insbesondere den Großen Berliner Kunstausstellungen (seit 1913), Ausstellungen der Künstlergruppen Freie Secession unter der Leitung von Max Liebermann und Berliner Secession unter der Leitung von Lovis, Preußische Akademie der Künste zu Berlin, Ausstellungen des Deutschen Künstlerbundes, der „Porza“, des Verbandes Bildender Künstler der DDR, des Vereins Berliner Künstler. Kuhfuss war Preisträger der Großen Berliner Kunstausstellung 1960.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
The German painter and draftsman Paul Kuhfuss initially trained as a drawing teacher at the Royal Art School in Berlin with Philipp Franck. He then completed studies at the Royal Academic University of Fine Arts Berlin-Charlottenburg in the landscape painting class. In 1911 he joined the “Association of Visual Artists”, in 1915 he became a member of the German Artists’ Association of the “Berlin North” artist association and in 1950 a member of the “Association of Berlin Artists”. Kuhfuss was an illustrator for several magazines. After he was denounced by a member of the artists' association “Berliner Norden” for “expressionist tendencies” and “resistance to National Socialist cultural propaganda” as well as for defending Jewish professional colleagues, he was no longer able to hold art exhibitions in Berlin. After the war, Kuhfuss stayed in the eastern part of the city. In 1945 he became a lecturer at the Berlin-Pankow Adult Education Center in 1960. He also led the “Act, Set and Costume Design” class at the Berlin Textile and Clothing School on Warschauer Straße. From 1912 to 1960, Kuhfuss took part in 173 exhibitions, in particular the Great Berlin Art Exhibitions (since 1913), exhibitions of the artist groups Freie Secession under the direction of Max Liebermann and Berlin Secession under the direction of Lovis, Prussian Academy of Arts in Berlin, exhibitions of the German Artists' Association, the "Porza", the Association of Visual Artists of the GDR, the Association of Berlin Artists. Kuhfuss was a prize winner at the Great Berlin Art Exhibition in 1960.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 276
VÁCLAV ŠPÁLA (Zlunice 1885 - 1946 Prag)
Sumpfdotterblumen im Krug, 1941
Öl/Leinwand, 53 x 39 cm
signiert V. Spala, datiert 41, verso Inventarnummer 1358
abgebildet im Werkverzeichnis Václav Spála, Prag 2002, S. 72
die Echtheit wurde von Frau Dr. Rea Michalová bestätigt, die Expertise liegt vor
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE € 30000 - 50000
STARTPREIS / STARTING PRICE € 30000
VÁCLAV ŠPÁLA (Zlunice 1885 - 1946 Prague)
Marsh marigolds in a pitcher, 1941
oil/canvas, 53 x 39 cm
signed V. Spala, dated 41, verso inventory number 1358
depicted in catalogue raisonne Vaclav Spala, Prague 2002, p. 72
the authenticity has been confirmed by Dr. Rea Michalova, the certificate is included
Václav Špála, der zu den Hauptvertretern des Kubismus und Expressionismus in der tschechoslowakischen Malerei zählt, war bäuerlicher Herkunft. 1899 bis 1902 besuchte er in Königgrätz die Schule für Kunstschlosserei. Als er an der Prager Kunstgewerbeschule nicht aufgenommen wurde, studierte er an der Privatschule für Landschaftsmalerei von Ferdinand Engelmüller. Ab 1903 studierte er an der Prager Akademie der Bildenden Künste, u. a. bei Vlaho Bukovac und František Thiele, brach das Studium jedoch 1909 ab. In der Folge lebte Špála hauptsächlich in Prag; bereiste allerdings malend unterschiedliche Gegenden Böhmens. 1907/8 hielt er sich in Ragusa (Dubrovnik) auf. Weitere Reisen führten in erneut nach Ragus (1910), nach Paris (1911) und nach Italien (1913). 1907 bis 1909 war Špála Mitglied der avantgardistischen Gruppe Osma, ab 1909 des Kunstvereinigung Mánes. 1911 verließ er Mánes aufgrund von Meinungsverschiedenheiten gemeinsam mit anderen Künstlern und gründete im selben Jahr die avantgardistische Künstlergruppe Skupina výtvarných umelcu. In deren Monatsschrift „Umelecký mesícník“ veröffentlichte Špála zunächst zahlreiche Beiträge. Bereits 1912 schied er jedoch mit Josef Capek und Vlastislav Hofman aus und kehrte zur Gruppe Mánes zurück, deren Vorsitzender er 1936 – 1939 war. 1918 gründete Špála mit Capek und Kremlicka die Gruppe Trvdošíjní. Auch mit den künstlerischen Werkstätten „Artel“, deren Mitglied und Verwaltungsrat er war, arbeitete Špála zusammen. Aus seiner Hand sind insbesondere Plakate, Illustrationen und szenographische Entwürfe bekannt. In seiner Malerei verknüpfte er lyrischen Kubismus mit rhythmischer Komposition und starken Farben. Seine persönliche Bildauffassung wurde mit dem Fauvismus, mit dem Orphismus und mit Abstraktionsmalerei in Verbindung gebracht. Špála war von Folklore, Volkskultur und -kunst beeinflusst und stand insofern Josef und Karel Capek näher als den „orthodoxen“ Prager Kubisten. Später entwickelte er seinen Stil in eher traditioneller Weise weiter, in seinen Landschaften wie auch in den Blumenstillleben mit Blumen, unter Verwendung einer auf Blautöne ausgerichteten Farbskala. In seinen späteren Arbeiten benutzte er wieder ein breiteres Farbspektrum, mit geringerer Farbintensität. Špála stellte wiederholt im Rahmen von Mánes aus, öfter auch im Wiener Hagenbund, und nahm an etlichen internationalen Kunstausstellungen in Europa und Amerika teil. Während der nationalsozialistischen Herrschaft als „entartet“ diffamiert, wurde Špála 1946 mit dem Titel „Künstler der Nation“ ausgezeichnet. 1959 wurde die staatliche Galerie Českého fondu výtvarných umění nach ihm in „Galerie Václava Špály“ umbenannt. Václav Špála zählt zu den größten Phänomenen der tschechoslowakischen/tschechischen modernen Kunst. Die tschechoslowakische/tschechische Gesellschaft lehnte ihn abwechselnd ab und überschüttete ihn mit unkritischem Lob. Špála ist nach wie vor einer der meistgesuchten Künstler des Landes. Seine Bilder schmücken nicht nur Klassenzimmer, sondern auch zahlreiche Büros und Wohnzimmer.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Václav Špála, who is one of the main representatives of Cubism and Expressionism in Czechoslovak painting, was of rural origins. From 1899 to 1902, he attended the school for metalworking in Königgrätz. When he was not accepted into the Prague School of Applied Arts, he studied at Ferdinand Engelmüller's private school for landscape painting. From 1903, he studied at the Prague Academy of Fine Arts, among other things. with Vlaho Bukovac and František Thiele, but stopped studying in 1909. As a result, Špála lived mainly in Prague; However, he traveled to different areas of Bohemia painting. In 1907/8 he stayed in Ragusa (Dubrovnik). Further trips took him to Ragus (1910), to Paris (1911) and to Italy (1913). From 1907 to 1909, Špála was a member of the avant-garde group Osma, and from 1909 of the Mánes art association. In 1911 he left Mánes together with other artists due to differences of opinion and founded the avant-garde artist group Skupina výtvarných umelcu in the same year. Špála initially published numerous articles in their monthly magazine “Umelecký mesícník”. However, in 1912 he left with Josef Capek and Vlastislav Hofman and returned to the Mánes group, of which he was chairman from 1936 to 1939. In 1918, Špála founded the group Trvdošíjní with Capek and Kremlicka. Špála also worked with the artistic workshops “Artel”, of which he was a member and board of directors. Posters, illustrations and scenographic designs are particularly well known from his hand. In his painting he combined lyrical cubism with rhythmic composition and strong colours. His personal conception of images was associated with Fauvism, Orphism and abstraction painting. Špála was influenced by folklore, folk culture and art and was therefore closer to Josef and Karel Capek than to the “orthodox” Prague Cubists. He later developed his style in a more traditional way, in his landscapes as well as floral still lifes with flowers, using a color scale centered on blue tones. In his later works he again used a wider colour spectrum, with lower colour intensity. In 1959, the state-owned Českého fondu výtvarných umění was renamed „Galerie Václava Špály“ in his honour. Václav Špála ranks among the greatest phenomena of Czechoslovac/Czech modern art. Czechoslovac/Czech society alternately rejected him and lavished him with uncritical praise. Špála remains one of the most searched-for artists in the country. His paintings decorate not only classrooms but also numerous offices and living rooms.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 277
GUSTAV HESSING* (Czernowitz 1909 - 1981 Wien)
Waldweg, 1947
Aquarell/Papier, 47 x 61,5 cm
signiert G. Hessing, datiert 47
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE € 1000 - 1600
STARTPREIS / STARTING PRICE € 1000
GUSTAV HESSING* (Czernowitz 1909 - 1981 Vienna)
Forrest path, 1947
watercolor/paper, 47 x 61,5 cm
signed G. Hessing, dated 47
Österreichischer Maler des 20. Jahrhunderts. Stammte aus Czernowitz/Buwokina, studierte 1926 bis 1931 an der Akademie der bildenden Künste bei Ferdinand Andri und Karl Fahringer. 1946 Mitbegründer der Künstlergruppe Der Kreis, ab 1958 Mitglied der Wiener Secession. Arbeiten der Zwischenkriegszeit stilistisch dem Expressionismus zuzuordnen, Einflüsse von Richard Gerstl und Edvard Munch. Ab den 1940er Jahren Hinwendung zur gegenständlichen Abstraktion und später Einflüsse von Kubismus und Surrealismus, im Umkreis von Edgar Jené. Malte vor allem Porträts, Landschaften und Stillleben. Einfluss von Paul Cezanne, im Spätwerk Auseinandersetzung mit dem Tachismus. 1979 Ausstellung in der Österreichischen Galerie Belvedere.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Austrian painter of the 20th century. Was born in Czernowitz/Buwokina, studied from 1926 to 1931 at the Academy of Fine Arts with Ferdinand Andri and Karl Fahringer. In 1946 co-founder of the artist group Der Kreis, from 1958 member of the Vienna Secession. Works of the interwar period stylistically to Expressionism, influences of Richard Gerstl and Edvard Munch. From the 1940s, he turned to representational abstraction and later to the influences of Cubism and Surrealism, in the circle of Edgar Jené. Painted mainly portraits, landscapes and still lifes. Influenced by Paul Cezanne, in his late work he dealt with Tachism. 1979 exhibition at the Austrian Gallery Belvedere.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 278
GUSTAV HESSING* (Czernowitz 1909 - 1981 Wien)
NY, Brooklyn Hafen, 1965
Gouache und Bleistift/Papier, 47,5 x 64,8 cm
signiert G Hessing, datiert 65, beschriftet NY
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE € 1600 - 3000
STARTPREIS / STARTING PRICE € 1600
GUSTAV HESSING* (Czernowitz 1909 - 1981 Vienna)
NY, Brooklyn harbour, 1965
gouache and pencil/paper, 47,5 x 64,8 cm
signed G Hessing, dated 65, inscribed NY
Österreichischer Maler des 20. Jahrhunderts. Stammte aus Czernowitz/Buwokina, studierte 1926 bis 1931 an der Akademie der bildenden Künste bei Ferdinand Andri und Karl Fahringer. 1946 Mitbegründer der Künstlergruppe Der Kreis, ab 1958 Mitglied der Wiener Secession. Arbeiten der Zwischenkriegszeit stilistisch dem Expressionismus zuzuordnen, Einflüsse von Richard Gerstl und Edvard Munch. Ab den 1940er Jahren Hinwendung zur gegenständlichen Abstraktion und später Einflüsse von Kubismus und Surrealismus, im Umkreis von Edgar Jené. Malte vor allem Porträts, Landschaften und Stillleben. Einfluss von Paul Cezanne, im Spätwerk Auseinandersetzung mit dem Tachismus. 1979 Ausstellung in der Österreichischen Galerie Belvedere.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Austrian painter of the 20th century. Was born in Czernowitz/Buwokina, studied from 1926 to 1931 at the Academy of Fine Arts with Ferdinand Andri and Karl Fahringer. In 1946 co-founder of the artist group Der Kreis, from 1958 member of the Vienna Secession. Works of the interwar period stylistically to Expressionism, influences of Richard Gerstl and Edvard Munch. From the 1940s, he turned to representational abstraction and later to the influences of Cubism and Surrealism, in the circle of Edgar Jené. Painted mainly portraits, landscapes and still lifes. Influenced by Paul Cezanne, in his late work he dealt with Tachism. 1979 exhibition at the Austrian Gallery Belvedere.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 279
GUSTAV HESSING* (Czernowitz 1909 - 1981 Wien)
Landschaft, 1955
Aquarell/Büttenpapier, 48 x 64 cm
signiert G. Hessing, datiert 1955
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE € 1400 - 2400
STARTPREIS / STARTING PRICE € 1400
GUSTAV HESSING* (Czernowitz 1909 - 1981 Vienna)
Landscape, 1955
watercolor/laid paper, 48 x 64 cm
signed G. Hessing, dated 1955
Österreichischer Maler des 20. Jahrhunderts. Stammte aus Czernowitz/Buwokina, studierte 1926 bis 1931 an der Akademie der bildenden Künste bei Ferdinand Andri und Karl Fahringer. 1946 Mitbegründer der Künstlergruppe Der Kreis, ab 1958 Mitglied der Wiener Secession. Arbeiten der Zwischenkriegszeit stilistisch dem Expressionismus zuzuordnen, Einflüsse von Richard Gerstl und Edvard Munch. Ab den 1940er Jahren Hinwendung zur gegenständlichen Abstraktion und später Einflüsse von Kubismus und Surrealismus, im Umkreis von Edgar Jené. Malte vor allem Porträts, Landschaften und Stillleben. Einfluss von Paul Cezanne, im Spätwerk Auseinandersetzung mit dem Tachismus. 1979 Ausstellung in der Österreichischen Galerie Belvedere.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Austrian painter of the 20th century. Was born in Czernowitz/Buwokina, studied from 1926 to 1931 at the Academy of Fine Arts with Ferdinand Andri and Karl Fahringer. In 1946 co-founder of the artist group Der Kreis, from 1958 member of the Vienna Secession. Works of the interwar period stylistically to Expressionism, influences of Richard Gerstl and Edvard Munch. From the 1940s, he turned to representational abstraction and later to the influences of Cubism and Surrealism, in the circle of Edgar Jené. Painted mainly portraits, landscapes and still lifes. Influenced by Paul Cezanne, in his late work he dealt with Tachism. 1979 exhibition at the Austrian Gallery Belvedere.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 280
GUSTAV HESSING* (Czernowitz 1909 - 1981 Wien)
Leopoldsdorf
Aquarell/Büttenpapier, 51 x 68,5 cm
signiert G. Hessing, beschriftet 66 x 50 Leopoldsdorf
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE € 1000 - 2000
STARTPREIS / STARTING PRICE € 1000
GUSTAV HESSING* (Czernowitz 1909 - 1981 Vienna)
Leopoldsdorf
watercolor/laid paper, 51 x 68,5 cm
signed G. Hessing, inscribed 66 x 50 Leopoldsdorf
Österreichischer Maler des 20. Jahrhunderts. Stammte aus Czernowitz/Buwokina, studierte 1926 bis 1931 an der Akademie der bildenden Künste bei Ferdinand Andri und Karl Fahringer. 1946 Mitbegründer der Künstlergruppe Der Kreis, ab 1958 Mitglied der Wiener Secession. Arbeiten der Zwischenkriegszeit stilistisch dem Expressionismus zuzuordnen, Einflüsse von Richard Gerstl und Edvard Munch. Ab den 1940er Jahren Hinwendung zur gegenständlichen Abstraktion und später Einflüsse von Kubismus und Surrealismus, im Umkreis von Edgar Jené. Malte vor allem Porträts, Landschaften und Stillleben. Einfluss von Paul Cezanne, im Spätwerk Auseinandersetzung mit dem Tachismus. 1979 Ausstellung in der Österreichischen Galerie Belvedere.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Austrian painter of the 20th century. Was born in Czernowitz/Buwokina, studied from 1926 to 1931 at the Academy of Fine Arts with Ferdinand Andri and Karl Fahringer. In 1946 co-founder of the artist group Der Kreis, from 1958 member of the Vienna Secession. Works of the interwar period stylistically to Expressionism, influences of Richard Gerstl and Edvard Munch. From the 1940s, he turned to representational abstraction and later to the influences of Cubism and Surrealism, in the circle of Edgar Jené. Painted mainly portraits, landscapes and still lifes. Influenced by Paul Cezanne, in his late work he dealt with Tachism. 1979 exhibition at the Austrian Gallery Belvedere.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 281
AUGUST RIEGER (Wien 1886 - 1941 Wien)
Winter
Öl/Leinwand, 23 x 30,2 cm
signiert August Rieger
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE € 1000 - 2000
STARTPREIS / STARTING PRICE € 1000
AUGUST RIEGER (Vienna 1886 - 1941 Vienna)
Winter atmosphere
oil/canvas, 23 x 30,2 cm
signed August Rieger
August Rieger war Wiener Landschaftsmaler. Ursprünglich strebte er eine Tätigkeit als Priester an, brach aber sein Theologiestudium ab und war vorerst im Finanzdienst tätig. Mit Mitte dreißig begann er mit der Landschaftsmalerei und trat 1938 dem Hagenbund bei. In seinen Landschaften werden vor allem Ansichten von Wien und Umgebung dargestellt. Obwohl er keine akademische Ausbildung genossen hatte, sondern Autodidakt war, wurde er von Kritikern und Kollegen als Künstler anerkannt und stellte vor allem in Wien in Kunstsalons aus.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
August Rieger was a Viennese landscape painter. He originally aspired to work as a priest, but broke off his theology studies and initially worked in the financial service. In his mid-thirties he began painting landscapes and joined the Hagenbund in 1938. His landscapes primarily depict views of Vienna and the surrounding area. Although he had no academic training and was self-taught, he was recognized as an artist by critics and colleagues and exhibited in art salons, especially in Vienna.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 283
ERICH MILLER-HAUENFELS* (Graz 1889 - 1972 Wien)
Aus dem Belvedere Garten
Öl/Leinwand, 60,3 x 81,5 cm
signiert Erich Miller
verso Etikett Künstlerhaus, No.738 und beschriftet Erich Miller-Hauenfels, aus dem Belvedere Garten
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE € 800 - 1600
STARTPREIS / STARTING PRICE € 800
ERICH MILLER-HAUENFELS* (Graz 1889 - 1972 Vienna)
From the Belvedere Garden
oil/canvas, 60,3 x 81,5 cm
signed Erich Miller
verso label of the Kuenstlerhaus, No.738 and inscribed Erich Miller-Hauenfels, aus dem Belvedere Garten
Erich Miller-Hauenfels war ein österreichischer Maler und der ältere Bruder der Künstlerin Elfriede Miller-Hauenfels. Er besuchte von 1909 bis 1913 als Schüler von Anton Marussig die Landeskunstschule in Graz und die Montanistische Hochschule in Leoben. Danach übersiedelte er nach Wien, wo er an der Akademie der bildenden Künste bei Ferdinand Schmutzer studierte. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen und wurde ab 1928 Mitglied des Wiener Künstlerhauses, dessen Vizepräsident er ab 1965 war. Seine Werke wurden neben Ausstellungen im Künstlerhaus auch auf der Biennale in Venedig präsentiert. Etliche Studienreisen führten ihn nach Griechenland, Belgien, Holland, Frankreich und Ägypten. In Italien und Südfrankreich lebte er auch zeitweise. Während diesen Aufenthalten entstanden zahlreiche stimmungsvolle Landschaftsbilder, die von seinem Können zeugen. Neben diesen erlangte er vor allem als Wiener Vedutenmaler Bekanntheit. Sowohl die Albertina als auch das Joanneum in Graz besitzen Werke des Künstlers.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Erich Miller-Hauenfels was an Austrian painter and the elder brother of the artist Elfriede Miller-Hauenfels. He attended the Landeskunstschule in Graz and the Montanistische Hochschule in Leoben from 1909 to 1913 as a student of Anton Marussig. He then moved to Vienna, where he studied at the Academy of Fine Arts under Ferdinand Schmutzer. He received numerous awards and from 1928 became a member of the Vienna Künstlerhaus, of which he was vice-president from 1965. In addition to exhibitions at the Künstlerhaus, his works were also presented at the Venice Biennale. Several study trips took him to Greece, Belgium, Holland, France and Egypt. He also lived in Italy and the south of France for a time. During these stays, he created numerous atmospheric landscape paintings that testify to his skill. In addition to these, he gained fame primarily as a Viennese painter of vedute. Both the Albertina and the Joanneum in Graz own works by the artist.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 286
ELFRIEDE MILLER-HAUENFELS* (Graz 1893 - 1962 Wien)
Konvolut aus vier Drucken und einer Gouache
Am Waldrand
Gouache/Papier, 27,9 x 25 cm
verso Skizze einer Dorfansicht in Bleistift und Deckweiß
Christus am Ölberg
Radierung/Papier, 43,8 x 36,3 cm
signiert Fride Miller; bezeichnet Christus am Ölberg; im Druck signiert Fride Miller
Balzac: Contes drôlatiques
Radierung/Papier, 11 x 7,6 cm
signiert Fride Miller, bezeichnet Balzac: Contes drôlatiques
Bauernschmaus
Radierung/Papier, 14 x 19,5 cm
signiert Fride Miller, betitelt Bauernschmaus
An der Alten Donau
Radierung/Papier, 24,7 x 19,8 cm
signiert Fride Miller, betitelt An der alten Donau
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE € 150 - 300
STARTPREIS / STARTING PRICE € 150
ELFRIEDE MILLER-HAUENFELS* (Graz 1893 - 1962 Vienna)
Bundle of 4 prints and one gouache
At the edge of the forest
gouache/paper, 27,9 x 25 cm
verso sketch of a village view in pencil and opaque white
Christ on Mount Olivet
etching/paper, 43,8 x 36,3 cm
signed Fride Miller, inscribed Christus am Oelberg (Christ on Mount Olivet); signed in the plate Fride Miller
Balzac: Contes drolatiques
etching/paper, 11 x 7,6 cm
signed Fride Miller, inscribed Balzac: Contes drolatiques
Peasant meal
etching/paper, 14 x 19,5 cm
signed Fride Miller, entitled Bauernschmaus (peasant meal)
At the Old Danube
etching/paper, 24,7 x 19,8 cm
signed Fride Miller, entitled An der alten Donau
Elfriede Miller-Hauenfels war eine österreichische Malerin und Grafikerin und die Schwester des um vier Jahre älteren Malers Erich Miller- Hauenfels. Ab 1913 folgte erhielt sie eine Ausbildung an der Kunstschule für Frauen und Mädchen bei Adalbert Franz Seligmann, Ludwig Michalek und Christian Ludwig Martin. Bereits in den 1920er Jahren bespielte sie eine Vielzahl an Ausstellungen in Wien wie uim Künstlerhaus, in der Secession oder in der Vereinigung Wiener Frauenkunst im Museum für Kunst und Industrie. 1930 entstanden die Fresken in der Pfarrkirche Itzling in Salzburg. Miller-Hauenfels erlangte vor allem als Malerin mit ihren expressiven Holzschnitten und religiösen Motiven, mit ihren Landschaften und Illustrationen große Bekanntheit.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Elfriede Miller-Hauenfels was an Austrian artist and the the younger sister of the painter Erich Miller-Hauenfels. From 1913, she was trained at the Kunstschule für Frauen und Mädchen (Art School For Women and Girls with Adalbert Franz Seligmann, Ludwig Michale, and Christian Ludwig Martin. As early as in the 1920s, she participated in a variety of exhibitions in Vienna; for example in the Künstlerhaus, in the Secession or in the Association of Viennese Art in the Museum of Art and Industry. In 1930, the frescoes were painted in the parish church Itzling in Salzburg. Miller-Hauenfels, especially as a painter, gained great prominence with her expressive woodcuts and religious motifs, landscapes and illustrations.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 287
ELFRIEDE MILLER-HAUENFELS* (Graz 1893 - 1962 Wien)
Lichtung, 1919
Öl/Holz, 53,7 x 46,6 cm
signiert F. Miller, datiert 1919
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE € 800 - 1600
STARTPREIS / STARTING PRICE € 800
ELFRIEDE MILLER-HAUENFELS* (Graz 1893 - 1962 Vienna)
Clearing, 1919
oil/wood, 53,7 x 46,6 cm
signed F. MIller 1919, dated 1919
Elfriede Miller-Hauenfels war eine österreichische Malerin und Grafikerin und die Schwester des um vier Jahre älteren Malers Erich Miller- Hauenfels. Ab 1913 folgte erhielt sie eine Ausbildung an der Kunstschule für Frauen und Mädchen bei Adalbert Franz Seligmann, Ludwig Michalek und Christian Ludwig Martin. Bereits in den 1920er Jahren bespielte sie eine Vielzahl an Ausstellungen in Wien wie uim Künstlerhaus, in der Secession oder in der Vereinigung Wiener Frauenkunst im Museum für Kunst und Industrie. 1930 entstanden die Fresken in der Pfarrkirche Itzling in Salzburg. Miller-Hauenfels erlangte vor allem als Malerin mit ihren expressiven Holzschnitten und religiösen Motiven, mit ihren Landschaften und Illustrationen große Bekanntheit.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Elfriede Miller-Hauenfels was an Austrian artist and the the younger sister of the painter Erich Miller-Hauenfels. From 1913, she was trained at the Kunstschule für Frauen und Mädchen (Art School For Women and Girls with Adalbert Franz Seligmann, Ludwig Michale, and Christian Ludwig Martin. As early as in the 1920s, she participated in a variety of exhibitions in Vienna; for example in the Künstlerhaus, in the Secession or in the Association of Viennese Art in the Museum of Art and Industry. In 1930, the frescoes were painted in the parish church Itzling in Salzburg. Miller-Hauenfels, especially as a painter, gained great prominence with her expressive woodcuts and religious motifs, landscapes and illustrations.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 288
ELFRIEDE MILLER-HAUENFELS* (Graz 1893 - 1962 Wien)
Konvolut aus vier Drucken und einer Zeichnung
Riviera Ligure
Kohle/Papier, 44,7 x 50 cm
signiert Fride Miller, betitelt Riviera Ligure
An der Alten Donau, 1922
Radierung/Papier, 24,7 x 19,8 cm
signiert Fride Miller, datiert 1922, betitelt An der alten Donau
Salzburg, Universitätskirche
Radierung/Papier, 17,9 x 16 cm
signiert Fride Miller, betitelt Salzburg Universitätskirche
Pegasus
Radierung/Papier, 10,3 x 10,2 cm
signiert Fride Miller, betitelt Pegasus
Domplatz, Salzburg
Radierung/Papier, 13,4 x 9,4 cm
signiert Fride Miller, betitelt Domplatz Salzburg
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE € 100 - 200
STARTPREIS / STARTING PRICE € 100
ELFRIEDE MILLER-HAUENFELS* (Graz 1893 - 1962 Vienna)
Bundle of 4 prints and one sketch
Riviera Ligure
charcoal/paper, 44,7 x 50 cm
signed Fride Miller, titled Riviera Ligure
At the Old Danube, 1922
etching/paper, 24,7 x 19,8 cm
signed Fride Miller, dated 1922, entitled An der alten Donau
Salzburg, University Church
etching/paper, 17,9 x 16 cm
signed Fride Miller, entitled Salzburg Universitaetskirche (Salzburg, University Church)
Pegasus
etching/paper, 10,3 x 10,2 cm
signed Fride Miller, titled Pegasus
Cathedral square, Salzburg
etching/paper, 13,4 x 9,4 cm
signed Fride Miller, titled Domplatz Salzburg
Elfriede Miller-Hauenfels war eine österreichische Malerin und Grafikerin und die Schwester des um vier Jahre älteren Malers Erich Miller- Hauenfels. Ab 1913 folgte erhielt sie eine Ausbildung an der Kunstschule für Frauen und Mädchen bei Adalbert Franz Seligmann, Ludwig Michalek und Christian Ludwig Martin. Bereits in den 1920er Jahren bespielte sie eine Vielzahl an Ausstellungen in Wien wie uim Künstlerhaus, in der Secession oder in der Vereinigung Wiener Frauenkunst im Museum für Kunst und Industrie. 1930 entstanden die Fresken in der Pfarrkirche Itzling in Salzburg. Miller-Hauenfels erlangte vor allem als Malerin mit ihren expressiven Holzschnitten und religiösen Motiven, mit ihren Landschaften und Illustrationen große Bekanntheit.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Elfriede Miller-Hauenfels was an Austrian artist and the the younger sister of the painter Erich Miller-Hauenfels. From 1913, she was trained at the Kunstschule für Frauen und Mädchen (Art School For Women and Girls with Adalbert Franz Seligmann, Ludwig Michale, and Christian Ludwig Martin. As early as in the 1920s, she participated in a variety of exhibitions in Vienna; for example in the Künstlerhaus, in the Secession or in the Association of Viennese Art in the Museum of Art and Industry. In 1930, the frescoes were painted in the parish church Itzling in Salzburg. Miller-Hauenfels, especially as a painter, gained great prominence with her expressive woodcuts and religious motifs, landscapes and illustrations.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 290
ELFRIEDE MILLER-HAUENFELS* (Graz 1893 - 1962 Wien)
Drautal
Aquarell/Papier, 44 x 36,2 cm
signiert Fride Miller, bezeichnet Drautal, verso Etikett Pawlik Wien IV., Schaumburger Gasse 14
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE € 200 - 400
STARTPREIS / STARTING PRICE € 200
ELFRIEDE MILLER-HAUENFELS* (Graz 1893 - 1962 Vienna)
Drau Valley
watercolor/paper, 44 x 36,2 cm
signed Fride Miller, titled Drautal, verso label Pawlik Wien IV., Schaumburger Gasse 14
Elfriede Miller-Hauenfels war eine österreichische Malerin und Grafikerin und die Schwester des um vier Jahre älteren Malers Erich Miller- Hauenfels. Ab 1913 folgte erhielt sie eine Ausbildung an der Kunstschule für Frauen und Mädchen bei Adalbert Franz Seligmann, Ludwig Michalek und Christian Ludwig Martin. Bereits in den 1920er Jahren bespielte sie eine Vielzahl an Ausstellungen in Wien wie uim Künstlerhaus, in der Secession oder in der Vereinigung Wiener Frauenkunst im Museum für Kunst und Industrie. 1930 entstanden die Fresken in der Pfarrkirche Itzling in Salzburg. Miller-Hauenfels erlangte vor allem als Malerin mit ihren expressiven Holzschnitten und religiösen Motiven, mit ihren Landschaften und Illustrationen große Bekanntheit.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Elfriede Miller-Hauenfels was an Austrian artist and the the younger sister of the painter Erich Miller-Hauenfels. From 1913, she was trained at the Kunstschule für Frauen und Mädchen (Art School For Women and Girls with Adalbert Franz Seligmann, Ludwig Michale, and Christian Ludwig Martin. As early as in the 1920s, she participated in a variety of exhibitions in Vienna; for example in the Künstlerhaus, in the Secession or in the Association of Viennese Art in the Museum of Art and Industry. In 1930, the frescoes were painted in the parish church Itzling in Salzburg. Miller-Hauenfels, especially as a painter, gained great prominence with her expressive woodcuts and religious motifs, landscapes and illustrations.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 292
ELFRIEDE MILLER-HAUENFELS* (Graz 1893 - 1962 Wien)
Cassone am Gardasee
Öl/Leinwand, 58,5 x 69 cm
signiert Fride Miller
verso Etikett Elfriede Miller-Hauenfels, Wien 9. Spitalgasse 17/24, "kleiner Hafen am Gardasee" Öl
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE € 1000 - 2000
STARTPREIS / STARTING PRICE € 1000
ELFRIEDE MILLER-HAUENFELS* (Graz 1893 - 1962 Vienna)
Cassone di Malcesine
oil/canvas 58,5 x 69 cm
signed Fride Miller
verso labelled Elfriede Miller-Hauenfels, Wien 9. Spitalgasse 17/24, "kleiner Hafen am Gardasee" Oel
Elfriede Miller-Hauenfels war eine österreichische Malerin und Grafikerin und die Schwester des um vier Jahre älteren Malers Erich Miller- Hauenfels. Ab 1913 folgte erhielt sie eine Ausbildung an der Kunstschule für Frauen und Mädchen bei Adalbert Franz Seligmann, Ludwig Michalek und Christian Ludwig Martin. Bereits in den 1920er Jahren bespielte sie eine Vielzahl an Ausstellungen in Wien wie uim Künstlerhaus, in der Secession oder in der Vereinigung Wiener Frauenkunst im Museum für Kunst und Industrie. 1930 entstanden die Fresken in der Pfarrkirche Itzling in Salzburg. Miller-Hauenfels erlangte vor allem als Malerin mit ihren expressiven Holzschnitten und religiösen Motiven, mit ihren Landschaften und Illustrationen große Bekanntheit.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Elfriede Miller-Hauenfels was an Austrian artist and the the younger sister of the painter Erich Miller-Hauenfels. From 1913, she was trained at the Kunstschule für Frauen und Mädchen (Art School For Women and Girls with Adalbert Franz Seligmann, Ludwig Michale, and Christian Ludwig Martin. As early as in the 1920s, she participated in a variety of exhibitions in Vienna; for example in the Künstlerhaus, in the Secession or in the Association of Viennese Art in the Museum of Art and Industry. In 1930, the frescoes were painted in the parish church Itzling in Salzburg. Miller-Hauenfels, especially as a painter, gained great prominence with her expressive woodcuts and religious motifs, landscapes and illustrations.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 294
THEODOR ALESCHA* (Wien 1898 - 1991 Lilienfeld)
Triftgegend
Pastell/Papier, 49 x 68 cm
signiert alescha, datiert 34
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 500 - 1000
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 500
THEODOR ALESCHA* (Vienna 1898 - 1991 Lilienfeld)
Triftgegend
pastel/paper, 49 x 68 cm
signed alescha, dated 34
Österreichischer Landschafts- und Architekturmaler des 20. Jahrhunderts. Vertreter der Exilkunst. Studierte an der Akademie der bildenden Künste bei Rudolf Bacher. Reisen nach Italien, Jugoslawien, Russland,in die Schweiz, nach Frankreich, und Portugal. Bekanntschaft mit Romain Rolland. Vorliebe für den Dichter Walt Whitman und den Romancier Otto Flake. Stellte regelmäßig im Hagenbund aus. 1938 Emigration nach Grenoble in Frankreich, 1939 in Paris traf er Willy Eisenschitz und Georg Merkel. 1941 Emigration in die USA, 1947 Rückkehr nach Wien. 1984 Ausstellung in der Österreichischen Galerie Belvedere, 1988 Ausstellung im Wien Museum. Schuf v.a. Landschaften, darunter Pastelle mit eindrucksvollen Gebirgsszenen und Berglandschaften aus den Walliser Alpen.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Austrian landscape and architecture painter of the 20th century. Representative of exile art. Studied at the Academy of Fine Arts with Rudolf Bacher. Study trips to Italy, Yugoslavia, Russia, Switzerland, France and Portugal. Acquaintance with Romain Rolland. Fondness for the poet Walt Whitman and the novelist Otto Flake. Exhibited regularly in the Hagenbund. In 1938 he emigrated to Grenoble in France, and in Paris in 1939 he met Willy Eisenschitz and Georg Merkel. 1941 emigration to the USA, 1947 return to Vienna. 1984 exhibition in the Austrian Gallery Belvedere, 1988 exhibition in the Vienna Museum. Mainly created landscapes, including pastels with impressive mountain scenes and mountain landscapes from the Valais Alps.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 303
RENINA KATZ* (geboren 1925 in Rio de Janeiro)
Barcos, 1951
Radierung/Papier, 24,5 x 32,2 cm
signiert Renina, datiert 1951
nummeriert und beschriftet 2/10 "Barcos" Agua-forte 1951
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 60 - 100
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 60
RENINA KATZ* (born 1925 in Rio de Janeiro)
Barcos, 1951
etching/paper, 24,5 x 32,2 cm
signed Renina, dated 1951
numbered and labelled 2/10 "Barcos" Agua-forte 1951
Renina Katz Pedreira, auch bekannt als Regina Katz, ist eine brasilianische Graveurin, Grafikerin und Aquarellistin. Zusammen mit Edith Behring und Fayga Ostrower gehört sie zu der Generation brasilianischer Graveurinnen, die der Kunsthistoriker Geraldo Edson de Andrade als „Matriarchat der Gravur in Brasilien“ bezeichnet hat. Katz begann ihre Karriere in den 1940er Jahren und malte hauptsächlich Porträts und Landschaften von Rio de Janeiro. Ab 1946 nahm sie Holzschnittunterricht bei dem österreichischen Grafiker Axl Leskoschek. 1947 bis 1950 besuchte Katz das College der Escola Nacional de Belas Artes in Rio de Janeiro mit dem Schwerpunkt Malerei. Anschließend erwarb sie einen Lizenziat in Zeichnen an der Philosophischen Fakultät der Bundesuniversität Rio de Janeiro. Überredet von einem Freund, dem Künstler Poty Lazzarotto, studierte Katz Metallgravur bei Carlos Oswald an der Rio de Janeiro School of Arts and Crafts. In den 1950er Jahren beschäftigte sie sich weiterhin mit Metallgravuren, wechselte jedoch den größten Teil ihrer Karriere zum Holzschnitt und zur Lithografie und kehrte erst in den 1980er Jahren zur Gravur zurück. Nach ihrem Umzug nach São Paulo im Jahr 1951 unterrichtete Katz von 1952 bis 1955 Malerei und Druckgrafik am Kunstmuseum von São Paulo und von 1953 bis 1963 an der Armando Álvares Penteado-Stiftung. Von Ende der 1940er bis Mitte der 1950er Jahre widmete sie sich hauptsächlich der Kunst zum Holz- und Linolschnitt. Sie fertigte figurative Drucke mit starker sozialer Anziehungskraft im Stil des sozialen Realismus an und porträtierte marginalisierte Mitglieder der brasilianischen Bevölkerung, darunter Migranten, Landarbeiter und Slumbewohner. In den 1960er Jahren wandte sich Katz einem abstrakteren Stil zu, den sie für den Rest ihrer Karriere fortsetzte. Sie widmete sich der Malerei und Zeichnung und begann mit dem Studium der Farbe mittels Siebdruck. Katz gravierte bis zu fünf Matrizen und trug bis zu acht verschiedene Farben auf, um mehrere Abdrücke eines einzelnen Drucks zu erstellen. In den 1970er Jahren begann Katz mit der Lithografie zu arbeiten, die zu ihrem bevorzugten Medium wurde. 1965 wurde Katz Professorin an der Fakultät für Architektur und Städtebau der Universität São Paulo, wo sie gleichzeitig auch studierte. Ihre Masterarbeit von 1979 war die erste wissenschaftliche Arbeit an der Universität von São Paulo, die in Form einer Serie von Siebdrucken präsentiert wurde. Ihre aus 13 Lithografien bestehende Doktorarbeit aus dem Jahr 1982 war die erste nonverbale Dissertation, die an ihrem Institut vorgelegt wurde. Der sich verschlechternde Gesundheitszustand veranlasste Katz, die Druckgrafik aufzugeben und sich auf die Aquarellmalerei zu konzentrieren.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Renina Katz Pedreira, also known as Regina Katz, is a Brazilian engraver, graphic artist and watercolorist. Together with Edith Behring and Fayga Ostrower, she belongs to the generation of Brazilian women engravers that the art historian Geraldo Edson de Andrade described as the “matriarchy of engraving in Brazil”. Katz began her career in the 1940s, painting primarily portraits and landscapes of Rio de Janeiro. From 1946 she took woodcutting lessons from the Austrian graphic artist Axl Leskoschek. From 1947 to 1950 Katz attended the Escola Nacional de Belas Artes in Rio de Janeiro with a focus on painting. She then obtained a licentiate in drawing from the Faculty of Arts at the Federal University of Rio de Janeiro. Persuaded by a friend, the artist Poty Lazzarotto, Katz studied metal engraving with Carlos Oswald at the Rio de Janeiro School of Arts and Crafts. She continued to engage in metal engraving throughout the 1950s, but switched to woodcuts and lithography for most of her career, returning to engraving only in the 1980s. After moving to São Paulo in 1951, Katz taught painting and printmaking at the São Paulo Art Museum from 1952 to 1955 and at the Armando Álvares Penteado Foundation from 1953 to 1963. From the late 1940s to the mid-1950s she devoted herself primarily to woodcut and linocut art. She made figurative prints with strong social appeal in the style of social realism, portraying marginalized members of the Brazilian population, including migrants, agricultural workers and slum dwellers. In the 1960s, Katz turned to a more abstract style, which she continued for the rest of her career. She dedicated herself to painting and drawing and began studying color through screen printing. Katz engraved up to five matrices and applied up to eight different colors to create multiple impressions of a single print. In the 1970s, Katz began working with lithography, which became her preferred medium. In 1965, Katz became a professor at the Faculty of Architecture and Urban Planning at the University of São Paulo, where she also studied. Her master's thesis from 1979 was the first scientific work at the University of São Paulo to be presented in the form of a series of screen prints. Her doctoral thesis from 1982, consisting of 13 lithographs, was the first non-verbal dissertation presented at her institute. Deteriorating health led Katz to give up printmaking and concentrate on watercolor painting.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 304
FRANZ LEX* (Wien 1895 - 1959 Wien)
Aggstein, Wachau
Kohle/Papier, 39 x 54,7 cm
signiert Lex
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 60 - 100
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 60
FRANZ LEX* (Vienna 1895 - 1959 Vienna)
Aggstein, Wachau
charcoal/paper, 39 x 54,7 cm
signed Lex
Franz Lex war ein österreichischer Künstler. Er studierte an der Wiener Akademie der bildenden Künste bei Alois Delug. Danach wirkte er als Lehrer und freischaffender Künstler. 1937 stellte er im Glaspalast im Wiener Volksgarten als Mitglied des von Rudolf Buchner geleiteten Künstlerbundes „Die Brücke“ aus. Ein Jahr später stellte Lex in der Zedlitz-Halle in Wien als Mitglied der „Gemeinschaft bildender Künstler“ aus, zu der die Mitglieder der vor dem Anschluss existierender Künstlervereinigungen mit Ausnahme von Künstlerhaus und Secession zusammengeschlossen worden waren. 1938 bis 1947 war Lex als Lehrer am akademischen Gymnasium in Wien tätig, später unterrichtete er an der Goethe-Realschule im 14. Bezirk. Einer seiner Schüler war Erich Sokol. Nach Kriegsende wurde Lex zum „Sektionsleiter der Gruppe Maler“ der Berufsvereinigung der bildenden Künstler Österreichs bestellt.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Franz Lex was an Austrian artist. He studied at the Vienna Academy of Fine Arts under Alois Delug. He then worked as a teacher and freelance artist. In 1937 he exhibited in the Glass Palace in Vienna's Volksgarten as a member of the artists' association “Die Brücke” led by Rudolf Buchner. A year later, Lex exhibited in the Zedlitz Hall in Vienna as a member of the „Gemeinschaft bildender Künstler“ (Community of Visual Artists), which brought together the members of the artist associations that existed before the annexation, with the exception of the Künstlerhaus and Secession. From 1938 to 1947, Lex worked as a teacher at the academic high school in Vienna, later he taught at the Goethe-Realschule in the 14th district. One of his students was Erich Sokol. After the end of the war, Lex was appointed “section leader of the painters group” of the Berufsvereinigung der bildenden Künstler Österreichs (Professional Association of Austrian Visual Artists).
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 315
JOSEF FLOCH* (Wien 1894 - 1977 New York)
Konvolut aus drei Zeichnungen
Frauenporträt
Kohle/Papier, 39,1 x 28,2 cm
Akt
Rötel/Papier, 39,1 x 28,2 cm
Interieur
Bleistift/Papier, 19 x 28,6 cm
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 300 - 500
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 300
JOSEF FLOCH* (Vienna 1894 - 1977 New York)
Bundle of three Sketches
Female Portrait
charcoal/paper, 39,1 x 28,2 cm
Nude
red chalk/paper, 39,1 x 28,2 cm
Interieur
pencil/paper, 19 x 28,6 cm
Der österreichisch-amerikanische Maler Josef Floch studierte 1913 bis 1918 bei Rudolf Bacher, Franz Rumpler und Hans Tichy an der Wiener Akademie der bildenden Künste. Studienreisen führten ihn nach Ägypten und Palästina und in die Niederlande, wo er das Werk Rembrandts und Vermeers studierte. 1922 bis 1938 war Floch Mitglied des Hagenbundes und beteiligte sich an dessen Ausstellungen. 1925/1926 übersiedelte er nach Paris; Ausstellungsbeteiligungen im Salon d’Automne, im Salon des Tuileries und in der Galerie von Berthe Weill (Pablo Picasso, Amedeo Modigliani). Floch war eng mit Willy Eisenschitz befreundet. 1941 emigrierte die Familie Floch nach New York, an Bord der berüchtigten Navemar. Auf dem Schiff befanden sich auch Ernst Lachs (später Mitarbeiter im Office of Strategic Seevices, OSS, und im amerikanischen Außenministerium), seine Frau Minna Lachs (Pädagogin und später in der österreichischen UNESCO-Kommission) und Sohn Thomas Lachs (später Direktor der Österreichischen Nationalbank). 1944 hatte Floch eine Ausstellung in der Associate American Artists Gallery und in der Folge in zahlreichen Museen. 1956 Kreuz der französischen Ehrenlegion, 1963 Chevalier de l’Ordre des Arts et Lettres. Flochs Anfänge lagen im Expressionismus; maßgeblich beeinflusst war er von Paul Cézanne und Van Gogh, Hans von Marées und den alten Niederländern. Stille, melancholische Figurenbilder, Landschaften, Interieurs und Porträts.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
The Austrian-American painter Josef Floch studied with Rudolf Bacher, Franz Rumpler and Hans Tichy at the Vienna Academy of Fine Arts from 1913 to 1918. Study trips led him to Egypt and Palestine and the Netherlands, where he studied Rembrandt and Vermeer's work. From 1922 to 1938 Floch was a member of the Hagenbund and participated in his exhibitions. In 1925/1926 he moved to Paris; Exhibition participations in the Salon d’Automne, in the Salon of the Tuileries and in the Gallery of Berthe Weill (Pablo Picasso, Amedeo Modigliani). Floch was close friends with Willy Eisenschitz. In 1941, the family floch emigrated to New York, on board the notorious Navemar. Ernst Lachs (later employees in the Office of Strategic Seevices, OSS, and in the American Foreign Ministry), his wife Minna Lachs (pedagogue and later in the Austrian UNESCO Commission) and son Thomas Lachs (later director of the Austrian National Bank, were also on the ship ). In 1944 Floch had an exhibition in the Associate American Artists Gallery and subsequently in numerous museums. 1956 Cross of the French Legion of Honor, 1963 Chevalier de l’Ordre des Arts et Lettres. Floch's beginnings were in expressionism; He was largely influenced by Paul Cézanne and van Gogh, Hans von Marées and the old Dutch. Silence, melancholic figure images, landscapes, interiors and portraits.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 318
ANTON FAISTAUER (St. Martin bei Lofer 1887 - 1930 Wien)
Konvolut aus zwei Drucken
Zilli
Offsetlithografie/Papier, 37,2 x 29,2 cm
bezeichnet Zilli, montiert auf Papier
Familie
Offsetlithografie/Papier, 47,6 x 31,6 cm
signiert Faistauer
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 150 - 300
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 150
ANTON FAISTAUER (St. Martin bei Lofer 1887 - 1930 Vienna)
Bundle of two prints
Zilli
offset lithography/paper, 37,2 x 29,2 cm
titled Zilli, mounted on paper
Family
offset lithography/paper, 47,6 x 31,6 cm
signed Faistauer
Österreichischer Maler des 20. Jahrhunderts. Gilt als bedeutendster Salzburger Maler der Moderne. 1904 bis 1906 an der privaten Malschule von R. Scheffers, 1906 bis 1909 an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Alois Delug und Christian Griepenkerl. 1909 gemeinsam mit Egon Schiele, Anton Kolig, Robin Christian Andersen und Franz Wiegele Gründung der Neukunstgruppe. Ausstellungen im Kunstsalon Pisko, in Budapest, München und in Wien im Hagenbund. 1913 Heirat mit der Schwester von Robin Christian Andersen, im gleichen Jahr Ausstellung in der Galerie Miehtke. 1919 in Salzburg mit Felix A. Harta Gründung der Künstlergruppe Wassermann. Gestaltung der Fresken für das Salzburger Festspielhaus. Intensive Auseinandersetzung mit den Werken von Paul Cezanne, Entwicklung eines gemäßigten Expressionismus. Schuf v.a. Landschaften, Stillleben und Porträts. Gestaltete das Plakat für die Ausstellung österreichischer Kunst 1917 in der Liljevalchs Kunsthalle in Stockholm, Schweden. Stellte dort neben Gustav Klimt, Egon Schiele, Oskar Kokoschka und Anton Hanak als Hauptvertreter der österreichischen Moeder aus.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Austrian painter and graphic artist of the 20th century. Representative of the Classical Modernism. Studied at the Vienna School of Applied Arts from 1903 to 1906 under Felician Myrbach and Carl Otto Czeschka. Explored graphic techniques, developed his own paper-cutting stencil technique in 1907. Participates in the 1908 art show organized by Gustav Klimt and Josef Hoffmann. Commissioned by Josef Hofmann to design wallpaper for a children's room in the Palais Stoclet. From 1909 in Haugsdorf, where his mother and sister lived. 1915 to 1919 military service, became an Italian prisoner of war. 1920 to 1922 teacher at the ceramic workshops Schleiß in Gmunden. From 1922 he commuted between Vienna and Upper Austria. Arts and crafts works and illustrations for the Wiener Werkstätte, among others. From the 1920s also oil paintings, especially landscapes. Belonged to the Zinkenbach painters' colony in the interwar period, like Ferdinand Kitt, Josef Dobrowsky, Ernst Huber, Ludwig Heinrich Jungnickel, Oskar Laske, Georg Merkel, Louise Merkel-Romee and Georg Ehrlich. 1942 Prohibited from painting. 1945 Member of the Vienna Secession and the Linz Artists' Association MAERZ. From 1949 teacher at the School of Arts and Crafts in Linz and from 1955 president of the Mühlviertler Künstlergilde. Influenced by the decorative and flat ornamental art of Art Nouveau and folk art. Created mainly children's books, posters, calendar graphics, murals, wallpaper, carpeAustrian painter and graphic artist of the 20th century. Representative of the Classical Modernism. Studied at the Vienna School of Applied Arts from 1903 to 1906 under Felician Myrbach and Carl Otto Czeschka. Explored graphic techniques, developed his own paper-cutting stencil technique in 1907. Participates in the 1908 art show organized by Gustav Klimt and Josef Hoffmann. Commissioned by Josef Hofmann to design wallpaper for a children's room in the Palais Stoclet. From 1909 in Haugsdorf, where his mother and sister lived. 1915 to 1919 military service, became an Italian prisoner of war. 1920 to 1922 teacher at the ceramic workshops Schleiß in Gmunden. From 1922 he commuted between Vienna and Upper Austria. Arts and crafts works and illustrations for the Wiener Werkstätte, among others. From the 1920s also oil paintings, especially landscapes. Belonged to the Zinkenbach painters' colony in the interwar period, like Ferdinand Kitt, Josef Dobrowsky, Ernst Huber, Ludwig Heinrich Jungnickel, Oskar Laske, Georg Merkel, Louise Merkel-Romee and Georg Ehrlich. 1942 Prohibited from painting. 1945 Member of the Vienna Secession and the Linz Artists' Association MAERZ. From 1949 teacher at the School of Arts and Crafts in Linz and from 1955 president of the Mühlviertler Künstlergilde. Influenced by the decorative and flat ornamental art of Art Nouveau and folk art. Created mainly children's books, posters, calendar graphics, murals, wallpaper, carpets, fabrics. But also prints, watercolors, drawing and oil paintings with landscapes, rural and religious motifs, fairy-tale and fantastic scenes. ts, fabrics. But also prints, watercolors, drawing and oil paintings with landscapes, rural and religious motifs, fairy-tale and fantastic scenes.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 321
FRANZ VON ZÜLOW* (Wien 1883 - 1963 Wien)
Kinderspiele
Lithografie/Papier, 28,9 x 20 cm
im Druck mehrmals singiert Zülow
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE € 150 - 250
STARTPREIS / STARTING PRICE € 150
FRANZ VON ZUELOW* (Vienna 1883 - 1963 Vienna)
Childrens games
lithography/paper, 28,9 x 20 cm
signed in print multiple times Zuelow
Österreichischer Maler und Grafiker des 20. Jahrhunderts. Vertreter der Klassischen Moderne. Studierte 1903 bis 1906 an der Wiener Kunstgewerbeschule bei Felician Myrbach und Carl Otto Czeschka. Auseinandersetzung mit grafischen Techniken, entwickelte 1907 eine eigene Papierschnitt-Schablonentechnik. Teilnahme an der von Gustav Klimt und Josef Hoffmann organisierten Kunstschau 1908. Im Auftrag von Josef Hofmann Entwürfe für Tapeten für ein Kinderzimmer im Palais Stoclet. Ab 1909 in Haugsdorf, wo seine Mutter und seine Schwester lebten. 1915 bis 1919 Militärdienst, geriet dabei italienische Kriegsgefangenschaft. 1920 bis 1922 Lehrer an den keramischen Werkstätten Schleiß in Gmunden. Ab 1922 pendelte er zwischen Wien und Oberösterreich. Kunstgewerbliche Arbeiten und Illustrationen u.a. für die Wiener Werkstätte. Ab den 1920er Jahren auch Ölbilder v.a. Landschaften. Gehörte in der Zwischenkriegszeit zur Zinkenbacher Malerkolonie, wie u.a. Ferdinand Kitt, Josef Dobrowsky, Ernst Huber, Ludwig Heinrich Jungnickel, Oskar Laske, Georg Merkel, Louise Merkel-Romee und Georg Ehrlich. 1942 Malverbot. 1945 Mitglied der Wiener Secession und des Linzer Künstlerbundes MAERZ. Ab 1949 Lehrer an der Kunstgewerbeschule in Linz und ab 1955 Präsident der Mühlviertler Künstlergilde. Einflüsse der dekorativen und flächigen Ornamentkunst des Jugendstil und der Volkskunst. Schuf v.a. Kinderbücher, Plakate, Kalendergrafiken, Wandmalereien, Tapeten, Teppiche, Stoffe. Aber auch Druckgrafiken, Aquarelle, Zeichnung und Ölbilder mit Landschaften, bäuerliche und religiöse Motive, märchenhafte und phantastische Szenen. Stammt aus einer Serie von Lazarettdarstellungen aus dem Besitz von Dr. Dietrich Moldauer.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Austrian painter and graphic artist of the 20th century. Representative of the Classical Modernism. Studied at the Vienna School of Applied Arts from 1903 to 1906 under Felician Myrbach and Carl Otto Czeschka. Explored graphic techniques, developed his own paper-cutting stencil technique in 1907. Participates in the 1908 art show organized by Gustav Klimt and Josef Hoffmann. Commissioned by Josef Hofmann to design wallpaper for a children's room in the Palais Stoclet. From 1909 in Haugsdorf, where his mother and sister lived. 1915 to 1919 military service, became an Italian prisoner of war. 1920 to 1922 teacher at the Schleiß ceramic workshops in Gmunden. From 1922 he commuted between Vienna and Upper Austria. Arts and crafts works and illustrations for the Wiener Werkstätte, among others. From the 1920s also oil paintings, especially landscapes. Belonged to the Zinkenbach painters' colony in the interwar period, like Ferdinand Kitt, Josef Dobrowsky, Ernst Huber, Ludwig Heinrich Jungnickel, Oskar Laske, Georg Merkel, Louise Merkel-Romee and Georg Ehrlich. 1942 Prohibited from painting. 1945 Member of the Vienna Secession and the Linz Artists' Association MAERZ. From 1949 teacher at the School of Arts and Crafts in Linz and from 1955 president of the Mühlviertler Künstlergilde. Influenced by the decorative and flat ornamental art of Jugendstil and folk art. Created mainly children's books, posters, calendar graphics, murals, wallpaper, carpets, fabrics. But also prints, watercolors, drawing and oil paintings with landscapes, rural and religious motifs, fairy-tale and fantastic scenes. Comes from a series of depictions of military hospitals from the possession of Dr. Dietrich Moldauer.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 322
FRANZ VON ZÜLOW* (Wien 1883 - 1963 Wien)
Speiseraum, 1922
Mischtechnik/Papier, 20 x 30 cm
signiert FvZülow, datiert 1922
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 600 - 1200
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 600
FRANZ VON ZUELOW* (Vienna 1883 - 1963 Vienna)
Refectory, 1922
mixed media/paper, 20 x 30 cm
signed FvZuelow, dated 1922
Franz Zülow besuchte 1901 und 1902 die Graphische Lehr- und Versuchsanstalt und inskribierte auch kurz an der Akademie der bildenden Künste, bevor er von 1903 bis 1906 an der Wiener Kunstgewerbeschule studierte. Seit frühen Jahren experimentierte Zülow intensiv mit grafischen Techniken und entwickelte 1907 u.a. die Papierschnitt-Schablonentechnik, die er auch patentieren ließ. Ab 1908 war er Mitglied der Klimt-Gruppe. 1909 übersiedelte er nach Haugsdorf, wo seine Mutter und seine Schwester lebten. 1912 ermöglichte ihm ein Stipendium eine ausgedehnte Studienreise durch Westeuropa. Von 1915 bis 1919 leistete er Militärdienst und geriet in italienische Kriegsgefangenschaft. Zwischen 1920 und 1922 wirkte er als Lehrer an den keramischen Werkstätten Schleiß in Gmunden. Seit 1922 lebte er abwechselnd in Wien und Oberösterreich und unternahm mehrere Auslandsreisen. Seine kunstgewerblichen und illustrativen Arbeiten, die häufig für die Wiener Werkstätte entstanden, waren vom dekorativen Schwung der Secession geprägt. Ab den 20er Jahren entstanden die ersten Ölbilder, die wie seine Kleisterbilder und Aquarelle vor allem Landschaften zeigen. In den Jahren zwischen 1928 und 1935 mehrfach mit dem österreichischen Staatspreis ausgezeichnet, erhielt er 1942 von den Nationalsozialisten Malverbot. Von 1933 bis 1939 und ab 1945 gehörte er der Wiener Secession an und war auch Mitglied des Linzer Künstlerbundes Maerz. Ab 1949 unterrichtete er an der Kunstgewerbeschule in Linz und war ab 1955 Präsident der Mühlviertler Künstlergilde. In dieser Zeit erhielt er zahlreiche öffentliche Aufträge für Wandgemälde und Mosaike. Nach Fotovorlagen aus dem Jahre 1915 zeichnet und malt Franz Zülow 1922 diese Momentaufnahmen aus der Kranken-Haltstation am Wiener Ostbahnhof. Sowohl Zülows Zeichnungen als auch die fotografischen Vorlagen stammen aus dem Nachlass des Leiters der Station, Dr. Dietrich Moldauer. Das historische Fotomaterial, auf das sich Zülow in seinen Zeichnungen bezieht, findet sich auch in einer aufwändig gemachten Broschüre mit dem Titel: „Kranken-Haltstation mit Nachtruhe am Ostbahnhofe in Wien des Patriotischen Hilfsvereins vom Roten Kreuz für Niederösterreich. Bericht über die Tätigkeit seit Kriegsbeginn bis September 1915“. Diese Station in den von der k.u.k. Staatseisenbahnverwaltung zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten des Wiener Ostbahnhofs wurden bereits kurz nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs, am 20. August 1914, eröffnet. Sie hatte den Zweck, „Wien als Durchgangstation passierenden kranken, verwundeten und rekonvaleszenten Offizieren und Mannschaftspersonen Unterkunft, Verköstigung und ärztliche Hilfe zu gewähren“. Den Auftrag zu dieser künstlerischen Aufarbeitung der Geschichte dieser einstigen „Kranken-Haltstation“ erteilt ihr Leiter, der kunstaffine Dr. Dietrich Moldauer, k.u.k. Oberleutnant a. D., erster Delegierter des Patriotischen Hilfsvereins vom Roten Kreuz in Niederösterreich. Bis dato ist jedoch ungeklärt, wie es zu diesem Auftrag kommt und welche Intentionen der Auftraggeber Dr. Moldauer damit verbindet. Franz Zülow kennt nur zu gut die Schrecknisse des Ersten Weltkrieges aus eigener schmerzlicher Erfahrung, kämpft er doch als Soldat zwischen 1915 und 1918 in Ungarn, Albanien und Italien, wo er am 12. Juli 1918 in italienische Kriegsgefangenschaft gerät und aus dieser erst am 22. August 1919 zurückkehren kann. Die Vorlagen für seine Zeichnungen wählt Zülow aus Fotos von Charles Skolik, die auch in der oben erwähnten Broschüre abgebildet sind.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Franz Zülow attended the Graphic Teaching and Research Institute in 1901 and 1902 and also enrolled briefly at the Academy of Fine Arts before studying at the Vienna School of Applied Arts from 1903 to 1906. From an early age, Zülow experimented intensively with graphic techniques and in 1907 developed, among other things, the paper cutting stencil technique, which he also patented. From 1908 on, he was a member of the Klimt Group. In 1909 he moved to Haugsdorf, where his mother and sister lived. In 1912, a scholarship enabled him to undertake an extensive study trip through Western Europe. From 1915 to 1919 he did military service and was taken prisoner by the Italians. Between 1920 and 1922 he worked as a teacher at the Schleiss ceramic workshops in Gmunden. From 1922 he lived alternately in Vienna and Upper Austria and undertook several trips abroad. His decorative arts and illustrative works, which were often created for the Wiener Werkstätte, were characterized by the decorative verve of the Secession. From the 1920s he created the first oil paintings, which, like his paste-the-wall paintings and watercolors, mainly show landscapes. In the years between 1928 and 1935 he was awarded the Austrian State Prize several times, and in 1942 he was forbidden to paint by the Nazi regime. From 1933 to 1939 and from 1945 on, he belonged to the Vienna Secession and was also a member of the Linz Artists' Association Maerz. From 1949 he taught at the School of Applied Arts in Linz and from 1955 he was President of the Mühlviertler Artists' Guild. During this period he received numerous public commissions for murals and mosaics. Based on photos from 1915, Franz Zülow drew and painted these snapshots from the infirmary at Vienna's Ostbahnhof in 1922. Both Zülow's drawings and the photographic templates come from the estate of the head of the station, Dr. Dietrich Moldauer. The historical photo material to which Zülow refers in his drawings can also be found in an elaborately made brochure with the title: "Sick station with night's rest at the Ostbahnhof in Vienna of the Patriotic Aid Association of the Red Cross for Lower Austria. Report on activities from the beginning of the war to September 1915". This station in the k.u.k. The premises of the Vienna Ostbahnhof made available to the State Railway Administration were opened shortly after the outbreak of the First World War, on August 20, 1914. It had the purpose of "providing accommodation, meals and medical assistance to sick, wounded and convalescent officers and crew members passing through Vienna as a transit station". Its director, the art-loving Dr. Dietrich Moldauer, k.u.k. Lieutenant a. D., first delegate of the Red Cross Patriotic Aid Association in Lower Austria. To date, however, it is unclear how this order came about and what the intentions of the client, Dr. Moldovans associated with it. Franz Zülow knows only too well the horrors of the First World War from his own painful experience, after all he fought as a soldier between 1915 and 1918 in Hungary, Albania and Italy, where he was taken prisoner of war by the Italians on July 12, 1918 and only released from there on August 22, 1918. August 1919 can return. Zülow chooses the templates for his drawings from photos by Charles Skolik, which are also shown in the brochure mentioned above.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 323
FRANZ VON ZÜLOW* (Wien 1883 - 1963 Wien)
Vase
Porzellan, koloriert, 35 x 15 cm
bezeichnet Austria Augarten 517/5166
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE € 1600 - 3000
STARTPREIS / STARTING PRICE € 1600
FRANZ VON ZÜLOW* (Vienna 1883 - 1963 Vienna)
Vase
Porcelain, colored, 35 x 15 cm
labeled Austria Augarten 517/5166
Franz Zülow besuchte 1901 und 1902 die Graphische Lehr- und Versuchsanstalt und inskribierte auch kurz an der Akademie der bildenden Künste, bevor er von 1903 bis 1906 an der Wiener Kunstgewerbeschule studierte. Seit frühen Jahren experimentierte Zülow intensiv mit grafischen Techniken und entwickelte 1907 u.a. die Papierschnitt-Schablonentechnik, die er auch patentieren ließ. Ab 1908 war er Mitglied der Klimt-Gruppe. 1909 übersiedelte er nach Haugsdorf, wo seine Mutter und seine Schwester lebten. 1912 ermöglichte ihm ein Stipendium eine ausgedehnte Studienreise durch Westeuropa. Von 1915 bis 1919 leistete er Militärdienst und geriet in italienische Kriegsgefangenschaft. Zwischen 1920 und 1922 wirkte er als Lehrer an den keramischen Werkstätten Schleiß in Gmunden. Seit 1922 lebte er abwechselnd in Wien und Oberösterreich und unternahm mehrere Auslandsreisen. Seine kunstgewerblichen und illustrativen Arbeiten, die häufig für die Wiener Werkstätte entstanden, waren vom dekorativen Schwung der Secession geprägt. Ab den 20er Jahren entstanden die ersten Ölbilder, die wie seine Kleisterbilder und Aquarelle vor allem Landschaften zeigen. In den Jahren zwischen 1928 und 1935 mehrfach mit dem österreichischen Staatspreis ausgezeichnet, erhielt er 1942 von den Nationalsozialisten Malverbot. Von 1933 bis 1939 und ab 1945 gehörte er der Wiener Secession an und war auch Mitglied des Linzer Künstlerbundes Maerz. Ab 1949 unterrichtete er an der Kunstgewerbeschule in Linz und war ab 1955 Präsident der Mühlviertler Künstlergilde. In dieser Zeit erhielt er zahlreiche öffentliche Aufträge für Wandgemälde und Mosaike. Nach Fotovorlagen aus dem Jahre 1915 zeichnet und malt Franz Zülow 1922 diese Momentaufnahmen aus der Kranken-Haltstation am Wiener Ostbahnhof. Sowohl Zülows Zeichnungen als auch die fotografischen Vorlagen stammen aus dem Nachlass des Leiters der Station, Dr. Dietrich Moldauer. Das historische Fotomaterial, auf das sich Zülow in seinen Zeichnungen bezieht, findet sich auch in einer aufwändig gemachten Broschüre mit dem Titel: „Kranken-Haltstation mit Nachtruhe am Ostbahnhofe in Wien des Patriotischen Hilfsvereins vom Roten Kreuz für Niederösterreich. Bericht über die Tätigkeit seit Kriegsbeginn bis September 1915“. Diese Station in den von der k.u.k. Staatseisenbahnverwaltung zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten des Wiener Ostbahnhofs wurden bereits kurz nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs, am 20. August 1914, eröffnet. Sie hatte den Zweck, „Wien als Durchgangstation passierenden kranken, verwundeten und rekonvaleszenten Offizieren und Mannschaftspersonen Unterkunft, Verköstigung und ärztliche Hilfe zu gewähren“. Den Auftrag zu dieser künstlerischen Aufarbeitung der Geschichte dieser einstigen „Kranken-Haltstation“ erteilt ihr Leiter, der kunstaffine Dr. Dietrich Moldauer, k.u.k. Oberleutnant a. D., erster Delegierter des Patriotischen Hilfsvereins vom Roten Kreuz in Niederösterreich. Bis dato ist jedoch ungeklärt, wie es zu diesem Auftrag kommt und welche Intentionen der Auftraggeber Dr. Moldauer damit verbindet. Franz Zülow kennt nur zu gut die Schrecknisse des Ersten Weltkrieges aus eigener schmerzlicher Erfahrung, kämpft er doch als Soldat zwischen 1915 und 1918 in Ungarn, Albanien und Italien, wo er am 12. Juli 1918 in italienische Kriegsgefangenschaft gerät und aus dieser erst am 22. August 1919 zurückkehren kann. Die Vorlagen für seine Zeichnungen wählt Zülow aus Fotos von Charles Skolik, die auch in der oben erwähnten Broschüre abgebildet sind.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Franz Zülow attended the Graphic Teaching and Research Institute in 1901 and 1902 and also enrolled briefly at the Academy of Fine Arts before studying at the Vienna School of Applied Arts from 1903 to 1906. From an early age, Zülow experimented intensively with graphic techniques and in 1907 developed, among other things, the paper cutting stencil technique, which he also patented. From 1908 on, he was a member of the Klimt Group. In 1909 he moved to Haugsdorf, where his mother and sister lived. In 1912, a scholarship enabled him to undertake an extensive study trip through Western Europe. From 1915 to 1919 he did military service and was taken prisoner by the Italians. Between 1920 and 1922 he worked as a teacher at the Schleiss ceramic workshops in Gmunden. From 1922 he lived alternately in Vienna and Upper Austria and undertook several trips abroad. His decorative arts and illustrative works, which were often created for the Wiener Werkstätte, were characterized by the decorative verve of the Secession. From the 1920s he created the first oil paintings, which, like his paste-the-wall paintings and watercolors, mainly show landscapes. In the years between 1928 and 1935 he was awarded the Austrian State Prize several times, and in 1942 he was forbidden to paint by the Nazi regime. From 1933 to 1939 and from 1945 on, he belonged to the Vienna Secession and was also a member of the Linz Artists' Association Maerz. From 1949 he taught at the School of Applied Arts in Linz and from 1955 he was President of the Mühlviertler Artists' Guild. During this period he received numerous public commissions for murals and mosaics. Based on photos from 1915, Franz Zülow drew and painted these snapshots from the infirmary at Vienna's Ostbahnhof in 1922. Both Zülow's drawings and the photographic templates come from the estate of the head of the station, Dr. Dietrich Moldauer. The historical photo material to which Zülow refers in his drawings can also be found in an elaborately made brochure with the title: "Sick station with night's rest at the Ostbahnhof in Vienna of the Patriotic Aid Association of the Red Cross for Lower Austria. Report on activities from the beginning of the war to September 1915". This station in the k.u.k. The premises of the Vienna Ostbahnhof made available to the State Railway Administration were opened shortly after the outbreak of the First World War, on August 20, 1914. It had the purpose of "providing accommodation, meals and medical assistance to sick, wounded and convalescent officers and crew members passing through Vienna as a transit station". Its director, the art-loving Dr. Dietrich Moldauer, k.u.k. Lieutenant a. D., first delegate of the Red Cross Patriotic Aid Association in Lower Austria. To date, however, it is unclear how this order came about and what the intentions of the client, Dr. Moldovans associated with it. Franz Zülow knows only too well the horrors of the First World War from his own painful experience, after all he fought as a soldier between 1915 and 1918 in Hungary, Albania and Italy, where he was taken prisoner of war by the Italians on July 12, 1918 and only released from there on August 22, 1918. August 1919 can return. Zülow chooses the templates for his drawings from photos by Charles Skolik, which are also shown in the brochure mentioned above.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 324
FRANZ VON ZÜLOW* (Wien 1883 - 1963 Wien)
Anstaltsleitung, 1922
Tusche und Pastell/Papier, 19,5 x 30 cm
signiert FvZülow, datiert 1922
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 600 - 1200
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 600
FRANZ VON ZUELOW* (Vienna 1883 - 1963 Vienna)
Head of institution, 1922
indian ink and pastel/paper, 19,5 x 30 cm
signed FvZuelow, dated 1922
Österreichischer Maler und Grafiker des 20. Jahrhunderts. Vertreter der Klassischen Moderne. Studierte 1903 bis 1906 an der Wiener Kunstgewerbeschule bei Felician Myrbach und Carl Otto Czeschka. Auseinandersetzung mit grafischen Techniken, entwickelte 1907 eine eigene Papierschnitt-Schablonentechnik. Teilnahme an der von Gustav Klimt und Josef Hoffmann organisierten Kunstschau 1908. Im Auftrag von Josef Hofmann Entwürfe für Tapeten für ein Kinderzimmer im Palais Stoclet. Ab 1909 in Haugsdorf, wo seine Mutter und seine Schwester lebten. 1915 bis 1919 Militärdienst, geriet dabei italienische Kriegsgefangenschaft. 1920 bis 1922 Lehrer an den keramischen Werkstätten Schleiß in Gmunden. Ab 1922 pendelte er zwischen Wien und Oberösterreich. Kunstgewerbliche Arbeiten und Illustrationen u.a. für die Wiener Werkstätte. Ab den 1920er Jahren auch Ölbilder v.a. Landschaften. Gehörte in der Zwischenkriegszeit zur Zinkenbacher Malerkolonie, wie u.a. Ferdinand Kitt, Josef Dobrowsky, Ernst Huber, Ludwig Heinrich Jungnickel, Oskar Laske, Georg Merkel, Louise Merkel-Romee und Georg Ehrlich. 1942 Malverbot. 1945 Mitglied der Wiener Secession und des Linzer Künstlerbundes MAERZ. Ab 1949 Lehrer an der Kunstgewerbeschule in Linz und ab 1955 Präsident der Mühlviertler Künstlergilde. Einflüsse der dekorativen und flächigen Ornamentkunst des Jugendstil und der Volkskunst. Schuf v.a. Kinderbücher, Plakate, Kalendergrafiken, Wandmalereien, Tapeten, Teppiche, Stoffe. Aber auch Druckgrafiken, Aquarelle, Zeichnung und Ölbilder mit Landschaften, bäuerliche und religiöse Motive, märchenhafte und phantastische Szenen. Stammt aus einer Serie von Lazarettdarstellungen aus dem Besitz von Dr. Dietrich Moldauer.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Austrian painter and graphic artist of the 20th century. Representative of the Classical Modernism. Studied at the Vienna School of Applied Arts from 1903 to 1906 under Felician Myrbach and Carl Otto Czeschka. Explored graphic techniques, developed his own paper-cutting stencil technique in 1907. Participates in the 1908 art show organized by Gustav Klimt and Josef Hoffmann. Commissioned by Josef Hofmann to design wallpaper for a children's room in the Palais Stoclet. From 1909 in Haugsdorf, where his mother and sister lived. 1915 to 1919 military service, became an Italian prisoner of war. 1920 to 1922 teacher at the Schleiß ceramic workshops in Gmunden. From 1922 he commuted between Vienna and Upper Austria. Arts and crafts works and illustrations for the Wiener Werkstätte, among others. From the 1920s also oil paintings, especially landscapes. Belonged to the Zinkenbach painters' colony in the interwar period, like Ferdinand Kitt, Josef Dobrowsky, Ernst Huber, Ludwig Heinrich Jungnickel, Oskar Laske, Georg Merkel, Louise Merkel-Romee and Georg Ehrlich. 1942 Prohibited from painting. 1945 Member of the Vienna Secession and the Linz Artists' Association MAERZ. From 1949 teacher at the School of Arts and Crafts in Linz and from 1955 president of the Mühlviertler Künstlergilde. Influenced by the decorative and flat ornamental art of Jugendstil and folk art. Created mainly children's books, posters, calendar graphics, murals, wallpaper, carpets, fabrics. But also prints, watercolors, drawing and oil paintings with landscapes, rural and religious motifs, fairy-tale and fantastic scenes. Comes from a series of depictions of military hospitals from the possession of Dr. Dietrich Moldauer.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 325
FRANZ VON ZÜLOW* (Wien 1883 - 1963 Wien)
Entwurf Lotterieplakat, 1926
Aquarell und Tusche/Papier, 58 x 33 cm
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 600 - 1200
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 600
FRANZ VON ZUELOW* (Vienna 1883 - 1963 Vienna)
Design Lottery Poster, 1926
watercolor and indian ink/paper, 58 x 33 cm
Österreichischer Maler und Grafiker des 20. Jahrhunderts. Vertreter der Klassischen Moderne. Studierte 1903 bis 1906 an der Wiener Kunstgewerbeschule bei Felician Myrbach und Carl Otto Czeschka. Auseinandersetzung mit grafischen Techniken, entwickelte 1907 eine eigene Papierschnitt-Schablonentechnik. Teilnahme an der von Gustav Klimt und Josef Hoffmann organisierten Kunstschau 1908. Im Auftrag von Josef Hofmann Entwürfe für Tapeten für ein Kinderzimmer im Palais Stoclet. Ab 1909 in Haugsdorf, wo seine Mutter und seine Schwester lebten. 1915 bis 1919 Militärdienst, geriet dabei italienische Kriegsgefangenschaft. 1920 bis 1922 Lehrer an den keramischen Werkstätten Schleiß in Gmunden. Ab 1922 pendelte er zwischen Wien und Oberösterreich. Kunstgewerbliche Arbeiten und Illustrationen u.a. für die Wiener Werkstätte. Ab den 1920er Jahren auch Ölbilder v.a. Landschaften. Gehörte in der Zwischenkriegszeit zur Zinkenbacher Malerkolonie, wie u.a. Ferdinand Kitt, Josef Dobrowsky, Ernst Huber, Ludwig Heinrich Jungnickel, Oskar Laske, Georg Merkel, Louise Merkel-Romee und Georg Ehrlich. 1942 Malverbot. 1945 Mitglied der Wiener Secession und des Linzer Künstlerbundes MAERZ. Ab 1949 Lehrer an der Kunstgewerbeschule in Linz und ab 1955 Präsident der Mühlviertler Künstlergilde. Einflüsse der dekorativen und flächigen Ornamentkunst des Jugendstil und der Volkskunst. Schuf v.a. Kinderbücher, Plakate, Kalendergrafiken, Wandmalereien, Tapeten, Teppiche, Stoffe. Aber auch Druckgrafiken, Aquarelle, Zeichnung und Ölbilder mit Landschaften, bäuerliche und religiöse Motive, märchenhafte und phantastische Szenen. Stammt aus einer Serie von Lazarettdarstellungen aus dem Besitz von Dr. Dietrich Moldauer.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Austrian painter and graphic artist of the 20th century. Representative of the Classical Modernism. Studied at the Vienna School of Applied Arts from 1903 to 1906 under Felician Myrbach and Carl Otto Czeschka. Explored graphic techniques, developed his own paper-cutting stencil technique in 1907. Participates in the 1908 art show organized by Gustav Klimt and Josef Hoffmann. Commissioned by Josef Hofmann to design wallpaper for a children's room in the Palais Stoclet. From 1909 in Haugsdorf, where his mother and sister lived. 1915 to 1919 military service, became an Italian prisoner of war. 1920 to 1922 teacher at the Schleiß ceramic workshops in Gmunden. From 1922 he commuted between Vienna and Upper Austria. Arts and crafts works and illustrations for the Wiener Werkstätte, among others. From the 1920s also oil paintings, especially landscapes. Belonged to the Zinkenbach painters' colony in the interwar period, like Ferdinand Kitt, Josef Dobrowsky, Ernst Huber, Ludwig Heinrich Jungnickel, Oskar Laske, Georg Merkel, Louise Merkel-Romee and Georg Ehrlich. 1942 Prohibited from painting. 1945 Member of the Vienna Secession and the Linz Artists' Association MAERZ. From 1949 teacher at the School of Arts and Crafts in Linz and from 1955 president of the Mühlviertler Künstlergilde. Influenced by the decorative and flat ornamental art of Jugendstil and folk art. Created mainly children's books, posters, calendar graphics, murals, wallpaper, carpets, fabrics. But also prints, watercolors, drawing and oil paintings with landscapes, rural and religious motifs, fairy-tale and fantastic scenes. Comes from a series of depictions of military hospitals from the possession of Dr. Dietrich Moldauer.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 328
OSKAR LASKE (Czernowitz 1874 - 1951 Wien)
Namenstag, 1940
Aquarell und Bleistift/Papier, 11,6 x 9,4 cm
beschriftet Namenstag Lisl Laske Kess. Atelier Nisselgasse 19 April 1940
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 150 - 300
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 150
OSKAR LASKE (Czernowitz 1874 - 1951 Vienna)
Nameday, 1940
watercolor and pencil/paper, 11,6 x 9,4 cm
inscribed Namenstag Lisl Laske Kess. Atelier Nisselgasse 19 April 1940
Österreichischer Maler, Grafiker, Buchillustrator und Architekt des 20. Jahrhunderts v.a. der Zwischenkriegszeit. Studierte an der Akademie Architektur bei Otto Wagner. Abgesehen von einem Kurs für Landschaftsmalerei bei Anton Hlavacek als Maler Autodidakt. Ab 1905 Mitglied im Jungbund, ab 1907 Mitglied des Hagenbundes, ab 1924 in der Wiener Secession und ab 1928 im Künstlerhaus. Reisen durch Europa bis nach Nordamerika. Frühe Landschaften und Stadtansichten mit Einflüssen des Stimmungsimpressionismus. Schuf biblische, historische und Genreszenen, mit Vorliebe erzählerische und vielfigurige Darstellungen. Phantasievoll, detailreich und humoristisch mit einer expressiven und doch sensiblen Farbgebung.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Austrian painter, graphic artist, book illustrator and architect of the 20th century, especially of the interwar period. Studied architecture at the Academy under Otto Wagner. Apart from a course in landscape painting with Anton Hlavacek, self-taught painter. From 1905 member of the Jungbund, from 1907 member of the Hagenbund, from 1924 in the Vienna Secession and from 1928 in the Künstlerhaus. Travels through Europe to North America. Early landscapes and cityscapes with influences of mood impressionism. Created biblical, historical and genre scenes, with a preference for narrative and multi-figure representations. Imaginative, detailed and humorous with an expressive yet sensitive use of color.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 333
OSKAR LASKE (Czernowitz 1874 - 1951 Wien)
Frau mit Schleier, 1938
Mischtechnik und Collage/Papier, 12,3 x 13,4 cm
datiert 9.6.1938, beschriftet 9. Juni 1938 Herr Spitzmüller
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 150 - 300
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 150
OSKAR LASKE (Czernowitz 1874 - 1951 Vienna)
Veiled woman, 1938
mixed media and collage/paper, 12,3 x 13,4 cm
dated 9.6.1938, inscribed, 9. Juni 1938 Herr Spitzmueller
Österreichischer Maler, Grafiker, Buchillustrator und Architekt des 20. Jahrhunderts v.a. der Zwischenkriegszeit. Studierte an der Akademie Architektur bei Otto Wagner. Abgesehen von einem Kurs für Landschaftsmalerei bei Anton Hlavacek als Maler Autodidakt. Ab 1905 Mitglied im Jungbund, ab 1907 Mitglied des Hagenbundes, ab 1924 in der Wiener Secession und ab 1928 im Künstlerhaus. Reisen durch Europa bis nach Nordamerika. Frühe Landschaften und Stadtansichten mit Einflüssen des Stimmungsimpressionismus. Schuf biblische, historische und Genreszenen, mit Vorliebe erzählerische und vielfigurige Darstellungen. Phantasievoll, detailreich und humoristisch mit einer expressiven und doch sensiblen Farbgebung.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Austrian painter, graphic artist, book illustrator and architect of the 20th century, especially of the interwar period. Studied architecture at the Academy under Otto Wagner. Apart from a course in landscape painting with Anton Hlavacek, self-taught painter. From 1905 member of the Jungbund, from 1907 member of the Hagenbund, from 1924 in the Vienna Secession and from 1928 in the Künstlerhaus. Travels through Europe to North America. Early landscapes and cityscapes with influences of mood impressionism. Created biblical, historical and genre scenes, with a preference for narrative and multi-figure representations. Imaginative, detailed and humorous with an expressive yet sensitive use of color.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 335
OSKAR LASKE (Czernowitz 1874 - 1951 Wien)
Napoli, Porta Capuana
Lithografie/Papier, 40 x 32,5 cm
signiert O. Laske, im Druck betitelt Napoli, Porta Capuana
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 60 - 100
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 60
OSKAR LASKE (Czernowitz 1874 - 1951 Vienna)
Napoli, Porta Capuana
lithography/paper, 40 x 32,5 cm
signed O. Laske, inscribed in print Napoli, Porta Capuana
Österreichischer Maler, Grafiker, Buchillustrator und Architekt des 20. Jahrhunderts v.a. der Zwischenkriegszeit. Studierte an der Akademie Architektur bei Otto Wagner. Abgesehen von einem Kurs für Landschaftsmalerei bei Anton Hlavacek als Maler Autodidakt. Ab 1905 Mitglied im Jungbund, ab 1907 Mitglied des Hagenbundes, ab 1924 in der Wiener Secession und ab 1928 im Künstlerhaus. Reisen durch Europa bis nach Nordamerika. Frühe Landschaften und Stadtansichten mit Einflüssen des Stimmungsimpressionismus. Schuf biblische, historische und Genreszenen, mit Vorliebe erzählerische und vielfigurige Darstellungen. Phantasievoll, detailreich und humoristisch mit einer expressiven und doch sensiblen Farbgebung.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Austrian painter, graphic artist, book illustrator and architect of the 20th century, especially of the interwar period. Studied architecture at the Academy under Otto Wagner. Apart from a course in landscape painting with Anton Hlavacek, self-taught painter. From 1905 member of the Jungbund, from 1907 member of the Hagenbund, from 1924 in the Vienna Secession and from 1928 in the Künstlerhaus. Travels through Europe to North America. Early landscapes and cityscapes with influences of mood impressionism. Created biblical, historical and genre scenes, with a preference for narrative and multi-figure representations. Imaginative, detailed and humorous with an expressive yet sensitive use of color.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 341
OSKAR LASKE (Czernowitz 1874 - 1951 Wien)
Konvolut aus zwei Werken
Bauern in ungarischer Tracht
Gouache und Bleistift/Papier, 31 x 34,5 cm
monogrammiert O.L., beschriftet Ungarn
Ungarische Bäuerinnen
Gouache und Bleistift/Papier, 32 x 35 cm
beschriftet Ungarn
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 300 - 600
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 300
OSKAR LASKE (Czernowitz 1874 - 1951 Vienna)
Bundle of two works
Peasants in Hungarian costume
gouache and pencil/paper, 31 x 34,5 cm
monogrammed O.L., inscribed Ungarn
Farmers in Hungarian costume
gouache and pencil/paper, 32 x 35 cm
inscribed Ungarn
Österreichischer Maler, Grafiker, Buchillustrator und Architekt des 20. Jahrhunderts v.a. der Zwischenkriegszeit. Studierte an der Akademie Architektur bei Otto Wagner. Abgesehen von einem Kurs für Landschaftsmalerei bei Anton Hlavacek als Maler Autodidakt. Ab 1905 Mitglied im Jungbund, ab 1907 Mitglied des Hagenbundes, ab 1924 in der Wiener Secession und ab 1928 im Künstlerhaus. Reisen durch Europa bis nach Nordamerika. Frühe Landschaften und Stadtansichten mit Einflüssen des Stimmungsimpressionismus. Schuf biblische, historische und Genreszenen, mit Vorliebe erzählerische und vielfigurige Darstellungen. Phantasievoll, detailreich und humoristisch mit einer expressiven und doch sensiblen Farbgebung.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Austrian painter, graphic artist, book illustrator and architect of the 20th century, especially of the interwar period. Studied architecture at the Academy under Otto Wagner. Apart from a course in landscape painting with Anton Hlavacek, self-taught painter. From 1905 member of the Jungbund, from 1907 member of the Hagenbund, from 1924 in the Vienna Secession and from 1928 in the Künstlerhaus. Travels through Europe to North America. Early landscapes and cityscapes with influences of mood impressionism. Created biblical, historical and genre scenes, with a preference for narrative and multi-figure representations. Imaginative, detailed and humorous with an expressive yet sensitive use of color.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 342
OSKAR LASKE (Czernowitz 1874 - 1951 Wien)
Niederösterreichischer Markt
Lithografie/Papier, 27 x 45 cm
signiert O. Laske, betitelt Nied. Öst. Markt
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 250 - 400
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 250
OSKAR LASKE (Czernowitz 1874 - 1951 Vienna)
Market in Lower Austria
lithography/paper, 27 x 45 cm
signed O. Laske, titled Nied. Oest. Markt
Österreichischer Maler, Grafiker, Buchillustrator und Architekt des 20. Jahrhunderts v.a. der Zwischenkriegszeit. Studierte an der Akademie Architektur bei Otto Wagner. Abgesehen von einem Kurs für Landschaftsmalerei bei Anton Hlavacek als Maler Autodidakt. Ab 1905 Mitglied im Jungbund, ab 1907 Mitglied des Hagenbundes, ab 1924 in der Wiener Secession und ab 1928 im Künstlerhaus. Reisen durch Europa bis nach Nordamerika. Frühe Landschaften und Stadtansichten mit Einflüssen des Stimmungsimpressionismus. Schuf biblische, historische und Genreszenen, mit Vorliebe erzählerische und vielfigurige Darstellungen. Phantasievoll, detailreich und humoristisch mit einer expressiven und doch sensiblen Farbgebung.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Austrian painter, graphic artist, book illustrator and architect of the 20th century, especially of the interwar period. Studied architecture at the Academy under Otto Wagner. Apart from a course in landscape painting with Anton Hlavacek, self-taught painter. From 1905 member of the Jungbund, from 1907 member of the Hagenbund, from 1924 in the Vienna Secession and from 1928 in the Künstlerhaus. Travels through Europe to North America. Early landscapes and cityscapes with influences of mood impressionism. Created biblical, historical and genre scenes, with a preference for narrative and multi-figure representations. Imaginative, detailed and humorous with an expressive yet sensitive use of color.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 343
OSKAR LASKE (Czernowitz 1874 - 1951 Wien)
Jahrmarkt am Attersse, 1946
Radierung/Papier, 20,6 x 14,2 cm
in der Platte datiert, bezeichnet und signiert 1946 Jahrmarkt am Attersee Jahrmarkt Aussee O. Laske
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 100 - 200
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 100
OSKAR LASKE (Czernowitz 1874 - 1951 Vienna)
Fair by the Attersee, 1946
etching/paper, 20,6 x 14,2 cm
in the plate, dated, titled and signed, 1946 Jahrmarkt am Attersee Jahrmarkt Aussee O. Laske
Österreichischer Maler, Grafiker, Buchillustrator und Architekt des 20. Jahrhunderts v.a. der Zwischenkriegszeit. Studierte an der Akademie Architektur bei Otto Wagner. Abgesehen von einem Kurs für Landschaftsmalerei bei Anton Hlavacek als Maler Autodidakt. Ab 1905 Mitglied im Jungbund, ab 1907 Mitglied des Hagenbundes, ab 1924 in der Wiener Secession und ab 1928 im Künstlerhaus. Reisen durch Europa bis nach Nordamerika. Frühe Landschaften und Stadtansichten mit Einflüssen des Stimmungsimpressionismus. Schuf biblische, historische und Genreszenen, mit Vorliebe erzählerische und vielfigurige Darstellungen. Phantasievoll, detailreich und humoristisch mit einer expressiven und doch sensiblen Farbgebung.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Austrian painter, graphic artist, book illustrator and architect of the 20th century, especially of the interwar period. Studied architecture at the Academy under Otto Wagner. Apart from a course in landscape painting with Anton Hlavacek, self-taught painter. From 1905 member of the Jungbund, from 1907 member of the Hagenbund, from 1924 in the Vienna Secession and from 1928 in the Künstlerhaus. Travels through Europe to North America. Early landscapes and cityscapes with influences of mood impressionism. Created biblical, historical and genre scenes, with a preference for narrative and multi-figure representations. Imaginative, detailed and humorous with an expressive yet sensitive use of color.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 344
ELISABETH KESSELBAUER-LASKE* (Wien 1884 - 1977 Wien)
Am Bisamberg, 1940
Gouache/Papier, 29,5 x 39,8 cm
signiert E. Kesselbauer-Laske, datiert 1940
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 600 - 1200
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 600
ELISABETH KESSELBAUER-LASKE* (Vienna 1884 - 1977 Vienna)
At the Bisamberg, 1940
gouache/paper, 29,5 x 39,8 cm
signed E. Kesselbauer-Laske, dated 1940
Die österreichische Künstlerin Elisabeth Kesselbauer-Laske, Schwester des Malers und Grafikers Oskar Laske, absolvierte ihre Ausbildung an der Kunstgewerbeschule in Wien und war Mitglied der Vereinigung bildender Künstlerinnen Österreichs. Sie war vor allem als Porträt-, Landschafts- und Blumenmalerin tätig. Sie nahm an Gruppenausstellungen in der Wiener Secession sowie in der Neuen Galerie in Wien teil.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
The Austrian artist Elisabeth Kesselbauer-Laske, sister of painter and graphic artist Oskar Laske, completed her training at the School of Applied Arts in Vienna and was a member of the Association of Female Artists in Austria. She worked primarily as a portrait, landscape and flower painter. She took part in group exhibitions at the Vienna Secession and at the Neue Galerie in Vienna.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 346
FELIX ALBRECHT HARTA* (Budapest 1884 - 1967 Salzburg)
Konvolut aus drei Werken
Im Hafen
Bleistift/Papier, 18,9 x 24,9 cm
signiert T Harta
Im Profil
Bleistift/Papier, 20,4 x 12,8 cm
signiert Harta
Prozession
Bleistift/Papier, 13,2 x 18,1 cm
signiert Harta
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 150 - 300
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 150
FELIX ALBRECHT HART* (Budapest 1884 - 1967 Salzburg)
Bundle of three works
Harbour
Pencil/Paper, 18,9 x 24,9 cm
signed T Harta
In profile
Pencil/Paper, 20,4 x 12,8 cm
signed Harta
Procession
Pencil/Paper, 13,2 x 18,1 cm
signed Harta
Der österreichische Maler Felix Albert Harta studierte an der Technischen Hochschule Wien Architektur. 1905 ging er nach München und wechselte zur Malerei. Sein Lehrer an der Akademie war Hugo von Habermann. Er begab sich auf Studienreisen nach Frankreich, Belgien, Spanien und Italien und stellte 1908 im Salon d’automne aus. Danach lebte Harta in Wien und nahm am Ersten Weltkrieg als Freiwilliger teil. Gustav Klimt riet ihm, sich als Kriegsmaler beim k.u.k. Kriegspressequartier zu bewerben. Im April 1917 wurde er dort Mitglieder der Kunstgruppe; Einsätze an der russischen und der italienischen Front. Nach Kriegsende hielt er sich bis 1923 in Salzburg auf, wo er 1919 mit Anton Faistauer die Künstlervereinigung „Der Wassermann“ gründete und deren Präsident wurde. Harta an der Gründung der Salzburger Festspiele mit beteiligt. 1921 erhielt er die Große Silberne Staatsmedaille. 1926/27 reiste er nach Paris und erhielt das Ehrendiplom der Internationalen Ausstellung in Bordeaux. Weitere Ehrungen: 1929 Österreichischer Staatspreis und 1934 Ehrenpreis der Stadt Wien. 1928 bis 1935 war Harta Mitglied im Hagenbund. 1939 bis 1950 war Harta im Exil nach England, wo er an einem College unterrichtete. Danach zog er nach Sazburg. Gusti Wolf wuchs zeitweise bei Felix Albrecht Harta und seiner Famile auf. Hartas Tochter Eva Wick lebte als Grafikerin in den USA. Harta war in frühen Jahren mit den Oskar Kokoschka, Egon Schiele und Albert Paris Gütersloh bekannt und stand dem Expressionismus nahe. Er war mit Gustav Klimt befreundet. Hartas spätere Werke, weisen in Richtung des Nachimpressionismus. Seine Themen waren vor allem Landschaft und Stillleben, Porträt und Genre.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
The Austrian painter Felix Albert Harta studied architecture at the Technical University of Vienna. In 1905, he went to Munich and switched to painting. His teacher at the academy was Hugo von Habermann. He went on study trips to France, Belgium, Spain and Italy and exhibited at the Salon d'automne in 1908. Harta then lived in Vienna and took part in World War I as a volunteer. Gustav Klimt advised him to apply as a war painter at the k.u.k. Kriegspressequartier (Imperial and Royal War Press Office). In April 1917, he became a member of the art group there; deployments on the Russian and Italian fronts. After the end of the war, he stayed in Salzburg until 1923, where he founded the artists' association "Der Wassermann" with Anton Faistauer in 1919 and became its president. Harta was involved in founding the Salzburg Festival. In 1921, he received the Große Silberne Staatsmedaille (Great Silver State Medal). In 1926/27, he travelled to Paris and received the honorary diploma at the international exhibition in Bordeaux. Further honours: 1929 Österreichischer Staatspreis (Austrian State Prize) and 1934 Ehrenpreis der Stadt Wien (Honorary Prize of the City of Vienna). From 1928 to 1935, Harta was a member of the Hagenbund. From 1939 to 1950, Harta was in exile in England, where he taught at a college. After that he moved to Salzburg. Gusti Wolf grew up at times with Felix Albrecht Harta and his family. Harta's daughter Eva Wick lived as a graphic designer in the USA. In his early years, Harta was acquainted with Oskar Kokoschka, Egon Schiele and Albert Paris Gütersloh and was close to Expressionism. He was friends with Gustav Klimt. Harta's later works point in the direction of post-impressionism. His subjects were mainly landscape and still life, portrait and genre.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 347
FELIX ALBRECHT HARTA* (Budapest 1884 - 1967 Salzburg)
Blumenstrauß, 1934
Öl/Leinwand, 92 x 73 cm
signiert Harta, datiert 3.7.34
das Werk wird in das von Dr. Stefan Üner und Larry Heller in Vorbereitung befindliche Werkverzeichnis aufgenommen
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE € 3000 - 5000
STARTPREIS / STARTING PRICE € 3000
FELIX ALBRECHT HARTA* (Budapest 1884 - 1967 Salzburg)
Flower bouquet, 1934
oil/canvas, 92 x 73 cm
signed Harta, dated 3.7.34
the painting will be entered in the catalogue raisonné in preparation by Dr. Stefan Üner and Larry Heller
Der österreichische Maler Felix Albert Harta studierte an der Technischen Hochschule Wien Architektur. 1905 ging er nach München und wechselte zur Malerei. Sein Lehrer an der Akademie war Hugo von Habermann. Er begab sich auf Studienreisen nach Frankreich, Belgien, Spanien und Italien und stellte 1908 im Salon d’automne aus. Danach lebte Harta in Wien und nahm am Ersten Weltkrieg als Freiwilliger teil. Gustav Klimt riet ihm, sich als Kriegsmaler beim k.u.k. Kriegspressequartier zu bewerben. Im April 1917 wurde er dort Mitglieder der Kunstgruppe; Einsätze an der russischen und der italienischen Front. Nach Kriegsende hielt er sich bis 1923 in Salzburg auf, wo er 1919 mit Anton Faistauer die Künstlervereinigung „Der Wassermann“ gründete und deren Präsident wurde. Harta an der Gründung der Salzburger Festspiele mit beteiligt. 1921 erhielt er die Große Silberne Staatsmedaille. 1926/27 reiste er nach Paris und erhielt das Ehrendiplom der Internationalen Ausstellung in Bordeaux. Weitere Ehrungen: 1929 Österreichischer Staatspreis und 1934 Ehrenpreis der Stadt Wien. 1928 bis 1935 war Harta Mitglied im Hagenbund. 1939 bis 1950 war Harta im Exil nach England, wo er an einem College unterrichtete. Danach zog er nach Sazburg. Gusti Wolf wuchs zeitweise bei Felix Albrecht Harta und seiner Famile auf. Hartas Tochter Eva Wick lebte als Grafikerin in den USA. Harta war in frühen Jahren mit den Oskar Kokoschka, Egon Schiele und Albert Paris Gütersloh bekannt und stand dem Expressionismus nahe. Er war mit Gustav Klimt befreundet. Hartas spätere Werke, weisen in Richtung des Nachimpressionismus. Seine Themen waren vor allem Landschaft und Stillleben, Porträt und Genre.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
The Austrian painter Felix Albert Harta studied architecture at the Technical University of Vienna. In 1905, he went to Munich and switched to painting. His teacher at the academy was Hugo von Habermann. He went on study trips to France, Belgium, Spain and Italy and exhibited at the Salon d'automne in 1908. Harta then lived in Vienna and took part in World War I as a volunteer. Gustav Klimt advised him to apply as a war painter at the k.u.k. Kriegspressequartier (Imperial and Royal War Press Office). In April 1917, he became a member of the art group there; deployments on the Russian and Italian fronts. After the end of the war, he stayed in Salzburg until 1923, where he founded the artists' association "Der Wassermann" with Anton Faistauer in 1919 and became its president. Harta was involved in founding the Salzburg Festival. In 1921, he received the Große Silberne Staatsmedaille (Great Silver State Medal). In 1926/27, he travelled to Paris and received the honorary diploma at the international exhibition in Bordeaux. Further honours: 1929 Österreichischer Staatspreis (Austrian State Prize) and 1934 Ehrenpreis der Stadt Wien (Honorary Prize of the City of Vienna). From 1928 to 1935, Harta was a member of the Hagenbund. From 1939 to 1950, Harta was in exile in England, where he taught at a college. After that he moved to Salzburg. Gusti Wolf grew up at times with Felix Albrecht Harta and his family. Harta's daughter Eva Wick lived as a graphic designer in the USA. In his early years, Harta was acquainted with Oskar Kokoschka, Egon Schiele and Albert Paris Gütersloh and was close to Expressionism. He was friends with Gustav Klimt. Harta's later works point in the direction of post-impressionism. His subjects were mainly landscape and still life, portrait and genre.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 351
ALFRED KUBIN* (Leitmeritz 1877 - 1959 Wernstein am Inn)
Konvolut aus 12 Grafiken
Riesin und Soldat
Lithografie/Papier, 20,2 x 13 cm
am Passepartout beschriftet Orig. Lith. A. Kubin
Agathe
Lithografie/Papier, 19,2 x 12,2 cm
beschriftet Agathe
Baby
Lithografie/Papier, 19,5 x 12 cm
im Druck monogrammiert AK, datiert 51
Angler
Lithografie/Papier, 19,2 x 12 cm
Junta
Lithografie/Papier, 19,5 x 12 cm
im Druck beschriftet Junta
Kristine
Lithografie/Papier, 24,9 x 18,6 cm
monogrammiert AK (im Druck)
im Druck beschriftet Kristine
Männliche Darstellung
Lithografie/Papier, 19,5 x 12,5 cm
im Druck monogrammiert AK
Pferde
Lithografie/Papier, 20 x 13 cm
am Passepartout beschriftet Orig. Lith. A. Kubin
Portrait
Lithografie/Papier, 19 x 11,7 cm
im Druck monogrammiert AK
Ruhende
Lithografie/Papier, 19 x 12,5 cm
im Druck monogrammiert AK
Wanderer
Lithografie/Papier, 19 x 12,2 cm
im Druck monogrammiert AK
Gespenst
Lithografie/Papier, 20,2 x 13,2 cm
am Passepartout beschriftet Orig. Lith. A. Kubin
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 700 - 1400
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 700
ALFRED KUBIN* (Litomerice 1877 - 1959 Wernstein at Inn)
Bundle of 12 graphics
Giantess and soldier
lithography/paper, 20,2 x 13 cm
labelled on the passepartout Orig. Lith. A. Kubin
Agathe
lithography/paper, 19,2 x 12,2 cm
labelled Agathe
Baby
lithography/paper, 19,5 x 12 cm
monogrammed in the print AK, dated 51
Fisherman
lithography/paper, 19,2 x 12 cm
Junta
lithography/paper, 19,5 x 12 cm
labelled in the print Junta
Kristine
lithography/paper, 24,9 x 18,6 cm
monogrammed in the print AK, labelled in the print Kristine
A man
lithography/paper, 19,5 x 12,5 cm
monogrammed in the print AK
Horses
lithography/paper, 20 x 13 cm
labelled on the passepartout Orig. Lith. A. Kubin
Portrait
lithography/paper, 19 x 11,7 cm
monogrammed in the print AK
Resting woman
lithography/paper, 19 x 12,5 cm
monogrammed in the print AK
Hiker
lithography/paper, 19 x 12,2 cm
monogrammed in the print AK
Ghost
lithography/paper, 20,2 x 13,2 cm
labelled on the passepartout Orig. Lith. A. Kubin
1898 ging Kubin nach München, studierte an der Akademie bei Nikolaus Gysis und bildete sich autodidaktisch weiter. Entscheidendwar die Begegnung mit den Werken von Ensor, Klinger, Munch und Redon. 1902 hatte Kubin seine erste Ausstellung in Berlin. Mit dem Dichter Max Dauthendey und dem Sammler und Verleger Hans von Weber stellten sich bedeutende Förderer ein. Die Herausgabe der Weber-Mappe 1903 brachte den Durchbruch. 1904 war Kubin in der Secessions-Ausstellung vertreten. Er lernte Fritz von Herzmanovsky kennen, mit dem ihn eine lebenslange Freundschaft verband, und knüpfte Kontakte zu bedeutenden expressionistischen Künstlern. Das verbotene Skandalstück des Psychiaters und Schriftstellers Oskar Panizza verlockte Kubin 1910 zur Illustration von "Das Liebeskonzil", einem Privatdruck der „Gesellschaft der Münchner Bibliophilen“. 1912 begann er für den neu gegründeten „Simplicissimus“ zu arbeiten. Während des Ersten Weltkrieges beschäftigte sich Kubin mit Psychoanalyse und Philosophie. 1921 hatte er seine erste Retrospektive. Er stellte Lithografien her und war auch literarisch tätig. Arbeiten in Zeitschriften und Illustrationen für Literaten folgten. 1909 gründete er zusammen mit u. a. Wassily Kandinsky, Alexej von Jawlensky, Adolf Erbslöh, Gabriele Münter, Marianne von Werefkin und Karl Hofer die Neue Künstlervereinigung München (N.K.V.M.). Aus der N.K.V.M. ging 1911 die Redaktion des Blauen Reiters hervor, an deren zweiter Ausstellung, die nur grafische Arbeiten umfassten, Kubin sich 1912 beteiligte. Er illustrierte etwa 60 Bücher, darunter Werke von Dostojewski, Oskar Panizza, Edgar Allan Poe und Elias Canetti Kubin korrespondierte mit Karl Rössing, Hermann Hesse, Hans Fronius und Otto Coester. In den 1920er Jahren verkehrte er anlässlich literarischer Abende bei dem mit ihm befreundeten Unternehmer, Kunstsammler und Bauhaus-Förderer Otto Bamberger, der auch grafische Werke Kubins erwarb. Seit 1930 war Kubin Mitglied der Preußischen Akademie der Künste in Berlin. 1949 wurde er Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. Kubin war zudem Mitglied der Prager Secession. 1931 verfertigte Kubin das Bühnenbild zu Richard Billingers Drama Rauhnacht bei seiner Uraufführung 1931 an den Münchner Kammerspielen unter der Regie von Otto Falckenberg. In der Zeit des Nationalsozialismus wurden 63 seiner Werke als „Entartete Kunst“ diffamiert und konfisziert. Die Gestaltung seiner Grabstelle stammt von dem Bildhauer Karl Prantl. 1955 vermachte Kubin testamentarisch seinen Nachlass der Republik Österreich. Dieser wurde nach seinem Tod zwischen der Albertina und dem Oberösterreichischen Landesmuseum aufgeteilt. Alfred Kubin war ein Cousin des Kunsthistorikers Otto Kletzl.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
In 1898 Kubin went to Munich, studied at the academy with Nikolaus Gysis and continued his education autodidactically. His encounter with the works of Ensor, Klinger, Munch and Redon was decisive. In 1902 Kubin had his first exhibition in Berlin. The poet Max Dauthendey and the collector and publisher Hans von Weber became important patrons. The publication of the Weber-Mappe in 1903 brought the breakthrough. In 1904 Kubin was represented at the Secession exhibition. He met Fritz von Herzmanovsky, with whom he had a lifelong friendship, and established contacts with important Expressionist artists. In 1910, the banned scandalous play by the psychiatrist and writer Oskar Panizza enticed Kubin to illustrate "Das Liebeskonzil," a private print of the "Gesellschaft der Münchner Bibliophilen." In 1912 he began working for the newly founded "Simplicissimus". During the First World War, Kubin occupied himself with psychoanalysis and philosophy. In 1921 he had his first retrospective. He produced lithographs and was also active in literature. Works in magazines and illustrations for literary figures followed. In 1909 he founded the Neue Künstlervereinigung München (N.K.V.M.) together with, among others, Wassily Kandinsky, Alexej von Jawlensky, Adolf Erbslöh, Gabriele Münter, Marianne von Werefkin and Karl Hofer. In 1911, the N.K.V.M. gave rise to the editorial team of the Blauer Reiter, in whose second exhibition, which included only graphic works, Kubin participated in 1912. He illustrated some 60 books, including works by Dostoevsky, Oskar Panizza, Edgar Allan Poe and Elias Canetti Kubin corresponded with Karl Rössing, Hermann Hesse, Hans Fronius and Otto Coester. In the 1920s, on the occasion of literary evenings, he frequented the home of Otto Bamberger, an entrepreneur, art collector and Bauhaus supporter who was a friend of his and who also acquired graphic works by Kubin. From 1930 Kubin was a member of the Prussian Academy of Arts in Berlin. In 1949 he became a member of the Bavarian Academy of Fine Arts. Kubin was also a member of the Prague Secession. In 1931 Kubin produced the stage design for Richard Billinger's drama Rauhnacht at its premiere in 1931 at the Munich Kammerspiele, directed by Otto Falckenberg. During the National Socialist era, 63 of his works were defamed as "degenerate art" and confiscated. The design of his grave site was created by the sculptor Karl Prantl. In 1955 Kubin bequeathed his estate to the Republic of Austria in his will. After his death, this was divided between the Albertina and the Upper Austrian State Museum. Alfred Kubin was a cousin of the art historian Otto Kletzl.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 358
OTTO RUDOLF SCHATZ* (Wien 1900 - 1961 Wien)
Konvolut aus drei Drucken
im Weltall
Holzschnitt, koloriert/Papier, 10,3 x 22,2 cm
Sitzender Akt
Holzschnitt/Papier, 22,4 x 18,2 cm
Feldarbeiter
Holzschnitt/Papier, 21 x 15,4 cm
signiert ORS
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 300 - 600
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 300
OTTO RUDOLF SCHATZ* (Vienna 1900 - 1961 Vienna)
Bundle of three prints
In space
woodcut, colored/paper, 10,3 x 22,2 cm
Sitting nude
woodcut/paper, 22,4 x 18,2 cm
Field worker
woodcut/paper, 21 x 15,4 cm
signed ORS
Österreichischer Maler und Grafiker des 20. Jahrhunderts v.a. der Zwischenkriegszeit. Studierte an der Kunstgewerbeschule bei Anton von Kenner, Franz Cizek und Oskar Strnad. Arbeitete zunächst v.a. als Grafiker und Illustrator für Arthur Roessler und Josef Luitpold Stern. 1928 bis 1938 Mitglied im Hagenbund, ab 1946 Mitglied der Wiener Secession. Lebte während dem Zweiten Weltkrieg mit seiner jüdischen Frau in Prag und Brünn. 1944 Internierung ins KZ Gräditz, 1945 Befreiung durch sowjetische Truppen. Schuf v.a. Holzschnitte, Aquarelle, Städtebilder, sozialkritische Arbeiten und Wandgemälde, aber auch Mosaike und Graffiti für Wohnbauten. Frühes Interesse an Arbeiten von Egon Schiele, Entwicklung zwischen Expressionismus und Neuer Sachlichkeit. In den 1920er und 1930er Jahren Holzschnitte im Stil der Neuen Sachlichkeit u.a. auch erotische Motive.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Austrian painter and graphic artist of the 20th century, especially between the wars. Studied at the School of Applied Arts with Anton von Kenner, Franz Cizek and Oskar Strnad. Initially worked primarily as a graphic designer and illustrator for Arthur Roessler and Josef Luitpold Stern. 1928 to 1938 member of the Hagenbund, from 1946 member of the Vienna Secession. Lived in Prague and Brno with his Jewish wife during World War II. 1944 Internment in the concentration camp in Gräditz, 1945 liberation by Soviet troops. Created primarily woodcuts, watercolours, cityscapes, socially critical works and murals, but also mosaics and graffiti for residential buildings. Early interest in works by Egon Schiele, development between Expressionism and New Objectivity. In the 1920s and 1930s, woodcuts in the New Objectivity style, including erotic motifs.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 359
OTTO RUDOLF SCHATZ* (Wien 1900 - 1961 Wien)
Karte, Frohe Weihnachten
Mischtechnik/Papier, 9,7 x 34,9 cm
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 100 - 200
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 100
OTTO RUDOLF SCHATZ* (Vienna 1900 - 1961 Vienna)
Card, Merry Christmas
mixed media/paper, 9,7 x 34,9 cm
Österreichischer Maler und Grafiker des 20. Jahrhunderts v.a. der Zwischenkriegszeit. Studierte an der Kunstgewerbeschule bei Anton von Kenner, Franz Cizek und Oskar Strnad. Arbeitete zunächst v.a. als Grafiker und Illustrator für Arthur Roessler und Josef Luitpold Stern. 1928 bis 1938 Mitglied im Hagenbund, ab 1946 Mitglied der Wiener Secession. Lebte während dem Zweiten Weltkrieg mit seiner jüdischen Frau in Prag und Brünn. 1944 Internierung ins KZ Gräditz, 1945 Befreiung durch sowjetische Truppen. Schuf v.a. Holzschnitte, Aquarelle, Städtebilder, sozialkritische Arbeiten und Wandgemälde, aber auch Mosaike und Graffiti für Wohnbauten. Frühes Interesse an Arbeiten von Egon Schiele, Entwicklung zwischen Expressionismus und Neuer Sachlichkeit. In den 1920er und 1930er Jahren Holzschnitte im Stil der Neuen Sachlichkeit u.a. auch erotische Motive.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Austrian painter and graphic artist of the 20th century, especially between the wars. Studied at the School of Applied Arts with Anton von Kenner, Franz Cizek and Oskar Strnad. Initially worked primarily as a graphic designer and illustrator for Arthur Roessler and Josef Luitpold Stern. 1928 to 1938 member of the Hagenbund, from 1946 member of the Vienna Secession. Lived in Prague and Brno with his Jewish wife during World War II. 1944 Internment in the concentration camp in Gräditz, 1945 liberation by Soviet troops. Created primarily woodcuts, watercolours, cityscapes, socially critical works and murals, but also mosaics and graffiti for residential buildings. Early interest in works by Egon Schiele, development between Expressionism and New Objectivity. In the 1920s and 1930s, woodcuts in the New Objectivity style, including erotic motifs.
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The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 364
MAX KAUS* (Berlin 1891 - 1977 Berlin)
Konvolut aus zwei Drucken
Küste
Holzschnitt/Papier, 17,5 x 19 cm
Stempel Max Kaus, Stempel Handabzug der Edition Graphischer Zirkel, nummeriert und datiert 8/12 1982
Leuchtturm
Holzschnitt/Papier, 18,4 x 19 cm
Stempel Max Kraus, Stempel Handabzug der Edition, Graphischer Zirkel, nummeriert und datiert 11/12 1982
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 60 - 100
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 60
MAX KAUS* (Berlin 1891 - 1977 Berlin)
Bundle of two prints
Coast
woodcut/paper, 17,5 x 19 cm
rubber-stamp Max Kaus, rubber-stamp Handabzug der Edition Graphischer Zirkel, numbered and dated 8/12 1982
Lighthouse
woodcut/paper, 18,4 x 19 cm
rubber-stamp Max Kraus, rubber-stamp Handabzug der Edition Graphischer Zirkel, numbered and dated 11/12 1982
Max Kaus war ein deutscher Maler und Grafiker, Hochschullehrer und stellvertretender Direktor an der Hochschule für Bildende Künste (HfbK) Berlin (seit 1975 Universität der Künste Berlin Fakultät 1). Kaus studierte von 1908 bis 1913 an der Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums Berlin (UAKGM) und in den Jahren 1913 und 1914 an der Akademie der Künste Berlin (AdK), als Maler bei Erich Heckel und als Grafiker bei Ernst Ludwig Kirchner. Seit 1926 war er Lehrer an der Kunstgewerbe- und Handwerkerschule Berlin-Charlottenburg, von 1937 bis 1939 Lehrer an den Vereinigten Staatsschulen (VS). 1937 wurde im Rahmen der Aktion „Entartete Kunst“ eine bedeutende Anzahl seiner Werke aus deutschen Museen und öffentlichen Sammlungen beschlagnahmt. Kaus konnte aber weiter Mitglied der Reichskammer der bildenden Künste bleiben. Für die Zeit des Nationalsozialismus ist seine Teilnahme an 32 Ausstellungen sicher belegt. Am 15. Juli 1945 erfolgte seine Berufung an die Hochschule für Bildende Künste Berlin (HfbK) zum Hochschullehrer und stellvertretenden Direktor unter Karl Hofer. 1959 wurde Kaus emeritiert. Kaus war Mitglied des Reichsverbands Bildender Künstler Deutschlands und ab 1928 des Deutschen Künstlerbundes und blieb es bis zur Zwangsauflösung 1936. An der letzten Jahresausstellung des Deutschen Künstlerbundes im Hamburger Kunstverein nahm Kaus mit dem Porträt „Frau im Spiegel“ (Tempera auf Leinwand) teilnahm. 1951 bis 1971 war er Vorstandsmitglied des wiedergegründeten Deutschen Künstlerbundes, von 1956 bis 1963 dessen stellvertretender Vorsitzender. Max Kaus erhielt 1928 den Günter-Wagner-Preis des Kunstvereins Hannover und 1963 den Berliner Kunstpreis. Sein schriftlicher Nachlass liegt seit 1987 im Deutschen Kunstarchiv im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Max Kaus was a German painter and graphic artist, university professor and deputy director at the Berlin University of Fine Arts (HfbK) (since 1975 Berlin University of the Arts Faculty 1). Kaus studied from 1908 to 1913 at the Kunstgewerbemuseum Berlin (UAKGM) and in 1913 and 1914 at the Berlin Academy of Arts (AdK), as a painter with Erich Heckel and as a graphic artist with Ernst Ludwig Kirchner. Since 1926 he was a teacher at the Berlin-Charlottenburg Arts and Crafts School, and from 1937 to 1939 he was a teacher at the United State Schools (VS). In 1937, as part of the “Degenerate Art” campaign, a significant number of his works were confiscated from German museums and public collections. However, Kaus was able to remain a member of the Reich Chamber of Fine Arts. There is certain evidence of his participation in 32 exhibitions during the National Socialist era. On July 15, 1945, he was appointed professor and deputy director at the Berlin University of Fine Arts (HfbK) under Karl Hofer. In 1959 Kaus retired. Kaus was a member of the Reich Association of Visual Artists in Germany and, from 1928, of the German Artists' Association and remained so until its forced dissolution in 1936. Kaus took part in the last annual exhibition of the German Artists' Association at the Hamburg Art Association with the portrait “Woman in the Mirror” (tempera on canvas). From 1951 to 1971 he was a board member of the re-established German Artists' Association, and from 1956 to 1963 he was its deputy chairman. Max Kaus received the Günter Wagner Prize from the Hanover Art Association in 1928 and the Berlin Art Prize in 1963. His written legacy has been in the German Art Archive in the Germanisches Nationalmuseum Nuremberg since 1987.
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The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 365
WILLI HERTLEIN* (Nürnberg 1908 - 1968 Nürnberg)
Konvolut aus 6 Werken
Bardame
Mischtechnik/Papier, 13,8 x 10,1 cm
monogrammiert WH
Damenporträt
Kugelschreiber und Aquarell/Papier, 25,3 x 17,1 cm
signiert W Hertlein
Blutiges Porträt
Aquarell und Tusche/Papier, 26,5 x 19,1 cm
Handskelett
Tusche/Papier, 19,2 x 11,5 cm
Paar Schuhe
Tusche/Papier, 25 x 33,3 cm
signiert Hertlein
Handwerker
Aquarell/Papier, 30,6 x 21,3 cm
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 400 - 800
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 400
WILLI HERTLEIN* (Nuernberg 1908 - 1968 Nuernberg)
Bundle of 6 works
Bar lady
mixed media/paper, 13,8 x 10,1 cm
monogrammed WH
Woman portrait
ball pen and watercolor/paper, 25,3 x 17,1 cm
signed W Hertlein
Bloody portrait
watercolor and indian ink/paper, 26,5 x 19,1 cm
Skeleton
indian ink/paper, 19,2 x 11,5 cm
Pair of shoes
indian ink/paper, 25 x 33,3 cm
signed Hertlein
Craftsman
watercolor/paper, 30,6 x 21,3 cm
Der deutsche Grafiker Wilhelm „Willi“ Hertlein studierte bei Emil Orlik an den Vereinigten Staatsschulen für freie und angewandte Kunst in Berlin. Er unternahm Studienreisen nach Paris und Italien. Sein Lebens- und Arbeitsmittelpunkt blieb Nürnberg (Franken, Bayern). Die Empfangshalle der Schieberkammer des Hochbehälters Haidberg bei Nürnberg ist mit einem großflächigen Farb-Sgraffito Hertleins aus dem Jahre 1959 ausgestattet.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
The German graphic artist Wilhelm "Willi" Hertlein studied with Emil Orlik at the United State Schools for Fine and Applied Arts in Berlin. He undertook study trips to Paris and Italy. Nuremberg (Frankonia, Bavaria) remained the centre of his life and work. The entrance hall of the valve chamber of the elevated tank Haidberg near Nuremberg features a large colour sgraffito by Hertlein from 1959.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 366
ROBERT PHILIPPI* (Graz 1877 - 1959 Wien)
Leda mit dem Schwan, 1915
Radierung/Papier, 29,2 x 32,5 cm
signiert Philippi
im Druck monogrammiert RPH und beschriftet Probedurck, verso beschriftet Robert Philippi, Leda mit dem Schwan, Radierung 1915
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 100 - 200
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 100
ROBERT PHILIPPI* (Graz 1877 - 1959 Vienna)
Leda with the swan, 1915
etching/paper, 29,2 x 32,5 cm
signed Philippi
monogrammed in plate RPH and inscribed Probedruck, verso inscribed Robert Philippi, Leda mit dem Schwan, Radierung 1915
Der österreichische Maler Robert Philippi erhielt die erste künstlerische Ausbildung beim Theatermaler Robert Kautsky und in der privaten Wiener Malschule Streblow. 1893 bis 1896 studierte er an der Wiener Akademie bei Christian Griepenkerl und Josef Mathias Trenkwald und später an der Kunstgewerbeschule Wien bei Felician Myrbach und Alfred Roller. An der Kunstgewerbeschule wurde er 1914 Assistent von Franz Čižek. Vermutlich war er auch Schüler am Weimarer Bauhaus. Nach Anfängen in der Zeichnung und im Holzschnitt und wandte sich Philippi ab 1925 verstärkt der Malerei zu. Philippi stand unter dem Einfluss von Gustav Klimt und war bis 1925 Mitglied im Hagenbund, Wien.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
The Austrian painter Robert Philippi received his first artistic training from the theater painter Robert Kautsky and at the private Viennese painting school Streblow. From 1893 to 1896 he studied at the Vienna Academy with Christian Griepenkerl and Josef Mathias Trenkwald and later at the Vienna School of Applied Arts with Felician Myrbach and Alfred Roller. In 1914 he became Franz Čižek's assistant at the School of Applied Arts. He was probably also a student at the Weimar Bauhaus. After starting out with drawing and woodcuts, Philippi increasingly turned to painting from 1925 onwards. Philippi was under the influence of Gustav Klimt and was a member of the Hagenbund, Vienna, until 1925.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 367
EMIL BÖHM* (München 1873 - 1958 München)
Konvolut aus zwei Werken
Am Strand
Öl/Papier, 22 x 27,8 cm
Frühling im Dorf, 1944
Aquarell/Papier, 27 x 37,2 cm
signiert Böhm, datiert Nons 44
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 250 - 500
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 250
EMIL BOEHM* (Munich 1873 - 1958 Munich)
Bundle of two works
On the beach
oil/paper, 22 x 27,8 cm
Spring in town, 1944
watercolor/paper, 27 x 37,2 cm
signed Boehm, dated Nons 44
Deutscher Maler des 20. Jahrhunderts. 1891 an der privaten Kunstschule von Simon Hollósy in München, 1891 bis 1901 an der Akademie der Bildenden Künste München bei Johann Caspar Herterich, Paul Hoecker und Franz Defregger. Reisen nach Venedig, Florenz, Rom, Budapest und Thüringen. Bis 1939 Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft. Bekannt für seine Kopien alter Meister nach u.s. Peter Paul Rubens, Tizian, Albrecht Dürer. Schuf auch humorvolle Porträts und erzählerische Darstellungen inspiriert von den alten Meistern.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
German painter of the 20th century. In 1891 at the private art school of Simon Hollósy in Munich, 1891 to 1901 at the Academy of Fine Arts in Munich with Johann Caspar Herterich, Paul Hoecker and Franz Defregger. Travels to Venice, Florence, Rome, Budapest and Thuringia. Member of the Munich Artists' Cooperative until 1939. Known for his copies of old masters after, among others, Peter Paul Rubens, Titian, Albrecht Dürer. Also created humorous portraits and narrative depictions inspired by the old masters.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 368
EMIL BÖHM* (München 1873 - 1958 München)
Konvolut aus drei Werken
Altarbild mit Mädchen
Pastell/Papier, 14,9 x 28,5 cm
verso beschriftet own property Boehm B238020
Mädchen mit Puppen
Bleistift und Pastell/Papier, 15 x 9,8 cm
verso beschriftet own property Boehm B238020
Zwei Mädchen mit Puppen
Bleistift und Pastell/Papier, 16,8 x 14 cm
verso beschriftet own property Boehm B238020
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 250 - 500
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 250
EMIL BOEHM* (Munich 1873 - 1958 Munich)
Bundle of three works
Altarpiece with girl
pastel/paper, 14,9 x 28,5 cm
verso inscribed own property Boehm B238020
Girl with dolls
pencil and pastel/paper, 15 x 9,8 cm
verso inscribed own property Boehm B238020
Two girls with dolls
pencil and pastel/paper, 16,8 x 14 cm
verso inscribed own property Boehm B238020
Deutscher Maler des 20. Jahrhunderts. 1891 an der privaten Kunstschule von Simon Hollósy in München, 1891 bis 1901 an der Akademie der Bildenden Künste München bei Johann Caspar Herterich, Paul Hoecker und Franz Defregger. Reisen nach Venedig, Florenz, Rom, Budapest und Thüringen. Bis 1939 Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft. Bekannt für seine Kopien alter Meister nach u.s. Peter Paul Rubens, Tizian, Albrecht Dürer. Schuf auch humorvolle Porträts und erzählerische Darstellungen inspiriert von den alten Meistern.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
German painter of the 20th century. In 1891 at the private art school of Simon Hollósy in Munich, 1891 to 1901 at the Academy of Fine Arts in Munich with Johann Caspar Herterich, Paul Hoecker and Franz Defregger. Travels to Venice, Florence, Rome, Budapest and Thuringia. Member of the Munich Artists' Cooperative until 1939. Known for his copies of old masters after, among others, Peter Paul Rubens, Titian, Albrecht Dürer. Also created humorous portraits and narrative depictions inspired by the old masters.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 371
KARL HAUK* (Klosterneuburg 1898 - 1974 Wien)
Fabrik, 1924
Rötel/Papier, 47,2 x 31,1 cm
monogrammiert HK
abgebildet in Karl Hauk 2016, S. 82
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 800 - 1600
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 800
KARL HAUK* (Klosterneuburg 1898 - 1974 Vienna)
Factory, 1924
red chalk/paper, 47,2 x 31,1 cm
monogrammed HK
depicted in Karl Hauk 2016, p. 82
Österreichischer Künstler des 20. Jahrhunderts, v.a. der Zwischenkriegszeit. Hauptvertreter der Neuen Sachlichkeit, des Expressionismus und sozialkritischen Realismus. Wuchs in Linz in Oberösterreich auf, studierte an der Akademie der bildenden Künste bei Alois Delug, Karl Sterrer und Josef Jungwirth. Mitglied des Hagenbundes und der Künstlervereinigung Maerz. Schuf neben Ölgemälden, Zeichnungen und Aquarellen viele Arbeiten für den öffentlichen Raum, sog. Kunst am Bau Projekte. 1928 Fresken für die Arbeiterkammer in Linz, 1936 Fresken für den Hauptbahnhof in Linz und Glasfenster für die Pfarrkirche in Sandleiten in Wien. Befreundet mit Clemens Holzmeister. Wichtiger Repräsentant der christlichen Kunst, neben Kirchenfenstern und Mosaiken auch zahlreiche religiöse Gemälde und Aquarelle. Schuf Figurenbilder, Mosaike, Fresken und Landschaften mit Motiven aus dem Salzkammergut rund um den Attersee. Hauk studierte 1918 bis 1923 an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Jungwirth, Sterrer und Delug und stellte 1920 erstmals im Rahmen einer Gemeinschaftsausstellung der Vereinigung von Künstlern und Kunstfreunden des „Rings“ in Linz aus. Hauk pendelte ab 1923 zwischen Linz und Wien und arbeitete als freischaffender Künstler. Er stellte wiederholt in der Wiener Secession, im Hagenbund sowie im Rahmen der Künstlervereinigung Maerz, deren Mitglied er war, aus. Von 1927 bis 1938 war Hauk Mitglied des Hagenbundes und konnte später trotz des NS-Regimes unbehelligt arbeiten und ausstellen. Zwischen 1943 und 1945 wurde er zum Wehrdienst eingezogen. 1947 übernahm er das Direktorat der Kunstschule in Linz und leitete dort bis 1951 eine Meisterklasse für Malerei. Er stellte in den 1950er und -60er Jahren regelmäßig in Wien und Linz aus. Das Oberösterreichische Landesmuseum veranstaltete 1959 die Kollektivausstellung „Hauk-Dimmel-Hofmann“ mit über 40 Werken Hauks. Nach dem Krieg war er hauptsachlich als Gestalter von Fresken, Mosaiken und Wandgemälden tätig, die sich an über 50 öffentlichen Bauwerken, vorwiegend in Linz und Wien, befinden.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Austrian artist of the 20th century, especially of the interwar period. Main representative of the New Objectivity, Expressionism and Social Critical Realism. Grew up in Linz in Upper Austria, studied at the Academy of Fine Arts with Alois Delug, Karl Sterrer and Josef Jungwirth. Member of the Hagenbund and the Maerz artists' association. Besides oil paintings, drawings and watercolors, created many works for public spaces, so-called Kunst am Bau projects. In 1928 frescoes for the Chamber of Labor in Linz, 1936 frescoes for the main train station in Linz and glass windows for the parish church in Sandleiten in Vienna. Friend of Clemens Holzmeister. Important representative of Christian art, in addition to church windows and mosaics, numerous religious paintings and watercolors. Created figure paintings, mosaics, frescoes and landscapes with motifs from the Salzkammergut around the Attersee. Hauk studied from 1918 to 1923 at the Academy of Fine Arts in Vienna under Jungwirth, Sterrer and Delug and exhibited in 1920 for the first time as part of a joint exhibition of the association of artists and art lovers of the "Ring" in Linz. From 1923 on Hauk commuted between Linz and Vienna and worked as a freelance artist. He repeatedly exhibited at the Vienna Secession, the Hagenbund and the Maerz Artists' Association, of which he was a member. From 1927 to 1938 Hauk was a member of the Hagenbund and was later able to work and exhibit in spite of the Nazi regime. Between 1943 and 1945 he was drafted into military service. In 1947 he took over the directorship of the art school in Linz and led a master class for painting until 1951. He exhibited regularly in Vienna and Linz in the 1950s and 1960s. In 1959, the Upper Austrian State Museum organized the collective exhibition "Hauk-Dimmel-Hofmann" with over 40 of Hauk's works. After the war he was mainly active as a designer of frescoes, mosaics and murals that can be found on over 50 public buildings, mainly in Linz and Vienna.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 372
KARL HAUK* (Klosterneuburg 1898 - 1974 Wien)
Im Park, 1932
Öl/Karton, 57 x 43,5 cm
monogrammiert HK, datiert 32
verso bezeichnet, datiert, monogrammiert und signiert Dem Kind geschenkt 2. XI, 32 HK Karl Hauk
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE € 4000 - 6000
STARTPREIS / STARTING PRICE € 4000
KARL HAUK* (Klosterneuburg 1898 - 1974 Vienna)
At the Park, 1932
oil/cardboard 57 x 43,5 cm
monogrammed HK, dated 32
verso inscribed, dated, monogrammed and signed Dem Kind geschenkt 2. XI, 32 HK Karl Hauk
Österreichischer Künstler des 20. Jahrhunderts, v.a. der Zwischenkriegszeit. Hauptvertreter der Neuen Sachlichkeit, des Expressionismus und sozialkritischen Realismus. Wuchs in Linz in Oberösterreich auf, studierte an der Akademie der bildenden Künste bei Alois Delug, Karl Sterrer und Josef Jungwirth. Mitglied des Hagenbundes und der Künstlervereinigung Maerz. Schuf neben Ölgemälden, Zeichnungen und Aquarellen viele Arbeiten für den öffentlichen Raum, sog. Kunst am Bau Projekte. 1928 Fresken für die Arbeiterkammer in Linz, 1936 Fresken für den Hauptbahnhof in Linz und Glasfenster für die Pfarrkirche in Sandleiten in Wien. Befreundet mit Clemens Holzmeister. Wichtiger Repräsentant der christlichen Kunst, neben Kirchenfenstern und Mosaiken auch zahlreiche religiöse Gemälde und Aquarelle. Schuf Figurenbilder, Mosaike, Fresken und Landschaften mit Motiven aus dem Salzkammergut rund um den Attersee. Hauk studierte 1918 bis 1923 an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Jungwirth, Sterrer und Delug und stellte 1920 erstmals im Rahmen einer Gemeinschaftsausstellung der Vereinigung von Künstlern und Kunstfreunden des „Rings“ in Linz aus. Hauk pendelte ab 1923 zwischen Linz und Wien und arbeitete als freischaffender Künstler. Er stellte wiederholt in der Wiener Secession, im Hagenbund sowie im Rahmen der Künstlervereinigung Maerz, deren Mitglied er war, aus. Von 1927 bis 1938 war Hauk Mitglied des Hagenbundes und konnte später trotz des NS-Regimes unbehelligt arbeiten und ausstellen. Zwischen 1943 und 1945 wurde er zum Wehrdienst eingezogen. 1947 übernahm er das Direktorat der Kunstschule in Linz und leitete dort bis 1951 eine Meisterklasse für Malerei. Er stellte in den 1950er und -60er Jahren regelmäßig in Wien und Linz aus. Das Oberösterreichische Landesmuseum veranstaltete 1959 die Kollektivausstellung „Hauk-Dimmel-Hofmann“ mit über 40 Werken Hauks. Nach dem Krieg war er hauptsachlich als Gestalter von Fresken, Mosaiken und Wandgemälden tätig, die sich an über 50 öffentlichen Bauwerken, vorwiegend in Linz und Wien, befinden.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Austrian artist of the 20th century, especially of the interwar period. Main representative of the New Objectivity, Expressionism and Social Critical Realism. Grew up in Linz in Upper Austria, studied at the Academy of Fine Arts with Alois Delug, Karl Sterrer and Josef Jungwirth. Member of the Hagenbund and the Maerz artists' association. Besides oil paintings, drawings and watercolors, created many works for public spaces, so-called Kunst am Bau projects. In 1928 frescoes for the Chamber of Labor in Linz, 1936 frescoes for the main train station in Linz and glass windows for the parish church in Sandleiten in Vienna. Friend of Clemens Holzmeister. Important representative of Christian art, in addition to church windows and mosaics, numerous religious paintings and watercolors. Created figure paintings, mosaics, frescoes and landscapes with motifs from the Salzkammergut around the Attersee. Hauk studied from 1918 to 1923 at the Academy of Fine Arts in Vienna under Jungwirth, Sterrer and Delug and exhibited in 1920 for the first time as part of a joint exhibition of the association of artists and art lovers of the "Ring" in Linz. From 1923 on Hauk commuted between Linz and Vienna and worked as a freelance artist. He repeatedly exhibited at the Vienna Secession, the Hagenbund and the Maerz Artists' Association, of which he was a member. From 1927 to 1938 Hauk was a member of the Hagenbund and was later able to work and exhibit in spite of the Nazi regime. Between 1943 and 1945 he was drafted into military service. In 1947 he took over the directorship of the art school in Linz and led a master class for painting until 1951. He exhibited regularly in Vienna and Linz in the 1950s and 1960s. In 1959, the Upper Austrian State Museum organized the collective exhibition "Hauk-Dimmel-Hofmann" with over 40 of Hauk's works. After the war he was mainly active as a designer of frescoes, mosaics and murals that can be found on over 50 public buildings, mainly in Linz and Vienna.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 373
KARL HAUK* (Klosterneuburg 1898 - 1974 Wien)
Aus Kroatien, 1930
Pastell/Papier, 29,7 x 40 cm
monogrammiert HK, datiert 30
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 1200 - 2000
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 1200
KARL HAUK* (Klosterneuburg 1898 - 1974 Vienna)
Village in Croatia, 1930
pastel/paper, 29,7 x 40 cm
monogrammed HK, dated 30
Österreichischer Künstler des 20. Jahrhunderts, v.a. der Zwischenkriegszeit. Hauptvertreter der Neuen Sachlichkeit, des Expressionismus und sozialkritischen Realismus. Wuchs in Linz in Oberösterreich auf, studierte an der Akademie der bildenden Künste bei Alois Delug, Karl Sterrer und Josef Jungwirth. Mitglied des Hagenbundes und der Künstlervereinigung Maerz. Schuf neben Ölgemälden, Zeichnungen und Aquarellen viele Arbeiten für den öffentlichen Raum, sog. Kunst am Bau Projekte. 1928 Fresken für die Arbeiterkammer in Linz, 1936 Fresken für den Hauptbahnhof in Linz und Glasfenster für die Pfarrkirche in Sandleiten in Wien. Befreundet mit Clemens Holzmeister. Wichtiger Repräsentant der christlichen Kunst, neben Kirchenfenstern und Mosaiken auch zahlreiche religiöse Gemälde und Aquarelle. Schuf Figurenbilder, Mosaike, Fresken und Landschaften mit Motiven aus dem Salzkammergut rund um den Attersee. Hauk studierte 1918 bis 1923 an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Jungwirth, Sterrer und Delug und stellte 1920 erstmals im Rahmen einer Gemeinschaftsausstellung der Vereinigung von Künstlern und Kunstfreunden des „Rings“ in Linz aus. Hauk pendelte ab 1923 zwischen Linz und Wien und arbeitete als freischaffender Künstler. Er stellte wiederholt in der Wiener Secession, im Hagenbund sowie im Rahmen der Künstlervereinigung Maerz, deren Mitglied er war, aus. Von 1927 bis 1938 war Hauk Mitglied des Hagenbundes und konnte später trotz des NS-Regimes unbehelligt arbeiten und ausstellen. Zwischen 1943 und 1945 wurde er zum Wehrdienst eingezogen. 1947 übernahm er das Direktorat der Kunstschule in Linz und leitete dort bis 1951 eine Meisterklasse für Malerei. Er stellte in den 1950er und -60er Jahren regelmäßig in Wien und Linz aus. Das Oberösterreichische Landesmuseum veranstaltete 1959 die Kollektivausstellung „Hauk-Dimmel-Hofmann“ mit über 40 Werken Hauks. Nach dem Krieg war er hauptsachlich als Gestalter von Fresken, Mosaiken und Wandgemälden tätig, die sich an über 50 öffentlichen Bauwerken, vorwiegend in Linz und Wien, befinden.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Austrian artist of the 20th century, especially of the interwar period. Main representative of the New Objectivity, Expressionism and Social Critical Realism. Grew up in Linz in Upper Austria, studied at the Academy of Fine Arts with Alois Delug, Karl Sterrer and Josef Jungwirth. Member of the Hagenbund and the Maerz artists' association. Besides oil paintings, drawings and watercolors, created many works for public spaces, so-called Kunst am Bau projects. In 1928 frescoes for the Chamber of Labor in Linz, 1936 frescoes for the main train station in Linz and glass windows for the parish church in Sandleiten in Vienna. Friend of Clemens Holzmeister. Important representative of Christian art, in addition to church windows and mosaics, numerous religious paintings and watercolors. Created figure paintings, mosaics, frescoes and landscapes with motifs from the Salzkammergut around the Attersee. Hauk studied from 1918 to 1923 at the Academy of Fine Arts in Vienna under Jungwirth, Sterrer and Delug and exhibited in 1920 for the first time as part of a joint exhibition of the association of artists and art lovers of the "Ring" in Linz. From 1923 on Hauk commuted between Linz and Vienna and worked as a freelance artist. He repeatedly exhibited at the Vienna Secession, the Hagenbund and the Maerz Artists' Association, of which he was a member. From 1927 to 1938 Hauk was a member of the Hagenbund and was later able to work and exhibit in spite of the Nazi regime. Between 1943 and 1945 he was drafted into military service. In 1947 he took over the directorship of the art school in Linz and led a master class for painting until 1951. He exhibited regularly in Vienna and Linz in the 1950s and 1960s. In 1959, the Upper Austrian State Museum organized the collective exhibition "Hauk-Dimmel-Hofmann" with over 40 of Hauk's works. After the war he was mainly active as a designer of frescoes, mosaics and murals that can be found on over 50 public buildings, mainly in Linz and Vienna.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 376
KARL HAUK* (Klosterneuburg 1898 - 1974 Wien)
Heiliger Sebastian
Mischtechnik/Papier, 55 x 40 cm
signiert Hauk
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 1200 - 1800
NACHVERKAUFSPREIS inklusive aller Abgaben € 1681,44
KARL HAUK* (Klosterneuburg 1898 - 1974 Vienna)
St. Sebastian
mixed media/paper, 55 x 40 cm
signed Hauk
Los: 378
KATHARINA ZIRNER (Wien 1890 - 1927 Kasauli)
Eine Sünderin salbt Jesus, 1921
Offsetdruck/Papier, 25 x 32,4 cm
in der Platte datiert 1921 und monogrammiert KZ
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 100 - 200
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 100
KATHARINA ZIRNER (Vienna 1890 - 1927 Kasauli)
A sinner anoints Jesus, 1921
offset printing/paper, 25 x 32,4 cm
dated in the plate 1921 and monogrammed KZ
Katharina Zirner enstammte einer wohlhabenden jüdischen Wiener Familie. Ihr Vater, Marton "Max" zirner, war k.k. Hofjuwelier. Die Familie Zwieback, der ihre Mutter entstammte, gehörten mehrere Modehäuser in Wien. Katharina Zirner studierte Malerei bei Anton Faistauer, begeisterte sich für die Theosophie und beeindruckte mit farb- und ausdrucksstarken Gemälden im Stile des Expressionismus. Gemeinsam mit Frieda Salvendy prägte sie die Künstlergruppe „Freie Bewegung“, die die Katastrophe des Ersten Weltkrieges zu bewältigen suchte, auch religiös konnotiert. Dieser Gruppe gehörten unter anderem die Maler Georg Ehrlich, Helene Funke, Carry Hauser und Erich Heckel an, der Komponist Josef Matthias Hauer, der Architekt Adolf Loos sowie Johannes Itten, der Kunsttheoretiker und Begründer der Farbtypenlehre. Die Gruppierung sah sich in Opposition zu Jugendstil und Dekoration. Anfang 1921 fand im Kunstsalon Lorenz die vierte Gruppenausstellung der Vereinigung statt. Gezeigt wurden mehr als 60 Zeichnungen und Druckgrafiken von Hauser, Heckel, Salvendy, Zirner und anderen. Zirner war auch in Ausstellungen der Vereinigung bildender Künstlerinnen Österreichs (VBKÖ) vertreten. 1927 heiratete sie einen Malerkollegen, Rudolf Rapaport, der sich später im Exil Rudolf Ray nannte. Die Hochzeitsreise führte das Paar nach Indien. Zirner war schwanger und starb noch im selben Jahr wenige Wochen nach der Geburt ihres Sohnes Martin.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Katharina Zirner came from a wealthy Jewish Viennese family. Her father, Marton "Max" Zirner, was imperial-royal court jeweler. The Zwieback family, from which her mother came, owned several fashion houses in Vienna. Katharina Zirner studied painting with Anton Faistauer, was enthusiastic about theosophy and impressed with colorful and expressive paintings in the Expressionist style. Together with Frieda Salvendy, she shaped the artist group “Free Movement”, which sought to overcome the catastrophe of the First World War, which also had religious connotations. This group included, among others, the painters Georg Ehrlich, Helene Funke, Carry Hauser and Erich Heckel, the composer Josef Matthias Hauer, the architect Adolf Loos and Johannes Itten, the art theorist and founder of color type theory. The group saw itself in opposition to Art Nouveau and decoration. At the beginning of 1921, the association's fourth group exhibition took place in the Lorenz Art Salon. More than 60 drawings and prints by Hauser, Heckel, Salvendy, Zirner and others were shown. Zirner was also represented in exhibitions by the Association of Female Artists in Austria (VBKÖ). In 1927 she married a fellow painter, Rudolf Rapaport, who later called himself Rudolf Ray in exile. The couple's honeymoon took them to India. Zirner was pregnant and died that same year a few weeks after the birth of her son Martin.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 381
KONVOLUT AUS 15 ARBEITEN VERSCHIEDENER KÜNSTLER
Konvolut aus 15 Arbeiten
1 | Erich Schuschnigg (geboren 1928 in Mallnitz)
Auge, 1963
Holzschnitt/Papier, 24 x 31,7 cm
signiert Schuschnigg, datiert 63
2 | Karl Fränkel (Wien 1895 - 1964 Wien)
Postkarte Ostern, 1948
Aquarell/Papier, 14,8 x 10,5 cm
beschriftet Christ ist erstanden, Freude dem Sterblichen, Ostern 48
verso Postkarte mit Gruß von Anna und Karl an Professor C M Hauser & Prof. Gertrude Hauser & Heinzi & Fr. Mali
3 | Franz Schwarzinger (geboren in Wien 1958)
Akt, 1983
Wachsmalkreide/Papier, 29,5 x 20,8 cm
signiert Franz, datiert 82, beschriftet Schwarzinger Mit den besten Wünschen zu Deinem Geburtstag
4 | Heinrich Sussmann (Tarnopol 1904 - 1986 Wien)
Gebückter Mann, 1969
Tusche/Papier, 40,2 x 30,9 cm
signiert Sussmann, datiert 69, verso beschriftet Meinem Freund Carry Hauser zum 80. Geburtstag herzlichst Suss Februar 1975
5 | Georg Philipp Wörlen (Dillingen an der Donau 1886 - 1954 Passau)
Herr mit Kneifer, 1927
Lithografie/Papier, 48 x 39 cm
signiert G. Ph. Wörlen, datiert 1927, nummeriert 9/14
6 | Marie Vera Frieberger-Brunner (Neuhäusl 1885 - 1965 Wien)
Mozarteum
Holzschnitt/Papier, 17,4 x 14 cm
signiert W Vera Frieberger-Brunner, beschriftet Mozarteum Schulerstrasse; im Druck monogrammiert M. V. FB
7 | Künstler Unbekannt
Häuser
Gouache/Papier, 62,3 x 44,2 cm
8 | Monogrammist
Hinterhof, 1963
Tusche, laviert/Papier, 47,9 x 32,8 cm
monogrammiert G K, datiert 4. XI. 63
9 | Monogrammist
Tier, 1932
Wachsmalkreide/Papier, 31,7 x 40,3 cm
signiert H H, datiert 32
10 | Künstler Unbekannt
Paar
Tusche/Transparentpapier, 41,6 x 30,5 cm
monogrammiert JO
11 | Künstler Unbekannt
Sitzender Junge, 1932
Kohle/Papier, 40 x 29,9 cm
datiert 32, unleserlich signiert
12 | Künstler Unbekannt
Doppelakt
Radierung/Papier, 16,5 x 11,5 cm
13 | Künstler Unbekannt
Der Geisterbeschwörer
Offsetdruck/Papier, 19 x 15,5 cm
gewidmet Carry Hauser in Herzlichkeit
14 | Künstler Unbekannt
Frohe Weihnacht! 1933
Holzschnitt/Papier, 19,5 x 8,2 cm
datiert 1933
15 | Hanns Egon Wörlen (Marnheim 1915 - 2014 Passau)
Abstrakter Druck, 1922
Holzschnitt/Papier, 9,4 x 10,5 cm
signiert Hanns Georg Wörlen, datiert 1922
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 300 - 600
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 300
VARIOUS ARTISTS
Bundle of 15 works
1 | Erich Schuschnigg (born 1928 in Mallnitz)
Eye, 1963
woodcut/paper, 24 x 31,7 cm
signed Schuschnigg, dated 63
2 | Karl Fraenkel (Vienna 1895 - 1964 Vienna)
Postcard Easter, 1948
watercolor/paper, 14,8 x 10,5 cm
inscribed, Christ ist erstanden/Freude dem Sterblichen Ostern 48 (Christ is risen/Joy to the mortal Easter 48)
verso postcard with greetings from Anna and Karl to Professor C M Hauser and Prof. Gertrude Hauser and Heinzi & Fr. Mali
3 | Franz Schwarzinger (born 1958 in Vienna)
Nude, 1983
crayon/paper, 29,5 x 20,8 cm
signed Franz, dated 82, inscribed Schwarzinger Mit den besten Wuenschen zu Deinem Geburtstag
4 | Heinrich Sussmann (Tarnopol 1904 - 1986 Vienna)
Bent over man, 1969
indian ink/paper, 40,2 x 30,9 cm
signed Sussmann, dated 69, verso inscribed Meinem Freund Carry Hauser zum 80. Geburtstag herzlichst Suss Februar 1975
5 | Georg Philipp Woerlen (Dillingen at Danube 1886 - 1954 Passau)
Gentleman in pince-nez, 1927
lithograph/paper, 48 x 39 cm
signed G. Ph. Wörlen, dated 1927, numbered 9/14
6 | Marie Vera Frieberger-Brunner (Nove Zamky 1885 - 1965 Vienna)
Mozarteum
woodcut/paper, 17,4 x 14 cm
signed W Vera Frieberger-Brunner, inscribed Mozarteum Schulerstrasse; in the plate monogrammed M. V. FB
7 | Artist unknown
Cityscape
gouache/paper, 62,3 x 44,2 cm
8 | Monogramist
Backyard, 1963
indian ink, washed/paper, 47,9 x 32,8 cm
monogrammed G K, dated 4. XI. 63
9 | Monogramist
Animal, 1932
crayon/paper, 31,7 x 40,3 cm
signed H H, dated 32
10 | Artist unknown
Couple
indian ink/transparent paper, 41,6 x 30,5 cm
monogrammed JO
11 | Sitting boy, 1932
charcoal/paper, 40 x 29,9 cm
dated 32, illegibly signed
12 | Artist unknown
Double nude
etching/paper, 16,5 x 11,5 cm
13 | Artist unknown
The Necromancer
offset printing/paper, 19 x 15,5 cm
dedicated, Carry Hauser in Herzlichkeit (to Carry Hauser, cordially)
14 | Merry Christmas! 1933
woodcut/paper, 19,5 x 8,2 cm
dated 1933
15 | Hanns Egon Wörlen (Marnheim 1915 - 2014 Passau)
Abstract print, 1922
woodcut/paper, 9,4 x 10,5 cm
signed Hanns Georg Wörlen, dated 1922
Das Konvolut besteht aus Zeichnungen und Drucken aus dem persönlichen Nachlass des österreichischen Künstlers Carry Hauser. Die Arbeiten wurden von ihren diversen Urhebern in der Regel Carry Hauser geschenkt und sind diesem teilweise ausdrücklich gewidmet. Einige der Künstler sind unbekannt. Die übrigen Künstler sind Karl Fränkel, Marie-Vera Frieberger-Brunner, Erich J. Schuschnig, Franz Schwarzinger, Heinrich Sussmann, Georg Philipp Wörlen und Hanns Egon Wörlen.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
The bundle consists of drawings and prints from the personal estate of the Austrian artist Carry Hauser. The works were usually donated to Carry Hauser by their various authors and are sometimes expressly dedicated to him. Some of the artists are unknown. The other artists are Karl Fränkel, Marie-Vera Frieberger-Brunner, Erich J. Schuschnig, Franz Schwarzinger, Heinrich Sussmann, Georg Philipp Wörlen, and Hanns Egon Wörlen.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 383
GEORG MERKEL* (Lemberg 1881 - 1976 Wien)
Konvolut aus zwei Werken
Liebespaar, 1920
Lithografie/Papier, 28,1 x 23,2 cm
signiert Merkel
Skizze eines Mädchens
Bleistift/Papier, 20,6 x 15,8 cm
signiert Merkel
verso Widmung Herrn Peter Chrastek in Freundschaft zugeeignet. Wien 6.I.1986 Carl Merkel
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 200 - 300
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 200
GEORG MERKEL* (Lvov 1881 - 1976 Vienna)
Bundle of two works
Lovers, 1920
lithography/paper, 28,1 x 23,2 cm
signed Merkel
Sketch of a girl
pencil/paper, 20,6 x 15,8 cm
signed Merkel
verso dedication Herrn Peter Chrastek in Freundschaft zugeeignet. Wien, 6.I.1986 Carl Merkel
Georg Merkel war ein österreichischer Künstler. Er wurde im galizischen Lemberg (heute Lwiw, Ukraine) in ärmlichen Verhältnissen geboren. Zuerst arbeitete er als Dekorationsmaler, erst dank der Unterstützung eines Freundes konnte er von 1903 bis 1905 an der Akademie in Krakau studieren. 1905 bis 1908 und 1909 bis 1914 lebte Merkel in Paris, wo er sich mit der französischen Klassik und Paul Cézanne auseinandersetzte. Als 1914 der Krieg ausbrach, meldete er sich freiwillig zur österreichisch-ungarischen Armee. Eine Kopfverletzung ließ ihn für mehrere Monate erblinden, die Genesung und Wiedererlangung des Augenlichts waren prägend für seine spätere Kunst. In der Zwischenkriegszeit lebte Merkel in Wien, war Mitglied des Hagenbundes und hatte Kontakt zur Zinkenbacher Malerkolonie. Als 1938 seine Kunst als entartet diffamiert wurde, emigrierte er über die damalige Tschechoslowakei nach Frankreich. Zu Kriegsausbruch wurde er in Südfrankreich interniert und lebte später in Montauban. Ab 1945 war Merkel Mitglied und später auch Ehrenmitglied der Wiener Secession, 1961 erhielt er den Preis der Stadt Wien. Erst 1972 kehrte Merkel nach Wien zurück. Georg Merkel war mit der Malerin Louise Merkel-Romeé (1888–1977) verheiratet. Die Bekanntschaft mit Elias Canetti ist in Canettis Autobiographie „Das Augenspiel“ von 1985 beschrieben.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Georg Merkel was an Austrian artist who was born in 1881 in Lemberg, Galicia (now Lwiw, Ukraine), in poor conditions. First he worked as a painter of decorations, with the help of a friend he studied between 1903 and 1905 at the Academy in Krakow. From 1905 until 1908 and from 1909 until 1914 he lived in Paris, devoting himself to French Classicism and to Paul Cézanne. As a svolunteer in the Austrio-Hungarian Armyduring the Great War, Merkel was injured on the head and went blind. Of course the recovery of his eyesight was very important for him and defining for his art. Between the First and the Second World War Merkel lived in Vienna and was a member of the artist’s association Hagenbund. He had also contact to the painter’s colony in Zinkenbach in Salzburg. In 1938 his art was defamed as “degenerated” by the Nazi Regime and so he emigrated to France. Merkel was interned in Southern France, then lived in Montauban. Since 1945 Merkel was a member of the Viennese Secession and in 1961 the received the prize of the City Vienna. Only in 1972 he came back to Vienna. Georg Merkel was married with the painter Louise Merkel-Romeé (1888–1977). We know about his acquaintance with Elias Canetti, who mentioned Merkel in the 3rd part of his diaries titled “Das Augenspiel” in 1985.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 384
JOSEF SCHULZ* (Salzburg 1893 - 1973 Salzburg)
Selbstporträt
Öl/Leinwand, 52,7 x 42 cm
verso Blumenstillleben dieses monogrammiert J S
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE € 900 - 1.800
STARTPREIS / STARTING PRICE € 900
JOSEF SCHULZ* (Salzburg 1893 - 1973 Salzburg)
Selfportrait
oil/canvas, 52,7 x 42 cm
verso Flowers still life and monogrammed J S
Josef Schulz war ein österreichischer Maler und Volksschullehrer. Nach dem Besuch der Lehrerbildungsanstalt übersiedelte er nach Wien und war Gasthörer in der Meisterklasse von Othmar Zeiler an der Wiener Akademie der bildenden Künste. Wegen der Folgen einer Kriegsverletzung wurde er 1927 als Lehrer pensioniert. 1928 wechselte Schulz in die Meisterklasse von Alois Delug an der Wiener Kunstgewerbeschule, und 1930 und 1931 unternahm er Studienreisen nach Paris und Berlin. Ab 1933 gehörte er dem Sonderbund österreichischer Künstler mit Sitz in Salzburg an. Schulz wandte sich nach der Beschäftigung mit Zeichnungen der Ölmalerei zu, wobei ihm Anton Faistauer ein besonderes Vorbild war. Unter dessen Anleitung arbeitete er an den Fresken im Foyer des Kleinen Festspielhauses in Salzburg mit. Unter der Mitwirkung von Schulz wurde nach dem Zweiten Weltkrieg der Salzburger Kunstverein wiederaufgebaut, Schulz war Gründungsmitglied der Berufsvereinigung Bildender Künstler Sektion Salzburg und Mitglied der Innviertler Künstlergilde. 1946 wurde er in den Kunstbeirat der Salzburger Landesregierung berufen, und 1948 erfolgte die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft der Salzburger Kulturvereinigung. Das Unterrichtsministerium ehrte Schulz mit dem Kunstförderungspreis. Ab 1950 gehörte er der Kommission zur Verleihung des Österreichischen Staatspreises an. Weitere Würdigungen waren die Verleihung des Titels Professor h. c. und der Goldenen Medaille der Stadt Salzburg. 1968 ehrte ihn das Land Salzburg mit dem Silbernen Verdienstzeichen. Der Nachlass von Josef Schulz befindet sich im Salzburg Museum.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Josef Schulz was an Austrian painter and elementary school teacher. After attending the teacher training college, he moved to Vienna and was a guest student in Othmar Zeiler's master class at the Vienna Academy of Fine Arts. Due to the consequences of a war injury, he retired from teaching in 1927. In 1928 Schulz joined Alois Delug's master class at the Vienna School of Applied Arts, and in 1930 and 1931 he undertook study trips to Paris and Berlin. From 1933 he belonged to the special association of Austrian artists based in Salzburg. After working with drawings, Schulz turned to oil painting, with Anton Faistauer being a particular role model. Under his guidance he worked on the frescoes in the foyer of the Small Festival Hall in Salzburg. With the participation of Schulz, the Salzburg Art Association was rebuilt after the Second World War. Schulz was a founding member of the Professional Association of Visual Artists in Salzburg and a member of the Innviertler Artists' Guild. In 1946 he was appointed to the art advisory board of the Salzburg provincial government, and in 1948 he was awarded honorary membership of the Salzburg Cultural Association. The Ministry of Education honored Schulz with the Art Promotion Prize. From 1950 he was a member of the commission for awarding the Austrian State Prize. Other honors were the award of the title Professor h. c. and the Golden Medal of the City of Salzburg. In 1968 the state of Salzburg honored him with the Silver Medal of Merit. The legacy of Josef Schulz is in the Salzburg Museum.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 385
GEORG EHRLICH* (Wien 1897 - 1966 Luzern)
Konvolut aus zwei Rötel Zeichnungen
Stehender Akt
Rötel/Papier, 31,4 x 24,4 cm
Nachlassstempel Georg Ehrlich
Pferdekopf
Rötel/Papier, 24,2 x 15,6 cm
verso Signaturstempel Georg Ehlich
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 100 - 200
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 100
GEORG EHRLICH* (Vienna 1897 - 1966 Lucerne)
Bundle of two red chalk sketches
Nude
red chalk/paper, 31,4 x 24,4 cm
estate stamp Georg Ehrlich
Horsehead
red chalk/paper, 24,2 x 15,6 cm
verso signature stamp Georg Ehrlich
Österreichischer Maler und Bildhauer des 20. Jahrhunderts. Hauptvertreter des Expressionismus. Vertreter der Exilkunst. Stammte aus einer jüdischen Familie. Studierte 1913 bis 1914 an der Wiener Kunstgewerbeschule bei Anton von Kenner und Oskar Strnad. 1920 bis 1922 in München und bis 1924 in Berlin. Vertrag mit Paul Cassirer, Bekanntschaft mit Oskar Kokoschka, Paul Klee und Max Beckmann. In Wien Förderer Hans Tietze und Erika Tietze-Conrat. 1925 bis 1928 Mitglied der Künstlervereinigung Hagenbund. Ab 1932 mit seiner Frau Teil der Zinkenbacher Malerkolonie am Wolfgangsee, wie auch Ferdinand Kitt, Josed Dobrowsky, Ernst Huber, Ludwig Heinrich Jungnickel, Oskar Laske, Georg Merkel, Louise Merkel-Romee, Lisel Salzer u.a.. 1937 Emigration nach England. 1947 bis 1949 Lehrtätigkeit in der USA. Verheiratet mit der Künstlerin Bettina Ehrlich-Bauer. Schuf Porträts, Landschaften, Bronzeplastiken und hinterließ ein bedeutendes grafisches und zeichnerisches Werk. Figurenideal geprägt von George Minne und Wilhelm Lehmbruck. V.a. auch Illustrationen von Literatur und Poesie, wie dem Gedicht "Gebet, mit den Eseln ins Himmelreich einzugehen" von Francis Jammes.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Austrian painter and sculptor of the 20th century. Main representative of Expressionism. Representative of exile art. Came from a Jewish family. Studied from 1913 to 1914 at the Vienna School of Applied Arts with Anton von Kenner and Oskar Strnad. 1920 to 1922 in Munich and until 1924 in Berlin. Contract with Paul Cassirer, acquaintance with Oskar Kokoschka, Paul Klee and Max Beckmann. In Vienna patrons Hans Tietze and Erika Tietze-Conrat. From 1925 to 1928 member of the artists' association Hagenbund. From 1932 with his wife part of the Zinkenbach painters' colony on Lake Wolfgang, as were Ferdinand Kitt, Josed Dobrowsky, Ernst Huber, Ludwig Heinrich Jungnickel, Oskar Laske, Georg Merkel, Louise Merkel-Romee, Lisel Salzer and others. 1937 Emigration to England. 1947 to 1949 teaches in the USA. Married to the artist Bettina Ehrlich-Bauer. Created portraits, landscapes, bronze sculptures and left behind a significant graphic and drawing oeuvre. Figure ideal influenced by George Minne and Wilhelm Lehmbruck. V.a. also illustrations of literature and poetry, such as the poem "Prayer to enter the kingdom of heaven with the donkeys" by Francis Jammes.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 387
GEORG EHRLICH* (Wien 1897 - 1966 Luzern)
Kinderstudien, 1942
Rötel/Papier, 46,5 x 28 cm
signiert Georg Ehrlich, datiert 1942
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 200 - 400
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 200
GEORG EHRLICH* (Vienna 1897 - 1966 Lucerne)
Study of children, 1942
red chalk/paper, 46,5 x 28 cm
signed Georg Ehrlich, dated 1942
Österreichischer Maler und Bildhauer des 20. Jahrhunderts. Hauptvertreter des Expressionismus. Vertreter der Exilkunst. Stammte aus einer jüdischen Familie. Studierte 1913 bis 1914 an der Wiener Kunstgewerbeschule bei Anton von Kenner und Oskar Strnad. 1920 bis 1922 in München und bis 1924 in Berlin. Vertrag mit Paul Cassirer, Bekanntschaft mit Oskar Kokoschka, Paul Klee und Max Beckmann. In Wien Förderer Hans Tietze und Erika Tietze-Conrat. 1925 bis 1928 Mitglied der Künstlervereinigung Hagenbund. Ab 1932 mit seiner Frau Teil der Zinkenbacher Malerkolonie am Wolfgangsee, wie auch Ferdinand Kitt, Josed Dobrowsky, Ernst Huber, Ludwig Heinrich Jungnickel, Oskar Laske, Georg Merkel, Louise Merkel-Romee, Lisel Salzer u.a.. 1937 Emigration nach England. 1947 bis 1949 Lehrtätigkeit in der USA. Verheiratet mit der Künstlerin Bettina Ehrlich-Bauer. Schuf Porträts, Landschaften, Bronzeplastiken und hinterließ ein bedeutendes grafisches und zeichnerisches Werk. Figurenideal geprägt von George Minne und Wilhelm Lehmbruck. V.a. auch Illustrationen von Literatur und Poesie, wie dem Gedicht "Gebet, mit den Eseln ins Himmelreich einzugehen" von Francis Jammes.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Austrian painter and sculptor of the 20th century. Main representative of Expressionism. Representative of exile art. Came from a Jewish family. Studied from 1913 to 1914 at the Vienna School of Applied Arts with Anton von Kenner and Oskar Strnad. 1920 to 1922 in Munich and until 1924 in Berlin. Contract with Paul Cassirer, acquaintance with Oskar Kokoschka, Paul Klee and Max Beckmann. In Vienna patrons Hans Tietze and Erika Tietze-Conrat. From 1925 to 1928 member of the artists' association Hagenbund. From 1932 with his wife part of the Zinkenbach painters' colony on Lake Wolfgang, as were Ferdinand Kitt, Josed Dobrowsky, Ernst Huber, Ludwig Heinrich Jungnickel, Oskar Laske, Georg Merkel, Louise Merkel-Romee, Lisel Salzer and others. 1937 Emigration to England. 1947 to 1949 teaches in the USA. Married to the artist Bettina Ehrlich-Bauer. Created portraits, landscapes, bronze sculptures and left behind a significant graphic and drawing oeuvre. Figure ideal influenced by George Minne and Wilhelm Lehmbruck. V.a. also illustrations of literature and poetry, such as the poem "Prayer to enter the kingdom of heaven with the donkeys" by Francis Jammes.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 388
GEORG EHRLICH* (Wien 1897 - 1966 Luzern)
Konvolut aus zwei Zeichnungen
Knieende Frau, 1964
Tusche, laviert/Papier, 33,2 x 23,8 cm
signiert Georg Ehrlich, datiert 64, abgebildet im Kat. Hagenbund, Widder 2019, S. 14, Nr. 34
Studie zu einer Sitzenden
Tusche/Papier, 29,6 x 21 cm
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 200 - 400
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 200
GEORG EHRLICH* (Vienna 1897 - 1966 Lucerne)
Bundle of two sketches
Kneeling woman, 1964
indian ink, washed/paper, 33,2 x 23,8 cm
signed Georg Ehrlich, dated 64, depicted in the catalogue Hagenbund, Widder 2019, p. 14, no. 34
Study for a sitting nude
indian ink/paper, 29,6 x 21 cm
Österreichischer Maler und Bildhauer des 20. Jahrhunderts. Hauptvertreter des Expressionismus. Vertreter der Exilkunst. Stammte aus einer jüdischen Familie. Studierte 1913 bis 1914 an der Wiener Kunstgewerbeschule bei Anton von Kenner und Oskar Strnad. 1920 bis 1922 in München und bis 1924 in Berlin. Vertrag mit Paul Cassirer, Bekanntschaft mit Oskar Kokoschka, Paul Klee und Max Beckmann. In Wien Förderer Hans Tietze und Erika Tietze-Conrat. 1925 bis 1928 Mitglied der Künstlervereinigung Hagenbund. Ab 1932 mit seiner Frau Teil der Zinkenbacher Malerkolonie am Wolfgangsee, wie auch Ferdinand Kitt, Josed Dobrowsky, Ernst Huber, Ludwig Heinrich Jungnickel, Oskar Laske, Georg Merkel, Louise Merkel-Romee, Lisel Salzer u.a.. 1937 Emigration nach England. 1947 bis 1949 Lehrtätigkeit in der USA. Verheiratet mit der Künstlerin Bettina Ehrlich-Bauer. Schuf Porträts, Landschaften, Bronzeplastiken und hinterließ ein bedeutendes grafisches und zeichnerisches Werk. Figurenideal geprägt von George Minne und Wilhelm Lehmbruck. V.a. auch Illustrationen von Literatur und Poesie, wie dem Gedicht "Gebet, mit den Eseln ins Himmelreich einzugehen" von Francis Jammes.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Austrian painter and sculptor of the 20th century. Main representative of Expressionism. Representative of exile art. Came from a Jewish family. Studied from 1913 to 1914 at the Vienna School of Applied Arts with Anton von Kenner and Oskar Strnad. 1920 to 1922 in Munich and until 1924 in Berlin. Contract with Paul Cassirer, acquaintance with Oskar Kokoschka, Paul Klee and Max Beckmann. In Vienna patrons Hans Tietze and Erika Tietze-Conrat. From 1925 to 1928 member of the artists' association Hagenbund. From 1932 with his wife part of the Zinkenbach painters' colony on Lake Wolfgang, as were Ferdinand Kitt, Josed Dobrowsky, Ernst Huber, Ludwig Heinrich Jungnickel, Oskar Laske, Georg Merkel, Louise Merkel-Romee, Lisel Salzer and others. 1937 Emigration to England. 1947 to 1949 teaches in the USA. Married to the artist Bettina Ehrlich-Bauer. Created portraits, landscapes, bronze sculptures and left behind a significant graphic and drawing oeuvre. Figure ideal influenced by George Minne and Wilhelm Lehmbruck. V.a. also illustrations of literature and poetry, such as the poem "Prayer to enter the kingdom of heaven with the donkeys" by Francis Jammes.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 391
MARGRET BILGER* (Graz 1904 - 1971 Schärding)
Innlandschaft, um 1942
Holzschnitt/Papier, 34 x 49 cm
signiert von Margaret Bilger, beschriftet Innlandschaft Handdruck J. R. B.
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 100 - 200
NACHVERKAUFSPREIS inklusive aller Abgaben € 140,12
MARGRET BILGER* (Graz 1904 - 1971 Schaerding)
Landscape by the Inn, around 1942
woodcut/paper, 34 x 49 cm
signed von Margaret Bilger, inscribed Innlandschaft Handdruck J. R. B.
Los: 393
HELENE FUNKE* (Chemnitz 1869 - 1957 Wien)
Pinien II, 1912
Kaltnadelradierung/Papier (Zustandsdruck), 11,5 x 23,4 cm
abgebildet im Wkvz. Helene Funke Wien 2011, S. 150
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 400 - 600
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 400
HELENE FUNKE* (Chemnitz 1869 - 1957 Vienna)
Pines II, 1912
drypoint/paper (state proof), 11,5 x 23,4 cm
depicted in the catalogue raisonné Helene Funke Vienna 2011, p. 150
Deutsch-Österreichische Malerin und Grafikerin des 20. Jahrhunderts. Bedeutende Künstlerin der Moderne, wird aufgrund der Frauendarstellungen als Vorreiterin der Emanzipation und des Feminismus beschrieben. Geboren in Chemnitz, studierte ab 1899 gemeinsam mit Gabriele Münter an der Münchner Damenakademie. 1905 bis 1913 in Paris wie auch Paula Modersohn-Becker und Käthe Kollwitz. 1913 Übersiedelung nach Wien. Mitglied der Künstlergruppe Bewegung bzw. Freie Bewegung, Mitglied der Gruppe Wiener Frauenkunst und Mitglied des Deutschen Künstlerbundes. Stellte in Paris im Salon des Indépendants und im Salon d’Autom/Herbstsalon mit Henri Matisse, George Braque und Maurice de Vlaminck aus. Kontakt zu den Fauves, Auseinandersetzung mit Impressionismus, Fauvismus und Expressionismus. In Wien Teilnahme an Ausstellungen der Wiener Secession, des Hagenbundes, des Künstlerhauses und der Kunstschau. Schuf selbstbewusste Frauendarstellungen, figurale Szenen, Frauenporträts, Aktdarstellungen sowie Stillleben. Badende, Tanzende, arkadische Landschaften, Großstadtszenen im Theater mit Einflüssen aus dem Bereich der Asiatika und altägyptischer Mumienporträts. Farbexplosionen mit hoher Leuchtkraft und großer Ausdruckskraft vergleichbar mit Helene Taussig. Subtile Darstellungen der menschlichen Psyche, vergleichbar mit Egon Schiele. 2007 erste museale Retrospektive im Lentos in Linz, 2019 Würdigung der Künstlerin in der Ausstellung Stadt der Frauen in der Österreichischen Galerie Belvedere. Im Gegensatz zu den farbintensiven Gemälden sichere aber zarte Linienführung der Zeichnung, vergleichbar mit Gustav Klimt.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
German-Austrian painter and graphic artist of the 20th century. Important artist of modernism, is described as a pioneer of emancipation and feminism because of the depictions of women. Born in Chemnitz, studied together with Gabriele Münter at the Munich Ladies Academy from 1899. 1905 to 1913 in Paris like Paula Modersohn-Becker and Käthe Kollwitz. 1913 Moves to Vienna. Member of the artist group Bewegung or Freie Bewegung, member of the group Wiener Frauenkunst and member of the Deutscher Künstlerbund. Exhibited in Paris at the Salon des Indépendants and the Salon d'Autom/Autumn Salon with Henri Matisse, George Braque and Maurice de Vlaminck. Contact with the Fauves, involvement with Impressionism, Fauvism and Expressionism. In Vienna, participated in exhibitions of the Vienna Secession, the Hagenbund, the Künstlerhaus and the Kunstschau. Created confident portrayals of women, figural scenes, portraits of women, nudes, and still lifes. Bathers, dancers, Arcadian landscapes, metropolitan scenes in theaters with influences from Asiatica and ancient Egyptian mummy portraits. Color explosions with high luminosity and great expressiveness comparable to Helene Taussig. Subtle depictions of the human psyche comparable to Egon Schiele. 2007 first museum retrospective at Lentos in Linz, 2019 appreciation of the artist in the exhibition City of Women at the Austrian Gallery Belvedere. In contrast to the color-intensive paintings safe but delicate lines of the drawing, comparable to Gustav Klimt.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 394
HELENE FUNKE* (Chemnitz 1869 - 1957 Wien)
Pinien I, 1912
Kaltnadelradierung/Papier (Zustandsdruck), 20 x 27,1 cm
abgebildet im Wkvz. Helene Funke Wien 2011, S. 151
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 400 - 600
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 400
HELENE FUNKE* (Chemnitz 1869 - 1957 Vienna)
Pines I, 1912
drypoint/paper (state proof), 20 x 27,1 cm
depicted in the catalogue raisonné Helene Funke Vienna 2011, p. 151
Deutsch-Österreichische Malerin und Grafikerin des 20. Jahrhunderts. Bedeutende Künstlerin der Moderne, wird aufgrund der Frauendarstellungen als Vorreiterin der Emanzipation und des Feminismus beschrieben. Geboren in Chemnitz, studierte ab 1899 gemeinsam mit Gabriele Münter an der Münchner Damenakademie. 1905 bis 1913 in Paris wie auch Paula Modersohn-Becker und Käthe Kollwitz. 1913 Übersiedelung nach Wien. Mitglied der Künstlergruppe Bewegung bzw. Freie Bewegung, Mitglied der Gruppe Wiener Frauenkunst und Mitglied des Deutschen Künstlerbundes. Stellte in Paris im Salon des Indépendants und im Salon d’Autom/Herbstsalon mit Henri Matisse, George Braque und Maurice de Vlaminck aus. Kontakt zu den Fauves, Auseinandersetzung mit Impressionismus, Fauvismus und Expressionismus. In Wien Teilnahme an Ausstellungen der Wiener Secession, des Hagenbundes, des Künstlerhauses und der Kunstschau. Schuf selbstbewusste Frauendarstellungen, figurale Szenen, Frauenporträts, Aktdarstellungen sowie Stillleben. Badende, Tanzende, arkadische Landschaften, Großstadtszenen im Theater mit Einflüssen aus dem Bereich der Asiatika und altägyptischer Mumienporträts. Farbexplosionen mit hoher Leuchtkraft und großer Ausdruckskraft vergleichbar mit Helene Taussig. Subtile Darstellungen der menschlichen Psyche, vergleichbar mit Egon Schiele. 2007 erste museale Retrospektive im Lentos in Linz, 2019 Würdigung der Künstlerin in der Ausstellung Stadt der Frauen in der Österreichischen Galerie Belvedere. Im Gegensatz zu den farbintensiven Gemälden sichere aber zarte Linienführung der Zeichnung, vergleichbar mit Gustav Klimt.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
German-Austrian painter and graphic artist of the 20th century. Important artist of modernism, is described as a pioneer of emancipation and feminism because of the depictions of women. Born in Chemnitz, studied together with Gabriele Münter at the Munich Ladies Academy from 1899. 1905 to 1913 in Paris like Paula Modersohn-Becker and Käthe Kollwitz. 1913 Moves to Vienna. Member of the artist group Bewegung or Freie Bewegung, member of the group Wiener Frauenkunst and member of the Deutscher Künstlerbund. Exhibited in Paris at the Salon des Indépendants and the Salon d'Autom/Autumn Salon with Henri Matisse, George Braque and Maurice de Vlaminck. Contact with the Fauves, involvement with Impressionism, Fauvism and Expressionism. In Vienna, participated in exhibitions of the Vienna Secession, the Hagenbund, the Künstlerhaus and the Kunstschau. Created confident portrayals of women, figural scenes, portraits of women, nudes, and still lifes. Bathers, dancers, Arcadian landscapes, metropolitan scenes in theaters with influences from Asiatica and ancient Egyptian mummy portraits. Color explosions with high luminosity and great expressiveness comparable to Helene Taussig. Subtle depictions of the human psyche comparable to Egon Schiele. 2007 first museum retrospective at Lentos in Linz, 2019 appreciation of the artist in the exhibition City of Women at the Austrian Gallery Belvedere. In contrast to the color-intensive paintings safe but delicate lines of the drawing, comparable to Gustav Klimt.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 395
HERMINE VON JANDA (Klosterbruck bei Znaim 1854 - 1925 Klosterbruck bei Znaim)
Föhren in der Abendsonne
Pastell/Karton, 45,7 x 66 cm
signiert Janda
verso Ausstellungsetikett Salon Pisko, Wien
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 200 - 400
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 200
HERMINE VON JANDA (Klosterbruck, Znaim 1854 - 1925 Klosterbruck, Znaim)
Pine trees in the evening sun
pastel/cardboard, 45,7 x 66 cm
signed Janda
verso exhibition label Salon Pisko, Wien
Österreichische Landschaftsmalerin. Hielt sich in der Künstlerkolonie Dachau und der Künstlerkolonie Knokke auf, stellte in der Wiener Secession und im Hagenbund aus. War verheiratet mit Karl Mediz. Stilistisch einzuordnen zwischen Jugendstil, Symbolismus, Stimmungsimpressionismus und Impressionismus. Schuf Zeichnungen und Pastelle mit Landschaften wie die Birken von Gustav Klimt. Gehört zu den bedeutenden österreichischen Künstlerinnen wie Tina Blau, Olga Wisinger-Florian und Marie Egner.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Austrian landscape painter. Stayed in the Dachau artists colony and the Knokke artists colony, exhibited at the Secession Vienna and the Hagenbund. Was married to Karl Mediz. Stylistically between Art Nouveau, Symbolism, Mood Impressionism and Impressionism. Created drawings and pastels while traveling in the south, in Dalmatia and Istria. Among important female Austrian artists such as Tina Blau, Olga Wisinger-Florian and Marie Egner.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 402
MARGARETE BERGER-HAMERSCHLAG* (Wien 1902 - 1958 London)
Raymond beim Flötenspiel
Öl/Leinwand, 70,8 x 66 cm
signiert Berger
Dargestellter ist der Sohn der Künstlerin
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 1200 - 2000
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 1200
MARGARETE BERGER-HAMERSCHLAG* (Vienna 1902- 1958 London)
Raymond playing the flute
oil/canvas, 70,8 x 66 cm
signed Berger
the depicted is the son of the artist
Auf Empfehlung Kolo Mosers besuchte Margarete Hamerschlag als Neunjährige den Kunstunterricht von Franz Čižek. 1917 bis 1922 studierte sie an der Wiener Kunstgewerbeschule bei Oskar Strnad, Eduard Wimmer-Wisgrill und Bertold Löffler. 1922 heiratete sie Josef Berger, Architekt und Schüler von Adolf Loos. Hernach war sie als Buchillustratorin, Malerin, Aquarellistin und Holzschnittkünstlerin sowie als Kostümbildnerin erfolgreich. In den dekorativen Stil der Wiener Werkstätte mischten sich Fratzen, Dämonen, Figuren, gezeichnet von Gier und Angst. 1927 nahm sie an der ersten Ausstellung der Wiener Frauenkunst teil. 1934 zog das Paar nach Palästina, da Berger in Haifa einen Bauauftrag erhalten hatte. Dort porträtierte sie u. a. Arnold Zweig. Hamerschlag entwarf Kostüme für Yardena Cohen, Begründerin des modernen Tanzes in Israel. In Jerusalem wurden Hamerschlags Kunst ebenso gezeigt wie in Kaschau, ČSR. Als die Spannungen in Palästina zunahmen, verließ das Ehepaar Berger-Hamerschlag das Mandatsgebiet Richtung England. Hamerschlag hielt Kontakt zu Georg Ehrlich und anderen Emigranten, fand aber Anschluss an die englische Kunstszene und nahm an Gruppenausstellungen teil. Nach Kriegsende nannte sie sich Berger-Hamerschlag. Ihre Arbeit mit Jugendlichen fand ihren Niederschlag in etlichen Bildern, insbesondere Darstellungen von Teddy Boys, die sie als Illustrationen für ihre Publikation „Journey Into A Fog“ (1955) verwendete.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
On Kolo Moser's recommendation, Margarete Hamerschlag attended Franz Čižek's art classes at the age of nine. From 1917 to 1922 she studied at the Vienna School of Applied Arts with Oskar Strnad, Eduard Wimmer-Wisgrill and Bertold Löffler. In 1922 she married Josef Berger, architect and student of Adolf Loos. After that she was successful as a book illustrator, painter, watercolorist and woodcut artist, as well as a costume designer. The decorative style of the Wiener Werkstätte was mixed with grimaces, demons, figures drawn by greed and fear. In 1927 she participated in the first exhibition of Viennese women's art. In 1934 the couple moved to Palestine, as Berger had received a building commission in Haifa. There she painted portraits of Arnold Zweig, among others. Hamerschlag designed costumes for Yardena Cohen, founder of modern dance in Israel. Hamerschlag's art was shown in Jerusalem as well as in Kashau, ČSR. As tensions increased in Palestine, the Berger-Hamerschlag couple left the Mandate for England. Hamerschlag kept in touch with Georg Ehrlich and other émigrés, but found connections to the English art scene and participated in group exhibitions. After the end of the war, she called herself Berger-Hamerschlag. Her work with young people was reflected in several paintings, especially depictions of Teddy Boys, which she used as illustrations for her publication "Journey Into A Fog" (1955).
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 405
KONVOLUT AUS ZWEI WERKEN*
Konvolut aus zwei Werken
Wijnand Otto Nieuwenkamp (Amsterdam 1874 - 1950 Fiesole)
Rhenen
Holzschnitt/Papier, 20,2 x 15,9 cm
beschriftet W. O. J. Nieuwenkamp, Rhenen, Holzschnitt
Herman Bieling (Rotterdam 1887 - 1964 Rhoon)
Maas I
Linolschnitt/Papier, 20,7 x 30,5 cm
signiert Bieling, datiert 22, beschriftet "Maas I" gedr.u.d. artist
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE € 150 - 250
STARTPREIS / STARTING PRICE € 150
BUNDLE OF TWO WORKS*
Bundle of two works
Wijand Otto Nieuwenkamp, Amsterdam 1874 - 1950 Fiesole
Rhenen
woodcut/paper, 20,2 x 15,9 cm
inscribed W. O. J. Nieuwenkamp, Rhenen, Holzschnitt
Herman Bieling, Rotterdam 1887 - 1964 Rhon
Maas I
linocut/paper, 20,7 x 30,5 cm
signed Bieling, dated 22, inscribed "Maas I" gedr. U. d. artist
Herman Bieling war ein niederländischer Maler, Bildhauer und Grafiker. Er gilt als ein Wegbereiter der modernen Kunst. Bieling arbeitete vorzugsweise in und um Rotterdam. Er war bekannt für den Gebrauch seines speziellen „Bieling-Blaus“, eines lebhaften, dunklen Blaus. 1917 gründete Bieling eine Künstlergruppe namens „De Branding“ (Die Brandung). Weitere Mitglieder waren Laurens van Kuik, Ger Ladage (auch genannt Gerlwer), Bernard Toon Gits, Jan Sirks und Wim Schmacher. Ziel der Gruppe war es, moderne Kunst in den Niederlanden auszustellen und bekannt zu machen. Die Branding-Künstler unterhielten Verbindungen zu Gruppierungen wie „De Stijl“ und den Kreativen aus dem Umfeld der deutschen Kunstzeitschrift „Der Sturm“. In den vielen von Bieling organisierten Ausstellungen moderner Kunst waren, neben ihm selbst, u. a. Otto Gleichmann, Kurt Schwitters, Constantin Brâncusi und Piet Mondrian vertreten. Bielings Werk wurde 1939 im Rahmen der Verkaufsausstellung “Onze Kunst van Heden“ (Unsere Kunst von heute) im Rijksmuseum in Amsterdam gezeigt. Wijnand Otto Jan Nieuwenkamp war ein vielseitiger Autodidakt. Als Künstler war er als Maler, Zeichner, Bildhauer, Radierer, Lithograf und Gestalter von Buchumschlägen und Exlibris tätig. Darüber hinaus war er auch als Schriftsteller, Architekt, Entdecker, Ethnologe und Sammler ostasiatischer Kunst bekannt. Seine Tätitigkeit auf Bali hatte großen Einfluss auf Kunst und Kultur der Insel und machte sie international bekannt. Er engagierte sich auch intensiv in verschiedenen anderen Teilen des damaligen Niederländisch-Ostindiens. Obwohl er einige Unterrichtsstunden an der Amsterdamse Kunstnijverheidsschool (Amsterdamer Kunstgewerbeschule) nahm, war Nieuwenkamp in der Tat größtenteils Autodidakt. Seine Zeichnungen wurden hauptsächlich mit Tusche gearbeitet und in satten Sepiatönen ausgeführt. Es gibt einen klaren Einfluss des Jugendstils auf seine Arbeit, obwohl er nicht unbedingt dieser Bewegung angehörte. Im Jahr 1900, dem Jahr seiner Heirat mit Anna Wilbrink, baute er ein Hausboot namens „De Zwerver“ (Der Wanderer), was auch sein Spitzname war. Darin segelte er durch die Niederlande, Belgien und Deutschland und veranstaltete an Bord Ausstellungen seiner Werke. Er interessierte sich für Städte und Dörfer an der Zuidersee; sein Buch zu diesem Thema wurde ins Englische und Deutsche übersetzt. Ab Ende der 1890er Jahre und mehrere Jahrzehnte danach unternahm er immer wieder Reisen in den Fernen und Mittleren Osten, insbesondere zu verschiedenen Inseln Niederländisch-Ostindiens. Nach der brutalen niederländischen Militärintervention von 1906 malte er die Ruinen der Stadt Denpasar. Das Ergebnis erschien in seinem bedeutenden Buch „Bali en Lombok“ (Bali und Lombok, 1906/1910), das ethnografische und archäologische Studien enthielt. Auf der Website „Access Bali“, die von den heutigen Behörden der Insel betrieben wird, heißt es, dass Nieuwenkamp „eine entscheidende Rolle bei der Schaffung des Mythos von Bali gespielt hat, vor allem durch seine Unterstützung des deutschen Arztes und Amateurfotografen Gregor Krauser. Gemeinsam machten sie 1918 eine Ausstellung balinesischer Kunst in Amsterdam, mit Krausers Fotos und Nieuwenkamps Zeichnungen. 1913 und 1914 war Nieuwenmakamp in Britisch-Indien; von 1917 bis 1919 bereiste er Java, Bali und Timor. Von 1924 bis 1925 reiste er im Auftrag der Handelsvereeniging Amsterdam (Handelsverband von Amsterdam) nach Sumatra, Java und Bali. Von 1933 bis 1934 reiste er nach Ägypten. 1936/1937 reiste er zum letzten Mal nach Bali. Eine geplante spätere Reise wurde durch den Ausbruch des Zweiten Weltkriegs verhindert. Im Anschluss an diese Reisen verfasste und illustrierte er verschiedene Artikel und Bücher. Viele seiner Artikel wurden in der Zeitschrift „Nederlandsch Indië, Oud en Nieuw“ (Niederländisch-Indien, Alt und Neu) veröffentlicht. Auch wissenschaftliche Fachzeitschriften veröffentlichten seine Beiträge. Nach 1925 bezog sich ein Großteil von Nieuwenkamps Werken auf den Barabudur, ein bedeutendes buddhistisches Denkmal aus dem 9. Jahrhundert in Zentral-Java. Nieuwenkamp, ein Gelehrter hinduistischer und buddhistischer Architektur, entwickelte 1931 die Theorie des alten Borobudur-Sees, der zufolge die Kedu-Ebene einst ein See war und Barabudur zunächst eine auf diesem See schwimmende Lotusblume darstellte. Er verließ sein Hausboot und baute ein Haus an Land. Dieser Umzug war Gegenstand seines Buches „Mijn Huis op het Water, mijn Huis op het Land“ (Mein Zuhause auf dem Wasser, mein Haus auf dem Land). Von 1910 bis 1920 lebte und arbeitete er in Edam in den Niederlanden. Dann zog er nach Italien, zog zunächst umher und lebte dann in Rom. Später kaufte er eine Villa in Fiesole bei Florenz, die Gegenstand des Buches „Een Florentijnsche Villa“ (Eine florentinische Villa) war.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Herman Bieling was a Dutch painter, sculptor and graphic artist and is regarded as a trailblazer of modern art. He preferably worked in and around Rotterdam. He was known for using his special "Bieling blue", a vivid, dark blue. In 1917 Bieling founded an artist group called "De Branding" (The Surf). Other members were Laurens van Kuik, Ger Ladage (aka Gerlwer), Bernard Toon Gits, Jan Sirks and Wim Schmacher. The aim of the group was to exhibit and publicize modern art in the Netherlands. The Branding artists maintained connections to groups such as "De Stijl" and the creative people associated with the German art magazine "Der Sturm". In the many exhibitions of modern art organized by Bieling, apart from himself, e.g. Otto Gleichmann, Kurt Schwitters, Constantin Brâncusi and Piet Mondrian are represented. Bieling's work was shown in 1939 as part of the sales exhibition Onze Kunst van Heden (Our Art Today) at the Rijksmuseum in Amsterdam.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 407
KARL HAUK* (Klosterneuburg 1898 - 1974 Wien)
Nach dem Bad
Wachsmalkreide/Papier, 33 x 23,6 cm
monogrammiert KH
verso Buntstiftzeichnung eines Truthahns
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 600 - 1000
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 600
KARL HAUK* (Klosterneuburg 1898 - 1974 Vienna)
After the bath
crayon/paper, 33 x 23,6 cm
monogrammed KH
verso coloured pencil drawing of a turkey
Österreichischer Künstler des 20. Jahrhunderts, v.a. der Zwischenkriegszeit. Hauptvertreter der Neuen Sachlichkeit, des Expressionismus und sozialkritischen Realismus. Wuchs in Linz in Oberösterreich auf, studierte an der Akademie der bildenden Künste bei Alois Delug, Karl Sterrer und Josef Jungwirth. Mitglied des Hagenbundes und der Künstlervereinigung Maerz. Schuf neben Ölgemälden, Zeichnungen und Aquarellen viele Arbeiten für den öffentlichen Raum, sog. Kunst am Bau Projekte. 1928 Fresken für die Arbeiterkammer in Linz, 1936 Fresken für den Hauptbahnhof in Linz und Glasfenster für die Pfarrkirche in Sandleiten in Wien. Befreundet mit Clemens Holzmeister. Wichtiger Repräsentant der christlichen Kunst, neben Kirchenfenstern und Mosaiken auch zahlreiche religiöse Gemälde und Aquarelle. Schuf Figurenbilder, Mosaike, Fresken und Landschaften mit Motiven aus dem Salzkammergut rund um den Attersee. Hauk studierte 1918 bis 1923 an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Jungwirth, Sterrer und Delug und stellte 1920 erstmals im Rahmen einer Gemeinschaftsausstellung der Vereinigung von Künstlern und Kunstfreunden des „Rings“ in Linz aus. Hauk pendelte ab 1923 zwischen Linz und Wien und arbeitete als freischaffender Künstler. Er stellte wiederholt in der Wiener Secession, im Hagenbund sowie im Rahmen der Künstlervereinigung Maerz, deren Mitglied er war, aus. Von 1927 bis 1938 war Hauk Mitglied des Hagenbundes und konnte später trotz des NS-Regimes unbehelligt arbeiten und ausstellen. Zwischen 1943 und 1945 wurde er zum Wehrdienst eingezogen. 1947 übernahm er das Direktorat der Kunstschule in Linz und leitete dort bis 1951 eine Meisterklasse für Malerei. Er stellte in den 1950er und -60er Jahren regelmäßig in Wien und Linz aus. Das Oberösterreichische Landesmuseum veranstaltete 1959 die Kollektivausstellung „Hauk-Dimmel-Hofmann“ mit über 40 Werken Hauks. Nach dem Krieg war er hauptsachlich als Gestalter von Fresken, Mosaiken und Wandgemälden tätig, die sich an über 50 öffentlichen Bauwerken, vorwiegend in Linz und Wien, befinden.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Austrian artist of the 20th century, especially of the interwar period. Main representative of the New Objectivity, Expressionism and Social Critical Realism. Grew up in Linz in Upper Austria, studied at the Academy of Fine Arts with Alois Delug, Karl Sterrer and Josef Jungwirth. Member of the Hagenbund and the Maerz artists' association. Besides oil paintings, drawings and watercolors, created many works for public spaces, so-called Kunst am Bau projects. In 1928 frescoes for the Chamber of Labor in Linz, 1936 frescoes for the main train station in Linz and glass windows for the parish church in Sandleiten in Vienna. Friend of Clemens Holzmeister. Important representative of Christian art, in addition to church windows and mosaics, numerous religious paintings and watercolors. Created figure paintings, mosaics, frescoes and landscapes with motifs from the Salzkammergut around the Attersee. Hauk studied from 1918 to 1923 at the Academy of Fine Arts in Vienna under Jungwirth, Sterrer and Delug and exhibited in 1920 for the first time as part of a joint exhibition of the association of artists and art lovers of the "Ring" in Linz. From 1923 on Hauk commuted between Linz and Vienna and worked as a freelance artist. He repeatedly exhibited at the Vienna Secession, the Hagenbund and the Maerz Artists' Association, of which he was a member. From 1927 to 1938 Hauk was a member of the Hagenbund and was later able to work and exhibit in spite of the Nazi regime. Between 1943 and 1945 he was drafted into military service. In 1947 he took over the directorship of the art school in Linz and led a master class for painting until 1951. He exhibited regularly in Vienna and Linz in the 1950s and 1960s. In 1959, the Upper Austrian State Museum organized the collective exhibition "Hauk-Dimmel-Hofmann" with over 40 of Hauk's works. After the war he was mainly active as a designer of frescoes, mosaics and murals that can be found on over 50 public buildings, mainly in Linz and Vienna.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 408
KARL HAUK* (Klosterneuburg 1898 - 1974 Wien)
Schreitender Akt, 1921
Ölkreide/Papier, 63 x 45 cm
signiert Hauk, datiert 1921
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 800 - 1600
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 800
KARL HAUK* (Klosterneuburg 1898 - 1974 Vienna)
Walking model, 1921
oil pastel/paper, 63 x 45 cm
signed Hauk, dated 1921
Österreichischer Künstler des 20. Jahrhunderts, v.a. der Zwischenkriegszeit. Hauptvertreter der Neuen Sachlichkeit, des Expressionismus und sozialkritischen Realismus. Wuchs in Linz in Oberösterreich auf, studierte an der Akademie der bildenden Künste bei Alois Delug, Karl Sterrer und Josef Jungwirth. Mitglied des Hagenbundes und der Künstlervereinigung Maerz. Schuf neben Ölgemälden, Zeichnungen und Aquarellen viele Arbeiten für den öffentlichen Raum, sog. Kunst am Bau Projekte. 1928 Fresken für die Arbeiterkammer in Linz, 1936 Fresken für den Hauptbahnhof in Linz und Glasfenster für die Pfarrkirche in Sandleiten in Wien. Befreundet mit Clemens Holzmeister. Wichtiger Repräsentant der christlichen Kunst, neben Kirchenfenstern und Mosaiken auch zahlreiche religiöse Gemälde und Aquarelle. Schuf Figurenbilder, Mosaike, Fresken und Landschaften mit Motiven aus dem Salzkammergut rund um den Attersee. Hauk studierte 1918 bis 1923 an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Jungwirth, Sterrer und Delug und stellte 1920 erstmals im Rahmen einer Gemeinschaftsausstellung der Vereinigung von Künstlern und Kunstfreunden des „Rings“ in Linz aus. Hauk pendelte ab 1923 zwischen Linz und Wien und arbeitete als freischaffender Künstler. Er stellte wiederholt in der Wiener Secession, im Hagenbund sowie im Rahmen der Künstlervereinigung Maerz, deren Mitglied er war, aus. Von 1927 bis 1938 war Hauk Mitglied des Hagenbundes und konnte später trotz des NS-Regimes unbehelligt arbeiten und ausstellen. Zwischen 1943 und 1945 wurde er zum Wehrdienst eingezogen. 1947 übernahm er das Direktorat der Kunstschule in Linz und leitete dort bis 1951 eine Meisterklasse für Malerei. Er stellte in den 1950er und -60er Jahren regelmäßig in Wien und Linz aus. Das Oberösterreichische Landesmuseum veranstaltete 1959 die Kollektivausstellung „Hauk-Dimmel-Hofmann“ mit über 40 Werken Hauks. Nach dem Krieg war er hauptsachlich als Gestalter von Fresken, Mosaiken und Wandgemälden tätig, die sich an über 50 öffentlichen Bauwerken, vorwiegend in Linz und Wien, befinden.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Austrian artist of the 20th century, especially of the interwar period. Main representative of the New Objectivity, Expressionism and Social Critical Realism. Grew up in Linz in Upper Austria, studied at the Academy of Fine Arts with Alois Delug, Karl Sterrer and Josef Jungwirth. Member of the Hagenbund and the Maerz artists' association. Besides oil paintings, drawings and watercolors, created many works for public spaces, so-called Kunst am Bau projects. In 1928 frescoes for the Chamber of Labor in Linz, 1936 frescoes for the main train station in Linz and glass windows for the parish church in Sandleiten in Vienna. Friend of Clemens Holzmeister. Important representative of Christian art, in addition to church windows and mosaics, numerous religious paintings and watercolors. Created figure paintings, mosaics, frescoes and landscapes with motifs from the Salzkammergut around the Attersee. Hauk studied from 1918 to 1923 at the Academy of Fine Arts in Vienna under Jungwirth, Sterrer and Delug and exhibited in 1920 for the first time as part of a joint exhibition of the association of artists and art lovers of the "Ring" in Linz. From 1923 on Hauk commuted between Linz and Vienna and worked as a freelance artist. He repeatedly exhibited at the Vienna Secession, the Hagenbund and the Maerz Artists' Association, of which he was a member. From 1927 to 1938 Hauk was a member of the Hagenbund and was later able to work and exhibit in spite of the Nazi regime. Between 1943 and 1945 he was drafted into military service. In 1947 he took over the directorship of the art school in Linz and led a master class for painting until 1951. He exhibited regularly in Vienna and Linz in the 1950s and 1960s. In 1959, the Upper Austrian State Museum organized the collective exhibition "Hauk-Dimmel-Hofmann" with over 40 of Hauk's works. After the war he was mainly active as a designer of frescoes, mosaics and murals that can be found on over 50 public buildings, mainly in Linz and Vienna.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 409
KARL HAUK* (Klosterneuburg 1898 - 1974 Wien)
Torso
Buntstift und Bleistift/Papier, 47,7 x 31,2 cm
monogrammiert HK
verso Skizze einer weiblichen Figur
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 800 - 1600
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 800
KARL HAUK* (Klosterneuburg 1898 - 1974 Vienna)
Torso
colored pencil and pencil/paper, 47,7 x 31,2 cm
monogrammed KH
verso sketch of a female figure
Österreichischer Künstler des 20. Jahrhunderts, v.a. der Zwischenkriegszeit. Hauptvertreter der Neuen Sachlichkeit, des Expressionismus und sozialkritischen Realismus. Wuchs in Linz in Oberösterreich auf, studierte an der Akademie der bildenden Künste bei Alois Delug, Karl Sterrer und Josef Jungwirth. Mitglied des Hagenbundes und der Künstlervereinigung Maerz. Schuf neben Ölgemälden, Zeichnungen und Aquarellen viele Arbeiten für den öffentlichen Raum, sog. Kunst am Bau Projekte. 1928 Fresken für die Arbeiterkammer in Linz, 1936 Fresken für den Hauptbahnhof in Linz und Glasfenster für die Pfarrkirche in Sandleiten in Wien. Befreundet mit Clemens Holzmeister. Wichtiger Repräsentant der christlichen Kunst, neben Kirchenfenstern und Mosaiken auch zahlreiche religiöse Gemälde und Aquarelle. Schuf Figurenbilder, Mosaike, Fresken und Landschaften mit Motiven aus dem Salzkammergut rund um den Attersee. Hauk studierte 1918 bis 1923 an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Jungwirth, Sterrer und Delug und stellte 1920 erstmals im Rahmen einer Gemeinschaftsausstellung der Vereinigung von Künstlern und Kunstfreunden des „Rings“ in Linz aus. Hauk pendelte ab 1923 zwischen Linz und Wien und arbeitete als freischaffender Künstler. Er stellte wiederholt in der Wiener Secession, im Hagenbund sowie im Rahmen der Künstlervereinigung Maerz, deren Mitglied er war, aus. Von 1927 bis 1938 war Hauk Mitglied des Hagenbundes und konnte später trotz des NS-Regimes unbehelligt arbeiten und ausstellen. Zwischen 1943 und 1945 wurde er zum Wehrdienst eingezogen. 1947 übernahm er das Direktorat der Kunstschule in Linz und leitete dort bis 1951 eine Meisterklasse für Malerei. Er stellte in den 1950er und -60er Jahren regelmäßig in Wien und Linz aus. Das Oberösterreichische Landesmuseum veranstaltete 1959 die Kollektivausstellung „Hauk-Dimmel-Hofmann“ mit über 40 Werken Hauks. Nach dem Krieg war er hauptsachlich als Gestalter von Fresken, Mosaiken und Wandgemälden tätig, die sich an über 50 öffentlichen Bauwerken, vorwiegend in Linz und Wien, befinden.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Austrian artist of the 20th century, especially of the interwar period. Main representative of the New Objectivity, Expressionism and Social Critical Realism. Grew up in Linz in Upper Austria, studied at the Academy of Fine Arts with Alois Delug, Karl Sterrer and Josef Jungwirth. Member of the Hagenbund and the Maerz artists' association. Besides oil paintings, drawings and watercolors, created many works for public spaces, so-called Kunst am Bau projects. In 1928 frescoes for the Chamber of Labor in Linz, 1936 frescoes for the main train station in Linz and glass windows for the parish church in Sandleiten in Vienna. Friend of Clemens Holzmeister. Important representative of Christian art, in addition to church windows and mosaics, numerous religious paintings and watercolors. Created figure paintings, mosaics, frescoes and landscapes with motifs from the Salzkammergut around the Attersee. Hauk studied from 1918 to 1923 at the Academy of Fine Arts in Vienna under Jungwirth, Sterrer and Delug and exhibited in 1920 for the first time as part of a joint exhibition of the association of artists and art lovers of the "Ring" in Linz. From 1923 on Hauk commuted between Linz and Vienna and worked as a freelance artist. He repeatedly exhibited at the Vienna Secession, the Hagenbund and the Maerz Artists' Association, of which he was a member. From 1927 to 1938 Hauk was a member of the Hagenbund and was later able to work and exhibit in spite of the Nazi regime. Between 1943 and 1945 he was drafted into military service. In 1947 he took over the directorship of the art school in Linz and led a master class for painting until 1951. He exhibited regularly in Vienna and Linz in the 1950s and 1960s. In 1959, the Upper Austrian State Museum organized the collective exhibition "Hauk-Dimmel-Hofmann" with over 40 of Hauk's works. After the war he was mainly active as a designer of frescoes, mosaics and murals that can be found on over 50 public buildings, mainly in Linz and Vienna.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 410
FERDINAND STRANSKY* (Viehofen bei St. Pölten 1904 - 1981 Wien)
Konvolut aus zwei Werken
Stehender weiblicher Akt, 1955
Bleistift/Papier, 50 x 33,8 cm
signiert Stransky, datiert 55
gewidmet meinem Freund Heinz
Landschaft, 1975
Mischtechnik/Papier, 30,1 x 44,1 cm
signiert F. Stransky, datiert 75
Widmung Frau Karvansek in Freundschaft F. Stransky, verso Bleistiftzeichnung
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 200 - 300
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 200
FERDINAND STRANSKY* (Viehofen near St. Pölten 1904 - 1981 Vienna)
Bundle of two works
Standing female nude, 1955
pencil/paper, 50 x 33,8 cm
signed Stransky, dated 55
dedicated meinem Freund Heinz
Landscape, 1975
mixed media/paper, 30,1 x 44,1 cm
signed F. Stransky, dated 75
dedication Frau Karvansek in Freundschaft F. Stransky, verso pencil drawing
Ferdinand Stransky war ein österreichischer Maler des 20. Jahrhunderts. Ferdinand Stransky besuchte von 1919 bis 1923 die Restaurierschule an der Wiener Akademie und studierte bei Serafin Maurer, der allerdings von der Begeisterung seines Schülers für Oskar Kokoschka wenig hielt. Als Maler bildete sich Stransky fortan autodidaktisch weiter. Nach seinem Studium war er als Restaurator tätig, verkaufte aber auch schon eigene Arbeiten. Auf Empfehlung des Bildhauers Georg Ehrlich wurde er 1937 in den Hagenbund aufgenommen. Nach dem Krieg wurde er Mitglied der Secession und war einer der Gründer der Künstlergruppe „Der Kreis“. Seinen Lebensunterhalt verdiente er sich als Restaurator für die Galerie St. Lucas, fand aber auch als eigenständiger Maler zunehmend Anerkennung. Gefördert von den Kunsthistorikern Otto Benesch, Fritz Novotny und Hans Aurenhammer, nahm er an den Biennalen in São Paulo und Tokio teil und erhielt 1958 den Theodor Körner Preis sowie 1964 den Kunstpreis des Landes Niederösterreich.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Ferdinand Stransky was an Austrian painter of the 20th century. Ferdinand Stransky attended the restoration school at the Vienna Academy from 1919 to 1923 and studied with Serafin Maurer, who, however, didn't think much of his student's enthusiasm for Oskar Kokoschka. From then on, Stransky trained himself as a painter. After his studies, he worked as a restorer, but also sold his own work. On the recommendation of the sculptor Georg Ehrlich, he was accepted into the Hagenbund in 1937. After the war he became a member of the Secession and was one of the founders of the artist group “Der Kreis”. He earned his living as a restorer for the St. Lucas Gallery, but also found increasing recognition as an independent painter. Supported by the art historians Otto Benesch, Fritz Novotny and Hans Aurenhammer, he took part in the biennials in São Paulo and Tokyo and received the Theodor Körner Prize in 1958 and the Art Prize of the State of Lower Austria in 1964.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 414
SIEGFRIED CHAROUX* (Wien 1896 - 1967 London)
Konvolut aus 5 Tuschezeichnungen
Weibliche Aktstudie
Tusche/Papier, 25,5 x 20,3 cm
Weiblicher Akt
Tusche/Papier, 25,4 x 20,3 cm
Skizze
Feder/Papier, 25,5 x 20,5 cm
Porträtskizze
Feder/Papier, 26,7 x 20,3 cm
Zwei Herren
Feder/Papier, 25,5 x 20,3 cm
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 300 - 500
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 300
SIEGFRIED CHAROUX* (Vienna 1896 - 1967 London)
Bundle of five indian ink drawings
Female nude study
indian ink/paper, 25,5 x 20,3 cm
Female nude
indian ink/paper, 25,4 x 20,3 cm
Sketch
pen/paper, 25,5 x 20,5 cm
Sketch of a portrait
pen/paper, 26,7 x 20,3 cm
Two gentlemen
pen/paper, 25,5 x 20,3 cm
Siegfried Buchta, bzw. Siegfried Charoux, war ein österreichisch-britischer Bildhauer, Maler, Zeichner und Karikaturist. Während des Weltkrieges unternahm er erste bildhauerische Versuche und schloss Bekanntschaft mit den Malern Robin Christian Andersen, Eugen Sturm-Skrla und Johann Kodanich, später mit Gustav Schütt und Broncia Koller-Pinell. Charoux wandte sich 1919 ganz der Bildhauerei zu und begann ein Privatstudium bei Josef Heu; 1922 – 1924 studierte er an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Hans Bitterlich. 1923 – 1928 betätigte sich Charoux als politischer Karikaturist bei der Arbeiter-Zeitung und anderen linken und linksliberalen Blättern. Mit einem nicht erhaltenen Entwurf für ein Robert-Blum-Denkmal debütierte er auf der Kunstschau 1927. 1935 wurde Charoux' Denkmal für Gotthold Ephraim Lessing am Wiener Judenplatz enthüllt. 1935 emigrierte Charoux nach London. 1940 wurde er auf der Isle of Man interniert. Seit 1946 britischer Staatsbürger, wurde er 1949 Associate of the Royal Academy (A.R.A.) und 1956 Vollmitglied (R.A.). Er unterrichtete an der Royal Academy Sculpture School und erhielt etliche öffentliche Aufträge in Großbritannien und Österreich. In Charoux‘ malerischem Werk dominieren in den frühen und mittleren Schaffensperioden Aquarelle und Deckfarbenbilder. Gegen Ende der Fünfzigerjahre experimentiert er verstärkt mit Acryl. Bevorzugte Themen sind Stillleben, Landschaften (insbesondere Cornwall, Gastein), Musik sowie Studien zu seinem plastischen Schaffen. In seinem umfangreichen zeichnerischen Werk überwiegen Figurenstudien sowie Denkmalentwürfe.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Siegfried Buchta, or Siegfried Charoux, was an Austro-British sculptor, painter, draftsman and caricaturist. During the World War he made his first sculptural attempts and became acquainted with the painters Robin Christian Andersen, Eugen Sturm-Skrla and Johann Kodanich, and later with Gustav Schütt and Broncia Koller-Pinell. Charoux turned entirely to sculpture in 1919 and began private studies with Josef Heu; 1922 - 1924 he studied at the Academy of Fine Arts in Vienna with Hans Bitterlich. From 1923 to 1928 Charoux worked as a political cartoonist for the Arbeiter-Zeitung and other left-wing and left-liberal newspapers. He made his debut at the 1927 art show with an unpreserved design for a Robert Blum monument. In 1935 Charoux's monument to Gotthold Ephraim Lessing was unveiled on Vienna's Judenplatz. In 1935 Charoux emigrated to London. In 1940 he was interned on the Isle of Man. A British citizen since 1946, he became an Associate of the Royal Academy (A.R.A.) in 1949 and a Full Member (R.A.) in 1956. He taught at the Royal Academy Sculpture School and received several public commissions in Great Britain and Austria. In Charoux's painterly work, watercolors and opaque paintings dominate in the early and middle creative periods. Towards the end of the fifties he experimented increasingly with acrylics. Preferred subjects are still lifes, landscapes (especially Cornwall, Gastein), music, and studies of his sculptural work. In his extensive drawing work predominate figure studies and monument designs.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 421
STEFAN PRASCHL* (Wien 1910 - 1994 Wien)
Blumenstrauß
Gouache/Papier, 64,5 x 47 cm
signiert S. Praschl
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE € 600 - 1000
STARTPREIS / STARTING PRICE € 600
STEFAN PRASCHL* (Vienna 1910 - 1994 Vienna)
Vase with flowers
gouache/paper, 64,5 x 47 cm
signed S. Praschl
Der österreichische Maler Stefan Praschl studierte an der Akademie der bildenden Künste Wien ab 1923 bei Ferdinand Andri und anschließend in der Meisterklasse für Tiermalerei bei Carl Fahringer). 1947 begründete Praschl mit Rudolf Richly und Franz Ruby den Neuen Hagenbund, dem auch Carry Hauser angehörte. Der Neue Hagenbund ist nicht Rechtsnachfolger des Hagenbundes aus der Vorkriegszeit. Ab 1953 war Praschl Mitglied der Wiener Secession. Von Praschl sind neben Darstellungen von Raubkatzen, Stillleben und Landschaften, darunter Venedig-Ansichten (1970) überliefert.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
The Austrian painter Stefan Praschl studied at the Academy of Fine Arts in Vienna from 1923 with Ferdinand Andri and then in the master class for animal painting with Carl Fahringer. In 1947, together with Rudolf Richly and Franz Ruby, Praschl founded Neuer Hagenbund (New Hagenbund), to which Carry Hauser also belonged. Neuer Hagenbund is not the legal successor of the pre-war Hagenbund. From 1953 Praschl was a member of the Vienna Secession. In addition to representations of big cats, mainly still lifes and landscapes, including views of Venice (1970), have survived from Praschl.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 422
STEFAN PRASCHL* (Wien 1910 - 1994 Wien)
Landschaft
Öl/Platte, 61 x 81,6 cm
signiert S. Praschl
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE € 1000 - 2000
STARTPREIS / STARTING PRICE € 1000
STEFAN PRASCHL* (Vienna 1910 - 1994 Vienna)
Landscape
oil/board, 61 x 81,6 cm
signed S. Praschl
Der österreichische Maler Stefan Praschl studierte an der Akademie der bildenden Künste Wien ab 1923 bei Ferdinand Andri und anschließend in der Meisterklasse für Tiermalerei bei Carl Fahringer). 1947 begründete Praschl mit Rudolf Richly und Franz Ruby den Neuen Hagenbund, dem auch Carry Hauser angehörte. Der Neue Hagenbund ist nicht Rechtsnachfolger des Hagenbundes aus der Vorkriegszeit. Ab 1953 war Praschl Mitglied der Wiener Secession. Von Praschl sind neben Darstellungen von Raubkatzen, Stillleben und Landschaften, darunter Venedig-Ansichten (1970) überliefert.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
The Austrian painter Stefan Praschl studied at the Academy of Fine Arts in Vienna from 1923 with Ferdinand Andri and then in the master class for animal painting with Carl Fahringer. In 1947, together with Rudolf Richly and Franz Ruby, Praschl founded Neuer Hagenbund (New Hagenbund), to which Carry Hauser also belonged. Neuer Hagenbund is not the legal successor of the pre-war Hagenbund. From 1953 Praschl was a member of the Vienna Secession. In addition to representations of big cats, mainly still lifes and landscapes, including views of Venice (1970), have survived from Praschl.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 423
STEFAN PRASCHL* (Wien 1910 - 1994 Wien)
Vase mit Blumen
Gouache/Papier, 67 x 47,4 cm
signiert und monogrammiert Praschl SP
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE € 600 - 1000
STARTPREIS / STARTING PRICE € 600
STEFAN PRASCHL* (Vienna 1910 - 1994 Vienna)
Flowers in a vase
gouache/paper, 67 x 47,4 cm
signed and monogrammed Praschl SP
Der österreichische Maler Stefan Praschl studierte an der Akademie der bildenden Künste Wien ab 1923 bei Ferdinand Andri und anschließend in der Meisterklasse für Tiermalerei bei Carl Fahringer). 1947 begründete Praschl mit Rudolf Richly und Franz Ruby den Neuen Hagenbund, dem auch Carry Hauser angehörte. Der Neue Hagenbund ist nicht Rechtsnachfolger des Hagenbundes aus der Vorkriegszeit. Ab 1953 war Praschl Mitglied der Wiener Secession. Von Praschl sind neben Darstellungen von Raubkatzen, Stillleben und Landschaften, darunter Venedig-Ansichten (1970) überliefert.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
The Austrian painter Stefan Praschl studied at the Academy of Fine Arts in Vienna from 1923 with Ferdinand Andri and then in the master class for animal painting with Carl Fahringer. In 1947, together with Rudolf Richly and Franz Ruby, Praschl founded Neuer Hagenbund (New Hagenbund), to which Carry Hauser also belonged. Neuer Hagenbund is not the legal successor of the pre-war Hagenbund. From 1953 Praschl was a member of the Vienna Secession. In addition to representations of big cats, mainly still lifes and landscapes, including views of Venice (1970), have survived from Praschl.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 424
STEFAN PRASCHL* (Wien 1910 - 1994 Wien)
Winterlandschaft
Öl/Platte, 61 x 71,5 cm
signiert S. Praschl
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE € 1000 - 2000
STARTPREIS / STARTING PRICE € 1000
STEFAN PRASCHL* (Vienna 1910 - 1994 Vienna)
Winter landscape
oil/board, 61 x 71,5 cm
signed S. Praschl
Der österreichische Maler Stefan Praschl studierte an der Akademie der bildenden Künste Wien ab 1923 bei Ferdinand Andri und anschließend in der Meisterklasse für Tiermalerei bei Carl Fahringer). 1947 begründete Praschl mit Rudolf Richly und Franz Ruby den Neuen Hagenbund, dem auch Carry Hauser angehörte. Der Neue Hagenbund ist nicht Rechtsnachfolger des Hagenbundes aus der Vorkriegszeit. Ab 1953 war Praschl Mitglied der Wiener Secession. Von Praschl sind neben Darstellungen von Raubkatzen, Stillleben und Landschaften, darunter Venedig-Ansichten (1970) überliefert.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
The Austrian painter Stefan Praschl studied at the Academy of Fine Arts in Vienna from 1923 with Ferdinand Andri and then in the master class for animal painting with Carl Fahringer. In 1947, together with Rudolf Richly and Franz Ruby, Praschl founded Neuer Hagenbund (New Hagenbund), to which Carry Hauser also belonged. Neuer Hagenbund is not the legal successor of the pre-war Hagenbund. From 1953 Praschl was a member of the Vienna Secession. In addition to representations of big cats, mainly still lifes and landscapes, including views of Venice (1970), have survived from Praschl.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 425
STEFAN PRASCHL* (Wien 1910 - 1994 Wien)
Chryasanthemen
Gouache/Papier, 64 x 42 cm
signiert S. Praschl
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE € 800 - 1200
STARTPREIS / STARTING PRICE € 800
STEFAN PRASCHL* (Vienna 1910 - 1994 Vienna)
Chrysanthemums
gouache/paper, 64 x 42 cm
signed S. Praschl
Der österreichische Maler Stefan Praschl studierte an der Akademie der bildenden Künste Wien ab 1923 bei Ferdinand Andri und anschließend in der Meisterklasse für Tiermalerei bei Carl Fahringer). 1947 begründete Praschl mit Rudolf Richly und Franz Ruby den Neuen Hagenbund, dem auch Carry Hauser angehörte. Der Neue Hagenbund ist nicht Rechtsnachfolger des Hagenbundes aus der Vorkriegszeit. Ab 1953 war Praschl Mitglied der Wiener Secession. Von Praschl sind neben Darstellungen von Raubkatzen, Stillleben und Landschaften, darunter Venedig-Ansichten (1970) überliefert.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
The Austrian painter Stefan Praschl studied at the Academy of Fine Arts in Vienna from 1923 with Ferdinand Andri and then in the master class for animal painting with Carl Fahringer. In 1947, together with Rudolf Richly and Franz Ruby, Praschl founded Neuer Hagenbund (New Hagenbund), to which Carry Hauser also belonged. Neuer Hagenbund is not the legal successor of the pre-war Hagenbund. From 1953 Praschl was a member of the Vienna Secession. In addition to representations of big cats, mainly still lifes and landscapes, including views of Venice (1970), have survived from Praschl.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 426
AXL LESKOSCHEK* (Graz 1889 - 1976 Wien)
Streitwagen, 1952
Holzschnitt/Papier, 15,3 x 19,3 cm
signiert Axl, im Druck monogrammiert AL und datiert 52
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 60 - 100
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 60
AXL LESKOSCHEK* (Graz 1889 - 1976 Vienna)
Chariot, 1952
woodcut/paper, 15,3 x 19,3 cm
signed Axl, in the plate monogrammed AL and dated 52
Geboren 1889 in Graz, Jusstudium, Fliegerleutnant im Ersten Weltkrieg; schwer verwundet; Verzicht auf Justizkarriere, Studium an der Landeskunstschule Graz, später in Wien an der Graph. Lehr- und Versuchsanstalt. 1917 Begeisterung für polit. Umwälzungen in Russland; wird Sozialist; arbeitet für sozialdemokratische Tageszeitung "Arbeiterwille" als Kulturredakteur. In Graz gehört er zu den Gründern des Werkbunds "Freiland" (1919) und der Sezession (1923), den für das steirische Kunstleben bestimmenden Vereinigungen. Mit Holzschnitten und expressionistischen Bildern tritt er von Beginn an in Erscheinung und gewinnt zahlreiche Preise. 1920 erscheint das erste von Axl Leskoschek mit Holzschnitten illustrierte Buch; über 50 weitere folgen. 1936 wird er wegen illegaler politischen Betätigung im Rahmen der Kommunistischen Partei verhaftet und im Anhaltelager Wöllersdorf interniert. Es entstehen dort Arbeiten auf grobem Packpapier. Flieht 1940 vor den Nationalsozialisten ins Exil. Kehrt 1948 nach Österreich zurück. Illustrationen in Zeitschriften, Zeitungen und Büchern. Kurz vor seinem Tod 1976 meint er in einem Rückblick, es sei der größte Fehler seines Lebens gewesen, Brasilien zu verlassen, wo er so viele Freunde und Schüler hatte, um in sein Land zurückzukehren und dort weiterhin unbekannt und anonym zu bleiben.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Axl Leskoschek (born as Albert von Leskoschek on September 3rd 1889 in Graz, Austria, died February 12 in 1976 in Vienna, Austria) was an Austrian painter and illustrator. He studied law first until 1917, before he had to fight in World War I where he was wounded severely. After the war he studied Art at the Art School in Graz, his teacher was Alfred Schrötter, and in Vienna where his teacher was Alfred Cossmann. Leskoschek’s politic orientation was socialistic. Until 1934 he worked as an editor for the social democratic newspaper “Arbeiterwille”. From 1920 he also worked as an illustrator for different books. As an example he made woodcuts for two volumes of the very popular publisher “Insel-Bücherei” in 1926 and in 1967. Leskoschek was a founding member of the important artist group Secession in Graz in 1937. For his illustrations and graphic works he was awarded with the “Österreichischer Staatspreis” (Austrian State Prize) in 1925. Leskoschek got into trouble for his political commitment; he was in jail in 1934, 1935 and 1936. He became a member of the communist party in 1934 and had to flee Austria in 1938 when the Nazis took over power. With help of a Christian church organization he was able to flee to Brazil where he worked from 1941 until 1948 as a professor at the Academy of Fine Arts in Rio de Janeiro. In 1948 Axl Leskoschek returned to Austria. 1971 a retrospective was shown in Graz and a second one in 1974 in Vienna. The artist died two years later in Vienna.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 427
AXL LESKOSCHEK* (Graz 1889 - 1976 Wien)
Odysseus und Iros, 1946
Holzschnitt/Papier, 29,3 x 20 cm
signiert Axl, im Druck monogrammiert AL und datiert 46
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 100 - 200
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 100
AXL LESKOSCHEK* (Graz 1889 - 1976 Vienna)
Odysseus and Iros, 1946
woodcut/paper, 29,3 x 20 cm
signed Axl, in the plate monogrammed AL and dated 46
Geboren 1889 in Graz, Jusstudium, Fliegerleutnant im Ersten Weltkrieg; schwer verwundet; Verzicht auf Justizkarriere, Studium an der Landeskunstschule Graz, später in Wien an der Graph. Lehr- und Versuchsanstalt. 1917 Begeisterung für polit. Umwälzungen in Russland; wird Sozialist; arbeitet für sozialdemokratische Tageszeitung "Arbeiterwille" als Kulturredakteur. In Graz gehört er zu den Gründern des Werkbunds "Freiland" (1919) und der Sezession (1923), den für das steirische Kunstleben bestimmenden Vereinigungen. Mit Holzschnitten und expressionistischen Bildern tritt er von Beginn an in Erscheinung und gewinnt zahlreiche Preise. 1920 erscheint das erste von Axl Leskoschek mit Holzschnitten illustrierte Buch; über 50 weitere folgen. 1936 wird er wegen illegaler politischen Betätigung im Rahmen der Kommunistischen Partei verhaftet und im Anhaltelager Wöllersdorf interniert. Es entstehen dort Arbeiten auf grobem Packpapier. Flieht 1940 vor den Nationalsozialisten ins Exil. Kehrt 1948 nach Österreich zurück. Illustrationen in Zeitschriften, Zeitungen und Büchern. Kurz vor seinem Tod 1976 meint er in einem Rückblick, es sei der größte Fehler seines Lebens gewesen, Brasilien zu verlassen, wo er so viele Freunde und Schüler hatte, um in sein Land zurückzukehren und dort weiterhin unbekannt und anonym zu bleiben.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Axl Leskoschek (born as Albert von Leskoschek on September 3rd 1889 in Graz, Austria, died February 12 in 1976 in Vienna, Austria) was an Austrian painter and illustrator. He studied law first until 1917, before he had to fight in World War I where he was wounded severely. After the war he studied Art at the Art School in Graz, his teacher was Alfred Schrötter, and in Vienna where his teacher was Alfred Cossmann. Leskoschek’s politic orientation was socialistic. Until 1934 he worked as an editor for the social democratic newspaper “Arbeiterwille”. From 1920 he also worked as an illustrator for different books. As an example he made woodcuts for two volumes of the very popular publisher “Insel-Bücherei” in 1926 and in 1967. Leskoschek was a founding member of the important artist group Secession in Graz in 1937. For his illustrations and graphic works he was awarded with the “Österreichischer Staatspreis” (Austrian State Prize) in 1925. Leskoschek got into trouble for his political commitment; he was in jail in 1934, 1935 and 1936. He became a member of the communist party in 1934 and had to flee Austria in 1938 when the Nazis took over power. With help of a Christian church organization he was able to flee to Brazil where he worked from 1941 until 1948 as a professor at the Academy of Fine Arts in Rio de Janeiro. In 1948 Axl Leskoschek returned to Austria. 1971 a retrospective was shown in Graz and a second one in 1974 in Vienna. The artist died two years later in Vienna.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 428
AXL LESKOSCHEK* (Graz 1889 - 1976 Wien)
Konvolut aus zwei Werken
Ewiger Gatte
Bleistift/Papier, 18,4 x 13
beschriftet 199; verso bezeichnet Vorzeichnung "Ew. Gatte", 40, Nachlassstempel Axl Leskoschek
Theaterszene
Holzschnitt/Papier, 11,1 x 9.6 cm
im Druck monogrammiert AL, Stempel Künstlerhanddruck aus dem Nachlaß Axl Leskoschek
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 60 - 100
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 60
AXL LESKOSCHEK* (Graz 1889 - 1976 Vienna)
Bundle of two works
Eternal spouse
pencil/paper, 18,4 x 13
inscribed 199; verso, inscribed Vorzeichnung "Ew. Gatte" (eternal spouse), 40, Nachlassstempel Axl Leskoschek
Theatre scene
woodcut/paper, 11,1 x 9.6 cm
in the print monogrammed AL, rubber-stamped Künstlerhanddruck aus dem Nachlaß Axl Leskoschek (artist's hand print, from Axl Leskoschek's estate)
Geboren 1889 in Graz, Jusstudium, Fliegerleutnant im Ersten Weltkrieg; schwer verwundet; Verzicht auf Justizkarriere, Studium an der Landeskunstschule Graz, später in Wien an der Graph. Lehr- und Versuchsanstalt. 1917 Begeisterung für polit. Umwälzungen in Russland; wird Sozialist; arbeitet für sozialdemokratische Tageszeitung "Arbeiterwille" als Kulturredakteur. In Graz gehört er zu den Gründern des Werkbunds "Freiland" (1919) und der Sezession (1923), den für das steirische Kunstleben bestimmenden Vereinigungen. Mit Holzschnitten und expressionistischen Bildern tritt er von Beginn an in Erscheinung und gewinnt zahlreiche Preise. 1920 erscheint das erste von Axl Leskoschek mit Holzschnitten illustrierte Buch; über 50 weitere folgen. 1936 wird er wegen illegaler politischen Betätigung im Rahmen der Kommunistischen Partei verhaftet und im Anhaltelager Wöllersdorf interniert. Es entstehen dort Arbeiten auf grobem Packpapier. Flieht 1940 vor den Nationalsozialisten ins Exil. Kehrt 1948 nach Österreich zurück. Illustrationen in Zeitschriften, Zeitungen und Büchern. Kurz vor seinem Tod 1976 meint er in einem Rückblick, es sei der größte Fehler seines Lebens gewesen, Brasilien zu verlassen, wo er so viele Freunde und Schüler hatte, um in sein Land zurückzukehren und dort weiterhin unbekannt und anonym zu bleiben.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Axl Leskoschek (born as Albert von Leskoschek on September 3rd 1889 in Graz, Austria, died February 12 in 1976 in Vienna, Austria) was an Austrian painter and illustrator. He studied law first until 1917, before he had to fight in World War I where he was wounded severely. After the war he studied Art at the Art School in Graz, his teacher was Alfred Schrötter, and in Vienna where his teacher was Alfred Cossmann. Leskoschek’s politic orientation was socialistic. Until 1934 he worked as an editor for the social democratic newspaper “Arbeiterwille”. From 1920 he also worked as an illustrator for different books. As an example he made woodcuts for two volumes of the very popular publisher “Insel-Bücherei” in 1926 and in 1967. Leskoschek was a founding member of the important artist group Secession in Graz in 1937. For his illustrations and graphic works he was awarded with the “Österreichischer Staatspreis” (Austrian State Prize) in 1925. Leskoschek got into trouble for his political commitment; he was in jail in 1934, 1935 and 1936. He became a member of the communist party in 1934 and had to flee Austria in 1938 when the Nazis took over power. With help of a Christian church organization he was able to flee to Brazil where he worked from 1941 until 1948 as a professor at the Academy of Fine Arts in Rio de Janeiro. In 1948 Axl Leskoschek returned to Austria. 1971 a retrospective was shown in Graz and a second one in 1974 in Vienna. The artist died two years later in Vienna.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 429
AXL LESKOSCHEK* (Graz 1889 - 1976 Wien)
Phantastische Landschaft
Holzschnitt, koloriert/Papier, 12,2 x 8,7 cm
Nachlassstempel Axl Leskoschek, beschriftet handkolorierter [Handabzug], Stempel Handabzug Atelier der Edition Graphischer Zirkel
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 100 - 200
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 100
AXL LESKOSCHEK* (Graz 1889 - 1976 Vienna)
Fantastic landscape
woodcut, colored/paper, 12,2 x 8,7 cm
estate stamp Axl Leskoschek, enscribed handkolorierter [hand print], rubber-stamp Handabzug Atelier der Edition Graphischer Zirkel
Geboren 1889 in Graz, Jusstudium, Fliegerleutnant im Ersten Weltkrieg; schwer verwundet; Verzicht auf Justizkarriere, Studium an der Landeskunstschule Graz, später in Wien an der Graph. Lehr- und Versuchsanstalt. 1917 Begeisterung für polit. Umwälzungen in Russland; wird Sozialist; arbeitet für sozialdemokratische Tageszeitung "Arbeiterwille" als Kulturredakteur. In Graz gehört er zu den Gründern des Werkbunds "Freiland" (1919) und der Sezession (1923), den für das steirische Kunstleben bestimmenden Vereinigungen. Mit Holzschnitten und expressionistischen Bildern tritt er von Beginn an in Erscheinung und gewinnt zahlreiche Preise. 1920 erscheint das erste von Axl Leskoschek mit Holzschnitten illustrierte Buch; über 50 weitere folgen. 1936 wird er wegen illegaler politischen Betätigung im Rahmen der Kommunistischen Partei verhaftet und im Anhaltelager Wöllersdorf interniert. Es entstehen dort Arbeiten auf grobem Packpapier. Flieht 1940 vor den Nationalsozialisten ins Exil. Kehrt 1948 nach Österreich zurück. Illustrationen in Zeitschriften, Zeitungen und Büchern. Kurz vor seinem Tod 1976 meint er in einem Rückblick, es sei der größte Fehler seines Lebens gewesen, Brasilien zu verlassen, wo er so viele Freunde und Schüler hatte, um in sein Land zurückzukehren und dort weiterhin unbekannt und anonym zu bleiben.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Axl Leskoschek (born as Albert von Leskoschek on September 3rd 1889 in Graz, Austria, died February 12 in 1976 in Vienna, Austria) was an Austrian painter and illustrator. He studied law first until 1917, before he had to fight in World War I where he was wounded severely. After the war he studied Art at the Art School in Graz, his teacher was Alfred Schrötter, and in Vienna where his teacher was Alfred Cossmann. Leskoschek’s politic orientation was socialistic. Until 1934 he worked as an editor for the social democratic newspaper “Arbeiterwille”. From 1920 he also worked as an illustrator for different books. As an example he made woodcuts for two volumes of the very popular publisher “Insel-Bücherei” in 1926 and in 1967. Leskoschek was a founding member of the important artist group Secession in Graz in 1937. For his illustrations and graphic works he was awarded with the “Österreichischer Staatspreis” (Austrian State Prize) in 1925. Leskoschek got into trouble for his political commitment; he was in jail in 1934, 1935 and 1936. He became a member of the communist party in 1934 and had to flee Austria in 1938 when the Nazis took over power. With help of a Christian church organization he was able to flee to Brazil where he worked from 1941 until 1948 as a professor at the Academy of Fine Arts in Rio de Janeiro. In 1948 Axl Leskoschek returned to Austria. 1971 a retrospective was shown in Graz and a second one in 1974 in Vienna. The artist died two years later in Vienna.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 431
GRETA SCHREYER-LOEBL* (Wien 1917 - 2005 New York)
Konvolut aus zwei Werken
Wellfleet, Mass. USA, 1972
Tusche und Gouache/Papier 44,2 x 60,6 cm
signiert Greta Schreyer, datiert 1972
gewidmet und beschriftet Peter herzlich gewidmet Wellfleet, Mass. U.S.A.
Landschaft mit Wasser
Aquarell/Papier, 51,2 x 66,3 cm
signiert Greta Schreyer
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 200 - 300
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 200
GRETA SCHREYER-LOEBL* (Vienna 1917 - 2005 New York)
Bundle of two works
Wellfleet, Mass. USA, 1972
indian ink and gouache/paper, 44,2 x 60,6 cm
signed Greta Schreyer, dated 1972
dedicated and labelled Peter herzlich gewidmet Wellfleet, Mass. U.S.A.
Landscape with water
watercolor/paper, 51,2 x 66,3 cm
signed Greta Schreyer
Greta Schreyer-Loebl war eine österreichisch-amerikanische Malerin und Schmuckdesignerin. Sie trat mit 18 Jahren in die Fußstapfen ihres Vaters und wurde Goldschmiedemeisterin. Aufgrund des Anschlusses verließen sie und ihr späterer Ehemann Oscar Schreyer im September 1938 das Land in Richtung Frankreich. In Paris trafen sie einen wohlhabenden Amerikaner, der ihre eidesstattliche Erklärung für die Einwanderung in die USA unterstützte. Das Paar kam im März 1939 in die USA. Sie versuchten, Visa für ihre Eltern zu bekommen, aber ohne Erfolg: Alle wurden in Konzentrationslager deportiert. Oscar Schreyers Schwester Nina Graboi (geb. Gusti Schreyer) wanderte mit Hilfe von Oscar und Greta nach New York City aus. Greta Schreyers Schmuckdesign umfasste Anstecknadeln, die sie als neu angekommene Einwanderin anfertigte, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen – sie wurden sofort zu einem Modehit und in den Magazinen Vogue, Harper’s Bazaar und Mademoiselle beworben. Von einer Goldschmiedin entwickelte sie sich zur Künstlerin und von 1956, dem Jahr von Schreyers erster Einzelausstellung, bis zu ihrem Tod wurden ihre Arbeiten in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen in den Vereinigten Staaten, Österreich und der Tschechoslowakei gezeigt. Ihre Gemälde und Aquarelle handeln in verschlüsselter Form von ihrer Flucht, ihrer Traumwelt und ihrem Optimismus. Eine Serie handelt von brennenden Synagogen in Polen und spiegelt die Zerstörung des polnischen Judentums durch die Nazis wider. Seit ihrem Tod befinden sich Schreyer-Loebls Arbeiten in den ständigen Sammlungen der Brandeis University Library, des Jewish Museum in New York, des Museum Haaretz in Tel Aviv, Israel, sowie der Albertina und der Österreichischen Galerie Belvedere Pin Wien, Österreich. Nach Oscar Schreyers Tod heiratete Greta ihren Cousin, den Wirtschaftswissenschaftler und Vassar-College-Professor Eugen Loebl.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Greta Schreyer-Loebl was an Austrian-American painter and jewelry designer. At the age of 18, she followed in her father's footsteps and became a master goldsmith. Due to the annexation, she and her future husband Oscar Schreyer left the country for France in September 1938. In Paris they met a wealthy American who supported their affidavit to immigrate to the United States. The couple came to the United States in March 1939. They tried to get visas for their parents, but to no avail: all were deported to concentration camps. Oscar Schreyer's sister Nina Graboi (née Gusti Schreyer) emigrated to New York City with the help of Oscar and Greta. Greta Schreyer's jewelry design included pins that she made as a newly arrived immigrant to support herself - they became an instant fashion hit and were featured in Vogue, Harper's Bazaar and Mademoiselle magazines. From a goldsmith she developed into an artist and from 1956, the year of Schreyer's first solo exhibition, until her death, her work was shown in numerous solo and group exhibitions in the United States, Austria and Czechoslovakia. Her paintings and watercolors deal in an encrypted form with her escape, her dream world and her optimism. One series is about burning synagogues in Poland and reflects the Nazi destruction of Polish Jewry. Since her death, Schreyer-Loebl's work has been in the permanent collections of the Brandeis University Library, the Jewish Museum in New York, the Haaretz Museum in Tel Aviv, Israel, and the Albertina and the Austrian Gallery Belvedere Pin Vienna, Austria. After Oscar Schreyer's death, Greta married her cousin, the economist and Vassar College professor Eugen Loebl.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 433
KARL REIßBERGER* (Wien 1915 - 1983 Mödling)
Jahresanfang, 1978
Monotypie/Papier, 48 x 70,2 cm
signiert Reißberger
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 60 - 100
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 60
KARL REISZBERGER* (Vienna 1915 - 1983 Mödling)
Beginning of the year, 1978
monotype/paper, 48 x 70,2 cm
signed Reiszberger
Karl Reißberger absolvierte eine Lehre als Schriftsetzer und bildete sich als Grafiker weiter. Er arbeitete als Gebrauchsgrafiker, ehe er im Zweiten Weltkrieg zur Wehrmacht eingezogen wurde und als Offizier auf verschiedenen Kriegsschauplätzen zum Einsatz kam. Nach einer schweren Verwundung im Sommer 1942 fungierte er als Artillerie-Ausbildner. 1945 kehrte Reißberger in seinen ursprünglichen Beruf zurück und übernahm die Leitung des Ateliers Donnhofer, das sich insbesondere der Gestaltung von Plakatwerbung und Inseraten widmete. Ab 1953 war er als Lehrer an der Berufsschule für graphische Gewerbe in der Märzstraße tätig, deren Direktion er von 1966 bis 1980 innehatte. Daneben wirkte Reißberger als freischaffender Graphiker und Maler und schuf Linolschnitte, Holzschnitte, Radierungen, Aquarelle und Ölbilder. In den 1960er Jahren schuf er die Forte-Schrift und entwickelte die Farbmonotypie als künstlerisches Ausdrucksmittel der Druckgraphik. Als bildender Künstler hatte er 1956 seine erste größere Ausstellung im Rahmen der Wiener Festwochen, danach mehrere Ausstellungen im Künstlerhaus, in deren Folge er Mitglied der Gesellschaft bildender Künstler Österreichs wurde. Seine letzte Personalausstellung fand 1982 im Postsparkassenamt statt. Darüber hinaus publizierte er wesentliche Fachpublikationen, darunter das "ABC des Semperit-Gummitonplattenschnittes" (Wien, Wiener Verlag 1951) und insbesondere "Schrift, Bild, Druck. Geschichte des Buches, Entwicklung der Schriften, Ziffern, Herstellung des Satzes, Reproduktionsphotographie, Druckformen, Druckverfahren, Bucheinband, Photographie, Druckgraphiken, Österreichs Druckergeschichte, Bibliotheksgeschichte, Österreichische Bibliotheken" (Wien, Österreichischer Gewerbeverlag 1977). Reißberger erhielt zahlreiche Ehrungen, darunter die Ehrenmitgliedschaft des Künstlerhauses (1976). Seine Werke befinden sich in zahlreichen öffentlichen Institutionen, Museen und Privatsammlungen im In- und Ausland. Die Wienbibliothek im Rathaus verwahrt seit 2012 den Nachlass des Künstlers und Lehrers, darunter seltene Typen- und Papiermusterbücher.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Karl Reißberger completed an apprenticeship as a typesetter and further trained as a graphic artist. He worked as a commercial artist before he was drafted into the Wehrmacht during the Second World War and was deployed as an officer in various theaters of war. After being seriously wounded in the summer of 1942, he served as an artillery instructor. In 1945, Reißberger returned to his original job and took over the management of the Donnhofer studio, which was particularly dedicated to the design of poster advertising and advertisements. From 1953, he worked as a teacher at the Berufsschule für graphische Gewerbe (vocational school for graphic arts) on Märzstraße, which he was director of from 1966 to 1980 held. Reißberger also worked as a freelance graphic artist and painter and created linocuts, woodcuts, etchings, watercolours and oil paintings. In the 1960s he created the Forte font and developed colour monotype as an artistic means of expression in printmaking. As a visual artist, he had his first major exhibition in 1956 as part of the Wiener Festwochen (Vienna Festival), followed by several exhibitions at the Künstlerhaus, as a result of which he became a member of the Society of Fine Artists of Austria. His last personal exhibition took place in the postal savings bank office in 1982. In addition, he published important specialist publications, including the "ABC des Semperit-Gummitonplattenschnittes" (ABC of Semperit rubber plate cutting) (Vienna, Wiener Verlag 1951) and in particular "Schrift, Bild, Druck. Geschichte des Buches, Entwicklung der Schriften, Ziffern, Herstellung des Satzes, Reproduktionsphotographie, Druckformen, Druckverfahren, Bucheinband, Photographie, Druckgraphiken, Österreichs Druckergeschichte, Bibliotheksgeschichte, Österreichische Bibliotheken (Writing, image, printing. History of the book, development of fonts, numbers, production of typesetting, reproduction photography, printing forms, Printing processes, book binding, photography, prints, Austria's printing history, library history, Austrian libraries, Vienna, Österreichischer Gewerbeverlag 1977). Reißberger received numerous honors, including honorary membership of the Künstlerhaus (1976). His works are in numerous public institutions, museums and private collections at home and abroad. The Vienna Library in the town hall has been storing the artist and teacher's estate since 2012, including rare type and paper sample books.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 435
GUSTAV HESSING* (Czernowitz 1909 - 1981 Wien)
Bäume, 1962
Aquarell/Büttenpapier, 48,5 x 65 cm
signiert G. Hessing, datiert 1962
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE € 1400 - 2400
STARTPREIS / STARTING PRICE € 1400
GUSTAV HESSING* (Czernowitz 1909 - 1981 Vienna)
Trees, 1962
watercolor/laid paper, 48,5 x 65 cm
signed G. Hessing, dated 1962
Österreichischer Maler des 20. Jahrhunderts. Stammte aus Czernowitz/Buwokina, studierte 1926 bis 1931 an der Akademie der bildenden Künste bei Ferdinand Andri und Karl Fahringer. 1946 Mitbegründer der Künstlergruppe Der Kreis, ab 1958 Mitglied der Wiener Secession. Arbeiten der Zwischenkriegszeit stilistisch dem Expressionismus zuzuordnen, Einflüsse von Richard Gerstl und Edvard Munch. Ab den 1940er Jahren Hinwendung zur gegenständlichen Abstraktion und später Einflüsse von Kubismus und Surrealismus, im Umkreis von Edgar Jené. Malte vor allem Porträts, Landschaften und Stillleben. Einfluss von Paul Cezanne, im Spätwerk Auseinandersetzung mit dem Tachismus. 1979 Ausstellung in der Österreichischen Galerie Belvedere.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Austrian painter of the 20th century. Was born in Czernowitz/Buwokina, studied from 1926 to 1931 at the Academy of Fine Arts with Ferdinand Andri and Karl Fahringer. In 1946 co-founder of the artist group Der Kreis, from 1958 member of the Vienna Secession. Works of the interwar period stylistically to Expressionism, influences of Richard Gerstl and Edvard Munch. From the 1940s, he turned to representational abstraction and later to the influences of Cubism and Surrealism, in the circle of Edgar Jené. Painted mainly portraits, landscapes and still lifes. Influenced by Paul Cezanne, in his late work he dealt with Tachism. 1979 exhibition at the Austrian Gallery Belvedere.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 436
GUSTAV HESSING* (Czernowitz 1909 - 1981 Wien)
Schweden, 1957
Aquarell/Büttenpapier, 48,8 x 65,3 cm
signiert G. Hessing, datiert 1957, beschriftet Sweden 57
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE € 1000 - 2000
STARTPREIS / STARTING PRICE € 1000
GUSTAV HESSING* (Czernowitz 1909 - 1981 Vienna)
Sweden, 1957
watercolor/laid paper 48,8 x 65,3 cm
signed G. Hessing, dated 1957, inscribed Sweden 57
Österreichischer Maler des 20. Jahrhunderts. Stammte aus Czernowitz/Buwokina, studierte 1926 bis 1931 an der Akademie der bildenden Künste bei Ferdinand Andri und Karl Fahringer. 1946 Mitbegründer der Künstlergruppe Der Kreis, ab 1958 Mitglied der Wiener Secession. Arbeiten der Zwischenkriegszeit stilistisch dem Expressionismus zuzuordnen, Einflüsse von Richard Gerstl und Edvard Munch. Ab den 1940er Jahren Hinwendung zur gegenständlichen Abstraktion und später Einflüsse von Kubismus und Surrealismus, im Umkreis von Edgar Jené. Malte vor allem Porträts, Landschaften und Stillleben. Einfluss von Paul Cezanne, im Spätwerk Auseinandersetzung mit dem Tachismus. 1979 Ausstellung in der Österreichischen Galerie Belvedere.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Austrian painter of the 20th century. Was born in Czernowitz/Buwokina, studied from 1926 to 1931 at the Academy of Fine Arts with Ferdinand Andri and Karl Fahringer. In 1946 co-founder of the artist group Der Kreis, from 1958 member of the Vienna Secession. Works of the interwar period stylistically to Expressionism, influences of Richard Gerstl and Edvard Munch. From the 1940s, he turned to representational abstraction and later to the influences of Cubism and Surrealism, in the circle of Edgar Jené. Painted mainly portraits, landscapes and still lifes. Influenced by Paul Cezanne, in his late work he dealt with Tachism. 1979 exhibition at the Austrian Gallery Belvedere.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 437
GUSTAV HESSING* (Czernowitz 1909 - 1981 Wien)
Karren
Aquarell/Büttenpapier, 48,5 x 64,5 cm
signiert G. Hessing
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE € 1000 - 2000
STARTPREIS / STARTING PRICE € 1000
GUSTAV HESSING* (Czernowitz 1909 - 1981 Vienna)
Cart
watercolor/laid paper, 48,5 x 64,5 cm
signed G. Hessing
Österreichischer Maler des 20. Jahrhunderts. Stammte aus Czernowitz/Buwokina, studierte 1926 bis 1931 an der Akademie der bildenden Künste bei Ferdinand Andri und Karl Fahringer. 1946 Mitbegründer der Künstlergruppe Der Kreis, ab 1958 Mitglied der Wiener Secession. Arbeiten der Zwischenkriegszeit stilistisch dem Expressionismus zuzuordnen, Einflüsse von Richard Gerstl und Edvard Munch. Ab den 1940er Jahren Hinwendung zur gegenständlichen Abstraktion und später Einflüsse von Kubismus und Surrealismus, im Umkreis von Edgar Jené. Malte vor allem Porträts, Landschaften und Stillleben. Einfluss von Paul Cezanne, im Spätwerk Auseinandersetzung mit dem Tachismus. 1979 Ausstellung in der Österreichischen Galerie Belvedere.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Austrian painter of the 20th century. Was born in Czernowitz/Buwokina, studied from 1926 to 1931 at the Academy of Fine Arts with Ferdinand Andri and Karl Fahringer. In 1946 co-founder of the artist group Der Kreis, from 1958 member of the Vienna Secession. Works of the interwar period stylistically to Expressionism, influences of Richard Gerstl and Edvard Munch. From the 1940s, he turned to representational abstraction and later to the influences of Cubism and Surrealism, in the circle of Edgar Jené. Painted mainly portraits, landscapes and still lifes. Influenced by Paul Cezanne, in his late work he dealt with Tachism. 1979 exhibition at the Austrian Gallery Belvedere.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 438
GUSTAV HESSING* (Czernowitz 1909 - 1981 Wien)
Hausdächer
Gouache und Aquarell/Papier, 48 x 61 cm
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE € 1000 - 2000
STARTPREIS / STARTING PRICE € 1000
GUSTAV HESSING* (Czernowitz 1909 - 1981 Vienna)
Roof tops
gouache and watercolor/paper, 48 x 61 cm
Österreichischer Maler des 20. Jahrhunderts. Stammte aus Czernowitz/Buwokina, studierte 1926 bis 1931 an der Akademie der bildenden Künste bei Ferdinand Andri und Karl Fahringer. 1946 Mitbegründer der Künstlergruppe Der Kreis, ab 1958 Mitglied der Wiener Secession. Arbeiten der Zwischenkriegszeit stilistisch dem Expressionismus zuzuordnen, Einflüsse von Richard Gerstl und Edvard Munch. Ab den 1940er Jahren Hinwendung zur gegenständlichen Abstraktion und später Einflüsse von Kubismus und Surrealismus, im Umkreis von Edgar Jené. Malte vor allem Porträts, Landschaften und Stillleben. Einfluss von Paul Cezanne, im Spätwerk Auseinandersetzung mit dem Tachismus. 1979 Ausstellung in der Österreichischen Galerie Belvedere.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Austrian painter of the 20th century. Was born in Czernowitz/Buwokina, studied from 1926 to 1931 at the Academy of Fine Arts with Ferdinand Andri and Karl Fahringer. In 1946 co-founder of the artist group Der Kreis, from 1958 member of the Vienna Secession. Works of the interwar period stylistically to Expressionism, influences of Richard Gerstl and Edvard Munch. From the 1940s, he turned to representational abstraction and later to the influences of Cubism and Surrealism, in the circle of Edgar Jené. Painted mainly portraits, landscapes and still lifes. Influenced by Paul Cezanne, in his late work he dealt with Tachism. 1979 exhibition at the Austrian Gallery Belvedere.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 439
OSWIN AMANN* (Hohenems 1927 - 2007 Wien)
Konvolut aus zwei Zeichnungen
Dorf im Grünen, 1983
Aquarell und Tusche/Papier, 32,4 x 40,8 cm
signiert Oswin Amann, datiert 7/83
gewidmet Zum 89. Alles Gute! Oswin
Dorfstraße, 1976
Tusche, aquarelliert/Papier, 32,5 x 48 cm
signiert Oswin Amann, datiert 8/76
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 150 - 250
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 150
OSWIN AMANN* (Hohenems 1927 - 2007 Vienna)
Bundle of two drawings
Village in the countryside, 1983
watercolor and indian ink/paper, 32,4 x 40,8 cm
signed Oswin Amann, dated 7/83
dedication Zum 89. Alles Gute! Oswin
Village street, 1976
indian ink and watercolor/paper, 32,5 x 48 cm
signed Oswin Amann, dated 8/76
Oswin Amann war ein österreichischer Künstler aus Vorarlberg. 1949 begann Amann sein Studium an der Akademie der Bildenden Künste Wien bei Albert Paris Gütersloh und Herbert Boeckl. 1955 schloss er mit dem Magister ab und gewann den Meisterschulpreis der Akademie. Von da an lebte er in Wien und in Hausbrunn im Weinviertel. Diese Landschaften findet man in vielen seiner Werke wieder. Grundsätzlich blieb Amann der Gegenständlichkeit verhaftet und arbeitete ganz vorwiegend in Öl. Studienreisen führten ihn nach Spanien, Portugal, Italien, Frankreich, Ungarn, Jugoslawien, Tschechoslowakei, Polen, Rumänien und Russland. Einzelausstellungen: Konzerthaus Wien, Galerie Nagl Wien, Galerie Maier Innsbruck, Kulturkreis Hohenems, Galerie Haemmerle Götzis und Stiftsgalerie Kremsmünster. Beteiligungen an thematischen Ausstellungen der Galerie Würthle Wien und Haemmerle Götzis.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Oswin Amann was an Austrian artist hailing from Vorarlberg. In 1949, he began his studies at the Academy of Fine Arts Vienna with Albert Paris Gütersloh and Herbert Boeckl. In 1955, he completed his master's degree and won the academy's master school prize. From then on, he lived in Vienna and in Hausbrunn in the Weinviertel. These landscapes can be found in many of his works. Basically, Amann remained attached to representation and worked predominantly in oil. Study trips took him to Spain, Portugal, Italy, France, Hungary, Yugoslavia, Czechoslovakia, Poland, Romania and Russia. Solo exhibitions: Konzerthaus Vienna, Galerie Nagl Vienna, Galerie Maier Innsbruck, Kulturkreis Hohenems, Galerie Haemmerle Götzis and Stiftsgalerie Kremsmünster. Participation in thematic exhibitions at the Galerie Würthle Wien and Haemmerle Götzis.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 440
OSWIN AMANN* (Hohenems 1927 - 2007 Wien)
Konvolut aus drei Zeichnungen
Buntes Dorf, 1978
Aquarell und Bleistift/Papier, 23,3 x 23,3 cm
signiert Oswin Amann, datiert 7/78
Dorf, 1974
Tusche/Papier, 32,6 x 47,9 cm
signiert Oswin Amann, datiert 74
Dorf, 1967
Tusche/Papier, 32,7 x 48,2 cm
signiert Oswin Amann, datiert 5/67
gewidmet Unserem lieben Carry!
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 200 - 300
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 200
OSWIN AMANN* (Hohenems 1927 - 2007 Vienna)
Bundle of three drawings
Village in color, 1978
watercolor and pencil/paper, 23,3 x 23,3 cm
signed Oswin Amann, dated 7/78
Village, 1974
indian ink/paper, 32,6 x 47,9 cm
signed Oswin Amann, dated 74
Village, 1967
indian ink/paper, 32,7 x 48,2 cm
signed Oswin Amann, dated 5/67
dedicated Unserem lieben Carry!
Oswin Amann war ein österreichischer Künstler aus Vorarlberg. 1949 begann Amann sein Studium an der Akademie der Bildenden Künste Wien bei Albert Paris Gütersloh und Herbert Boeckl. 1955 schloss er mit dem Magister ab und gewann den Meisterschulpreis der Akademie. Von da an lebte er in Wien und in Hausbrunn im Weinviertel. Diese Landschaften findet man in vielen seiner Werke wieder. Grundsätzlich blieb Amann der Gegenständlichkeit verhaftet und arbeitete ganz vorwiegend in Öl. Studienreisen führten ihn nach Spanien, Portugal, Italien, Frankreich, Ungarn, Jugoslawien, Tschechoslowakei, Polen, Rumänien und Russland. Einzelausstellungen: Konzerthaus Wien, Galerie Nagl Wien, Galerie Maier Innsbruck, Kulturkreis Hohenems, Galerie Haemmerle Götzis und Stiftsgalerie Kremsmünster. Beteiligungen an thematischen Ausstellungen der Galerie Würthle Wien und Haemmerle Götzis.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Oswin Amann was an Austrian artist hailing from Vorarlberg. In 1949, he began his studies at the Academy of Fine Arts Vienna with Albert Paris Gütersloh and Herbert Boeckl. In 1955, he completed his master's degree and won the academy's master school prize. From then on, he lived in Vienna and in Hausbrunn in the Weinviertel. These landscapes can be found in many of his works. Basically, Amann remained attached to representation and worked predominantly in oil. Study trips took him to Spain, Portugal, Italy, France, Hungary, Yugoslavia, Czechoslovakia, Poland, Romania and Russia. Solo exhibitions: Konzerthaus Vienna, Galerie Nagl Vienna, Galerie Maier Innsbruck, Kulturkreis Hohenems, Galerie Haemmerle Götzis and Stiftsgalerie Kremsmünster. Participation in thematic exhibitions at the Galerie Würthle Wien and Haemmerle Götzis.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 441
FRIEDRICH MAYER-BECK* (Wien 1907-1977 Leoben)
Konvolut aus 6 Drucken
Wolf und Esel
Holzschnitt/Papier, 13 x 17,5 cm
datiert 1984
im Druck monogrammiert MB; Stempel F. Mayer-Beck, Stempel Handabzug Atelier der Edition Graphischer Zirkel
Der Tod und der Musiker
Holzschnitt/Papier, 12 x 17 cm
Stempel F. Mayer-Beck
Christus im Sturm
Holzschnitt/Papier, 17,2 x 11,9 cm
Stempel F. Mayer-Beck
Die Hölle
Holzschnitt/Papier, 17,2 x 11,8 cm
Stempel F. Mayer-Beck
Der Tod
Holzschnitt/Papier, 17,5 x 12,5 cm
Stempel F. Mayer-Beck
Der Tod und ein Liebespaar
Holzschnitt/Papier, 17 x 12 cm
Stempel F. Mayer-Beck
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 100 - 200
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 100
FRIEDRICH MAYER-BECK* (Vienna 1907-1977 Leoben)
Bundle of 6 prints
Wolf and donkey
woodcut/paper, 13 x 17,5 cm
dated 1984
in the plate, monogrammed MB; rubber-stamped, F. Mayer-Beck, rubber-stamped Handabzug Atelier der Edition Graphischer Zirkel
Death claiming a musician
woodcut/paper, 12 x 17 cm
rubber-stamped F. Mayer-Beck
Christ in the storm
woodcut/paper, 17,2 x 11,9 cm
rubber-stamped F. Mayer-Beck
Hell
woodcut/paper, 17,2 x 11,8 cm
rubber-stamped F. Mayer-Beck
Death
woodcut/paper, 17,5 x 12,5 cm
rubber-stamped F. Mayer-Beck
Death claiming lovers
woodcut/paper, 17 x 12 cm
rubber-stamped F. Mayer-Beck
Der Künstler wurde als Friedrich Mayer in Wien geboren. Seine Familie übersiedelte 1916 nach Horn in Niederösterreich. Nach dem Tode der Eltern wuchs er ab dem vierzehnten Lebensjahr in Wien bei seiner Tante Maria Beck und deren Mann, dem Landschaftsmaler Friedrich Beck auf. Den Nachnamen seines Onkels nahm er später in seinen Künstlernamen auf. Mayer-Beck studierte nach der Matura an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Er besuchte die allgemeine Malerschule bei Wilhelm Dachauer und anschließend bis 1933 die Meisterschule für Malerei bei Rudolf Bacher. Dazwischen erlangte er die Lehramtsprüfung für das „Freihandzeichnen“ an Mittelschulen sowie als für Mathematik und darstellende Geometrie. Nach Abschluss der Meisterklasse wirkte Mayer-Beck ab 1934 als Hilfslehrer, später als Studien-Assessor in Graz am Akademischen Gymnasium und am 2. Staatsgymnasium in der Grabenstraße. In den 1930er Jahren lag das Schwergewicht seiner Kunst auf expressiven Holzstichen, wobei ein Großteil seiner Werke durch die Kriegswirren verloren ging. 1939 heiratete Mayer-Beck die Schauspielerin Maria Kindl. Mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges verlor er aus politischen Gründen seine Anstellung in Graz. Im Oktober 1945 wurde er Hilfslehrer am Bundesrealgymnasium in Leoben, wo er 1949 eine fixe Anstellung erhielt. Er war Mitglied des Künstlerbundes in Graz und 1947 Gründungsmitglied des „Obersteirischen Kulturbundes“, in dessen Auftrag er auch Referate und Kurse über Kunst und Kunstgeschichte hielt. Mayer-Beck erhielt er mehrere Großaufträge im öffentlichen Raum, so entwarf er 1954 das stockwerkshohe Sgraffito in einer Gemeindewohnhausanlage (sogenannter „U-Block“) in Leitendorf und war an der Innenraumgestaltung des Kindergartens Leoben-Göß beteiligt. Ins Kunstgewerbliche umgesetzt wurden seine Entwürfe für Gobelins im Sitzungssaal der Bezirkshauptmannschaft Leoben. 1969 wurde ihm vom Bundespräsidenten das silberne Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich verliehen, 1971 ging er als Oberstudienrat in Pension. Danach zog er sich in sein zweites Domizil in der Nähe des Stiftes Seckau zu intensiver Arbeit zurück. Diese Zeit wurde, besonders in Beziehung auf die Hinterglasmalerei, trotz gesundheitlicher Probleme zu einem der künstlerisch produktivsten Lebensabschnitte. In Leoben entstanden Holzschnittzyklen, Buchillustrationen, Zeichnungen sowie Hinterglasbilder, die zum wesentlichen Ausdrucksmittel seines Schaffens wurden. Als letztes monumentales Werk entstand 1975/76 die Folge von Wandbildern in der Raiffeisenkasse, Hauptplatz 15. Der Nachlass wurde von seiner Witwe 1996 dem Museum der Stadt Leoben überantwortet.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
The artist was born Friedrich Mayer in Vienna. His family moved to Horn in Lower Austria in 1916. After the death of his parents, he grew up in Vienna from the age of fourteen with his aunt Maria Beck and her husband, the landscape painter Friedrich Beck. He later adopted his uncle's surname as his artist's name. After graduating from high school, Mayer-Beck studied at the Academy of Fine Arts in Vienna. He attended the general painting school under Wilhelm Dachauer and then the master school for painting under Rudolf Bacher until 1933. In between, he obtained the teaching qualification for "freehand drawing" at secondary schools as well as for mathematics and descriptive geometry. After completing the masterclass, Mayer-Beck worked as an assistant teacher from 1934, later as an assistant teacher in Graz at Akademisches Gymnasium and at the 2. Staatsgymnasium in Grabenstraße. In the 1930s, his art focussed on expressive wood engravings, although the majority of his works were lost during the turmoil of war. In 1939, Mayer-Beck married the actress Maria Kindl. At the end of the Second World War, he lost his job in Graz for political reasons. In October 1945, he became an assistant teacher at the Bundesrealgymnasium in Leoben, where he was given a permanent position in 1949.He was a member of the artists' association in Graz and in 1947 a founding member of the "Upper Styrian Cultural Association", on whose behalf he also gave lectures and courses on art and art history. Mayer-Beck received several major commissions for public spaces, for example in 1954 he designed the floor-to-ceiling sgraffito in a municipal housing complex (the so-called "U-Block") in Leitendorf and was involved in the interior design of the Leoben-Göß kindergarten. His designs for tapestries in the meeting room of the district administration of Leoben were realised in the applied arts. In 1969, he was awarded the silver medal of honour for services to the Republic of Austria by the Federal President and retired as a senior teacher in 1971. He then retired to his second domicile near Seckau Abbey for intensive work. Despite health problems, this period became one of the most artistically productive periods of his life, particularly in relation to reverse glass painting. In Leoben, he created woodcut cycles, book illustrations, drawings and reverse glass paintings, which became the main means of expression in his work. His last monumental work was the series of murals in the Raiffeisenkasse, Hauptplatz 15 in 1975/76. His estate was handed over to the Museum of the City of Leoben by his widow in 1996.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 442
GERHARD CERVENKA* (geboren 1947 in Tulln)
Mann, 1972
Aquarell und Tusche/Papier, 41,9 x 55,8 cm
signiert Cervenka G., datiert 5.1.72
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 100 - 200
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 100
GERHARD CERVENKA* (born 1947 in Tulln)
Man, 1972
watercolor and indian ink/paper, 41,9 x 55,8 cm
signed Cervenka G., dated 5.1.72
Gerhard Cervenka ist ein österreichischer Künstler, wohnhaft im Wiener Stadtteil Mariahilf. 1969 bis 1972 studierte Cervenka an der Wiener Kunstschule bei Gerda Matejka-Felden und Fritz Martinz. 1986 und 1988 nahm er an den Symposien "Michelangelo" und "Interakt 2" der Hochschule für Angewandte Kunst Wien teil. 1991 bis 1994 war er jeweils an der Sommerakademie Graz bei Paul Rotterdam beteiligt. Auszeichnungen, Stipendien: 1984 3. Preis bei "Künstler malen und zeichnen in Betrieben", 1984 Theodor-Körner-Förderungspreis, 1991 1. Preis der Fondatione Sinaide Ghi, Rom. Gerhard Cervenka ist Mitglied der IG Bildende Kunst, Wien, und Leiter der Kinderkunstwerkstatt der Kinderfreunde Mariahilf.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Gerhard Cervenka is an Austrian artist who lives in the Mariahilf district of Vienna. From 1969 to 1972 Cervenka studied at the Vienna Art School with Gerda Matejka-Felden and Fritz Martinz. In 1986 and 1988 he took part in the “Michelangelo” and “Interakt 2” symposiums at the Vienna University of Applied Arts. From 1991 to 1994 he was involved in the Graz Summer Academy with Paul Rotterdam. Awards, scholarships: 1984 3rd prize in “Artists painting and drawing in companies”, 1984 Theodor Körner sponsorship prize, 1991 1st prize from the Fondatione Sinaide Ghi, Rome. Gerhard Cervenka is a member of the IG Bildende Kunst, Vienna, and head of the children's art workshop of the Kinderfreunde Mariahilf.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 444
HANS BREN* (Wien 1900 - 1974 Wien)
Imaginäre Sumpflandschaft
Öl/Platte, 58 x 68,8 cm
verso Nachlasstempel Hans Bren und Echtheitsbestätigung des Enkels des Künstlers mit der Bezeichnung "Imaginäre Sumpflandschaft" um 1960
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 500 - 1000
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 500
HANS BREN* (Vienna 1900 - 1974 Vienna)
Imaginary swamp landscape
oil/board, 58 x 68,8 cm
verso estate stamp Hans Bren and confirmation of authenticity of the artist's grandson, called "Imaginäre Sumpflandschaft" around 1960
Hans Bren war ein österreichischer bildender Künstler. Als Maler schuf er vor allem Landschaften und Figurenbilder von kräftiger Farbgebung, nach 1945 auch Abstraktionen. Weiters sind von ihm zahlreiche Federzeichnungen und Holzschnitte in hintergründiger, skurriler Art überliefert. 1922 bis 1926 studierte Bren an der Wiener Kunstgewerbeschule bei Franz Cizek, Viktor Schufinsky, Adolf Böhm, Erich Mallina und Bertold Löffler. Danach war er als Beamter in der Wiener Stadtverwaltung, genauer in der Stadtkasse, tätig. 1925 war Bren erstmals im Hagenbund vertreten, 1929 bis 1938 war er dessen Mitglied. Nach 1947 stellte er nur noch selten aus und schuf Illustrationen für Zeitschriften und Zeitungen. 2001 erfolgte eine Einzelausstellungen im Anton-Hanak-Museum in Langenzersdorf; 2002 erhielt Bren eine Einzelausstellung im Bezirksmuseum Wien-Penzing. Hans Bren wurde mit dem Eitelberger-Preis der Wiener Kunstgewerbeschule ausgezeichnet.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Hans Bren was an Austrian visual artist. As a painter, he primarily created landscapes and figure paintings with strong colors, and after 1945 also abstractions. Furthermore, numerous pen drawings and woodcuts in an enigmatic, bizarre style have survived. From 1922 to 1926, Bren studied at the Vienna School of Applied Arts with Franz Cizek, Viktor Schufinsky, Adolf Böhm, Erich Mallina and Bertold Löffler. He then worked as an official in the Vienna city administration, more precisely in the city treasury. Bren was represented in the Hagenbund for the first time in 1925 and was a member from 1929 to 1938. After 1947 he rarely exhibited and created illustrations for magazines and newspapers. In 2001 there was a solo exhibition in the Anton Hanak Museum in Langenzersdorf; In 2002, Bren received a solo exhibition at the Vienna-Penzing District Museum. Hans Bren was awarded the Eitelberger Prize from the Vienna School of Applied Arts.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 445
HERBERT UNTERBERGER* (geboren 1944 in Hermagor)
Konvolut von 5 Werken
Wald-Welt-Umwald, 2014
Siebdruck/Papier, 59,6 x 41,7 cm
signiert H. Unterberger, nummeriert 4/24, im Druck beschriftet und datiert Wald-Welt-Umwald, Sept. 2014
Garten der Seele, 2006
Holzschnitt, koloriert/Papier, 30,7 x 20,9 cm
signiert H. Unterberger, datiert 06, nummeriert 6/99
Komposition, 2004
Offsetdruck/Papier, 41,6 x 29,5 cm
signiert und datiert im Druck H. Unterberger 04, nummeriert 12/65
Langenzersdorf, 2004
Lithografie/Papier, 56,3 x 37,8 cm
signiert H. Unterberger, datiert 04, nummeriert 15/24
St. Veit, 2001
Holzschnitt/Papier, 37,9 x 53,3 cm
signiert H. Unterberger, datiert 2001
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 200 - 400
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 200
HERBERT UNTERBERGER* (born 1944 in Hermagor)
Bundle of five works
Forrest-World-Surroundings, 2014
silkscreen/paper, 59,6 x 41,7 cm
signed H. Unterberger, numbered 4/24, in the plate inscribed and dated Wald-Welt-Umwald, Sept. 2014
Garden of the soul, 2006
woodcut, colored/paper, 30,7 x 20,9 cm
signed H. Unterberger, dated 06, numbered 6/99
Composition, 2004
offset printing/paper, 41,6 x 29,5 cm
signed and dated in print H. Unterberger 04, numbered 12/65
Langenzersdorf, 2004
lithograph/paper, 56,3 x 37,8 cm
signed H. Unterberger, dated 04, numbered 15/24
St. Veit, 2001
woodcut/paper, 37,9 x 53,3 cm
signed H. Unterberger, dated 2001
Herbert Unterberger ist ein österreichischer Bildhauer, der in Hermagor in Kärnten lebt und arbeitet. Mehrere seiner Plastiken, Figuren und Statuen sind im öffentlichen Raum zu sehen. Unterberger war von 1958 bis 1962 Schüler des Bildhauers Hans Domenig. 1962 bis 1966 absolvierte er ein Studium an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Hans Andre, mit Aktzeichnen bei Herbert Boeckl. Er erhielt 1965 und 1966 den Meisterschulpreis der Akademie der bildenden Künste in Wien und machte 1966 sein Diplom. Es folgte 1968 bis 1970 eine Lehrtätigkeit am musikpädagogischen Gymnasium in Hermagor. Seit 1967 ist Herbert Unterberger freischaffend tätig. Seine erste Einzelausstellung hatte er 1972 in der Galerie an der Stadtmauer, Villach. Seither wurden seine Arbeiten in zahlreichen nationalen und internationalen Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt. 2018 wurde am Dorfplatz in Obervellach ein von Herbert Unterberger geschaffener Gedenkstein aus Krastaler Marmor mit der Inschrift „Wohin aber gehen wir“ für Ingeborg Bachmann enthüllt.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Herbert Unterberger is an Austrian sculptor who lives and works in Hermagor in Carinthia. Several of his sculptures, figures and statues can be seen in public spaces. Unterberger was a student of the sculptor Hans Domenig from 1958 to 1962. From 1962 to 1966 he studied life drawing with Herbert Boeckl at the Academy of Fine Arts in Vienna with Hans Andre. In 1965 and 1966 he received the master school prize from the Academy of Fine Arts in Vienna and received his diploma in 1966. This was followed from 1968 to 1970 by teaching at the music education high school in Hermagor. Herbert Unterberger has been working as a freelancer since 1967. He had his first solo exhibition in 1972 in the Galerie an der Stadtmauer, Villach. Since then, his work has been shown in numerous national and international solo and group exhibitions. In 2018, a memorial stone made of Krastal marble created by Herbert Unterberger with the inscription “Where are we going” for Ingeborg Bachmann was unveiled on the village square in Obervellach.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 447
FRANZ LERCH* (Wien 1895 - 1977 New York)
Strandszene
Bleistift/Papier, 35,5 x 43 cm
signiert F. Lerch
handschriftliche Notizen des Künstlers; verso Skizze mit zwei Figuren
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 150 - 300
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 150
FRANZ LERCH* (Vienna 1895 - 1977 New York)
Beach scene
pencil/paper, 35,5 x 43 cm
signed F. Lerch
handwritten notes by the artist; verso sketch of two figures
Franz Lerch wurde 1895 in Wien geboren und arbeitete zuerst in der Verwaltung einer Baufirma. Nach dem Kriegsdienst begann er an der Akademie der Bildenden Künste in Wien bei Alois Delug, Josef Jungwirth und Karl Sterrer zu studieren. Ab 1927 war Lerch Mitglied der Künstlervereinigung Hagenbund und dann auch der Wiener Secession. 1933 heiratete er Steffi Kraus und begab sich mit ihr auf Hochzeits- und Studienreise nach Sizilien. In den 1930er Jahren führten ihn weitere Reisen nach Paris und in die Niederlande. Die jüdische Herkunft seiner Frau zwang beide zur Emigration, 1939 flüchteten sie über Großbritannien in die USA. Kurz davor hat Lerch einen Großteil seiner Werke selbst vernichtet. In New York arbeitete er als Angestellter der Design Firma Printex und widmete sich nur mehr in seiner Freizeit der Malerei. Franz Lerch starb 1977 in New York.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Franz Lerch was born 1895 in Vienna. First he worked in an administration office of a building firm and then he served as a soldier in the First World War. In 1918 he began to study at the Academy of Fine Arts in Vienna at the classes of Alois Delug, Josef Jungwirth and Karl Sterrer. In 1927 Lerch became a member of the artists association Hagenbund and also of the Viennese Secession. In 1933 he married Steffi Kraus and travelled with her to Sicily. In the 1930s he made also study trips to Paris and the Netherlands. Because of the Jewish background of his wife they had to emigrate during the Nazi regime, they fled to Great Britain and then in the USA. Before the departure he destroyed a large part of his works. In New York Lerch worked for the design company Printex and painted only in his leisure time. Franz Lerch died in 1977 in New York.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 450
WILHELM JARUSKA* (Wien 1916 - 2008 Wien)
Mädchen im Wasser
Aquarell und Kugelschreiber/Papier, 24,2 x 25,1 cm
abgebildet in Wilhelm Jaruska 2019, S. 51, Nr. 106
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 600 - 1200
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 600
WILHELM JARUSKA* (Vienna 1916 - 2008 Vienna)
Girl in the water
water color and ball pen/paper, 24,2 x 25,1 cm
depicted in Wilhelm Jaruska 2019, p. 51, No 106
Österreichischer Maler, Kunsterzieher und Grafiker des 20. Jahrhunderts. Vertreter der Moderne nach 1950 und der gegenständlichen Malerei. Studierte an der Kunstgewerbeschule bei Wilhelm Müller-Hofmann gemeinsam mit Arthur Zelger, Rudolf Korunka und Paul Kurt Schwarz. Nach dem Zweiten Weltkrieg als Plakatkünstler und Gebrauchsgrafiker sehr erfolgreich. Von 1954 bis 1976 unterrichtete er Plakatkunst und Illustration an der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt, seine Schüler waren u.a. Manfred Deix und Gottfried Helnwein. Auseinandersetzung mit dem österreichischem Expressionismus von Egon Schiele, Oskar Kokoschka und Herbert Boeckl. Schuf neben Porträts und Figurenbildern auch Landschaften aus dem Wald- und Mühlviertel aber auch von Urlauben aus Kärnten und Tirol.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Austrian painter, art educator and graphic artist of the 20th century. Representatives of modernity after 1950 and the figurative painting. Studied at the arts and crafts school with Wilhelm Müller-Hofmann together with Arthur Zelger, Rudolf Korunka and Paul Kurt Schwarz. After the Second World War, very successful as a poster artist and graphic artist. From 1954 to 1976 he taught poster art and illustration at the graphic teaching and experimental institution, among other things, his students were Manfred Deix and Gottfried Helnwein. Dealing with the Austrian Expressionism by Egon Schiele, Oskar Kokoschka and Herbert Boeckl. In addition to portraits and figures, landscapes from the forest and Mühlviertel also created, but also of vacation from Carinthia and Tyrol.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 453
WILHELM JARUSKA* (Wien 1916 - 2008 Wien)
Sitzender Rückenakt
Pastell/Papier, 35 x 25 cm
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 100 - 200
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 100
WILHELM JARUSKA * (Vienna 1916 - 2008 Vienna)
Sitting nude
pastel/paper, 35 x 25 cm
Österreichischer Maler, Kunsterzieher und Grafiker des 20. Jahrhunderts. Vertreter der Moderne nach 1950 und der gegenständlichen Malerei. Studierte an der Kunstgewerbeschule bei Wilhelm Müller-Hofmann gemeinsam mit Arthur Zelger, Rudolf Korunka und Paul Kurt Schwarz. Nach dem Zweiten Weltkrieg als Plakatkünstler und Gebrauchsgrafiker sehr erfolgreich. Von 1954 bis 1976 unterrichtete er Plakatkunst und Illustration an der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt, seine Schüler waren u.a. Manfred Deix und Gottfried Helnwein. Auseinandersetzung mit dem österreichischem Expressionismus von Egon Schiele, Oskar Kokoschka und Herbert Boeckl. Schuf neben Porträts und Figurenbildern auch Landschaften aus dem Wald- und Mühlviertel aber auch von Urlauben aus Kärnten und Tirol.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Austrian painter, art educator and graphic artist of the 20th century. Representatives of modernity after 1950 and the figurative painting. Studied at the arts and crafts school with Wilhelm Müller-Hofmann together with Arthur Zelger, Rudolf Korunka and Paul Kurt Schwarz. After the Second World War, very successful as a poster artist and graphic artist. From 1954 to 1976 he taught poster art and illustration at the graphic teaching and experimental institution, among other things, his students were Manfred Deix and Gottfried Helnwein. Dealing with the Austrian Expressionism by Egon Schiele, Oskar Kokoschka and Herbert Boeckl. In addition to portraits and figures, landscapes from the forest and Mühlviertel also created, but also of vacation from Carinthia and Tyrol.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 454
WILHELM JARUSKA* (Wien 1916 - 2008 Wien)
Mühlwasser, 1950
Grafitstift/Papier, 32 x 29,5 cm
signiert W. Jaruska, datiert 1950
beschriftet Mühlwasser
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 200 - 400
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 200
WILHELM JARUSKA* (Vienna 1916 - 2008 Vienna)
Muehlwasser, 1950
graphite pen/paper, 32 x 29,5 cm
signed W. Jaruska, dated 1950
inscribed Muehlwasser
Österreichischer Maler, Kunsterzieher und Grafiker des 20. Jahrhunderts. Vertreter der Moderne nach 1950 und der gegenständlichen Malerei. Studierte an der Kunstgewerbeschule bei Wilhelm Müller-Hofmann gemeinsam mit Arthur Zelger, Rudolf Korunka und Paul Kurt Schwarz. Nach dem Zweiten Weltkrieg als Plakatkünstler und Gebrauchsgrafiker sehr erfolgreich. Von 1954 bis 1976 unterrichtete er Plakatkunst und Illustration an der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt, seine Schüler waren u.a. Manfred Deix und Gottfried Helnwein. Auseinandersetzung mit dem österreichischem Expressionismus von Egon Schiele, Oskar Kokoschka und Herbert Boeckl. Schuf neben Porträts und Figurenbildern auch Landschaften aus dem Wald- und Mühlviertel aber auch von Urlauben aus Kärnten und Tirol.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Austrian painter, art educator and graphic artist of the 20th century. Representatives of modernity after 1950 and the figurative painting. Studied at the arts and crafts school with Wilhelm Müller-Hofmann together with Arthur Zelger, Rudolf Korunka and Paul Kurt Schwarz. After the Second World War, very successful as a poster artist and graphic artist. From 1954 to 1976 he taught poster art and illustration at the graphic teaching and experimental institution, among other things, his students were Manfred Deix and Gottfried Helnwein. Dealing with the Austrian Expressionism by Egon Schiele, Oskar Kokoschka and Herbert Boeckl. In addition to portraits and figures, landscapes from the forest and Mühlviertel also created, but also of vacation from Carinthia and Tyrol.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 455
WILHELM JARUSKA* (Wien 1916 - 2008 Wien)
Im blauen Liegestuhl
Gouache und Kugelschreiber/Papier, 25,3 x 35,2 cm
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 400 - 600
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 400
WILHELM JARUSKA* (Vienna 1916 - 2008 Vienna)
The blue deck chair
gouache and bell pen/paper, 25,3 x 32,5 cm
Österreichischer Maler, Kunsterzieher und Grafiker des 20. Jahrhunderts. Vertreter der Moderne nach 1950 und der gegenständlichen Malerei. Studierte an der Kunstgewerbeschule bei Wilhelm Müller-Hofmann gemeinsam mit Arthur Zelger, Rudolf Korunka und Paul Kurt Schwarz. Nach dem Zweiten Weltkrieg als Plakatkünstler und Gebrauchsgrafiker sehr erfolgreich. Von 1954 bis 1976 unterrichtete er Plakatkunst und Illustration an der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt, seine Schüler waren u.a. Manfred Deix und Gottfried Helnwein. Auseinandersetzung mit dem österreichischem Expressionismus von Egon Schiele, Oskar Kokoschka und Herbert Boeckl. Schuf neben Porträts und Figurenbildern auch Landschaften aus dem Wald- und Mühlviertel aber auch von Urlauben aus Kärnten und Tirol.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Austrian painter, art educator and graphic artist of the 20th century. Representatives of modernity after 1950 and the figurative painting. Studied at the arts and crafts school with Wilhelm Müller-Hofmann together with Arthur Zelger, Rudolf Korunka and Paul Kurt Schwarz. After the Second World War, very successful as a poster artist and graphic artist. From 1954 to 1976 he taught poster art and illustration at the graphic teaching and experimental institution, among other things, his students were Manfred Deix and Gottfried Helnwein. Dealing with the Austrian Expressionism by Egon Schiele, Oskar Kokoschka and Herbert Boeckl. In addition to portraits and figures, landscapes from the forest and Mühlviertel also created, but also of vacation from Carinthia and Tyrol.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 456
WILHELM JARUSKA* (Wien 1916 - 2008 Wien)
Badeteich Hirschstetten, 1981
Kugelschreiber und Aquarell/Papier, 25 x 35,3 cm
signiert W. Jaruska, datiert 1981
beschriftet Badeteich Hirschstetten, abgebildet in Wilhelm Jaruska 2019, S. 50, Nr. 98
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 400 - 800
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 400
WILHELM JARUSKA* (Vienna 1916 - 2008 Vienna)
Lake in Hirschstetten, 1981
ball pen and watercolor/paper, 25 x 35,3 cm
signed W. Jaruska, dated 1981
inscribed Badeteich Hirschstetten, depicted in Wilhelm Jaruska 2019, p. 50, no. 98
Österreichischer Maler, Kunsterzieher und Grafiker des 20. Jahrhunderts. Vertreter der Moderne nach 1950 und der gegenständlichen Malerei. Studierte an der Kunstgewerbeschule bei Wilhelm Müller-Hofmann gemeinsam mit Arthur Zelger, Rudolf Korunka und Paul Kurt Schwarz. Nach dem Zweiten Weltkrieg als Plakatkünstler und Gebrauchsgrafiker sehr erfolgreich. Von 1954 bis 1976 unterrichtete er Plakatkunst und Illustration an der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt, seine Schüler waren u.a. Manfred Deix und Gottfried Helnwein. Auseinandersetzung mit dem österreichischem Expressionismus von Egon Schiele, Oskar Kokoschka und Herbert Boeckl. Schuf neben Porträts und Figurenbildern auch Landschaften aus dem Wald- und Mühlviertel aber auch von Urlauben aus Kärnten und Tirol.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Austrian painter, art educator and graphic artist of the 20th century. Representatives of modernity after 1950 and the figurative painting. Studied at the arts and crafts school with Wilhelm Müller-Hofmann together with Arthur Zelger, Rudolf Korunka and Paul Kurt Schwarz. After the Second World War, very successful as a poster artist and graphic artist. From 1954 to 1976 he taught poster art and illustration at the graphic teaching and experimental institution, among other things, his students were Manfred Deix and Gottfried Helnwein. Dealing with the Austrian Expressionism by Egon Schiele, Oskar Kokoschka and Herbert Boeckl. In addition to portraits and figures, landscapes from the forest and Mühlviertel also created, but also of vacation from Carinthia and Tyrol.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 457
WILHELM JARUSKA* (Wien 1916 - 2008 Wien)
Junge Straßenbahnfahrer
Gouache und Kugelschreiber/Papier, 25,2 x 35,2 cm
signiert W. Jaruska, datiert 1983, beschriftet Straßenbahn
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 500 - 800
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 500
WILHELM JARUSKA* (Vienna 1916 - 2008 Vienna)
Young Tram Passengers
gouache and bell pen/paper, 25,2 x 35,2 cm
sigend W. Jaruska, dated 1983, inscribed 'Strassenbahn'
Österreichischer Maler, Kunsterzieher und Grafiker des 20. Jahrhunderts. Vertreter der Moderne nach 1950 und der gegenständlichen Malerei. Studierte an der Kunstgewerbeschule bei Wilhelm Müller-Hofmann gemeinsam mit Arthur Zelger, Rudolf Korunka und Paul Kurt Schwarz. Nach dem Zweiten Weltkrieg als Plakatkünstler und Gebrauchsgrafiker sehr erfolgreich. Von 1954 bis 1976 unterrichtete er Plakatkunst und Illustration an der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt, seine Schüler waren u.a. Manfred Deix und Gottfried Helnwein. Auseinandersetzung mit dem österreichischem Expressionismus von Egon Schiele, Oskar Kokoschka und Herbert Boeckl. Schuf neben Porträts und Figurenbildern auch Landschaften aus dem Wald- und Mühlviertel aber auch von Urlauben aus Kärnten und Tirol.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Austrian painter, art educator and graphic artist of the 20th century. Representatives of modernity after 1950 and the figurative painting. Studied at the arts and crafts school with Wilhelm Müller-Hofmann together with Arthur Zelger, Rudolf Korunka and Paul Kurt Schwarz. After the Second World War, very successful as a poster artist and graphic artist. From 1954 to 1976 he taught poster art and illustration at the graphic teaching and experimental institution, among other things, his students were Manfred Deix and Gottfried Helnwein. Dealing with the Austrian Expressionism by Egon Schiele, Oskar Kokoschka and Herbert Boeckl. In addition to portraits and figures, landscapes from the forest and Mühlviertel also created, but also of vacation from Carinthia and Tyrol.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 460
WILHELM JARUSKA* (Wien 1916 - 2008 Wien)
Maulwürfe
Bleistift und Buntstift/Papier, 29 x 36,5 cm
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 400 - 800
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 400
WILHELM JARUSKA* (Vienna 1916 - 2008 Vienna)
Mole study
pencil and colored pencil/paper, 29 x 36,5 cm
Österreichischer Maler, Kunsterzieher und Grafiker des 20. Jahrhunderts. Vertreter der Moderne nach 1950 und der gegenständlichen Malerei. Studierte an der Kunstgewerbeschule bei Wilhelm Müller-Hofmann gemeinsam mit Arthur Zelger, Rudolf Korunka und Paul Kurt Schwarz. Nach dem Zweiten Weltkrieg als Plakatkünstler und Gebrauchsgrafiker sehr erfolgreich. Von 1954 bis 1976 unterrichtete er Plakatkunst und Illustration an der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt, seine Schüler waren u.a. Manfred Deix und Gottfried Helnwein. Auseinandersetzung mit dem österreichischem Expressionismus von Egon Schiele, Oskar Kokoschka und Herbert Boeckl. Schuf neben Porträts und Figurenbildern auch Landschaften aus dem Wald- und Mühlviertel aber auch von Urlauben aus Kärnten und Tirol.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Austrian painter, art educator and graphic artist of the 20th century. Representatives of modernity after 1950 and the figurative painting. Studied at the arts and crafts school with Wilhelm Müller-Hofmann together with Arthur Zelger, Rudolf Korunka and Paul Kurt Schwarz. After the Second World War, very successful as a poster artist and graphic artist. From 1954 to 1976 he taught poster art and illustration at the graphic teaching and experimental institution, among other things, his students were Manfred Deix and Gottfried Helnwein. Dealing with the Austrian Expressionism by Egon Schiele, Oskar Kokoschka and Herbert Boeckl. In addition to portraits and figures, landscapes from the forest and Mühlviertel also created, but also of vacation from Carinthia and Tyrol.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 461
GUSTAV HESSING* (Czernowitz 1909 - 1981 Wien)
Rabe, 1963
Aquarell/Büttenpapier, 47,6 x 64,7 cm
signiert G. Hessing, datiert 1963
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE € 500 - 1000
STARTPREIS / STARTING PRICE € 500
GUSTAV HESSING* (Czernowitz 1909 - 1981 Vienna)
Raven, 1963
watercolor/laid paper, 47,6 x 64,7 cm
signed G. Hessing, dated 1963
Österreichischer Maler des 20. Jahrhunderts. Stammte aus Czernowitz/Buwokina, studierte 1926 bis 1931 an der Akademie der bildenden Künste bei Ferdinand Andri und Karl Fahringer. 1946 Mitbegründer der Künstlergruppe Der Kreis, ab 1958 Mitglied der Wiener Secession. Arbeiten der Zwischenkriegszeit stilistisch dem Expressionismus zuzuordnen, Einflüsse von Richard Gerstl und Edvard Munch. Ab den 1940er Jahren Hinwendung zur gegenständlichen Abstraktion und später Einflüsse von Kubismus und Surrealismus, im Umkreis von Edgar Jené. Malte vor allem Porträts, Landschaften und Stillleben. Einfluss von Paul Cezanne, im Spätwerk Auseinandersetzung mit dem Tachismus. 1979 Ausstellung in der Österreichischen Galerie Belvedere.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Austrian painter of the 20th century. Was born in Czernowitz/Buwokina, studied from 1926 to 1931 at the Academy of Fine Arts with Ferdinand Andri and Karl Fahringer. In 1946 co-founder of the artist group Der Kreis, from 1958 member of the Vienna Secession. Works of the interwar period stylistically to Expressionism, influences of Richard Gerstl and Edvard Munch. From the 1940s, he turned to representational abstraction and later to the influences of Cubism and Surrealism, in the circle of Edgar Jené. Painted mainly portraits, landscapes and still lifes. Influenced by Paul Cezanne, in his late work he dealt with Tachism. 1979 exhibition at the Austrian Gallery Belvedere.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 462
GUSTAV HESSING* (Czernowitz 1909 - 1981 Wien)
Zwei Rinder
Aquarell und Pastell/Papier, 56,5 x 77,5 cm
signiert G. Hessing
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE € 1000 - 2000
STARTPREIS / STARTING PRICE € 1000
GUSTAV HESSING* (Czernowitz 1909 - 1981 Vienna)
Two cattle
watercolor and pastel/paper, 56,5 x 77,5 cm
signed G. Hessing
Österreichischer Maler des 20. Jahrhunderts. Stammte aus Czernowitz/Buwokina, studierte 1926 bis 1931 an der Akademie der bildenden Künste bei Ferdinand Andri und Karl Fahringer. 1946 Mitbegründer der Künstlergruppe Der Kreis, ab 1958 Mitglied der Wiener Secession. Arbeiten der Zwischenkriegszeit stilistisch dem Expressionismus zuzuordnen, Einflüsse von Richard Gerstl und Edvard Munch. Ab den 1940er Jahren Hinwendung zur gegenständlichen Abstraktion und später Einflüsse von Kubismus und Surrealismus, im Umkreis von Edgar Jené. Malte vor allem Porträts, Landschaften und Stillleben. Einfluss von Paul Cezanne, im Spätwerk Auseinandersetzung mit dem Tachismus. 1979 Ausstellung in der Österreichischen Galerie Belvedere.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Austrian painter of the 20th century. Was born in Czernowitz/Buwokina, studied from 1926 to 1931 at the Academy of Fine Arts with Ferdinand Andri and Karl Fahringer. In 1946 co-founder of the artist group Der Kreis, from 1958 member of the Vienna Secession. Works of the interwar period stylistically to Expressionism, influences of Richard Gerstl and Edvard Munch. From the 1940s, he turned to representational abstraction and later to the influences of Cubism and Surrealism, in the circle of Edgar Jené. Painted mainly portraits, landscapes and still lifes. Influenced by Paul Cezanne, in his late work he dealt with Tachism. 1979 exhibition at the Austrian Gallery Belvedere.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 463
GUSTAV HESSING* (Czernowitz 1909 - 1981 Wien)
Rinder im Wald, 1957
Aquarell/Büttenpapier, 47,5 x 64,5 cm
signiert G. Hessing, datiert 1957
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE € 1000 - 2000
STARTPREIS / STARTING PRICE € 1000
GUSTAV HESSING* (Czernowitz 1909 - 1981 Vienna)
Cattle in the forest, 1957
watercolor/laid paper, 47,5 x 64,5 cm
signed G. Hessing, dated 1957
Österreichischer Maler des 20. Jahrhunderts. Stammte aus Czernowitz/Buwokina, studierte 1926 bis 1931 an der Akademie der bildenden Künste bei Ferdinand Andri und Karl Fahringer. 1946 Mitbegründer der Künstlergruppe Der Kreis, ab 1958 Mitglied der Wiener Secession. Arbeiten der Zwischenkriegszeit stilistisch dem Expressionismus zuzuordnen, Einflüsse von Richard Gerstl und Edvard Munch. Ab den 1940er Jahren Hinwendung zur gegenständlichen Abstraktion und später Einflüsse von Kubismus und Surrealismus, im Umkreis von Edgar Jené. Malte vor allem Porträts, Landschaften und Stillleben. Einfluss von Paul Cezanne, im Spätwerk Auseinandersetzung mit dem Tachismus. 1979 Ausstellung in der Österreichischen Galerie Belvedere.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Austrian painter of the 20th century. Was born in Czernowitz/Buwokina, studied from 1926 to 1931 at the Academy of Fine Arts with Ferdinand Andri and Karl Fahringer. In 1946 co-founder of the artist group Der Kreis, from 1958 member of the Vienna Secession. Works of the interwar period stylistically to Expressionism, influences of Richard Gerstl and Edvard Munch. From the 1940s, he turned to representational abstraction and later to the influences of Cubism and Surrealism, in the circle of Edgar Jené. Painted mainly portraits, landscapes and still lifes. Influenced by Paul Cezanne, in his late work he dealt with Tachism. 1979 exhibition at the Austrian Gallery Belvedere.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 465
KARL HAUK* (Klosterneuburg 1898 - 1974 Wien)
Venedig
Gouache/Papier, 48,2 x 63 cm
signiert Hauk
abgebildet in Karl Hauk 2016, S. 190.
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 1600 - 2200
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 1600
KARL HAUK* (Klosterneuburg 1898 - 1974 Vienna)
Venice
gouache/paper 48,2 x 63 cm
signed Hauk
depicted in Karl Hauk 2016, p. 190.
Österreichischer Künstler des 20. Jahrhunderts, v.a. der Zwischenkriegszeit. Hauptvertreter der Neuen Sachlichkeit, des Expressionismus und sozialkritischen Realismus. Wuchs in Linz in Oberösterreich auf, studierte an der Akademie der bildenden Künste bei Alois Delug, Karl Sterrer und Josef Jungwirth. Mitglied des Hagenbundes und der Künstlervereinigung Maerz. Schuf neben Ölgemälden, Zeichnungen und Aquarellen viele Arbeiten für den öffentlichen Raum, sog. Kunst am Bau Projekte. 1928 Fresken für die Arbeiterkammer in Linz, 1936 Fresken für den Hauptbahnhof in Linz und Glasfenster für die Pfarrkirche in Sandleiten in Wien. Befreundet mit Clemens Holzmeister. Wichtiger Repräsentant der christlichen Kunst, neben Kirchenfenstern und Mosaiken auch zahlreiche religiöse Gemälde und Aquarelle. Schuf Figurenbilder, Mosaike, Fresken und Landschaften mit Motiven aus dem Salzkammergut rund um den Attersee. Hauk studierte 1918 bis 1923 an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Jungwirth, Sterrer und Delug und stellte 1920 erstmals im Rahmen einer Gemeinschaftsausstellung der Vereinigung von Künstlern und Kunstfreunden des „Rings“ in Linz aus. Hauk pendelte ab 1923 zwischen Linz und Wien und arbeitete als freischaffender Künstler. Er stellte wiederholt in der Wiener Secession, im Hagenbund sowie im Rahmen der Künstlervereinigung Maerz, deren Mitglied er war, aus. Von 1927 bis 1938 war Hauk Mitglied des Hagenbundes und konnte später trotz des NS-Regimes unbehelligt arbeiten und ausstellen. Zwischen 1943 und 1945 wurde er zum Wehrdienst eingezogen. 1947 übernahm er das Direktorat der Kunstschule in Linz und leitete dort bis 1951 eine Meisterklasse für Malerei. Er stellte in den 1950er und -60er Jahren regelmäßig in Wien und Linz aus. Das Oberösterreichische Landesmuseum veranstaltete 1959 die Kollektivausstellung „Hauk-Dimmel-Hofmann“ mit über 40 Werken Hauks. Nach dem Krieg war er hauptsachlich als Gestalter von Fresken, Mosaiken und Wandgemälden tätig, die sich an über 50 öffentlichen Bauwerken, vorwiegend in Linz und Wien, befinden.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Austrian artist of the 20th century, especially of the interwar period. Main representative of the New Objectivity, Expressionism and Social Critical Realism. Grew up in Linz in Upper Austria, studied at the Academy of Fine Arts with Alois Delug, Karl Sterrer and Josef Jungwirth. Member of the Hagenbund and the Maerz artists' association. Besides oil paintings, drawings and watercolors, created many works for public spaces, so-called Kunst am Bau projects. In 1928 frescoes for the Chamber of Labor in Linz, 1936 frescoes for the main train station in Linz and glass windows for the parish church in Sandleiten in Vienna. Friend of Clemens Holzmeister. Important representative of Christian art, in addition to church windows and mosaics, numerous religious paintings and watercolors. Created figure paintings, mosaics, frescoes and landscapes with motifs from the Salzkammergut around the Attersee. Hauk studied from 1918 to 1923 at the Academy of Fine Arts in Vienna under Jungwirth, Sterrer and Delug and exhibited in 1920 for the first time as part of a joint exhibition of the association of artists and art lovers of the "Ring" in Linz. From 1923 on Hauk commuted between Linz and Vienna and worked as a freelance artist. He repeatedly exhibited at the Vienna Secession, the Hagenbund and the Maerz Artists' Association, of which he was a member. From 1927 to 1938 Hauk was a member of the Hagenbund and was later able to work and exhibit in spite of the Nazi regime. Between 1943 and 1945 he was drafted into military service. In 1947 he took over the directorship of the art school in Linz and led a master class for painting until 1951. He exhibited regularly in Vienna and Linz in the 1950s and 1960s. In 1959, the Upper Austrian State Museum organized the collective exhibition "Hauk-Dimmel-Hofmann" with over 40 of Hauk's works. After the war he was mainly active as a designer of frescoes, mosaics and murals that can be found on over 50 public buildings, mainly in Linz and Vienna.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 466
KARL HAUK* (Klosterneuburg 1898 - 1974 Wien)
Fabriksgelände, 1923
Kohle und Aquarell/Papier, 29,5 x 39 cm
abgebildet in der Monografie Karl Hauk 2008, S.38 und in Karl Hauk 2016, S. 84
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 600 - 1200
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 600
KARL HAUK* (Klosterneuburg 1898 - 1974 Vienna)
Factory ground, 1923
charcoal and watercolor/paper, 29,5 x 39 cm
depicted in the monograph Karl Hauk 2008, p. 38 and in Karl Hauk 2016, p. 84
Österreichischer Künstler des 20. Jahrhunderts, v.a. der Zwischenkriegszeit. Hauptvertreter der Neuen Sachlichkeit, des Expressionismus und sozialkritischen Realismus. Wuchs in Linz in Oberösterreich auf, studierte an der Akademie der bildenden Künste bei Alois Delug, Karl Sterrer und Josef Jungwirth. Mitglied des Hagenbundes und der Künstlervereinigung Maerz. Schuf neben Ölgemälden, Zeichnungen und Aquarellen viele Arbeiten für den öffentlichen Raum, sog. Kunst am Bau Projekte. 1928 Fresken für die Arbeiterkammer in Linz, 1936 Fresken für den Hauptbahnhof in Linz und Glasfenster für die Pfarrkirche in Sandleiten in Wien. Befreundet mit Clemens Holzmeister. Wichtiger Repräsentant der christlichen Kunst, neben Kirchenfenstern und Mosaiken auch zahlreiche religiöse Gemälde und Aquarelle. Schuf Figurenbilder, Mosaike, Fresken und Landschaften mit Motiven aus dem Salzkammergut rund um den Attersee. Hauk studierte 1918 bis 1923 an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Jungwirth, Sterrer und Delug und stellte 1920 erstmals im Rahmen einer Gemeinschaftsausstellung der Vereinigung von Künstlern und Kunstfreunden des „Rings“ in Linz aus. Hauk pendelte ab 1923 zwischen Linz und Wien und arbeitete als freischaffender Künstler. Er stellte wiederholt in der Wiener Secession, im Hagenbund sowie im Rahmen der Künstlervereinigung Maerz, deren Mitglied er war, aus. Von 1927 bis 1938 war Hauk Mitglied des Hagenbundes und konnte später trotz des NS-Regimes unbehelligt arbeiten und ausstellen. Zwischen 1943 und 1945 wurde er zum Wehrdienst eingezogen. 1947 übernahm er das Direktorat der Kunstschule in Linz und leitete dort bis 1951 eine Meisterklasse für Malerei. Er stellte in den 1950er und -60er Jahren regelmäßig in Wien und Linz aus. Das Oberösterreichische Landesmuseum veranstaltete 1959 die Kollektivausstellung „Hauk-Dimmel-Hofmann“ mit über 40 Werken Hauks. Nach dem Krieg war er hauptsachlich als Gestalter von Fresken, Mosaiken und Wandgemälden tätig, die sich an über 50 öffentlichen Bauwerken, vorwiegend in Linz und Wien, befinden.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Austrian artist of the 20th century, especially of the interwar period. Main representative of the New Objectivity, Expressionism and Social Critical Realism. Grew up in Linz in Upper Austria, studied at the Academy of Fine Arts with Alois Delug, Karl Sterrer and Josef Jungwirth. Member of the Hagenbund and the Maerz artists' association. Besides oil paintings, drawings and watercolors, created many works for public spaces, so-called Kunst am Bau projects. In 1928 frescoes for the Chamber of Labor in Linz, 1936 frescoes for the main train station in Linz and glass windows for the parish church in Sandleiten in Vienna. Friend of Clemens Holzmeister. Important representative of Christian art, in addition to church windows and mosaics, numerous religious paintings and watercolors. Created figure paintings, mosaics, frescoes and landscapes with motifs from the Salzkammergut around the Attersee. Hauk studied from 1918 to 1923 at the Academy of Fine Arts in Vienna under Jungwirth, Sterrer and Delug and exhibited in 1920 for the first time as part of a joint exhibition of the association of artists and art lovers of the "Ring" in Linz. From 1923 on Hauk commuted between Linz and Vienna and worked as a freelance artist. He repeatedly exhibited at the Vienna Secession, the Hagenbund and the Maerz Artists' Association, of which he was a member. From 1927 to 1938 Hauk was a member of the Hagenbund and was later able to work and exhibit in spite of the Nazi regime. Between 1943 and 1945 he was drafted into military service. In 1947 he took over the directorship of the art school in Linz and led a master class for painting until 1951. He exhibited regularly in Vienna and Linz in the 1950s and 1960s. In 1959, the Upper Austrian State Museum organized the collective exhibition "Hauk-Dimmel-Hofmann" with over 40 of Hauk's works. After the war he was mainly active as a designer of frescoes, mosaics and murals that can be found on over 50 public buildings, mainly in Linz and Vienna.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 467
KÜNSTLER UNBEKANNT
Heuträger
Holz, 27 cm Höhe
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE € 400 - 600
STARTPREIS / STARTING PRICE € 400
UNKNOWN ARTIST
Hay carrier
Wood, 27cm height
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 468
KARL HAUK* (Klosterneuburg 1898 - 1974 Wien)
Bauer im Süden, 1926
Kohle/Papier, 22,5 x 28,7 cm
monogrammiert HK, datiert 26
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 800 - 1600
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 800
KARL HAUK* (Klosterneuburg 1898 - 1974 Vienna)
Southern Farmer, 1926
charcoal/paper, 22,5 x 28,7 cm
monogrammed HK, dated 26
Österreichischer Künstler des 20. Jahrhunderts, v.a. der Zwischenkriegszeit. Hauptvertreter der Neuen Sachlichkeit, des Expressionismus und sozialkritischen Realismus. Wuchs in Linz in Oberösterreich auf, studierte an der Akademie der bildenden Künste bei Alois Delug, Karl Sterrer und Josef Jungwirth. Mitglied des Hagenbundes und der Künstlervereinigung Maerz. Schuf neben Ölgemälden, Zeichnungen und Aquarellen viele Arbeiten für den öffentlichen Raum, sog. Kunst am Bau Projekte. 1928 Fresken für die Arbeiterkammer in Linz, 1936 Fresken für den Hauptbahnhof in Linz und Glasfenster für die Pfarrkirche in Sandleiten in Wien. Befreundet mit Clemens Holzmeister. Wichtiger Repräsentant der christlichen Kunst, neben Kirchenfenstern und Mosaiken auch zahlreiche religiöse Gemälde und Aquarelle. Schuf Figurenbilder, Mosaike, Fresken und Landschaften mit Motiven aus dem Salzkammergut rund um den Attersee. Hauk studierte 1918 bis 1923 an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Jungwirth, Sterrer und Delug und stellte 1920 erstmals im Rahmen einer Gemeinschaftsausstellung der Vereinigung von Künstlern und Kunstfreunden des „Rings“ in Linz aus. Hauk pendelte ab 1923 zwischen Linz und Wien und arbeitete als freischaffender Künstler. Er stellte wiederholt in der Wiener Secession, im Hagenbund sowie im Rahmen der Künstlervereinigung Maerz, deren Mitglied er war, aus. Von 1927 bis 1938 war Hauk Mitglied des Hagenbundes und konnte später trotz des NS-Regimes unbehelligt arbeiten und ausstellen. Zwischen 1943 und 1945 wurde er zum Wehrdienst eingezogen. 1947 übernahm er das Direktorat der Kunstschule in Linz und leitete dort bis 1951 eine Meisterklasse für Malerei. Er stellte in den 1950er und -60er Jahren regelmäßig in Wien und Linz aus. Das Oberösterreichische Landesmuseum veranstaltete 1959 die Kollektivausstellung „Hauk-Dimmel-Hofmann“ mit über 40 Werken Hauks. Nach dem Krieg war er hauptsachlich als Gestalter von Fresken, Mosaiken und Wandgemälden tätig, die sich an über 50 öffentlichen Bauwerken, vorwiegend in Linz und Wien, befinden.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Austrian artist of the 20th century, especially of the interwar period. Main representative of the New Objectivity, Expressionism and Social Critical Realism. Grew up in Linz in Upper Austria, studied at the Academy of Fine Arts with Alois Delug, Karl Sterrer and Josef Jungwirth. Member of the Hagenbund and the Maerz artists' association. Besides oil paintings, drawings and watercolors, created many works for public spaces, so-called Kunst am Bau projects. In 1928 frescoes for the Chamber of Labor in Linz, 1936 frescoes for the main train station in Linz and glass windows for the parish church in Sandleiten in Vienna. Friend of Clemens Holzmeister. Important representative of Christian art, in addition to church windows and mosaics, numerous religious paintings and watercolors. Created figure paintings, mosaics, frescoes and landscapes with motifs from the Salzkammergut around the Attersee. Hauk studied from 1918 to 1923 at the Academy of Fine Arts in Vienna under Jungwirth, Sterrer and Delug and exhibited in 1920 for the first time as part of a joint exhibition of the association of artists and art lovers of the "Ring" in Linz. From 1923 on Hauk commuted between Linz and Vienna and worked as a freelance artist. He repeatedly exhibited at the Vienna Secession, the Hagenbund and the Maerz Artists' Association, of which he was a member. From 1927 to 1938 Hauk was a member of the Hagenbund and was later able to work and exhibit in spite of the Nazi regime. Between 1943 and 1945 he was drafted into military service. In 1947 he took over the directorship of the art school in Linz and led a master class for painting until 1951. He exhibited regularly in Vienna and Linz in the 1950s and 1960s. In 1959, the Upper Austrian State Museum organized the collective exhibition "Hauk-Dimmel-Hofmann" with over 40 of Hauk's works. After the war he was mainly active as a designer of frescoes, mosaics and murals that can be found on over 50 public buildings, mainly in Linz and Vienna.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 470
KARL JETZINGER* (St. Martin 1933 - 2012 Wien)
Brüder, 1975
Gips, 18 x 8,5 x 7 cm
auf Sockelboden signiert Jetzinger und datiert 1975
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 400 - 600
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 400
KARL JETZINGER* (St. Martin 1933 - 2012 Vienna)
Brothers, 1975
plaster, 18 x 8,5 x 7 cm
on base signed Jetzinger and dated 1975
Karl Jetzinger war ein österreichischer Bildhauer des 20. Jahrhunderts, Vertreter der Moderne nach 1950. Nach einer Tischlerausbildung beschäftigte er sich ab 1950 zunehmend mit der Bildhauerei. Nach einem halben Jahr brach er sein Studium der Bildhauerei bei Hans Knesl an der Akademie für angewandte Kunst ab, weil er Existenzprobleme hatte. Ab 1961 war er als freischaffender Künstler tätig und nahm an Ausstellungen teil. Viele seiner Figuren zeigen junge Menschen, Kinder als Erinnerungen an seine eigene Kindheit. Seine Werke zeichnen sich durch Schlichtheit und Innerlichkeit aus, er schuf viele Skulpturen für Kirchen in Wien.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Karl Jetzinger was an Austrian sculptor of the 20th century, a representative of modernism after 1950. After training as a carpenter, he increasingly focused on sculpture from 1950 onwards. After half a year he broke off his studies in sculpture with Hans Knesl at the Academy of Applied Arts because he was having financial difficulties. From 1961 he worked as a freelance artist and took part in exhibitions. Many of his figures show young people, children as memories of his own childhood. His works are characterized by simplicity and inwardness, he created many sculptures for churches in Vienna.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 471
KARL HAUK* (Klosterneuburg 1898 - 1974 Wien)
Paar in Landschaft
Öl/Platte, 39,5 x 50 cm
signiert Hauk
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 1200 - 2400
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 1200
KARL HAUK* (Klosterneuburg 1898 - 1974 Vienna)
Couple in landscape
oil/board, 39,5 x 50 cm
signed Hauk
Österreichischer Künstler des 20. Jahrhunderts, v.a. der Zwischenkriegszeit. Hauptvertreter der Neuen Sachlichkeit, des Expressionismus und sozialkritischen Realismus. Wuchs in Linz in Oberösterreich auf, studierte an der Akademie der bildenden Künste bei Alois Delug, Karl Sterrer und Josef Jungwirth. Mitglied des Hagenbundes und der Künstlervereinigung Maerz. Schuf neben Ölgemälden, Zeichnungen und Aquarellen viele Arbeiten für den öffentlichen Raum, sog. Kunst am Bau Projekte. 1928 Fresken für die Arbeiterkammer in Linz, 1936 Fresken für den Hauptbahnhof in Linz und Glasfenster für die Pfarrkirche in Sandleiten in Wien. Befreundet mit Clemens Holzmeister. Wichtiger Repräsentant der christlichen Kunst, neben Kirchenfenstern und Mosaiken auch zahlreiche religiöse Gemälde und Aquarelle. Schuf Figurenbilder, Mosaike, Fresken und Landschaften mit Motiven aus dem Salzkammergut rund um den Attersee. Hauk studierte 1918 bis 1923 an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Jungwirth, Sterrer und Delug und stellte 1920 erstmals im Rahmen einer Gemeinschaftsausstellung der Vereinigung von Künstlern und Kunstfreunden des „Rings“ in Linz aus. Hauk pendelte ab 1923 zwischen Linz und Wien und arbeitete als freischaffender Künstler. Er stellte wiederholt in der Wiener Secession, im Hagenbund sowie im Rahmen der Künstlervereinigung Maerz, deren Mitglied er war, aus. Von 1927 bis 1938 war Hauk Mitglied des Hagenbundes und konnte später trotz des NS-Regimes unbehelligt arbeiten und ausstellen. Zwischen 1943 und 1945 wurde er zum Wehrdienst eingezogen. 1947 übernahm er das Direktorat der Kunstschule in Linz und leitete dort bis 1951 eine Meisterklasse für Malerei. Er stellte in den 1950er und -60er Jahren regelmäßig in Wien und Linz aus. Das Oberösterreichische Landesmuseum veranstaltete 1959 die Kollektivausstellung „Hauk-Dimmel-Hofmann“ mit über 40 Werken Hauks. Nach dem Krieg war er hauptsachlich als Gestalter von Fresken, Mosaiken und Wandgemälden tätig, die sich an über 50 öffentlichen Bauwerken, vorwiegend in Linz und Wien, befinden.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Austrian artist of the 20th century, especially of the interwar period. Main representative of the New Objectivity, Expressionism and Social Critical Realism. Grew up in Linz in Upper Austria, studied at the Academy of Fine Arts with Alois Delug, Karl Sterrer and Josef Jungwirth. Member of the Hagenbund and the Maerz artists' association. Besides oil paintings, drawings and watercolors, created many works for public spaces, so-called Kunst am Bau projects. In 1928 frescoes for the Chamber of Labor in Linz, 1936 frescoes for the main train station in Linz and glass windows for the parish church in Sandleiten in Vienna. Friend of Clemens Holzmeister. Important representative of Christian art, in addition to church windows and mosaics, numerous religious paintings and watercolors. Created figure paintings, mosaics, frescoes and landscapes with motifs from the Salzkammergut around the Attersee. Hauk studied from 1918 to 1923 at the Academy of Fine Arts in Vienna under Jungwirth, Sterrer and Delug and exhibited in 1920 for the first time as part of a joint exhibition of the association of artists and art lovers of the "Ring" in Linz. From 1923 on Hauk commuted between Linz and Vienna and worked as a freelance artist. He repeatedly exhibited at the Vienna Secession, the Hagenbund and the Maerz Artists' Association, of which he was a member. From 1927 to 1938 Hauk was a member of the Hagenbund and was later able to work and exhibit in spite of the Nazi regime. Between 1943 and 1945 he was drafted into military service. In 1947 he took over the directorship of the art school in Linz and led a master class for painting until 1951. He exhibited regularly in Vienna and Linz in the 1950s and 1960s. In 1959, the Upper Austrian State Museum organized the collective exhibition "Hauk-Dimmel-Hofmann" with over 40 of Hauk's works. After the war he was mainly active as a designer of frescoes, mosaics and murals that can be found on over 50 public buildings, mainly in Linz and Vienna.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 472
HANS KNESL* (Bad Pirawarth 1905 - 1971 Wien)
Mappe mit 6 Lithografien, 1970
Lithografien/Papier, jeweils 50,5 x 35,5 cm und nummeriert 10
Wiese mit Löwenzahn, Akt im Freien, Sitzender Akt, Häuserzeile, Porträt mit Akt, Sitzende Akte
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 300 - 600
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 300
HANS KNESL* (Bad Pirawarth 1905 - 1971 Vienna)
Portfolio of 6 lithographs, 1970
lithographs/paper, each 50,5 x 35,5 cm and numbered 10
Meadow with dandelions, Female nude, Sitting female nude, Houses, Portrait with nude, sitting female nudes
Hans Knesl wuchs in einfachen Verhältnissen in Bad Pirawarth bei Wien auf. Nach dem frühen Tod seiner Mutter lebte er überwiegend in seiner Gedankenwelt. Sein Vater fand für ihn eine Lehrstelle in Lage (Lippe), wo Hans Knesl 1920 bis 1924 eine Ausbildung zum Steinmetz erhielt. Hernach studierte er in Wien Bildhauerei an der Akademie der bildenden Künste bei Hans Bitterlich und schloss 1930 mit dem Diplom ab. Als freischaffender Künstler blieb Knesl in Wien. Mangels größerer Aufträge fertigte er zunächst Porträts, illustrierte Magazine (Wiener Magazin 1940 bis 1941) und entwarf Modelle für die Porzellanfabrik Metzler & Ortloff in Ilmenau, Thüringen. Dort lernte er Elfriede Dietz kennen, die er 1936 heiratete. Mit dem Anschluss verschlechterte sich die berufliche Situation von Hans Knesl weiter, da sein Stil nicht den Vorstellungen der Nazis entsprach und sein Werk als „entartet“ eingestuft wurde. 1941 wurde Knesl eingezogen, aber kurz vor Kriegsende aus gesundheitlichen Gründen entlassen. Nach dem Krieg verdiente Knesl seinen Lebensunterhalt mit Restaurierungsarbeiten am Wiener Rathaus, der Universität Wien und dem Schloss Laxenburg. Daneben widmete er sich wieder wieder der Bildhauerei. 1949 wurde er Mitglied des Wiener Künstlerhauses. 1951 wurde er Leiter der Meisterklasse für Bildhauerei an die Akademie für angewandte Kunst. Basierend auf der Vermittlung der handwerklichen Fähigkeiten bestand seine Zielsetzung darin, die Schüler bei ihrer eigenständigen künstlerischen Entwicklung zu fördern. Sommeraufenthalte im Waldviertel nutzte Knesl für Arbeiten mit Mühldorfer Marmor. Knesls „Große Stehende“, 1954 im Wiener Stadtpark ausgestellt, verursachte einen Skandal und musste entfernt werden, sein „Stehendes Mädchen“ wurde 1956 schwer beschädigt. In seinen letzten Lebensjahren wandte sich Knesl der Zeichnung und Malerei zu. Sein Werk wurde in der Folge durch zwei große Ausstellungen in Wien einer breiteren Öffentlichkeit nahe gebracht. Für die letzte, 1970, schuf er neun neue Plastiken in weniger als einem Jahr. Knesls in den 1940er und 1950er Jahren entstandene Arbeiten gelten heute als Klassiker der archaisierenden, entindividualisierenden Tendenzen figurativer Kunst. Sein plastischer Realismus der 1960er-Jahre hatte wesentlichen Anteil an der Etablierung neuer, realistischer Strömungen. Seine künstlerischen Problemstellungen gingen primär von der menschlichen Figur aus, die in den verschiedenen künstlerischen Entwicklungsphasen unterschiedlich schematisiert wurden. Knesl blieb lange Zeit der idealisierenden Figur verhaftet, bevor er um 1950 zu einer realistischeren Formgebung fand. In den 1950er Jahren entstanden Figuren mit stark plastischen Akzenten, die bald Skulpturen mit einem stärkeren tektonischen Aufbau wichen. In den 1960er Jahren gelangten beide Gestaltungsrichtungen in seinen „Stehenden“ und „Schreitenden“ zu einer Synthese. Knesl wählte für seine Arbeiten stets harte Steine aus, mit möglichst stiller Zeichnung, damit das Auge des Betrachters nicht von der Form abgelenkt wird. Arbeitete Hans Knesl als Plastiker, so wuchsen seine Figuren durch Hinzufügen kleiner Massepartikel in mehreren Schichten, wie eine Zwiebel. Die Textur der aufgetragenen Tonklümpchen ließ er sichtbar. Hans Knesls Plastiken sind fast alle in Beton gegossen, anfänglich aus Kostengründen.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Hans Knesl grew up in simple circumstances in Bad Pirawarth near Vienna. After his mother's early death, he lived mostly in his own thoughts. His father found him an apprenticeship in Lage (Lippe), where Hans Knesl received training as a stonemason from 1920 to 1924. He then studied sculpture at the Academy of Fine Arts in Vienna under Hans Bitterlich and graduated with a diploma in 1930. Knesl remained in Vienna as a freelance artist. Due to a lack of larger orders, he initially made portraits, illustrated magazines (Wiener Magazin 1940 to 1941) and designed models for the Metzler & Ortloff porcelain factory in Ilmenau, Thuringia. There he met Elfriede Dietz, whom he married in 1936. With the annexation, Hans Knesl's professional situation deteriorated further because his style did not correspond to the ideas of the Nazis and his work was classified as “degenerate”. Knesl was drafted in 1941, but was released shortly before the end of the war for health reasons. After the war, Knesl earned his living by doing restoration work on the Vienna City Hall, the University of Vienna and Laxenburg Palace. He also devoted himself to sculpture again. In 1949 he became a member of the Vienna Künstlerhaus. In 1951 he became head of the master class for sculpture at the Academy of Applied Arts. Based on the teaching of technical skills, its aim was to support the students in their independent artistic development. Knesl used summer stays in the Waldviertel to work with Mühldorf marble. Knesl's “Big Standing One”, exhibited in Vienna's City Park in 1954, caused a scandal and had to be removed; his “Standing Girl” was badly damaged in 1956. In the last years of his life, Knesl turned to drawing and painting. His work was subsequently brought to a wider public through two major exhibitions in Vienna. For the last one, in 1970, he created nine new sculptures in less than a year. Knesl's works created in the 1940s and 1950s are now considered classics of the archaizing, de-individualizing tendencies of figurative art. His plastic realism of the 1960s played a key role in establishing new, realistic movements. His artistic problems were primarily based on the human figure, which was schematized differently in the different phases of artistic development. Knesl remained attached to the idealized figure for a long time before he found a more realistic form around 1950. In the 1950s, figures with strong sculptural accents were created, which soon gave way to sculptures with a stronger tectonic structure. In the 1960s, both design directions achieved a synthesis in his “Standing” and “Striding” works. Knesl always chose hard stones for his works, with drawings that were as quiet as possible so that the viewer's eye was not distracted from the shape. When Hans Knesl worked as a sculptor, his figures grew by adding small particles of mass in several layers, like an onion. He left the texture of the applied clay lumps visible. Almost all of Hans Knesl's sculptures are cast in concrete, initially for cost reasons.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 473
LOIS PREGARTBAUER* (Misselsdorf 1899 - 1971 Wien)
Konvolut aus zwei Werken
Venedig
Radierung/Papier, 29,8 x 39,5 cm
verso Nachlassstempel Prof. Lois Pregartbauer
Strohdachhaus, 1917
Grafitstift/Papier, 25,5 x 36 cm
monogrammiert P, beschriftet Strohdachhaus, 1917, Kat. Nr. 24, verso Nachlassstempel Prof. Lois Pregartbauer
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 80 - 150
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 80
LOIS PREGARTBAUER* (Misselsdorf 1899 - 1971 Vienna)
Bundle of two works
Venice
etching/paper, 29,8 x 39,5 cm
verso estate stamp Prof. Lois Pregartbauer
House with a thatched roof, 1917
graphite pen/paper 25,5 x 36 cm
monogrammed P, inscribed Strohdachhaus, 1917, Kat. Nr. 24, verso estate stamp Prof. Lois Pregartbauer
Lois Pregartbauer (Alois Pregartbauer, Louis Pregartbauer, Luis Pregartbauer) war ein österreichischer Maler und Zeichner. Er studierte jeweils kurz an der Akademie der bildenden Künste, der Technischen Hochschule und der Kunstgewerbeschule in Wien, und er nahm Privatunterricht bei Otto Erich Wagner (Wiener Kinetismus) und beim Bühnenbildner Remigius Geyling. Im Wesentlichen gilt Pregartbauer als Autodidakt. Er war Mitglied des Hagenbund, Wien (1931 - 38), des Wiener Künstlerhauses (1938 - 45 und ab 1963) und der Wiener Secession (1946-63). Stilistisch blieb Pregartbauers Werk von der „Neuen Sachlichkeit“ Anfang der Dreißigerjahre bis zu konstruktivistischen Tendenzen nach 1945 überwiegend dem Gegenständlichen verpflichtet. Seine höchste Meisterschaft erreichte er in der Kohlezeichnung und der Pastellmalerei. 1937 war Lois Pregartbauer Teil des Gründerkollektivs für die 1938 verbotene und 1945 wiedererschiene Kulturzeitschrift „Plan“. 1946 wirkte er an der Ausarbeitung des Gründungsprogramms für die Kunstschule der Stadt Linz (Gründungspräsident 1947 – 1949: Karl Hauk) mit. Der Pregartbauer war im Hauptberuf 1913 bis 1950 im Technischen Dienst bei den Wiener Verkehrsbetrieben tätig und leistete in beiden Weltkriegen Militärdienst.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Lois Pregartbauer (Alois Pregartbauer, Louis Pregartbauer, Luis Pregartbauer) was an Austrian painter and draftsman. He studied briefly at the Academy of Fine Arts, the Technische Hochschule (Technical College) and the Kunstgewerbeschule (School of Applied Arts) in Vienna, and he took private lessons from Erich Wagner (Vienna Kineticism) and stage designer Remigius Geyling. Essentially, Pregartbauer is considered an autodidact. He was a member of the Hagenbund, Vienna (1931-38), the Vienna Künstlerhaus (1938-45 and from 1963) and the Vienna Secession (1946-63). Stylistically, Pregartbauer's work from the "New Objectivity" in the early 1930s to constructivist tendencies after 1945 remained predominantly committed to the representational. He achieved his highest mastery in charcoal drawing and pastel painting. In 1937, Lois Pregartbauer was part of the founding collective for the cultural magazine “Plan”, which was banned in 1938 and republished in 1945. In 1946 he worked on the founding program for the art school of the city of Linz (founding president 1947-1949: Karl Hauk). Pregartbauer worked in the technical service for the Wiener Verkehrsbetriebe (Vienna Public Transport) from 1913 to 1950 and did military service in both world wars.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 477
HANS FRONIUS* (Sarajevo 1903 - 1988 Mödling)
Konvolut aus drei Drucken
Krankenbett, 1927
Holzschnitt/Papier, 29,9 x 24,8 cm
signiert Hans Fronius, datiert 1927
Liebespaar mit Pferdewagen, 1927
Holzschnitt/Papier, 30 x 24,9 cm
signiert Hans Fronius, datiert 1927
Pferdewagen, 1927
Holzschnitt/Papier, 31,2 x 23,4 cm
signiert Hans Fronius, datiert 1927
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 200 - 400
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 200
HANS FRONIUS* (Sarajevo 1903 - 1988 Mödling)
Bundle of three prints
Sickbed, 1927
woodcut/paper, 29,9 x 24,8 cm
signed Hans Fronius, dated 1927
Couple with dray, 1927
woodcut/paper, 30 x 24,9 cm
signed Hans Fronius, dated 1927
Dray, 1927
woodcut/paper, 31,2 x 23,4 cm
signed Hans Fronius, dated 1927
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 483
EDUARD ROBITSCHKO* (Linz 1915 - 1999 Wien)
Figurine
Gips, orange gefasst, 27 x 12,8 x 8,1 cm
signiert Robitschko
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 400 - 800
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 400
EDUARD ROBITSCHKO* (Linz 1915 - 1999 Vienna)
Figurine
plaster, set in orange, 27 x 12,8 x 8,1 cm
signed Robitschko
Eduard Robitschko war ein österreichischer Bildhauer und Schüler von Fritz Wotruba. Er trat vor allem mit Kunst im öffentlichen Raum in Wien hervor. Er schuf unter anderem die denkmalgeschützten keramischen Wandreliefs „Arbeit“ und „Feiertag“ in der städtischen Wohnhausanlage Dürauergasse in Wien Hernals. Es handelt sich dabei um die früheste Arbeit in einem Gemeindebau zum Thema Freizeit und die einzige Gegenüberstellung zum Thema Arbeit. Von ihm stammt auch das Schrammel-Denkmal in der Dornbacher Straße in Wien, das dem Wiener Musiker und Komponisten Josef Schrammel und dem Schrammelquartett (Josef Schrammel, Johann Schrammel, Anton Strohmayer und Georg Dänzer) gewidmet ist.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Eduard Robitschko was an Austrian sculptor and student of Fritz Wotruba. He emerged primarily with art in public spaces in Vienna. Among other things, he created the listed ceramic wall reliefs “Work” and “Holiday” in the Dürauergasse urban residential complex in Hernals, Vienna. This is the earliest work in a community building on the topic of leisure and the only comparison on the topic of work. He also created the Schrammel monument on Dornbacher Strasse in Vienna, which is dedicated to the Viennese musician and composer Josef Schrammel and the Schrammel Quartet (Josef Schrammel, Johann Schrammel, Anton Strohmayer and Georg Dähner).
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 484
OTHMAR EDER* (geboren 1955 in Kufstein)
Vorfrühling, 1982
Aquarell/Papier, 50 x 70,5 cm
signiert O. Eder, datiert 82
betitelt Vorfrühling und gewidmet Für Mathilde und Peter
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 200 - 400
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 200
OTHMAR EDER* (born 1955 in Kufstein)
Early spring, 1982
watercolor/paper, 50 x 70,5 cm
signed O. Eder, dated 82, titled Vorfrühling and dedicated Fuer Mathilde und Peter
Othmar Eder ist ein österreichischer bildender Künstler. Er studierte 1977 bis 1982 an der Akademie der Bildenden Künste in Wien. Studienreisen führten ihn in den frühen Achtzigerjahren nach Peru, Ecuador, Bolivien, Mexiko und Guatemala. 1982 übersiedelte der Künstler in die Schweiz. Er lebt und arbeitet in Stettfurt im Thurgau. In den Jahren 1988 – 1999 verbrachte er jeweils mehrere Monate in der Karthause Ittingen. 1990 wurde Eder Mitglied der Tiroler Künstlerschaft. Seit 1991 beteiligt sich Eder regelmäßig an Gruppenausstellungen in Österreich, Deutschland und der Schweiz. 1998 nahm er an „Direct“, einer Schau aktueller Tiroler Kunst in Madrid, teil. Eders erste Einzelausstellung fand 1991 im Museum der Stadt Lienz im Schloss Bruck statt; seither rege Ausstellungstätigkeit in der Schweiz und in Österreich. Othmar Eder hat im Laufe seiner künstlerischen Tätigkeit zahlreiche Preise, Auszeichnungen und Stipendien errungen: u. a. ein Rom-Stipendium des österreichischen Bundesministeriums für Unterricht und Kunst 1989, ein Paris-Stipendium des Kantons Zürich 1993, einen Werkbeitrag des Kantons Zürich sowie ein Chios-Stipendium des Landes Tirol 1995, den Förderpries des Landes Tirol 1996, den Preis Montafon des Kunstforums 1999, einen Romaufenthalt im Künstlerhaus Paliando des Landes Tirol 2000 und den Deutsch-Schweizerischen Kunstpreis zu 500 Jahren Kanton Schaffhausen 2001.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Othmar Eder is an Austrian visual artist. He studied at the Academy of Fine Arts in Vienna from 1977 to 1982. Study trips in the early 1980s took him to Peru, Ecuador, Bolivia, Mexico and Guatemala. The artist moved to Switzerland in 1982. He lives and works in Stettfurt in Thurgau. Between 1988 and 1999, he spent several months at the Karthause Ittingen. In 1990, Eder became a member of the Tyrolean Artists' Association. Since 1991, Eder has regularly participated in group exhibitions in Austria, Germany and Switzerland. In 1998 he took part in "Direct", a show of contemporary Tyrolean art in Madrid. Eder's first solo exhibition took place in 1991 at the Museum of the City of Lienz in Bruck Castle; since then he has exhibited extensively in Switzerland and Austria. In the course of his artistic career, Othmar Eder has won numerous prizes, awards and scholarships, including a Rome scholarship from the Austrian Federal Ministry for Education and the Arts in 1989, a Paris scholarship from the Canton of Zurich in 1993, a work grant from the Canton of Zurich and a Chios scholarship from the Province of Tyrol in 1995, the Förderpries from the Province of Tyrol in 1996, the Montafon Prize from the Kunstforum in 1999, a stay in Rome at the Paliando artists' residence from the Province of Tyrol in 2000 and the German-Swiss Art Prize for 500 years of the Canton of Schaffhausen in 2001.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 485
KONVOLUT AUS FÜNF WERKEN MODERNER DRUCKGRAFIK*
Irene Amberger (geboren 1989 in Mödling)
Die Träne, 2010
Siebdruck/Papier, 20,8 x 29,5 cm
verso nummeriert und signiert 27/50 Irene Amberger, aus der Edition Jugendfrei Blatt 15
Katharina Blum (lebt in Wien)
Information, 2007
Siebdruck/Papier, 21,2 x 29,6 cm
signiert K. Blum , datiert 2007, im Druck beschriftet Informant, aus der Edition Jugendfrei Blatt 5
Jeremias Altmann (geboren 1989 in Wien)
Modell 16, 2010
Aquatinta/Papier, 14,8 x 20,5 cm
signiert Jeremias, datiert 2010, nummeriert 27/50, aus der Edition Jugendfrei, Blatt 16
Jeremias Altmann (geboren 1989 in Wien)
Palimpsest, 2011
Radierung/Papier, 19,8 x 27 cm
verso nummeriert und signiert 27/50 Jeremias, aus der Edition Jugendfrei Baltt 18
Martin Bischof (geboren 1979 in Bludenz)
Verschauter Raum, 2010
Lithografie/Papier, 21,4 x 29 cm
verso nummeriert, betitelt und signiert 27/50 Welt/ verschauter Raum Martin Bischof, aus der Edition Jugendfrei Blatt 14
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 100 - 200
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 100
BUNDLE OF FIVE MODERN PRINTS*
Irene Amberger, born 1989 in Moedling
Tear, 2010
silkscreen/paper, 20,8 x 29,5 cm
verso numbered and signed 27/50 Irene Armberger, from the edition Jugendfrei sheet 15
Katharina Blum, lives in Vienna
Information, 2007
silkscreen/paper, 21,2 x 29,6 cm
signed K. Blum, dated 2007, labelled in print Informant, from the edition Jugendfrei sheet 5
Jeremias Altmann, born 1989 in Vienna
Modell 16, 2010
aquatint/paper, 14,8 x 20,5 cm
signed Jeremias, dated 2010, numbered 27/50, from the edition Jugendfrei sheet, 16
Jeremias Altmann, born 1989 in Vienna
Palimpsest, 2011
etching/paper, 19,8 x 27 cm
verso numbered and signed 27/50, from the edition Jugenfrei Sheet 18
Martin Bischof, born 1979 in Vienna
World space, 2010
lithography/paper, 21,4 x 29 cm
verso numbered, titled and signed 27/50 Welt/ verschauter Raum Martin Bischof, from the edition Jugendfrei sheet 14
Jeremias Altmann studierte Grafik und Druckgrafik an der Universität für angewandte Kunst Wien. Seit seinem Abschluss im Jahr 2015 ist er hauptsächlich in den Bereichen Grafik und Malerei tätig. Altmann lebt und arbeitet in Wien. Sein Werk ist geprägt von der seriellen Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Themen, zu denen Altmann eine eigene Bildsprache entwickelt. In der Serie „Young Prophesies“ rekonstruiert der Künstler seine eigenen Kindheitszeichnungen. Gleichzeitig begeistert sich Altmann für das Innenleben technischer Geräte und deren morphologische Veränderungen im Laufe der Zeit, die zum Ausgangspunkt der Serie „Maschinen“ wurden. Seine Serien „Ear Collection“ und „Had Work“ hinterfragen Traditionen der klassischen Porträtmalerei und den universellen Ansatz künstlerischer Produktion. Neben zahlreichen weiteren Ausflügen in Kurzfilm- und Installationsprojekte stellte Altmann in der Saatchi Gallery in London aus, seine Arbeiten wurden in Österreich, Frankreich, Deutschland, Ungarn, Serbien, Indien, Kanada und China gezeigt. Irene Amberger studierte ab 2006 an der Kunstschule Wien. 2009 war ein Linolschnitt aus ihrer Hand Teil des Umschlagskonzepts des Jahrbuchs der Kunstschule. Martin Bischof studierte 2006 bis 2010 Druckgraphik an der Wiener Kunstschule. 2010 bis 2015 studierte er Malerei und Grafik bei Ursula Hübner an der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung in Linz. Die Diplomprüfung bestand er mit Auszeichnung. 2013 nahm er zusätzlich ein Studium der Kulturwissenschaften an der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung in Linz auf. Katharina Blum hat an der Malerschule Leesdorf der HTL Baden studiert. Sie ist Druckgrafikerin bei Wiener Unart.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Jeremias Altmann studied graphics and printmaking at the University of Applied Arts Vienna. Since graduating in 2015, he has mainly worked in graphic art and painting. Altmann lives and works in Vienna. His work is determined by the serial examination of different topics, to which Altmann develops his own visual language. In the series "Young Prophesies", the artist reconstructs his own childhood drawings. At the same time, Altmann is enthusiastic about the inner workings of technical equipment and their morphologic changes over time, which became the starting point for the series "Machines". His series "Ear Collection" and "Had Work" question traditions of classical portraiture and the universal approach to artistic production. In addition to numerous other excursions into short film and installation projects, Altmann has exhibited at the Saatchi Gallery, London; his work has been shown in Austria, France, Germany, Hungary, Serbia, India, Canada, and China. From 2006, Irene Amberger studied at Kunstschule Wien (Art School Vienna). In 2009, one of her linocuts made it on the cover of the yearbook of the Art School. Martin Bischof studied printmaking at the Vienna Art School from 2006 to 2010. From 2010 to 2015. he studied painting and graphics with Ursula Hübner at the University of Art and Industrial Design in Linz. He passed the diploma examination with distinction. In 2013 he also began studying cultural studies at the University of Art and Industrial Design in Linz. Katharina Blum studied at the Malerschule Leesdorf (Leesdorf School of Painting) of HTL Baden. She is a graphic artist at Wiener Unart.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 487
ALFRED HRDLICKA* (Wien 1928 - 2009 Wien)
Der Todeskuss, 1970
Radierung/Kupferdruckkarton, 39 x 49,6 cm
signiert Hrdlicka, datiert 1970, nummeriert 24/99
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 200 - 300
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 200
ALFRED HRDLICKA* (Vienna 1928 - 2009 Vienna)
Kiss of death, 1970
etching/copperplate engraving cardboard, 39 x 49,6 cm
signed Hrdlicka, dated 1970, numbered 24/99
Alfred Hrdlicka war ein österreichischer Bildhauer, Maler, Zeichner, Grafiker, Schachspieler und Schriftsteller. Ein Vetter von ihm ist der Münchner Jazzmusiker Franz „Litschie“ Hrdlička. Ohnmacht in Geschichte und Gegenwart, in Krieg, Gewalt und Faschismus, sind bevorzugte Themen seiner künstlerischen Arbeiten, in denen er nicht der allgemeinen Tendenz zur Abstraktion folgte, sondern beständig seinen eigenen figurativ-expressiven Stil weiterentwickelte, der in seiner Grundhaltung dem Realismus verpflichtet blieb. Hrdlicka studierte Malerei an der Akademie der bildenden Künste in Wien, bei Albert Paris Gütersloh und Josef Dobrowsky. Hernach wechselte er an der Akademie zur Bildhauerei bei Fritz Wotruba. Ab 1955 betrieb Hrdlicka mit Georg Eisler, Fritz Martinz und Rudolf Schönwald eine Lithowerkstatt in Wien. Mit Martinz hatte er 1960 seine erste Ausstellung „Skulptur, Malerei und Grafik“ in der Wiener Zedlitzhalle. International bekannt wurde er 1964, als er gemeinsam mit Herbert Boeckl Österreich auf der 32. Biennale di Venezia vertrat. 1967 fertigte er für die Stadt Wien eine Büste von Bundespräsident Karl Renner an. Begleitet wurde deren Aufstellung von wütenden Protesten der „Liga gegen entartete Kunst“ bezeichnete. Hrdlicka war Professor an der Staatlichen Akademie der Bildenen Künste Stuttgart, der Hochschule für bildende Künste Hamburg, der Hochschule der Künste in Berlin und der Universität für Angewandte Kunst Wien. Bedeutende Stuttgarter Schüler waren etwa Manfred Bercher, Herbert A. Böhm, Heinz Dress, Gabriele Gebele, Elisabeth Habenicht, Joachim von Heimburg, Fritz Gerd Hoffmann, Susanne Knorr, Bert Mahringer, Cornelia Rühlicke, Hans Daniel Sailer, Manfred Bercher, Herbert A. Böhm, Susanne Knorr, Felix Sommer, Reinhard Bombsch, Herbert Göser, Ursula Kärcher, Alfons Koller, Angela Laich, Chu Hwan Lim, Birgit Müller, Markus Rapp, Joachim Sauter, Johann Schickinger, Michael Schützenberger, Eva-Maria Schwarz, Helmut Stowasser, Kurt Tassotti, Mehmet Yagur, Gerhard Zirkelbach, Dietrich Klinge und Markus Matthias Rapp. Als Grafiker fiel Hrdlicka Mitte der Sechzigerjahre etwa mit dem Radierzyklus „Roll over Mondrian“, in dem er sich formal mit Piet Mondrian auseinandersetzte. In Berlin schuf er den Plötzenseer Totentanz für die Gedenkstätte der NS-Opfer. In Wuppertal stellte er eine Skulptur von Friedrich Engels („Die starke Linke“) auf. Hrdlicka selbst hat das auf dem Albertinaplatz in Wien enthüllte Mahnmal gegen Krieg und Faschismus als sein wichtigstes Werk bezeichnet. Hrdlicka war mit dem deutschen Sozialisten Oskar Lafontaine befreundet. Gemeinsam mit Peter Turrini und Manfred Deix schuf er während der Waldheim-Affäre 1986 ein meterhohes Pferd.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Alfred Hrdlicka was an Austrian sculptor, painter, draftsman, graphic artist, chess player and writer. A cousin of his is the Munich jazz musician Franz “Litschie” Hrdlička. Powerlessness in history and the present, in war, violence and fascism, are favorite themes of his artistic works, in which he did not follow the general tendency towards abstraction, but rather constantly developed his own figurative-expressive style, which remained fundamentally committed to realism. Hrdlicka studied painting at the Academy of Fine Arts in Vienna, with Albert Paris Gütersloh and Josef Dobrowsky. He then switched to sculpture at the academy with Fritz Wotruba. From 1955, Hrdlicka ran a lithographic workshop in Vienna with Georg Eisler, Fritz Martinz and Rudolf Schönwald. With Martinz he had his first exhibition “Sculpture, Painting and Graphics” in the Zedlitzhalle in Vienna in 1960. He became internationally known in 1964 when, together with Herbert Boeckl, he represented Austria at the 32nd Venice Biennale. In 1967 he made a bust of Federal President Karl Renner for the city of Vienna. Their installation was accompanied by angry protests from the “League Against Degenerate Art”. Hrdlicka was a professor at the State Academy of Fine Arts Stuttgart, the University of Fine Arts Hamburg, the University of the Arts in Berlin and the University of Applied Arts Vienna. Important Stuttgart students included Manfred Bercher, Herbert A. Böhm, Heinz Dress, Gabriele Gebele, Elisabeth Habenicht, Joachim von Heimburg, Fritz Gerd Hoffmann, Susanne Knorr, Bert Mahringer, Cornelia Rühlicke, Hans Daniel Sailer, Manfred Bercher, Herbert A. Böhm , Susanne Knorr, Felix Sommer, Reinhard Bombsch, Herbert Göser, Ursula Kärcher, Alfons Koller, Angela Laich, Chu Hwan Lim, Birgit Müller, Markus Rapp, Joachim Sauter, Johann Schickinger, Michael Schützenberger, Eva-Maria Schwarz, Helmut Stowasser, Kurt Tassotti, Mehmet Yagur, Gerhard Zirkelbach, Dietrich Klinge and Markus Matthias Rapp. As a graphic artist, Hrdlicka became interested in the etching cycle “Roll over Mondrian” in the mid-1960s, in which he formally dealt with Piet Mondrian. In Berlin he created the Plötzensee Dance of Death for the memorial to the Nazi victims. In Wuppertal he erected a sculpture by Friedrich Engels (“The Strong Left”). Hrdlicka himself described the memorial against war and fascism unveiled on Albertinaplatz in Vienna as his most important work. Hrdlicka was friends with the German socialist Oskar Lafontaine. Together with Peter Turrini and Manfred Deix, he created a meter-high horse during the Waldheim affair in 1986.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 488
ADOLF FROHNER* (Großinzersdorf 1934 - 2007 Wien)
Konvolut aus drei Werken
Sechs Silhouetten
Radierung/Papier, 20,3 x 15,4 cm
signiert Frohner
im Druck signiert Frohne
Zwei Frauen
Radierung/Papier, 20,2 x 15,4 cm
Frauenkörper
Radierung/Papier, 20,1 x 15,4 cm
signiert Frohner
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 150 - 300
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 150
ADOLF FROHNER* (Groszinzersdorf 1934 - 2007 Vienna)
Bundle of three works
Six silhouettes
etching/paper, 20,3 x 15,4 cm
signed Frohner
signed in the plate Frohne
Two women
etching/paper, 20,2 x 15,4 cm
Female body
etching/paper, 20,1 x 15,4 cm
signed Frohner
1952 übersiedelte Frohner, der das Malen autodidaktisch erlernt hatte, nach Wien und wurde Gasthörer bei Herbert Boeckl an der Wiener Akademie der bildenden Künste. Ab 1955 war Frohner als Werbegrafiker für den Verband der Elektroindustrie tätig, ab 1959 als Kunstkritiker. Mit Hilfe Boeckls erhielt er 1961 ein Stipendium, das ihm einen Studienaufenthalt in Paris ermöglichte, wo er die Nouveaux Realistes kennenlernte und beschloss, als freischaffender Künstler zu arbeiten. 1962 stellte er in der Galerie Junge Generation in Wien aus. Als Vertreter der Objekt- und Aktionskunst war er an der dreitägigen Einmauerung zusammen mit Hermann Nitsch und Otto Muehl sam Manifest Die Blutorgel im Jahr 1962 und am Zustandekommen des Wiener Aktionismus beteiligt. Nach der Trennung von den Wiener Aktionisten arbeitete er im Pariser Atelier Daniel Spoerris. Einer breiten, internationalen Öffentlichkeit wurde er als Vertreter Österreichs bei der Biennale von São Paulo 1969 bekannt. 1970 nahm er an der Biennale von Venedig teil. Später wandte er sich in Malerei und Grafik dem Tafelbild zu. Ein wiederkehrendes Motiv in Frohners Bildern ist Gewalt, oft dargestellt durch gefesselte Frauen, denen Gewalt angetan wird. 1972 wurde Frohner mit dem Österreichischen Staatspreis ausgezeichnet, und er begann seine Tätigkeit als Professor an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien. Von 1985 bis 2005 leitete er eine Meisterklasse für Malerei. 1987 wurde er zum Dekan gewählt, war von 1989 bis 1991 Prorektor und von 1999 bis 2005 Vorstand des Instituts für bildende Kunst. Frohner war ab 1978 Mitglied der Freimaurerloge Zur Bruderkette und 1997 Gründungsmitglied der Loge Voltaire Zur weißen Kugel.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
In 1952, Frohner, who had learnt to paint by himself, moved to Vienna and became a guest student of Herbert Boeckl at the Vienna Academy of Fine Arts. From 1955, Frohner worked as a commercial artist for the Association of the Electrical Industry, and from 1959 as an art critic. With Boeckl's help, he received a scholarship in 1961 that enabled him to study in Paris, where he became acquainted with the Nouveaux Realistes and decided to work as a freelance artist. In 1962, he exhibited at the Galerie Junge Generation in Vienna. As a representative of object and action art, he was involved in the three-day walled-in exhibition together with Hermann Nitsch and Otto Muehl sam Manifesto Die Blutorgel in 1962 and in the emergence of Viennese Actionism. After separating from the Viennese Actionists, he worked in Daniel Spoerri's studio in Paris. He became known to a broad international public as Austria's representative at the São Paulo Biennial in 1969. In 1970, he took part in the Venice Biennale. He later turned to panel painting and graphic art. He later turned to panel painting and graphic art. A recurring motif in Frohner's paintings is violence, often depicted by bound women to whom violence is inflicted. In 1972, Frohner was honoured with the Austrian State Prize and began working as a professor at the University of Applied Arts in Vienna. From 1985 to 2005, he taught a masterclass in painting. He was elected Dean in 1987, was Vice-Rector from 1989 to 1991 and Head of the Institute of Fine Arts from 1999 to 2005. Frohner was a member of the Masonic Lodge Zur Bruderkette from 1978 and a founding member of the Voltaire Lodge Zur weißen Kugel in 1997.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 490
JOHANNES FESSL* (Zwettl 1947 - 1997)
Wirthaus, 1995
Radierung/Papier, 20,5 x 12,7 cm
signiert Johannes , datiert 95
nummeriert 19/95
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 100 - 200
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 100
JOHANNES FESSL* (Zwettl 1947 - 1997)
Tavern, 1995
etching/paper, 20,5 x 12,7 cm
signed Johannes, dated 95
numbered 19/95
Der aus dem Waldviertel stammende Johannes Fessl studierte von 1966 bis 1970 an der Höheren Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt in Wien. Nach seinem Abschluss war er als freischaffender Maler, Grafiker und Illustrator tätig. Fessl übersiedelte 1983 ins Waldviertel, wo er in Wurmbrand bei Groß Gerungs gemeinsam mit seiner Frau die Atelie-Galerie eröffnete. Fessls Techniken waren Ölmalerei, Öltempera, Tempera, Aquarell, Zeichnung, Radierung und Holzschnitt. Zu seinen bevorzugten Motiven gehörten das Waldviertel und bizarre Alltagsszenen. Nach seinem plötzlichen Tod wurde sein Lebenswerk durch seine Gattin und seine Tochter in der Galerie Edition Zwettltal weitergeführt.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Johannes Fessl, who comes from the Waldviertel, studied from 1966 to 1970 at the Higher Graphic Teaching and Research Institute in Vienna. After graduating, he worked as a freelance painter, graphic designer and illustrator. Fessl moved to the Waldviertel in 1983, where he and his wife opened the Atelie Gallery in Wurmbrand near Groß Gerungs. Fessl's techniques included oil painting, oil tempera, tempera, watercolor, drawing, etching and woodcut. His favorite motifs included the Waldviertel and bizarre everyday scenes. After his sudden death, his life's work was continued by his wife and daughter in the Edition Zwettltal gallery.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 512
ALFRED KORNBERGER* (Wien 1933 - 2002 Wien)
Sitzender Akt
Mischtechnik/Papier, 53,2 x 41,8 cm
doppelt signiert Kornberger
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE € 800 - 1600
STARTPREIS / STARTING PRICE € 800
ALFRED KORNBERGER* (Vienna 1933 - 2002 Vienna)
Sitting nude
mixed media/paper, 53,2 x 41,8 cm
twice signed Kornberger
Der österreichische Maler und Grafiker Alfred Kornberger studierte Malerei bei Robin Christian Andersen an der Akademie der bildenden Künste in Wien. 1956 schloss er das Studium mit dem Diplom ab und erhielt die Goldene Füger-Medaille. Stilistisch setzte er sich mit den unterschiedlichen Facetten der klassischen Moderne auseinander und ließ sich von Pablo Picassos Spätwerk genauso inspirieren wie von den Darstellungen surrealistischer Künstler. In frühen Jahren widmete er sich unterschiedlichen Themen aus der Welt der Industrie sowie topografischen Darstellungen. Später wandte er sich beinahe ausschließlich der Darstellung des weiblichen Aktes zu. Das Werk Kornbergers reiht sich ein in die große österreichische Tradition körperbetonter Kunst, die von Egon Schiele bis Alfred Hrdlicka reicht. Die Alfred Kornberger Foundation wurde mit dem Ziel gegründet, Kornbergers Werk national und international nachhaltig zu etablieren und neben der bereits erfolgten Aufarbeitung der Malarbeiten auch das grafische Werk aufzuarbeiten.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
The Austrian painter and graphic artist Alfred Kornberger studied painting with Robin Christian Andersen at the Academy of Fine Arts in Vienna. In 1956, he completed his studies with a diploma and received the Golden Füger Medal. Stylistically, he dealt with the different facets of classical modernism and was inspired by Pablo Picasso's late work as well as by the depictions of surrealist artists. In his early years he devoted himself to various topics from the world of industry as well as topographical representations. Later he turned almost exclusively to depicting the female nude. Kornberger's work fits into the great Austrian tradition of physical art, which extends from Egon Schiele to Alfred Hrdlicka. The Alfred Kornberger Foundation was founded with the aim of establishing Kornberger's work sustainably nationally and internationally and, in addition to the work already done on the painting work, also on processing the graphic work.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 514
GEORG KÖNIGSTEIN* (geboren 1937 in Wien)
Liebespaar
Farblinolschnitt/Papier, 42,1 x 29,8 cm
signiert Georg Koenigstein, datiert 2007
monogrammiert im Druck GK07
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 60 - 100
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 60
GEORG KOENIGSTEIN* (born 1937 in Vienna)
Lovers
color linocut/paper, 42,1 x 29,8 cm
signed Georg Koenigstein, dated 2007
monogrammed in print GK07
Georg Königstein ist ein österreichischer Maler, Grafiker, Illustrator, Pressendrucker und Verleger. Er studierte ab 1955 an der Akademie der bildenden Künste in Wien und schloss auch ein Studium in Geschichte und Pädagogik an der Universität Wien ab. Zusätzlich dazu absolvierte er Kurse am Cooper Union College of Art in New York. 1971 bis 1998 war Königstein Professor an der Pädagogischen Hochschule und 1984 bis 2003 Mitglied des wissenschaftlich-künstlerischen Beirates des Theodor-Körner-Stiftungsfonds. Gemeinsam mit seiner Frau Christine Königstein geb. Vesely gründete er 1987 die Edition Königstein zur Herausgabe bibliophiler Bücher mit eigener Druckwerkstatt in Klosterneuburg. Königstein ist Mitglied der Internationalen Vereinigung für Hochdruck Xylon. In jungen Jahren hielt er sich in Paris und New York auf und übernahm die Einflüsse von Paul Cezanne und Pablo Picasso in sein eigenes künstlerisches Schaffen. In seinem Frühwerk setzte er sich mit der kubistischen Formensprache auseinander und entwickelte, ohne die Gegenständlichkeit zu verlassen, eine eigenständige Ausdrucksweise. Im Zentrum seines Schaffens stehen Landschaften und weibliche Körper, welche durch gegenständliche Attribute eine tiefergehende Bedeutung erlangen. Seine Werke zeichnen sich durch eine gekonnte Mischung aus kubistischer Form- und expressionistischer Farbgebung aus. Neben der Malerei beschäftigt sich Königstein auch mit unterschiedlichen Drucktechniken, wie der Radierung, dem Holzschnitt und dem Farblinolschnitt mit verlorener Platte. Diese Druckgrafiken werden in Künstlerbüchern und signierten Kleinauflagen österreichischer Gegenwartsautoren eingebunden.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Georg Königstein is an Austrian painter, graphic artist, illustrator, press printer and publisher. He studied at the Academy of Fine Arts in Vienna from 1955 and also completed a degree in history and education at the University of Vienna. In addition, he completed courses at the Cooper Union College of Art in New York. From 1971 to 1998 Königstein was a professor at the University of Education and from 1984 to 2003 a member of the scientific and artistic advisory board of the Theodor Körner Foundation Fund. Together with his wife Christine Königstein née Vesely, he founded Edition Königstein in 1987 to publish bibliophile books with its own printing workshop in Klosterneuburg. Königstein is a member of the International Association for High Pressure Xylon. At a young age he spent time in Paris and New York and incorporated the influences of Paul Cezanne and Pablo Picasso into his own artistic work. In his early work he dealt with the cubist formal language and, without abandoning the objectivity, developed his own style of expression. At the center of his work are landscapes and female bodies, which acquire a deeper meaning through representational attributes. His works are characterized by a skilful mixture of cubist forms and expressionist colors. In addition to painting, Königstein also deals with various printing techniques, such as etching, woodcut and colored linocut with lost plate. These prints are included in artist books and signed small editions by contemporary Austrian authors.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 515
GEORG KÖNIGSTEIN* (geboren 1937 in Wien)
Paar
Acryl/Karton, 39,9 x 49,9 cm
signiert Koenigstein, datiert 2000
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 400 - 800
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 400
GEORG KOENIGSTEIN* (born 1937 in Vienna)
Couple
acrylic/cardboard, 39,9 x 49,9 cm
signed Koenigstein, dated 2000
Georg Königstein ist ein österreichischer Maler, Grafiker, Illustrator, Pressendrucker und Verleger. Er studierte ab 1955 an der Akademie der bildenden Künste in Wien und schloss auch ein Studium in Geschichte und Pädagogik an der Universität Wien ab. Zusätzlich dazu absolvierte er Kurse am Cooper Union College of Art in New York. 1971 bis 1998 war Königstein Professor an der Pädagogischen Hochschule und 1984 bis 2003 Mitglied des wissenschaftlich-künstlerischen Beirates des Theodor-Körner-Stiftungsfonds. Gemeinsam mit seiner Frau Christine Königstein geb. Vesely gründete er 1987 die Edition Königstein zur Herausgabe bibliophiler Bücher mit eigener Druckwerkstatt in Klosterneuburg. Königstein ist Mitglied der Internationalen Vereinigung für Hochdruck Xylon. In jungen Jahren hielt er sich in Paris und New York auf und übernahm die Einflüsse von Paul Cezanne und Pablo Picasso in sein eigenes künstlerisches Schaffen. In seinem Frühwerk setzte er sich mit der kubistischen Formensprache auseinander und entwickelte, ohne die Gegenständlichkeit zu verlassen, eine eigenständige Ausdrucksweise. Im Zentrum seines Schaffens stehen Landschaften und weibliche Körper, welche durch gegenständliche Attribute eine tiefergehende Bedeutung erlangen. Seine Werke zeichnen sich durch eine gekonnte Mischung aus kubistischer Form- und expressionistischer Farbgebung aus. Neben der Malerei beschäftigt sich Königstein auch mit unterschiedlichen Drucktechniken, wie der Radierung, dem Holzschnitt und dem Farblinolschnitt mit verlorener Platte. Diese Druckgrafiken werden in Künstlerbüchern und signierten Kleinauflagen österreichischer Gegenwartsautoren eingebunden.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Georg Königstein is an Austrian painter, graphic artist, illustrator, press printer and publisher. He studied at the Academy of Fine Arts in Vienna from 1955 and also completed a degree in history and education at the University of Vienna. In addition, he completed courses at the Cooper Union College of Art in New York. From 1971 to 1998 Königstein was a professor at the University of Education and from 1984 to 2003 a member of the scientific and artistic advisory board of the Theodor Körner Foundation Fund. Together with his wife Christine Königstein née Vesely, he founded Edition Königstein in 1987 to publish bibliophile books with its own printing workshop in Klosterneuburg. Königstein is a member of the International Association for High Pressure Xylon. At a young age he spent time in Paris and New York and incorporated the influences of Paul Cezanne and Pablo Picasso into his own artistic work. In his early work he dealt with the cubist formal language and, without abandoning the objectivity, developed his own style of expression. At the center of his work are landscapes and female bodies, which acquire a deeper meaning through representational attributes. His works are characterized by a skilful mixture of cubist forms and expressionist colors. In addition to painting, Königstein also deals with various printing techniques, such as etching, woodcut and colored linocut with lost plate. These prints are included in artist books and signed small editions by contemporary Austrian authors.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 516
GEORG KÖNIGSTEIN* (geboren 1937 in Wien)
Heißluftballonfahrt
Farblinolschnitt/Papier, 42,1 x 30 cm
signiert Georg Koenigstein, datiert 2007
nummeriert VI/X
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 60 - 100
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 60
GEORG KOENIGSTEIN* (born 1937 in Vienna)
Hot air balloon ride
color linocut/paper, 42,1 x 30 cm
signed Georg Koenigstein, dated 2007
numbered VI/X
Georg Königstein ist ein österreichischer Maler, Grafiker, Illustrator, Pressendrucker und Verleger. Er studierte ab 1955 an der Akademie der bildenden Künste in Wien und schloss auch ein Studium in Geschichte und Pädagogik an der Universität Wien ab. Zusätzlich dazu absolvierte er Kurse am Cooper Union College of Art in New York. 1971 bis 1998 war Königstein Professor an der Pädagogischen Hochschule und 1984 bis 2003 Mitglied des wissenschaftlich-künstlerischen Beirates des Theodor-Körner-Stiftungsfonds. Gemeinsam mit seiner Frau Christine Königstein geb. Vesely gründete er 1987 die Edition Königstein zur Herausgabe bibliophiler Bücher mit eigener Druckwerkstatt in Klosterneuburg. Königstein ist Mitglied der Internationalen Vereinigung für Hochdruck Xylon. In jungen Jahren hielt er sich in Paris und New York auf und übernahm die Einflüsse von Paul Cezanne und Pablo Picasso in sein eigenes künstlerisches Schaffen. In seinem Frühwerk setzte er sich mit der kubistischen Formensprache auseinander und entwickelte, ohne die Gegenständlichkeit zu verlassen, eine eigenständige Ausdrucksweise. Im Zentrum seines Schaffens stehen Landschaften und weibliche Körper, welche durch gegenständliche Attribute eine tiefergehende Bedeutung erlangen. Seine Werke zeichnen sich durch eine gekonnte Mischung aus kubistischer Form- und expressionistischer Farbgebung aus. Neben der Malerei beschäftigt sich Königstein auch mit unterschiedlichen Drucktechniken, wie der Radierung, dem Holzschnitt und dem Farblinolschnitt mit verlorener Platte. Diese Druckgrafiken werden in Künstlerbüchern und signierten Kleinauflagen österreichischer Gegenwartsautoren eingebunden.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Georg Königstein is an Austrian painter, graphic artist, illustrator, press printer and publisher. He studied at the Academy of Fine Arts in Vienna from 1955 and also completed a degree in history and education at the University of Vienna. In addition, he completed courses at the Cooper Union College of Art in New York. From 1971 to 1998 Königstein was a professor at the University of Education and from 1984 to 2003 a member of the scientific and artistic advisory board of the Theodor Körner Foundation Fund. Together with his wife Christine Königstein née Vesely, he founded Edition Königstein in 1987 to publish bibliophile books with its own printing workshop in Klosterneuburg. Königstein is a member of the International Association for High Pressure Xylon. At a young age he spent time in Paris and New York and incorporated the influences of Paul Cezanne and Pablo Picasso into his own artistic work. In his early work he dealt with the cubist formal language and, without abandoning the objectivity, developed his own style of expression. At the center of his work are landscapes and female bodies, which acquire a deeper meaning through representational attributes. His works are characterized by a skilful mixture of cubist forms and expressionist colors. In addition to painting, Königstein also deals with various printing techniques, such as etching, woodcut and colored linocut with lost plate. These prints are included in artist books and signed small editions by contemporary Austrian authors.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 517
GEORG KÖNIGSTEIN* (geboren 1937 in Wien)
Lützelsee, 1998
Öl/Leinwand, 50 x 60,4 cm
signiert Königstein, datiert 98
verso beschriftet Lützelsee bei Hombrechtikon
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE € 800 - 1200
STARTPREIS / STARTING PRICE € 800
GEORG KOENIGSTEIN* (born 1937 in Vienna)
Luetzelsee, 1998
oil/canvas, 50 x 60,4 cm
signed Koenigstein, dated 98
verso inscribed Luetzelsee bei Hombrechtikon
Georg Königstein ist ein österreichischer Maler, Grafiker, Illustrator, Pressendrucker und Verleger. Er studierte ab 1955 an der Akademie der bildenden Künste in Wien und schloss auch ein Studium in Geschichte und Pädagogik an der Universität Wien ab. Zusätzlich dazu absolvierte er Kurse am Cooper Union College of Art in New York. 1971 bis 1998 war Königstein Professor an der Pädagogischen Hochschule und 1984 bis 2003 Mitglied des wissenschaftlich-künstlerischen Beirates des Theodor-Körner-Stiftungsfonds. Gemeinsam mit seiner Frau Christine Königstein geb. Vesely gründete er 1987 die Edition Königstein zur Herausgabe bibliophiler Bücher mit eigener Druckwerkstatt in Klosterneuburg. Königstein ist Mitglied der Internationalen Vereinigung für Hochdruck Xylon. In jungen Jahren hielt er sich in Paris und New York auf und übernahm die Einflüsse von Paul Cezanne und Pablo Picasso in sein eigenes künstlerisches Schaffen. In seinem Frühwerk setzte er sich mit der kubistischen Formensprache auseinander und entwickelte, ohne die Gegenständlichkeit zu verlassen, eine eigenständige Ausdrucksweise. Im Zentrum seines Schaffens stehen Landschaften und weibliche Körper, welche durch gegenständliche Attribute eine tiefergehende Bedeutung erlangen. Seine Werke zeichnen sich durch eine gekonnte Mischung aus kubistischer Form- und expressionistischer Farbgebung aus. Neben der Malerei beschäftigt sich Königstein auch mit unterschiedlichen Drucktechniken, wie der Radierung, dem Holzschnitt und dem Farblinolschnitt mit verlorener Platte. Diese Druckgrafiken werden in Künstlerbüchern und signierten Kleinauflagen österreichischer Gegenwartsautoren eingebunden.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Georg Königstein is an Austrian painter, graphic artist, illustrator, press printer and publisher. He studied at the Academy of Fine Arts in Vienna from 1955 and also completed a degree in history and education at the University of Vienna. In addition, he completed courses at the Cooper Union College of Art in New York. From 1971 to 1998 Königstein was a professor at the University of Education and from 1984 to 2003 a member of the scientific and artistic advisory board of the Theodor Körner Foundation Fund. Together with his wife Christine Königstein née Vesely, he founded Edition Königstein in 1987 to publish bibliophile books with its own printing workshop in Klosterneuburg. Königstein is a member of the International Association for High Pressure Xylon. At a young age he spent time in Paris and New York and incorporated the influences of Paul Cezanne and Pablo Picasso into his own artistic work. In his early work he dealt with the cubist formal language and, without abandoning the objectivity, developed his own style of expression. At the center of his work are landscapes and female bodies, which acquire a deeper meaning through representational attributes. His works are characterized by a skilful mixture of cubist forms and expressionist colors. In addition to painting, Königstein also deals with various printing techniques, such as etching, woodcut and colored linocut with lost plate. These prints are included in artist books and signed small editions by contemporary Austrian authors.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 518
GEORG KÖNIGSTEIN* (geboren 1937 in Wien)
Tanz
Farblinolschnitt/Papier, 48,9 x 32,9 cm
signiert Georg Koenigstein, datiert 2005
nummeriert X/X, monogrammiert im Druck GK5
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 60 - 100
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 60
GEORG KOENIGSTEIN* (born 1937 in Vienna)
Dance
color linocut/paper, 48,9 x 32,9 cm
signed Georg Koenigstein, dated 2005
numbered X/X, monogrammed in print GK5
Georg Königstein ist ein österreichischer Maler, Grafiker, Illustrator, Pressendrucker und Verleger. Er studierte ab 1955 an der Akademie der bildenden Künste in Wien und schloss auch ein Studium in Geschichte und Pädagogik an der Universität Wien ab. Zusätzlich dazu absolvierte er Kurse am Cooper Union College of Art in New York. 1971 bis 1998 war Königstein Professor an der Pädagogischen Hochschule und 1984 bis 2003 Mitglied des wissenschaftlich-künstlerischen Beirates des Theodor-Körner-Stiftungsfonds. Gemeinsam mit seiner Frau Christine Königstein geb. Vesely gründete er 1987 die Edition Königstein zur Herausgabe bibliophiler Bücher mit eigener Druckwerkstatt in Klosterneuburg. Königstein ist Mitglied der Internationalen Vereinigung für Hochdruck Xylon. In jungen Jahren hielt er sich in Paris und New York auf und übernahm die Einflüsse von Paul Cezanne und Pablo Picasso in sein eigenes künstlerisches Schaffen. In seinem Frühwerk setzte er sich mit der kubistischen Formensprache auseinander und entwickelte, ohne die Gegenständlichkeit zu verlassen, eine eigenständige Ausdrucksweise. Im Zentrum seines Schaffens stehen Landschaften und weibliche Körper, welche durch gegenständliche Attribute eine tiefergehende Bedeutung erlangen. Seine Werke zeichnen sich durch eine gekonnte Mischung aus kubistischer Form- und expressionistischer Farbgebung aus. Neben der Malerei beschäftigt sich Königstein auch mit unterschiedlichen Drucktechniken, wie der Radierung, dem Holzschnitt und dem Farblinolschnitt mit verlorener Platte. Diese Druckgrafiken werden in Künstlerbüchern und signierten Kleinauflagen österreichischer Gegenwartsautoren eingebunden.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Georg Königstein is an Austrian painter, graphic artist, illustrator, press printer and publisher. He studied at the Academy of Fine Arts in Vienna from 1955 and also completed a degree in history and education at the University of Vienna. In addition, he completed courses at the Cooper Union College of Art in New York. From 1971 to 1998 Königstein was a professor at the University of Education and from 1984 to 2003 a member of the scientific and artistic advisory board of the Theodor Körner Foundation Fund. Together with his wife Christine Königstein née Vesely, he founded Edition Königstein in 1987 to publish bibliophile books with its own printing workshop in Klosterneuburg. Königstein is a member of the International Association for High Pressure Xylon. At a young age he spent time in Paris and New York and incorporated the influences of Paul Cezanne and Pablo Picasso into his own artistic work. In his early work he dealt with the cubist formal language and, without abandoning the objectivity, developed his own style of expression. At the center of his work are landscapes and female bodies, which acquire a deeper meaning through representational attributes. His works are characterized by a skilful mixture of cubist forms and expressionist colors. In addition to painting, Königstein also deals with various printing techniques, such as etching, woodcut and colored linocut with lost plate. These prints are included in artist books and signed small editions by contemporary Austrian authors.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 520
SAVIO VERRA* (geboren 1969 in Nußdorf-Debant)
Vogel, 1992
Mischtechnik/Leinwand, 101 x 70 cm
verso signiert und datiert Savio 92
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 400 - 800
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 400
SAVIO VERRA* (born 1969 in Nussdorf-Debant)
Bird, 1992
mixed media/canvas, 101 x 70 cm
verso signed and dated Savio 92
Savio Verra ist ein zeitgenössischer Künstler, der aus Osttirol stammt und seit 1997 in seinem eigenen Atelier in der Nähe von Gars am Kamp arbeitet. Von 1990 bis 1994 studierte er an der Akademie der bildenden Künste bei Anton Lehmden und Josef. Savio Verra nimmt mit seinen Bildern und Skulpturen österreichweit an Ausstellungen und Veranstaltungen teil. Zusätzlich beschäftigt sich Savio mit dem Bau von Gitarren. Seine Werke befinden sich unter anderem in den Sammlungen des Landes Tirol, des Landes Niederösterreich der Stadt Lienz sowie der Sammlung Angerlehner, Wels.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Savio Verra is a contemporary artist who comes from East Tyrol and has been working in his own studio near Gars am Kamp since 1997. From 1990 to 1994 he studied at the Academy of Fine Arts with Anton Lehmden and Josef. Savio Verra takes part in exhibitions and events throughout Austria with his paintings and sculptures. Savio is also involved in building guitars. His works can be found, among others, in the collections of the State of Tyrol, the State of Lower Austria, the city of Lienz and the Angerlehner Collection, Wels.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 523
PETER ROBERT KEIL* (geboren 1942 in Züllichau)
Konvolut aus 15 Ölgemälden
jeweils Öl/Platte, ca. 117 x 66 cm
jeweils signiert Keil und datiert zwischen 74 und 75
Beigabe: Körperskulptur, Acryl auf Kunststoff, 80 x 40 x 20 cm
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE € 3000 - 6000
STARTPREIS / STARTING PRICE € 3000
PETER ROBERT KEIL* (born 1942 in Zuellichau)
Bundle of 15 oil paintings
each oil/plate, about 117 x 66 cm
each signed Keil and dated between 74 and 75
including: bodysculpture, acrylic on plastic, 80 x 40 x 20 cm
Peter Robert Keil ist ein zeitgenössischer deutscher Maler und Bildhauer. Er verbrachte seine frühe Jugend in West-Berlin und beschäftige sich vor allem mit expressionistischen Künstlern wie Pablo Picasso. Der aus Ost-Berlin stammende Maler Otto Nagel wurde ab etwa 1954 sein künstlerischer Mentor. 1956 begann Keil eine Ausbildung zum Kunstschlosser und besuchte danach die Hochschule der Künste in Berlin. Mit dem Bau der Berliner Mauer brach der Kontakt zu Nagel ab, Keil verlegte seinen Wohnsitz zunehmend ins Ausland. Mit dem Studium an der Hochschule kam Keil in Kontakt mit anderen Künstlern seiner Generation, wie Georg Baselitz, Eugen Schönebeck, Markus Lüpertz und Joachim Schmettau. In seiner Zeit auf Mallorca traf er zudem mehrfach mit Joan Miró in dessen Atelier zusammen. In seinen Anfängen orientiert sich Keil am deutschen Expressionismus, thematisiert Großstadtmillieus und Randfiguren der Gesellschaft. Ab den 1960er Jahren und seiner Zeit in Paris entwickelte er einen spontaneren und dynamischeren Malstil, den er während seiner Londoner Jahre und schließlich als Teil der Berliner Neuen Wilden zu Beginn der 80er Jahre weiter entwickelte. Die Verwendung intensiver fast greller Farben, sowie der Verzicht auf eine realistische Gegenständlichkeit sind seitdem die typischen Merkmale seines Malstils. Der Farbauftrag ist rasch und schnell sowie gelegentlich pastos und die Motive seiner Bilder werden immer wieder durch Graffiti-Elemente zusätzlich verfremdet. Thematisch bevorzugt Keil menschliche Figuren, Porträts, Großstadtszenen, Landschaften und Blumenstilleben. Ab den frühen 1960er Jahren bezog Keil Ateliers in Paris, London, Berlin und in den USA. Heute lebt und arbeitet er in Bayern, Berlin und Los Angeles.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Peter Robert Keil is a contemporary German painter and sculptor. He spent his early youth in West Berlin and was primarily concerned with expressionist artists such as Pablo Picasso. The painter Otto Nagel, who came from East Berlin, became his artistic mentor from around 1954. In 1956, Keil began training as an art locksmith and then attended the University of the Arts in Berlin. With the construction of the Berlin Wall, contact with Nagel broke off, and Keil increasingly moved abroad. While studying at the university, Keil came into contact with other artists of his generation, such as Georg Baselitz, Eugen Schönebeck, Markus Lüpertz and Joachim Schmettau. During his time on Mallorca he also met Joan Miró several times in his studio. In his early days, Keil orientated himself towards German Expressionism, addressing big city milieus and marginal figures in society. From the 1960s and his time in Paris, he developed a more spontaneous and dynamic style of painting, which he continued to develop during his London years and finally as part of the Berlin Neue Wilden in the early 1980s. Since then, the typical features of his painting style have been the use of intense, almost garish colors and the renunciation of realistic objectivity. The application of paint is quick and quick and occasionally impasto, and the motifs of his pictures are repeatedly alienated by graffiti elements. In terms of subject matter, Keil prefers human figures, portraits, urban scenes, landscapes and floral still lifes. From the early 1960s, Keil moved into studios in Paris, London, Berlin and the USA. Today he lives and works in Bavaria, Berlin and Los Angeles.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 532
MONIKA VERHOEVEN* (geboren 1941 in Graz)
Konvolut von drei Akt Zeichnungen
Liegender weibl. Akt II, 1997
Bleistift/Papier, 29,2 x 42 cm
verso monogrammiert und datiert MV 97
Liegender, 1995
Kugelschreiber/Papier, 19,3 x 27,5 cm
verso monogrammiert und datiert MV 95
Liegender weibl. Akt I, 1998
Bleistift/Papier, 21 x 29,5 cm
verso monogrammiert und datiert MV 98
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 100 - 200
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 100
MONIKA VERHOEVEN* (born 1941 in Graz)
Bundle of three nude sketches
Reclining female nude II, 1997
pencil/paper, 29,2 x 42 cm
verso monogrammed and dated MV 97
Reclining figure, 1995
ball pen/paper, 19,3 x 27,5 cm
verso monogrammed and dated MV 95
Reclining female nude I, 1998
pencil/paper, 21 x 29,5 cm
verso monogrammed and dated MV 98
Monika Verhoeven ist eine zeitgenössische, österreichische Künstlerin, die vor allem als Bildhauerin tätig ist. Sie studierte an der Akademie für angewandte Kunst in Wien (dekorative Gestaltung und Textil bei Margarethe Rader-Soulek. Das Jahr 1985 markiert den Beginn ihrer bildhauerischen Arbeit. 1991 bis 1996 war Verhoeven Gründungsmitglied des Wiener Kunstvereins Figur; seit 2000 ist sie Lehrbeauftragte im Fach Bildhauerei an der Universität für angewandte Kunst. 2002 wurde die Künstlerin mit dem Österreichischen Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst ausgezeichnet. Verhoeven lebt und arbeitet in Wien.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Monika Verhoeven is a contemporary Austrian artist who works primarily as a sculptor. She studied at the Academy of Applied Arts in Vienna (decorative design and textiles with Margarethe Rader-Soulek. The year 1985 marks the beginning of her sculptural work. From 1991 to 1996 Verhoeven was a founding member of the Vienna Kunstverein Figur; since 2000 she has been a lecturer in sculpture at the University of Applied Arts. The artist was awarded the Austrian Cross of Honor for Science and Art in 2002. Verhoeven lives and works in Vienna.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 533
JOSEF MIKL* (Wien 1929 - 2008 Wien)
Sohn des Künstler, 1963
Tusche/Papier, 42 x 30,7 cm
signiert J. Mikl, datiert 63
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE € 1000 - 1600
STARTPREIS / STARTING PRICE € 1000
JOSEF MIKL* (Vienna 1929 - 2008 Vienna)
The artist's son, 1963
indian ink/paper, 42 x 30,7 cm
signed J. Mikl, dated 63
Josef Mikl war ein österreichischer Künstler. Von 1946 bis 1948 besuchte er die Höhere Graphische Lehr- und Versuchsanstalt in Wien. Danach studierte er, von 1948 bis 1955, an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Josef Dobrowsky, ohne ein Abschlussdiplom zu erwerben. 1956 gründete er mit Wolfgang Hollegha, Markus Prachensky und Arnulf Rainer die Künstlergruppe „Galerie nächst St. Stephan“. 1962 wurde sein Sohn Franz Wibmer geboren, der ebenfalls Maler ist. 1964 stellte Mikl auf der documenta III aus; 1977 nahm er an der documenta 6 teil. 1968 vertrat Mikl Österreich bei der Biennale in Venedig. Von 1969 bis 1997 war Mikl Professor an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Mikl vertrat einen abstrakten Realismus mit der menschlichen Figur als zentralem Thema. Ein besonderer Stellenwert kam bei ihm der Zeichnung zu. 2023 wurde der Gemeindebau in der Schönbrunner Straße 242 im 12. Wiener Gemeindebezirk (Meidling) in Josef-Mikl-Hof benannt.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Josef Mikl was an Austrian artist. From 1946 to 1948, he attended the Höhere Graphische Lehr- und Versuchsanstalt in Vienna. From 1948 to 1955, he went on to study at the Academy of Fine Arts in Vienna under Josef Dobrowsky, without obtaining a final diploma. In 1956, he founded the artist group “Galerie nächst St. Stephan” with Wolfgang Hollegha, Markus Prachensky and Arnulf Rainer. His son Franz Wibmer, who is also a painter, was born in 1962. In 1964, Mikl exhibited at documenta III; In 1977 he took part in documenta 6. In 1968, Mikl represented Austria at the Venice Biennale. From 1969 to 1997, Mikl was a professor at the Academy of Fine Arts in Vienna. Mikl represented abstract realism with the human figure as the central theme. Drawings were of particular importance to him. In 2023, the Gemeindebau (Municipal Tenement Building) at Schönbrunner Straße 242 in Vienna's 12th district (Meidling) was named Josef-Mikl-Hof.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 534
ANSELM GLÜCK* (geboren in Linz, 1950)
Menschenmenge, 1986
Bleistift und Buntstift/Papier, 50 x 65,5 cm
datiert 1986
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE € 300 - 600
STARTPREIS / STARTING PRICE € 300
ANSELM GLUECK* (born 1950 in Linz)
Crowd, 1986
pencil and colored pencil/paper, 50 x 65,5 cm
dated 1986
Anselm Glück ist ein österreichischer Schriftsteller, Maler und Grafiker und lebt seit 1978 in Wien. Nach einer Ausbildung zum Drogisten besuchte er Vorlesungen in Sinologie und Völkerkunde in Wien und studierte vier Semester Gebrauchsgrafik an der Kunsthochschule in Linz. Seit den 1970er Jahren beschäftigt er sich mit experimenteller Literatur, die er zum Teil mit eigenen Illustrationen verknüpft. Er schreibt neben Prosa auch Theaterstücke und Opernlibretti und veranstaltet Poesie-Performances. Parallel zu seiner schriftstellerischen Tätigkeit widmete er sich von Anfang an auch der bildenden Kunst und entwickelte einen eigenständigen, unverkennbaren Stil, der in der poetischen Figuren- und Zeichensprache an Jean Dubuffet und die Art Brut erinnert. Arbeiten von Anselm Glück befinden sich unter anderem im Lentos Kunstmuseum, in der Strabag Sammlung, im Museum Liaunig und in der Kunstsammlung des Landes Oberösterreich.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Anselm Glück is an Austrian writer, painter and graphic artist and has lived in Vienna since 1978. After training as a druggist, he attended lectures in sinology and ethnology in Vienna and studied commercial art for four semesters at the art college in Linz. Since the 1970s he has been working with experimental literature, some of which he combines with his own illustrations. In addition to prose, he also writes plays and opera libretti and organizes poetry performances. Parallel to his writing work, he also devoted himself to the visual arts from the beginning and developed an independent, unmistakable style whose poetic figurative and sign language is reminiscent of Jean Dubuffet and Art Brut. Works by Anselm Glück can be found, among others, in the Lentos Art Museum, in the Strabag Collection, in the Liaunig Museum and in the art collection of the State of Upper Austria.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 535
ANSELM GLÜCK* (geboren in Linz, 1950)
See, 1987
Bleistift und Buntstift/Papier, 50,5 x 71 cm
signiert Anselm, datiert 87
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE € 300 - 600
STARTPREIS / STARTING PRICE € 300
ANSELM GLUECK* (born 1950 in Linz)
Lake, 1987
pencil and colored pencil/paper, 50,5 x 71 cm
signed Anselm, dated 87
Anselm Glück ist ein österreichischer Schriftsteller, Maler und Grafiker und lebt seit 1978 in Wien. Nach einer Ausbildung zum Drogisten besuchte er Vorlesungen in Sinologie und Völkerkunde in Wien und studierte vier Semester Gebrauchsgrafik an der Kunsthochschule in Linz. Seit den 1970er Jahren beschäftigt er sich mit experimenteller Literatur, die er zum Teil mit eigenen Illustrationen verknüpft. Er schreibt neben Prosa auch Theaterstücke und Opernlibretti und veranstaltet Poesie-Performances. Parallel zu seiner schriftstellerischen Tätigkeit widmete er sich von Anfang an auch der bildenden Kunst und entwickelte einen eigenständigen, unverkennbaren Stil, der in der poetischen Figuren- und Zeichensprache an Jean Dubuffet und die Art Brut erinnert. Arbeiten von Anselm Glück befinden sich unter anderem im Lentos Kunstmuseum, in der Strabag Sammlung, im Museum Liaunig und in der Kunstsammlung des Landes Oberösterreich.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Anselm Glück is an Austrian writer, painter and graphic artist and has lived in Vienna since 1978. After training as a druggist, he attended lectures in sinology and ethnology in Vienna and studied commercial art for four semesters at the art college in Linz. Since the 1970s he has been working with experimental literature, some of which he combines with his own illustrations. In addition to prose, he also writes plays and opera libretti and organizes poetry performances. Parallel to his writing work, he also devoted himself to the visual arts from the beginning and developed an independent, unmistakable style whose poetic figurative and sign language is reminiscent of Jean Dubuffet and Art Brut. Works by Anselm Glück can be found, among others, in the Lentos Art Museum, in the Strabag Collection, in the Liaunig Museum and in the art collection of the State of Upper Austria.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 536
OSWALD OBERHUBER* (Meran 1931 - 2020 Wien)
Der Freundin war zu lange, 1982
Buntstift/Papier, 31 x 43 cm
signiert Oberhuber, datiert 82
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE € 800 - 1600
STARTPREIS / STARTING PRICE € 800
OSWALD OBERHUBER* (Merano 1931 - 2020 Vienna)
The friend was too long, 1982
colored pencil/paper, 31 x 43 cm
signed Oberhuber, dated 82, inscribed Der Freundin war zu lange
Oswald Oberhuber war ein österreichischer Maler, Bildhauer und Grafiker. Sein frühes Werk wird dem Informel zugerechnet. Oberhuber lernte 1945 -1949 Bildhauerei an der Bundesgewerbeschule Innsbruck. Im Anschluss daran war Oberhuber an der Akademie der bildenden Künste in Wien Schüler von Fritz Wotruba und an der Akademie in Stuttgart von Willi Baumeister. 1972 vertrat Oberhuber Österreich auf der Biennale von Venedig. 1964/65 war er künstlerischer Berater der Galerie nächst St. Stephan, die er 1973 von Otto Mauer übernahm und bis 1978 leitete. Oberhuber nahm 1977 an der documenta 6 und 1982 an der documenta 7 teil. 1973 wurde er Professor an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien. Oberhuber stellte mit Objektmöbel, Entwürfe, Zeichnungen (1989) und Malerei (1992) zweimal in der Galerie Vorsetzen aus. Oberhuber war mit der Galeristin Rosemarie Schwarzwälder verheiratet. Auszeichnungen: 1978 Preis der Stadt Wien für Bildende Kunst; 1990 Tiroler Landespreis für Kunst; 1990 (?) Österreichischer Staatspreis; 2004 Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse; 2016 Österreichisches Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Oswald Oberhuber was an Austrian painter, sculptor and graphic artist. His early work is attributed to the Informel. Oberhuber learned sculpture at the Bundesgewerbeschule Innsbruck from 1945 -1949. Subsequently, Oberhuber was a student of Fritz Wotruba at the Academy of Fine Arts in Vienna and Willi Baumeister at the Academy in Stuttgart. In 1972 Oberhuber represented Austria at the Venice Biennale. In 1964/65 he was artistic advisor to the Galerie nächst St. Stephan, which he took over from Otto Mauer in 1973 and directed until 1978. Oberhuber participated in documenta 6 in 1977 and documenta 7 in 1982. In 1973 he became a professor at the University of Applied Arts in Vienna. Oberhuber exhibited with object furniture, designs, drawings (1989) and painting (1992) twice in the gallery Vorsetzen. Oberhuber was married to the gallery owner Rosemarie Schwarzwälder. Awards: 1978 Prize of the City of Vienna for Fine Arts; 1990 Tyrolean State Prize for Art; 1990 (?) Austrian State Prize; 2004 Austrian Cross of Honor for Science and Art I. Class; 2016 Austrian Decoration of Honor for Science and Art.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 537
KURT MOLDOVAN* (Wien 1918 - 1977 Wien)
Spiralkopf
Aquatinta Radierung/Papier, 42,9 x 32,2 cm
signiert Moldovan, nummeriert 43/50
aus der Serie Alice im Wunderland
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 150 - 250
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 150
KURT MOLDOVAN* (Vienna 1918 - 1977 Vienna)
Spiral head
Aquataint etching/paper, 42,9 x 32,2 cm
signed Moldovan, numbered 43/50
from the series Alice in wonderland
Kurt Moldovan war ein österreichischer Künstler, der 1918 in Wien geboren wurde. Nach einer Ausbildung zum Feinmechaniker, studierte er an der Wiener Kunstgewerbeschule Gebrauchs- und Illustrationsgraphik. Während dem zweiten Weltkrieg diente er als Soldat an der Ostfront. Nach dem Krieg studierte er an der Akademie der bildenden Künste unter Sergius Pauser und Herbert Boeckl. 1947 war er Gründungsmitglied des Art-Club. Er unternahm viele Inspirationsreisen und nahm an vielen internationalen Ausstellungen teil, u.a. an der Weltausstellung 1958 in Brüssel. Zu seinen Bekannten gehörten Ernst Fuchs, Ingeborg Bachmann, Friedensreich Hundertwasser und vor allem sein langjähriger Freund Paul Flora. Er ist für seine vielseitigen Arbeiten bekannt in Grafik, Literatur und Malerei.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Kurt Moldovan was an Austrian artist born in Vienna in 1918. After training as a precision mechanic, he studied commercial and illustration graphics at the Vienna School of Applied Arts. During the Second World War he served as a soldier on the Eastern Front. After the war he studied at the Academy of Fine Arts under Sergius Pauser and Herbert Boeckl. In 1947 he was a founding member of the Art Club. He went on many inspirational trips and took part in many international exhibitions, including the 1958 World Exhibition in Brussels. His acquaintances included Ernst Fuchs, Ingeborg Bachmann, Friedensreich Hundertwasser and, above all, his long-time friend Paul Flora. He is known for his diverse work in graphics, literature and painting.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 538
GEORG PHILIPP WÖRLEN (Dillingen an der Donau 1886 - 1954 Passau)
Konvolut aus zwei Gemälden
Komposition I, 1951
Wachskasein/Malpappe, 32,2 x 44,2 cm
monogrammiert G.Ph.W., datiert 1951
Komposition II, 1951
Wachskasein/Malpappe 32,3 x 44 cm
monogrammiert G. Ph. W., datiert 51, verso signiert, bezeichnet und datiert G. PH Wörlen - Passau / "25 G" 1951, gewidmet s/l Olga G. PH. W.; abgebildet im Werkverzeichnis 2020, S. 241
Schimmelflecken vorhanden
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 800 - 1600
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 800
GEORG PHILIPP WOERLEN (Dillingen at Danube 1886 - 1954 Passau)
Bundle of two paintings
Composition I, 1951
wax casein/cardboard 32,2 x 44,2 cm
monogrammed G. Ph. W., dated 1951, verso signed, entitled and dated, G. Ph. Woerlen - Passau/"21 G" 1951
depicted in the catalogue raisonnné, 2020, p. 239
Composition II, 1951
wax casein/cardboard, 32,3 x 44 cm
monogrammed G. Ph. W., dated 51, verso signed, entitled and dated G. PH Wörlen - Passau / "25 G" 1951, gewidmet s/l Olga G. PH. W.; depicted in catalogue raisonné, 2020, p. 247
mould stains present
Deutscher Maler und Grafiker des 20. Jahrhunderts. Besuchte die Kunstgewerbeschule in Nürnberg, arbeitete als Restaurator im Atelier Altheimer in Regensburg. 1920 Rückkehr nach Passau, als Kunsterzieher am Gymnasium tätig. Mitglied der Künstlergruppe der Fels, wie auch Fritz Fuhrken, Franz Bronstert, Reinhard Hilker und Carry Hauser. 1923/24 auch Mitglied der Gruppe der 6 und ab 1947 Mitglied der Donauwaldgruppe, wie auch Hermann Erbe-Vogel, August Philipp Henneberger, Reinhold Koeppel, Walter Mauder, Wilhelm Niedermayer und Heinz Theuerjahr. 1927 bis 1938 auch Mitglied des Hagenbundes. Frühe Einflüsse des Impressionismus, Anfang der 1920er Jahre Entwicklung in Richtung Expressionismus und Kubismus. In den 1930er Jahren Arbeiten im Stil der Neuen Sachlichkeit, danach entstanden wieder expressionistische Werke. Schuf Landschaften, Porträts und Aktdarstellungen und im Spätwerk auch abstrakte Arbeiten.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
German painter and graphic artist of the 20th century. Attended the School of Arts and Crafts in Nuremberg, worked as a restorer in the Altheimer studio in Regensburg. 1920 Returned to Passau, worked as an art teacher at the Gymnasium. Member of the artist group der Fels, as well as Fritz Fuhrken, Franz Bronstert, Reinhard Hilker and Carry Hauser. 1923/24 also member of the group of 6 and from 1947 member of the Donauwaldgruppe, as also Hermann Erbe-Vogel, August Philipp Henneberger, Reinhold Koeppel, Walter Mauder, Wilhelm Niedermayer and Heinz Theuerjahr. 1927 to 1938 also a member of the Hagenbund. Early influences of Impressionism, early 1920s development toward Expressionism and Cubism. In the 1930s works in the style of New Objectivity, then again created Expressionist works. Created landscapes, portraits and nudes and in the late work also abstract works.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 541
FRANZ EIGNER* (Voitsberg 1931 - 2022 Voitsberg)
Bunt, 1989
Radierung, koloriert/Papier, 35,1 x 39 cm
signiert Franz Eigner, datiert 1989
nummeriert 8908
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 100 - 200
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 100
FRANZ EIGNER* (Voitsberg 1931 - 2022 Voitsberg)
Colorful, 1989
color etching/paper, 35,1 x 39 cm
signed Franz Eigner, dated 1989
numbered 8908
Der Maler Franz Eigner wurde 1931 in Voitsberg geboren. Er war Autodidakt und schloss in Graz eine Ausbildung zum Hauptschullehrer ab. 1962 wurde er in die Sezession unter Pointner aufgenommen. Er stellte international in vielen Ausstellungen aus und erhielt 2011 das goldene Ehrenzeichen des Landes Steiermark.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
The painter Franz Eigner was born in Voitsberg in 1931. He was self-taught and completed training as a secondary school teacher in Graz. In 1962 he was accepted into the secession under Pointner. He exhibited internationally in many exhibitions and received the Gold Medal of Honor from the State of Styria in 2011.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 542
JOSEF ANTON OBERMOSER* (Kitzbühel 1933 - 2016 Kitzbühel)
Komposition, 1982
Öl/Holz, 31,3 x 51,5 cm
monogrammiert JO, datiert 1982
verso Etikett Josef Obermoser Akad. Bildhauer u. Maler
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE € 400 - 600
STARTPREIS / STARTING PRICE € 400
JOSEF ANTON OBERMOSER* (Kitzbuehel 1933 - 2016 Kitzbuehel)
Composition, 1982
oil/wood, 31,3 x 51,5 cm
monogrammed JO, dated 1982
verso label Josef Obermoser Akad. Bildhauer u. Maler
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 550
HEINZ KLIMA* (Innsbruck 1924 - 1967 Innsbruck)
Abstrakte Komposition
Mischtechnik/Papier, 34,7 x 25 cm
Signaturstempel Klima
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 60 - 100
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 60
HEINZ KLIMA* (Innsbruck 1924 - 1967 Innsbruck)
Abtract composition
Mixed media/paper, 34,7 x 25 cm
signaturestamp Klima
Heinz Klima war ein österreichischer Maler und Grafiker und Vertreter der Nachkriegsmoderne. Nach einem abgebrochenen Medizinstudium studierte er ab 1947 an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Josef Dobrowsky, Albert Paris Gütersloh, Sergius Pauser, Fritz Wotruba und Herbert Boeckl. Ab 1952 war er Mitglied der Wiener Secession. Er unternahm Reisen in die Toskana und nach Sizilien. Faszinierte von der französischen Malerei und dem Kubismus und geprägt von den Einflüssen des österreichischen und deutschen Expressionismus näherte er sich formal dem Tachismus und dem Informel an. Klima entwickelte eine eigenständige Formensprache, die er vor allem in seinen Druckgrafiken durch eine reduzierte Ausdrucksform umsetzte. Er schuf vor allem abstrahierte Porträts und Landschaften aber auch reduzierte Figurendarstellungen.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Heinz Klima was an Austrian painter and graphic artist and representative of post-war modernism. After abandoning his medical studies, he studied from 1947 at the Academy of Fine Arts in Vienna with Josef Dobrowsky, Albert Paris Gütersloh, Sergius Pauser, Fritz Wotruba and Herbert Boeckl. From 1952 he was a member of the Vienna Secession. He traveled to Tuscany and Sicily. Fascinated by French painting and Cubism and influenced by the Austrian and German Expressionism, he formally approached Tachisme and Informel. Klima developed an independent formal language, which he implemented primarily in his prints through a reduced form of expression. He primarily created abstract portraits and landscapes but also reduced depictions of figures.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 551
GOTTFRIED MAIRWÖGER* (Tragwein 1951 - 2003 Wien)
Kleine Komposition
Öl/Papier, 10,3 x 14,7 cm
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE € 100 - 200
STARTPREIS / STARTING PRICE € 100
GOTTFRIED MAIRWOEGER* (Tragwein 1951 - 2003 Vienna)
Small composition
oil/paper, 10,3 x 14,7 cm
Gottfried Mairwöger war ein wichtiger Vertreter der abstrakten Malerei in Österreich. Er wurde 1971 in die Meisterklasse Josef Mikl an der Akademie der bildenden Künste in Wien aufgenommen und setzte seine Studien 1973 bei Wolfgang Hollegha fort. 1974 entstanden erste großformatige Ölbilder auf Leinwand und Arbeiten in Öl auf Papier. 1976 brachte die Begegnung mit dem amerikanischen Kunstkritiker Clement Greenberg in der Hamburger Galerie Wentzel die entscheidende Wendung für die weitere künstlerische Arbeit. Der Hollegha-Schüler setzte Ende der 1970er Jahre, beeinflusst vom Abstrakten Expressionismus der zweiten Generation sowie des Colorfield Painting ( Morris Louis, Helen Frankenthaler) die Tradition der österreichischen Nachkriegs-Abstraktion in eigenständiger Weise fort. In den 80er Jahren verwendete Mairwöger stark verdünnte Ölfarben und arbeitet ähnlich der von Helen Frankenthaler entwickelten „Soak-Stain-Technik“ auf ungrundierter Leinwand. Später wurden die opulenten Farbfelder und Farbströme von einer pastösen Malweise mit zum Teil strengen, gestischen Kompositionselementen abgelöst. Ende der 90er Jahre griff Mairwöger die Gestaltungselemente seiner ersten Schaffensperiode erneut auf.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Gottfried Mairwöger was an important representative of abstract painting in Austria. He was admitted to the master class of Josef Mikl at the Academy of Fine Arts in Vienna in 1971 and continued his studies with Wolfgang Hollegha in 1973. In 1974 he produced his first large-scale oil paintings on canvas and works in oil on paper. In 1976, the encounter with the American art critic Clement Greenberg at the Wentzel Gallery in Hamburg brought the decisive turn for further artistic work. In the late 1970s, influenced by second-generation Abstract Expressionism as well as Colorfield Painting (Morris Louis, Helen Frankenthaler), the Hollegha student continued the tradition of Austrian postwar abstraction in an independent manner. In the 1980s, Mairwöger used highly diluted oil paints and worked similarly to the "soak stain technique" developed by Helen Frankenthaler on unprimed canvas. Later, the opulent color fields and color streams were replaced by a pasty painting style with sometimes strict, gestural compositional elements. At the end of the 1990s, Mairwöger again took up the design elements of his first creative period.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 554
ERNST FRIEDRICH* (geboren 1951 in Kevo)
Unbetitelt II
Tusche/Papier, 20,5 x 29,3 cm
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE € 400 - 800
STARTPREIS / STARTING PRICE € 400
ERNST FRIEDRICH* (born 1951 in Kevo)
Untitled II
indian ink/paper, 20,5 x 29,3 cm
Ernst Friedrich wurde 1951 in Utsjoki, einer Teilgemeinde von Kevo in Lappland, Finnland, geboren – oder in Hall i. T., je nach Quelle. Von 1967 bis 1973 arbeitete Friedrich in Tirol als Tischler. Danach wurde er an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Professor Weiler angenommen. Im Jahr 1976 erhielt er den Fügerpreis von der Akademie Wien. Weiters erhielt er u. a. 1986 den Förderungspreis der Stadt Wien und 1989 die Goldene Ehrenmedaille des Künstlerhaus Wien. Friedrich stellt seit 1978 regelmäßig im In- und Ausland aus. Seine Werke wurden bisher u. a. in der Galerie Stadler Paris, im Künstlerhaus in Wien und im Didrichsen Kunstmuseum Helsinki gezeigt. Bekannt wurde Ernst Friedrich für seine grafischen Arbeiten unter Verwendung kalligrafischer Elemente. Er bemalt Notenblätter, Stadtpläne, Fahrscheine und Schulhefte und verarbeitet Bezüge zu unterschiedlichen Orten und Lebenswelten, wie zu Finnland, Ostasien oder auch Friedrichs Hauptstandort Wien.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Ernst Friedrich was born in 1951 in Utsjoki, a sub-municipality of Kevo in Lapland, Finland - or in Hall i. T., depending on the source. From 1967 to 1973, Friedrich worked in Tyrol as a carpenter. He was then accepted at the Academy of Fine Arts in Vienna under Professor Weiler. In 1976, he received the Füger Prize from the Academy of Vienna. Furthermore, he received, among others, the Förderungspreis of the City of Vienna in 1986 and the Golden Medal of Honor of the Künstlerhaus Wien in 1989. Friedrich has exhibited regularly at home and abroad since 1978. His works have been shown at the Stadler Gallery in Paris, the Künstlerhaus in Vienna and the Didrichsen Art Museum in Helsinki. Ernst Friedrich became known for his graphic works using calligraphic elements. He paints sheet music, city maps, tickets and exercise books and incorporates references
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 555
ERNST FRIEDRICH* (geboren 1951 in Kevo)
Unbetitelt I
Mischtechnik/Papier, 44 x 60 cm
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE € 700 - 1000
STARTPREIS / STARTING PRICE € 700
ERNST FRIEDRICH* (born 1951 in Kevo)
Untitled I
mixed media/paper, 44 x 60 cm
Ernst Friedrich wurde 1951 in Utsjoki, einer Teilgemeinde von Kevo in Lappland, Finnland, geboren – oder in Hall i. T., je nach Quelle. Von 1967 bis 1973 arbeitete Friedrich in Tirol als Tischler. Danach wurde er an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Professor Weiler angenommen. Im Jahr 1976 erhielt er den Fügerpreis von der Akademie Wien. Weiters erhielt er u. a. 1986 den Förderungspreis der Stadt Wien und 1989 die Goldene Ehrenmedaille des Künstlerhaus Wien. Friedrich stellt seit 1978 regelmäßig im In- und Ausland aus. Seine Werke wurden bisher u. a. in der Galerie Stadler Paris, im Künstlerhaus in Wien und im Didrichsen Kunstmuseum Helsinki gezeigt. Bekannt wurde Ernst Friedrich für seine grafischen Arbeiten unter Verwendung kalligrafischer Elemente. Er bemalt Notenblätter, Stadtpläne, Fahrscheine und Schulhefte und verarbeitet Bezüge zu unterschiedlichen Orten und Lebenswelten, wie zu Finnland, Ostasien oder auch Friedrichs Hauptstandort Wien.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Ernst Friedrich was born in 1951 in Utsjoki, a sub-municipality of Kevo in Lapland, Finland - or in Hall i. T., depending on the source. From 1967 to 1973, Friedrich worked in Tyrol as a carpenter. He was then accepted at the Academy of Fine Arts in Vienna under Professor Weiler. In 1976, he received the Füger Prize from the Academy of Vienna. Furthermore, he received, among others, the Förderungspreis of the City of Vienna in 1986 and the Golden Medal of Honor of the Künstlerhaus Wien in 1989. Friedrich has exhibited regularly at home and abroad since 1978. His works have been shown at the Stadler Gallery in Paris, the Künstlerhaus in Vienna and the Didrichsen Art Museum in Helsinki. Ernst Friedrich became known for his graphic works using calligraphic elements. He paints sheet music, city maps, tickets and exercise books and incorporates references
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 556
ERNST FRIEDRICH* (geboren 1951 in Kevo)
Unbetitelt III
Mischtechnik/Papier, 81 x 57 cm
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE € 800 - 1600
STARTPREIS / STARTING PRICE € 800
ERNST FRIEDRICH* (born 1951 in Kevo)
Untitled III
mixed media/paper, 81 x 57 cm
Ernst Friedrich wurde 1951 in Utsjoki, einer Teilgemeinde von Kevo in Lappland, Finnland, geboren – oder in Hall i. T., je nach Quelle. Von 1967 bis 1973 arbeitete Friedrich in Tirol als Tischler. Danach wurde er an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Professor Weiler angenommen. Im Jahr 1976 erhielt er den Fügerpreis von der Akademie Wien. Weiters erhielt er u. a. 1986 den Förderungspreis der Stadt Wien und 1989 die Goldene Ehrenmedaille des Künstlerhaus Wien. Friedrich stellt seit 1978 regelmäßig im In- und Ausland aus. Seine Werke wurden bisher u. a. in der Galerie Stadler Paris, im Künstlerhaus in Wien und im Didrichsen Kunstmuseum Helsinki gezeigt. Bekannt wurde Ernst Friedrich für seine grafischen Arbeiten unter Verwendung kalligrafischer Elemente. Er bemalt Notenblätter, Stadtpläne, Fahrscheine und Schulhefte und verarbeitet Bezüge zu unterschiedlichen Orten und Lebenswelten, wie zu Finnland, Ostasien oder auch Friedrichs Hauptstandort Wien.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Ernst Friedrich was born in 1951 in Utsjoki, a sub-municipality of Kevo in Lapland, Finland - or in Hall i. T., depending on the source. From 1967 to 1973, Friedrich worked in Tyrol as a carpenter. He was then accepted at the Academy of Fine Arts in Vienna under Professor Weiler. In 1976, he received the Füger Prize from the Academy of Vienna. Furthermore, he received, among others, the Förderungspreis of the City of Vienna in 1986 and the Golden Medal of Honor of the Künstlerhaus Wien in 1989. Friedrich has exhibited regularly at home and abroad since 1978. His works have been shown at the Stadler Gallery in Paris, the Künstlerhaus in Vienna and the Didrichsen Art Museum in Helsinki. Ernst Friedrich became known for his graphic works using calligraphic elements. He paints sheet music, city maps, tickets and exercise books and incorporates references
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 561
ANNA STANGL* (geboren 1961 in Salzburg)
Zwei Frauen mit Zopf, 1995
Lithografie/Papier, 40 x 29,5 cm
signiert A. Stangl, datiert 95
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE € 300 - 400
STARTPREIS / STARTING PRICE € 300
ANNA STANGL* (born 1961 in Salzburg)
Two braided women, 1995
lithography/paper, 40 x 29,5 cm
signed A. Stangl, dated 95
Anna Stangl ist eine zeitgenössische, österreichische Malerin und Zeichnerin. 1979 - 1983 studierte sie Publizistik und Politikwissenschaften an der Universität Wien. 1983 - 1986 folgte ein Studium der Malerei an der Akademie der Bildenden Künste Wien und 1986 - 1987 an der École nationale supérieure des beaux-arts de Paris. Stangls Werke finden sich in den Sammlungen der Albertina, im Leopold Museum und im Museum der Moderne Rupertinum. Ihre Bildgeschichten ranken sich um Frauen und Mädchen, um Träume und Phantasien, um Bewusstes und Unbewusstes in einem vegetabilen Kontext. Im Mittelpunkt steht der menschliche, vor allem weibliche Körper wie in den beiden Aktdarstellungen, dem Liebespaar, die wie Adam und Eva im Paradies vereinbart sind.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
Anna Stangl is a contemporary Austrian painter and draftswoman. 1979 - 1983 she studied journalism and political science at the University of Vienna. 1983 - 1986 followed studies in painting at the Academy of Fine Arts Vienna and 1986 - 1987 at the École nationale supérieure des beaux-arts de Paris. Stangl's works can be found in the collections of the Albertina, the Leopold Museum and the Museum der Moderne Rupertinum. Her pictorial stories revolve around women and girls, dreams and fantasies, the conscious and the unconscious in a vegetal context. The focus is on the human body, especially the female body, as in the two nudes, the lovers who, like Adam and Eve, are reconciled in paradise.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
Los: 563
HEINZ LEINFELLNER* ZUGESCHRIEBEN (Steinbrück 1911 - 1974 Wien)
Liegender Akt
Ton, 77 x 36 cm
SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 300 - 600
STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 300
ATTRIBUTED HEINZ LEINFELLNER* (Zidani Most 1911 - 1974 Vienna)
Lying nude
clay, 77 x 36 cm
Der Bildhauer Heinz Leinfellner wurde 1911 in Steinbrück in der Untersteiermark geboren. Ab 1916 lebte er mit seiner Familie in Graz wo er ab 1930 auch die Kunstgewerbeschule besuchte. 1932 übersiedelte er nach Wien, wo er bis 1940 an der Akademie der bildenden Künste Wien seine Ausbildung fortsetzte. Dort studierte er unter Anton Hanak und Josef Müllner. Außerdem arbeitete er bei Fritz Wotruba, dessen Arbeiten einen großen Einfluss auf Leinfellners Schaffen hatte. 1947 war er Gründungsmitglied des Art-Club. 1957 wurde er Dozent für keramische Plastik an der Kunstakademie Wien und ab 1972 Professor. Seine Werke wurden immer wieder bei nationalen und internationalen Ausstellungen präsentiert, u.a. 1954 auf der Biennale in Venedig und 1959 auf der Documenta in Kassel.
Bitte beachten:
Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu.
Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
The sculptor Heinz Leinfellner was born in 1911 in Steinbrück in Lower Styria. From 1916 on he lived with his family in Graz, where he also attended the arts and crafts school from 1930. In 1932 he moved to Vienna, where he continued his education at the Academy of Fine Arts Vienna until 1940. There he studied under Anton Hanak and Josef Müllner. He also worked with Fritz Wotruba, whose work had a major influence on Leinfellner's work. In 1947 he was a founding member of the Art-Club. In 1957 he became a lecturer in ceramic sculpture at the Vienna Art Academy and from 1972 a professor. His works were repeatedly presented at national and international exhibitions, including the Venice Biennale in 1954 and at the Documenta in Kassel in 1959.
PLEASE NOTE:
The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, sales tax and, if applicable, the fee of artists resale rights. In the case of normal taxation (marked °), a premium of 24% is added to the highest bid. The mandatory sales tax of 13%, for photographs 20%, is added to the sum of the highest bid and the buyer's premium.
The buyer's premium amounts to 28% in case of differential taxation. The sales tax is included in the differential taxation.
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